GmG Bulletin #201

GmG Wöchentliches Bulletin #201

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Die Woche vom 14.7.2006 

DIE THEMEN DIESER WOCHE :

 
- Neale spricht über : Spirituelles Wachstum …

- [Sommer-Telefon-Kurs]

- Weswegen diese ganze Aufregung?

- Botschaft von Neale

- [Kommende Veranstaltungen]

- Botschaft von Marion

- [Kommende Veranstaltungen]

- Fragen und Kommentare von GmG-Lesern

- [Kostenlose Tele-Kurse]

 

 

 

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NEALE SPRICHT ÜBER : SPIRITUELLES WACHSTUM ….

 

 

Für mich ist Zufriedenheit ein klasse Platz. Viele Leute verbringen ihr ganzes Leben damit, nach dorthin zu streben. Und während – oder falls – sie einen Ort der „Zufriedenheit“ erreicht haben, möchten sie Dinge dann dabei bewenden lassen. Zur Zufriedenheit zu gelangen ist genug für ein Leben. Mehr als genug. Es ist wirklich eine außerordentliche Leistung, und, um die Wahrheit zu sagen, die meisten Leute erreichen sie nicht.

 

Weswegen also weiter gehen? Weswegen – in einem gewissen Sinne – nicht mit der Zufriedenheit „zufrieden“ sein?

 

Selbstverständlich kann man nicht weiter gehen, wenn man mit der Zufriedenheit „nicht zufrieden“ ist, weil dies per Definition bedeutet, dass du Zufriedenheit nicht erreicht hast. Das Erste also, was wir über den Beweggrund, weiter zu gehen, verstehen können, ist, dass es nichts mit dem Zustand der Zufriedenheit zu tun hat, irgendwie nicht „genug“ zu sein. Es hat nichts mit Bedürftigkeit, mit Frustration oder Unerfülltheit mit Wem oder Was wir sind zu tun.

 

Sobald unser Bestreben, in unserer eigenen Evolution nach vorwärts zu gehen, einem dieser Gefühle entspringt, haben wir uns im eigentlichen zurückbewegt. Oder, wir kamen vielleicht letzten Endes an dem Ort nie an, wo wir unserer Vorstellung nach sind.

 

Die erste Botschaft also, die wir erhalten, wenn wir den Ort auf der Evolutionären Reise namens Zufriedenheit erreicht haben, lautet, dass – wie es Gespräche mit Gott so vollkommen ausspricht – „wir nirgends hinzugehen, nichts zu tun und in keiner Weise zu sein haben, außer genau in der Weise, wie wir es soeben sind.“

 

Herunterbuchstabiert auf die Essenz, übersetzt sich dies in eine schlichte Angelegenheit der Selbst-Akzeptanz. Freilich, für die meisten Menschen ist Selbst-Akzeptanz nicht solch eine schlichte Angelegenheit. Ja, sie kann die schwerste Sache sein, die im Leben zu erlangen ist. Deswegen ist es für ein Wesen eine derartig wunderbare Bewältigung, einen Zustand der Zufriedenheit zu erreichen. Und in der Lage zu sein, solch eine Erfahrung aufrechtzuerhalten, ist ein Zeichen beginnender Meisterschaft.

 

Allerdings gibt es großartigere Orte, zu denen die Seele reisen mag. Es gibt großartigere Erfahrungen innerhalb des Rahmens menschlichen Lebens, die man erhalten kann. Und der Zustand der Zufriedenheit ist beileibe nicht ein Zustand völliger Erwachtheit. Oder, um es anders auszudrücken, Selbst-Akzeptanz ist nicht gleichbedeutend mit Selbst-Gewahrsein.

 

Dein Selbst anzunehmen, wie du gegenwärtig bist, bedeutet nicht, dass es keine größere Vision deines Selbst gibt, die du erfahren kannst.

 

Es bedeutet einfach, dass du mit deinem Selbst zufrieden bist, und dass du keine Bedürftigkeit hast, weiter zu gehen, keine Bedürftigkeit, „mehr“ zu sein, kein dir selbst auferlegtes oder von Anderen auferlegtes Erfordernis, irgendwie noch „besser“ zu sein.

 

Es bedeutet schlicht, du hast die Neunte Illusion der Menschen verstanden: Überlegenheit existiert.

 

(Du magst dich an Die Zehn Illusionen der Menschen aus dem außerordentlichen Buch ‚Gemeinschaft mit Gott’ erinnern:

 

  1. Bedürftigkeit Existiert
  2. Versagen Existiert
  3. Spaltung Existiert
  4. Mangel Existiert
  5. Erfordernis Existiert
  6. Richten Existiert
  7. Verdammung Existiert
  8. Bedingtheit Existiert
  9. Überlegenheit Existiert
  10. Unwissenheit Existiert

 

Die ersten fünf davon sind Die Physischen Illusionen, die mit dem Leben in unserem physischen Körper zu tun haben. Die zweiten fünf sind die Metaphysischen Illusionen, die mit nicht-physischen Realitäten oder Vorstellungen, die wir in unserem Geist halten, zu tun haben.)

 

Der Gedanke, dass Überlegenheit Existiert, kann eine „Bedürftigkeit“ in dem Geist erschaffen, etwas anderes zu erfahren, als was wir gerade erfahren. Auch diese Bedürftigkeit ist eine Illusion. Es ist die Erste Illusion der Menschen, und es ist der falsche Gedanke, auf dem alle weiteren falschen Gedanken hinsichtlich des Lebens beruhen. Es ist der Erste Irrtum. Es ist das Erste Missverständnis. Es ist in einem gewissen Sinne die Erb-Sünde.

 

(So etwas wie „Sünde“ gibt es natürlich nicht. Ich gebrauche den Begriff hier als eine Redefigur.)

 

Zufriedenheit also ist ein Seinszustand, in dem wir wahrnehmen, dass die Überlegenheit eine Illusion ist. Es ist unmöglich, gegenüber genau dem, was du soeben bist, überlegen zu sein. Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass alle Dinge in Gottes Welt vollkommen sind. Gott bedarf nichts, um irgendwie anders zu sein, als er gerade ist.

 

Weswegen dann sich damit behelligen, sich zu ändern? Weswegen sich damit behelligen, irgendwas zu ändern, am allerwenigsten unser Selbst?

 

 

Der Beweggrund sich zu ändern

 

Der Beweggrund, sich zu ändern, ist derselbe wie derjenige, etwas zu tun. ‚Gespräche mit Gott’ sagt uns, es gibt überhaupt nur einen Grund, etwas zu tun: um die nächstgrößte Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, zu annoncieren und zu deklarieren, zu werden und zu erfüllen, zum Ausdruck und in Erfahrung zu bringen.

 

‚GmG’ stellt dies kurz und bündig in den folgenden Satz:

 

Jeder Akt ist ein Akt der Selbst-Definition.

 

Dies ist tief wahr – und es wird von Wenigen verstanden. Von noch Wenigeren willkommen geheißen.

 

Es ist hier wichtig zu begreifen, dass „größer“ in keiner Weise „besser“ bedeutet. Eine Sache, die größer ist, ist nicht gleichzusetzen mit einer Sache, die überlegen ist. „Größer“ meint einfach das: größer. Innerhalb des Kontextes der Behauptung von ‚GmG’ weiter oben bedeutet es „eine umfassendere Version“ der großartigsten Vision, die wir je über uns innehatten.

 

Ein Baum ist nicht „besser“, weil er heute umfangreicher als vor fünfzehn Jahren ist. Er ist einfach gewachsen. Er ist nicht „besser“ als davor geworden. Er ist in keiner Weise „hübscher“ oder „weiser“, als er es beim Pflanzen war. Der Baum weiß um nichts mehr, als er damals wusste. Aber er ist GEWACHSEN. Er ist mehr das geworden, was er stets war, vom allerersten Anfang an. Er stellt einfach mehr „Baumheit“ dar. Er ist nicht etwas anderes geworden, als er früher war, aber er ist mehr davon geworden, was er war.

 

Der Beweggrund für ein Menschenwesen, sich zu ändern, liegt nicht darin, „besser“ zu werden, sondern eine umfangreichere Version dessen zu werden, was das Wesen bereits ist. Dieser Prozess des Größer-Werdens ist der Prozess des Wachstums – und Wachstum ist der Prozess des Lebens selbst. Deswegen könntest du den Prozess nicht stoppen, wenn du es wolltest, ohne den Prozess des Lebens selbst zu stoppen, und das stellt etwas dar, was du nicht tun kannst.

 

Allerdings, du kannst ihn verlangsamen.

 

(Nicht real, sondern im Sinne von der Illusion, die du lebst, und die du menschliches Leben nennst. Realerweise warst du stets, bist du und wirst du stets genau das sein, was du in diesem Augenblick bist: Göttlichkeit, in maximaler Steigerung. Du kannst nicht „teilhaft“ Göttlich sein, denn Göttlichkeit ist ein unteilbarer Seinszustand. Er ist nicht-reduzierbar. Er ist die Ganzheit selbst. Er ist das Alles in Allem, das Alles in Allem ist. Gleichwohl, im Rahmen der Illusion, die das Alles In Allem geschaffen hat, genannt Zeit und Raum und Physisches Leben, kannst du deine Erfahrung von Wer Du Bist verlangsamen, und das tust du … damit du die „Erfahrung der Erfahrung“ vollständiger, gänzlicher, mehr anhaltenderweise, „göttlicher“ machen kannst, als du es könntest, erführest du es Alles Auf Einmal. Wenn du dies verstehst, dann verstehst du den Beweggrund dafür, dass du all die Illusionen schufst, die Illusion der Zeit mit eingeschlossen.)

 

„Verlangsamst“ du „dein Leben“, so verlangsamst du im eigentlichen gar nicht das Leben, sondern bloß deine Erfahrung von ihm. Es ist so, wie eine DVD in Slow Motion laufen zu lassen. Jedes Bild ist bereits auf der DVD. Du sagst einfach deinem Wiedergabegerät, die Bilder nach dem Abscannen langsamer ablaufen zu lassen.

 

 

Bewusstheit ist das Wiedergabegerät deines Geistes [‚mind’; A.d.Ü.].

 

 

Je höher deine Bewusstheit, desto mehr Bilder kannst du auf einmal sehen. Es ist wie das Anschauen eines Filmstreifens, der vor dir auf einem Lichttisch liegt. Du kannst den Film, ein einzelnes Bild bloß auf einmal, mit einem Vergrößerungsglas anschauen, oder du kannst den ganzen Streifen und alle Bilder auf einmal anschauen. Die Einzelbilder existieren gleichzeitig, aber, wenn du möchtest, so kannst du sie dir hinter einander anschauen. In der Weise ist die Realität vor dir auf dem Tisch sequenziell, hinter einander ablaufend.

 

(Eine wunderbare Beschreibung des Sequentiellhaften findet sich im letzten ‚GmG’-Dialogbuch, in ‚Zuhause in Gott in einem Leben, das nie endet.’)

 

Nächste Woche wollen wir den Zweiten Schritt des Selbst-Gewahrseins erkunden: Ausweitung.

 

 

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WESWEGEN DIESE GANZE AUFREGUNG?

 

von Joanna Gabriel

 

 

Sie beginnt nun abzuschwellen, aber hast du die ganze Aufregung über ‚Der Da Vinci Code’ mitbekommen? Ist es nicht interessant, dass eine Arbeit an erfundener Geschichte ein derartiges Durcheinander an Aufgebrachtsein, an Protest und an Meinungsstreit nach sich zieht?

 

Ich las das Buch, als es zum ersten Mal erschien und liebte es! Es war ein wirklicher ‚Seiten-Umdreher’, einer jener Romane, die man nicht weglegen kann. In dem Buch fanden sich Aussagen, die großen Meinungsstreit entfachten, und das wurde bis zur Fiebrigkeit geschürt, als der Film in die Kinos kam, und als religiöse Führer den Film, das Buch, den Autor und natürlich die Aussagen denunzierten.

 

Als der Film herauskam, gab es in den Kabel-TV-Kanälen wie ‚History Channel’ und ‚Discovery Channel’ diese wunderbar in die Tiefe gehenden Untersuchungen über die mögliche Wahrheit der Behauptungen des Films. Konnte Jesus verheiratet sein? War Maria Magdalena nicht bloß eine Prostituierte, sondern die Frau Jesu und die Mutter seines Kindes? Wer waren die Tempel-Ritter, und gibt es eine Priorei der Nachkommen? Ist das wahr, und, sofern das der Fall ist, was bedeutet das alles?

 

Als ich mir den Film anschaute, gab es vor dem Kino Protestierende mit Schildern der Aufschrift wie: „Jesus ist mein Herr und Erretter, und er wird nie verspottet werden.“ „Die Bibel ist die eine und einzige Wahrheit.“ „Zum Satan.“

 

Ich war verblüfft … aber nicht wirklich.

 

In ‚GmG’ wird an vielen Stellen auf Jesus als einen Meisterlehrer Bezug genommen, wie es zum Beispiel Buddha, Mohammed und Gandhi sind. Gott sagt uns, dass diese Meisterlehrer wie wir sind, allerdings hervorgehoben ob ihrer bewussten Gewahrsamkeit und ihrer Bereitwilligkeit, der Welt zu dienen, und per Beispiel uns zu zeigen, wie auch wir Meister bewussten Gewahrseins werden können, und wieso dies eine gute Idee darstellt … weil es das ist, was wir letztlich sind.

 

Die Weltreligionen haben es zu einem Teil ihrer Doktrin gemacht, die Distanz zwischen ihren Meisterlehrern und uns zu betonen. Der Meisterlehrer ist weit da oben, und wir sind weit da unten. Bei mir befand ich, dass dieses mich von der Religion selbst äußerst abgrenzte und distanzierte. Was Gutes soll an dem Beispiel sein, sofern ich nicht wie das Beispiel sein kann?

 

Deswegen war ich von den Behauptungen in ‚Der Da Vinci Code’ erfreut. Ich liebe den Gedanken, dass Jesus verheiratet war und Kinder hatte. Das meint, er war mehr wie ich, als ich gelehrt wurde, etwas, was ihn aus meiner Sicht ein Gutteil mehr zugänglich macht. Wer er war und die Weisheit, die er überbrachte, werden für mich noch wertvoller, weil das heißt, er sprach zu und über Leute von der Art wie ich, nicht auf einer puritanischen und erhabenen Ebene, zu der ich keinen Bezug habe.

 

Ich bin von dem Gedanken begeistert, dass Maria Magdalena die Partnerin Jesu und die Mutter seiner Kinder war. Ich war stets bei der Geschichte in der Bibel inspiriert, wo davon die Rede ist, dass Maria Magdalena die Erste war, die Jesus nach der Auferstehung von den Toten sah. Die Gegenwart des Weiblichen war die erste Widerspiegelung für Jesus, als er seine göttliche Natur beanspruchte und erfuhr. In dieser Möglichkeit spüre ich etwas Heilendes und Ausgleichendes.

 

Weswegen also all die Aufregung, das Geschrei und der Protest? Offensichtlich würden diese Behauptungen, sofern sie wahr sind, bedeuten, dass die Bibel, bestenfalls, unvollständig, und, schlechtestenfalls, einfach schlicht falsch wäre. Für jemand, der an die Macht der buchstäblichen Worte der Bibel glaubt, wäre dies gewiss beunruhigend.

 

Könnte es sein, dass das Anerkennen der Möglichkeit, dass Jesus verheiratet war und Kinder hatte, heißt, dass er in der Tat wie wir war, und dass sich dies sowohl wie eine gute als auch wie eine schlechte Nachricht anfühlt! Wenn er nicht besser und größer als ich war, worin besteht dann meine Entschuldigung dafür, ein Leben geführt zu haben, das weniger als das seine war? Sofern Jesus und ich eins sind, wie dann kann ich mich von ihm und auch von dir getrennt fühlen? Es ist um Vieles leichter, meine Missbilligungen meiner selbst und deiner zu entschuldigen, sofern ich glaube, dass Jesus und seine Ideen aus einer göttlichen Natur geboren wurden, die ich mit ihm nicht gemein habe. Ich kann mich und dich leichter missbrauchen, sofern ich eine große Distanz zwischen dem Großen Hirten und dem Rest der Welt sehe.

 

Ich müsste damit beginnen, mich selbst als wertvoll in Anspruch zu nehmen, sofern ich darum wüsste, dass diese wundervollen Meisterlehrer aus demselben Holz geschnitzt sind wie ich, dass sie dieselbe Art von Leben wie ich führten … und um mich ist viel Augenfälliges meines Unwertseins, deswegen also bewege ich mich nicht, mich nach dorthin zu begeben. Lasst uns Jesus als ein Gott-gleiches Wesen, anders als ich, hernehmen … Er konnte die Verlangen und Genüsse sowohl des Körpers als auch des Herzens nicht gekannt haben. Er konnte die Freude und die Herausforderungen der Partnerschaft und der Elternschaft nicht erfahren haben. Ein Wesen, das von Gott her kam und das von Gott derart geliebt wurde, konnte kein normales Leben führen wie ich … weil, falls er das getan haben sollte, nun, sagst du dann nicht, dass auch ich ein Wesen bin, das von Gott kam und derart von Gott geliebt wird? Ich meine - sagst du, dass ich das sein könnte, was Jesus war, und das tun könnte, was Jesus tat? Nun, ja, Jesus sprach von derartig Hohem, aber ich war in der Lage, dies für lange Zeit außer Acht zu lassen.

 

Ihr seht nun, woher der Protest seinen Anfang nahm. Wie fühlt ihr dabei?

 

Falls ihr an einer Diskussion darüber interessiert seid, so kommt zu meiner ‚Teleclass’ [Telefon-Kurs], die nächste Woche beginnt. Wir werden diese Angelegenheit und andere Themen aus der populären Kultur besprechen, die uns dabei behilflich sind, zu sehen wer wir sind, wer wir nicht sind, und wer wir sein wollen. Oft drehen wir unseren Kopf unter Abscheu und Unglauben von dem weg, was da draußen geschieht, doch ‚GmG’ erinnert uns daran, dass wir alle eins sind, erinnert uns also daran, was wir über uns entdecken können, indem wir das in Augenschein nehmen, was bis an die Oberfläche des kulturellen Bereiches hervorsprudelt.

 

Wir hätten es so gerne, eure Gegenwart und eure Vorgaben bei dem Tele-Kurs vorzufinden … ein Kurs, an dem du über das Telefon von deinem gemütlichsten Stuhl aus teilnehmen kannst! Wir haben die Zeiten des Kurses variiert, sodass verschiedene Zeitzonen berücksichtigt wurden. Schließt euch mir bei dieser interessanten 6-wöchigen Erforschung an.

 

 

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BOTSCHAFT VON NEALE

 

 

Liebe Freunde ….

 

 

Ich sah ihn gestern abend.

 

Es brauchte eine Weile, bis er in meine kleine Stadt Ashland, Oregon, gelangte, doch schließlich kam er; und ich schaute ihn gestern abend an.

 

Wenn du ihn noch nicht gesehen hast, du musst es tun.

 

Unbedingt. Solltest du ihn versäumt haben, während er in deiner Stadt lief, dann geh in eine andere Stadt und schau ihn dir dort an. Wenn du absolut zu keiner Vorstellung hinkommen kannst, so lies das Buch.

 

LIES DAS BUCH. SCHAU DIR DEN FILM AN. LASS DIESE BOTSCHAFT NICHT AUS.

 

Ich traf Al Gore und hatte mit ihm vor einigen Jahren ein unterhaltsames Mittagessen, als ich eine globale Veranstaltung in Korea ko-sponsorte, und wir baten Al darum, unser Hauptredner zu sein. Ich fand, er ist ein engagierter Mann, außerordentlich intelligent und gut verständlich, und genau die Art von Person, die ich gerne als Präsident der Vereinigten Staaten haben möchte. Ich konnte nicht glauben, dass wir ihn nicht wählten, doch nun verstehe ich warum. Wir brauchten ihn in dieser Zwischenzeit, dass er seine Botschaft auf ein bestimmtes, einzigartiges Thema zuformte, und dass er unsere Welt aufweckt. Der Website http://www.climatecrisis.net verdanke ich die folgenden Worte, die ich schamlos von dieser Seite herunterholte. Ich weiß, dass Al Gore und die Produzenten dieses Films keine Einwände dagegen haben.

 

» Die Menschheit sitzt auf einer tickenden Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit der Wissenschaftler der Welt recht hat, dann haben wir bloß zehn Jahre, um eine größere Katastrophe abzuwenden, die unseren gesamten Planeten in ein Trudeln von epischer Zerstörung schicken könnte, verbunden mit extremen Wetterverhältnissen, Fluten, Trockenheiten, Epidemien und Killer-Hitzewellen jenseits allem, was wir bislang erlebt haben.

 

Sollte das so klingen wie ein Rezept für einen Schwermuts-Untergangs-Film – so denke noch einmal. Der Hit des Sundance Film Festival kommt von Direktor Davis Guggenheim, EINE UNBEHAGLICHE WAHRHEIT, der einen leidenschaftlichen und inspirierenden Blick auf einen feurigen Kreuzzug eines Mannes wirft, dem tödlichen Fortgang der globalen Erwärmung in seinen Spuren Einhalt zu gebieten, indem er die Mythen und Fehleinschätzungen herausstellt, die dieses Geschehen umgeben.

 

Dieser Mann ist der vormalige Vize-Präsident Al Gore, der, im Gefolge der Niederlage der Wahlen von 2000, den Kurs seines Lebens um-lenkte, um das Augenmerk auf eine allerletzte und kompromisslose Anstrengung zu richten, den Planeten vor einer unumstößlichen Veränderung zu bewahren. In diesem Augen-öffnenden und ergreifend scharfen Portrait von Gore und seiner „Reisenden Show der Globalen Erwärmung“ erweist sich Gore selbst auch als einer der am meisten missverstandenen Charaktere im modernen amerikanischen öffentlichen Leben.

 

Hier ist er zu sehen wie nie zuvor in den Medien – spaßig, engagiert, offen und völlig unter Feuer bei dem Unternehmen, die voller Überraschung aufrührende Wahrheit über das, was er unseren „planetaren Notfall“ nennt, an gewöhnliche Bürger rüberzubringen, bevor es zu spät ist.

 

Es hat den Anschein - 2005 mit der schwersten Sturm-Saison, die je Amerika erlebt hat, gerade hinter uns -, dass wir vielleicht einen Kipp-Punkt erreichen – und Gore kämpft mit harten Bandagen, um die düstere Situation darzulegen. Die Story von Gore’s persönlicher Reise ist durchsetzt mit erfrischenden Fakten und Zukunftsvoraussagen: von einem idealistischen College-Studenten, der zuerst eine massive Umweltkrise sich drohend abzeichnen sieht; zu einem Senator, der sich einer einschneidenden Familientragödie gegenüberfindet, die seine Perspektive umformte, zu dem Mann, der beinahe Präsident wurde, aber anstelledessen zu dem wichtigsten Beweggrund seines Lebens zurückkehrte – in der Überzeugung, dass immer noch Zeit ist, um einen Unterschied zu machen.

 

Mit Witz, Köpfchen und Hoffnung bringt EINE UNBEHAGLICHE WAHRHEIT schließlich Gore’s überzeugendes Argument nach Hause, dass wir es uns nicht mehr länger leisten können, die globale Erwärmung als eine politische Angelegenheit zu betrachten – vielmehr, sie ist die größte moralische Herausforderung, der unsere globale Zivilisation gegenübersteht.

 

Paramount Classics und Participant Productions präsentieren einen Film unter dem Direktor Davis Guggenheim, EINE UNBEHAGLICHE WAHRHEIT. Der Film portraitiert Al Gore, und wurde von Laurie David, Lawrence Bender und Scott Z. Bums produziert. Jeff Skoll und David Guggenheim sind die Exekutiv-Produzenten, der Ko-Produzent ist Leslie Chilcott.

 

Al Gore’s wegweisendes Buch EINE UNBEHAGLICHE WAHRHEIT führt allerletzte Forschungsergebnisse von Spitzenforschern rund um die Welt zusammen, wie auch Photographien, Karten und andere Illustrationen, um die Wirklichkeit der globalen Erwärmung zu dokumentieren – und um eine Alarmglocke zu schlagen, bevor es zu spät ist.

 

Voll mit persönlichen Anekdoten und Beobachtungen, wie dieses Thema zu einem zentralen Brennpunkt in Mr. Gore’s Leben wurde – und wieso er glaubt, dass es die einschneidende Angelegenheit unserer Zeit ist –, argumentiert EINE UNBEHAGLICHE WAHRHEIT, dass die globale Erwärmung nicht bloß von Wissenschaft handelt, auch dass sie nicht einfach ein politisches Thema darstellt: sie ist eine moralische Angelegenheit, und wir tragen eine Verantwortung, etwas damit zu tun.

 

Dazu bestimmt, ein Klassiker zu werden, ist dieses umgängliche, unterhaltsame und gründliche Buch eine einzigartige Referenz für Jeden, der mehr über die globale Erwärmung wissen möchte, als auch ein Handbuch für Jene, die sich dem Kampf anschließen möchten. Es ist überall, wo Bücher zu kaufen sind, erhältlich, und unter Amazon.com .

 

WAS IST GLOBALE ERWÄRMUNG?

 

Kohlendioxid und andere Gase erwärmen die Planetenoberfläche, indem sie die Sonnenwärme in der Atmosphäre einfangen. Dies ist etwas Gutes, weil es unseren Planeten bewohnbar hält. Allerdings, indem fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl verbrannt und Wälder abgeholzt werden, haben wir den Anteil an Kohlendioxid in der Erdatmosphäre dramatisch erhöht, und die Temperaturen steigen an.

 

Die große Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig darin, dass die globale Erwärmung real ist, dass sie bereits passiert, und dass sie das Resultat unserer Aktivitäten und nicht ein natürliches Vorkommnis ist. Der Augenschein ist überwältigend und unableugbar.

 

Wir haben bereits Änderungen zu Gesicht bekommen. Gletscher schmelzen, Pflanzen und Tiere werden aus ihrem Lebensraum herausgezwungen, und die Anzahl schwerer Stürme und Trockenheiten nimmt zu.

 

In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl der Hurrikane der Kategorie 4 und 5 beinahe verdoppelt.

 

Die Malaria verbreitete sich in höhere Regionen, wie etwa die kolumbianischen Anden, 2300 Meter über Meeresspiegel.

 

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Gletschereis-Abgang mehr als verdoppelt.

 

Wenigstens 279 Pflanzen- und Tierarten reagieren bereits auf die globale Erwärmung, indem sie näher an die Pole heranrücken.

 

Wenn die Erwärmung ihren Gang nimmt, können wir uns auf katastrophale Konsequenzen einstellen.

 

In etwa 25 Jahren wird sich die Anzahl der Toten aufgrund der globalen Erwärmung verdoppeln – auf 300 000 Menschen im Jahr.

 

Mit dem Rückgang an Schelfeis in Grönland und in der Antarktis kann sich der globale Meeresspiegel um 6 Meter heben und dabei weltweit die Küstenregionen verwüsten.

 

Hitzewellen werden häufiger und intensiver.

 

Trockenheiten und Waldbrände treten öfters auf.

 

Um 2050 könnte der Arktische Ozean des Sommers eisfrei sein.

 

Um 2050 könnte mehr als eine Million an Spezies in die Ausrottung getrieben sein.

 

Es besteht kein Zweifel, wir können dieses Problem lösen. Ja, wir haben eine moralische Verpflichtung, das zu tun. Kleine Änderungen deiner täglichen Routine können sich zu großen Unterschieden addieren, die dabei helfen, die globale Erwärmung zu stoppen. Die Zeit, zusammen zu kommen, um dieses Problem zu lösen, ist jetzt – GEH IN DIE HANDLUNG.

 

Der durchschnittliche Amerikaner erzeugt jedes Jahr etwa 7 000 kg Kohlendioxid bei der persönlichen Mobilität, beim Hausenergie-Verbrauch und bei der Energie, die wir einsetzen, um all die Produkte und Dienstleistungen, die wir konsumieren, zu erzeugen. RECHNE DEINE PERSÖNLICHE EINWIRKUNG DURCH, um zu sehen, wieviel CO2 du jedes Jahr produzierst.

 

SCHLIESSE DICH DEM VIRTUELLEN MARSCH ‚GLOBALE ERWÄRMUNG’ an, unter http://www.stopglobalwarming.org

 

Du besitzt die Macht, um einen Unterschied zu machen. Kleine Änderungen deiner täglichen Routine können sich zu großen Unterschieden addieren, die dabei helfen, die globale Erwärmung zu stoppen.

 

Reduziere deine Einwirkung IN DEINEM ZUHAUSE. Wie, dafür gehe zu

http://www.climatecrisis.net/takeaction/

Reduziere deine Einwirkung WÄHREND DU UNTERWEGS BIST. Wie, dafür gehe zu

http://www.climatecrisis.net/takeaction/

Hilf, die Umwandlung LOKAL, NATIONAL UND INTERNATIONAL auf den Weg zu bringen. Wie, dafür gehe zu

http://www.climatecrisis.net/takeaction/

Lade dir 10 EINFACHE TIPPS herunter, die du bei dir behalten kannst; geh zu

http://www.climatecrisis.net/takeaction/

 

Nachdem du deine Emissionen reduziert hast, kannst du noch mehr tun, indem du dich auf „kohle-neutral“ einstellst. Indem du saubere erneuerbare Energie unterstützt, kannst du deine persönlichen CO2-Emissionen neutralisieren. Deine kleine Investition wird garantieren, dass für jede Tonne Kohlendioxid, die du emittierst, eine Tonne Kohlendioxid nicht in die Atmosphäre entlassen wird. Geh auf NULL! «

 

 

Und was immer du tust, schau dir diesen Film an. Und erzähl anderen, sie sollen ihn anschauen. Wenn du Freunde oder Verwandte in anderen Städten hast, sag ihnen, sie sollen diesen Film nicht versäumen.

 

Dies stellt deine Zuteilung für diese Woche dar. Versage bei dieser Aufgabe nicht. Solltest du oder sollte dein ‚GmG’-Team dabei erwischt werden, so wird der Minister jedes Wissen über deine Handlungen abstreiten ….

 

Mit Umarmen und Liebe … neale.

 

 

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BOTSCHAFT VON MARION …..

 

 

Hi alle zusammen ….

 

Ich bedaure es, dass ich den Beitrag letzte Woche habe fallen lassen müssen, aber bei den Ferien und bei der kurzen Woche kriegte ich nicht mehr alles auf die Reihe.

 

Auf jeden Fall, ich dachte sehr darüber nach, was ich diese Woche schreibe, und in meinem Herz findet sich ein Umgang, den ich kürzlich mit einem guten Freund hatte. Dieser Freund versucht wirklich, seinen Pfad entlang von ‚GmG’ zu gehen, allerdings, soweit ich es sehe und höre, lässt er mich an vielem seiner Erfahrung teilhaben, was mir einfach das Herz bricht. Er kämpft derart. Er manifestiert eine Unzahl an physischen Problemen. Symptome aller Art treten in Erscheinung, und die innere Qual, an der er mich teilhaben lässt, verwundet mein Herz.

 

Wovon ich weiß – so schwer muss es nicht sein. Oder, worüber ich mir im klaren bin – es existiert solch eine Freude nach all dem Leiden, und es existieren Wege, die Wahrheit von wer und wie wir sind leichten Fußes und in Anmut zu durchmessen. Allerdings, worüber ich mir auch sehr im klaren bin – zu gewissen Zeiten ist der Weg sehr schwer. Es ist ungeheures Leiden an vielen Orten entlang des Weges zu finden, und jeder und alle unsere schweren Flecken sind uns dienlich und sind Teil unserer persönlichen Reise nach dorthin, woimmer wir uns entscheiden zu gehen.

 

So befinde ich mich in dem Dilemma, wie meinem Freund zu helfen sei, ohne darin hineingezogen zu werden und ohne zu versuchen, ihn „festzulegen“. Wie behalte ich mein eigenes Verständnis der Dinge und biete eine helfende Hand, ohne „zu fixieren zu versuchen“? Es ist so schwer, am Ort des Würdigens seines Leidens und seiner Qual zu verbleiben, ohne einfach reinzuspringen und zu sagen: „Okay, ich weiß, all diese Dinge passieren dir – lass mich dir erzählen, was du brauchst, um damit fertig zu werden“. So wie, ich habe die Antworten! Wie arrogant ist das?

 

Ich muss zurücktreten und mich an den Ort des Erinnerns an meine Reise begeben, wo mir niemand eine Informierung hätte reichen können, die es irgendwie besser gemacht hätte. Ich hatte diese Zeiten zu durchqueren, und es war ein Gang, den ich alleine zu gehen hatte. Ich hatte keine Karte; ich musste meinen Weg alleine finden, und niemand konnte mir einen Hinweis auf die richtige Richtung geben. Inmitten dieser Zeiten lernte ich, denjenigen Pfad zu finden, der der einzigartig meinige war.

 

Ich habe mich daran zu erinnern, dass jene, die mir am meisten halfen, jene waren, die sagten: „Ich bin hier – ich liebe dich – ich kann deine Erfahrung nicht ändern, aber ich freue mich, jeden Wegschritt neben dir zu gehen.“ Dies sind meine teuersten Freunde. Sie sind nicht von der Art, dass sie mich wissen lassen, dass ich nicht „fixiert“ werden muss, da in Wirklichkeit nichts falsch oder „kaputt“ ist. Sie halfen mir, zu verstehen, dass, egal wie schlecht es stand, ich genau das war, was ich mir vornahm zu sein. Sie gingen an meiner Seite und ließen mir „meinen Stoff“ zu. Wenn ich mich zu ihnen wandte, wenn ich ihre Weisheit oder Meinung erbat, waren sie immer da, mehr, um zuzuhören, als um mir zu sagen, was zu tun ist. Sie waren diejenigen, die da waren einfach für den Fall, dass ich wirklich verloren gegangen wäre, und ihre schiere Präsenz war es, die ich vonnöten hatte, um nicht ganz verloren zu gehen, doch nur sie verstanden das. Sie waren diejenigen, die mich die rechten Fragen und all die rechten Antworten aufsuchen ließen.

 

Bitte versteht mich nun nicht falsch. Ich meine nicht, dass ich nie meinen Freunden oder den Anderen helfe, die zu mir ob der Weisheit, der Anleitung oder der einen oder anderen Form von Hilfe kommen. Aber in dieser Situation mit diesem Freund habe ich meine Hilfe angeboten, wenn er sie möchte, und er hat nicht darum gebeten. Desweiteren weiß ich in meinem Bauch, dass er meine Hilfe nicht benötigt. Es ist nötig, dass er den Weg durch seine eigene Dunkelheit hindurch selbst findet. Er braucht es nicht, dass ich ihm sage, was ich denke, oder was er tun sollte. Dies macht es schwer, weil ich in mein Ego gelange und leichthin zu dem Ort des arroganten „Wissens, was das Beste ist“ gehe. In meinem eigenen Geiste bin ich die Weise!

 

In dieser Situation – um meinen eigenen Ort des Friedens und der Freude zu finden – hatte ich die jeweilige Beziehung zwischen seiner seelischen Qual und meinem gegenwärtigen leichten Ort auf meinem eigenen Pfad anzuschauen. Was ich weiß – wenn ich ihn betrachte, so bin ich unglaublich dankbar dafür, dass ich nicht dort bin, wo er heute ist. Ich könnte morgen im Handumdrehen dort sein, aber in diesem Augenblick bin ich es nicht, und war es für eine gute Weile nicht. Ich muss erkennen – wo ich mir selbst gegenüber erkläre zu sein, das ist ein Ort der Klarheit und der Gnade, und, ich habe ihn und seine Erfahrungen in meinem Gewahrsein erschaffen, sodass ich den Kontext habe, innerhalb dessen ich meine eigenen Erfahrungen der Gnade und der Freude besser empfinde. Bei all dem handelt es sich darum, was ‚GmG’ über das Gesetz der Gegensätze sagt. Mein Gewahrsein seines Aufruhrs vergrößert meinen Frieden, der wiederum auf ihn als ein kostbares Geschenk zurückreflektiert.

 

Alles, was ich zu tun habe, ist, mich (mein Ego) aus dem Weg fernzuhalten und zu verstehen, dass meine Gebete für meinen lieben Freund bereits beantwortet wurden; so erlaube ich es der Vollkommenheit des Universums, seine Magie zu entfalten. Ich bin sein Engel, einfach so, wie er der meine ist, denn wir alle sind Engel, die Gott zu dem einen und anderen gesandt hat!

 

Also im Augenblick – für jeden Engel und alle Engel, die diesen Brief lesen --, erklärt euer Seienshaftes gegenüber der Welt, und seid auf den Fall vorbereitet, dass sich alles, was dem ungleich ist, einstellt, mit dem Effekt, dass ihr voll und ganz das kennt, was ihr euch gegenüber zu sein erklärt habt.

 

Viele Segenswünsche,

 

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Foundation

 

P.S.: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org; meine Handy-Nr. ist (541) 301-0365.

 

 

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FRAGEN UND ANTWORTEN VON GmG-LESERN

 

Gibt es keine Bestrafung? Gibt es kein ‚Karma’?

 

Hi, Mr. Walsch,

 

Ich habe gelesen und es wurde mir von metaphysischen Lehrern gelehrt, das Karma spiele eine große Rolle in dem Leben, das wir wählen, und in dem physischen Körper, den wir dafür gewählt haben, unsere Lektionen durchzuleben und zu erfahren. Manchmal kommen Menschen aufgrund einer Handlung, die sie in der Vergangenheit an Anderen begangen haben, blind, oder ohne Extremitäten oder mit anderen Entstellungen auf die Welt, Handlungen, die sie dazu veranlassen, blind oder ohne Extremitäten, etc. zu sein.

 

Gott sagt, die Menschen handeln und machen die Dinge, die sie tun, aufgrund ihrer Sicht auf ihre Welt, also gibt es kein richtig oder falsch hinsichtlich der Handlungen? Wie kann dann dasjenige der Fall sein, was funktioniert, und das, was nicht funktioniert? Gibt es keine Abgeltung für solche Handlungen?

 

Wie steht es mit Hitler oder mit anderen Führern, die unglaublich grausame und unmenschliche Dinge an ihren Mitmenschen getan haben? Oder Menschen, die Andere böse zurichten, oder die Frauen und Kinder umbringen? Verscheiden sie einfach von ihrem Körper, vereinen sich mit Allem was ist, und das war’s???

 

Es klingt so, als ob doch niemand was falsches tut, innerhalb seiner eigenen Sicht auf die Welt. Wohin führt das alles? Kann jemand einem anderen alles antun ohne irgendeine Form der ‚Strafe’ oder Vergeltung?

 

Und ich benutze diese Wörter, weil ich an keine andere Wörter im Augenblick denken kann. Womöglich sollte ich die Frage so stellen: Kann jeder jedem alles antun, ohne eine Form der Lektion im Leben, die es zu lernen gilt? Ich danke dir dafür, dass du dir Zeit nimmst, meinen Brief an dich zu lesen, und freue mich auf die Antwort.

 

Mit Liebe und Licht,

 

Rachael,

California

 

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Liebe Rachael,

 

Du hast eine Anzahl recht bedeutender Fragen gestellt. Sie sind bedeutend, weil die gesamte Theologie von jemandem auf deren Antworten beruht.

 

Rachael, entweder man glaubt an einen verdammenden, verurteilenden, strafenden Gott, oder man tut es nicht. Ich tue es nicht.

 

Ich glaube nicht an jene Art von Gott, weil Gott selbst mir gesagt hat, dass diese Ideen falsch sind. Sie sagte, dass sie zu den Zehn Illusionen der Menschen zählen. Diese Illusionen sind in wunderbarer Klarheit in ‚Gemeinschaft mit Gott’ auseinandergelegt, einem Buch, das ich dir zur Lektüre wärmstens empfehle.

 

Zwei der Zehn Illusionen sind:

 

Richten existiert.

 

Verdammung existiert.

 

Diese Vorstellungen sind menschen-gestrickt. In der Vorstellungswelt Gottes existieren solche Konstrukte nicht. Weil diese Ideen sich aus einem grundlegenden Missverstehen ergeben, das sich in einer davor liegenden Vorstellung über Gott findet, nämlich, dass Gott von uns getrennt ist. (Spaltung existiert.)

 

Falls Gott nicht von uns getrennt ist, kann Gott uns nicht richten, weil Gott, das ist selbstverständlich, sich selbst richten würde. Falls Gott nicht von uns getrennt ist, kann Gott uns nicht verdammen, weil Gott, wiederum, sich selbst verdammen würde.

 

Auch dann, wenn Gott von uns getrennt wäre, hätte Gott keinen Grund, uns zu strafen, wenn es nicht etwas Spezifisches gäbe, was Gott forderte, dass wir es tun oder nicht tun. Auch dies ist eine Illusion. (Das Erfordernis existiert.)

 

Die letzte Illusion fußt auf einem noch früheren Gedanken, nämlich, dass der Beweggrund dafür, dass Gott ein Erfordernis vor uns gestellt hat, darin besteht, dass Gott etwas von uns benötigt, um glücklich zu sein. (Bedürftigkeit existiert.)

 

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Gott bedarf nichts. Zu Weiterem über dieses Konzept – vielleicht möchte es dir wunderbar ergehen, wenn du ‚Die Neuen Offenbarungen’ noch einmal liest. Es ist meiner Ansicht nach das wichtigste Buch in der gesamten ‚Mit Gott’-Serie. Es sollte von jedem gelesen werden. Und vielleicht möchtest du es noch einmal lesen, weil es klarstellt, dass Gott nichts von der Menschheit bedarf. Ein „bedürftiger“ Gott ist kein Teil des Kosmischen Realität.

 

Ich mache die Wahrnehmung, dass es für viele Menschen schwer ist, den Gedanken an einen Gott zu bewillkommnen, der von uns nichts nötig hat und der nichts von uns will; dies allerdings ist der Fall, weil sie darauf beharren, Gott als ein getrenntes Wesen anzusehen, was menschliche Eigenschaften hat. Ein Wesen, das nicht bloß von uns getrennt ist, sondern auch ein Wesen, das praktisch die Erfahrung haben kann, unglücklich zu sein, und das unglücklich wird, wenn es nicht bekommt, was es will.

 

Solch ein Gott ist überhaupt kein Gott, sondern eine schiere winzige und beschränkte Version des Schöpfers des Universums und der Quelle Allen Lebens. Falls dies die Beschränkung unserer Vorstellungswelt über Gott darstellt, dann würde ich sagen, wir haben einen langen Weg vor uns, bevor wir in Anspruch nehmen können, wahrlich zu verstehen, wer und was Gott ist.

 

Rachael, du fragst nach dem Karma. Ja, Gott sprach über das Karma in der ‚GmG’-Buchreihe. Gott sagt, Karma, wie wir es klassischerweise verstehen, existiert nicht. Das heißt, in Gottes Königreich geht kein System der Belohnung und der Bestrafung vonstatten, was seine Wirkungen als Bedingungen unseres Lebens von einer Lebenszeit zur anderen ausspielt.

 

Was da IST, ist ein System, was wir in menschlichen Begriffen das Kosmische Rad nennen. Es ist ein schlichter Name für den Prozess des Lebens selbst. Er möchte hinweisen, dass alles des Lebens ein Kreislauf ist, oder ein Rad, auf dem wir uns befinden und uns platzieren. Der Sinn, auf dem Rad „rund und rund“ zu gehen, ist es, den gesamten Lebens-Zyklus zu erfahren und wieder-zu-erfahren, und so wieder und wieder Wer Du Wirklich Bist zu erkennen und zu erschaffen. Denn es existiert keine größere Freude und keine größere Herrlichkeit und kein größeres Wunder und somit kein größerer Genuss für Gott.

 

Leben ist Gottes größter Genuss.

 

Du sprachst von den grausamen Handlungen, die Menschen im Leben begehen, und fragtest: „Wie kann dann dasjenige der Fall sein, was funktioniert, und das, was nicht funktioniert? Gibt es keine Abgeltung für solche Handlungen? Wie steht es mit Hitler oder mit anderen Führern, die unglaublich grausame und unmenschliche Dinge an ihren Mitmenschen getan haben? Oder Menschen, die Andere böse zurichten, oder die Frauen und Kinder umbringen? Verscheiden sie einfach von ihrem Körper, vereinen sich mit Allem was ist, und das war’s???“

 

‚GmG’ spricht davon, dass Hitler in den Himmel kam. Dies bedeutet nicht, dass Hitlers Seele nicht die Folgen der Hitler’schen Handlungen erfuhr. Es bedeutet, dass diese Konsequenzen, wenn sie einmal in Erfahrung gebracht sind, Wachstum hervorbringen, keine ewige Bestrafung – und Wachstum ist das höchste Ergebnis von Leben selbst. Es ist kurz gesagt der Himmel.

 

Es gibt keine Bestrafung in Gottes Königreich, aber es gibt Konsequenzen. Das heißt, Dinge ereignen sich als das Resultat von anderen Dingen. Aber dieses System ist kein Prozess des „Zurückzahlens“ einer „karmischen Schuld“. Es ist einfach die Art, wie der Prozess des Lebens Selbst funktioniert. Das Herauskommende ist das Resultat des Herausgestellten [‚Outcomes are the result of out puts.’ – A.d.Ü.]

 

Rachael, du fragtest: „ Kann jeder jedem alles antun, ohne eine Form der Lektion im Leben, die es zu lernen gilt?“ ‚GmG’ zeigt auf, dass es im Leben nichts zu lernen gibt. Es stellt nur einen Prozess des Erinnerns dar. Vermittels des Erinnerns gewinnen wir Wer Wir Wirklich Sind zurück und werden es von neuem.

 

Im Augenblick unseres Todes erfahren wir, was die östlichen Mystiker das ‚kama loca’ nennen. Dies ist die Fahrt der Seele durch jeden Augenblick des soeben gelebten Lebens, jedoch vom Standpunkt jedes Menschen aus, der von den Wahlen, Entscheidungen und Handlungen dieser Seele in Mitleidenschaft gezogen oder berührt worden war. Mit anderen Worten, wir haben die Gelegenheit, in Erfahrung zu bringen, wie Andere uns erfahren haben.

 

Aus dem wird enormes Wachstum entspringen. Und Wachstum ist sowohl der Zweck als auch der Prozess des Lebens.

 

Mit Liebe, neale.

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #201 [14.7.06] - Übersetzung: Theophil Balz [15.7.06]

 

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_201.html

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Du kannst Dich
  aus diesem Bulletin AUSTRAGEN, indem Du auf den folgenden Link klickst:
http://www.freeletters.net/fl/newsletter.jsp?key=2684080.

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

 

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Für Überweisungen aus der Schweiz steht uns als Sammelpunkt das Konto von Andreas B. Müllers Stiftung HoloVita / Zürich zur Verfügung:

 

Stiftung HoloVita

GmG Gespräche mit Gott

Josefstrasse 176

8005 Zürich

 

Postkontonummer 87-135101-6

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

Von dort werden dann die Schweizer Unterstützungsbeiträge regelmäßig nach Dtld. versandt. Die Stiftung HoloVita (verantwortlich: Andreas B. Müller / Zürich ebendort) versieht die Webseiten:

 

a) www.gespraechemitgott.org . Dort stehen die GmG-Bulletins wöchentlich, und auch im Nachhinein, auf der Website zur Verfügung.

 

b) www.s-t.net - - Das Nachrichtenmagazin der anderen Art: "Spiritual Times".

 

Die Schweizer Leser unter den Lesern des GmG-Bulletins werden, so meine ich, mehrheitlich Andreas B. Müller auf die eine oder andere Art kennen. Er war es, der mir die Fürsorge für die (zur Zeit etwa 765) Adressaten für das Bulletin überantwortet hat.

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

 

 

 

 

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