Wöchentliches GmG-Bulletin # 175

GmG Wöchentliches Bulletin #175 -

»Es ist ein neuer Tag«

Die Woche vom 13.1.2006

Meine lieben Freunde, ….

Ihr werdet das Bulletin dieser Woche wohl recht kurz finden, da wir (die Foundation-Mitarbeiter und ich) gegenwärtig die Teilnehmer unseres LEP FasTrak-Programms hier in Ashland beherbergen.

Wir haben 28 Leute aus aller Welt hier für 24 Tage, die sich im Erüben befinden, der spirituelle Botschafter zu werden, der zu sein ihr Herz sie ruft. Jeder von ihnen bringt bereits einen Reichtum an Erfahrung und an Weisheit in den Raum. Wir unterstützen sie dabei, ihre Fertigkeiten darin, die Botschaften von GmG und der Neuen Spiritualität zu artikulieren, zu verfeinern, und trainieren sie im leichteren Bewerkstelligen dessen, dies zu einem Lebensunterhalt zu machen und Zugang zu ihrer eigenen Unterhaltung mit Gott zu bekommen.

Welch eine entzückende Gruppe von Männern und Frauen! Ich bin von der Kenntnisnahme derart ermutigt, dass diese Menschen in die Welt hinausgehen werden, der Wandel zu sein, den sie zu sehen wünschen. Sie werden Tausende von Menschen berühren, die wieder weitere Tausende berühren werden, und so ist es wie das Wellenkräuseln auf einem Teich.

Fühlst du dich aufgerufen, Teil der nächsten LEP FasTrak-Gruppe zu werden? Bei Interesse statte unserer Website einen Besuch ab:
http://www.cwg.org

Habt eine wunderbare Woche.

Mit Segenswünschen, neale.

Die Themen dieser Woche:

„Weswegen kann ich nicht das in dieser Welt tun, was ich wirklich liebe und gleichwohl damit meinen Lebensunterhalt verdienen?“
[Kommende Veranstaltungen]
Fragen und Kommentare von GmG-Lesern - - „Warum muss mein Leben so weitergehen ….?“

»Die Menschheit wird nun zunehmend ungeduldig darin, etwas damit zu tun, was sie sieht. In recht naher Zukunft werden die Menschen mit größerer Klarheit, Objektivität und Ehrlichkeit die Rolle von religiösen Lehren und Doktrinen in dem Erschaffen der vielen Kulturellen Geschichten ins Auge fassen, die Misstrauen, Hass, Gewalt und Töten auf unserem Planeten hervorbringen.

Jeder Mensch wird das tun, wozu sie oder er gerufen ist, es zu tun, aber nur wenige Menschen werden nichts tun, denn es wird in den vor uns liegenden Monaten und Jahren zunehmend und weiträumiger augenfällig werden, dass es für gewöhnliche, alltägliche Menschen an der Zeit ist, die Dinge in ihre eigenen Hände zu nehmen und damit aufzuhören, sich auf Andere zu verlassen – um vieles weniger auch Andere zu bevollmächtigen --, das kollektive Morgen der Menschheit zu erschaffen.

Die Menschheit wird sich bald dessen gewahr werden, dass die Menschheit betrogen wurde. Sie wurde durch die bestimmbaren Individuen, Organisationen und Beauftragten betrogen, denen sie sich anvertraut hatte, ihr Wohlsein zu gewährleisten.

Die Menschheit wird bald verstehen, dass die Menschheit untergraben wurde. Sie wurde durch die bestimmbaren Doktrinen, Lehren und Glaubensvorstellungen untergraben, die sie ihrer Vorstellung nach von ihren Beschränkungen, und, was noch bedeutender ist, von ihren Leiden befreien sollten.

Die Menschheit wird bald von ihrem langen Schlummer erwachen, um zu merken, ein neuer Tag hat begonnen, und um zu entscheiden, ob er der schwärzeste Tag in der menschlichen Historie oder das Morgenrot ihres hellsten Morgen darstellen wird.

In den unmittelbar vor uns liegenden Jahren werden Millionen von Individuen an den Rand ihres Bewusstseins katapultiert werden, bis an die Grenze ihres Verständnisses, womöglich gar bis an den Rand der Verzweiflung – jedoch nicht über den Punkt ohne Wiederkehr hinaus, nicht über den Zeitpunkt des Entscheidens hinaus, nicht über den Augenblick hinaus, wo die Magie in Erscheinung treten kann.«

[Gott Heute, p. 220-221; engl. Ausg.; eigene Übersg.]

„Weswegen kann ich nicht das in dieser Welt tun, was ich wirklich liebe und gleichwohl damit meinen Lebensunterhalt verdienen?“

Die halbe Welt rechtfertigt ihre gegenwärtige Unzufriedenheit (und ihre Funktionsuntüchtigkeit), indem sie rationalisiert, dass „es etwas geben muss, was ich hier vermutlich zu ‚lernen’ habe“. Es gibt nichts zu lernen. Es gibt bloß das Ausagieren dessen, was man bereits weiß. Das meint, Handeln in Wahrheit. Was ich Wahrheit ’’leben’’ nenne, anstelle von: eine Lüge leben.

Terry Cole-Whittaker überreichte mir einmal eine Gedenkplakette mit der Aufschrift: „Lieber Neale, du gehörst zu den Mutigen – bist einer, der die Wahl getroffen hat, ein Leben zu machen anstatt bloß einen Lebensunterhalt.“ Über diese Gedenkplakette bin ich sehr stolz.

Falls du in deinem Job bleiben möchtest, da du denkst, du brauchst das Geld oder weswegen auch immer, dann um Himmels willen bleibe in ihm, doch bleibe nicht in ihm, da du fühlst, du müssest das tun, um eine kosmische Lektion erteilt zu erhalten, die die genossenschaftliche Gemeinschaft noch zu erteilen hat!

Ich möchte mich vor euch mehr darüber einlassen, warum ich nicht tun kann, was ich wirklich gerne in dieser Welt tun möchte, und während ich dabei immer noch einen Lebensunterhalt verdienen kann. Die Haltung, die wir öfters einnehmen, um unsere äußere Erfahrung mit unserer inneren Realität zu versöhnen, besteht in der Rationalisierung, die jeder Mensch seit Beginn der Zeit begann einzunehmen, um zu rechtfertigen, dass er in einer dysfunktionalen und unglücklichen Situation verbleibt: wir haben „Lektionen zu lernen“, und wir sollten nicht davor zurückweichen, sie zu lernen.

Wir täten gut daran, die Möglichkeit in Betracht zu nehmen, dass wir nichts zu lernen haben, und dass wir einzig zu demonstrieren haben, was wir über diese Angelegenheit bereits wissen.

GmG lehrt, Leben ist keine Schule, sondern ein Schauplatz, auf dem wir die Gelegenheit haben Wer und Was Du Bist zu sein und zu erfahren.

In einem Job oder in einer Rolle zu verbleiben, die dir nicht passt, kann elendig sein. Du kannst stets sagen, du seiest etwas nicht, während dein Bauchgefühl damit nicht einhergeht. In deinem Bauch weißt du es, wenn etwas nicht wahr für dich ist. Du kannst deinen Geist um den Finger wickeln, nicht jedoch deinen Bauch. Ist das nicht erstaunlich?

Was noch erstaunlicher ist, ist, wie oft wir darin scheitern, auf dieses inwendige Leitungssystem zu horchen. Viele Leute verbrachten ein halbes Leben damit, Dinge zu tun, die sie nicht verdauen können. Weswegen? Weil sie irgendwie denken, das werde ihnen zugemutet. Das sei Teil des Planes. Oder sie hätten ein Versprechen abgegeben. Oder sie lernten eine Lebenslektion.

Vielleicht ist es an der Zeit, uns über solche Auffassungen eines Besseren zu belehren. Es gibt keinen „Plan“. Das erste „Versprechen“, was du zu halten hast, ist dein Versprechen gegenüber dir selbst. Und du weißt bereits, was du deiner Vorstellung nach versuchst zu lernen. Deswegen tust du, was du tust, und erleidest all das Unglücklichsein und das Unzufriedensein, das du erleidest, für nichts und wieder nichts.

Laufen die Dinge im Geschäftlichen scheinbar nicht so, wie du es dir erbeten hast, dann ist dasjenige geschehen, dass du das „Tuenshafte“ mit dem „Seienshaften“ durcheinander gebracht hast, und dass du dich dabei in einem Misslingen befindest.

Lasst mich hier einfach ein Prinzip herauskehren, was ich, wie ich glaube, auf einen einzigen Satz reduzieren kann: Aus dem ’’Seienshaften’’ entspringt das ’’Tuenshafte’’, nicht andersherum.

Mit anderen Worten, nehmen wir mal an, du fühlst dich als Schriftsteller. Du wärest wirklich glücklich, falls du das „tun“ könntest, was du „schreiben“ nennst. Es könnte sich um Poesie, Prosa, Romane, um was auch immer handeln. Du möchtest einfach schreiben. Aber du kannst das nicht „tun“, da du „in der Geschäftswelt gefangen bist“, oder in welcher bestimmten „Falle“ du dich auch deinem Empfinden nach befindest. Deswegen ist das Schreiben nicht dein Lebensunterhalt, und deswegen bist du nicht dasjenige „seiend“, was man „glücklich“ nennt.

Das obige Paradigma macht den Vorschlag, die „Seienshaftigkeit“ entspringe aus der „Tuenshaftigkeit“, und sie sei von ihr abhängig. Diese Auffassung ist falsch. In der letzten Wirklichkeit ist es gerade andersherum. Deine „Tuenshaftigkeit“ ist eine Demonstration dessen, was du nun bist (bewusst oder unbewusst).

Falls du das „sein“ möchtest, was man „Schriftsteller“ nennt, so „sei“ dies, egal, was du „tust“. Mit anderen Worten, du könntest im Stork Club Tellerwäscher sein, und immer noch das „sein“, was man „Schriftsteller“ nennt. (Die Hälfte der Schriftsteller in New York ist das.) Lasst es mich anders ausdrücken, Schriftsteller schreiben, damit sie glücklich sind, gleich, was sie tun, um am Leben zu bleiben! Ein wahrer Schriftsteller hört nie auf damit zu schreiben, egal, was er macht, egal, wo sie arbeitet, egal, wie wenig Zeit zur Verfügung steht. Es ist stets Zeit vorhanden Wer Du Bist zu Sein, da die Zeit, Wer Du Bist zu Sein, alle Zeit darstellt.

Also schreibe, schreibe und schreibe noch mehr! Schreibe Tag und Nacht! Im Bus! Auf der Toilette! In der Kaffeepause und nach der Arbeit. Schreibe. Schreibe! Schreibe von Herzen, was du denkst, es sei über die Welt gut, schön und wundersam. Oder darüber, was deiner Meinung nach sich zu ändern hat, sofern du das vorziehst. Schreibe einfach deine Wahrheit, und schreibe sie wahrhaftig. Dann sende es ab. Und sende es immer wieder ab. Bleib weiterhin beim Schreiben und sende es weiterhin ab! Über Tage. Wochen. Monate. Jahre.

Bestehe gegenüber dem Universum darauf, dass du bist, wer du bist, egal, wonach das, was du „tust“, „aussieht“. - NDW

Fragen und Kommentare von GmG-Lesern

Neale ... Warum muss mein Leben weitergehen …, wo ich keine Sehnsucht nach der Zukunft habe? Ich weiß nicht mehr, was ich noch beitragen kann.
Ich kann mehr Leben berühren, na und?
Ich kann mein Geld geben, aber na und?
Esther
Liebe Esther … Es gibt immer etwas, was man noch beitragen kann. Doch du solltest etwas wissen: Es gibt nur einen Grund, irgendwas zu tun, einschließlich weiterzuleben, einschließlich etwas für Andere beizutragen. Der Grund, irgendetwas zu tun, ist, zu verkünden und festzustellen, auszudrücken und zu erfahren, zu werden und zu erfüllen, wer du wirklich bist, auf der nächsten Ebene. Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition.
Wenn du andere Leben berührst, machst du es nicht, um andere Leben zu berühren, sondern dein eigenes. Du strebst danach, dein eigenes Leben mit einem immer größeren Gespür von Dir zu berühren. Du wünschst, zu verstehen, auf der Erfahrungsebene zu verstehen, wer du bist und wer du zu sein wählst in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die du jemals von dir hattest.
Wenn du Geld gibst, gibst du es nicht Anderen, sondern dir selbst, in einer sehr indirekten, aber sicheren Art und Weise. Alles was herumgeht, kommt herum, und was du für andere tust, tust du für dich selbst. Wenn du Geld hergibst, bringst du dich erneut in die Erfahrung, im Überfluss zu sein, großzügig zu sein, jemand zu sein, der sich um Andere kümmert. Das sind die „Gefühle“, hinter denen du her bist. Solche Gefühle zu fühlen, ist die Agenda deiner Seele, denn sie existiert im Fühlen solcher Gefühle, welche du erfährst, anstatt einfach nur zu kennen, wer du bist.
Wenn du außerhalb deines Körpers bist, so kannst du solche Dinge nicht erfahren. Du kannst Wissen, wer du bist, aber du brauchst Physikalität, um es zu Erfahren.
Die Seele wird niemals müde, ihr Göttliches Selbst zu erfahren. Du magst denken, dass du dessen müde bist, aber du bist es nicht, und deshalb hast du das Leben Selbst erschaffen. Wenn die Individuation der Göttlichkeit, die du „du“ nennst, aufgibt zu leben (in physikalischer Form), wird klar sein, dass du in einer nicht-physischen oder spirituellen Form weiterlebst. Dann wirst du zur physischen Form zurückkehren, als Teil des andauernden und unendlichen Gesegneten Zyklus, den wir Leben nennen.
Wenn du denkst, bereits alles erfahren zu haben, was es Interessantes oder Aufregendes von dir zu erfahren gibt, Esther, dann hast du wahrhaftig ein außergewöhnliches Leben gelebt. Doch selbst unter diesen Umständen wäre es nicht wahr, dass das Leben „nichts mehr bieten kann“. Du kannst dir immer eine großartigere Version deines Selbst vorstellen .... und sogar eine noch großartigere. Daher existiert immer die Möglichkeit, in Bewusstsein und Gewahrsein an immer größere Orte der Herrlichkeit aufzusteigen. Es ist die Einladung des Lebens Selbst.
Der Lohn für all dies ist Freude.
Freude und Glückseligkeit sind die Auswirkungen eines Lebens, in dem das Wahre Selbst vollkommen ausgedrückt ist.
Gott hat dich gesegnet, Esther. Ich hoffe, dass du auch weiterhin diesen Segen mit jedem teilst, dessen Leben du berührst.
Liebe und Frieden ... neale.
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Hi Neale … ich hatte noch nichts von dir gehört, bis ich auf ein Buch von dir gestoßen bin, welches du kürzlich geschrieben hast: “Was Gott Will”. Ich habe es wirklich genossen, und ich glaube, genau wie du, dass unser Schöpfer die volle Verantwortung für seine Schöpfung übernommen hat, und dass die ganze Menschheit zu ihrer Lebensquelle zurückkehrt, wenn ihr Leben auf dieser Erde zuende ist. Mir sind ein paar Dinge nicht ganz klar geworden. Könntest du bitte diese Fragen für mich und vielleicht für viele andere deiner Leser beantworten?
1: - Glaubst du, dass die sexuelle Vereinigung von zwei SPIRITUELL ERLEUCHTETEN Männern ohne ko-abhängige Neigungen genauso erfüllend sein kann, wie diejenige zwischen einem Mann und einer Frau mit dem gleichen Standard?
2: - Glaubst du, dass Jesus die Quelle des Lebens und aller Wahrheit auf dieser Erde ist?
3: - Glaubst du, dass Menschen manchmal Entscheidungen treffen, die nicht zu ihrem Besten sind, handle es sich nun um Gedanken oder Handlungen, und die negative Auswirkungen haben können, die weit entfernt von dem sind, was ihr Schöpfer beabsichtigte, aber dass er in seiner perfekten LIEBE versuchen wird, ihre Fehler zum Gedeihen zu bringen?
Danke für deine Antworten
Gordon

Lieber Gordon ... Hier sind nicht meine Antworten wichtig, sondern deine. Ich stelle mich nicht als jemand dar, der die Antworten auf die individuellen Fragen aller Menschen hat. Ich bin nicht der Übermittler der Wahrheit für eine verwirrte Menschheit. Ich bin eher ein Botschafter, der unserer Erde eine Botschaft übermittelt, die ich erhalten habe, sodass jede Person sie im Kontext ihrer eigenen inneren Weisheit erwägen kann.
Nachdem ich dies nun klargestellt habe, werde ich auf deine Anfragen antworten und nicht von ihnen wegtanzen, denn du hast mich gefragt, was ich glaube, und nicht, was ich denke oder Anderen sage, einschließlich dir, dass sie glauben sollen. Ich würde das niemals tun, und ich tue es auch hier nicht. Also, lass uns auf deine Fragen schauen, wie sie speziell im Bezug zu mir stehen ...

„Glaubst du, dass die sexuelle Vereinigung von zwei SPIRITUELL ERLEUCHTETEN Männern ohne ko-abhängige Neigungen genauso erfüllend sein kann, wie diejenige zwischen einem Mann und einer Frau mit dem gleichen Standard?“
Ja.

„Glaubst du, dass Jesus die Quelle des Lebens und aller Wahrheit auf dieser Erde ist?“
Nein.
Nicht so, wie ich denke, dass du diese Frage gemeint hast. LEBEN ist die Quelle des Lebens auf dieser Erde. Und GmG sagt uns, dass Leben nur ein anderes Wort für Gott ist. Sofern Jesus Gott ist und wir alle Gott sind, wäre meine Antwort auf die Frage ja. Aber wenn du in deiner Frage meinst: Ist Jesus – allein, und ausschließlich – die Quelle des Lebens? (wie ich es vermute), dann ist meine Antwort nein.
Denn über “Wahrheit” sagt uns GmG, dass es so etwas wie Absolute Wahrheit nicht in der Form gibt, wie die meisten Menschen diesen Begriff benutzen. Gott, oder das Leben selbst, ist absolut real, aber im Rahmen unseres eigenen, individuellen und kollektiven menschlichen Lebens auf dieser Erde ist „Wahrheit“ subjektiv und kontextuell gleichzeitig. Jesus wäre daher die Quelle SEINER Wahrheit, aber er könnte niemals die Quelle meiner Wahrheit werden. Ich könnte ENTSCHEIDEN, dass er es ist, aber selbst das wäre MEINE Wahrheit über SEINE Wahrheit, und so ist sie keinesfalls seine, sondern nur meine eigene.

„Glaubst du, dass Menschen manchmal Entscheidungen treffen, die nicht zu ihrem Besten sind, handle es sich nun um Gedanken oder Handlungen, und die negative Auswirkungen haben können, die weit entfernt von dem sind, was ihr Schöpfer beabsichtigte, aber dass er in seiner perfekten LIEBE versuchen wird, ihre Fehler zum Gedeihen zu bringen?“
Nein.
Ich glaube nicht, dass Gott irgendetwas “beabsichtigt”. Wenn Gott das täte, wäre es „was Gott will“, jedoch bin ich inspiriert zu verstehen (und mein Buch sagt das), dass Gott überhaupt nichts will.
Ich beobachte, dass Menschen manchmal Dinge tun, die sie nicht als im besten Interesse für sie definieren würden. Niemand tut irgendetwas, wovon er nicht glaubt, dass es KURZFRISTIG im besten Interesse für ihn wäre, weil er dieses „Interesse“ definiert und es daher anderenfalls nicht tun würde. Aber oft sind Menschen kurzsichtig und sehen oder sagen nicht genau voraus, wovon sie glauben werden, dass es langfristig in ihrem besten Interesse sei. In Wahrheit ist alles, was passiert, im besten Interesse für jede Person, kurzfristig ODER langfristig; denn alles was im Leben passiert, führt zu unserem größeren Verständnis und zu unserer größeren Erinnerung, Wiedererschaffung und Erfahrung dessen, wer wir wirklich sind. Dies ist trotzdem für viele Menschen nicht einfach, zu verstehen oder zu akzeptieren, und daher „sieht es so aus“, als ob etwas passiert, was nicht in ihrem „besten Interesse“ sei.
Gott lässt die Fehler der Menschen nicht gedeihen. Deine Frage scheint annehmen zu wollen, dass „Gott“ jemand anderes ist als wir selbst. Sie scheint zu suggerieren, dass Gott von uns getrennt ist, und dass er auf einer anderen Ebene von einem anderen Reich aus agiert, sich in das Leben und die Angelegenheiten der Menschen einmischt und das Bestmögliche tut, um die Dinge zu verbessern, die wir vermasselt haben. Dies bringt ein ganzes Heer von Fragen hervor, wie z.B. „Was ist besser?“, und durch wessen Urteil sollte dies bestimmt werden?
Meine eigene Erfahrung ist, dass Gott nicht von uns getrennt ist, und dieses Verständnis macht deine Frage gegenstandslos.
Umarmungen ... neale.

Quelle: CwG Weekly Bulletin #175 »It’s a New Day« [13.1.06] - Übersetzung: Constanze Rüther u. Theophil Balz [14.1.06]

(190 min. Th. – 170 min. Co.)

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Das engl. Original steht unter
http://www.cwg.org/bulletins/Bulletin_175.html

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

zur Zeit haben wir aus technischen Gründen leider nicht die Möglichkeit, direkterweise eine An- oder Abmeldung zum Bulletin-Versand vorzunehmen. Es geht nur "der Handbetrieb" über eine E-Mail an mich.

Ich werde ab dem 24. Jan. 2004 für einen Monat im warmen Afrika in Urlaub sein (und dabei eine erste Schule der Neuen Spiritualität in Nairobi, Kenia, besuchen). Wir werden transkontinental versuchen, Kontinuität bereitzustellen. Womöglich kommen wir erst einige Tage hinter dem Wochenende mit den Übersetzungen über …. und bitten bereits um Euer Verständnis.

Liebe Grüße, Theophil

theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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