Hape KERKELING: "Ich bin dann mal weg. ..."

Hape KERKELING. “Ich bin dann mal weg. – Meine Reise auf dem Jakobsweg.” - - Malik-Verlag, München 2006. 19,90 Euro.

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Im Folgenden ‚bloß’ eine Zusammenstellung von Leser-Rezensionen des Hape-Buches aus amazon.de.

In Wahrheit reden wir Alle aus Einem Munde. Hier ein Erweis dafür ....

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Christian Haas:

Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, das die Boulevardpresse dankbar aufgriff [BILD-Zeitung und RTL; Th.B.]) und die zentrale Frage “Wer bin ich?” Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten “Erkenntnissen des Tages” auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: “Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!” Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern.

Manu-muc:

Ich muß sagen, Hape Kerkeling hat hier herrlich aufrichtig ein wirklich grandioses Buch über seine zum Teil sehr amüsanten aber genauso auch tiefsinnigen Erlebnisse auf dem spanischen Jakobsweg geschrieben. Ich war begeistert von dieser Tiefe, die einem hier auf so eine wunderbar humorvolle Art und Weise näher gebracht wird. Wenn ich nur an seine Erlebnisse mit Schnabbel, Bock und der Österreicherin denke, könnte ich schon wieder loslachen!

Birgit-catharina:

Nachdem ich das Tagebuch über die Pilgerreise nach Santiago de Compostela vom unvergleichlichen Paulo Coelho gelesen hatte, reizte es mich, das Ganze einmal aus der Sicht des begabten und von mir sehr geschätzten Fernsehunterhalters HAns-PEter Kerkeling zu betrachten. ... Auch totale Erschöpfung, Stille, Selbstzweifel, Einsamkeit ,Hilfsbereitschaft und Freundschaft begegnen ihm - und er findet dabei eine ganz eigene Nähe zu Gott. Einen abenteuerlustigen, weltoffenen, meditativen und spirituellen , einen ganz anderen Hape lernen wir kennen - und schätzen ihn jetzt noch umso mehr...

Steffen Eckl:

Herr Kerkeling erzählt nicht nur richtig ausfüerlich von seinen Erlebnissen auf dem Jakobsweg, sonder auch so das man es sich so richtig Bildhaft vorstellen kann. Ich habe sehr oft gelacht und zwar so richtig schön, war nachdenklich und auch traurig. Er erzählt so richtig Intensiv von seiner Reise und sogar wie ich es finde haargenau. Er erzählt auch von Freundschaften die er unterwegs geschlossen hat und auch über manch merkwürdige (verrückte) Personen mit der er einige oder mehrere male zusammentraf.

Renate Schroeder:

(Er) schildert (...) offen, was ihn im Innersten bewegt, wie er einmal ganz allein mit sich sein will, andererseits aber auch mal unter der Einsamkeit leidet. Rührend beschreibt er vor allem die Begegnung mit zwei Frauen, denen er bis heute freundschaftlich verbunden ist.

MasterMaynd:

Er wollte diesen Weg gehen, da er durch verschiedene gesundheitliche Rückschläge an die wesentlichen Dinge des Lebens erinnert wurde und sich eine Auszeit gönnen musste. Außerdem begann er den Jakobsweg auch mit der Intention Gott zu begegnen, was ihm auch, wie er berichtet, gelang.

Valerie Schirm:

Vielleicht geht es ihm dabei nicht um diesen einen Gott - er sucht etwas das manchmal verloren geht. Deshalb auch für den Leser ein Zeichen - ab und an inne halten, spüren das man aucŽh noch lebt und nicht nur "funktioniert". Interessant auch für den Leser den wahren Menschen hinter der Fassade des Unterhalters zu spüren. In dem Reisebericht ist eine gute Natürlichkeit von Herrn Kerkerling zu spüren. Weltoffen, ein Abenteurer und auch ein meditativer Mensch ist hier zu "gange".

Heide Riemann:

Alles ist ausgesprochen kurzweilig und amüsant, da er so schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Manchmal hört man ihn beinahe sprechen. Man darf hier also kein literarisches Meisterwerk erwarten. Es ist eine Reisebeschreibung - und zwar eine ganz tolle!

Leserin (Wolfsburg):

Es ist halt seine Geschichte und nirgends fordert er auf, seine Ansichten zu teilen. Wunderbar beschreibt er seine spirituellen Gedanken.

Luckyme9:

Hier erlebt man Hape Kerkeling mal von einer ganz andere, bisher kaum bekannten Seite, als spiritueller Suchender auf dem Weg zu sich selbst. Er macht sich, nach einigen emotionalen und gesundheitlichen Krisen, alleine zu Fuss auf den über 600Km langen Pilger-Weg nach Santiago de Compostela und macht unterwegs einige ziemlich ungewöhnliche Bekanntschaften. Bald wird klar, daß sein Weg alles andere als ein gewöhnlicher Urlaub ist. Er begegnet dabei den unmöglichsten, ausgeflipptesten und auch sehr liebenswerten Menschen. Er lernt auch echte Freunde fürs Leben kennen, die mit ihm gemeinsam so manche Strapazen, Stresssituation aber auch beglückende Stunden durchleben.

Yosemita:

Außerdem hatte ich während des Lesens das Gefühl, als würde ich den Text mit seiner Stimme hören - was nicht bei jedem "Promi-Buch" der Fall ist.

Birgit / Wien:

Ich kann es all denjenigen weiterempfehlen, die gerne leicht geschriebene Texte lesen, deren Inhalt aber zum denken anregen. Ich habe einige Erkenntnisse für mich persönlich mitgenommen. Fast ist es so, als ob man ein bißchen mitwandert.

F.Alt:

Hape beschreibt seine Gefühle, seine Zweifel, die ihn immer wieder auf der Reise überkommen, erzählt von tollen Menschen und schrägen Vögeln (damit meine ich keinesfalls die "Adler" *G*), die seinen Weg kreuzen (sowohl seinen tatsächlichen Pilgerweg als auch seinen Lebensweg). Und das alles in leisen Tönen, ohne jemals Seelenstriptease zu betreiben.

Thomas Feneberg:

Wer sich verschwurbeltes Raunen in der Art von Coello oder McLean (gemeint ist: die US-Schauspielerin Shirley McLaine; Th.B.) erwartet, die auch auf dem Jakobsweg waren, sollte davon die Finger lassen! Kerkeling schlägt sie beide, und zwar um Längen.

Bineira:

Der ganze Bericht ist so ansprechend und mit soviel Humor gewürzt, dass auch die einzelnen, etwas schrägen Ausflüge ins Esoterische dem positiven Gesamteindruck nicht schaden.

 

HP Kerkeling im Klappentext:

"Dieser Weg ist hart und wundervoll. Er ist eine Herausforderung und eine Einladung. Er macht dich kaputt und leer. Und er baut dich wieder auf. Er nimmt dir alle Kraft und gibt sie dir dreifach zurück."

 

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Ein Exzerpt aus dem Buch, den Gang eines Tages wiedergebend, findet sich auf der Amazon.de-Webseite.

[Th.B. – 19.6.06]