GmG Bulletin #212

GmG Wochenbulletin #212

 

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Die Woche vom 29. Sept. 2006

DIE THEMEN DER WOCHE :

  • Neale spricht über Traurigkeit und Trauern …
  • [Annoncierung]
  • Botschaft von Neale
  • Ich verstehe Gott … Ich verstehe das Leben … Was nun?! – von Ilze Swanepoel, Absolventin unseres Life Education Program
  • [Annoncierung: ‚Möchtest Du Dein eigenes Gespräch mit Gott?’ – Tageskurs, ausgerichtet von Karen Coffey in Kalifornien]
  • Botschaft von Marion
  • [Annoncierung]
  • Fragen und Antworten von GmG-Lesern

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NEALE SPRICHT ÜBER TRAURIGKEIT UND TRAUERN …..

Trauern ist eine wunderbare Sache. Wenigstens ist das bei mir so, und ich hoffe, auch für dich. Ich mache die Erfahrung, dass Trauern mein Menschsein hervorbringt, und dass es mich tief mit ihm in Verbindung setzt. Es verbindet mich so mit meiner Göttlichkeit, da ich mich, wenn ich ganz ganz tief mit meiner Menschlichkeit und mit allem, was es für mich heißt, völlig menschlich zu sein, in Verbindung stehe, mit meiner Göttlichkeit gleichfalls tief verbunden finde.

Völlig menschlich zu sein, fühlt sich bei mir gleich an wie wahrhaft göttlich sein. Ich mache die Erfahrung, es gibt einen Ort der Heiligkeit, wo unsere Göttlichkeit und Menschlichkeit aufeinandertreffen, und an diesem Ort der Ganzheit wird unsere Wahre Natur offenbar.

Weinen ist die andere Seite des Lachens, und ermöglicht es. Tränen sind das Verbindungsglied zwischen den zweien. Wir haben Tränen in den Augen, während wir weinen und während wir lachen, da unsere Tränen den Unterschied nicht kennen. Sie kennen nur Göttlichkeit, nichtwahr. Sie sind die Vollheit an Emotion, als das Leben überfließend, in aller Tiefe zum Ausdruck gebracht. Und das ist Göttlichkeit. Worüber wir trauern, ist letztlich unsere Trennung von Gott – und, im selben Maße tiefgründig, unsere Trennung von einander. Auf einer gewissen tiefen Ebene wissen wir, dass wir alle in Gott Eins und Mit-Einander Vereint sind, und dass zwischen uns keine Trennung existiert und auch nie stattfinden wird. Doch leben wir, als könnte sie existieren und als gäbe es sie. Von all den großen Heiligen und Weisen wurde uns das Gegenteil gesagt, aber dies scheint zu gut, um wahr zu sein, und wir können es nicht glauben. Und so trauern wir um unseren Verlust. Letztlich ist alle Trauer das Betrauern unseres Verlustes von einander. Und von unserem Einssein mit Gott.

Aus Furcht, dass unser Trauern zu tief wird, hat uns Gott eine andere Lebenszutat gegeben: große Freude. Große Freude ebnet die Stufen ein, gleicht unsere Emotionen aus. Die Freude ist der Abend des Trauerns [Wortspiel - kaum zu übersetzen: ‚Joy is the evening of mourning.’; wobei ‚to even’ dt. ausgleichen, ebnen, einebnen heißt; A.d.Ü.].

Und so wird uns geraten - wiederum durch die großen Weisen und Heiligen, durch alle Botschafter und durch all Jene, die sich selbst als Söhne und Töchter Gottes erkennen -, dass die Sonne auch aufgeht, dass die Freude des Morgens durchbricht.

Oder, wie ich es ausdrücken möchte, Freude kommt im Trauern [‚joy commeth in the mourning’]. Denn, wer wollte trauern, der nicht geliebt hat? Und wer hat geliebt, der nicht von all dem Menschlich-Sein, das göttlich ist, weiß?

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BOTSCHAFT VON NEALE

Meine lieben Freunde,

wir befinden uns in einer für mich recht besonderen Zeit des Jahres – die Momente vom Ros Hashanah bis zum Yom Kippur. Dieses Jahr begann Rosh Hashanah am Sonnenuntergang des 22. September und endete mit dem Nachteinbruch des 24. September. Yom Kippur ist vom Sonnenuntergang des 1. Oktober bis zum Nachteinbruch des 2. Oktober. Diese zehn Tage sind als die Tage der Ehrfurcht ( yamim noraim ), oder als die Tage der Reue bekannt.

Mein wunderbarer Freund Rabbi Michael Lerner lehrt mich, dass es in der jüdischen Tradition heißt, das „Buch des Lebens“ sei von nun an bis zum Ende des Yom Kippur offen. Michael sagt laut jüdischer Tradition ….

» In diesem Buch des Lebens wird unsere Bestimmung für das nächste Jahr niedergeschrieben, und dann, am Ende des Yom Kippur, wird es versiegelt. In Tikkun haben wir dieses Bild in eine tiefe spirituelle Wahrheit umgestaltet: wir bestimmen eine zehntägige Zeitspanne, um zu erforschen, welche Änderungen in unserem Leben vonnöten sind, und wie ernsthaft wir das (ganzjährige) Geschehen nehmen, diesen Wandel auszuführen.

Indem wir die Periode erhöhter Aufmerksamkeit auf zehn Tage kondensieren, stellen wir sicher, dass wir einen Zeitraum haben, wo diese Themen in unserem Bewusstsein „in vorderster Linie“ stehen. Sofern wir nicht in der Lage sind, im Selbst-Gewahrsein Fortschritte zu machen und Schritte in Richtung auf Änderung im Verlaufe dieser zehn Tage zu nehmen, ist in gewisser Weise unsere Bestimmung besiegelt: wir werden fortan die karmischen Konsequenzen aus der Art und Weise erhalten, wie wir soeben sind, und, in dem Maße, wie wir den Wandel möchten, wird diese zehntägige Zeitspanne zu einem spirituellen Retreat und zu einer kurzzeitigen intensiven Psychotherapie, um herauszuarbeiten, was wir zu sein brauchen.

Dies ist nicht bloß ein intellektueller Trip – es stellt eine reale Fokussierung auf unser emotionales Leben und auf unser spirituelles Leben wie auch auf unser gesellschaftliches Leben dar. Selbstverständlich musst du nicht jüdisch sein, um diese Tage dafür einzusetzen.

Und du musst auch nicht jüdisch sein, um an dem Kurs teilzunehmen, den ich an dem Wochenende des 13.-15. Oktober in Berkeley und San Francisco abhalte: Eine Einführung in den Judaismus der Liebe. Dies ist meine Annäherung an das Judentum, und wie dessen Einsichten für Jeden (nicht bloß Juden) von Bedeutung sein können. Besonders möchte ich es Christen und Muslimen empfehlen, die sich mit theologischen Dingen befassen, Menschen, die in gewisser Weise spirituelle Sucher sind, und Juden, denen bislang noch keine Version des Judentums untergekommen ist, die für sie Sinn ergab. Auch dann also, wenn dies dich nicht besonders anzieht, so bin ich fast sicher, du kennst jemanden, der gespannt genug darauf sein kann, um dort hin zu kommen. Zur Anmeldung: www.BeytTikkun.org. «

Gefesselt von dem, was mir Michael übersandte, forschte ich ein wenig mehr herum, und bekam heraus, dass das Konzept des Schreibens in das Buch des Lebens die Quelle des allgemeinen Grußes während dieser Zeit ist: L’shanah tovah („für ein gutes Jahr“). Dies bildet eine Abkürzung von L’shanah tovah tikatev v’taihatem (oder für Frauen – L’shanah tovah tikatevi v’taihatemi), was heißt: Mögest du für ein gutes Jahr eingetragen und besiegelt sein.

Yom Kippur ist möglicherweise der bedeutendste Feiertag des jüdischen Jahres. Der Name meint Tag der Sühne. Yom Kippur macht nur die Sünden zwischen dem Menschen und Gott wieder gut, nicht die Sünden gegen einen Anderen. Um die Sünden gegenüber Anderen zu büßen, so besagt es die jüdische Tradition, musst du zuerst die Aussöhnung mit dieser Person betreiben, musst du zuerst die Fehler, die du ihr gegenüber begangen hast, wenn möglich wieder gut machen. Dies muss alles vor Yom Kippur geschehen.

An dem Feiertag ist es Brauch, sich in weiß zu kleiden, was die Reinheit symbolisiert und das Versprechen in Erinnerung ruft, dass unsere Sünden weiß wie Schnee gemacht werden sollen (Jes. 1:18).

Zusätzliche Informationen (meine eigenen Kommentare selbstverständlich ausgenommen) fand ich unter http://www.jewfaq.org , unter der Überschrift Judaism101. Das Material steht unter Copyright, ed. By Tracey R. Rich. Ein Schatzfund an zusätzlichen Informationen über die ganze jüdische Tradition, Kultur und Religion kann auf dieser Website ausgemacht werden, und ich bin dankbar für das, was ich dort auffinden konnte.

Ich bin gerührt von all den Arten, auf denen wir Menschen uns diesem Geschäft des Lebens wie auch unserem Verständnis Gottes und unserer eigenen Rolle in dem Tag-für-Tag-Leben der Anderen genähert haben. Ich habe diese zehn Tage der Sühne in meinem eigenen Leben dafür genutzt, um meine Vergangenheit anzuschauen – nicht bloß das letzte Jahr, sondern meine ganze Vergangenheit, meine gesamte Vergangenheit und die erst kürzlich vergangenen Jahre.

In diesen Tagen und Zeiten bin ich im Prozess tiefer Innenschau befasst, und ich traf einige feste Vorgaben mir selbst gegenüber darüber, wie ich mein Leben in der Zukunft leben will. Ich werde ernsthaft bestrebt sein, diesen Vorgaben zu entsprechen, die Art und Weise, in der meine Verhaltensweisen Andere verletzt haben, zu ändern, und mein Bestes zu tun, um jedweden negativen Effekt wieder gutzumachen, den ich in ihrem Leben geschaffen habe.

Ich bin mir selbstverständlich dessen gewahr, dass Gespräche mit Gott lehrt, dass es keine „Opfer“ und keine „Schurken“ gibt, dass wir alle unsere kollektiv erfahrene Realität ko-kreieren, und dass Schuld und Furcht keinen Platz in Gottes Trachten für uns einnehmen, und dass es keinen Bedarf gibt, sie in unserem Herzen zu tragen.

Dies enthebt mich allerdings meines Erachtens nicht meines Empfindens an persönlicher Verantwortung für das, was ich wohl tue oder sage, das die Gefühle Anderer verletzen konnte und verletzte – gelegentlich sehr tief. Dies stellt etwas dar, was ich einfach nicht tun möchte. Ich treffe nicht die Wahl, diese Art Person zu sein, und ich war sie gleichwohl dennoch, allzu oft.

Ich arbeite so schwer daran, das Buch darüber zu schließen, eine neue Story über mich selbst an mich zu schreiben, und durch das Leben in neuer Weise zu gehen, in einer Weise, die mehr der nächstgrößten Version der großartigsten Vision gleich ist, die ich je von Wer Ich Bin und von wer wir alle sind innehatte.

Vielleicht könnten wir alle diese geheiligte Zeit der Seele in dieser wunderbaren Weise nutzen.

Und euch allen – L’shanah tovah.

Mit Segensgrüßen,

Neale.

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ICH VERSTEHE GOTT …. ICH VERSTEHE DAS LEBEN ….. WAS NUN?!

von Ilze Swanepoel, Absolventin unseres Life Education Program

Viele von uns lasen die Gespräche mit Gott-Buchreihe und viele andere ähnliche Bücher. Vielleicht hast du gar Retreats, Workshops und Seminare besucht, wo du dein wahres Selbst, deinen Zweck im Leben, deine Vision, dein höheres Selbst, deine Führer, dein inneres Kind, Werkzeuge, um das Leben zum Funktionieren zu bringen, und einen Sinn an Verbundenheit und Freude entdecktest! Doch auf einer bestimmten Ebene musst du zu deinem alltäglichen Leben zurückkehren, und dann stellt sich der Schöpfungsprozess oft nicht derart kreativ heraus. Was nun?!

In meinem eigenen Leben schuf ich eine Reise vom extrem Religiösen zur anderen Seite der Medaille, dem extrem Spirituellen, wortwörtlich „weg von dieser Welt zu sein“; aber dann machte ich die Entdeckung des Wunders der Balance! Es ist nur dann der Fall, wenn die Münze auf ihrer Kante balanciert, damit sie ohne ein Beurteilen von Kopf oder Zahl schön daherrollt.

Folgendes habe ich bislang gefunden: auch wenn wir eine spirituelle Person sind, kann dies zum Beurteilen und zu Selbstgerechtigkeit führen, was mehr Kriege schafft ( W e A re R ights). Wir kämpfen um Frieden über den Krieg; um Wohlstand über Armut; um Gesundheit über Krankheit, richten aber derart viel Augenmerk auf den Krieg, auf die Armut und auf die Krankheit, dass wir aufgrund des Gesetzes der Attraktion in unseren Anstrengungen tatsächlich mehr davon erschaffen. Wohin deine Aufmerksamkeit gerichtet ist, dorthin fließt deine Energie (und Schöpfung).

Es existiert eine Schönheit und Herrlichkeit in der Welt, so wie sie heute ist. Es existiert ein unterliegendes Gleichgewicht, dessen wir uns oft völlig nicht gewahr sind. Das Universum funktioniert stets in vollkommener Harmonie und Balance. Während wir den Blick auf den Schmerz und das Leiden richten, so nicht deswegen, weil es keine Liebe und keine Fürsorge in der Situation gibt, sondern nur deswegen, weil wir in unserer Wahrnehmung blind für ihre Präsenz sind. In jeder Begegnung und jeder Situation existiert immer eine Balance zwischen dem, was wir als gut oder schlecht bemessen wollen; unser Beurteilen macht uns blind für das eine oder das andere. Ein Mensch, „blind vor Liebe“, nimmt etwas Sächliches, nimmt ein anderes menschliches Wesen her, und bemisst Aspekte dieser Person als positiv, als anziehend, und bleibt gegenüber den Aspekten in der Person blind, die im selben Maße negativ und abstoßend sind. Dementsprechend verhält sich ein Mensch, der ein Ereignis als negativ erachtet, blind gegenüber der gleichen Anzahl und den gleich-intensiven positiven Aspekten in diesem Ereignis. Es handelt sich bei alledem um die Wahrnehmung.

In Übereinstimmung mit den GmG-Konzepten „Dem du dich widersetzt, das bleibt bestehen“ und „Was du anschaust, das verschwindet“ erschaffen wir unsere heutige Realität. Je mehr wir uns dem „Zustand der Welt“ oder dem „Zustand unseres Lebens“ oder „uns selbst“ widersetzen, desto mehr erschaffen wir davon. Allein dann, wenn wir die Vollkommenheit und Schönheit darin wirklich sehen, können wir die Liebe und die Dankbarkeit der Göttlichkeit erfahren, die uns befähigen, alles das sein zu können, was wir sein können.

Die Gesetze des Universums sind sehr tieflegend, doch wir neigen dazu, ihre Anwendung in ein kompliziertes Puzzle zu verbringen. Das Gesetz der Attraktion ist der Schlüssel zur Schöpfung und zur Erfahrung; das Erkennen und das Praktizieren der Balance in Verbindung mit dem Zum-Ausdruck-Bringen von Liebe und Dankbarkeit bilden den Schlüssel zur Glückseligkeit; und Glückseligkeit ist das Portal zu Gott.

All diese Gesetze zusammen weben fortwährend das Leben. Sie existieren stetig und nicht-beurteilend. So wie dich das Gesetz der Schwerkraft nicht „testet“, indem es plötzlich den Boden vor dir zum Verschwinden bringt, so treibt auch das Gesetz der Attraktion keine Erfahrungs-Testspiele mit dir, die es in dein Leben hineinträgt. Es reicht dir schlicht Dasjenige, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst und was du durch deine Gedanken, Worte und Handlungen „möchtest“, und was du zumeist durch die Schwingungen deiner Gefühle jenen zumischst.

Je früher jemand das Arbeiten dieser Gesetze entdeckt und je früher jemand sich ihrer auf täglicher Grundlage gewahr wird, desto früher wird er zum Meister eines eigenen Universums.

Und Meisterschaft liegt nicht bloß im spirituellen Bezirk des Lebens. Ein wahrer Meister und erleuchtetes Wesen ermächtigt sich in allen Lebensgebieten. Wir sind spirituelle Wesen in physischer Form. Dies impliziert, dass wir hier sind, um mit beidem zu arbeiten und beidem Aufmerksamkeit zu schenken, dem Spirituellen und dem Körperlichen. Letztlich ist alles eins.

Wenn du also zur Gymnastik gehst, um deinen Körper zu trainieren, oder, wenn du mit deinen Freunden eine entspannende Zeit verbringst, oder, wenn du im Büro daran arbeitest, deine Karriere zu errichten, oder, wenn du etwas Geld ansparst, dann bist du mit dem Geist [‚spirit’] beschäftigt, da der Geist bei all dem obigen und noch viel mehr zugegen ist. Es ist alles Leben und es sind alles Erfahrungen von Leben. Strafe dich deswegen nicht dafür, zu viel Zeit im Büro zu verbringen und zu wenig Zeit in der Meditation; oder zu viel Zeit beim Yoga und zu wenig Zeit beim Lesen. Finde deine Balance, horche auf dein Herz, das dich zu dem führen wird, was du in jedem Augenblick tun, sein und erfahren willst, und sei, tue und erfahre dies in aller Freude ohne Schuldgefühl. Ermächtige dich selbst mental, physisch, finanziell, sozial und spirituell, und du wirst Schritt um Schritt zum Meisterschöpfer. Tu dies mit einer Haltung der Dankbarkeit, und binnen kurzem wirst du ununterbrochen von Liebe und Licht umgeben sein, auch in der „realen“ Welt.

Liebe und Licht,

Ilze

[Es folgt die Annoncierung des Wochenend-Seminar Ilze’s in Johannesburg, Südafrika.]

 

 

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BOTSCHAFT VON MARION ….

Hallo meine Liebe Freunde ~

Ich habe es in den vergangenen paar Wochen so vermisst, meinen Artikel zu schreiben. Manchmal ist einfach so viel los, um dem Beitrag, der für mich so was Besonderes ist, diejenige Zeit zu widmen, die er einfach verdient. Ich liebe es, euch allen zu schreiben und mich euch mitzuteilen, aber es braucht eine Menge Zeit und „tlc“ [?; A.d.Ü.], um den Stoff des Lebens in bedeutungsvoller Weise zu übermitteln.

Zunächst möchte ich euch alle an dem teilhaben lassen, was in der Foundation los ist. Neale ist immer noch auf der Reise mit Conversations with God the Movie, und unsere besonderen Freunde und Absolventen des LEP treffen sich mit ihm in fast jeder Großstadt, um am Tag hinter der Filmaufführung einen kleinen Workshop abzuhalten. Die Reaktionen und die Teilnehmeranzahl waren groß, und wir waren einfach über die Ergebnisse dieser Anstrengung froh, GmG in der Welt voranzutreiben.

Unser Retreat in Black Mountain, North Carolina, (30. Okt. bis 5. Nov.) füllt sich schnell, und wir freuen uns, dass wir nach Black Mountain zu einer weiteren fantastischen Veranstaltung zurückkehren. Viel unserer Zeit hier in Ashland verbringen wir je einzeln vor dem Computer in unserem Zuhause - Informationen herausgeben, Newsletter und Bulletins schreiben, das LEP und unsere Web-Präsenzen organisieren - die Gelegenheit, unterwegs zu sein und unsere Freunde und Leser zu treffen, ist für die Mitarbeiter einfach eine große Freude. Das bringt Spaß und eine aufregende Zeit, die wir alle sehr lieben.

All dies ist großartig, ich muss sagen, dass dieser Tage das Leben an jeder Front voller Herausforderungen war. Die Dinge waren scheinbar ungewöhnlich kompliziert und schwierig, und ich fand mich mehr als ich möchte wütend und reizbar. Ich begreife, ich bin für das verantwortlich, wie ich mich fühle, doch bei all dem Wissen um Manifestation, Metaphysik und um meine persönliche Verantwortlichkeit für all das, was ich in Erfahrung bringe - -manchmal kann ich wirklich zu einem Ort des Empfindens gelangen, als wäre ich von alldem das Opfer. Es ist, als ob sich mein Paradigma wandelt, und ich fange an zu empfinden, als wäre es um Jahre früher, und als geschähe es alles an mir, nicht durch mich. Uch! manchmal werde ich von der Energie davon und von meiner Empfänglichkeit für all das so frustriert. Es gibt Tage, wo meine Empfänglichkeit derart hoch ist, dass ich mich fast wie ein blanker Nerv empfinde, der kalter Luft ausgesetzt ist.

Was ich zu Zeiten wie diesen zu tun habe – einen Schritt zurückgehen und mich daran erinnern, zu atmen. Oft muss ich mit allem aufhören, mir einfach 15 Minuten nehmen, zu einem stillen Ort gehen, meditieren und zentriert werden. Das Spaßige daran meistenteils ist, dieses Sich-Beruhigen, diese hocheffektive Art, mich selbst zu entschärfen, ist das Letzte, was mir unterkommt. Ich vermute, tatsächlich ist es eine Art des Sich-Auf- und Hingebens, und genau das ist etwas, worin ich nicht gut bin. Ich finde, in vielen Situationen bildet das Sich-Hingeben die Antwort, aber es ist die letzte Option, die mir unterkommt, denn immer noch hat es oft den Beigeschmack der Niederlage. Sobald ich mich allerdings beinahe zu jedem einzelnen Zeitpunkt zu der Art des Mich-Hingebens begebe, fangen die Dinge wieder an zu fließen.

Sind wir Menschen nicht witzig? Hier schreibe ich über dies, und ich kann euch eindeutig sagen, dass diese Erwidernsart „fast immer“ funktioniert – doch weiterhin stellt es die letzte Option dar, die meinem Gehirn zukommt. Was hat es damit auf sich?

Um etwas Leichteres anzuführen … die Dinge zuhause und in meiner Beziehung sind unglaublich. Gerade gestern musste ich zu GmG Buch 1 Kap. 8 zurückgehen und es lesen – um mich daran zu erinnern, weswegen wir in eine Beziehung eintreten sollten, und um mir von neuem zu vergegenwärtigen, wozu Beziehungen da sind. Über viele Jahre war dieses Kapitel meine Bibel, um zu lernen, mit meiner Wahrheit der Liebe zu Darrin (der Liebe meines Lebens – die kürzlich nach sechs Jahren Abwesenheit zurückgekehrt ist) zu leben, gleich, was oder wen er in seinem Leben wählte. Natürlich finde ich, es ist eines, dieses Kapitel zu praktizieren, während ich mich in einer Beziehung mit jemand befinde, der 3000 Meilen weit weg ist, und der in meinem täglichen Leben in intimer Weise nicht aktiv ist. Eine ganz andere Situation ist es, während ich die Beziehung in jedem Aspekt meines Lebens 24 Stunden an 7 Tagen der Woche erfahre.

Ich muss gleichwohl sagen, ich würde keinen einzigen Moment von dem, was ich heute an Gelegenheit habe, in Erfahrung zu bringen, gegen einen anderen eintauschen.

Diese außerordentliche Gelegenheit, mich selbst im Kontext einer intimen Beziehung kennen zu lernen, war die meiste Zeit köstlich, und das eine oder andere Mal unglaublich hart. Worüber ich mir nun im klaren bin, Dasjenige, was so hart für mich ist, hat mit mir und mit meinem Stoff zu tun. Dies ist manchmal so schwer, und manchmal braucht es für mich Tage, um dahinterzukommen, dass alles, was auch immer ich gerne als „Darrin’s Problem“ herausstellen möchte, stets damit endet, etwas von mir und „mein Stoff“ zu sein. Ich muss nichtsdestotrotz sagen, die Zeitspanne zwischen dem, wenn etwas in Erscheinung tritt, und dem, wo ich mir den Gedanken mache: „es handelt alles von dir und hat mit ihm nichts zu tun“, wird immer kürzer.

Das Kapitel 8 spricht in voller Länge davon, wie eine Beziehung von einem selbst und vom Kennenlernen von Wer Wir Wirklich Sind handelt, innerhalb des Kontextes oder einer Beziehung zu einem Anderen. An einigen Tagen bin ich mir nicht mehr wirklich sicher, dass ich all diese Sachen über Wer Ich Wirklich Bin wissen wollte, denn ich finde unvermeidlich heraus, dass ich noch eine andere Wunde zum Heilen oder eine andere „Sache“ habe, an der ich zu arbeiten habe. Hätte ich diese Beziehung nicht, dann würde nicht ganz so viel von dem in Erscheinung treten, mit dem ich „zu arbeiten“ habe, wie es jetzt der Fall ist.

Ich bin mir sehr klar darin - ich bin aus Gründen der Evolution meiner Seele in diesen Körper, auf diesen Planeten, in diese Lebenszeit gekommen, und, aus welchem Grund auch immer, ich suchte mir diese Lebenszeit zu einer UMFASSENDEREN Evolution aus, aber ich muss sagen, gelegentlich finde ich das recht ermüdend. Ich denke, ich halte stur an einem sehr tiefen und mit Fehlern behafteten Glauben fest, dass ich irgendwann in dieser Lebenszeit dort ankommen werde, wo all das Wachsen vollkommen ist, und wo ich immer noch am Leben bin, aber dann ist es geschafft. Während mein Geist und mein Intellekt begreifen, dass dies eine Unwahrheit darstellt - weil es wirklich nichts weiteres zu tun gibt -, halten mein Herz und meine Emotionen diese auf Fantasie beruhende Illusion fest, die Illusion, dass „ich“ eines Tages „ankommen werde“. Die Wahrheit dabei ist, die Ziellinie wird sich stets wegschieben, bevor ich dorthin gelange.

Das Gute, was ich in meinem Geist und Intellekt begreife, ist, dass eines Tages alle Dinge zusammenkommen, und dass wir eines Tages genug verstehen, um im Fluss zu bleiben. Meine Erfahrung sogar erweist dies als wahr. Während ich im vergangenen Jahr die Wahl traf, noch einmal schwer in das Gebiet meines persönlichen emotionalen und spirituellen Wachstums zu investieren und damit angestrengt zu arbeiten, wo ich das bereits zuvor getan habe - ich weiß darum, sobald ich mit der intensiven Arbeit durch bin -, es wird der Fluss auf eine Art und Weise zurückkehren, wie ich ihn bislang nicht erlebt habe. Dies stellt die Belohnung für meine Bereitwilligkeit dar, tief in meine eigene Arbeit mit mir zu investieren. Ja, ich will die Spitze dieses sprichwörtlichen Berges erreichen, um herauszufinden, dass in der Entfernung ein weiterer Berg in Reichweite ist; dabei sind Berge, die höher und tückischer sind; aber ich weiß auch, dass die Erfahrungen der harten Arbeit dieses Jahres mich mit einem riesigen Rucksack und mit dem aktuellsten Stand an Klettergerät versehen werden.

Ich bin schließlich zu einem Ort in meinem Leben gelangt, wo ich tief verstehe, dass all der Kummer, all die Tränen, all die Qual und die Wut, die ich erfahren muss, um die Wunden nicht bloß dieser Lebensspanne zu heilen, sondern auch vieler davor, den direktesten Weg zur unglaublich köstlichen Freude und Glückseligkeit darstellen, die in allem Überfluss auf der anderen Seite dessen vorhanden sind, wo ich meine eigene Arbeit mit meinen manchen emotionalen, mentalen und spirituellen Selbsts tue.

Ich hoffe, euch allen geht es gut, und, dass ihr in der kommenden Woche die Erfahrung der Freude und der Glückseligkeit macht.

Viel Liebe,

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Foundation

PS: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org; meine Handy-Nr.ist (541) 301-0365.

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FRAGEN UND ANTWORTEN VON GmG-LESERN

Lieber Neale,

Diese Gespräche mit Gott sprechen zu mir auf einer Ebene, wo ich eine Integration des Göttlichen und des Menschlichen erkennen kann. Ich habe allerdings bei einer Sache eine Verständnisproblem. Ich verstehe, ich bin der Spirit des Schöpfers, der Sich Selbst als mich zum Ausdruck bringt, Ich Bin – in der Tat, in der Realität, und in Wahrheit – der Geist [‚spirit’] Gottes, und als solcher vermag ich ein Leben der „Vollkommenheit“ eben hier auf Erden zu schaffen. Ich verstehe deswegen, dass alles andere in meinem Leben eine Fehl-Schöpfung ist, und dass ich es einfach entlassen und die Wahl treffen kann, das zu erschaffen, was meines Erachtens Gott-gleich ist. Auf Seite 13 von GmG Buch 1 las ich jedoch: „Ich kümmere mich nicht darum, was du tust, und das ist für schwer zu hören“, und, etwas davor: „ … dein Wille für dich ist Gottes Wille für dich“.

Was geschieht, wenn wir des Bewusstseins sind „ …. Nicht, was ich will, sondern Dein Wille geschehe“? Was geschieht, wenn wir die Wahl treffen, dass Gott für uns die Wahl treffe, und wenn Gott sagt: „Ich kümmere mich nicht darum, was du tust“? Was geschieht dann mit dem Willen, mit dem Gedanken, mit der Anfrage, wenn wir Gott gegenüber sagen, du wählst für uns, wenn Gott aber sagt, du wählst für dich?

Bitte kläre dies. Sei in aller Fülle in allem gesegnet, was du wählst, und ich sende dir viel Licht für deine Reise!

Yvonne, Canada.

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Liebe Yvonne,

Du hast eine sehr gute Frage gestellt. Wenn du eine Wahl trafst, dass Gott für dich wählt, so hast du im eigentlichen die Segel eingeholt, hast das Ruder losgelassen und lässt das Boot bei stürmender See driften. Dies liegt daran – Gott hat in der Sache keine Präferenz, und er wählt ganz und gar für dich das, was du für dich wählst. Oder, um es anders auszudrücken, hätte Gott eine Präferenz, dann bestünde sie tatsächlich darin: dass du zum Wählen gelangst. Wenn du nun nicht wählen möchtest, haben wir hier ein kleines Problem.

Selbstverständlich kannst du deine Zukunft dem Schicksal [‚fate’] anheimstellen, was ein fabelhaftes Akronym für „Von allen Gedanken Überallher“ [‚From All Thoughts Everywhere’] darstellt. Und diese Schicksalswinde tragen dich womöglich in einen sicheren Hafen oder zum Schiffsbruch. Sofern du „keine Gedanken damit“ hast, was es heißt, dass du die Wahl hast, dann überlässt du alles dem Zufall (das meint, Gott), und dann wirst du im eigentlichen den Ertrag der Gedanken von jedem um dich herum (was Was Gott Ist ist) und den Ertrag deines eigenen unterbewussten Geistes einfahren.

Das Erste, was passieren wird, ist, dass dein persönliches schöpferisches Selbst sich um Richtungsangabe bei deinem originalen stiftenden Gedanken bemühen wird. Du wirst dann ein Ergebnis zeitigen. Bloß wirst du es nicht bewusst tun. Du wirst es unbewusst tun; dann ausgeben, das, was geschehen war, sei das „Schicksal“ oder „der Wille Gottes“.

Zusätzlich zu deinem stiftenden Gedanken wird deine Zukunft auch durch das kollektive Bewusstsein der Welt um dich herum beeinflusst werden; das heißt, die anderen Menschenwesen, die dein Leben bevölkern, mit denen du auf deiner Reise unterwegs bist, und zu einem gewissen Grad alle Menschen der Erde, deren zusammengebrachte Haltungen allzu oft die kollektive Erfahrung der Mehrheit von uns erschaffen.

Nun, wo doch die Gedanken, die zu diesen anderen Menschen gehören, derart deutlich untereinander verschieden sind, wirst du dich ein wenig benommen fühlen. Dies wird sich als dein Gefühl manifestieren, über dem, was du tust, „zerrissen“ zu sein. Im Leben brütet die Unentschiedenheit nur noch mehr Unentschiedenheit aus. Des weiteren wirst du bald erkennen, dass – und hier liegt die Dichotomie –, nicht zu entscheiden, entscheiden ist. Die Wahrheit ist, du entscheidest stets, und deswegen erschaffst du stets. Es ist bloß eine Frage, welche Methode du einsetzt.

Meine Empfehlung: triff eine bewusste Wahl bei allem.

Mit Segen,

neale

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #212 [29.9.06] - Übersetzung: Theophil Balz [30.9.06]

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_212.html


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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eingerichtet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es – dafür vielen Dank.

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

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