GmG Bulletin #188

GmG Wöchentliches Bulletin #188

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Das Ändern von Realitäten«

Die Woche vom 14.4.2006

DIE THEMEN DIESER WOCHE :

- Neale spricht über das Ändern von Realitäten
- Botschaft von Neale
- [Kommende Veranstaltungen]
- Botschaft von Marion

- Exzerpt aus Nachhause mit Gott
- Fragen und Kommentare von GmG-Lesern
- [Kostenlose Tele-Kurse]


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NEALE SPRICHT ÜBER DAS ÄNDERN VON REALITÄTEN



Jede Woche bekomme ich Briefe von Leuten, die mir sagen, ihr Leben sei ein heilloses Durcheinander, nichts laufe richtig, das Geld neige sich zum Ende, Beziehungen zerbröckeln oder zerbröckelten, die Arbeit sei uninspiriert oder uninspirierend, und das Leben selbst habe seine Bedeutung und seine Freude verloren.


Immer mehr Menschen, auch jene aus wohlhabenden Ländern, fühlen sich abgetrennt, in die Irre geführt, entmutigt und depressiv. Was LÄUFT hier AB?


Was, denkt ihr, geht hier vor?


Wieso können wir scheinbar unsere Arbeit des Lebens nicht machen? Und wieso werden derart viele Menschen angegangen, gegen solche überwältigenden zwieträchtigen Ungleichheiten anzukämpfen?


Das Problem hat mit unserem grundlegenden Verständnis über Wer Wir Sind und Was Leben Ist zu tun.


Weswegen sind wir überhaupt hier ….?


Ich meine, hier auf der Erde.


Wer sind wir und weswegen sind wir hier? Sind wir bloße Tiere? Geschöpfe des Kosmos, wie es den Anschein hat, in uns ohne Kraft dahingehend, auf unsere eigene Realität Einfluss zu nehmen oder sie zu bestimmen – noch viel weniger, sie zu erschaffen –, jedoch vielmehr den Schleudern und Pfeilen der ungeheuerlichen Zukunft unterworfen?


Und was überhaupt IST der Zweck des Lebens? Besteht er einfach darin, zu sehen, wer der Letzte Mann Mit dem Höchsten Ansehen ist? Oder wer die meisten Spielzeuge angesammelt hat? Oder läuft hier noch etwas Größeres ab, etwas Bedeutenderes für den Kosmos?


Ich denke schon. Ich glaube, es läuft vor Ort ein Prozess ab, der sich selbst ausspielt, und in dem wir einen Teil spielen – die meisten von uns, ohne es zu wissen.


Das Faszinierende an dem Prozess ist: um einen Teil in ihm zu spielen, müssen wir nicht darum wissen, dass wir einen Teil in ihm spielen. Somit ist der Teil, den die meisten von uns spielen, unbewusst gespielt.


Sofern ich mich darin nicht irre – und nebenbei gesagt, die meisten Mystiker und spirituellen Lehrer von heutzutage stimmen mit meiner Einschätzung überein --, dann wäre der Gedanke hier: bewusst zu werden. Das meint, AUFZUWACHEN.


Doch wie macht man das? Lasst uns das zur Frage des Tages erheben.


O, es ist nicht fair, eine Frage zu stellen, ohne einen Antwortvorschlag zu unterbreiten. Hier mein Vorschlag:


Wir wachen auf, indem wir EINANDER aufwecken.


Das also ist unsere Gelegenheit, unsere Einladung. Wir sind dazu eingeladen, einander auf diesem Planeten aufzuwecken, einander wissen zu lassen, dass wir überhaupt nicht verrückt sind, dass nichts real ist, wie es den Anschein hat, dass wir alle „in das Hasenloch runtergefallen“ sind und die Dinge durch eine Brille dunkel sehen, und dass wir, sobald wir nur die magischen Worte sagen, innerhalb dieser illusionären Welt so leben können, was allmählich Sinn ergibt, was uns wieder Freude bringen, was den größten Anteil an menschlichem Leid zu einem Ende führen, und was es uns einräumen kann, dieses menschliche Experiment als einen „Erfolg“ zu bezeichnen.


Die magischen Worte, die wir aufzurufen eingeladen sind, heißen: Nichts, was ich sehe, ist real. Die Welt ist die Welt meines Vorstellens und die meiner Schöpfung. Sollte ich sie ändern wollen, dann ist alles, was ich zu tun habe, mein Denken über sie zu ändern. Aus meinem Denken über die Welt entspringt all meine Realität.


Dann haben wir ANDERE dazu zu veranlassen, die magischen Worte gleichfalls zu sagen. Ah …. darin besteht der eigentliche Trick. Wie bringen wir ANDERE dazu, zu verstehen, dass wir alle diese gegenwärtige Realität zusammen erschaffen – und dass sie dergestalt nicht zu sein hat?


Wie bringen wir ANDERE dazu, zu verstehen, dass das Töten und das Kämpfen nicht notwendig sind? Das es GENUG gibt. Es gibt genug Essen, genug Kleidung, genug Unterschlupf, genug Energie, genug Gelegenheit, genug von all dem, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein. Es gibt genug für jeden. Alles, was wir zu tun haben, ist - zu teilen.


Was hält uns vom Teilen ab? Ironischerweise die Vorstellung, dass es „nicht genug“ gibt. Die Angst davor, dass das irgendwie „zur Neige geht“, was wir brauchen. Sofern dies „zur Neige geht“ - was werden wir dann tun?


Deswegen also handelt alles vom Überleben. Wir denken, wir brauchen, was wir brauchen, damit wir überleben, und, da es „nicht genug“ von dem gibt, was wir brauchen, müssen wir zwei Dinge tun: 1. die Dinge SCHÜTZEN, die wir haben; und 2. noch MEHR bekommen.


Dächten wir, es gebe von all dem, was wir benötigen, um zu überleben und um glücklich zu sein, GENUG, dann könnten all unsere Konkurrenz, all unsere Konflikte, all unser Stress, all unser Plagen, Sorgen und all das ‚die Pforte Bewachen’ zu einem Ende kommen.


Ich bin heute hierher gekommen, um euch die Gute Nachricht zu bringen: ES GIBT GENUG.


Diese drei einfachen Worte sind alles, was wir benötigen, um unsere Realitäten zu ändern. Werden wir sie annehmen? Können wir sie glauben? Unser Leben – und die Verhaltensweisen VON Leben – stellen unsere Antwort auf diese Fragen dar.



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BOTSCHAFT VON NEALE



Meine Lieben Freunde …..


Lasst uns über die Welt von dieser Woche reden.


Am letzten Wochenende wurde bekannt, dass die Vogelgrippe Großbritannien erreicht hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie in den Vereinigten Staaten ankommt.


Das Time Magazine veröffentlichte letzte Woche eine Titelgeschichte mit der Überschrift: »Be worried. Be VERY worried.« [‘»Sei beunruhigt. Sei SEHR beunruhigt.«’]. In der Story erklärt diese Bastion an Nachrichtenmagazin-Konservativismus, das Problem sei um 33 % schlimmer als es je jemand zuvor eingeschätzt habe.


Der frühere Vize-Präsident Al Gore hat ein Buch und einen Film mit dem Titel »An Inconvenient Truth« [»Eine unbequeme Wahrheit«] herausgebracht (beides wird Ende Mai der Öffentlichkeit vorgestellt), in denen er davor warnt, dass die globale Erwärmung die größte Krise darstellt, denen sich die Menschheit heute gegenübersieht. Wie damit umzugehen ist, sei nicht länger ein politisches Problem, sagt er, es sei ein moralisches Problem.


Ich habe seit fünf Jahren davon gesprochen, dass das Problem, dem die Menschheit heute gegenübersteht, kein politisches, kein ökonomisches und ganz entschieden kein militärisches Problem ist: es ist ein spirituelles Problem. Es hat heute damit zu tun, was wir als eine Gruppe namens Menschheit glauben.


Unsere tiefliegendsten Glaubensüberzeugungen über Gott, das Leben und Über Einander stehen hier auf der Tagesordnung. Jene Glaubensvorstellungen schaffen unsere alltäglichen Erfahrungen – und diese Erfahrung stellt sich als verwüstend heraus.


Riesenwellen, Hurrikane, Tornados, Erdbeben und abschmelzende Eispole quälen die Erde. Fügen wir dem noch unsere menschengemachten Probleme des Terrorismus, der Grenzkriege, der nuklearen Bedrohung, der Invasionen, der wütenden Armut, der ethnischen Säuberung und was auch immer den Menschen im Traum einfällt, um einander Schlechtes zu bereiten, hinzu, und dann haben wir ein wirkliches Bild von einem Planeten in Aufruhr --- wobei kein Ende in Sicht ist.


Außer es ist ein Ende in Sicht.


Wir vermögen es, diesen langen globalen Alptraum zu einem Ende zu bringen, sofern wir nur unseren Weg ändern. Zumeist müssen wir nicht das ändern, was wir tun, sondern das, was wir ignorieren.


Zuerst ignorieren wir uns selbst. Wir behandeln uns schlechter, als wir das mit unseren Autos tun – und das ist schon ganz schön schlecht.


Wir gehen nicht zum Arzt zur regelmäßigen Untersuchung. Wir ernähren uns nicht richtig. Wir machen kein regelmäßiges Training. Schlicht und einfach, wir nehmen uns nicht in Obhut.


Ich spreche von den meisten von uns im Augenblick. Klar, nicht du. Ich weiß, du machst all diese Dinge. Es sind einfach die Meisten des Restes von uns, die es nicht tun ….



Zum Zweiten, wir ignorieren einander --- und die Notlage der anderen. Über 400 Kinder sterben stündlich an Hunger auf diesem Planeten. Etwa 200 000 Menschen wurden bei ethnischen Säuberungen getötet, wobei in der Darfur-Region von Sudan über eineinhalb Millionen aus ihren Häusern getrieben wurden und nun als Flüchtlinge umherstreifen. Nach Katrina haben über 50 000 Menschen noch keine beständige Bleibe gefunden.


Zum Dritten, wir ignorieren die weltweite politische Instabilität, die vor unser aller Augen liegt. Tatsächlich machen manche von uns noch etwas Schlimmeres, als sie zu ignorieren. Wir befördern sie. Und ich möchte nicht einmal die weltweite Umweltkrise in Erwähnung bringen, die sich bedrohlich über der gesamten Menschheit abzeichnet. (Über Ökologie zu reden, ist was für Waschlappen, nichtwahr?)


Was kann der durchschnittliche Mensch hinsichtlich all dem tun? Das ist die Frage, die uns zum Einhalt bringt – da wir selbstverständlich denken, die Antwort sei: nichts.


Doch das ist nicht wahr.


Es ist wahr, wir sind womöglich nicht in der Lage, sehr viel zu tun, um kurzfristig auf die Dinge einzuwirken, doch können wir eine ganze Menge tun, um auf die Dinge langfristig einzuwirken. Und eben dies ist überhaupt die Art, worin jedweder wahrlich bedeutungsvolle Wandel stattfindet.


Auf lange Sicht können wir daran arbeiten, der Menschheit dabei zu helfen, ihr Glaubenssystem zu erweitern, ihr Verständnis zu wandeln, und ihr Gewahrsein über wer sie sind, über wovon das Leben handelt, über wer und was Gott ist und über was Gott von uns will, zu vergrößern.


Dies ist keine leichte Arbeit, aber sie kann erbracht werden. Weil sie nicht leicht ist, wird sie die Aufmerksamkeit von hingegebenen, von sich verschrieben habenden Menschen benötigen. Von vielen von ihnen. Ich habe oft davon gesprochen: gäbe es eintausend Leute rund um den Globus, die willens sind, das zu tun, was sie tun könnten, um die Welt zu einem anderen Ort zu machen, dann könnte diese Aufgabe innerhalb von zehn Jahren erfüllt werden.


Allerdings bräuchte es leidenschaftliches Engagement. Wirkliches Engagement. Engagement an Zeit, an Talenten und an finanziellen Ressourcen. Ich hoffe, die meisten von euch haben bereits ein solches Sich-Verschreiben eingegangen, und ihr habt euch darin in Bewegung versetzt, indem ihr die Anstrengungen Jener unterstützt, die anstelle von allen von uns daran arbeiten, dies zu einer besseren Welt zu machen. (Ich hoffe auch, ihr bedenkt, dass die Foundation, die jede Woche dieses Bulletin versendet, eine von denen ist.) Und was auch immer du tust, sei daran erinnert: der gegenwärtige Moment ist ebensoviel ein Zeitpunkt der Gelegenheit, wie er ein Zeitpunkt der Gefahr ist. Wie wir das Morgen erschaffen, hängt davon ab, was wir heute tun. Also … wie es Helen Keller in so berühmt gewordenen Worten anmahnte: Tu, was du tun kannst.


Seid gesegnet.


Neale.



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BOTSCHAFT VON MARION …..



Hallo Meine Freunde ….


Diese Woche laufen die Sachen hier in der Foundation recht ruhig. Wir alle arbeiten scheinbar an den Dingen, die uns zur Hand sind, und kommen durch die Angelegenheiten, die wir tun, mit einem Lächeln auf unserem Gesicht. Das fühlt sich wirklich gut an. Es hat den Anschein, als gebe es keine Krise oder kein Feuer, das außerhalb unserer Kontrolle liegt.


Da alles so reibungslos zu laufen scheint, habe ich mir vorgenommen, drei Tage frei zu nehmen. Das Schreiben dieses Artikels ist das Letzte, was ich tue, bevor ich diese Auszeit nehme. Ich mache so was kaum. Ich bin sehr wohl ein Workaholic, und mich für drei Tage in einen Zustand zu versetzen, wo ich nichts zu tun habe, ist fast schwierig für mich. Ich liebe meine Arbeit und meine Arbeit in der Familie, aber ich bin mir auch klar darüber, dass das Ausruhen sehr wichtig ist, ganz gleich, wie unbequem und ungewohnt es auch für mich sein kann.


Ich denke, bei all den Fortschritten, die wir in der Technologie um uns herum erreicht haben, es gibt ein Niveau an Stress, der sich in einer Weise erhebt, dass er sich dann einstellt, während wir ihn kaum wahrnehmen. Zum Beispiel – angesichts der E-Mails warten wir nicht länger auf den Postboten, beim Online-Banking ist kaum ein Moment zwischen den Überweisungen, bei den Handys sind wir rund um die Uhr die ganze Woche erreichbar.


Persönlich weiß ich nicht, ob ich eine gute Arbeit dabei gemacht habe, keine persönlichen Einschränkungen und Grenzen hinsichtlich dieser Technologien einzurichten. E-Mail ist eine nie endende Aufgabe vor einem. Ich nehme das Handy an, wenn es klingelt, und ich bin verloren, sobald ich es mal zurückgelassen habe. Seit ich das Rechnungswesen der Foundation bearbeite, füllen die Entwicklung des Online-Banking, die Händler-Konten und das E-Commerce meine Tage mit fortwährender Aufsichtsführung und Beobachtung dessen, was mit den Finanzen dieser Foundation Augenblick für Augenblick geschieht.


Was meines Erachtens mit all diesen Dingen passiert, ist, dass es zu einer Unterströmung an Spannung führt, die ziemlich heimtückisch ist. Es ist, als wäre sie immer da, doch habe ich mich nicht programmiert, sie zu ignorieren. Ich habe sie einfach in das einverleibt, wer ich bin, aber sie ist nicht wirklich ich.


Vor einigen Monaten kamen einige Schichten meiner persönlichen Zwiebel zutage, und ich wusste, es war an der Zeit, die bittere Pille zu schlucken und mich mit diesen Kernthemen in abgestimmter und absichtsvoller Weise zu befassen. Ich ging zu einem Therapeuten, der diese Art Arbeit macht, die ich meinem Wissen nach brauchte, und ein wenig später begann ich bei einem phänomenalen „Energie“-Arbeiter, an den mich der Therapeut verwies.


Ich bin mir über folgendes in diesem Leben klar: Sofern wir hier sind der Evolution unserer Seele halber, und sofern es wahr ist, dass unsere persönlichen Sachen bei dieser Evolution in die Quere kommen können (beides sind meines Erachtens absolute Wahrheiten), dann verschreibe ich mich, jenseits allem, demjenigen, die nötige Arbeit zu tun, um mich, so viel ich kann, zu entwickeln.


Ich bin bei diesem Geschehen nicht sehr geduldig. Zeigt sich etwas, woran ich zu arbeiten habe: Ich möchte es so schnell wie möglich machen, und ich bin vollauf darauf aus, mich darin zu vertiefen und auf die andere Seite zu verbringen. Unglücklicherweise braucht Vieles von dieser Art Arbeit so seine Zeit, und niemand kann es schneller machen, als es geschieht. Ich finde das bestenfalls nervtötend.


Auf jeden Fall, dieses Eintauchen in meinen eigenen persönlichen Prozess, verbunden mit der Neigung zum Workaholic, hat mich in einen recht erschöpften Zustand geführt. In der Vergangenheit hätte ich mich einfach versteckt und mich durchgewurschtelt, hätte mir dabei keine Zeit gegeben, um auszuruhen, und hätte in meiner Arbeit noch mehr Leistung erbracht, doch dieses Mal entschloss ich mich dazu, den Ratschlag Anderer anzunehmen und einfach einige Tage frei zu nehmen.


Ich habe keine Vorstellung davon, was ich mit mir in diesen drei Tagen anfangen werde, aber ich bin sicher, ich werde es herausbekommen. Eines weiß ich, ich werde diesen Computer zumachen, sobald ich den Artikel an Joanna gemailt habe. Ich glaube, dieser Laptop war in den vergangenen sechs Wochen nicht einmal ausgeschaltet. Ich stelle das Handy auf Voicemail. Ich habe bei meinem E-Mail-Account einen Autoresponder angestellt, sodass ich nicht daran denken muss, dass sich Leute da draußen unbedient fühlen.


Wie ich hier so sitze und denke: „Was mache ich?“, kommt mir das blödsinnigste Zeug in den Sinn, aber, wisst ihr, was ich wirklich tun möchte – es ist so verrückt – wisst ihr, wie die Schränkchen unter eurer Spüle von den Überresten an Reinigungsmitteln und kleineren Abfällen so was von schmierig werden – ach, auch wenn ihr dies unter euren Spülen nicht habt, und wenn ihr keine Vorstellung davon habt, wovon ich spreche – ich habe das unter meiner Spüle. Ich schaue mir das immer an, und ich nehme mir nie die Zeit, alles von da unten herauszuholen, und das Ganze einfach sauber zu machen. Ich denke, es würde sich recht gut anfühlen, wenn ich das mal in den nächsten drei Tagen tue. Ich glaube, das ist keine Arbeit. Oder doch? Ich denke, es wird mir immer eine Freude machen, wenn ich da hin schaue und es ist fertig, im Wissen, dass es eine Zeile weniger auf meiner endlosen Liste an Dingen, die „ich zu tun habe“, einbringt. Ich weiß also, ich werde das besonders jetzt tun, wo ich euch allen davon erzählt habe – ich muss das jetzt tun.


Ich werde auch ein Fiktion-Buch der intelligenzlosen Art lesen. Werde mir eine Zeitung von vor Monaten hernehmen, von der man mir sagte, sie sei toll, ich werde mir die Zeit nehmen, sie zu lesen. Ich werde mich bei allem auf den neuesten Stand bringen, ich möchte mein TIVO anschauen, und, das Beste von allem, ich möchte schlafen. Ich liebe es so, Nickerchen zu machen.


Hoffentlich mache ich das gut. Nächste Woche möchte ich euch alle über das Neueste unterrichten, ob ich Erfolg hatte darin, eine hochkarätige Zeit für mich selbst zu nehmen. Nimmst du dir für dich selbst Zeit? Hast du es nötig? Denk darüber nach.


Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Foundation



P.S.: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org (marion [at] cwg [dot] org) , meine Handy-Nummer ist (541) 301-0365. („Doch erinnere dich, die nächsten 3 Tage werde ich nicht drangehen.“)




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AUSZUG AUS »NACHHAUSE MIT GOTT – in einem Leben, das nie endet«



» Es gibt nichts Geheimnisvolles am Universum, sobald man es recht anschaut, sobald man es multi-dimensional ansieht. Für die meisten Menschen ist das allerdings in Anbetracht ihrer begrenzten Perspektive nicht einfach zu machen.


Du hast dich selbst mit einem Körper inmitten von Raum und Zeit postiert, du schaust, nimmst wahr und bewegst dich in den unbeschränkten Richtungen, zu denen der Körper in der Lage ist. Jedoch ist dein Körper nicht Wer Du Bist, allerdings etwas, was du hast. Zeit ist nicht etwas, was abläuft, allerdings etwas, was du durchläufst, eben so, wie du ein Zimmer durchquerst. Und Raum ist überhaupt nicht wirklich „Raum“, eben so, wie in „ein Ort, wo nichts existiert“, denn ein solcher Ort existiert nicht.


Die Zeit IST. Man sagt, die Zeit „geht dahin“, aber die Zeit läuft tatsächlich nirgendwohin. Du bist es, der irgendwohin läuft, du bist es, der „du dich durch die Zeit hindurch bewegst“, du bist es, der die Illusion der „vergehenden Zeit“ erschafft, während du den Einzigen Augenblick Der Ist durchmisst.


Und der „Einzige Augenblick Der Ist“ ist endlos, und deswegen hast du, während du dich durch ihn hindurch bewegst, das Gefühl, dass du wortwörtlich „gerade die Zeit durchläufst“, weil du ebendas tust.


Zeit ist etwas, das du der Reihe nach wahrnimmst, wohingegen sie in allen Räumen gleichzeitig existiert. Raum und Zeit sind in einem Nacheinander geordnet. Bewegst du dich in den Korridoren der Zeit voran, wirst du die Erfahrung machen, dass Raum/Zeit unermesslich ist. Der „Einzige Augenblick Der Ist“ wird genau deswegen das Raum-/Zeit-KONTINUUM genannt, weil diese Raum-/Zeit-Realität darin anhält, immer zu sein.


Du, als Reiner Geist, kannst dich in endlosen Kreisläufen durch diese Einzigartige Realität (die manchmal als Die Singularität bezeichnet wird) hindurch bewegen, während du dich anhaltend Selbst erfährst. Du BIST diese Singularität. Du bist der Stoff, aus dem sie gemacht ist. Die Reine Essenz. Die Energie. Du bist eine Individuation dieser Energie und diese Energie. Du bist eine „Individuation der Singularität“.


Die Singularität ist das, was einige von euch Gott nennen. Die Individuation ist das, was einige von euch Du nennen.


Du kannst dein Selbst aufteilen und dich durch Die Singularität in vielen unterschiedlichen Richtungen bewegen. Ihr nennt diese wechselnden Bewegungen durch das Raum-/Zeit-Kontinuum „Lebzeiten“. Diese stellen die Kreisläufe des Selbst dar, die das Selbst FÜR das Selbst, vermittels des periodischen Kreislaufs VOM Selbst DURCH das Selbst, offenlegen. «



-- Kap. 17, „NACHHAUSE MIT GOTT in einem Leben, das nie endet“



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FRAGEN UND ANTWORTEN VON GmG-LESERN



Lieber Neale,


ich heiße Ipek und bin ein 17-jähriges türkisches Mädchen, und aus irgendeinem Grunde, den ich nicht kenne, glaube ich dir. Ich habe drei Bücher gelesen und liebe sie, doch gibt es in meinem Gemüt immer noch einige Fragen. Zum Beispiel, immer noch verstehe ich es nicht, wie ich mich selbst verändern kann, da ich weiß, damit ich ein anderes Leben möchte, muss ich mich ändern. Doch wie kann ich das machen?? Ich habe es so sehr versucht …. Tatsache ist, manchmal funktioniert’s, aber manchmal ist etwas falsch. Jetzt ist alles sehr kompliziert. Ich liebe meine Welt, ich liebe es, zu leben, ich liebe dieses Leben, aber etwas fehlt …. Kannst du mir helfen?


Nebenbei – ich war Muslimin, bin es jetzt nicht, wegen deiner Bücher. Aber meine Freunde denken, ich sei dumm. Ich habe Angst davor, ihnen zu sagen, sie seien schwarze Muslime, und sie weigern sich, das Buch zu lesen. Gibt es etwas, was ich für sie tun kann??


- Eine Freundin aus der Türkei.


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Meine Liebe Ipek,


Du hast eine sehr gute Frage gestellt, und es ist eine Frage, die viele, viele Menschen über lange Zeit hin gestellt haben. Wie kann ich mich ändern? Sobald wir wirklich die Antwort auf diese Frage hören und sie zur Anwendung bringen, wird sich die ganze Welt ändern. Dieser Prozess kann jedoch nur bei einer Person nach der anderen geschehen, und so besteht der Trick beim Ändern der Welt darin, uns selbst zu ändern, jeder von uns in seiner eigenen Art und Weise, in dem schnellsten Zeitraum, in dem wir es können.


Es gibt einige Schritte, die wir, während wir uns auf diesem Weg befinden, tun können. Lasst uns sie anschauen:


Zunächst, wir müssen einräumen und anerkennen, dass wir uns wirklich wandeln WOLLEN – doch können wir uns nicht wandeln aus dem Motiv heraus, uns dem zu widersetzen, was wir gerade sind. Dem wir uns widersetzen, das bleibt bestehen. Deswegen sprechen alle Meister davon, der schnellste Weg zu höchstem Frieden sei es, sich nichts zu widersetzen. Wie es der spirituelle Lehrer Da Free John ausdrückt: „Höre mit jeder Dagegensein-heit auf.“


Sei also nicht darauf aus, dich zu ändern, weil du „gegen“ alles bist, was du heute bist, vielmehr aber: weil du noch mehr werden möchtest; du möchtest eine noch größere Version der großartigsten Vision sein, die du je von Wer Du Wirklich Bist innehattest.


Zum zweiten, sei dir selbst sehr über das WIE du dich ändern möchtest im Klaren. Sag nicht einfach: „Ich möchte mich ändern“, sage vielmehr: „Ich möchte ändern, was ich esse“. Oder: „Ich möchte meine Reaktion darauf ändern, wenn jemand mich dazu bringt, mich ungeduldig zu fühlen.“ Oder: „Ich möchte ändern, wie ich mich bei Menschen fühle, mit denen ich nicht übereinstimme, oder die meine Ansichten über Gott und über das Leben nicht teilen.“ Oder vielleicht: „Ich möchte ändern, wie ich die Welt erfahre, und wie ich mein Leben erschaffe, sodass jeder, mit dem ich in Berührung komme, gesegnet wird.“


Drittens, gib dir selbst einen Zeitraum vor, innerhalb dessen du möchtest, dass dieser Wandel in dir geschieht. Sag folgendes zu dir selbst: „Ich würde gerne die Art ändern, wie ich mit den Menschen rede, wenn ich ärgerlich bin, und ich möchte dies in mir bis Juni 2006 geändert sehen.“ Dieses Datum kannst du dir einfach ausdenken. Es kann jedes Datum sein. Und es kann VOR diesem Datum eintreten. Du musst nicht warten damit, diesen Wandel zu verwirklichen und ihn in deinem alltäglichen Leben erscheinen zu sehen.


Viertens (und hier liegt der magische Punkt), glaube, dass dieser Wandel bereits geschehen ist, und dass du lediglich darauf wartest, dass du ihn sich bei dir einstellen siehst. Versuche, dies als etwas anzusehen, was bereits geschehen ist, und auf das du einfach wartest, es zu erfahren!


Fünftens, erinnere dich dessen, du hast Gott oder Allah (beide Wörter bedeuten dasselbe) auf deiner Seite, und danke Gott/Allah im voraus dafür, dass er dir dabei hilft, das zu erlangen, wofür du dich entschieden hast. Sprich jeden Tag ein Dankgebet. „Danke, Gott, dafür, dass du mir beistehst zu sehen, dass dieser Wandel bereits in mir geschehen ist.“


Versuche diese Formel bei einer Änderung nach der anderen. Nimm eine einzelne Sache her, die du gerne geändert sehen möchtest, und gehe diese Aufgabe als eine einzelne bloß zu ein- und derselben Zeit an, bis all der Wandel, den du in dir zu sehen bekommen möchtest, in Erfahrung gebracht wurde. Dann geh hinaus und ändere unsere Welt.


Wo du nicht länger Muslimin bist, so möchte ich, dass du, wunderbare Freundin, zur Kenntnis nimmst, dass es nie meine Absicht ist, jemand von seiner eigenen Religion wegzubewegen. Es ist okay, falls du nicht mehr weiter Muslimin bist – und es ist auch okay, falls du weiter eine Muslimin bist. Was wirklich zählt, ist nicht, welcher Religion du angehörst, sondern wie du die Religion ausübst, die du dein eigen nennst.


Wohin sich ‚Gespräche mit Gott’ wendet, ist nicht, die Menschen von ihren Religionen abzubringen, sondern den Menschen dabei zu helfen, ihr Verständnis zu erweitern, um es ihnen stattzugeben zu sehen, dass Gott und Allah und all die anderen Namen, die wir für Das Was Göttlich Ist haben, dasselbe sind, und dass Dieses Eine Göttliche Wesen uns alle liebt, und dass es nie möchte, dass IRGENDJEMAND von uns irgendwie verletzt oder geschädigt wird, falls wir nicht einer bestimmten Religion angehören. Alle Religionen sind individuelle Pfade zum Paradies, und jeder Pfad wird uns dorthin bringen. Es gibt keinen Pfad zum Paradies, der besser als ein anderer ist. Darin besteht das große Geheimnis, und wenn wir dies begreifen, werden wir nie wieder im Namen von Allah oder im Namen Gottes kämpfen, uns streiten oder in einen Krieg eintreten.


Ich hoffe, Ipek, dies hat dir geholfen, und ich wünsche dir alles Gute.


Mit Umarmen und Liebe,


Neale.


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In Erwiderung auf das Bulletin der Letzten Woche (Bulletin # 187)



Lieber Neale,


WOW!! Du hast ein Thema angeschnitten, was so bedeutend wie GmG ist. Nicht das Thema Oreo [das ist ein schmackhaftes Plätzchen, dessen Anblick ohne es aufzuessen Neale kaum widerstehen kann; A.d.Ü.], das ganze Konzept, wie wir so herrlich, eins mit Gott, eins miteinander sein können, wo wir doch immer noch bei etwa 5 % unseres Potentials agieren.


Ich habe das Buch „The Path Finder“ von Nicholas Lore gelesen. Es bringt die Sache wirklich auf den Punkt, worauf jemand sich verschrieben hat. Und er geht noch weiter und sagt, dass „jeder zumeist sich dem Angenehmen, dem Fortbleiben von Risiko und dem Gleichgewicht verschrieben hat.“


Er beschreibt die Physiologie dessen, was passiert, während wir versuchen, „aus unserer Schachtel herauszutreten“, wie etwa, unsere Essgewohnheiten zu ändern und gesünder zu essen, oder, „das Neue Evangelium in die Welt hinaus zu verbreiten!“. Man erzeugt in seinem Leben ein „Ungleichgewicht“ (etwas Neues / etwas davon Verschiedenes). Dein Gemüt stellt sich unverzüglich auf den Überlebens-Modus um und sagt: „Stell unbedingt diesen Körper ins Gleichgewicht ZURÜCK“. Das macht es so, indem es die „Ja-Aber’s“ aufbringt, damit du dich wieder in deine Schachtel zurückziehst und dein Gleichgewicht errichtest.


Das Geheimnis? Fortwährend außerhalb der Schachtel leben, was dein Gleichgewicht auf eine höhere Ebene HEBEN wird.


Neale, ganz offensichtlich (oder nicht!!) kannst du sehen, dass dein Leben jetzt, im Vergleich zu 10 Jahren davor, um Äonen davon entfernt ist, wo du früher warst. Du erschaffst dich fortwährend von Neuem, in der größten Version der großartigsten Version, die du je über Wer Du Bist innehattest. Und du inspirierst Andere dazu, dasselbe zu tun.


Es kann dir auch passieren, dass du unterwegs einen Oreo genießt! OK, womöglich auch zu viele davon!



Was mich im eigentlichen am meisten beeindruckte, das war deine Transparenz. Uns zu zeigen, dass auch du diese Empfindungen und keine Angst davor hast, sie uns zu zeigen. Daran erkennen wir, dass du ein wahrhafter Botschafter von Gott her (so wie wir alle es sind) bist …. die anderen „Berühmtheiten“ von Gott her würden nie diesen Teil ihrer selbst offen legen, der ein Teil von jedem ist.


Die Lektüre deines Materials verlieh mir Mut, mich in neue Verständnisse der Liebe und des Lebens hinein zu dehnen und dabei zu wachsen.


Mit Ernstlichem Dank,


Jim, Jacksonville, FL



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Jim … ich werde dir nie sagen können, wieviel mir deine E-Mail bedeutete. Danke sehr für die Zeit, die du dir genommen hast, mir zu schreiben. In Liebe und in Umarmen ….. Neale.


 


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Quelle: CwG Weekly Bulletin #188 - »Changing Realities« - [15.4.06] - Übersetzung: Theophil Balz [15.4.06]

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Das engl. Original steht unter
http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_188/bulletin_188.html

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße
Theophil

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen. Ich bitte eine/n Einzelne/n unter Euch, sich zu melden, die/der sich bereit erklärt, als weitere/r Verfügungsberechtigte/r zur Verfügung zu stehen.]

Theophil Balz – »TUFUNZANE«
Kto. Nr.: 134023
Kreissparkasse Melle
BLZ 26552286
Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland:
- SWIFT: NOLADE21MEL
- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

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