GmG Bulletin #207

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GmG Wochenbulletin #207

 

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Die Woche vom 26.8.06

· Neale spricht über: Spirituelles Wachstum aufrechterhalten

· [Annoncierung einer Veranstaltung]

· Botschaft von Neale

· Botschaft von Marion

· [Annoncierung einer Veranstaltung]

· Fragen und Kommentare von GmG-Lesern

· [Kostenlose Telefon-Kurse]

Neale spricht über: SPIRITUELLES WACHSTUM AUFRECHTERHALTEN

Es gibt eine Neigung, die Erfahrung des Selbst-Gewahrseins zu verfehlen, sofern sie nicht sowohl unverzüglich wie auch ewig ist. In der tatsächlichen Praxis ist es zumeist weder das eine noch das andere.

Jemand findet kaum seinen Weg zum Selbst-Gewahrsein, während er sich auf der ersten Stufe der Reise befindet (dies ist nicht unmöglich, daran erinnerst du dich, aber es ist selten), und man verbleibt selten dort, nachdem man zum ersten Mal dort angekommen ist. Man möchte es, aber selten ist das der Fall. So viel ruft uns zurück. So viel zieht uns, zerrt und lockt uns in das Leben zurück, Das Wir Geführt Haben, und gelegentlich erscheint dies so, als sei dies das "Reale", und als sei das Leben eines Erleuchteten, als sei das Leben eines Erweiterten Wesens sehr "UNreal" ... ja gar nicht wünschenswert.

Um das Leben eines Erweiterten Wesens zu führen, müssen derart viele kurzfristige Genüsse, die zu langfristigem Schaden an uns selbst und an Anderen führen, passiert, beiseite gelassen, gemieden, übersprungen werden, dass wir anfangen uns zu fragen, was ist der Punkt bei all dem?

Ein Moment des Selbst-Gewahrseins, ein Moment des Erfahrens einer wahren Erweiterung des Selbst vermag uns erneute Klarheit darüber zu bringen, und plötzlich wird wieder einmal der Punkt klar - freilich, indem wir solch einem Moment folgen, müssen wir uns auf unsere Erinnerung daran verlassen, um an dem Ort der Disziplin zu verbleiben, der nötig ist, um nach dorthin zurückzukehren und um dort zu verbleiben.

An der Oberfläche scheinen die Wörter Disziplin und Freude einander fremde Partner zu sein. "Harte Arbeit" und "Glückseligkeit" scheinen nicht Seit an Seit zu gehen. Doch kann es harte Arbeit sein, Glückseligkeit zu erfahren -- bis es das nicht mehr ist.

Es wird eine Zeit kommen, wo der Aspekt "harte Arbeit" wegfallen wird. Es gibt eine Zeit, wo wir bemerken, dass das Erlangen von Erleuchtung und das Erfahren von Glückseligkeit ganz und gar keine harte Arbeit darstellen, und dass wir einfach dachten, das sei der Fall. Es ist unsere Haltung, die die Reise zu einer harten Arbeit macht, und es ist unsere Perspektive, die das Verbleiben am Ende der Reise schwierig macht. Es ist wirklich alles recht leicht.

Der erste Schritt infolgedessen beim Aufrechterhalten der Erweiterung des Selbst besteht darin, jemandes Haltung und Perspektive zu ändern - und dies kann unverzüglich mit einem Ändern der Erwartung oder des Erfordernisses erbracht werden. Erinnere dich daran, 'Gespräche mit Gott' sagt, dass Erfordernis nicht existiert. Sie ist eine Illusion. Die Vorstellung, dass wir eine Erfordernis innehaben, um die Erfahrung der Seelen-Erweiterung aufrechtzuerhalten, ist für alle Zeiten das: eine Vorstellung. Du kannst deinen Geist darüber ändern und entscheiden, dass das Aufrechterhalten der Erfahrung bloß für einige wenige Minuten einfach wertvoll und bemerkenswert ist.

Diese leichte Bewegung in der Perspektive verändert alles. Sie verbringt die Erfahrung der Erleuchtung unverzüglich in die Reichweite. Es ist nicht erforderlich, die Erfahrung der Erweiterung für immer aufrechtzuerhalten, um sie im Gesamten zu erfahren. Auch ist dies nicht erforderlich, damit deine eingeschränktere Erfahrung irgendeinen Wert besitzt.

Der Wert einer weniger-als-ewigen Erfahrung von Erweiterung besteht darin, dass wir unverzüglich wissen Wer Wir Wirklich Sind. Wir haben dies erfahrungsmäßig begriffen. Dies ist meilenweit davon entfernt, es intellektuell erfasst zu haben. Wir haben unsere großartigste Idee von uns selbst "real" in unsere Erfahrung gebracht.

Dies vermag den ganzen Unterschied in der Welt zu machen hinsichtlich unserer Bereitwilligkeit, weiterhin mit unserer persönlichen Arbeit voranzugehen, auf unserem Pfad vorwärts zu schreiten, ungemindert auf unserem spirituellen Pfad nach vorne zu streben. Wir hatten einen Geschmack des Honigs, und dies kann nicht nur instruktiv sondern auch explosiv sein, falls wir nicht durch den Fakt, dass er nur zeitweilig war, zu sehr entmutigt werden.

Das erste also, was ich den Leuten sage, die auf dem Pfad zum Selbst-Gewahrsein von der Zufriedenheit zur Erweiterung vorankommen möchten, ist, dass auch eine kurzzeitige Erfahrung deines Größeren Selbst enorm wertvoll ist und dass dies einem herrlich zum Aufwachen dienlich sein kann. Stehe also auf die Hier-und-Jetzt-Erfahrung, und lass die Ewigkeit um sich selbst besorgt sein. Und, was ist der schnellste Weg, die Hier-und-Jetzt-Erfahrung zu haben? Ironischerweise besteht er darin, es nicht für erforderlich zu halten, sie überall-und-für-immer zu haben.

(Dies ist desgleichen eine wunderbare Einsicht für Menschen, die eine romantische Liebesbeziehung schaffen möchten. Kümmere dich nicht darum, sich einander für-überall-und-für-immer zu versprechen. Oftmals versperrt einem solch ein Versprechen bloß den Weg. Lass das Überall-und-für-immer an einem Wo/Wann eins nach dem anderen ankommen.)

Verklinke ein Band an weniger-als-ewigen Erweiterungs-Erfahrungen, und plötzlich näherst du dich dem Portal zur Unendlichkeit.

Ich persönlich habe mein Bedürfnis beiseite gelassen, die Erfahrung meines Erweiterten Selbst für immer aufrechterhalten zu bekommen, zugunsten dessen, dass ich sie real bekommen habe. Ich bin jetzt glücklich, die Erfahrung für einen Moment oder zwei, für eine Stunde oder zwei, oder für einen Tag oder zwei zu schaffen und zu haben.

Ich habe zur Kenntnis genommen, Leben ist eine Frage der Balance. Wie es mein Vater zu sagen pflegte: "Alle Dinge in Maßen." Erweiterung in Maßen führt zu Erweiterung für immer. In den Tagen, wo es für mich "um alles oder nichts" ging, hatte ich zumeist gar nichts. Ich hatte meine Erwartungen zu hoch gesteckt. Ich hatte von mir zu viel als erforderlich erachtet. Nun wundere ich mich darüber, wieso ich das tat. Gott hat das ganz bestimmt nicht für mich für erforderlich erachtet. Ich frage mich, was ich dachte .....

Wie wenig ist 'genug'?

Schier ein Augenblick an Erfahrung der Erweiterung ist genug, um uns aus der Zufriedenheit herauszuheben und uns auf den nächsten Schritt auf dem Pfad zum Selbst-Gewahrsein zu bringen.

Früher an dieser Stelle steht zu lesen, dass "das Stoppen ein sicheres und gewisses Zeichen dafür darstellt, dass du bereit bist, den Anfang zu machen ... endgültig .... und, schließlich die Erweiterung des Selbst auf deinem neuen Niveau aufrechtzuerhalten."

Die letzten vier Worte (auf deinem neuen Niveau) sind hier der Schlüssel. "Auf deinem neuen Niveau" bedeutet einfach das: auf deinem neuen Plateau. Auf deinem neuen Plateau wirst du in der Lage sein, die Erfahrung deines Erweiterten Selbst für zehn Minuten aufrechtzuerhalten. Oder für zehn Stunden. Wie auch immer es bei dir ausfällt, wertschätze es. Entwerte es oder dich nicht, aus Gründen des Prozesses. Bewillkommne es vielmehr für das, was es ist, geh für dies in die Dankbarkeit hinein, und sei schlicht darauf aus, es zu erschaffen, wannimmer es dir dienlich ist, es dir gefällt oder dir Freude bringt. - NDW

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BOTSCHAFT VON NEALE

Meine lieben Freunde ....

Hallo vom wunderbaren Irland. Ich schreibe dies in meinem Zimmer in Ard Na Ri, dem kleinen und schönen Retreat-Zentrum im historischen Clonmacnoise in der Mitte der irischen Insel. Während ihr das lest, und sofern alles gut geht, bin ich bereits weitergereist zu dem gleichfalls atemberaubenden, am Meer liegenden Gemeinwesen von Findhorn am nördlichsten Zipfel von Schottland.

Wie gut es sich anfühlt, die herz-öffnende und seelen-heilende Botschaft von ‚Gespräche mit Gott’ und der Neuen Spiritualität den Menschen überall auf der Welt zu bringen! Unser Ziel muss es sein, dass sie einen Unterschied in der Welt machen, und dies ist für den Rest meines Lebens meine Absicht, wie lange das auch sein mag.

Hier in Clonmacnoise, einer heiligen historischen Stätte in Irland, von dem erzählt wird, das Christentum habe sich von hier aus über ganz Europa verbreitet; hier, wo sich die Grabstellen der Kirchenführer, Priester und Bischöfe von vor vielen hundert Jahren finden, stand ich gestern und brachte die Neuigkeiten einer Neuen Spiritualität, einer neuen Art von Wissen über Gott, einer neuen Art des Erfahrens von Leben, einer neuen Art des Denkens über uns selbst und über Andere, die wahrhaft die Welt zu ändern vermögen.

Dies folgte einem fantastischen Acht-Tages-Intensiv-Kurs in Bristol, England, fünf Tagen mit über 90 eingeschriebenen Teilnehmern an ‚GESPRÄCHE MIT GOTT: Das Retreat’, und drei weiteren Tagen mit einer kleinen Gruppe von 18 Menschen, die in dem Training der ReCreation Foundation’s Life Education Program eingeschrieben sind, um ein CwG Life Coach und/oder ein CwG Workshop und Retreat-Anbieter und -Betreuer zu werden.

All dies hätte nicht an einem sozial bedeutenderen Zeitpunkt stattfinden können, wo der Tag, an dem ich das Vereinigte Königreich anflog, der Tag war, als die Regierung hier erklärte, sie habe eine globale terroristische Gefährdung abwenden können, einen Plan, Flugzeuge während ihres Fluges auf dem Weg von London in die USA in die Luft zu sprengen. Die gesamte Nation wurde auf die höchste Alarmstufe gesetzt, dabei wurden die Luftreisenden aufs Strengste reglementiert hinsichtlich der Sachen, die sie an Bord der Flugzeuge bringen konnten. Bei vielen Flügen kam es zu stundenlangen Verspätungen, andere wurden gecancelt, und Londons berühmter Heathrow Airport wurde von Tausenden gestrandeter Reisender überflutet.

Wir schafften es allerdings, in das Land reinzukommen, und brachten es bis Bristol. Von dort aus flogen wir nach der Veranstaltung nach Dublin, und fuhren dann zwei Stunden landeinwärts nach Clonmacnoise.

Gestern abend nach dem Programm hatten wir ein schönes Abendessen in Ard Na Ri, dann nahmen uns die Sponsoren mit zu einem wirklichen und historischen irischen Pub, einer Örtlichkeit, die seit Hunderten von Jahren am äußersten Ende der winzigen Stadt Shannonbridge zu liegen kommt, an das Ufer des Shannon River angeschmiegt. Es hieß Luger’s Pub, und wir wurden von dem herzlichen Eigentümer (er hatte das Haus gerade gekauft und es vor drei Jahren wiedereröffnet) in ein Hinterzimmer gebeten, das nur von einer alten Feuerstätte beheizt wird, wo „auf die alte Art“ rund um einen winzigen hölzernen rechteckigen Tisch Karten gespielt wurde. Er sagte, seit 20 Jahren wurde hier nicht mehr Karten gespielt, und er brachte uns vergilbte Fotografien vom Letzten Kartenspiel dort. Also bat ich ihn natürlich darum, ob er ein Kartenspiel im Haus habe, und seine Augen schienen auf, als er ausrief: „Ich bringe sie sofort!“

Wir nahmen die Karten liebevoll in Empfang (sie müssen Jahrzehnte alt gewesen sein), mischten sie und spielten eine Runde, einfach um die Energie des neuen Lebens in den Raum zu bringen. Jemand machte ein Foto, um es in die Sammlung des Eigentümers zu den anderen einzureihen, und welchen Spaß hatten wir, vom „Black Gold“ (jeder in Irland weiß, was das ist!) zu nippen, zu lachen und uns große Geschichten im hinteren Teil des alten irischen Pub zu erzählen.

Shannonbridge ist ein winziges Örtchen, gerademal drei Blöcke lang, und in vielen, vielen Jahren hat sich nicht viel geändert. Es ist, als ginge man in eine Andere Zeit. In Clonmacnoise durch den Gemeindefriedhof zu gehen ist wie ein Zurückgehen in weit Zurückliegendes. In diesem Teil Irlands kann man überall in der Luft das Lang Vergangene Gestern spüren. Die Straßen sogar sind bloß zwei Autos breit, mit Kehrtwenden und bloß einigen Häusern über die smaragdgrüne Landschaft verstreut (es ist wirklich das grüneste Grün, was wir je sahen).

Jeder spricht hier mit einem irischen Schlag, das alleine zaubert dein Herz weit offen, und bestimmt „if I dint expect a wee leprechaum to be jumpin’ out atcha round the next turn ….“

Einige meinen, die Iren vergießen in den Hutknick eine Träne, sogar die Männer (besonders die Männer) [möglicherweise ist gemeint: die Iren sind nahe am Wasser angesiedelt; A.d.Ü.], aber es war ich, der Amerikaner, der alles mit feuchtem Auge und flachem Atem nahm, als ich auf das Wunder und die Reinheit des Landschaft um mich herum blickte, und später dann auf das Wunder und die Reinheit der Männer und Frauen, die in dem Pub lächelten und sangen. Ich bin umringt, so dachte ich, von Schlichter Schönheit und Grundlegender Menschlicher Gutherzigkeit, und ich schüttelte meinen Kopf und fragte mich …. was brauchte es, um dies allen Menschen der Erde zurückzugeben, was brauchte es, um dieses Gefühl in jedermanns Herz zu pflanzen, um diese Freude rund um die Gesamte Erde zu verbreiten ….?

Weswegen, oh Gott, lieber Gott, können wir nicht unseren Weg zurück zu uns selbst finden …. zurück zu einander … und zurück zu Dir? Müssen wir uns erst einander töten, damit wir hervorbringen, schließlich einander zu lieben? Ist Gewalt der einzige Pfad zum Frieden? Können wir uns nicht mehr hinsetzen und miteinander reden? Ist es wirklich zu spät, bloß an so etwas zu denken? Ist Bombenwerfen und Schießen unsere einzige Konversation? Was wollen wir, dass wir es so entsetzlich schwer, so beinahe unmöglich finden, es in unserem Leben zu erschaffen? Was fehlt in unserer kollektiven Erfahrung, was derart kolossal ist, dass wir willens sind zu morden, um dies zurückzuerhalten?

Oh Gott, lieber Gott, bitte hilf uns zu wissen. Ist es möglich, dass es etwas gibt, was wir nicht über Gott, über Leben und über Ein-Ander wissen – etwas, was, wenn wir es verstünden, alles änderte?

Diese Fragen stelle ich mir, während ich diesen exquisiten Irischen Moment in Clonmacnoise einnehme. Und nun, heißt es auf nach Findhorn, auf nach Schottland, und auf zu einer weiteren Zuhörerschaft, die dort wartet …..

In Liebe von unterwegs ....

Neale.

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BOTSCHAFT VON MARION

Hallo meine lieben Freunde~

Ich muss euch sagen, das Artikelschreiben in der letzten Woche war für mich ganz schön hart. Ich versuche, in diesem Artikel sehr real zu bleiben und nichts zurückzuhalten. Ich versuche, euch meine Wahrheit zu überreichen und meine Seele zu entblößen, sodass alle Nutzen davon haben. Was noch wichtiger ist, ich tue dies aus dem Impuls heraus, dass ihr mir beim Errichten meiner persönlichen Reise behilflich seid. Die Liebe, der Rückhalt und die Bewusstheit, die von euch allen kommt, wo ihr diese Reise mit mir teilt, verstärken die Bande, die uns verbinden, und erhöhen die Energie dabei für mich. Sie heben mein Gewahrsein unseres Einsseins an, und vielleicht ist es bei euch das gleiche.

Letzte Woche bat ich am Ende meines Beitrages darum, in Betracht zu nehmen, wie verwundbar ich mich empfand, und ich ersuchte euch alle, bitte meine Reise zu würdigen und von jeder Neigung abzulassen, ihr müsstet mir eine E-Mail senden und mir einen Input darüber geben, wie die Dinge ganz anders zu machen sind.

Alles, was ich euch allen sagen kann, ist ein großes Dankeschön. Am Samstagmorgen öffnete ich meinen E-Mail-Postkasten mit über hundert freundlichsten, liebevollsten und offenherzigsten Briefen, Briefe von einer Art, die ich in meinem Leben noch nie erhalten habe. Ich saß tatsächlich über meinem Computer und weinte etwa eine halbe Stunde lang, da mich all die Liebe und Unterstützung hinwegschwemmte. Es war einfach unglaublich.

Ich habe das Möglichste getan, um jede E-Mail persönlich zu beantworten, doch, falls ich auf dich nicht zurückgekommen bin, so verstehe dies bitte und gib mir einfach eine weitere Chance, es nachzuholen.

Was mich am meisten bei all diesen Antworten erstaunte, ist, wie sehr ihr Leser mit dem, was ich durchlief, mitschwangt. Wie klar es wurde, dass ich auch an diesem sehr dunklen Ort in meiner Reise nicht allein war. Das Andere, was klar wurde, war - euch die rauhe Wahrheit "meines Stoffs" mitzuteilen, spricht so viele Menschen an, die sich alleine fühlen. Viele Leute schrieben Dankesbriefe, weil mein Teilhabenlassen in ihrer eigenen Dunkelheit ein kleines Licht setzte, und auch das fühlte sich sehr gut an.

In dieser Woche bitte ich euch alle, euch um euch herum umzuschauen, während ihr durch den Tag geht, und seid euch sicher darin, dass keiner in eurer Mitte ist, der sich alleine fühlt. Strecke dich nach jenen um dich herum aus, die womöglich durch ihre eigene Dunkelheit gehen, und lass sie wissen, dass du dich ihrer annimmst, und dass du für sie da bist, falls sie dich brauchen. Ich stelle mir nicht vor, dass diese Menschen sich vermittels deiner Augen zeigen werden, sondern dass es die Menschen um dich herum sind, die an deinem Herzen ziehen. Falls du durch deinen eigenen "Stoff" gehst, so geh das Risiko ein und lasse jemanden aus deiner Nähe daran teilhaben. Wie ich in so herzlicher Weise herausfand, es gibt Andere um dich herum, die dich unterstützen und dich aufgrund dessen lieben werden, sobald du es ihnen einräumst, einen kleinen Blick in deine Reise zu tun. Versuch es einfach!

Nun, die Saga von Marion Black's Reise geht in all ihrer Herrlichkeit weiter. Ich war gestern bei einem Mitarbeiter-Treffen der Foundation, und ihr müsst wissen, die Fünf von uns sind die engsten Freunde, und wir treffen uns nur einmal die Woche, deswegen beginnen wir unser Treffen immer mit einem "Check in". Das meint, jeder von uns gibt ein kurzes Update davon, was er macht und was in seinem Leben los ist. Als ich diese Woche an der Reihe war, sagte ich: "Ich betreibe eine Forschung, einen neuen Workshop zu erschaffen, der davon handelt, wie man sein Leben in weniger als einer Woche von unten nach oben kehrt!"

Ich sitze hier und schaue auf die vergangenen paar Wochen meines Lebens zurück, und ich denke: "Was zum Kuckuck passierte? Alles ging einfach gut voran, und dann dies. Meine ganze Welt hat diese immense Umwandlung gemacht, und während ich das begreife, erschuf ich dies -- irgendwie muss mein Schöpfer fehlerhaft funktionieren." Eigentlich bin ich hier ein bisschen albern, aber traut mir, an der Stelle ist der Humor wirklich das geeignete. Seid ihr je an dem Punkt inmitten riesiger Traurigkeit, emotionalem Durcheinander und absolutem Chaos inwendig und um euch herum angelangt, dass es einfach derart groß und überwältigend geriet, dass das Einzige, was ihr tun konntet, darin besteht, ins Lachen umzukippen? Ich bin das, und dort stehe ich heute. Zur Zeit ist Lachen die Medizin - entweder ist es das, oder es kippt in die Verrücktheit um, und ich werde den ganzen Tag lachen.

Ich vermute, ich sollte euch alle ein wenig auf den neuesten Stand bringen über all die neuen Sachen, die ich seither erschuf, als ich euch zuletzt geschrieben habe. Im letzten Wochenbeitrag ließ ich euch daran teilhaben, dass ich beim Arbeiten an meinen Gefühlen der Sehnsucht nach einem Partner und nach einer Liebe zwei der wichtigsten Partner, die ich in der Vergangenheit hatte, in mein Leben zurückbrachte. Der eine ist mein Ex-Mann, der andere "die Liebe meines Lebens" - mit beiden war ich über längere Zeit nicht mehr in Kontakt. Sie verbrachten beide ihr Leben in Texas recht schön ohne mich, und ich lebte das meine ohne sie. Wie ich es bereits darlegte - diese Verständigungen wieder zu öffnen, war in vielfältiger Weise schwer für mich. Es brachte eine ganze Menge Zeug in mir auf, und es war unglaublich schwierig, dort durch zu gehen.

In der Woche nach dem Schreiben an euch erreichten mich einige sehr wichtige neue Verständnisse für mich. Das eine bezog sich darauf, als ich mit den Emotionen um das Ereignis herum zu spielen begann, wo ich von einer Wut solchen Ausmaßes überwältigt worden war, dass ich mich veranlasst sah, vor sechs Jahren die Beziehung mit "der Liebe meines Lebens" zu beenden. Ich ging in diese Wut hinein, und, wozu es mich nahm, war nicht die Wut, sondern ein sehr tiefer Ort der Sterbensangst. Ich kann das, was ich fühlte, nur mit den Worten beschreiben, dass es sich um ein Gefühl handelte -- sollte ich es mir erlauben, derart tief zu lieben und geliebt zu werden --, dann würde mich das wortwörtlich umbringen. Beinahe so, als würde ich mich in Todesgefahr begeben, falls ich mich dort aufhielte.

Ich weiß, dies klingt womöglich für einige von euch verrückt, da es für mich wirklich verrückt klingt, aber irgendwie glaubte ich, dass ich mein Leben riskieren würde, würde ich mit jemandem tief, sehr tief intim. Ich habe eine vage Vorstellung davon, wo dieser Glaube in meinem Leben ausgesät wurde, aber ich glaube, das hat auch größere Bezüge zu vielen anderen früheren Leben. Deswegen gestaltet es sich derart emotional und energetisch disproportional zu den veranlassenden Faktoren in diesem einzelnen Leben. Ich bin immer noch dabei, meinen Kopf dabei klar zu bekommen und mehr davon zu verstehen; allerdings, diesen irrationalen und hoch belasteten falschen Glauben zu identifizieren - dass es mich töten würde, wenn ich dich liebe oder dich mich lieben lasse -, hat es ihm erlaubt, zu heilen und von mir abzufallen anzufangen. Ich bin nicht gewiss, dass ich es wirklich nötig habe, es in dem Maße zu verstehen, wie ich es nötig hatte, es zu identifizieren, damit es anfängt, seinen Griff auf mein Leben zu lösen.

Das Nächste, was geschah, war, dass durch eine Reihe von Ereignissen hindurch die "Liebe meines Lebens" von Texas wegfuhr und Samstagabend vor meiner Türe stand. Obwohl wir uns nicht wie damals intim eingelassen haben, waren wir sehr enge Freunde geblieben. In aller Wahrheit, ich liebte ihn sehr tief, und er fühlte einfach nicht dasselbe für mich. Diese Wahrheit schuf die einzige bedeutendste Lektion in meiner Reise bis jetzt. Sie übergab mir über die letzten sechs Jahre eine riesige Gelegenheit, jemanden bedingungslos, ohne Erwarten und ohne Bedürftigkeit zu lieben. Kapitel 8 von GmG Buch 1 war meine Bibel bei diesem Lernen, und bis vor kurzem war dies sowohl die schwerste als auch die lohnendste Erfahrung meines Lebens. Ich liebte diesen Mann, als er zu einem fundamentalistischen Mann wurde und mich aus seinem Leben fortbannte; ich liebte diesen Mann, als er eine andere heiratete; ich liebte diesen Mann trotz all dem, was ihn davon abhielt, mich in intimer Weise in sein Leben zurückzulassen. Durch all dies hindurch schwor ich auf Liebe und Fürsorge für ihn als seine treue und stete Freundin ... immer da zu sein ohne ein Bedürfnis oder eine Erwartung, dass er etwas anderes tun möge, als was er für sich selbst wählt.

Das war alles gut und schön, als wir Hunderte oder Tausende Meilen voneinander entfernt waren, doch am Samstag - da war er - in meinem Zuhause, er spielte mit meinen Kindern, kochte in meiner Küche. Erstaunlich, dass dies nach der letzten Woche die nächstgrößte Version der großartigsten Schöpfung, die ich für mich schaffen konnte, darstellte! Worum geht es hier?? Uch!! Schüttelst du einfach manchmal beim Wundern über das Durcheinander, das du für dich erschaffst, den Kopf - ich tu das bestimmt, und dies war der Hammer!

Zu behaupten, die letzten vier Tage seien eine emotionale Achterbahn gewesen - das wäre eine Untertreibung, sofern es je eine gab. Ich bin durch die ganze Skala hindurch - glücklich, traurig, am Boden zerstört, freudig, wütend, verletzt, aufgeregt, zu Tode geängstigt, ihr sagt es, das habe ich in den 96 Stunden empfunden. Ich habe es dazu gebracht, dass eine unbehandelte Schizophrenie so aus sieht wie ein Spaziergang durch den Park! Wow, was für eine Schöpfung - huh?

Ich habe keine Vorstellung, wo all dies hinführt - wird er zu mir kommen, um mich zu lieben - werden wir in das Leben des je anderen hineingehen und für immer die besten Freude bleiben - werde ich wirklich wütend werden und ihn fortjagen, um ihn nie wieder zu sehen. Wer weiß? An diesem Morgen ist der wirklich coole Ort, dass ich in der Tiefe meiner Seele ohne Frage verstehe, egal, wie sehr es verletzt, egal, wie verrückt ich werden mag, egal, was passiert, ich bin an der Stelle zurecht und in Ordnung, wo ich bin, und tue wirklich wichtige Arbeit für mich selbst über mich selbst, und, nichts, was in meinem Leben sich ereignet, hat mit jemand anderem zu tun als mit mir. Ich habe dies für mich erschaffen, um mich zu heilen und um mein Leben auf die nächste Ebene zu nehmen. Dies ist alles mein Stoff, und ich habe damit umzugehen, um dorthin zu gehen, wohin ich gehen möchte. Ich wollte mein spirituelles Leben höher heben, und, um das zu tun, muss ich mein Zeug aus dem Weg schaffen. Nichts von dem, was ich durchlaufe, wird mich umbringen - ich bin ewig. Egal, was passiert, alles, was ich zu tun habe, ist dabeibleiben, willens bleiben und auf die andere Seite kommen.

Bis zur nächsten Woche - Danke, dass ihr an dieser Berg-und-Talfahrt bei mir teil habt.

Liebe und Licht,

Marion Black, CEO
ReCreation Foundation, Inc.
dba Conversations with God Foundation
PS: Meine E-Mail-Adresse lautet marion [at] cwg [dot] org, meine Handynummer ist: (541) 301-0365.

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[Cindees Brief ist bereits in #204 erschienen. Ein Versehen der Redaktion in Ashland? – Th.B.]

 

FRAGEN UND KOMMENTARE VON GmG-LESERN

Mr Walsch,

als erstes möchte ich dir dafür danken, dass du die Bücher geschrieben und die Geduld und das Durchhaltevermögen hast, sie vollendet und zur Publikation gebracht zu haben. Ich begann mit ihrer Lektüre, als meine Tochter Allison mit einem Noonan-Syndrom [erblicher Komplex von Entwicklungsstörungen; betrifft das äußere Erscheinungsbild wie auch die Veränderung innerer Organe; A.d.Ü.] geboren wurde. Sie war ständig krank und hatte in 9 Jahren 7 Operationen zu überstehen. Ich war verzweifelt dabei, zu begreifen, weswegen sie solche Schmerzen und Beschwernisse durchzumachen hat, und, was ich getan hatte, wenn überhaupt, das möglicherweise die Ursache dafür war, dass sie ein derart schwieriges Leben zu führen hatte.

Im November 2004 mit 9 Jahren rannte sie über den Schulhof und starb sofort an Arrhythmie. Sie hatte eine ansteckende Leidenschaft für das Leben und machte immer Spaß. Sie sang und lachte, während sie etwas tat. Jeder war scheinbar von ihr angezogen. Sogar Fremde wollten sie besuchen kommen, mit ihr sprechen und sie berühren. Ich bin von Menschen von weit weg, wie etwa aus New York, kontaktiert worden, die von einem Freund eines Freundes, der Ally kannte, gehört hatten.

Seit ihrem Verscheiden habe ich meine Leidenschaft für das Leben eingebüßt. Ich habe eine weitere Tochter, die sich von dem Trauma, ihr einziges Geschwisterteil zu verlieren, erholt. Ich kann mir nicht helfen, ich fühle mich so - - wäre bei mir eine tödliche Krankheit diagnostiziert worden, dann wäre ich erleichtert. Emotional empfinde ich mich erschöpft, und ich möchte bloß von diesem Teil meiner Existenz fort.

Ich weiß, Ally ist OK, und ich glaube, ich werde sie wiedersehen. Es ist fast so, als fühlte ich zu ihren Lebzeiten eine direkte Verbindung zu Gott. Ich konnte sie anschauen und an mir halten, und ich spürte dieses friedvolle Gefühl, das meinem Empfinden nach von ihr ausging. Ja, ich glaube, sie war ein Engel.

Ich fürchte den Tod nicht, und möchte einfach, dass dieser Schmerz endet. Über 9 Jahre mit Ally zusammen leben, im Herzen wissen, dass sie nicht ein ganzes Leben lang wird leben können, und dann sie derart plötzlich verlieren, hat mich einfach ausgelaugt. Ich mache weiter, habe meine Lehrerlaubnis bekommen, und ich versuche jeden Tag, die Kinder, die ich unterrichte, zu erreichen, und helfe ihnen, so gut ich es kann. Aber etwas hat sich in mir geändert.

Gibt es einen Weg, dieses friedeerfüllte Gefühl wieder zu finden? Ich möchte von Ally lernen, und jeden Tag die Beste sein, die ich sein kann. Ich möchte nicht mein Leben beenden, ich sehne mich einfach nach dem Gefühl, das ich hatte, als meine Ally bei mir war. Seit ihrem Tod habe ich zweimal von ihr geträumt, und beide Male spürte ich die Verbundenheit von neuem.

Irgendwelche Worte der Weisheit?

Cindee

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Meine liebe Cindee,

ich kann mir nichts Entsetzlicheres als den Verlust eines Kindes für jemanden vorstellen. Ich verstehe deine Gefühlsantwort darauf voll und ganz, und ich erlebe große Empathie, wo ich deinen Brief durchlese. Du bist eine mutige und sehr starke Frau, während du den Weg weitergingst, deine Lehrbefugnis zu erwerben und ein Leben zu schaffen, wo du fortwährend um andere Kinder herum bist, von deiner anderen Tochter ganz zu schweigen, die sich, nach deinen Worten, immer noch von dem Trauma erholt, ihr einziges Geschwisterteil verloren zu haben. Ich bin gewiss, dass ich dir nicht sagen muss, dass diese Tochter dich nun mehr denn je braucht, und dass die Kinder, die du jeden Tag im Klassenzimmer unter deiner Obhut und Führung hast, desgleichen auf sehr hohem Niveau von dir abhängig sind. So sehe ich die einzigartige Situation, in die das Leben dich gestellt hat - - und ich ehre dich dafür, dass du diesen Platz mit derartigem Mut gehalten hast.

Das erste, was ich tun möchte, Cindee, ist die Empfehlung, mein Buch ‚ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, das nie endet’ zu lesen (oder wiederzulesen, wie es gerade darum steht). Dieses Buch wird dich in allem wiederbestätigen, was du scheinbar bereits über deine wunderbare Ally weißt - - und in noch mehr, was du dich bloß gefragt oder was du geahnt hast. Nicht zuletzt von dieser Art ist die Passage dieses Buches, das mit dem Tod von Kindern zu tun hat. Diese Passage, Cindee, spricht davon ….

»Der Tod ist für die Kinder freundlich und gütig, da Kinder kaum in den Tod mit allerhand vorher ausgedachten negativen Auffassungen davon, was hinterher geschieht, gelangen. Sie sind rein. Sie sind einfach bloß von dem spirituellen Bezirk hergekommen. Sie sind nicht weit entfernt von dem Kern Ihres Seins. Sie kamen einfach von Der Essenz her. Und so bewegen sich kleine Kinder durch die ersten Stadien des Todes sehr schnell hindurch, und kehren beinahe unverzüglich in das Verschmelzen mit Der Essenz zurück.

Es sollte gesagt werden, dass Kinder im Nachleben „heranwachsen“. Das meint, sie werden all dessen, was vor sich geht, und werden der Letzten Wirklichkeit voll gewahr und voll bewusst. Sie wissen, weswegen sie zur Erde kamen, und sie wissen, weswegen sie derart früh fortgingen, wie es der Fall war. Sobald sie darin in aller Gänze empfinden, gehen sie voran, in welche Form, die sie wählen, auch immer hinein. Fühlen sie sich unvollständig, so werden sie dieselbe Gelegenheit wie jede andere Seele haben, „zum Leben zurückzukehren“. Der Prozess ist für alle Seelen der gleiche, egal, welches Alter ihr Körper hatte, als sie die körperliche Welt verließen.

Freilich sollte ich nun etwas über die Tagesordnung der Kinder sagen, die in jungem Alter sterben.

Jene Seelen, die den Körper betreten und ihn innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne verlassen – Kinder, die … in sehr zartem Alter sterben – tun dies unweigerlich im Dienste einer Agenda eines Anderen, auf einer sehr hohen Ebene … In einigen Fällen ist es nötig, dass sie so früh fortgehen, um dies zu erreichen. Für diese Seele ist das jedoch nie eine Tragödie. Sie haben dem beigestimmt, so früh fortzugehen.

Jede Seele, die in den Körper eintritt, um der Agenda Anderer zu dienen, ist ein Engel – und jedes Kind, das sehr früh verstarb, hat dies getan, um einem Anderen ein Geschenk zu bereiten. Dieses Geschenk mag zu einer gewissen Zeit von den Eltern oder Anderen nicht verstanden werden, die sich, das ist natürlich, tief in Trauer befinden. Aber ich verspreche dir, das Geschenk wird begriffen werden, wo die Zeit vergeht und die Heilung einsetzt, es wird in Empfang genommen werden, und das Arbeitsfeld dieses kleinen lieben Herzens – das nur als ein Engel beschrieben werden kann – wird erledigt sein.«

Ich weiß, Cindee, du hast es mir ja gesagt, dass du bereits weißt, dass Ally ein Engel war und ist. Freilich frage ich mich, ob du früher bereits den Rest der Passage aus ‚ZUHAUSE IN GOTT’ in Betracht genommen hast. Es gibt eine Agenda, der zu dienen Ally hierherkam, und es war nicht bloß ihre eigene. Oder, um es anders auszudrücken, ihre eigene Agenda bestand darin, der Agenda Anderer zu dienen. Dies würde Jeden umfassen, dessen Leben durch das ihre berührt wurde … und du erzählst mir, dass das eine Menge Leute waren. Davon bin ich nicht überrascht. Hast du auch über die Möglichkeit nachgedacht, Cindee, dass darin deine eigene spirituelle Agenda miteinbezogen ist?

Ich weiß darum, bloß an der Oberfläche - - für eine Mutter - betrübt, von dem Tod ihres Kindes zu hören - ist dies wohl etwas sehr Schweres. Aber ich glaube, unterhalb der Oberfläche dieser herausfordernden Behauptung liegt eine tiefe Offenbarung von enormem Wert. Ich weiß, während deiner verbleibenden Jahre auf Erden, Cindee, wirst du eine große Zahl von Menschen berühren – und eine große Zahl unter ihnen, aufgrund deines gewählten Berufes, werden Kinder sein. Denkst du, das ist Zufall? Cindee, ich nicht. Ich sehe dabei ein vollkommenes Design. Und ich glaube, du wirst eine mitfühlendere, fürsorgendere, einfühlsamere, verständnisvollere, einsichtsreichere und in-jeder-Hinsicht-wundervollere Führerin für diese Kinder, als sie je in ihrer Schule hoffen konnten, sie aufzufinden … alles aufgrund der Erfahrung im Leben, die du hattest, und aufgrund dessen, was dein Engel Ally dir überreicht hat.

Cindee, ich gehe noch weiter. Ich möchte dir sagen, ich glaube, Ally und die Seelen all jener anderen Kinder haben es in der Art bestimmt. Das heißt, dein wunderbares Kind starb aus einem Grund, der größer ist, als du es dir je hättest vorstellen können: um dich dazu zu bereiten, das Leben nicht bloß eines einzelnen Kindes zu berühren, sondern das von Hunderten um Hunderten von Kindern, in einer Weise, die nur bei einem Herzen in Erscheinung tritt, das gebrochen worden ist … und das wieder geheilt wurde, um so das wahre Wunder und die Herrlichkeit des Lebens, der Kindheit, der Göttlichkeit Selbst und des Wertes jeder Seele und aller Seelen zu begreifen. Ich glaube, jedes Kind in jedem Klassenzimmer, das du von diesem Tag an bis zu deinem Lebensende je betrittst, Cindee, wartet auf dich, ihm oder ihr dieses Geschenk zu überreichen. Ich glaube, dass deine andere Tochter auf das Darreichen dieses Geschenkes wartet, immer, wenn sie in deinen Armen aufgeht. Und ich glaube, dass du, während du sie in den Armen hältst, auch Ally hältst. Denn Ally’s Seele begleitet die Seele ihrer Schwester in deinen Armen, aufdass ihre Heilung und ihre Freude die deinigen sein mögen, so wie auch die deinigen diejenigen ihrer Schwester.

Cindee, ist dies eine zu große Realität zum Annehmen und zum Begreifen? Ich denke, nicht, sonst hättest du mir nie geschrieben. So gehe nun und feiere Ally’s immerwährende Präsenz, indem du das Ansinnen ihrer Seele und dasjenige von dir ehrst. Vergieße keine Tränen des Traurigseins, sondern Tränen der Freude darüber, wo du Licht, Glück und das Versprechen von Morgen allen anderen Kindern überbringst - - und, ja in der Tat, allen Menschen, die dein Leben betreten - - du überbringst ihnen einen Teil von Ally … die letzten Endes ein Teil von DIR von Anfang an war, die es jetzt ist und es immer sein wird.

Meine Freundin, Gott segne dich, und Danke dafür, dass du mir geschrieben hast. Ein Teil von mir soll stets wegen des Austausches, den wir gepflegt haben, bei dir sein. Wisse, dass Gott dir Stärke und Weisheit in unendlicher Fülle sendet.

Mit Liebe,

Neale.

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #207 [26.8.06] - Übersetzung: Theophil Balz [27.8.06]

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_207.html

 
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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Für Überweisungen aus der Schweiz steht uns als Sammelpunkt das Konto von Andreas B. Müller zur Zeit nicht zur Verfügung. Wir sind dabei, in der Schweiz ein eigenes Postscheckkonto zu eröffnen, und denken, bis kommender Woche so weit zu sein.

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

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