Wöchentliches GmG-Bulletin #202

GmG Wöchentliches Bulletin #202

 

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Die Woche vom 21.7.2006

 

 

 

DIE THEMEN DIESER WOCHE :

 

  • Neale spricht über : Spirituelle Ungeduld
  • [Kommende Veranstaltungen]
  • Botschaft von Neale
  • [Kommende Veranstaltungen]
  • Botschaft von Marion
  • [Kommende Veranstaltungen]
  • Fragen und Kommentare von GmG-Lesern
  • [Kostenlose Tele-Kurse]

 

 

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NEALE SPRICHT ÜBER : SPIRITUELLE UNGEDULD ....

 

Der Zweite Hauptschritt auf dem Pfad zum Selbst-Gewahrsein ist Vergrößerung. Die 3 kleineren Schritte, die zu Vergrößerung führen, sind: Anhalten, Starten und Aufrechterhalten.

 

Meine Erfahrung war es, dass die Seele sich, wenn einmal die Zufriedenheit erreicht ist, nach mehr von dieser Erfahrung sehnt. Sie wünscht sich ein umfangreicheres Begegnen mit dem und ein großartigeres Sich-Zum-Ausdruck-Bringen in dem Wahren Selbst.

 

Dieses Empfinden kommt nicht aus einem Mangel an Zufriedenheit auf, sondern vielmehr aus deren Wertschätzung. Das Wort ‚Wertschätzung’ wird hier als eine Doppelhelix eingesetzt. Das heißt, zwei Bedeutungen sind absichtlich auf einmal in Gebrauch.

 

  1. Zum ersten, die allgemeinste Bestimmung von „Wertschätzung“ ist: ein Aufzeigen von Dankbarkeit, wie in: Er drückte seine tiefe Wertschätzung aus.
  2. Die zweite Bestimmung von „Wertschätzung / Wertsteigerung“ ist: eine Vergrößerung oder Steigerung, wie in: Es war eine bedeutende Aufwertung / Wertschätzung im Wert des Besitztums zu verzeichnen.

 

Sobald die Zufriedenheit wertgeschätzt wird, wird sie sowohl befriedigt als auch erweitert. Die Wertschätzung von allem bringt sie zum Erweitern. Dies ist ein Gesetz des Universums, und man sollte es nicht vergessen. Erlaubt mir deshalb, es zu wiederholen.

 

Die Wertschätzung von allem bringt sie zum Erweitern.

 

Sind wir für etwas dankbar, so geben wir ihm die meiste positive Energie. Wir senden ihm eine Schwingung, die für das Universum unwiderstehlich ist. Deswegen befindet es sich mit der Kernschwingung des Lebens in Harmonie. Es ist die Essenz von Allem Was Ist.

 

Wertschätzung, das ist zu erkennen, ist eine Form der Liebe. Dankbarkeit ist Liebe, in Danksagen zum Ausdruck gebracht. Es existiert keine höhere Form der Energie als Liebe, und Liebe in jedweder Form ist äußerst machtvoll. Liebe, und ihr Ausdruck als Dankbarkeit, erweitert den Empfänger zu aller Zeit. Zu aller Zeit.

 

Die Worte ‚Ich liebe dich’ erzeugen eine unverzügliche Ausdehnung des Selbst-Werts in der Person, die sie vernimmt. Die Worte ‚Danke schön’ bringen einen sofortigen Zuwachs an Selbst-Verständnis bei demjenigen hervor, an den sie gerichtet sind.

 

Nun, hier ein großes Geheimnis. Das Obige ist nicht bloß die Wahrheit bei Menschen, sondern bei allem. Das Energiefeld von allem in der Welt wird vergrößert, während Liebe und Dankbarkeit auf es niedergehen.

 

Du kannst leise durch einen Garten gehen, und während du bewusst die Blumen liebst und sagst: ‚Danke dir, Gott, für die Schönheit und das Wunder dieser Blumen’, dann wirst du bemerken, wie die Blumen süßer als je zuvor riechen.

 

Du kannst ruhig an einem vorbeifließenden Fluss sitzen, und während du bewusst den Fluss liebst, und sagst: ‚Danke dir, Gott, für die Kraft und die Herrlichkeit dieses Flusses’, dann wirst du das Sprühen der Gischt auf deinem Gesicht in einer Weise bemerken, wie das früher nicht der Fall war.

 

Du kannst heiter in den Armen deines Geliebten liegen, und während du bewusst diese Person liebst, und sagst: ‚Danke dir, Gott, für das Wunder und die Kostbarkeit dieses Menschen’, wirst du plötzlich diese Person als zweimal so wertvoll ansehen als zuvor.

 

Nichts wird sich in der äußeren Realität, die vor dir liegt, geändert haben. Alles wird sich inwendig in dir geändert haben. Deine Wertschätzung dieser Augenblicke und dieser Erfahrungen wird sie dazu bringen, in gänzlich neuer Art zu Leben zu kommen. Die Erfahrungen selbst werden sich scheinbar erweitert haben. Allerdings sind es nicht die Erfahrungen, die sich erweiterten, sondern es ist dein Gewahrsein, was deine Begegnung mit ihnen auf eine andere Ebene anhob.

 

Dieser Prozess ist bekannt als Bewusstseinshebung, oder, was ich „Vergrößerung“ nenne. Er ist der Fall, während wir größer als wir selbst werden, reichlicher als gewohntermaßen, breiter und weiter, höher und tiefer in unserem Sinn für die Dinge, in unserem Gewahrsein. Er ist der Fall, während wir voller werden. Wie ein einst leeres Gefäß haben wir uns in uns gegossen, und wir sind voll im Wissen von Wer Wir Sind in Beziehung zum Leben Selbst – und im Wissen von wer wir wählen zu sein.

 

(Nächste Woche: Ungeduld – das Anzeichen für deinen nächsten spirituellen Wachstums-Spurt.)

 

 

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BOTSCHAFT VON NEALE

 

Liebe Freunde,

 

Wäre es nicht toll, wenn wir uns alle dazu entschlössen, der Hl. Nikolaus zu sein?

 

Ich meine das so. Ich meine das ernsthaft. Was würde geschehen, wenn wir einfach alle entschieden, wir WÄREN das!??

 

Ist der menschliche Geist dazu in der Lage, einen Wandel in unserer gesamten Persönlichkeit zu schaffen, weil wir uns dazu entschlossen haben, so etwas Einfaches zu tun, wie jemand Anderes nachzuahmen?

 

Lasst mich diese Frage nochmals stellen, weil du vielleicht ihre Wichtigkeit verfehlt hast. Ist der menschliche Geist dazu in der Lage, einen Wandel in unserer gesamten Persönlichkeit zu schaffen, weil wir uns dazu entschlossen haben, so etwas Einfaches zu tun, wie jemand Anderes nachzuahmen?

 

Ich stelle die Frage, weil sich gestern und vorgestern in Branson, Missouri, beinahe 300 Nikolause und Frau Nikolause bei der ersten Zusammenkunft des ‚Amalgamated Order of Real Bearded Santas’ einfanden. (Um als wirklicher Hl. Nikolaus anerkannt zu werden, müssen die Mitglieder wirkliche Bärte haben.)

 

Laut dem Sprecher Joe Moore von San Clemente, California, stellt das Versammlungs-Programm den Nikolausen (über 8000 kamen von aller Welt!) einen Ort bereit, um die Herausforderungen und Gelegenheiten zu diskutieren, die in ihrer Entscheidung, ein Hl. Nikolaus zu „sein“ stecken. Es gab Seminare über z.B. „Die Kunst des Geschichtenerzählens“, über „Der Umgang mit den besonderen Bedürfnissen der Kinder“. Eine Sitzung befasste sich gar mit „Nikolaus-Ethik“; ferner 12 weitere Themen.

 

Deine Kinder könnten nun fragen: „Wie kann es so viele Nikolause geben?“ Im gleichen Zuge könnten sie fragen: „Wie kann es derart viele Götter geben?“, da Gott überall umhergeht. Jeder Mensch, den du siehst, ist eine Zum Ausdruck Gebrachte Göttlichkeit. In einem Zeitungsartikel über die Nikolaus-Zusammenkunft stellte die Associated Press die erste Frage.

 

„Vielleicht machen sie alle einen Dreh“, sagte die 6-jährige Audrey Hislip aus Vincennes, Indiana. „Weil es eine Menge an Orten in der Welt, wo sie hinkommen wollen“, sagte die 6-jährige Jessi Whittle aus Iberia, Missouri.

 

Die AP berichtet ferner davon, dass „einige Hl. Nikolause Geschäftsmänner, einige Lehrer, einige Beschäftigte im Einzelhandel sind. Einer ist katholischer Priester aus Alabama, und er hat vor, am Abschlusstag der Versammlung die Sonntags-Messe zu lesen.“

 

Doch nun kommt der interessante Teil. Bist du dafür bereit? Die AP Story schildert, die Leute hätten ihrem Reporter gesagt: „Wenn du in dieses Kostüm schlüpfst, dann bist du eine andere Person. Dann bist du wirklich der Hl. Nikolaus.“

 

Oh, oh, warte eine Minute. Hast du das mitbekommen? Hast du die Wichtigkeit dessen erfasst? Die AP Story schildert, die Leute hätten ihrem Reporter gesagt: „Wenn du in dieses Kostüm schlüpfst, dann bist du eine andere Person. Dann bist du wirklich der Hl. Nikolaus.“

 

Dieses Zitat war ein Beitrag zu der AP Story durch Larry June, Angestellter für Ersatzteile in der Fuhrpark-Verwaltung des Unified Government of Wyandotte County and Kansas City, Kansas.

 

„Auch wenn man es nicht anhat“, fügte Vickie, seine Frau, hinzu, während sie sich an ein Mädchen erinnert, die ihren Ehemann – einen großen Mann mit einer bärenstarken Stimme und einem langen, fast weißen Bart – in einem Restaurant sah und ausrief: „Mama, Mama, hier ist Santa Claus!“, führt AP weiter aus.

 

„Solche Dinge geschehen, wohin wir auch kommen. Ich meine, da ist etwas dran am Hl. Nikolaus,“ ergänzt sie.

 

Die AP Story sprach auch von Sid Fletcher, der der Hl. Nikolaus von Mall of America in der Nähe von Minneapolis ist. Sid ist es bereits 30 Jahre. Er nutzt seinen eigenen Jahresurlaub bei Hitchcock Industries, wo er Flugzeugteile fertigt, dazu, Nikolaus zu sein. Aber, das Faszinierende dabei, er handelt wie der Heilige das ganze Jahr durch.

 

„Außerhalb der Jahreszeit erwische ich ihn dabei, wie er bei einem Stoppschild Kindern zuwinkt“, sagte seine Gattin Mollie mit einem Grinsen.

 

Nun, als ich diese Geschichte las, hatte ich zwei Reaktionen. Das erste, mein Herz wurde warm, natürlich. Bei wem nicht? Und dann begann ich über etwas nachzusinnen, was mich betroffen machte. Konnte das Tragen eines Bartes und das Annehmen einer anderen Identität tatsächlich einen Wandel in jemandes Verhalten veranlassen? Konnte solch eine äußere Entscheidung solch einen inneren Wandel in jemandes Seinszustand bewirken?

 

Wow! Sapperlot! Natürlich, sagte ich zu mir. Die Antwort lautet JA!

 

Und dann traf es mich. Ist es nicht genau das, was jeder spirituelle Führer uns von Anfang der Zeit an zu sagen versuchte?

 

Alles was wir zu tun haben, ist, unsere Identität zu wechseln! Alles was wir zu erlangen haben, ist, uns selbst in einer neuen Art zu denken; uns selbst zu denken, als wären wir jemand anderes.

 

Wau. Was für eine Offenbarung! Das funktioniert!

 

Haben nicht die Christen über zweitausend Jahre ihre Nachfolger dazu ermahnt, „wie Jesus zu sein“? Bestimmt habt ihr das von Christen weit verbreitete Akronym WWJD gesehen? (What would Jesus do? – Was würde Jesus tun?)

 

Ist es das nicht, worum es sich bei den Nikolausen handelt? Fragen sie nicht in ihrem eigenen Geist einfach WWSD (What would Santa do? – Was würde der Nikolaus tun?)

 

Und sind die Muslime nicht dazu eingeladen, dem Beispiel zu folgen, das im Leben des Propheten Muhammed vor ihnen liegt?

 

Wenn wir schon dabei sind - laden uns nicht die Führer / Gründer aller Weltreligionen dazu ein, letztlich nichts weiteres zu tun, als eine neue Persönlichkeit anzulegen, als dem Beispiel zu folgen, das von Anderen (Dem Buddha? Baha’ u’ llah? Joseph Smith? Moses? Abraham?) vorgegeben wurde?

 

Haben nicht etwa unsere größten spirituellen Lehrer nichts anderes getan, als für uns Beispiele zu geben, wie wir uns verhalten können?

 

Und brauchen wir gar einen spirituellen Lehrer, um dies auszuführen? Was wäre, wenn wir uns alle einfach dafür entschieden, uns wie der Hl. Nikolaus zu verhalten? Was das betrifft, wer sagt denn, dass der Hl. Nikolaus kein „spiritueller Lehrer“ ist? Wäre es nicht fabelhaft, wenn er sich als der größte spirituelle Lehrer unter allen herausstellte? Er beansprucht keine Exklusivität (man kann ihn Santa nennen, man kann ihn als Saint Nick, als Père Noel, als Father Christmas denken … macht alles nichts), er setzt niemanden ins Unrecht, wenn man gar nicht an ihn glaubt, und er gewährt den Wunsch jedes Kindes, das einfach an ihn glaubt. Hmmm ….

 

Also hier ein Gedanke für die Woche. Was wäre, wenn wir uns alle entschieden, wem wir unserer Wahl nach gleichaussehen möchten, und wenn wir dann einfach vorgeben, wir SEIEN derart! Wieso nehmen wir nicht ein Ideal in unseren Geist … vielleicht Moses, vielleicht Jesus, sei es Muhammed oder Buddha, sei es Nikolaus oder gar deine eigene Mutter oder dein Vater oder dieser Sportlehrer in der Highschool (wie war noch mal sein Name?) … wieso nehmen wir nicht dieses Ideal in unseren Geist, und geben dann einfach für diese Woche vor, wir sind diese Person? Ist das keine großartige Vorstellung?

 

Wäre es nicht interessant, wenn sich das Gesamte aller Weltreligionen und aller spiritueller Weisheitstraditionen der Welt zu so etwas Einfachem wie diesem herunterbrechen ließe?

 

Oh, und wäre es nicht gleichermaßen faszinierend, wenn es sich herausstellte, dass WIR das Beispiel aufstellen und dass WIR die Verhaltensweisen unserer Kinder und Kindeskinder und weiterer Menschen, die jeden Tag unseren Weg kreuzen, formen? Was wäre, wenn WIR diejenige Person wären, zu der einige Andere aufschauen, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie es aussieht, ein wahrhaft großartiger Mensch zu sein? Wären wir von dem Beispiel erfreut, das wir heute abgegeben haben?

 

Dies soll meine Frage für den Tag sein. Ich werde mir diese Frage den ganzen Tag lang stellen. Dann werde ich sehen, ob es einen Wandel in irgendwelchem unter meinem Verhalten bewirkt ….

 

Oder vielleicht laufe ich einfach herum … und gebe aus, ich sei der Hl. Nikolaus.

 

Mit Liebe und Umarmen ... Santa. :o)

 

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BOTSCHAFT VON MARION .....

 

Hallo meine Freunde ~

 

Hier im südlichen Oregon ist es diese Woche heiß. Ich bin gerade von einer einwöchigen Rundreise mit meinen Kindern zurück, und obwohl das unsere Ferien waren, fühle ich mich so, als bräuchte ich Ferien für mich.

 

Gleichwohl – wir hatten eine wunderbare Zeit miteinander, und es war großartig, die staunenswerte Beschaffenheit, in der wir leben, aus einem komplett neuen Blickwinkel zu sehen. Die Schönheit dieses Ortes, den wir wählten, um darin zu leben, ist einfach gewaltig. Als jemand, der im Wüstenland Texas geboren ist - schneebedeckte Berge und dichte, grüne, kühle Wälder, die bis an die schönen Strände heranreichen, in der Sommermitte zu sehen, ist nichts weniger als übernatürlich. Was mir wirklich unglaublich ist, ist die Großartigkeit der Natur, die im Überfluss steht, und die Vollkommenheit dabei. Die Energie bei all dem ist sowohl erheiternd als auch besänftigend zur selben Zeit. Ich fühle mich überwältigt von Dankbarkeit für den Weg, der mich zu diesem Ort in meinem Leben und zu der Gelegenheit geführt hat, das Leben inmitten dieses außergewöhnlichen Glänzens zu führen.

 

Meine persönliche spirituelle Reise hat kürzlich eine Hochebene erreicht. Das meint, das Leben wurde erstaunlich leicht und schlicht. Ich manifestiere schneller und effektiver als je zuvor. Ich bin äußerst glücklich und zufrieden. Mein Vermögen zu arbeiten ist riesig, und ich bin effizienter als je zuvor.

 

Man könnte bei all dem denken, ich fühlte mich so, als wäre ich angekommen, doch das ist gar nicht meine Erfahrung. Ich frage mich: „Ist das nicht das, wohin ich immer wollte?“ – „Was liegt bei mir falsch? Weswegen fühle ich mich nicht, als wäre ich angekommen?“

 

Stattdessen fühle ich, dass es an der Zeit ist, mein spirituelles Leben wieder zu verstärken und es zur nächsten Ebene zu verbringen. Das ist so seltsam bei mir. Ich weiß - das ist keine Frage -, meine spirituelle Reise auf die nächste Ebene zu verbringen, wird eine ungestüm schwere Arbeit. Sich dem anheimzugeben, dann mehr von meinem Ego loszuwerden, wird in bestimmten Räumen hart sein und in anderen Räumen quälend. Freilich, ich sitze hier glücklich, zufrieden und absolut gewiss darin, dass ich dies wahrlich anstrebe! Was läuft bei mir nicht richtig? Bin ich verrückt?

 

Ich vermute, ich bin ein wenig verrückt. Was ich weiß, das ist – die Erforschung und die Erfahrung meiner eigenen spirituellen Reise setzen mich mehr in Aufregung als jeder andere Aspekt des Menschseins. Worüber ich mir sehr im Klaren bin, ist – : obgleich es dort, wo ich heute stehe, großartig ist - es gibt ein anderes Niveau an Großartigkeit jenseits des Freilassens von einem Mehr meines Ego’s, jenseits von ein wenig Mehr an Leiden und an Schmerz, und, einmal in meinem Leben werde ich fühlen, als ginge ich auf meiner eigenen spirituellen Reise mit Bewusstheit und in voller Absicht.

 

Was ich meine, ist, über viele Jahre empfand ich, als passierte meine spirituelle Reise an mir. Es fühlte sich so an, als hätte ich in der Sache wirklich keine Wahl. Heute verstehe ich, damals hatte ich absolut die Wahl, und all mein Leben war das Resultat dieser Wahl. Gleichwohl, ich hatte dabei keine Bewusstheit oder kein Verständnis, und also fühlte es sich so an, als passierte mir das einfach.

 

Heute bin ich wirklich dankbar, dass ich wunderbare Unterweisungsmaterialien, Erfahrungen, Lehrer und Wegweisende in meinem Leben manifestierte, die mir dabei behilflich waren, ein umfassenderes Bewusstsein und Verständnis des Universums und meiner eigenen spirituellen Reise zu erlangen. Es fühlt sich um so vieles besser an, die Wahlen, die vor mir liegen, und die Möglichkeiten, die jede Wahl wohl nach sich zieht, bewusst zu verstehen. Ich schaue nicht in die Zukunft, doch habe ich ein tieferes Verstehen von Ursache und Wirkung und der natürlichen Konsequenzen als je zuvor. Des weiteren, ich habe einen tiefen Glauben und ein Verstehen, dass ich auf diesem Planeten bin, und dabei diese menschliche Erfahrung habe, einzig der Entwicklung meiner Seele wegen, und, falls dies wahr ist, es liegt in meinem besten Interesse, dabei voranzukommen und so viel ich kann zu entwickeln, so schnell ich kann, egal was!

 

Ich glaube, wir leben in erstaunlich bedeutenden spirituellen Zeiten auf diesem Planeten. Viele von uns spüren das scheinbar, und empfinden, dass die Dinge kurz davor stehen, sich dramatisch zu verändern. Die Welt kann schneller, als jeder von uns es sich vorstellen kann, radikal anders aussehen. Auf diese Art und Weise wird auch unsere Fähigkeit, spirituell zu wachsen und uns zu entwickeln, ein „Beschleunigen“ erfahren.

 

Okay, ich weiß, es klingt so, als würde ich hier ein wenig außer der Spur gelangen, lasst mich also sehen, ob ich das, was ich zu beschreiben versuche, nicht in praktikableren Begriffen fassen kann. Was ich beschreibe, zeigt sich in meinem Leben folgendermaßen:

 

· Scheinbar verliere ich einen großen Teil des Kurzzeitgedächtnisses – wobei dies sich als ein wenig frustrierend herausstellt – verstehe ich, dass dies ein Symptom dieses „Beschleunigens“ darstellt – und das Ergebnis dieses Phänomens ist es, dass ich mich gezwungen sehe, mehr und mehr präsent zu bleiben, da gar die kürzliche Vergangenheit ausgeblendet ist.

· Ich bemerke, immer öfter schaue ich auf die Uhr und nehme wahr, dass mehr Zeit vergangen ist, als ich es spürte. Wie wenn du denkst, was du tatst, sei in ein paar Minuten abgelaufen, nur um herauszufinden, dass ein paar Stunden vergangen sind. Dies ist, so scheint es, ein besonders herausragendes Phänomen, während ich meditiere.

· Wenn ich auf meine spirituelle Reise und auf den Lauf meines Lebens zurückschaue, so sind die Umgestaltungen, die ich in den vergangenen paar Jahren in der Lage war auszuführen, von tieferer Bedeutung, und sie ereigneten sich schneller. Wo ich das begreife, mag das irgendwie durch meine eigene Evolution und meine persönliche Beschleunigung beeinflusst sein, ich begreife auch, es existiert ein Element der Zeitbeschleunigung und der Beschleunigung, alles zu errichten und energievoll zu errichten.

· Schließlich, ich kann dieses Phänomen nach außenhin in den Weltvorkommnissen bebildert sehen. Während unser Gewahrsein dieser Ereignisse nach und nach mit dem Wachstum und dem Fortschreiten der Technologie und der Massenmedien vergrößert wird, hat es den Anschein, dass unsere Welt und ihre Menschheit sogar mehr und mehr zersplittert werden.

 

Ich finde mich mit diesem „Beschleunigen“ nicht allzu sehr besorgt, aber ich finde mich herausgefordert, auf einer Linie damit zu sein, und es ihm nicht einzuräumen, bei meiner Fähigkeit, in diesem menschlichen Leben, das ich lebe, zu funktionieren, störend dazwischen zu gehen. Als Schülerin fühle ich mich aufgeregt und beschwingt, während ich mich diesem Phänomen nähere, und lerne, mit der Energie zu spielen, die mehr und mehr im Überfluss vorhanden ist. Diese Energie einzusetzen, um meine eigene spirituelle Erfahrung auszuweiten, ist beides - ein wenig beängstigend und ein wenig spaßbereitend zur selben Zeit.

 

So bin ich also bereit, meine spirituelle Erfahrung – meine Fähigkeit zu leben, und mit den Konzepten von ‚GmG’ und den Energien, die im Augenblick nur so strotzen, zu spielen – auf die nächste Ebene zu überführen. Ich bin mir nicht sicher, wo ich genau anfangen werde, oder wie es ausschauen wird, aber ich weiß, ausgehend von meiner bewussten Entscheidung und Absicht - alles, was ich zu tun habe, ist, acht zu geben, und das Universum, die Quelle, Gott werden den Pfad vor mir enthüllen. Diesen Artikel heute zu schreiben, fühlt sich auch ein wenig beängstigend an, weil das, was ich mit der Hilfe von allen von euch tue, die das lesen und darüber nachdenken, was ich geschrieben habe, das Versammeln des kollektiven Bewusstseins hinter meiner Absicht darstellt. Ich weiß nicht, was das ausmachen wird, aber ich weiß, es wird etwas ausmachen, was sich wirklich groß anfühlt.

 

Wir unternehmen diese Reise einfach zusammen, und während der Pfad sich selbst enthüllt, halte ich euch hier im Bulletin auf dem Laufenden.

 

Vielen Dank für eure Liebe und euren Rückhalt. Wir sind in aufregenden Zeiten und haben ein erstaunliches Abenteuer zusammen, und ich fühle mich geehrt, die Gelegenheit zu haben, es mit allen von euch zu teilen!

 

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Fundation

 

P.S.: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org, meine Handy-Nr. ist (541) 301-0365.

 

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FRAGEN UND ANTWORTEN VON GmG-LESERN

 

Lieber Neale ....

 

Ich bekam ein wenig Angst, als ich deinen kürzlichen Newsletter über Zufriedenheit las. Ich wunderte mich .... bildete nicht die Unzufriedenheit den Antrieb auf der Suche nach der Erleuchtung? Ich meine, Zufriedenheit klingt recht statisch. War Buddha zufrieden, als er unter dem Bodhi-Baum saß und sich dazu entschloss, er würde bis zur Erleuchtung hin meditieren?

 

Nun frage ich mich, ob die Zufriedenheit ein Bewusstseinsstadium ist, wo wir schließlich ein wenig mehr mit dem Fluss des Lebens im Einklang stehen, was es anderen Stadien erlaubt, sich zu öffnen. Zufriedenheit bietet den Raum, wo die Bewusstheit sich gegenüber den Ereignissen öffnet, die ihr Gewahrsein durchmessen. Mein mentales Bild ist es – als würden wir das Leben als einen Strom des brillantesten weißen Lichts und das Bewusstsein als einen Filter ansehen, der das Licht, vermittels Kontraktion und Spannung, in Millionen von Farben aufspaltet. Zufriedenheit ermöglicht die Spannung, gehen zu lassen, sie räumt es dem Licht ein, in einen natürlicheren Zustand zurückzukehren.

 

Gewöhnlich fragte ich mich, ob meine Handlungen und Glaubensüberzeugungen als ein Mittel, dem Leben zu entfliehen, Erleuchtung innehatten. Ein derartiger Gedanke ist fast wie eine Form von Selbstmord. Dafür hatte ich eine schlichte Lösung, ich fing damit an, mich mehr einzumischen, und das Leben fing an, genussreicher zu werden. Womöglich ist es immer noch Teil meiner Motivation: „Wenn ich erleuchtet bin, werden die Dinge besser“.

 

Danke für die Gelegenheit, mir zuzulassen, ein wenig tiefer in meinen Glaubensüberzeugungen zu graben.

 

Tristan.

 

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Lieber Tristan,

 

Gerne geschehen. Ich stimme mit dir darin überein, Zufriedenheit kann in einem gewissen Sinne „eine beängstigende Sache“ sein, wenn sie uns davon abhält, uns auf unserem ewigen Prozess des Werdens und Erfahrens von Wer Wir Wirklich Sind vorwärts zu bewegen. Ich verstehe es auch derart, die Zufriedenheit ist in Wahrheit der erste Schritt auf der Straße zum Selbst-Erwecken, und sie ist ein heiliger Ort.

 

Zufriedenheit ist nicht die Bergspitze, aber eine Hochebene. Allerdings eine schöne Hochebene, und ein wunderbarer Rastplatz für die Seele, und, sie zu erreichen, kann etwas spirituell Herausforderndes sein.

 

Viele Leute gelangen nie zu diesem ersten Haltepunkt auf dem Pfad zum Selbst-Gewahrsein. Andere kommen dort an, aber sie bleiben nicht da. Nicht, weil sie weiterziehen, sondern weil sie meinen, sie seien zurückgefallen. Sie kehren zum Verlassensein, zum Erfordernis, zur Bitternis, zum Streiten oder zum einsichtigen Unterscheidungsvermögen zurück. (Siehe: die Straße zur Zufriedenheit, voriges Wöchentliches Bulletin.)

 

Unzufriedenheit ist kein heiliger Ort des Seiens, wo sie doch uns unseres Friedens und unserer Freude, unserer Fähigkeit, das Leben und den Moment, den das Leben uns überreicht, zu leben, beraubt. Das Drängen, spirituell „voranzuschreiten“, ist dann am höchsten, wenn es durch ein Bestreben motiviert ist, „mehr vom selben, mehr in noch größerem Ausmaße“ zu schaffen, nicht, wenn es von einer Vorstellung motiviert ist, dass wir nicht „genug“ von dem haben, was wir möchten. Die schlichte Idee des „Nicht-Genügendhaften“, die auf einer gewissen Ebene mit jedem Mangel an Zufriedenheit einhergeht, dient alleine dazu, die Erfahrung der Ungenügendheit in unserer Realität zu bestärken.

 

Das Geheimnis besteht darin, mit genau dem, was eben jetzt und eben hier ist, okay zu sein. Sobald die Dinge in unserem Leben scheinbar sehr kompliziert oder schwierig werden, wäre der einzige Weg, den ich kenne, um zu diesem Ort der „Okayheit“ zu gelangen, durch das Portal des einsichtigen Unterscheidungsvermögens hindurch zu gehen – oder, zu wissen, dass alle Dinge genau in der Weise, wie sie in diesem Augenblick sind, vollkommen sind. Sie sind in dem Sinne vollkommen, dass sie uns zu unserer nächsten Gelegenheit führen, uns selbst von neuem in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Wirklich Sind innehatten, wiederzuerschaffen. Sie haben einen Kontext erzeugt, in dem eine solche Erfahrung vonstatten gehen kann.

 

Es braucht eine sehr hohe Ebene an Verstehen und an Akzeptanz, ein sehr tiefes Begreifen und einen unerschütterlichen Glauben, um zu diesem Ort zu gelangen. Die meisten von uns räumen es dem Leben ein, uns unseres Friedens zu berauben, wenn sich schwierige, unerwünschte und herausfordernde Dinge ereignen. Genau dann, wenn wir es nötig haben, die Hand Gottes fester zu halten, lassen wir sie los. Genau dann, wenn es nötig ist, mehr Glauben an das Ergebnis aufzubringen, haben wir weniger Glauben.

 

Dies ist einzig die menschliche Natur. Außer sie ist es nicht. Außer wir sind zu einem Neuen Menschen geworden, der in unserer persönlichen Erfahrung, in der Erfahrung all Jener, deren Leben wir berühren, und schließlich in der Erfahrung des Gesamts der Menschheit eine Neue Realität erschafft.

 

Es gibt Menschen, die einen derartigen Einfluss auf unsere Welt hatten. Nelson Mandela ist ein Beispiel dafür. Über Jahre für seine Opposition gegen das Regierungssystem der Apartheid ins Gefängnis geworfen, weigerte er sich, über seine Umstände wütend zu sein oder sich bei seinen Gefängnisaufsehern aufbringen zu lassen. Als er schließlich aus dem Gefängnis freikam, nach mehr als einem Vierteljahrhundert, erhob er sich und wurde zum Präsidenten seiner Nation. Von dieser Art waren sein Friede und seine Macht unter unfassbarem und außergewöhnlichem Druck der Verhältnisse.

 

Unsere eigene persönliche Lebenslage ist im Vergleich dazu nichts. Wie „blieben“ Leute wie Nelson Mandela „cool“, als alles in ihrem Leben „schief“ ging? Ich möchte da einbringen, dass es sich dabei um ein Verständnis handelt, dass überhaupt nichts schief läuft, sondern, dass alles vollkommen verläuft, dass alles die rechte und perfekte Demonstration, in Erscheinung zu treten, zulässt. Es ist eine Demonstration gegenüber uns selbst über uns selbst. Es ist eine Demonstration und eine sublime Erfahrung des Wer Wir Wirklich Sind.

 

Und so sagen wir: „Danke dir, Gott, und noch einmal Dank, für diese gegenwärtige Lage und diesen Umstand, für diesen perfekten Moment an diesem perfekten Tag, die es mir erlauben, die Erfahrung der Vollkommenheit selbst in mir, durch mich und als ich vollkommen zu erschaffen.

 

Danke dafür, dass du mir von neuem die Gelegenheit gibst, Dich kennen zu lernen, Deine Gegenwart zu erfahren und diese Gegenwart in jedem Augenblick meines Lebens zum Ausdruck zu bringen. Denn ich lebe, ich atme und habe mein Leben nicht derart, dass ich jeden Tag ohne Herausforderung durchquere, sondern derart, dass ich mich jeden Tag selbst herausfordern möchte, näher und näher an Dich heranzurücken, in Dem ich meine Wahre Identität und die Herrlichkeit und das Wunder des Lebens Selbst finden werde.“

 

In dieser Klarheit, Tristan, ist der Ort der Zufriedenheit und die Möglichkeit zur Vergrößerung zu finden – der Zweite Schritt auf dem Pfad zum Erreichen des Selbst-Gewahrseins.

 

Viel Liebe an dich auf deiner Reise.

 

neale

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #202 [21.7.06] - Übersetzung: Theophil Balz [22.7.06]

 

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_202.html

  
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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

 

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Für Überweisungen aus der Schweiz steht uns als Sammelpunkt das Konto von Andreas B. Müllers Stiftung HoloVita / Zürich zur Verfügung:

 

Stiftung HoloVita

GmG Gespräche mit Gott

Josefstrasse 176

8005 Zürich

 

Postkontonummer 87-135101-6

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

Von dort werden dann die Schweizer Unterstützungsbeiträge regelmäßig nach Dtld. versandt. Die Stiftung HoloVita (verantwortlich: Andreas B. Müller / Zürich ebendort) versieht die Webseiten:

 

a) http://www.gespraechemitgott.org .

Dort stehen die GmG-Bulletins wöchentlich, und auch im Nachhinein, auf der Website zur Verfügung.

 

b) http://www.s-t.net - - Das Nachrichtenmagazin der anderen Art: "Spiritual Times".

 

Die Schweizer Leser unter den Lesern des GmG-Bulletins werden, so meine ich, mehrheitlich Andreas B. Müller auf die eine oder andere Art kennen. Er war es, der mir die Fürsorge für die (zur Zeit etwa 765) Adressaten für das Bulletin überantwortet hat.

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

 

 

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