GmG Bulletin #180

GmG Wöchentliches Bulletin #180

“Die Zeit ist gekommen”

Die Woche vom 17. Febr: 2006

Meine lieben Freunde,

Dies ist ein Tag und eine Zeit, um in die nächste großartigste Version unser selbst einzutreten. Welch herrliche Zukunft werden unsere Kinder haben, sollte jeder, der diese Worte in diesem Augenblick liest, in den Tagen, Wochen, Monaten und Jahren, die vor ihm liegen, in die nächste großartigste Version seiner selbst eintreten.

Dies stellt keine einfache Aufgabe dar. Es braucht Glauben und Mut, Sich-Verschreiben und Bestimmtheit. Wir müssen willens sein, uns selbst anzuschauen, und in Betracht nehmen, was immer noch zwischen uns und der reichen Erfüllung unseres höchsten Potentials liegt. Wir haben darin mit unserer Seele übereinzustimmen, dass Die Zeit Gekommen Ist, die Zeit für unsere persönliche Transformation. Wir haben über einen New Way of Life zu entscheiden, indem wir zunächsteinmal nach einem neuen Lebensgrund Ausschau halten, und indem wir den Prozess, dem wir uns widmen, den wir unser “Leben” NENNEN, in gänzlich neuer und tieferer Art und Weise verstehen.

Dieser nächste Schritt, diese nächste Phase auf der Reise der Seele, ist – um es gelinde auszudrücken, nichts für Dummchen. Wir reden hier davon, zum nächsten Ort vorzurücken, uns in unserer spirituellen Entwicklung und infolgedessen in unserer persönlichen Evolution zur nächsten Ebene zu erheben.

Es gibt viele Wege, die auf diese Bergspitze führen. Dies ist die Botschaft von Gespräche mit Gott. Dies ist der Punkt, den GmG über zehn Jahre des Dialoges hinweg macht. Dies ist die Botschaft auch anderer Lehrer. Von Deepak Chopra und Marianne Williamson, von Gary Zukov und Jean Houston, von Eckhart Tolle und Wayne Dyer, von Gerald Jampolsky und Barbara Marx Hubbard. Von Matthew Fox und Miguel Ruiz, Alan Cohen und Esther and Jerry Hicks.

Und während wir weiter in 2006, in Das Jahr des Änderns Unseres Lebens, hineingehen, bitte ich euch deswegen dringend und lade uns alle dazu ein, jetzt diesen Quantensprung zu unternehmen, um in neuer Weise nach Gott und der Göttin in uns zu langen, und die Göttlichkeit in uns hineinfließen zu lassen, indem sie aus uns herausfließt.

Und wo wir uns gerade in der Gestimmtheit, den Lauf unserer Zukunft zu bestimmen, befinden .....

Ich bin auf der Suche nach einer Führungsperson. Ich bin auf der Suche nach einer Person, die einige Zeit zur Hand hat, die über Ressourcen verfügt, damit ihre eigenen persönlichen Bedürfnisse über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten besorgt sind, die für eine kurze Zeit (jedoch nicht ohne eine faire und schließliche Bezahlung, auf lange Sicht gesehen) mit wenig oder gar keiner Bezahlung einen Dienst tun kann, die ein hohes Interesse darin setzt, eine alternative spirituelle Bildung für Kinder und Erwachsene zu entwickeln, die hochgradige Fertigkeiten in Administration und Management aufweist, die Aufgaben nach ihren Prioritäten zu gewichten weiß und sie zuendezubringen vermag, die ein Budget zusammenzustellen in der Lage ist, und die unmögliche Zukünfte zu visualisieren und Träume zum Staunen zu bringen vermag. Kurz gesagt, ich suche nach einer Person, die Dinge zum Geschehen bringen kann. Nicht bloß einen Administrator, sondern einen Visionär.

Mit dieser Person möchte ich eng zusammenarbeiten, hier in Ashland, Oregon, oder, wenn sie im Augenblick nicht hierher kommen kann (im eigentlichen müsste sie es), von ihrem gegenwärtigen Wohnort aus. Zusammen werden wir Die Schule der Neuen Spiritualität erschaffen.

Ich habe über dieses Projekt nun einige Monate lang gesprochen, und ich suche nun nach dieser speziellen Person, die in der Lage ist, es auf den Boden zu setzen. Jemand, der Magie zu verwirklichen, und der die Vision in Realität umzusetzen vermag. Ich habe die Wahl getroffen, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der bezüglich dieses Projektes derart aufgeregt ist, dass nichts anderes mehr dem gleichkommt. Ich wähle jemanden, der alles fallenlassen würde, um dies zu machen, der dies als die Gelegenheit seiner Lebenszeit sieht.

Ich suche nicht nach einem Management- oder Erziehungs-Berater, der dies bloß als ein weiteres Portfolio, als eines unter manch anderen, ansieht. Jene Energie wird und kann nicht in diesem Kontext zum Zuge kommen. Auch suche ich nicht bloß nach einem schieren Angestellten. Ich suche nach einem Visionär, einem Schöpfer, nach einer Person, die ihr ganzes Leben lang auf diese Gelegenheit wartete, die Gott als jemand anschaut, der dies als ihre Chance dafür, heller als je zuvor aufzuscheinen, um einen wirklichen Unterschied in der Welt zu machen, in ihren Schoß fallen ließ.

Die Schule der Neuen Spiritualität wird ein Curriculum eines neuen Paradigmas für nach der Schule, für Abends und für das Wochenende erschaffen, und sie wird Programme für den Klassenraum wie auch für das Selbst-Studium zuhause in Großstädten, Städten und Dörfern rund um den Globus einrichten, Programme sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene; sie wird den Menschen überall eine neue Vorstellung von Gott, vom Leben und von Einander überbringen. Ich suche nach jemandem, der dies als seine Mission begrüßt, der es als ein Wunder im Zustand des Machens erachtet, und der / die sich selbst als der Wunder-Arbeiter erfährt. Ich suche nach jemandem, der sich selbst als den Gründungs-Direktor Der Schule der Neuen Spiritualität sieht, da dies das darstellt, Wer Er / Sie Ist.

Ich verstehe ganz gut ... gemäß der “Welt da draußen”, in der Welt des Marktplatzes der Konkurrenz, bin ich auf der Suche nach einem $125.000-im-Jahr-Individuum, zumindest – und dies als Anfangssalär. Ich bin mir dessen bewusst. Ich bin mir auch dessen gewahr – um das finanzielle Bild klarzumachen, an das ich zuvor anspielte –, bis zum heutigen Tag gibt es keine Funds, um dem Gründungs-Direktor irgendwas zu bezahlen. Innerhalb von acht bis zehn Wochen sollte ein kleines Stipendium in erreichbarer Nähe sein. Ein mäßiges Teilzeit-Salär innerhalb von vier bis sechs Monaten. Ein Vollzeit-Salär (obgleich weniger, als es der Job verdient, sofern wir die Dinge strikt finanziell betrachten) innerhalb eines Jahres in etwa, und innerhalb von womöglich 18 Monaten eine Bezahlung, die sich mehr im Rahmen dessen bewegt, was eine Person in solch einer Position irgendwo anders fordern könnte.

All dies könnte natürlich früher geschehen, es hängt von dem Zufluss an Spendenunterstützung ab, die die Schule erhält. Ich glaube, dass diese Idee zündet, dass sie wie ein Buschfeuer um die Welt gehen wird. Während wir warten, wie sich dies anlässt, sind wir auf der Suche nach einer Person, die sich derart dem Glanz dieser Idee verschrieben hat, sodass weder kurzfristige finanzielle Entlohnungen noch Erfordernisse die Ausrichtung ausmachen. Wir sind auf der Suche nach einer Person, die dies als eine Art erachtet, zurückzugeben; die daran glaubt, dass “von jenen, denen viel gegeben wurde, viel erbeten wird”.

Womöglich ist diese Person in Rente oder teilberentet, und lebt bereits von einem genügend hohen Einkommen. Oder es mag sein, diese Person erhält ihren finanziellen Bedarf von woandersher – von einer Erbschaft vielleicht, oder über ein oder zwei Jahre hinweg aus ihren Ersparnissen.

Es handelt nicht von einer Arbeit im Klassenzimmer zusammen mit Kindern. Es handelt davon, eine globale Vision zu erschaffen, sie auszuzeichnen, zu entwickeln und sie auf die Erde zu stellen; eine Vision davon, eine Welt vermittels dessen zu ändern, wie Andere mit den Kindern im Klassenzimmer arbeiten werden.

Die Neuen Offenbarungen und Gott Heute machten es sehr klar, dass das Problem, dem die Welt von heute gegenübersteht, nicht politischer, nicht ökonomischer und nicht militärischer Art ist. Das Problem in der heutigen Welt ist spiritueller Natur, und es kann nur mit spirituellen Mitteln gelöst werden.

Beide Bücher stellen auch immer wieder klar heraus, dass “Glaubensüberzeugungen Verhalten hervorbringen”. Sofern man darauf aus ist, die Art, wie die Menschen der Erde sich verhalten, zu ändern, dann muss man das ändern, was die Menschen der Welt glauben. Das meint: ihre Spiritualität, denn “Spiritualität” ist bloß ein längeres Wort, mit der Bedeutung von “was wir glauben”.

Es sind unsere Glaubensvorstellungen über Gott, über das Leben und über uns selbst, die uns töten.

Um Glaubensvorstellungen zu ändern, ist es vonnöten, eine alternative Vorstellung anzubieten, deren Ausfluss unmittelbar augenfällig ist. Dies stellt die Absicht, das Ziel, den Zweck und die Mission der Schule der Neuen Spiritualität dar. Diese Vision nun benötigt menschliche Energie. Menschen mit einem Feuer in sich, diese Arbeit zu verrichten, der Welt – und den Kindern der Welt – eine alternative Ansicht über Gott, über das Leben und über Einander darzubieten. Ja, das ist klar, wir suchen auch nach Lehrern. Nach einer Menge. Genug, um auf der ganzen Welt Klassenräume einzurichten. Doch dies wird nicht vor wenigstens 18 Monaten passieren (dies stellt ein ehrgeiziges, langfristiges Projekt dar, mit dem wir uns hier anfänglich befassen), Zunächst einmal suchen wir jemanden, der sie leitet.

Es gibt viele Fragen, die beantwortet werden müssen. Wie soll das Curriculum aussehen? Wie ist unsere Lehrmethode? Wie sehen die Anforderungen an unsere Lehrer aus, und welche Unterstützung können wir jenen angedeihen lassen, die in Neuer Spiritualität ein Selbst-Studium zuhause einnehmen möchten? Wer wird jene in allen Nuancen der Neuen Spiritualität unterrichten, die Lehrer werden wollen, und wer wird jene unterrichten, die jene unterrichten, die Lehrer werden möchten?

Das Ziel der Schule der Neuen Spiritualität ist es nicht, bereits vorort befindliche Bildungssysteme zu ersetzen (wir werden nicht ein ganzes Curriculum anbieten, das grundlegende schulische Lehrgebiete abdeckt), sondern es ist, sich als einen Zusatz zu ihnen darzustellen; sie möchte nicht verpflanzen, sie möchte ergänzen.

Bist du diejenige Person, die bereit ist für eine globale Herausforderung? Wenn das der Fall ist, oder wenn du wenigstens ernsthaft darüber ins Gespräch kommen und mehr darüber erfahren möchtest, so lass mich dies unmittelbar wissen. Schicke eine E-Mail an neale [at] nealedonaldwalsch [dot] com. Ich warte darauf, von dir zu hören. Womöglich bin ich nicht in der Lage, euch allen individuell zügig zu antworten. Vielleicht brauche ich einen Helfer, der mich dabei unterstützt. Doch verspreche ich dir, dass keine E-Mail ungelesen bleibt.

Hier nun hast du es. Eine Einladung dazu, neue Horizonte innerhalb deiner persönlichen Reise zu erkunden, und ein Aufruf zur Leiterschaft!

Lasst uns nun schauen, was sonst noch im wöchentlichen Bulletin zu finden ist ....

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[Annoncierung der Radio-Talkshow mit Neale mittwochabends]

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Die Themen der Woche .....

Denn früher war ich blind .... und nun sehe ich .....
[CwG-Webstore-Annoncierungen]
“Ich finde, ich werde wütend, während ich nicht sein möchte ....”
Fragen & Kommentare

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»Ein wahres Verständnis von Zeit räumt es dir ein, friedvoller innerhalb deiner Realität der Relativität zu leben, wo Zeit als eine Bewegung, als ein Fließen, und nicht als eine Konstante erfahren wird. Du bist es, der sich bewegt, nicht die Zeit. Die Zeit besitzt keine Bewegung. Es gibt nur Einen Moment. Auf der einen oder anderen Ebene verstehst du dies tief. Deswegen sagst du des öfteren, während etwas wirklich Wunderbares oder Bedeutendes in deinem Leben geschieht, es sei, als würde “die Zeit still stehen”. Sie tut das. Und während auch du dies desgleichen machst, wirst du öfters einen jener Leben-bestimmenden Augenblicke erfahren« [GmG - Buch 2; eigene Übersetzg.].

Wir haben eine Gelegenheit dazu, in der Woche des 27. März eine wirkliche Auswirkung auf die Welt zu tätigen.

Es ist etwas Einfaches, was wir tun können,

etwas, was schließlich vielen Anderen tiefgründigen Nutzen bringen kann.

Ich hasse es fast, zu erwähnen, wie wir dies bewerkstelligen können, weil es irgendwie nach “Schleichwerbung” in eigener Sache aussieht .... aber ich weiß in einem weiteren Sinne darum, dass dies wirklich einen Unterschied machen kann, deswegen also bitte ich um eure Erlaubnis, dies vor euch zu entfalten, und ich möchte euch darin vertrauen, dass ihr versteht, dass es keine Promotion in eigener Sache darstellt; es handelt davon, eine wunderbare Botschaft der Welt zu überbringen --- eine Botschaft, die offensichtlich dein Leben in positiver Weise berührt hat, anderenfalls würdest du diese Website in diesem Augenblick nicht besuchen.

Wir laden euch alle dazu ein, uns dabei zu unterstützen, die Woche des 27. März zu einer ‚Heim mit Gott‘-Woche in jedem Land der Erde zu machen. Wir tun dies, um die außergewöhnliche Botschaft in NACHHAUSE MIT GOTT überall zu den Menschen zu bringen.

‚NACHHAUSE MIT GOTT in einem Leben, das nie endet‘ ist der jüngste und Schluss-Text in der Gespräche mit Gott-Reihe. Es schaut tief in das Geschehen des Todes und des Sterbens hinein, es beschreibt das, was in den Augenblicken geschieht, die hinter unserem Abschiednehmen von unserer Körperlichkeit folgen; es beschreibt die Reise der Seele durch das Verschmelzen mit Der Essenz hindurch ... und beschreibt das Wunder des Wieder-Erscheinens, wo die Geeinte Seele von neuem zu einem Singularen Ausdruck der Göttlichkeit wird, dieselbe Identität, die sie beim Tod trug, aufnehmend, jedoch mit einem Erweiterten Gewahrsein, das die Erfahrung dessen zeitigt, was die Menschenwesen “Himmel”, “Paradies”, “nirwana” oder “Glückseligkeit” nennen.

Dieses staunenserregende Buch trägt Informationen dazu herbei, was bislang in keiner Form in einem vorhergegangenen GmG-Dialog zur Erscheinung kam. Es überbringt seinen Lesern sanften Trost und ein tiefes Gewahrsein der Herrlichkeit und des Wunders des Lebens --- eines Lebens, das nie endet. Es handelt genauso viel vom Hier und Jetzt wie von dem Danach, denn, wie es das Buch selbst darlegt - während du die tiefsten Mysterien über den Tod enthüllst, enthüllst du die tiefsten Mysterien über das Leben.

Wir laden die Menschen rund um die Welt dazu ein, in DER WOCHE DES 27. MÄRZ 2006 eine Ausgabe dieses wunderbaren Buches zu erstehen.

Sofern jeder, der das GmG-Material und die darin enthaltenen Botschaften liebt, in DERSELBEN WOCHE das Buch kauft, haben wir eine Chance, ‚NACHHAUSE MIT GOTT in einem Leben, das nie endet‘ auf der Bestsellerliste zu platzieren. Und der Grund dafür? Falls NACHHAUSE MIT GOTT zu einem Bestseller wird, zieht es die Aufmerksamkeit von viel, viel mehr Anderen auf sich, als jene auf eine andere Weise erreicht würden --- und es sendet seine heilende und tröstende Botschaft weit und breit aus.

IHR KÖNNT DIES DAZU BRINGEN, DASS ES PASSIERT. Insbesondere dann, wenn ihr daran denkt, dieses Buch irgendwo zu kaufen, so möchten wir euch bitten, dies am 29. März (unserem “Ziel”-Tag während der Woche vom 27. bis zum 31. März) zu tun. Ganz leicht und bequem geht das, indem ihr zu www.BarnesandNoble.com oder zu www.amazon.com geht und es online bestellt.

LASST UNS ALLE ZUSAMMENTRETEN UND GEGENÜBER DER WELTGEMEINSCHAFT MIT EINER STIMME SPRECHEN, lasst uns neue Vorstellungen über Gott, das Leben und über den Grund und den Zweck hinter aller Existenz darbieten. Diese Ideen könnten die Welt verändern.

Dankeschön dafür, dass ihr dies zum Geschehen bringt!

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Denn einst war ich blind ... doch nun sehe ich ....

Ich habe neulich eine Menge nachgedacht. Ich versuchte herauszubekommen, wie die Weisheit in den außergewöhnlichen Büchern, die durch mich hindurch gekommen ist, besser genutzt werden kann. Ich versuchte zu verstehen, wie diese Weisheit funktionierend in mein Alltagsleben einzubringen ist.

Damit verbrachte ich nicht gerade eine leichte Zeit. Früher in meinem Leben hatte ich wenigstens eine Entschuldigung für meine Verhaltensweisen. Ich wusste es nicht besser. Ich hatte keine Vorstellung davon, wovon das Leben handelt, und so konnte ich keinen Teil von ihm für mich zum Funktionieren bringen. Ich schrie aus äußerster Verzweiflung, und das Ergebnis war mein Gespräch mit Gott.

Ich hatte nun das Gespräch, und mir wurden die Antworten auf die schwierigsten Fragen des Lebens zuteil. Nur eine Frage bleibt übrig. Werde ich sie leben?

Dies ist die Frage, die ich kürzlich meine Zuhörer bat, sie sich selbst zu stellen, und anderntags dämmerte es mir, dass ich kein Recht dazu habe, meine Zuhörer etwas zu bitten zu tun, wofür ich nicht selbst bereit bin, es zu tun. Deswegen schaute ich mein eigenes Leben an, um zu sehen, ob ich die Botschaften von GmG lebe. Es tut mir leid zu sagen, ich tue das nicht.

Wäre es der Fall, so würde ich jeden so behandeln, wie ich behandelt werden möchte – und das tue ich ganz bestimmt nicht.

Wenn ich es täte, so würde ich aus meinem Leben jede Besorgtheit darüber entfernen, wie ich den Herausforderungen begegnen werde, denen ich mich gegenübersehe – und auch dies tue ich nicht.

Wenn ich es täte, dann würde ich aufhören damit, mich selbst oder Andere ins Unrecht zu setzen, während Dinge gesagt oder getan werden, die ich nicht mag. Ich würde aus der Beurteilung heraustreten – und auch darin scheitere ich.

Womöglich denkst du, dieses besondere Verkünden stelle eine Selbst-Verurteilung dar, doch sehe ich das nicht so. Ich denke, es gibt einen Unterschied zwischen Beurteilung und schlichter Beobachtung, und ich glaube, diese Beobachtungen über mich selbst sind recht hilfreich, auch dann, wenn sie ein bisschen entmutigend sind.

In den vergangenen zehn Jahren reiste ich auf Einladung von Kirchen und anderen Organisationen um die ganze Welt, um die Botschaften der Gespräche mit Gott persönlich zu teilen. In diesen Vorträgen rund um den Globus sagte ich, es gibt drei Hauptbotschaften in den GmG-Büchern.

1.Wir sind alle eins.
2.Es gibt genug.
3.So etwas wie richtig oder falsch gibt es nicht.

Ich nenne jene die Dreier-Wahrheiten. Lebten wir diese Wahrheiten, so drückte ich es vor meinen Zuhörern aus, dann würden wir die Welt ändern.

Ich stehe zu diesen Behauptungen. Nun sehe ich, dass meine Herausforderung darin besteht, sie zu leben. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ich dachte, ich hätte es bereits getan, selbstverständlich. Ich dachte, ich hätte viele meiner alten Verhaltensweisen fallengelassen, hätte viele meiner unerwünschten Angewohnheiten geändert, hätte meinen Weg neu bestimmt, hätte einen neuen Pfad eingenommen. Ich sehe nun, dies war die Hybris des jüngst Konvertierten. Ich sehe nun vermittels dessen, dass ich frei und wahrhaftig meine alltäglichen Verhaltensweisen betrachte, dass ich einen langen Weg zu gehen habe.

Das ist okay, daran sei erinnert. Es ist alles in Ordnung mit mir. Da ich mich wenigstens auf dem Weg befinde. Ich weiß, welchen Weg ich zu gehen versuche. Ich weiß, welches Ziel ich erreichen möchte. Dies ist mehr, als ich vor wenigen Jahren noch gesagt haben konnte. Doch muss ich ehrlich zu mir sein darüber, wie weit ich bereits schon unterwegs bin. Der erste Schritt in Richtung Erleuchtung ist der Schritt zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

Letzte Woche war ich wieder einmal mit einem Freund und Mitarbeiter recht scharfzüngig, und ich nahm wahr, dies stellt ganz und gar nicht die Art dar, wie ich behandelt werden möchte. Dies stellt nicht die Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. Wir Sind Alle Eins.

Vor einigen Tagen ging ich auf der Straße an einem Mann vorbei, der ganz deutlich etwas Hilfe nötig hatte. Ich hatte einige Scheine in der Tasche, und ging einfach an ihm vorbei, ohne ihm etwas anzubieten. Ich hatte den Gedanken, dass ich all mein Geld “benötigte”, während ich in der Stadt sei. Es war lachhaft. Meine Kreditkarten hätten mich mit allem versorgt, was ich dort gewollt hätte – einschließlich mehr Bargeld aus dem Automaten!

Neulich besuchte ich eine Kirche in einer weiter entfernten Gemeinde, und ich mochte den Geistlichen und die Botschaft sehr. Als die Kollektenschüssel umhergereicht wurde, legte ich einen Zwanziger hinein, und fühlte mich gut dabei. Nur, als ich die Rechnung für den Brunch nach der Kirche bezahlte, den ich sehr genoss, fühlte ich mich geschlagen. Ich bezahlte dreizehn Dollar mehr für die Nahrung meines Körpers – Nahrung, die etwa vier Stunden lang reichte –, als ich für die prächtige Nahrung für die Seele ausgab, die ich in jener Kirche erhalten hatte – Nahrung, die mich erwartungsgemäß entschieden länger nähren würde.

Dies stellen keine Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. Davon gibt es genug.

Und die Liste von Menschen, die ich diesen Monat ins “Unrecht” setzte, schließt jeden ein, einschließlich der am meisten geliebten, bis hin zu Menschen, die ich nicht einmal kenne.

Dies stellen keine Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. So etwas wie richtig oder falsch gibt es nicht.

Und so brachte mich all dies zum Einhalten und zum Denken. Was braucht es, um die Botschaft des Buches zu leben, die die Welt ändert? Worum wird hier gebeten? Was ist nötig?

Die Antwort lässt sich in einem Wort geben.

‚Commitment‘ – Sich-Verschreiben.

Was ich brauche, ist eine eisenharte Vereinbarung mit mir selbst. Eine Vereinbarung dahingehend, mein Leben als eine Bühne zu nutzen, auf der ich mich selbst von neuem in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die ich je von Wer Ich Wirklich Bin hatte, wiedererschaffe.

Dieses Sich-Verschreiben kann nicht halbherzig vonstatten gehen. (Ich nehme an, der Ausdruck ‚halbherziges Sich-Verschreiben‘ stellt in jeder Hinsicht einen Widerspruch zu sich selbst [Oxymeron] dar. Entweder man hat sich verschrieben, oder man hat es nicht, nichtwahr?)

All das erinnert mich an die Geschichte vom Huhn und vom Schwein. Die zwei gingen eines Tages die Straße entlang, wo ihnen eine riesige Anzeigetafel zu Gesicht kam. Auf ihr war ein Bild mit Schinken und Eiern zu sehen, mit der Unterschrift:

Amerikas Lieblings-Frühstück.

Das Huhn wandte sich an das Schwein und sagte: “Sieh dir das an! Macht dich das nicht stolz?” Worauf das Schwein antwortete: “Ja und nein. Schau, für dich stellt dies ein teilweises Dich-Einlassen dar, für mich ist es eine gänzliche Preisgabe [‚commitment‘].”

So besteht vermutlich die Moral von der Geschicht‘ darin, dass du, sofern du in Richtung Erleuchtung voranschreiten möchtest, diesbezüglich ein Schwein sein musst.

Ja, in der Tat.

Ich meine, du wirst die ganze Enchilada wollen. Ich weiß, ich habe bereits eine Portion davon probiert, worauf ich aus bin. Ich habe meine absolut schlechtesten Verhaltensweisen wirklich gezähmt. Es sind die Beleidigungen der zweiten Ebene und der dritten, an denen ich jetzt zu arbeiten habe.

Nun, genaugesagt, ich muss nichts tun. Ich werde um nichts gebeten, nichts ist erforderlich. Gott fordert nichts von uns, um uns zu lieben, und wir werden nicht “bestraft” werden, sofern wir nicht irgendwelchen geheimnisvollen Standards “genügen”. Die Wahl ist auf unserer Seite, und sie ist stets auf unserer Seite, in Bezug darauf Wer Wir Wirklich Sind. Das Arbeiten an diesen zweiten und dritten Ebenen bedeutet also etwas, worauf ich aus bin, nicht etwas, was ich tun muss.

Deswegen “schlage ich nicht auf mich ein”, da ich die Botschaft von GmG nicht lebe. Oder wenigstens sie nicht in aller Gänze lebe. Vielmehr bin ich dankbar dafür, dass ich so weit vorangekommen bin, wie ich den Weg gegangen bin. Und auch dankbar dafür, dass ich nun schon den Weg erkennen kann.

Denn vormals war ich blind, doch jetzt bin ich sehend .....

Was zum Schluss wirklich zählt, ist die erstaunliche Gnade. Die Gnade, nicht nur das zu sehen, was in meinem Leben nicht funktioniert, sondern auch das, was funktioniert. Die Gnade, mich selbst zu segnen – mir selbst einzuräumen, gesegnet zu sein – für all das, was ich bin, und mich nicht darin zu verdammen, was ich nicht bin. Denn aus dem gesegneten Teil von mir wird die großartigste Version von Wer Ich Bin ausgehen und in Erscheinung kommen.

Ich lade euch dazu ein, dasselbe zu tun. Segnet euch für all das, was ihr jetzt seid. Darin besteht die erste Botschaft von GmG.

Dies ist vielleicht das Bedeutendste. Denn, falls du dich selbst als gesegnet erkennst, dann wirst du gewiss Andere segnen. Deswegen also seid gesegnet. – NDW

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Fragen und Antworten von GmG-Lesern

Lieber Mr. Walsch,

ich habe eineinhalb deiner Bücher gelesen und bin von ihnen tief berührt. Meine Frage aber betrifft eine Person, und ich muss gestehen, ich weiß nicht, warum ich deswegen so besorgt bin.

Ich habe damit angefangen, dein Buch zu lesen, das auch Dr. Elisabeth Kübler-Ross gewidmet ist. Du schriebst, sie habe so vielen Menschen geholfen. Letztes Jahr sah ich eine Dokumentation über sie. Was mir nicht aus dem Sinn geht, das ist, dass sie scheinbar alleine verstarb. In dieser Dokumentation wurde sie in einem Zimmer gezeigt, und sie sagte, manchmal vergesse man, ihr das Essen ans Bett zu bringen und sie könne nicht wieder aufstehen, deswegen habe sie den ganzen Tag nichts zu essen. So sprach sie in dieser Dokumentation zu sich selbst. Sie sagte, eine einigermaßen verlässliche Person käme jeden Tag zu ihr, doch gelegentlich erscheine sie nicht. In dieser Dokumentation wurde die Frage gestellt, ob jene Frau, die so viel über den Tod wusste, alleine verstarb. Kannst du mir darüber etwas schreiben? Dies würde mir vieles bedeuten.

Mit herzlichen Grüßen, Gabriele

Liebe Gabriele .... ich fürchte, deine Beschreibung des Hinübergehens von Elisabeth ist im wesentlichen richtig. Doch, so wie ich es verstand, ist es nicht deswegen so der Fall, weil Elisabeth niemanden hatte, der sich um sie sorgte, um an ihrem Ende bei ihr zu sein. Tatsächlich hätten viele, viele ihrer Freunde weltweit (ich eingeschlossen) liebend gerne ihre Zeit mit ihr verbracht, und ich bin gewiss, wir wären alle glücklich gewesen, ihr der Reihe nach und abwechselnd Gesellschaft und Hilfe zu leisten. Tatsache ist, Elisabeth bat ihre vielen Freunde im besonderen, sie nicht zu besuchen (und, in der Tat, sie nicht einmal anzurufen ... obgleich, einige von uns konnten dem nicht widerstehen ....).

Sie wusste, sie konnte die vielen Briefe und E-Mails nicht beantworten, die sie erhielt, und sie wollte mit der Menge an Besuchern nichts zu tun haben, die sie überstürzen würden, sofern sie ihnen eine Chance gäbe. Deswegen ... und ich glaube, mir liegen die Fakten um all das weitgehend vollständig vor ... war Elisabeth zumeist alleine, doch zumeist gemäß ihrer Wahl. Was nun die “verlässliche Person” betrifft, die nicht jeden Tag kam – dies ist eine andere Sache. Ich wäre darüber recht aufgebracht ... und es ist klar, dass auch Elisabeth darüber nicht sehr glücklich war.

Was mich betrifft, ich plane, durch meine letzten Tage anders zu gehen, sofern ich die Wahl habe. Ich werde JEDEN wissen lassen, dass ich am Sterben bin, und ich werde jeden dazu einladen, der davon weiß und sich um mich sorgt, dabei zu sein ... und wir werden eine letzte Party zusammen haben. Wir werden das Haus dekorieren, als wäre es Weihnachten (sofern es nicht bereits Weihnachten ist), mit meiner riesigen Santa-Sammlung überall zur Aufstellung gebracht, mit einem Baum und alldem! Und wir werden singen “We need a little Christmas, right this very minute! Candles in the window, carols at the spinet ... we need a little Christmas NOW!”

Alle werden Geschenke austauschen, und dann werden wir ein wunderbares [‚WONderful‘ im Orig.; A.d.Ü.] Weihnachtsmahl einnehmen. Hast du jemals so viel beim Weihnachtsmahl gegessen, dass du sagtest: “Ich denke, ich werde jetzt sterben”? Ja, das werde ich tun! Was denkt ihr? Hört es sich so an wie ein Plan?

Mit Umarmen .... neale.

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Lieber Neale ....

So wie das ‚FALLS‘ eine Bedingung anführt, so führt das ‚Weil‘ eine Vernunft an.

‚Liebe‘ ist jenseits von beidem, jenseits von Bedingung und von Vernunft.

“Ich liebe dich, falls ...” ist nicht anders als “Ich liebe dich, weil ....”.

Liebe ist weder bedingungshaft noch logisch.

Die meisten Menschen wenden sich von der Bedingung weg und der Vernunft zu.

“Ich brauche dich, weil ....”

Ich dachte, du würdest dies wertschätzen .....

Namaste .... vassilis

PS: Würdest du dir bitte Gedanken darüber machen, ob das Wort ‚Problem‘ aus deinen Gedanken, Schriften und Reden ‚fortzubringen‘ ist? Du bist dir dessen gewahr, dass Worte geladene ‚Gewehre‘ sind. ‚Problem‘ ist ein Wort, ist Teil eines programmierten und bedingungshaften Denkens, das uns nicht dienlich ist.

‚Probleme‘ existieren, weil wir als real erfahren, uns nicht gewahr zu sein. Uns der Worte gewahr zu sein, die wir benutzen, ist eine Art, unser Gewahrsein zu erfahren, nichtwahr?

Es ist uns nicht dienlich, gewisse Wörter zu benutzen, während wir darum wissen, oder wenigstens sagen, wir wüssten darum, dass sie uns nicht mehr länger dienlich sind.

Es gibt keine Probleme, und es gibt keine Lösungen.

Es gibt ANGELEGENHEITEN, denen wir uns zuwenden.

Es ist uns förderlich, die Probleme ihres illusionären Gewandes, das sie erscheinen lässt, als seien sie real, zu ‚entkleiden‘. Du würdest versichern und akzeptieren, dass dies weit mehr als eine Angelegenheit der Semantik ist.

Dankeschön, vassilis

Mein Lieber Vassilis .... ich glaube, du hast in beiden Fällen recht. Ich werde von dir angeleitet, und bin dir dafür dankbar. Ich bewundere deine unveränderliche Auffassung: “Liebe ist weder bedingungshaft noch logisch”. Ich stimme mit dir darin überein, dass “Ich liebe dich, weil ....” dasselbe ist wie “Ich liebe dich, falls ....” Doch ging meine Auffassung noch ein klein bisschen weiter. Sie sagte aus: “Ich liebe dich, weil du BIST. Einfach weil du BIST.” Ich denke, das bringt mich ein klein wenig vom Haken, da es gegenüber der “Bistheit” keine “Bedingungen” gibt. Was ich “Bistheit” nenne, ist “Seienshaftigkeit”, und im Seien oder im “Seiens-Sein” ist weder eine Bedingung noch eine Vernunft oder Logik inbegriffen. Man “ist” einfach. “Istheit”, “Bistheit”, “Seienshaftigkeit” transzendieren die Logik und den Verstand, so scheint es mir. Deswegen bedeutet der Satz “Ich liebe dich einfach, weil du BIST ....” immer noch, dass ich der Liebe einen Grund gereicht habe .... doch es ist ein bedingungsloser Grund. Sind wir uns nun so halbwegs entgegengekommen, ja?

Ich denke wirklich, Worte sind mächtige Schöpfungswerkzeuge ... ja, in der Tat, Gedanke, Wort und Tat stellen die Drei Schöpfungswerkzeuge dar, über die Gott zu uns in GmG spricht. Und so “höre” ich wirklich genau hin, was du über das Wort “Problem” sagst. Das Problem besteht darin, dass wir so sehr daran gewöhnt sind, das Wort “Problem” zu benutzen, wo wir “Bedingung” meinen, dass wir aus der Bedingung ein Problem machen, die wir problematisch nennen.

Selbstverständlich habe ich dies nicht Ernst gemeint. Hätte ich meine Worte sorgfältig gewählt, so hätte ich gesagt: “Tatsache ist ...” oder “Die Situation ist derart ....”, und ich hätte das Wort “Problem” für immer aus meinem Wortschatz verbannt. Etwas beim Namen zu nennen, verleiht ihm eben diese Definition. Oder, um es anders auszudrücken, ein Ding ist das, was wir sagen, es sei es. Die Herausforderung besteht darin, ein Wort zu finden, das das Wort “Problem” zu ersetzen vermag. So wie ich es gerade hier machte im ersten Wort dieses Satzes. Es besteht die Gelegenheit, neue Namen zu benennen. Dies sollte einfach sein, sobald wir mal daran gewöhnt sind. Wir könnten gar sagen “Heeh, kein Problem”.

Hmmmm ....

Ich verbleibe, dein unmöglicherweise .... neale [ein Wortspiel – oder auch nicht: ‚I remain, yours improbably .... neale‘; A.d.Ü.]

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Lieber Neale: Wie du in deinen Büchern sagtest: “Ich werde einfach VERRÜCKT”, wenn ich manchmal die Logik zu verstehen versuche, die sich in GmG befindet. Du äußerst: “Gottes Wille und mein Wille sind ein-und-dasselbe”. Gott will, was wir wollen. Er hat keinen besonderen Willen für uns. Doch sagen immer noch Millionen von Menschen “Es war Gottes Wille”. Wie in: ‚Er / Sie wählte das Ergebnis für uns‘.

Bring dies in Verbindung mit “Denkst du, dass je IRGENDWAS in dieser Welt ohne MEIN (Gottes) Gewähr / Wissen geschieht?”. Füge dem die Behauptung über den Freien Willen hinzu. “Falls Gott das Endergebnis für uns ausgewählt hätte, oder falls er uns für das bestrafte, was wir wählen, worin sollte dabei der freie Wille bestehen?” Und dann triffst du die Feststellung “Nichts geschieht per Zufall”.

Also, hat Gott vorherbestimmt, was mir geschehen wird? Du hast dich einmal geäußert, dass, falls jemand in einem schrecklichen bedeutungslosen Unfall zu Tode komme, NICHTS wie dieses ohne Gottes Erlaubnis geschehen könnte. Du stellst fest: “Auf einer gewissen Ebene hast du es dazu gebracht, dass es geschieht”.

Es tut mir leid, ich weiß, ich paraphrasiere darüber hinweg und zitiere womöglich falsch!

Würdest du bitte Gottes Wille für mich klarer machen?

Jim

Lieber Jim .... Die Schwierigkeit besteht darin, dass du Gott und Uns als getrennt ansiehst, und nicht als Eins. Sobald du anfängst, Gott und Uns als Eins anzusehen, wird die Bedeutung all der Botschaften klar.

Gott und Wir sind Eins. Und deswegen IST Gottes Wille unser Wille, denn es ist kein anderer Wille zuhanden. Ja, in der Tat, es gibt NICHTS ANDERES außer Gott. So also ja, es ist wahr: “Gott hat bestimmt, was geschehen wird” für dich .... und dies bedeutet, DU hast bestimmt, was dir geschehen wird. Jim, ich habe behauptet, dass, falls jemand in einem schrecklichen, bedeutungslosen Unfall zu Tode kommen sollte, NICHTS wie dieses ohne Gottes Erlaubnis passieren könnte. Das bedeutet, ohne DEINE Erlaubnis! Und deswegen ist die nachfolgende Behauptung “Auf einer bestimmten Ebene brachtest du, du selbst, dies zum Geschehen” richtig!

Jim, du zitierst meine rhetorische Frage “Sofern Gott das Endergebnis für uns auswählte, oder uns dafür bestrafte, was wir wählten, worin besteht dabei der freie Wille?” Die Frage war so gemeint – sie sollte dem Leser Klarheit darüber bringen, dass es keinen “freien Willen” GÄBE, gäbe es einen Gott AUSSERHALB VON UNS, der über Ergebnisse und Bestrafungen entscheidet. Doch GIBT es einen freien Willen, sofern der Gott, von dem wir sprechen, von UNS handelt.

Es sind WIR, Jim, die wir unsere Ergebnisse auswählen ... und es sind WIR, die uns auch bestrafen. Sobald wir dies verstehen, sind wir frei. Und so ist es unser “Wille”. Macht diese Erklärung die Dinge klarer? Ich hoffe bestimmt. Mit Umarmen ..... neale.

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Lieber Neale,
Ich bin sicher, du bist dir der kürzlichen Cartoons gewahr, die in den muslimischen Gemeinschaften rund um die Welt einen Aufruhr verursachten. Das rechte dabei zu tun, besteht darin, die Ursache für solch eine Reaktion zu verstehen zu versuchen. Viele Muslime fühlen sich auf einer sehr tiefen Ebene ‚persönlich‘ beleidigt. Ihre Wut hat sich in Gewalt, in Furchteinflößendem und in noch mehr Intoleranz auf beiden Seiten des Zaunes manifestiert.

In Erwiderung dessen finde ich, dass auch ich wütend werde, wenn ich es nicht zu sein wünsche. Ich bin wütend darüber, dass ein hoher Anteil der globalen Gemeinschaft IMMER NOCH denkt, dass GOTT von ihnen will, auf diese primitive Art zu reagieren.

Welche Erfahrung machst du mit diesen Bildern, ohne auch zu sehr wütend zu werden? Wir ALLE haben es nötig zu wissen, wie mit dem bedrohlichen Verhalten umzugehen ist, sodass wir es mehr zerstreuen als es verstärken.

Mit freundlichen Grüßen und Liebe
Stuart, UK

Mein lieber Stuart ... implizit stimme ich mit dir überein. Ich “mache nicht die Erfahrung dieser Bilder, ohne auch wütend zu werden”? Nein tatsächlich, auch ich WERDE wütend. GmG sagt uns, dass nichts “falsches” an der Wut ist. Gott sagt, Ärger, Wut ist eine der Fünf Natürlichen Emotionen. Ärger ist unsere Art, “Nein, danke” zu sagen. Das meint, was du mit deinem Ärger TUST, das ist womöglich nicht förderlich. Doch Ärger und Aufgebrachtsein, sofern in geeigneter Weise zum Ausdruck gebracht, können eine sehr klare Botschaft aussenden.

Ein Fall, der dies auf den Punkt bringt, passierte, wie du weißt, gerade in London. Dort machten Hunderte von Muslimen hinter einem ungesetzlichen Protest einen sehr, sehr friedlichen Protestzug; sie zeigten Schilder nicht nur mit einem “Nein” zu den entehrenden Cartoons, sondern auch mit einem “Nein” gegenüber der Gewalt in Erwiderung auf jene.

Stuart, ich möchte, dass du weißt, den Punkt, den du in deinem Brief machtest, machte ich vor ein paar Tagen in meinem persönlichen Blog. Deswegen teilen wir darüber denselben Gedanken, und ich unterstütze dich darin voll und ganz. Ich werde an dieser Stelle das einfügen und kopieren, was ich in diesem Blog-Eintrag veröffentlichte, da ich möchte, dass du und jeder es liest. (Mein Blog kannst du immer lesen, wann du möchtest – www.cwgblog.com.)

Samstag, 11. Februar 2006

»Die Muslime und die Cartoons«

Niemand heißt Gewalt gut. Oder niemand sollte es wenigstens tun. Nicht in einer zivilisierten Gesellschaft. Nicht in einer fortgeschrittenen Spezies, die sich selbst als “entwickelt” erachtet.

Doch hier liegt ein Problem. Sobald Menschen sich der Gewalt zuwenden, kommt weltweit die Reaktion auf, sie zu verurteilen, und kaum die Reaktion, sie zu verstehen. Es wurde weitgehend zum “politisch Inkorrekten” erklärt, hinter einen jeden Gewaltakt zu schauen, ob die Möglichkeit gegeben ist zu verstehen, was die Ursache dafür ist. Viele Menschen denken, Gewalt verstehen zu versuchen, bedeute, sie zu rechtfertigen. Doch dies ist nicht notwendigerweise so. Die Weisen sind darauf aus, Gewalt zu verstehen, und nicht, sie zu rechtfertigen, jedoch, sie in Zukunft zu vermeiden.

Falls wir wissen, weswegen ein Mensch in einer bestimmten Art handelt, und falls wir wollen, dass dieser Mensch nicht weiterhin derart handelt, dann mag es hilfreich sein, zu verstehen, was das unerwünschte Verhalten beförderte.

Allerwenigstens mag es hilfreich sein.

Lasst uns nun den Fall Die Cartoons und Die Muslime anschauen. Das könnte sehr wohl eines Tages zu einem Titel eines analytischen Buches gereichen, derart bedeutsam ist dieser gegenwärtige internationale Zwischenfall. Ja, in der Tat, ich glaube, dieser Augenblick mag einmal als der erste wirkliche Wachruf für die Welt erinnert werden, dass dies, wovor der Harvard-Politologe Samuel P. Huntington 1998 in seinem Buch ‚The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order‘ (1998) warnte, die Realität und nicht eine Hypothese darstellt.

Nostradamus soll vorausgesagt haben, das Ende der Welt (im eigentlichen das Ende des Lebens, wie wir es kennen) werde durch religiösen Konflikt hervorgebracht. Dies ist selbstverständlich die allerhöchste Ironie, da die Religion dafür vorgesehen war, die einzigartige Erfindung des Menschen darzustellen, damit Konflikte abgeschafft werden.

In der gegenwärtigen Kontroverse, die zum Anzünden von Gebäuden und zum Verlust von Menschenleben führte, veröffentlichte eine dänische Zeitung, Jyllands-Posten, im letzten September eine Reihe von Cartoons, die sich dem Propheten Muhammed zuwenden. Eines der Cartoons zeigt Muhammed, der einen Turban in der Form einer Bombe mit einem Zünder trägt. Eine andere Zeichnung zeigt den Propheten vor den Toren des Paradieses, wie er die Selbstmord-Bombenattentäter darum bittet, damit nun aufzuhören, da “es uns an Jungfrauen mangelt!”

In und über sich selbst versichern islamische Führer von rund um die Welt, politische Cartoons über Muhammed, die für viele Muslime aus religiösen Gründen inakzeptabl sind (gemäß einigen Interpretationen des Qu’ran sind Abbildungen des Propheten verboten), stellten noch keinen ausreichenden Grund dafür dar, dass die Anhänger Muhammeds sich zur Gewalt anstacheln lassen. Ahmed Akkar, ein Sprecher des Europäischen Komitees zur Ehrung des Propheten, sagt in einem Exklusivinterview, das vom San Francisco Chronicle (2-11-06) veröffentlicht wurde: “Der Prophet Muhammed repräsentiert den Islam. Die Bilder sprechen davon, dass Muslime Terroristen sind, da er ein Muslim ist und da er eine Bombe auf seinem Kopf trägt ..... dass jeder Muslim auf der Erde in Verbindung mit diesem Mann, mit diesem Kriminellen, steht.”

Mit anderen Worten, es handelt sich nicht darum, dass der Prophet Muhammet abgebildet wurde, sondern wie er abgebildet wurde. Muhammed ist der Religionsgründer, von den Muslimen geliebt (wie Jesus von den Christen geliebt wird), die Muhammed als Gottes letzten Propheten verstehen, ausgesandt, um die ganze Menschheit zur Botschaft des Islam zu führen. Doch in dem Cartoon-Bild wird der Turban Muhammeds, ein Symbol arabischen und muslimischen Stolzes, als eine kurz vor der Explosion stehende Bombe gezeichnet. Es bedarf nicht einer allzu großen Anstrengung, in diesem Bild nicht bloß eine Beleidigung zu sehen, sondern auch einen Hinweis, alle Muslime seien Terroristen.

Es ist jene breite und unbegründete Verallgemeinerung, die die Muslime verachten – besonders die Muslime, die sich sozial, ökonomisch und politisch unterworfen fühlen, und die spüren, dass sie ständig in den westlichen (europäischen und amerikanischen) Medien anwertend dargestellt werden.

Damit ist klar, es ist nicht die bloße Abbildung Muhammeds, die den Zorn hervorrief. Um den Punkt noch deutlicher zu machen, sollte ich herausstellen, dass viele schmeichelnde Portraits Muhammeds von muslimischen Künstlern gezeichnet wurden, des öfteren unter der Ägide muslimischer Regenten. Es steht sogar eine Statue Muhammeds vor dem US-Supreme Court-Gebäude, wo der Prophet als einer der großen Gesetzgeber der Menschheit geehrt wird. Deswegen zündet niemand Botschaften an.

Doch auch die kriegsähnliche Abbildung Muhammeds ist nicht der alleinige Grund für den Aufruhr. Um des ferneren zu verstehen, was Einige im Westen als wilde Übertreibung erachten, muss man die muslimische Erwiderung auf dem Hintergrund der muslimischen Erfahrung in der Welt im Verlaufe der vergangenen vielen Hunderten von Jahren sehen – so, wie sie es verstehen, nicht, wie wir es verstehen.

Viele Muslime, womöglich die meisten, fühlten sich verfolgt und an den Rand gedrängt. Nicht bloß heutzutage, sondern die ganze Zeit hinweg. Sie verweisen auf Jahrhunderte der Unterdrückung.

Vielleicht ist ein Vergleich mit den Schwarzen Amerikas angebracht, von denen als Rasse mit Recht davon gesprochen werden kann, sie fühlten sich über Jahre und Jahrzehnte verletzt durch das, was sie als Unterdrückung, Repression und Aggression ansehen (das “Profiling” von Schwarzen durch die Polizei stellt nur die letzte Version dessen dar. Es gehört zum allgemeinen Wissensbestand, dass es, wenn ein Schwarzer wegen eines Verkehrsvergehens angehalten wird, zweimal so wahrscheinlich ist als bei einem Weißem, dass er aus seinem Wagen herausgebeten und untersucht wird. Sofern man ihn von der Szene einer Gewalttat weggehen sieht, so ist es zweimal so wahrscheinlich, dass er zur Befragung aufgegriffen wird. Sofern er bloß die Straße entlanggeht, so ist es zweimal so wahrscheinlich als für einen Weißen, dass er von der Polizei unter Verdacht genommen wird. Jeder Schwarze weiß darum. Möchtest du wissen, weswegen er wütend ist?).

Nichts von dem, wie ich bereits sagte, rechtfertigt oder heißt die muslimische Gewalt dieser Tage gut. Ich glaube, Jene, die sich dieser Gewalt hingegeben haben, sollen darauf hingewiesen werden. Und ich bin nicht allein. Inmitten des Aufschießens des islamischen Ärgers veröffentlichte Jihad Momami, der Herausgeber einer jordanischen Zeitung, folgenden Kommentar als Herausgeber-Leitartikel: “Was bringt mehr Vorurteile gegen den Islam in die Welt? Diese Karrikaturen, oder Bilder eines Geiselnehmers, der vor der Kamera die Kehle seines Opfers durchschneidet, oder ein Selbstmord-Bombenattentäter, der sich während einer Hochzeitsfeier in Amman in die Luft jagt?” Der Herausgeber Momami, so wird berichtet, wurde gefeuert und unter Arrest gesetzt, seine Zeitung verschwand von den Zeitungskiosken und -auslagen.

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Möchtest du einen Kommentar oder eine Frage an Neale hier im Wöchentlichen Bulletin senden, so sende eine E-Mail an weeklybulletinresponse [at] cwg [dot] org. Bitte nimm zur Kenntnis, aufgrund der großen Anzahl von E-Mails, die wir erhalten, ist es möglich, dass dein Brief hier nicht zum Abdruck gelangt. Doch tun wir unser Bestes, dass alle Briefe eine Antwort erhalten, falls nicht direkt von Nreale, so doch von einem Mitarbeiter der CwG Foundation oder von einem LEP-Teilnehmer.

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Die Neue Spiritualität und die Nachrichten

Beobachtungen und Kommentare von Neale Donald Walsch

ZUR BEACHTUNG: Das nachfolgende Material enthält Informationen in Bezug auf bestimmte Schlagzeilen- und politische Nachrichten des Tages, die von einigen Lesern womöglich dafür erachtet werden, negative und deswegen unwillkommene Energie in sich zu tragen. Unsere Absicht dabei, diese Angelegenheiten noch einmal in Betracht zu nehmen, besteht darin, an der Kreationistischen Spiritualität teilzuhaben, indem wir uns dafür entscheiden, was wir im Lichte dieser Entwicklungen in unserer kollektiven Erfahrung erschaffen wollen. Wir glauben, dies ist in diesem Prozess von Wert.

Jede Woche wird es ein oder zwei News-Storys geben, die uns eine wunderbare Gelegenheit darbieten, die Welt durch die Augen von GmG und der Neuen Spiritualität zu betrachten. Wir ko-kreieren diese Ereignisse selbstverständlich. Lasst uns also näher an die Sache herangehen .....

WAS ERSCHAFFEN WURDE ......

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #180 - »The Time Has Come« [18.2.06] - - Übersetzung [21.2.06] C. Rüthers u. Th. Balz

Das engl. Original steht unter:

http://www.cwg.org/bulletins/Bulletin_180.html

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IN EIGENER SACHE : .......

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