Kinder - Wissenschaft - Wunder

 

Wann geben wir unseren Journalisten gegenüber bekannt, dass wir lieber wie Kinder behandelt werden möchten?

 

 

Gott und Neale kommen - von verschiedenen Ecken her - des öfteren auf die SCHNEEFLOCKE zu sprechen. Sie ist Gott ein allseitig sichtbares Beispiel für das Wunder des Lebens:

 

Symmetrie - - Durchsichtigkeit - - Architektur - - Glänzen und Schimmern - - Lichtigkeit - - Leichtigkeit - - gleich und verschieden - - schmiegsam - - etc.

 

Weniger bekommen wir aus dem Mund eines Journalisten darüber zu hören, das, was er tue, komme ihm hin und wieder wie ein Wunder vor, ja, manchmal könne er es gar nicht mehr anders sehen als ein Wunder.

 

Neulich war es mal wieder so weit.

 

In der Sendung des WDR 5 ‚Lilipuz’ – Radio für Kinder – war der Wissenschaftsredakteur dran; und der Jahrestag des Physikers Hertz. Der Redakteur versuchte live am Mikrofon gegenüber Kindern zu erklären, weswegen er soeben nicht im oder am Radio im Kinderzimmer zugegen sei, wo er denn gerade wirklich sei, vielmehr, weswegen er übertragen werde und wie das gehe. Er kam ins Stolpern. Dann half ihm ein Besinnen an seine Vergangenheit …. Wisst ihr, Kinder, wie oft stand ich in Klassenzimmern oder anderswo vor Kindern und versuchte eben genau das zu erklären!! Und erstmal öffneten sich die Augen der Kinder vor mir, das wollten sie wissen!, ich redete immer weiter von Wellen, Schwingungen, Schwingungserzeugern, usw., und allmählich drehten sich die Augen weg ... aus war’s mit den Kindern - - und dann sagte ich ihnen: „Wisst ihr, Kinder, mir kommt es auch häufig wie ein Wunder vor, dass das klappt mit dem Radio.“

 

 

Mal schauen, ob die vielen anderen Journalisten, die uns tagtäglich bedienen, ihr Publikum erst mal als Kinder wahrzunehmen haben, bis sie bei Gelegenheit dann und wann und immer häufiger begeistert einräumen, das, was sie zu berichten haben und wie sie es berichten, sei ihnen wie ein Wunder.

 

 

Kinder handeln genial und virtuos bei dem, was Gott den ersten Schritt bei jedem Gedankenaustausch und offenen Verständigungsprozess nennt. …. » … der erste Schritt bei jedem Gedankenaustausch und offenen Verständigungsprozess ist der, dass ihr bereit sein müsst, euren Unglauben an das, was ihr hört, für ei­nen Moment auszusetzen« [‚Gemeinschaft mit Gott’ - S. 27].

In diesem unserem Falle geht es um einen Wissenschaftsjournalisten, der zu Kindern in ihr Klassenzimmer gereist ist, und zu erklären versucht, wie seine Stimme in die Häuser der Kinder gelangt .... Wellen, Schwingungen, Schwingungserzeuger, etc. Die Kinder überwältigen ihn. Das meint, des Journalisten Unglauben an das, was ihm die Herzen der Kinder übermitteln möchten, wird für einen Moment ausgesetzt. In dem Augenblick übermitteln ihm die Kinder die Nachricht, alldas sei ein Wunder. (Wer denkt an der Stelle nicht an die Aussage "Wenn ihr nicht werdet wie Kinder, so ..."?)

 

 

 

Der Text fährt nach einer Weile fort … »Es geht nicht darum, dass ihr sie [vorgefasste Meinungen und Ansichten über Gott und das Leben; Th.B.] für immer ablegt, sondern nur darum, dass ihr sie für den Moment beiseite lasst um der Möglich­keit willen, dass es etwas geben könnte, das ihr nicht wisst, ein Wissen, das alles verändern könnte.«

 

 

 

[15.11.06 – Th.B.]