GmG Bulletin #200

GmG Wöchentliches Bulletin #200

 

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Die Woche vom 7.7.2006

DIE THEMEN DIESER WOCHE :

 

- Neale spricht über : Das Steckenbleiben

- [Sommerlicher Telefon-Kurs]

- Botschaft von Neale

- [Kommende Veranstaltungen]

- Botschaft von Marion

- Fragen und Kommentare von GmG-Lesern

- [Kostenlose Tele-Kurse]

 

 

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NEALE SPRICHT ÜBER : DAS STECKENBLEIBEN

 

Zufriedenheit wird zumeist über den fünf-schrittigen Prozess des Verlassenseins, des Erfordernisses, der Verbitterung, des Streitens und des einsichtigen Urteilsvermögens erreicht, den wir an dieser Stelle in den letzten zwei Ausgaben des Wöchentlichen Bulletins erörterten.

 

Es ist möglich, auf der Straße zur Zufriedenheit bei jedem Schritt im Verlauf des Weges anzuhalten, und dabei steckenzubleiben. Wenn das passiert, dann dort, wie weit jemand auf dem Weg der persönlichen und spirituellen Entwicklung in seiner Lebenszeit vorangekommen ist.

 

Einige Menschen bleiben am ersten Schritt, Verlassensein, stehen, und wagen den zweiten Schritt, Erfordernis, nie. Erinnern wir uns -- Erfordernis ist der Schritt, der von dem Wesen genommen wird, das sich nicht damit zufrieden gibt, von Gott getrennt zu sein, und das die Wahl trifft, sich auf die Suche nach einem Weg ins Nachhause zu machen. Diese Suche führt häufig zu der Vorstellung, wir können „nachhause zurückkommen“, nur dann jedoch, wenn wir gewisse Dinge tun. Allerdings geben sich einige Wesen schlicht mit dem Gefühl, von Gott getrennt zu sein, zufrieden, und belassen es dabei.

 

Aus dem einen oder anderen Grund – der normalerweise, aber nicht immer, mit der Kultur und dem Milieu zu tun hat – sie erforschen es nicht weiter. Diese Menschen fühlen sich häufig vom Leben selbst entfremdet, hinausgetrieben auf die See der Ungewissheit und für immer von der Heimat entfernt. Ihre Entfremdung und Trennung von Gott kann sich selbst, sofern sie nicht umsichtig sind, darin manifestieren, sich oft von anderen menschlichen Wesen entfremdet und getrennt zu fühlen.

 

Einige Menschen bleiben am zweiten Schritt, der Erfordernis, stehen, und wagen den dritten Schritt, Verbitterung, nie. Erinnern wir uns, Erfordernis ist der Schritt, der von dem Wesen genommen wird, das darum weiß, dass die Trennung von Der Essenz vonstatten gegangen ist, und das zu dieser Essenz, die ich hier Gott nannte, zurückkehren möchte und sich danach sehnt.

 

Einige Wesen geben sich einfach damit zufrieden, dass es ein Erfordernis gibt, dem sie nachzukommen haben, um das Rückkehren zu Gott zu begründen, und belassen es dabei. Aus dem einen oder anderen Grund -- der normalerweise, aber nicht immer, mit der Kultur und dem Milieu zu tun hat – sie erforschen es nicht weiter. Diese Menschen fühlen sich häufig gefordert, andere Sachen zu sein, zu tun oder zu haben (was Geld, Erfolg und Macht einbringt, kommt einem in den Sinn), um ihr eigenes Leben zu begründen. Ihr Bedürfnis, diesen vorgestellten Erfordernissen nachzukommen, kann sich selbst, sofern sie nicht vorsichtig sind, in einem Leben manifestieren, das beladen ist mit Rigidität, Getriebensein, Sich-Selbst-Beanspruchen, Selbst-Kritik, dann auch mit Selbstgerechtigkeit und Verurteilung.

 

Einige Leute bleiben am dritten Schritt, der Verbitterung, stehen, und wagen den vierten Schritt, das Streiten, nie. Erinnern wir uns, Verbitterung ist der Schritt, der von dem Wesen genommen wird, das frustriert wird, dass es nicht frei ist. Wir sagten, Freiheit ist der natürliche Zustand der Seele. Freiheit ist das, was die Seele ist. Das Wort Freiheit und das Wort Gott können untereinander ausgetauscht werden. Gott ist die Essenz von Freiheit, per Definition. Freiheit ist jene Qualität des Seiens, die keine Grenzen kennt, die von keinen Beschränkungen eingebunden ist, und mit der kein Erfordernis jedweder Art verknüpft werden kann. Gleichwohl, sofern man in einer Kultur groß geworden ist, in der schon allein der Gedanke der Freiheit selbst so angesehen wird, als sei er gegen die Gesetze der Natur oder gegen den Willen Gottes, dann kann einem sogar die Natürliche Ordnung der Dinge – die Freiheit – sehr unnatürlich, unbehaglich und letztlich unwillkommen erscheinen.

 

Es gibt gewisse östliche spirituelle Traditionen und Religionen, in denen ihre Befolger der Freiheit wenig oder keinen Vorzug geben; sie proklamieren, das rigide, unnachgiebige, beanspruchende und tief beurteilende Wort des Schaffenden stelle das dar, was sie und ihre gesamte Gesellschaft auf die Reihe bringt, unter Abwesenheit der lockeren Dekadenz des Westens.

 

Desgleichen, dogmatische fundamentalistische Interpreten einiger westlicher Religionen fühlen sich in derselben Weise daran gebunden, rigide Lebensstile zu führen, mit wenig oder keiner Freiheit hinsichtlich spirituellen Angelegenheiten.

 

Und somit also gibt es viele Menschen, die nicht einmal zu dem Schritt Verbitterung gelangen. Sie haben kein Verlangen danach. Bitterkeit ist derjenige Schritt, der von dem Wesen getätigt wird, das spürt, es sei nicht in der Lage, sein wahres Selbst, das die Freiheit selbst ist, zu erfahren und zum Ausdruck zu bringen, doch viele Menschen glauben nicht, dass darin ihr wahres Selbst besteht. Wieder andere gelangen bis zu diesem Punkt, gehen aber nicht weiter. Sie verbittern, doch sie machen sich nie Gedanken über ihren Weg aus der Verbitterung heraus. Sie geben sich einfach mit dem Gefühl der Bitterkeit darüber zufrieden, sich zu rechtfertigen zu haben bei der Rückkehr zu Gott, während sie gleichzeitig tief innen wissen, dass sie es eigentlich nicht zu tun hätten; und sie belassen es dabei.

 

Aus dem einen oder anderen Grund – der normalerweise, aber nicht immer, mit der Kultur und dem Milieu zu tun hat – sie erforschen es nicht weiter. Diese Menschen fühlen sich häufig verbittert gegenüber jeder Autorität oder jedem äußeren Umstand in ihrem Leben, über die sie sich vorstellen, sie hätten darüber keine Kontrolle. Ihre tiefbittere Erfahrung, keine Kontrolle innezuhaben, kann sich selbst, sofern sie nicht umsichtig sind, darin manifestieren, nach Kontrolle zu streben. Solche Menschen stehen unter dem Risiko, zu Kontroll-„Freaks“ zu werden, die es brauchen, dass ihre getroffenen Wahlen und ihr Wille über Andere hinweg beinahe immer zur Geltung gebracht werden.

 

Einige Menschen bleiben am vierten Schritt, dem Streiten, stehen, und wagen den fünften Schritt, einsichtiges Urteilsvermögen, nie. Erinnern wir uns, das Sich-Auseinandersetzen ist der Schritt, der von dem Wesen genommen wird, das spürt, es müsse eine Antwort auf die unbestreitbar logischen Fragen geben, die es über die unlogischen Botschaften und Unterweisungen stellt, die es von seiner Kultur und seiner Gesellschaft über Gott und das Leben erhalten hat.

 

Einige Wesen geben sich schlicht mit dem Empfinden zufrieden, streitlustig zu sein, wann immer sie sich dieser Sache gegenübersehen, was es brauche, um zu Gott zurückzukehren, und belassen es dabei. Aus dem einen oder anderen Grund – gewöhnlich, aber nicht immer, hat es mit der Kultur und dem Milieu zu tun – erforschen sie es nicht weiter. Diese Menschen fühlen sich in ihrem Leben in vielen Situationen und Augenblicken streitlustig. Ihre tief-angesiedelte Erfahrung des Wollens und des Brauchens, alles herauszufinden, indem sie alles in Frage stellen, kann sich häufig selbst, sofern sie nicht umsichtig sind, in einem Sich-Streiten über alles manifestieren – und, was noch schlimmer ist, in einem Bedürfnis, stets recht zu haben.

Einige Menschen bleiben bei dem fünften Schritt, einsichtiges Urteilsvermögen, stehen, und wagen nicht, auf den Kulminationspunkt dieser fünf Schritte, die Zufriedenheit, zuzugehen. Erinnern wir uns, Einsichtiges Urteilsvermögen ist der Schritt, der von dem Wesen unternommen wird, das schließlich klar fühlt hinsichtlich seiner eigenen Wahrheit, hinsichtlich dessen, was für es funktioniert und nicht funktioniert, und hinsichtlich dessen, was die Seele über Gott und das Leben weiß, und weniger, was der Geist denkt, dass er es wisse.

 

Einige Wesen geben sich einfach mit dem Gefühl zufrieden, über die Dinge im Leben genau zu einem Unterscheidungsvermögen zu gelangen, und belassen es dabei. Aus dem einen oder anderen Grund – der normalerweise, aber nicht immer, mit der Kultur und dem Milieu zu tun hat – sie erforschen es nicht weiter. Diese Menschen empfinden sich häufig darin tief gewahr, was für sie wahr ist, aber sie sind unwillens oder unfähig, diese Wahrheit in Taten umzusetzen. Das Geschenk des einsichtigen Urteilsvermögens und Unterscheidens bleibt weitgehend ein mentales Geschenk – ein Wissen ohne ein Tun. Es wird nicht in eine praktische und funktionierende Art und Weise im Alltagsleben überführt. Ihr tiefes Verständnis, gepaart mit einem Mangel an Willen, es in die Praxis umzusetzen, kann sich selbst, sofern sie nicht vorsichtig sind, in tiefer Frustration niederschlagen, die in scheinbar unmäßige oder unerklärliche Wut über kleinste Dinge ausbricht – eben genau, weil die größten Dinge (was sie wahrhaft über sich selbst, über Gott und über das Leben wissen) übergangen werden.

 

Es kann also jeder dieser Schritte ein Ort sein, wo ein Wesen hält oder in eine Sackgasse gerät; ein spiritueller Schachtel-Canyon, aus dem man nicht mehr herauskommt. Der Trick ist, mit dem Stoppen aufzuhören; in Fahrt zu bleiben; die Anzeichen spiritueller Trägheit zu erkennen und sich selbst dazu zu inspirieren, sich wieder in Bewegung zu setzen.

 

Dies ist spirituelle Erneuerung, von der wir hier sprechen; spirituelles Auftanken. Oft geschieht dies bei Seminaren und Workshops, bei Wochenend-Retreats und Fünf-Tages-Intensiv-Begegnungen. Es kann auch in einem einzigen Moment passieren, in der Kirche oder Synagoge oder Moschee bei jemandem, bei der Lektüre eines Buches – oder bei einem Abschnitt eines Buches – oder bei der Erwiderung auf eine einfache, zufällige Äußerung eines Freundes.

 

Diese Augenblicke sind Augenblicke des göttlichen Erscheinens, während wir aufhören damit, uns selbst zu stoppen, und während wir uns vorwärts bewegen darin, was unserem Wissen gemäß der wahre und wirkliche Sinn unseres Lebens ist: die Verwirklichung des Selbst. Das Selbst kennen, das Selbst in Erfahrung bringen, das Selbst zum Ausdruck bringen, schließlich das Selbst sein, dass man selbst weiß, was man ist: eine Individuation der Göttlichkeit.

 

Zufriedenheit ist der erste Hauptschritt in diesem Geschehen des Wissens, im Prozess dessen, worauf ich mich hier als das Selbst-Gewahrsein beziehe. Zufriedenheit ist ein wunderbarer Ort zu sein, sofern sie eine Station auf dem Wege ist. Sie ist ein trauriger Ort zu sein, sofern sie das Ende der Wegeslinie ist. Auch sie kann ein Schlusspunkt, ein Schachtel-Canyon, sein. Ja, für Viele ist sie das.

 

Es fühlt sich so gut an nach all dem Ringen, nach all dem Unfrieden, nach all dem Anfordern an uns selbst, nach all der Bitterkeit darüber, was alles erforderlich ist, nach all dem Auseinandersetzen mit dem, was uns verbittert, und nach all der nicht leichten Aufgabe, schließlich einsichtig unsere inwendigste Wahrheit wahrzunehmen, zuguterletzt einen Ort einer Zufriedenheit mit dem Leben zu erreichen, einer Zufriedenheit mit unserem Platz im Leben, mit dem Gott unseres Verständnisses und mit der Welt. Wieso noch weitergehen?

 

(Nächste Woche: Ja – wieso?)

 

Neale Donald Walsch

 

 

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BOTSCHAFT VON NEALE

Meine Lieben Freunde,

 

Malcom Gladwell, Autor von 'The Tipping Point' ['Der Kipp-Punkt'] und von 'Blink' ['Blinzeln'] schrieb etwas Interessantes in der Spezial-Ausgabe des TIME-Magazins vom 8. Mai 2006. Indem er kommentiert, was ein guter Zuhörer, sein Autorenkollege und Sozialkommentator Steven Levitt ['Freakonomics'; siehe hierzu im dt. Sprachraum etwa: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21983/1.html; A.d.Ü.], ist, schreibt Gladwell:

 

 

"Dies ist kein großartiger Augenblick für Zuhörer in der amerikanischen Gesellschaft. Der öffentliche Diskurs wird von Jenen beherrscht, deren Geist unveränderbar aufgestellt ist, und wir gelangten dahin, einen Mann oder eine Frau, deren Ansichten gleichbleibend verharren, gleichbleibend auch angesichts auf in überwältigender Weise auf Beweisen beruhenden Übergriffen, als einen freundlichen oder moralischen Helden zu erachten. Jene Leute selbstverständlich sind keine Helden. Sie sind einfach halsstarrig."

 

Ich denke, dies ist eine evidente - und somit bemerkenswerte - Behauptung. Wir neigen dazu, nicht mehr viele evidente Behauptungen abzugeben. Doch dann, wenn sie jemand tätigt, werden sie UN-geschehen gemacht ... und bald darauf ist ihre "Augenfälligkeit" vergessen.

 

Viele Leute neigen dazu, evidente Behauptungen nicht sehr zu mögen -- im Grunde, weil sie uns gegenüber das schmerzhafte Offensichtliche herausstellen. Wir sind dann in der Folge gezwungen, es anzuschauen, und womöglich, es zu bestätigen -- etwas, was selbstverständlich so Viele unter uns nicht tun möchten.

Al Gore's außergewöhnlicher Film 'Eine Unbequeme Wahrheit' ist ein wunderbarer Beleg dafür. Ich kann euch nicht sagen, wieviele Leute über die Jahre -- und ich meine die neulichen Jahre, nicht damals in den 60-ern und 70-ern -- mit mir darüber gestritten haben, dass die globale Erwärmung ein unsägliches Gequatsche ist, auf den Marktplatz der Ideen verbracht durch Bäume umarmende, Birkenstock tragende, Frucht-Bowle trinkende umweltschützende Langhaarige, die einfach versuchen, die gegenwärtige Weltordnung abzuschießen.

 

 

Ich möchte gerne wissen, was diese Leute heute sagen, nachdem sie Al's Setz-Dich-Zurück-Auf-Die-Fersen-Film angesehen haben. Ich habe es gern, evidente Behauptungen auszusprechen. Ich mag Al Gore dafür, dass er das getan hat. Meine eigenen haben im hauptsächlichen mit Gott zu tun. Hier ein Beispiel von einigen evidenten Behauptungen aus dem Gefilde.

 

Gott ist Liebe.

 

Liebe verletzt aus freien Stücken nie jemanden.

 

Gott verletzt aus freien Stücken nie jemanden.

 

Gott verdammt deswegen keinen zu immerwährender Qual in den Höllenfeuern -- und Gott tut das ganz bestimmt nicht aufgrund des Versagens, nicht in der "vorgeschriebenen Weise" (was immer auch das ist) an Gott zu glauben.

 

 

Hier einige noch augenfälligere Behauptungen über Gott.

 

Gott ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, das Alles in Allem, das Alledinge.

 

Nichts, was existiert, existiert außerhalb von Gott.

 

Da Gott alles ist, hat Gott alles. Also hat Gott nichts nötig und wünscht er sich nichts.

 

Gott verdammt in der Folge niemanden dafür, Gott nicht das zu geben, "was Gott will".

 

 

 

Es ist erstaunlich, wie Unruhe stiftend diese evidenten Behauptungen über Gott sein können. Manche Leute finden sie geradezu lästig. Sie streiten sich über sie. So wie über die globale Erwärmung.

 

Wisst ihr, dass es immer noch Leute gibt, die sich über die globale Erwärmung streiten, und die geltend machen, das sei alles Unsinn?

 

Wow. Was für eine Welt. Was für eine Welt.

 

Denkst du, es gibt etwas, was wir tun könnten, um es ein wenig zu ändern? Ich denke, ja. Lasst uns unsere Köpfe zusammenstecken und uns vorstellen, was das sein könnte, - in den vor uns liegenden Wochen. Ihr sendet mir eure Vorstellungen, und ich gebe euch meine.

 

Mit Umarmen und Liebe,

 

Neale.

 

[Es folgt die Annoncierung der Telefonanrufe, die mit Neale geführt werden können; A.d.Ü.]

 

 

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BOTSCHAFT VON MARION …..

Hallo zusammen,

 

nächste Woche schreibe ich wieder eine neue Kolumne. Bis dahin füge ich einen Auszug aus ‚Neue Offenbarungen’ an; genießt es ….

 

Habt eine großartige Woche!

 

Marion

 

 

Aus ‚Neue Offenbarungen’, S. 342

 

»Es ist nun an der Zeit, mehr Mut aufzubringen als jeder Krieg euch je abverlangt hat, irgendwelche Härten von euch je gefordert haben, jegliches Leiden euch je abgenötigt hat. Es ist nun an der Zeit, dass ihr euch auf der Glaubensebene mit euch selbst auseinander setzt. Und das verlangt euch so viel Mut ab, weil eure Glaubensvorstellungen das Fundament für das bilden, was ihr eurer Meinung nach seid.

 

Ihr müsst euch selbst herausfordern.

Ihr müsst eure Gesellschaft herausfordern.

Ihr müsst eure Welt herausfordern.

Ihr müsst euch kollektiv die Frage stellen:

Ist es das, wer und was wir sind? Wollen wir das unserer Wahl nach sein? Ist das die einzige Art, wie wir leben können? Kennen wir nur diese eine Verhaltensweise? Gibt es möglicherweise einen anderen Weg?

Könnte uns dieser andere Weg näher an das heranbringen, was wir, unserer Aussage nach, als Spezies wirklich wollen? Entgeht uns hier etwas? Haben wir den Mut, uns ernsthaft anzuschauen, was das sein könnte? Haben wir den Mut, die Antwort zu akzeptieren, die unsere Nachforschungen zu Tage fördern?«

 

 

 

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FRAGEN UND KOMMENTARE VON GmG-LESERN

 

Hi!…….

 

Ich bin ein Mädchen aus Norwegen, das gerade mit dem Lesen der Bücher begann, und ich bin von der Kraft der Botschaft überwältigt. Ich schloss mich dem örtlichen CwG-Zentrum in Oslo an, und unser letztes Treffen war sehr interessant. Das Thema unseres Gespräches war „Hoffnung“, und wir hatten eine LANGE Diskussion. Doch alle von uns wunderten sich, dass sie kaum in den Büchern Erwähnung findet. Deswegen wollte ich fragen – was ist HOFFNUNG für dich?

 

Mit Umarmen, Guro

 

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Liebe Guro ….

 

GmG sagt, dass es drei Ebenen an Gewahrsein gibt, auf denen die meisten Menschen operieren: Hoffen, Glauben und Wissen. Alle sind nützlich, alle sind schöpferisch (wie es jede mentale Aktivität ist), und alle sind machtvoll. Hoffnung ist bekannt dafür, dass sie Menschen am Leben gehalten hat. Hoffnung ist bekannt dafür, dass sie das Leben von Menschen umgewandelt hat. Und deswegen – Hoffnung kann sehr mächtig sein. Allerdings, von den Dreien ist die Hoffnung das am wenigsten wirkkräftigste Werkzeug der Schöpfung.

 

Gott sagt, dass jedes Denken kreativ ist, und Hoffnung ist eine Form des Denkens. Sie ist eine bestimmte Art, etwas anzuschauen. Sie ist eine Art, eine Sache oder eine Idee in deinem Geist zu halten. Aber sie ist von der Art, als würdest du deinen Fuß nur zu einem Drittel auf dem Gaspedal niedergedrückt halten, während du am schnellsten irgendwohin gelangen möchtest.

 

Wenn wir sagen, dass wir „hoffen“, dass etwas geschieht, dann sagen wir, dass wir es wünschen, dass es geschieht. Hoffnung ist eine sachte Form des Bittens. Eine Hoffnung ist eine Art „besonderer Anfrage“ an Gott. Zu hoffen heißt zu ersehnen. Sie ist eine Bekundung des Verlangens unseres Herzens, und Verlangen ist die erste Ebene von Schöpfung.

 

Hoffnung ist gut, doch Hoffen ist beileibe nicht so machtvoll wie Glauben.

 

Mit Liebe, neale

 

 

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[Kostenlose Telefonkurse mit den Themen: s. Bulletin #199]

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #200 [7.7.06] - Übersetzung: Theophil Balz [8.7.06]

 

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_200.html


 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

 

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Für Überweisungen aus der Schweiz steht uns als Sammelpunkt das Konto von Andreas B. Müllers Stiftung HoloVita / Zürich zur Verfügung:

 

Stiftung HoloVita

GmG Gespräche mit Gott

Josefstrasse 176

8005 Zürich

 

Postkontonummer 87-135101-6

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

Von dort werden dann die Schweizer Unterstützungsbeiträge regelmäßig nach Dtld. versandt. Die Stiftung HoloVita (verantwortlich: Andreas B. Müller / Zürich ebendort) versieht die Webseiten:

 

a) www.gespraechemitgott.org . Dort stehen die GmG-Bulletins wöchentlich, und auch im Nachhinein, auf der Website zur Verfügung.

 

b) www.s-t.net - - Das Nachrichtenmagazin der anderen Art: "Spiritual Times".

 

Die Schweizer Leser unter den Lesern des GmG-Bulletins werden, so meine ich, mehrheitlich Andreas B. Müller auf die eine oder andere Art kennen. Er war es, der mir die Fürsorge für die (zur Zeit etwa 765) Adressaten für das Bulletin überantwortet hat.

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

 

 

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