Wöchentliches GmG-Bulletin # 203

GmG Wöchentliches Bulletin #203

 

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»IST GRÖSSER BESSER???«

 

 

Die Woche vom 28.7.2006

  • Neale spricht über : Selbst-Sabotage

  • Kennst du jemanden, der daran interessiert sein könnte, an dem intensivsten Programm zum persönlichen Wachstum, das erhältlich ist, teilnehmen zu wollen?

  • Botschaft von Neale

  • [Kommende Veranstaltungen]

  • Botschaft von Marion

  • [Kommende Veranstaltungen]

  • Fragen und Kommentare von GmG-Lesern

  • [Kostenlose Tele-Kurse]

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NEALE SPRICHT ÜBER : SELBST-SABOTAGE ....

 

 

Während empfindungsfähige Wesen im Verlauf des Prozesses der Vergrößerung eine Ungeduld spüren, ist es nicht förderlich zuzulassen, dass sich die Ungeduld in einen Mangel an Zufriedenheit übersetzt. Die zwei sind nicht dasselbe, doch das eine kann, und oft ist das der Fall, zum anderen führen.

 

 

Vergrößerung, die aus der Unzufriedenheit entwächst, vergrößert nur die Unzufriedenheit. Die Erweiterung kann nur was ist erweitern, nicht was nicht ist. Jede kapitalistische Gesellschaft hat, so, wie es aussieht auf der Erde, dies irgendwann einmal gelernt. „Größer“ und „Mehr“ ist nicht notwendigerweise „Besser“. In Wahrheit, das ist kaum der Fall. Deswegen muss Vergrößerung seine Grundlagen in der Zufriedenheit haben, oder, es wird lediglich das erstarken, was nicht angestrebt ist.

 

 

Der Ungeduldige und der Unzufriedene sollten somit nicht durcheinander gebracht werden. Ungeduldig zu sein, muss nicht bedeuten, dass wir nicht glücklich mit „Was ist“ sind. Ganz im Gegenteil, es kann bedeuten, dass wir derart glücklich „mit was ist“ sind, dass es uns nach mehr davon verlangt – so bald als möglich, dankeschön.

 

 

Doch da ist etwas Interessantes, was passiert, während sich dieser Prozess, der zu unserem Erreichen von Selbst-Gewahrsamkeit führt, entfaltet. Im Anschluss an die Zufriedenheit werden wir ungeduldig darin, mehr von der Erfahrung des Friedens und der Freude, die die Zufriedenheit uns überbringt, zu erfahren – wir sind auf die Vergrößerung dieser Erfahrung aus – und doch, eine Partie von uns hält uns davon ab, unsere Erfahrung noch weiter zu vergrößern.

 

 

Die Phase persönlichen und spirituellen Wachstums, die wir nun erörtern – die ich in meiner Kosmologie „Vergrößerung“ nannte --, umfasst drei kleinere Schritte: Anhalten, Starten und Aufrechterhalten.

 

 

Anhalten ist nicht nur der erste Schritt, es ist das erste Anzeichen dafür, dass du dich auf dem Pfad zum Göttlichen befindest. Tatsache ist, viele Menschen, die die Zufriedenheit erreicht haben, möchten nicht weitergehen. In vielen Fällen hat es ihr ganzes Leben gebraucht, um „zur“ Zufriedenheit „zu gelangen“, und sie möchten es nicht riskieren, ihren schwer errungenen Frieden, ihre Freude und Heiterkeit zu verlieren, indem sie sich in das spirituell, psychologisch und emotional Unbekannte vorwagen. Es taucht ein Widersetzen auf. Straßenblockaden erscheinen. Ja gar Selbst-Sabotage. Doch das dringliche inwendige Trachten, spirituell zu wachsen, fragt weiterhin an. Und so existiert ein Ziehen und Zerren im Innen. Geh weiter / bleib hier, geh weiter / bleib hier, geh weiter / bleib hier.

 

 

Bewege dich nach vorne / bewege dich an Ort und Stelle.

 

 

Wage dich vor / bleib, wo du bist.

 

 

Es ist das Empfinden, am Rande des Schwimmbeckens zu stehen. Jeder redet auf dich ein: „Los, komm rein! Das Wasser ist wunderbar!“ Du streckst einen Zeh hinein, und dein Körper sagt dir genau das Gegenteil. Womöglich gehst du überhaupt nicht rein. Deine Freunde lächeln. „Ein Zeh nach dem anderen – damit geht es nicht, um Himmels Willen … spring einfach rein!

 

 

Aber du tust es nicht.

 

 

Bis du es tust.

 

 

Du tauchst einfach ein. Oder du machst es auf deine eigene Art, und gewöhnst dich daran, jedes Mal ein bisschen. Schließlich aber bist du im Wasser, und du bist froh, zu der Geselligkeit hinzugekommen zu sein.

 

 

Wir sehen damit, das Anhalten ist ein sicheres Zeichen dafür, dass du zum Start bereit bist. Dich anhalten genau dann, bevor du beginnst, ist ein absoluter Indikator, ein sicheres Omen dafür, dass Dinge auf dem Anmarsch sind. Sei also nicht entmutigt, wenn du die Erfahrung des Anhaltens-und-Startens, des Anhaltens-und-Startens machst.

 

 

Solltest du direkt ohne zu zögern in die Vergrößerung hinein gesprungen sein – gut für dich. Nicht jeder hat jeden Schritt auf dem Pfad zum Selbst-Gewahrsein zu unternehmen. Tatsächlich sind keine dieser Schritte erforderlich. Du kannst alle Schritte überspringen, wenn du möchtest, und direkt in das Erreichen hineinspringen. Aber der hier beschriebene Pfad wird von vielen Menschen betreten, und deswegen wird er hier auseinandergelegt. Wir möchten, dass du weißt, dass du dich auf dem Weg befindest, sobald du diese Dinge in Erfahrung bringst.

 

 

Einer der Gründe dafür, dass das Anhalten- / Start-Phänomen derart stark Teil der Reise von so vielen Menschen ist, besteht darin, dass der Pfad zum Selbst-Gewahrsein oft Angelegenheiten des Selbst-Werts zum Erscheinen bringt.

 

 

Viele Menschen fühlen sich nicht „wert“, zum Erreichen voranzuschreiten. Sie spüren nicht, es sei „angemessen“, ihre eigene Göttlichkeit zu beanspruchen oder das Selbst-Gewahrsein annehmend zu begrüßen. Somit fühlt sich für sie der Gedanke der Vergrößerung in diesen Seins-Zustand hinein „falsch“ an, oder zumindest frühreif. Also wenden sie sich einem „Wenn ich dazu bereit bin“- oder einem „Wenn ich es verdient habe“-Modus zu. Sie gehen auf Seminare, machen Workshops, besuchen Retreats, lesen Bücher, sie fasten, meditieren – was immer ihrem Empfinden nach ihnen hilfreich ist, sich zu ändern, sich umzuwandeln, sich selbst umzugestalten. Transformation wird zur Parole, um das Erreichen zu erlangen.

 

 

Vielleicht.

 

 

Dies erklärt das Selbst-Sabotage-Phänomen. Weil sie sich selbst davon überzeugt haben (oder es wurde ihnen von anderen – oft von ihren Religionen – beigebracht), sie seien es nicht wert, stoßen sie sich selbst vom Tisch weg, bevor das Festmahl angerichtet ist. Umgestaltung wird nie erreicht, weil, sie zu erreichen, würde für sie bedeuten, sich über ihren eigenen tiefsten Gedanken über sich selbst hinwegzusetzen.

 

 

Die Menschen, die in diese Kategorie des Noch Nicht Genug fallen (viele von ihnen nehmen dort unbewusst Platz, ja, ohne gar zu wissen, dass sie es tun), lassen sich oft unwissentlich auf diese Handlungen der Selbst-Sabotage ein, die Jeder um sie herum sehen kann, und die sie, sie selbst, oft nicht wahrnehmen, wo sie mit dem inneren Sehnen danach, spirituell zu wachsen, befasst sind.

 

 

Andere stoppen sich selbst, da sie glauben, der Prozess der Vergrößerung von einem selbst umfasse eine Wahl zwischen dem Leben eines sogenannten „regulären Lebens“ einerseits, und dem „spirituellen Leben“ eines „wahren Meisters“ andererseits. Mit anderen Worten, es „schaut so aus“, als könntest du kein spiritueller Meister sein und Kegeln gehen. Oder lärmerfüllten Sex haben. Oder ein dickes, saftiges Steak essen. Oder was auch immer sie in ihrem Kopf haben, was spirituelle Meister nicht tun. Und daher schaut es für uns so aus, als hätten sie eine Wahl zu treffen. Sei „in dieser Welt, doch nicht Teil von ihr“, oder: sei „von dieser Welt, aber nicht in ihr“, was die spirituelle Klarheit betrifft.

 

 

Wenn sich einige dieser Beschreibungen ein wenig vertraut für dich anfühlen, so sei guten Mutes. Wie bereits ausgeführt, dein Anhalten ist ein gewisses und sicheres Anzeichen dafür, dass du zum Starten bereit bist … endgültig. Und, zuguterletzt, dafür, die Vergrößerung des Selbst auf deiner neuen Ebene aufrechtzuerhalten.

 

 

- NDW

 

 

 

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Kennst du jemanden, der daran interessiert sein könnte, an dem intensivsten Programm zum persönlichen Wachstum, das erhältlich ist, teilnehmen zu wollen?“

Annonce des FasTrak-Programms – Beginn 1. Nov. 2006 [Näheres im engl. Text]

 

 

 

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BOTSCHAFT VON NEALE ….

 

 

Meine Lieben Freunde ….

 

 

Worum es sich dreht, ist das Aufwecken. Der Platz ist voll von Schlafwandlern. Deswegen, worum es sich dreht, ist das Aufwecken.

 

 

In meiner Welt nun ist dies nicht negatives Denken, es ist reine und schlichte Beobachtung. Es ist einfach die Wahrnehmung, dass es nach Regen aussieht.

 

 

Nun, wenn die Schlafwandler glücklich sind, dann lass sie zum Kuckuck nochmal schlafen. Aber sie sind es nicht. Es geht ihnen elend. Sie rennen vor Wände und steigen auf Klippen, sie stoßen aneinander, prügeln sich gegenseitig und trampeln übereinander her. Sie schreien vor Schmerz, wimmern in ihrem Leiden, rufen in Wut, fluchen in Frustration, sie murren, fauchen und nörgeln auf ihrem Weg durch den völligen Alptraum, den sie sich schufen.

 

 

Noch schlimmer – sie haben nun beschlossen, es sei besser, tot zu sein als wach. Dies ist ein wahnsinniger Gedanke, doch in dieser den-Alptraum-zur-Wirklichkeit-gemachten-Realität erhält der Wahnsinn vor der geistigen Gesundheit, die Irrationalität vor der Rationalität, die Angst vor der Liebe den Vorzug.

 

Hier die Definition von „Wahnsinn“: Wahnsinn ist es, etwas immer und immer wieder zu tun, in der Erwartung, ein verschiedenes Resultat zu bekommen.

 

 

Das tun die Schlafwandler. Sie ziehen es vor, dasselbe immer und immer wieder zu tun, da etwas anderes Neues zu tun, sie aus ihrem Schlaf wecken würde.

 

 

Ich habe soeben beschrieben, was im Mittleren Osten vor sich geht. Was da abläuft – und was da seit 50 Jahren abläuft – kann auf zwei Worte reduziert werden: Hass und Angst.

 

 

Die Menschen, die an dem Ort lebten, bevor der Staat Israel aus ihm herausgeschnitzt wurde (ohne, das möchte ich hinzufügen, ihre Einwilligung), äußern, dass ihnen ihre Heimat weggenommen wurde, und dass sie sie wieder haben möchten. Die Juden sagen, dass sie überall, wo sie lebten, verfolgt wurden, gerade eben in der menschlichen Historie von Hitlers Nazis in Greueltaten, die alle Menschheit zum Weinen bringen, und, alles was sie möchten sei ein Ort für sich, um alleine gelassen zu werden und in Frieden zu leben. Sie sagen, sie hätten niemandem Land weggenommen, sie seien einfach in das Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt.

 

 

Die Leute, die an dem Ort über Tausende von Jahren wohnten, bevor die Juden zurückkehrten (wir wollen sie die Langzeit-Einwohner nennen), greifen weiterhin die Später-Angekommenen (so möchten wir die Israelis nennen) an, sie möchten sie vertreiben und das Land wieder in Besitz nehmen. Die Später-Angekommenen versuchen weiterhin, sich vor diesen Angriffen zu schützen, und haben die Strategie eingenommen, als das beste Mittel zu ihrer Verteidigung noch mehr Land an sich zu nehmen. Die Später-Angekommenen sagen, sie seien darauf aus, eine Pufferzone um ihre herausgeschnitzte Nation zu errichten. Die Langzeit-Einwohner werden beim Fortnehmen von noch mehr Land noch wütender, und greifen noch mehr an, somit nehmen die Später-Angekommenen noch mehr Land weg, um sich noch besser zu schützen, und machen damit die Langzeit-Einwohner ein weiteres Mal noch wütender.

 

 

In ‚Gespräche mit Gott’ wurde gesagt, die Menschheit ist eine sehr junge Spezies im Vergleich zu Spezies im Universum. Dies muss wahr sein, da die Menschen im Mittleren Osten sich wie kleine Kinder verhalten.

 

 

Ich hatte es als erster!“

Das ist nicht wahr!“

Doch, das ist wahr!“

Das ist NICHT wahr!“

Das ist DOCH wahr!“

Oh, wirklich? Ich wird es dir zeigen!“

Nur zu, versuch’s!“

 

 

Bald treten die Eltern dazwischen. Aber auch die Eltern sind sich nicht einig, was die Situation noch komplizierter macht. Die arabische Mama und der westliche Papa sind sich über einige Sachen einig – dass das Kämpfen aufhören muss … und heute sind sie sich sogar darin einig, „wer damit begann“ (DIESES Mal) … aber scheinbar sind sie sich nicht darin einig, was zu tun ist, um es zu stoppen. Sie haben über ihre Kinder die Kontrolle verloren, und deswegen sprechen sie davon, die Tanten und Onkel der Kinder ins Spiel zu bringen, um die Kinder dazu zu bewegen, freundlich zu sein. Und während die Eltern untereinander über die Lösung streiten, brachten es die Kinder zu Faustschlägen, und sie holen nun Streichhölzer und Feuerzeuge her und drohen, das Haus niederzubrennen.

 

 

Dies ist keine exakte Historie, aber nahe genug.

 

 

 

Nun, auf wohl jedem anderen Planeten würde jeder sehen, was passiert, und dem einfach ein Ende machen. Aber nicht hier auf der Erde. Nein. Hier müssen wir dieselben Verhaltensweisen immer und immer wieder wiederholen, in der Erwartung, unterschiedliche Resultate zu zeitigen.

 

 

Es ist ein Alptraum, und er ist von Schlafwandlern geschaffen, die sich im Kreis bewegen, und die einzige Antwort besteht darin, die Menschen aufzuwecken. Aber wie? Das ist die Frage. Wie die Menschen aufwecken???

 

 

Irgendwelche Ideen? Ich habe einige, aber ich möchte zuerst die euren hören. Sende sie an mich. Aber beeil dich. Wenn die Menschen auf der Erde nicht aufpassen, dann werden sie in ihrem Schlaf sterben.

 

 

 

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BOTSCHAFT VON MARION ….

 

 

Hallo meine lieben Freunde ~

 

 

Wow, was für eine Fahrt war die letzte Woche. Als ein Ergebnis, dieses Bulletin zu schreiben, hatte ich Kontakt zu einigen wunderbaren Menschen bekommen, und ich liebe diese neuen Freunde einfach dafür, dass sie in mein Leben traten. Welch ein willkommenes Vergnügen sie sind.

Das Thema, das bei diesen Begegnungen aufkommt, hat viel mit der Energie-Angelegenheit zu tun, von der ich letzte Woche sprach.

Was meines Erachtens geschieht, ist, dass wir, während wir unsere eigenen spirituellen Wege nehmen, Stück um Stück sensitiver für die Energie und für die Dinge werden, die doch nicht notwendigerweise stets in unserer bewussten Wahrnehmung der Welt gegenwärtig sind. Wir ändern und entfalten dieses Gewahrsein, und doch finde ich, viele von uns versuchen, die Erfahrung durch unsere alten Filter zu integrieren, und in der Art aufzunehmen, wie wir immer die Dinge kennen, die in dieser relativen Welt zueinander in Bezug stehen.

Was ich meine, ist Folgendes. Zum Beispiel – in der Vergangenheit fühlte ich Stress – dabei hatte ich den Gedanken, ich könnte den Stress einer Ursache zuordnen, und ich könnte bestimmen, dass der von mir erfahrene Stress direkt oder indirekt die Auswirkung dieser Ursache oder dieses Stress-Auslösenden war – oder einiger Stress-Auslösenden in Kombination damit. Was ich mehr und mehr bemerke, und woran mich Andere teilhaben lassen, das sind Auswirkungen und Effekte ohne identifizierbare Veranlassung.

Ich glaube, unsere Welt wandelt sich auf einer energetischen Ebene dramatisch, und Jene unter uns, die für Energie sensibel sind, können sich vielleicht durch diese Umgestaltungen recht ungeerdet und wechselhaft fühlen. Es hat den Anschein, die Auswirkungen ohne Veranlassungen vergrößern diese Symptome noch.

Einige Menschen haben mir von Erfahrungen berichtet, sich wirklich depressiv, unzufrieden, wütend oder unruhig zu fühlen, und sie hätten dramatischen Wandel in ihren Lebenserfahrungen hinter sich, sie wollten sich vor dem Leben und/oder vor Anderen verbergen und zurückziehen. Andere haben mir Erfahrungen mitgeteilt, sie hätten riesige und ungewöhnliche Schwierigkeiten mit den Computern und der Software oder mit der Elektronik, und es begegneten ihnen Herausforderungen dabei, einfach bloß die gewöhnlichsten Dinge des alltäglichen Lebens erfolgreich zu bewältigen. Viele haben zusehends davon berichtet, dass sie dazu gebracht, geführt oder sich plötzlich gezwungen sahen, sich mit ihren schwersten und lang-währenden Lebensthemen zu befassen, und es gäbe dabei ein Empfinden des Dringlichen.


Ich glaube, all das steht mit dem in Verbindung, was zur Zeit in höheren Gefilden vor sich geht. Schaut, ich meine, das soll nicht so herumschleichend und larifari klingen, - glaubt mir, ich bin der pragmatischste Mensch, den ich kenne – doch das ist die einzige Erklärung, die ich heranbringen kann, und die sich für mich real anfühlt. Für mich hat das den Bauch-Test bestanden, wenn ihr so wollt.

Ich glaube in den Tiefen meiner Seele, du und ich leben in eminent bedeutenden spirituellen Zeiten auf diesem Planeten, und ich glaube, wir haben genau die Wahl getroffen, aus eben diesen Gründen zu der Zeit dort zu sein, wo wir es sind. Das ist kein Versehen. Es ist kein Versehen, dass du diesen Artikel liest, oder dass du einige der gleichen Erfahrungen machst, die ich hier beschrieben habe.

Wo dies alles in Ordnung und gut ist, erhebt sich die Frage, wie nehmen wir aktiv an unserer Erfahrung teil und lassen es zu, eine anmutige und einigermaßen komfortable Durchquerung in höhere Energien zu schaffen.

Ich glaube, der erste Schritt in Richtung auf Anmut besteht dabei darin, zu würdigen, dass diese Möglichkeiten tatsächlich wirklich sein können. Dies ist der Anfang der Akzeptanz und/oder der Ehrlichkeit mit uns selbst hinsichtlich der Möglichkeiten. Sobald du zu dieser Akzeptanz gelangen kannst, dass alles womöglich nicht durch herkömmliche Konstrukte erklärbar ist – was du dabei wirklich tust: du räumst das Widerstreben fort, und beginnst, in die Synergie mit dem, was vor sich geht, einzutreten.

Sobald du dich dazu bewegt oder geführt siehst, dich deinen eigenen Lebensthemen auf einem neuen Niveau an Bereitwilligkeit und an Spannkraft gegenüberzusehen, besteht die erste Order des Tages darin, zu einem Platz zu gelangen, ehrlich mit dir, ehrlich über dich zu sein. Solltest du deinen Kopf mit der Idee einwickeln können, dass es wirklich kein richtig oder falsch gibt, und dass Gott kein Beurteilen deiner begeht, dann ist dies für dich eine leichtere Aufgabe als für jene, die dazu nicht in der Lage sind. Gäbe es einen einzigen Grundsatz von GmG, den ich der Welt weiterreichen könnte, außer dem, dass wir nicht allein sind, dann wäre es diese Idee.

Schau, ich verspreche dir – was auch immer deine Dämonen oder Lebensthemen sind, sie sind beileibe nicht derart groß, wie du die Erfahrung machst, dass sie es seien. Ich war eine Kriminelle, und ich verletzte Menschen in vieler Weise, viele Male in vielen Jahren. Über lange Zeit kämpfte ich mit dem Unheil, was ich Anderen und mir angetan hatte. Ich fühlte Schuld, Scham und Hass gegenüber Anderen, und besonders gegenüber mir selbst, und auf einer bestimmten Ebene nahm ich wahr, dass Gott auch so fühlte. GmG war mir dabei behilflich, zu verstehen, dass dies bloß vergeudete und unnötige Energie war. Alles was ich zu tun hatte, war, anzuschauen, wer ich war, was ich getan hatte, und mich dem in voller Ehrlichkeit gegenüberzustellen, um es dann verschwinden zu sehen. Schau, als ich dazu fähig war, mir schließlich meinen eigenen Stoff zueigen zu machen und zu akzeptieren, dass dies Ich war, und dass ich das getan hatte, gelangte ich zu dem Ort, wo ich bewusst entscheiden konnte, wer ich als Nächstes sein wollte. Ich hatte voll und ganz zu begreifen, dass ich diese Dinge nicht bin, die ich getan hatte, und dass ich mich bei jeder Morgendämmerung ändern und jemand völlig anderes werden konnte. Die Ehrlichkeit mit mir selbst über mich selbst war mein Startpunkt, und sie war mächtig befreiend.

Wir alle haben eine Vergangenheit, wir alle haben Dämonen und Lebensthemen, und wir können in all dem derart stecken bleiben, freilich zu welchem End? Sofern dich etwas aus der Vergangenheit verfolgt, so schau es dir wirklich an. Stell dir vor, es gebe etwas, irgendwas, was du heute tun kannst, um das zu ändern, was du soeben vor einem Augenblick getan hast, egal, ob es Wochen oder Jahre zurückliegt. Das ist unmöglich. Alles, was wir haben, ist dieser bestimmte Moment in der Zeit. Die Vergangenheit ist vergangen. Die Zukunft ist nicht da, und in Wahrheit wird sie nie kommen. Somit ist die Frage in diesem immer-präsenten Moment des Jetzt, wer möchte ich in Beziehung zu dem sein, was ist. Sind wir nicht dazu fähig, ehrlich mit uns über uns selbst zu werden, dann stehen wir im Verleugnen oder wir lügen uns selbst an. Dies stellt ein Widersetzen dar – und, dem wir uns widersetzen, das besteht fort. Auf der anderen Seite, sofern wir mit uns über uns selbst ehrlich zu sein vermögen, können wir dahin gelangen, uns selbst anzunehmen. Von dort aus können wir die Erfahrung erschaffen, uns zu vergeben und/oder zuzulassen, dass unsere Vergangenheiten, unsere Dämonen, unsere Lebensthemen in die Vergangenheit unserer Erfahrung entschwinden. Wir können uns selbst erlösen und uns vorwärts bewegen, mehr von dem zu werden, wer wir in diesem immer-währenden Moment des Jetzt sind.

Wenn du nun einer derjenigen bist, der sich fühlt, als hättest du dich mit deinen Lebensthemen recht viel befasst, und als hättest du einige Beschwerlichkeiten mit diesen gegenwärtigen Energiewandlungen, so besteht mein Vorschlag darin, es zunächst mal leicht zu nehmen. Verstehe, es existieren womöglich keine Ursachen, die du diesen Erfahrungen anheften kannst, und dies ist okay. Manchmal verstehen wir es nicht, und das ist die Art, wie es sein soll. Die Herausforderung besteht darin, sich behaglich zu befinden beim Nicht-Verstehen, zu entspannen und mit ihm zu gehen, und nicht: sich ihm zu widersetzen.

Ich persönlich fand, Bäder mit Epson-Salz und Schwimmen halfen mir anscheinend wirklich, mich mehr geerdet zu fühlen. Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, was dieser Tage oft der Fall ist, stehe ich auf und tue etwas. Es ist interessant, ich fand heraus, dass dies eine sehr kreative Zeit ist, und ich nutze sie. Niemand starb aus Mangel an Schlaf, und ich merke, ich brauche immer weniger davon. Solltest du bestimmte Probleme mit deinem Kurzzeitgedächtnis haben, wie ich es letzte Woche beschrieb, so hilf dir aus – ich kam darauf, mir immer sofort eine E-Mail zu schicken, wenn ich einen Gedanken habe, sodass ich ihn einen Augenblick später nicht verlieren kann. Das mag verrückt klingen, aber so habe ich gelernt, mich diesen neuen Energien in meinem weltlichen Leben anzugleichen, und mich vor meinen Freunden und Mitarbeitern nicht wie ein früh einsetzender Alzheimer-Patient erscheinen zu lassen. An Tagen, wo ich mich niedergedrückt oder überwältigt fühle, gelangte ich zu dem Verständnis, dass es Energie ist, und ich fühle mich nicht länger bedrängt, eine Veranlassung zu finden. Mit der Zeit lernte ich zu unterscheiden, wann ein Symptom einer höheren Energie entstammt vs. ein reales Problem oder einen Stress-Erzeuger in meinem Leben darstellt.

Die Antwort lautet: fließen – mit den überfließenden Energien fließen, und das ist um Vieles leichter.

Sobald ich mehr über all das auf meiner eigenen Reise entdecke, werde ich euch Bescheid geben, was ich zusammen mit euch kennen lerne.

Mit Segenswünschen und Friede für euch alle in diesen außergewöhnlichen und spannenden Zeiten, die wir für uns schufen. Welch ein Vergnügen, hier mit euch zu sein!

 

 

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Fundation

 

 

P.S.: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org (marion [at] cwg [dot] org), meine Handy-Nr. ist (541) 301-0365.

 

 

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» Die Umgestaltung eurer Welt hängt von eurem Erinnern ab.


Die Bedeutung des Wortes Bildung ist nicht „hinein verbringen“, sondern „heraus ziehen“.


Jede wahre Erziehung ist das Herausziehen aus dem Schüler von etwas, was bereits da ist.


Der Meister weiß, dass es bereits da ist, und er hat deswegen kein Bedürfnis, es dort hinzuverbringen.


Der Meister ist schier bestrebt, den Schüler dazu zu veranlassen, zu bemerken, dass es bereits da ist.


Unterweisen handelt nie davon, Anderen dabei zu helfen, zu lernen, sondern davon, ihnen dabei zu helfen, sich zu erinnern.


Alles Lernen ist Erinnern.


Alles Unterweisen ist Erinnern.


Alle Lektionen sind wiedereingenommenes Gedächtnis.


Es ist unmöglich, etwas Neues zu lehren, denn es existiert nichts Neues zum Lehren.


Alles, was je war, ist jetzt, und alles, was je sein wird, ist eben jetzt.


Die Seele hat Zugang zu all dieser Information.


Ja, die Seele ist all dies …. in Formierung.


Die Seele ist der Körper Gottes, in Formierung. «


[Gemeinschaft mit Gott, engl. Ausg., p. 104]

 

 

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FRAGEN UND ANTWORTEN VON GmG-LESERN


Hallo Neale,

an einem Punkt versuchte ich einen Selbstmord. Ich bin dankbar, er misslang …. aber ich glaube, ich bin für meinen Selbstmordversuch dankbar, weil er mein Leben in einer positiven Weise veränderte, die es bisher noch nie gab, außer möglicherweise das Buch ‚GmG für Teenager’.

Meine Frage bezieht sich auf das, was ‚Zuhause in Gott’ „ein Aufteilen von metaphysischen Haaren“ nennt. ‚Zuhause in Gott’ sagt Sachen über den Selbstmord, die aus meiner gegenwärtigen Sicht eine große Störung in Gottes Vollkommenem System aufzuweisen scheinen.

Okay, lasst uns sagen, ich beging den Selbstmord. Selbstmord, ist, metaphysisch, der Bewusste Geist, wie er gegen das revoltiert, was das Überbewusste und der Rest des Geistes / der Seele an Wahl getroffen haben.

Der Bewusste Geist ist ein Teil des Überbewussten, woraus er ein Teil von Wer Wir Sind wird. Gleichwohl, sofern der Bewusste Geist revoltiert und Selbstmord begeht, um den ‚Schmerzen’ des Lebens zu entkommen, so wird das Überbewusste darin scheitern, das zu erfahren, was es in dieser Lebensspanne zu erfahren wünschte. Ich dachte, Scheitern sei eine Illusion, aber, Scheitern existiert ganz klar in dieser Situation.

Ich hoffe, das ergab einen Sinn.

Ein Freund von mir nahm sich am 6. Juni 2005 das Leben. Ich vermisse ihn sehr, und die Ereignisse seines Lebens ergaben einen Beweggrund, wenn nicht eine Rechtfertigung, für diese Handlung. Zum ersten Mal seit langer Zeit wurde ich auf Gott wütend wegen dieser Störung im System.

Die soeben angesprochene Seele ist wahrscheinlich das zarteste und liebevollste Wesen, dem ich je begegnet bin - - oder dem ich je begegnen werde. Aus seinem freundlichen und ruhigen Benehmen entsprang Vorteilshaftes, und den Gedanken, er habe ein weiteres Mal durch diese Vorkommnisse zu gehen (wie es ‚Zuhause in Gott’ sagt, geschieht dies im Falle jedes Selbstmordes), finde ich unerträglich.


Schmerz mag in der Letzten Wirklichkeit nicht existieren, aber auf dem Physischen Raumschiff ist Schmerz sehr sehr real.

Auch spricht Gott in ‚Zuhause in Gott’ davon, dass nichts eine Überraschung ist … wie etwa in: nichts geschieht außerhalb des Rahmens der Agenda einer Seele.

Sollte ich Selbstmord begehen, ein Akt, der von meiner Seele nicht gewollt, doch von meinem bewussten Geist gewollt ist, dann würde dies ein unerwartetes Ereignis in dem Leben jeder Seele, mit der ich in Kontakt trete, darstellen, und würde somit ihre Agenda sprengen.

Könnte der Selbstmord meiner Seele von unseren Seelen geplant sein, um meine Seele oder die Seele seiner Eltern dazu zu bewegen, etwas zu erfahren?

Ich hoffe, du, Neale, findest die Zeit, auf meine Fragen zu antworten. Ich verstehe nicht, weswegen der Selbstmord in der Art am Werk ist, wie er es tut. Und, was man nicht versteht, das fürchtet man. Was man fürchtet, das wird einem verhasst.

Jede Lehre in GmG habe ich herangenommen und geprüft, durchdacht und in Betracht genommen, bevor ich sie in mein Glaubenssystem übernahm. Ich nehme nicht alles, was in deinen Büchern gesagt wird, für ein Evangelium – an diesem Punkt bin ich recht sicher: es gibt nichts, was nicht mit meiner Inneren Wahrheit übereinstimmt … ausgenommen das Thema Selbstmord.

Mit Großer Liebe und Vielen Dank,

Ryan

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Lieber Ryan …..


Dankeschön für deinen wunderbaren Brief. Ich bin so stolz auf dich, dafür, dass du bei deinem Alter zu einem Ort gelangt bist, wo ein derartiger Brief geschrieben werden konnte. Du gibst mir eine solche Hoffnung für unser Morgen!

Okay, wir werden deinen Brief eins nach dem anderen durchgehen. Fangen wir an.

Zunächst, du sprachst davon, dass „Selbstmord, metaphysisch, der Bewusste Geist ist, wie er gegen das revoltiert, was das Überbewusste und der Rest des Geistes / der Seele an Wahl getroffen haben.“ Ich bin mir nicht sicher, ob ich dir bei deiner Definition beipflichte, Ryan. Darf ich dir sagen wieso?

Gemäß meinem Verständnis ist es für den Bewussten Geist unmöglich, gegen den Überbewussten Geist zu revoltieren. Ich würde den Selbstmord als „eine Entscheidung des Bewussten Geistes“ definieren, „der sich das Überbewusste nicht widersetzt“. Deswegen könnte man sagen, Selbstmord ist das, was der Bewusste Geist UND das Überbewusste gewählt haben.


Das Überbewusste hat zu dem Zeitpunkt oder zu jedem anderen Zeitpunkt im Leben der Seele bloß eine einzige Erklärung dem Bewussten Geist gegenüber abzugeben: „Dein Wille für dich ist mein Wille für dich.“

Das Überbewusste hat kein Bedürfnis danach, sich irgendeiner vom Bewussten Geist getroffenen Wahl zu widersetzen, da jede Wahl, die der Bewusste Geist trifft, vollkommen ist. Es ist unmöglich, ein Versehen zu begehen, da ein „Versehen“ etwas Anderes anzeigt, als was das Vorhaben war, und, was das durch das Überbewusste Beabsichtigte darstellt, ist, dass der Bewusste Geist zu allen Zeiten den Freien Willen ausführt.

Das Überbewusste hat nie eine andere Agenda als diejenige des Bewussten Geistes. Sollte der Bewusste Geist mit einem Plan erscheinen, der sich von dem Lebens-Plan des Überbewussten unterscheidet, so würde das Überbewusste einfach seinen Sinn ändern. Das meint, es ändert unverzüglich seine Agenda, um sich dem Bewussten Geist anzupassen, da es für das Überbewusste keinen Unterschied macht, was der Bewusste Geist zu tun beschließt. Das Letzte Los der Seele steht nie, und kann nie, in Zweifel stehen.

Um es anders auszudrücken, sofern alle Straßen zum selben Bestimmungsort führen, macht es keinen Unterschied, welche Straße du nimmst. Auch wenn es geplant hat, eine andere Straße zu nehmen, so wird das Überbewusste einfach dem Bewussten sagen: „Oh, okay, Wir nehmen DIESE Straße. Für das, was dabei herauskommt, macht das keinen Unterschied.“

Es wird nun bei der einen Straße mehr Zeit brauchen als bei einer anderen, um zu unserem Ziel zu gelangen, aber das juckt das Überbewusste kein bisschen, weil das Überbewusste darüber Bescheid weiß, dass Zeit eine Illusion ist. In der Letzten Wirklichkeit – dort hat das Überbewusste seinen Wohnsitz – existiert Zeit nicht.

Das Überbewusste gibt DIR bloß die „kürzeste“ Route (in relativen Begriffen) aus, da es weiß, dass in DEINER relativen Realität kürzer und länger, schneller und langsamer EXISTIEREN, und das Überbewusste hat Freude dabei, dem Bewussten Geist fortlaufend zu zeigen, wonach der Bewusste Geist strebt: „die kürzeste Route nach Hause.“

Es ist sehr den Navigationssystemen ähnlich, die wir heute in den Autos kennen. Dem System ist es gleich, welche Route du zu deinem Ziel einschlägst. Es wird die kürzeste Route anzeigen, wenn du danach fragst, und wenn du eine „falsche“ Wendung nimmst, dann wird das System einfach die kürzeste Route von dort aus neu berechnen, und dann einen neuen Weg aufzeigen, um von diesem Punkt aus in der kürzesten Zeit dort hinzugelangen, wohin du möchtest. Das Navigationssystem betreibt kein Beurteilen dabei, da es kein Beurteilen BESITZT, und es versucht nicht, dich von der „falschen“ Richtung abzuhalten, da für das Navigationssystem kein „falscher Weg“ EXISTIERT, es gibt nur den Weg, den du nimmst. Das Navigationssystem ist sich darüber im Klaren, dass du, wenn du weiterhin seinen kontinuierlich erneuerten Richtungsanweisungen folgst, nicht fehlgehen kannst, dort anzulangen, wohin du möchtest.

Verstehst du jetzt, Ryan?

Okay … du sprachst auch davon … „sofern der Bewusste Geist revoltiert und Selbstmord begeht, um den ‚Schmerzen’ des Lebens zu entkommen, so wird das Überbewusste darin scheitern, das zu erfahren, was es in dieser Lebensspanne zu erfahren wünschte. Ich dachte, Scheitern sei eine Illusion, aber, Scheitern existiert ganz klar in dieser Situation.“ Ryan, ich sehe mich wiederum gezwungen, deiner Analyse nicht beizupflichten. Das Überbewusste „scheitert“ nie darin, zu erfahren, was es in dieser Lebensspanne zu erfahren wünschte“, da das Überbewusste in der Sache gar keine Präferenz hat. Es kommt mit einem Plan hierhin, aber nicht mit einer Präferenz. Da besteht ein riesiger Unterschied, Ryan.

Falls du dir vornimmst, Tennis zu spielen, aber deine Freude wollen Volleyball spielen, und, falls es für dich nichts ausmacht, was du spielst, dann setzt ihr einfach das Netz höher und spielt Volleyball! Es kann dann nicht gesagt werden, dass du nicht erfuhrst, was du zu erfahren wünschtest, da du an erster Stelle keinen besonderen Wunsch platziertest.

Versagen“ kann in einer Umgebung nicht existieren, in der nichts im Besonderen erforderlich ist. Ryan, von dir ist nichts erforderlich, um nach Hause zurück zu kehren. Erfordernis existiert nicht. Sie ist eine Illusion. Du kannst NICHT „nach Hause“ zurückkehren. Ja, wie es Zuhause in Gott klar darstellt, verließt du nie das Zuhause. Deswegen ist Zuhause in Gott keine Angelegenheit, irgendwohin zu gehen, sondern es ist, dort zu sein, wo du bist, und einfach zu wissen, wo das ist.

Ryan, du sagtest auch im Hinblick auf deinen Freund, der seinem Leben ein Ende setzte, dass … „den Gedanken, dass durch diese Vorkommnisse noch einmal hindurchzugehen habe (wie es Zuhause in Gott heißt, dass es bei jedem Selbstmord der Fall sei), finde ich unerträglich.“ Mein Geist fragt sich, weswegen solltest du es unerträglich finden, wenn er es nicht tut? Ryan, ich vermute, was du nicht ganz verstehst, ist, zum einen, dass dein Freund die Wahl trifft, „durch diese Vorkommnisse noch einmal hindurchzugehen“, und, zum zweiten, dass der Beweggrund, den er wählt, dies zu tun, sich darauf bezieht, sie in anderer Weise zu erfahren. Und er wird sie in anderer Weise erfahren, er wird andere Wahlen treffen und andere Antworten auf denselben Satz an Umständen schaffen, denen er beim ersten Mal begegnete, um so jene Umstände und Situationen zu meistern, und, um vermittels seiner Erfahrung der Meisterschaft vollständiger zu wissen Wer Er Wirklich Ist.

Kennst du etwas vom Baseball, Ryan? Dein Freund ist wie ein Schlagmann, der das Baseball-Spielen liebt (wir alle LIEBEN das Leben!), doch der eines Tages danebenschlägt. Also sagt ihm der Coach am nächsten Tag, er solle in die Schlagmanns-Box zurückkommen und dort extra das Schlagen trainieren. Da der Schlagmann nun das Schlagen LIEBT, und da er jeden Aspekt des Baseball VEREHRT, gibt es kaum was Besseres, worum ihn der Coach hätte bitten können. Er ist aufgeregt, Extra-Übestunden im Schlagen zu haben - - und bald wird er den Ball über die Anlage hinaus schlagen.

Hmmm … ganz bestimmt, das klingt für mich wie ein toller Spaß!

Nun hast du, Ryan, auch bemerkt … „Schmerz muss in der Letzten Wirklichkeit nicht existieren, aber auf dem physischen Raumschiff ist er sehr sehr real.“ Dabei, Ryan, hast du recht. Aber du hast versäumt zu erwähnen, dass Gespräche mit Gott sagt, dass „Schmerz“ und „Leiden“ nicht dasselbe sind. Schmerz ist eine physische Erfahrung, und Leiden ist dein Denken darüber. Es gibt Viele unter den Frauen, die bei der Geburt Schmerz erfahren haben. Aber wenn du sie fragtest: „Hast du gelitten?“, so könnten sie antworten: „Leiden? Wieso, nein! Es ist die freudigste Erfahrung meines Lebens! Ich habe gerade ein neues Menschenwesen auf die Welt gebracht!“

Der Punkt ist: der Schmerz, der einen Grund hat, mit dem wir einverstanden sind, kann des öfteren willkommen geheißen werden. Hast du einmal einen Zahn gezogen bekommen, der dich umbrachte?

Ryan, du sprachst auch davon …. „Sollte ich Selbstmord begehen, ein Akt, der von meiner Seele nicht gewollt, doch von meinem bewussten Geist gewollt ist, dann würde dies ein unerwartetes Ereignis in dem Leben jeder Seele, mit der ich in Kontakt trete, darstellen, und würde somit ihre Agenda sprengen.“ Wieder einmal, Ryan, muss ich herausstreichen, dass so etwas unmöglich ist. Jede Seele, mit der du in Kontakt stehst (auf einer gewissen Ebene jede Seele auf dem Planeten) ko-kreierte das Ereignis mit dir zusammen. Nichts passiert im Leben der Seele, im Leben jeder Seele, was nicht DURCH die Seele geschaffen ist. Es gibt keine „Opfer“ und es gibt keine „Schurken“. Es gibt im Leben der Seele keine „Überraschungen“ oder „unerwartete Ereignisse“. Es gibt Ereignisse, die vielleicht für den Bewussten Geist „unerwartet“ sind, aber das hat den Grund, dass der Bewusste Geist auf einer begrenzten Ebene der Gewahrsamkeit existiert. Das heißt, bis er seine Ebene der Gewahrsamkeit erweitert, indem er seine Bewusstheit hebt. Dieses „Bewusstsein-Anheben“ schafft eine neue Perspektive, die es dem Geist gewährt, das zu sehen und zu verstehen, was er zuvor nicht sah oder begriff.

So etwas wie „einen Akt, der durch die Seele nicht gewollt ist“ gibt es nicht, da er, sollte er durch die Seele nicht gewollt sein, nicht geschehen könnte. Zuhause in Gott stellt es klar, nichts geschieht gegen den Willen der Seele – nicht einmal der Tod. Tatsächlich, besonders nicht der Tod. Kein Tod kommt als Überraschung, auch ist kein Tod ungewollt oder unerwartet. Tod ist ein Akt der Schöpfung.


Schließlich, Ryan, beschließt du deinen Brief mit einer faszinierenden und intuitiv brillanten Frage …. „Könnte der Selbstmord meiner Seele von unseren Seelen geplant sein, um meine Seele oder die Seele seiner Eltern dazu zu bewegen, etwas zu erfahren?“ Die Antwort lautet Ja. Ja gar, es existiert kein anderer Weg, auf dem es hätte passieren können. Freilich, Ryan, ist die Agenda um Vieles umfänglicher als dies. Die Wahlen und Handlungen deines Freundes waren auch dafür vorgezeichnet, deinem Freund, ihm selbst, einzuräumen, etwas zu erfahren. Nun mag dies augenfällig sein, aber bist du für Folgendes gewappnet? Seine Wahlen waren auch dafür vorgezeichnet, es UNS allen, DIE WIR DIES GERADE LESEN, einzuräumen, desgleichen etwas zu erfahren.

Verstehst du das, Ryan? Zwischen uns gibt es keine Trennung. Der Eine von Uns, der das Alle von Uns ist, erschafft Alles Davon, Genau Hier, Genau Jetzt.

Kannst du mit dem zurechtkommen, Ryan? Kannst du sehen, dass wir alle für alles davon verantwortlich sind? Du könntest nur den Anfang damit machen, eine derart staunenserregende Realität willkommen zu heißen, während du weißt und in Gänze verstehst Wer Wir Wirklich Sind.

Ryan, Gott segne dich in deinem schönen jungen Leben. Gehe nun, und teile die Weisheit, mit der du an diesem Tag in Berührung kamst, mit der Welt. Denn du hast diese Weisheit geschaffen, und sie erhalten. Und so wir alle.

Amen. Und Amen.

Sei gesegnet.

Neale

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #203 [28.7.06] - Übersetzung: Theophil Balz [29.7.06]

 

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_203.html

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Für Überweisungen aus der Schweiz steht uns als Sammelpunkt das Konto von Andreas B. Müllers Stiftung HoloVita / Zürich zur Verfügung:

Stiftung HoloVita

GmG Gespräche mit Gott

Josefstrasse 176

8005 Zürich

Postkontonummer 87-135101-6

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

Von dort werden dann die Schweizer Unterstützungsbeiträge regelmäßig nach Dtld. versandt. Die Stiftung HoloVita (verantwortlich: Andreas B. Müller / Zürich ebendort) versieht die Webseiten:

a) www.gespraechemitgott.org . Dort stehen die GmG-Bulletins wöchentlich, und auch im Nachhinein, auf der Website zur Verfügung.

b) www.s-t.net - - Das Nachrichtenmagazin der anderen Art: "Spiritual Times".

Die Schweizer Leser unter den Lesern des GmG-Bulletins werden, so meine ich, mehrheitlich Andreas B. Müller auf die eine oder andere Art kennen. Er war es, der mir die Fürsorge für die (zur Zeit etwa 805) Adressaten für das Bulletin überantwortet hat.

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

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