Wöchentliches GmG-Bulletin # 220

 

GmG Wochenbulletin #220

[als PDF-Dokument]

 

Die Woche vom 1.12.06

»Die ganze Enchilada«

 

DIE THEMEN DER WOCHE :

· Neale spricht über: Die Botschaft Leben …

· [Annoncierung]

· Botschaft von Neale

· Botschaft von Marion

· Der heimliche Dieb – von Rose Wolfenbarger

· Fragen und Antworten von GmG-Lesern

 

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NEALE SPRICHT ÜBER : DIE BOTSCHAFT LEBEN …..

Ich habe neulich eine Menge nachgedacht. Ich versuchte herauszubekommen, wie die Weisheit in den außergewöhnlichen Büchern, die durch mich hindurch gekommen ist, besser eingesetzt werden kann. Ich versuchte zu verstehen, wie diese Weisheit in funktionierender Weise in mein Alltagsleben einzubringen ist.

 

Damit verbrachte ich nicht gerade eine leichte Zeit. Früher in meinem Leben hatte ich wenigstens eine Entschuldigung für meine Verhaltensweisen. Ich wusste es nicht besser. Ich hatte keine Vorstellung davon, wovon das Leben handelt, und so konnte ich keinen Teil von ihm für mich zum Funktionieren bringen. Ich schrie aus äußerster Verzweiflung, und das Ergebnis war mein Gespräch mit Gott.

 

Ich hatte nun das Gespräch, und mir wurden die Antworten auf die schwierigsten Fragen des Lebens zuteil. Nur eine Frage bleibt übrig. Werde ich sie leben?

 

Dies ist die Frage, die ich kürzlich meine Zuhörer bat, sie sich selbst zu stellen, und anderntags dämmerte es mir, dass ich kein Recht dazu habe, meine Zuhörer etwas zu bitten zu tun, wofür ich nicht selbst bereit bin, es zu tun. Deswegen schaute ich mein eigenes Leben an, um zu sehen, ob ich die Botschaften von GmG lebe. Es tut mir leid zu sagen, ich tue das nicht.

 

Wäre es der Fall, so würde ich jeden so behandeln, wie ich behandelt werden möchte – und das tue ich ganz bestimmt nicht.

 

Wenn ich es täte, so würde ich aus meinem Leben jede Besorgtheit darüber entfernen, wie ich den Herausforderungen begegnen werde, denen ich mich gegenübersehe – und auch dies tue ich nicht.

 

Wenn ich es täte, dann würde ich aufhören damit, mich selbst oder Andere ins Unrecht zu setzen, während Dinge gesagt oder getan werden, die ich nicht mag. Ich würde aus der Beurteilung heraustreten – und auch darin scheitere ich.

 

Womöglich denkst du, dieses besondere Verkünden stelle eine Selbst-Verurteilung dar, doch sehe ich das nicht so. Ich denke, es gibt einen Unterschied zwischen Beurteilung und schlichter Beobachtung, und ich glaube, diese Beobachtungen über mich selbst sind recht hilfreich, auch dann, wenn sie ein bisschen entmutigend sind.

 

In den vergangenen zehn Jahren reiste ich auf Einladung von Kirchen und anderen Organisationen um die ganze Welt, um die Botschaften der Gespräche mit Gott persönlich zu teilen. In diesen Vorträgen rund um den Globus sagte ich, es gibt drei Hauptbotschaften in den GmG-Büchern.

 

· Wir sind alle eins.

· Es gibt genug.

· So etwas wie richtig oder falsch gibt es nicht.

 

Ich nenne jene die Dreier-Wahrheiten. Lebten wir diese Wahrheiten, so drückte ich es vor meinen Zuhörern aus, dann würden wir die Welt ändern.

 

Ich stehe zu diesen Behauptungen. Nun sehe ich, dass meine Herausforderung darin besteht, sie zu leben. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ich dachte, ich hätte es bereits getan, selbstverständlich. Ich dachte, ich hätte viele meiner alten Verhaltensweisen fallengelassen, hätte viele meiner unerwünschten Angewohnheiten geändert, hätte meinen Weg neu bestimmt, hätte einen neuen Pfad eingenommen. Ich sehe nun, dies war die Hybris des jüngst Konvertierten. Ich sehe nun vermittels dessen, dass ich frei und wahrhaftig meine alltäglichen Verhaltensweisen betrachte, dass ich einen langen Weg zu gehen habe.

 

Das ist okay, daran sei erinnert. Es ist alles in Ordnung mit mir. Da ich mich wenigstens auf dem Weg befinde. Ich weiß, welchen Weg ich zu gehen versuche. Ich weiß, welches Ziel ich erreichen möchte. Dies ist mehr, als ich vor wenigen Jahren noch gesagt haben konnte. Doch muss ich ehrlich zu mir sein darüber, wie weit ich bereits schon unterwegs bin. Der erste Schritt in Richtung Erleuchtung ist der Schritt zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

 

Letzte Woche war ich wieder einmal mit einem Freund und Mitarbeiter recht scharfzüngig, und ich nahm wahr, dies stellt ganz und gar nicht die Art dar, wie ich behandelt werden möchte. Dies stellt nicht die Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. Wir Sind Alle Eins.

 

Vor einigen Tagen ging ich auf der Straße an einem Mann vorbei, der ganz deutlich etwas Hilfe nötig hatte. Ich hatte einige Scheine in der Tasche, und ging einfach an ihm vorbei, ohne ihm etwas anzubieten. Ich hatte den Gedanken, dass ich all mein Geld “benötigte”, während ich in der Stadt sei. Es war lachhaft. Meine Kreditkarten hätten mich mit allem versorgt, was ich dort gewollt hätte – einschließlich mehr Bargeld aus dem Automaten!

 

Neulich besuchte ich eine Kirche in einer weiter entfernten Gemeinde, und ich mochte den Geistlichen und die Botschaft sehr. Als die Kollektenschüssel umhergereicht wurde, legte ich einen Zwanziger hinein, und fühlte mich gut dabei. Nur, als ich die Rechnung für den Brunch nach der Kirche bezahlte, den ich sehr genoss, fühlte ich mich geschlagen. Ich bezahlte dreizehn Dollar mehr für die Nahrung meines Körpers – Nahrung, die etwa vier Stunden lang reichte –, als ich für die prächtige Nahrung für die Seele ausgab, die ich in jener Kirche erhalten hatte – Nahrung, die mich erwartungsgemäß entschieden länger nähren würde.

 

Dies stellen keine Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. Davon gibt es genug.

 

Und die Liste von Menschen, die ich diesen Monat ins “Unrecht” setzte, schließt jeden ein, einschließlich der am meisten geliebten, bis hin zu Menschen, die ich nicht einmal kenne.

 

Dies stellen keine Handlungen eines Mannes dar, der die Wahrheit lebt. So etwas wie richtig oder falsch gibt es nicht.

 

Und so brachte mich all dies zum Einhalten und zum Denken. Was braucht es, um die Botschaft des Buches zu leben, die die Welt ändert? Worum wird hier gebeten? Was ist nötig?

 

Die Antwort lässt sich in einem Wort geben.

 

‚Commitment‘ – Sich-Verschreiben.

 

Was ich brauche, ist eine eisenharte Vereinbarung mit mir selbst. Eine Vereinbarung dahingehend, mein Leben als eine Bühne zu nutzen, auf der ich mich selbst von neuem in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die ich je von Wer Ich Wirklich Bin hatte, wiedererschaffe.

 

Dieses Sich-Verschreiben kann nicht halbherzig vonstatten gehen. (Ich nehme an, der Ausdruck ‚halbherziges Sich-Verschreiben‘ stellt in jeder Hinsicht einen Widerspruch zu sich selbst [Oxymeron] dar. Entweder man hat sich verschrieben, oder man hat es nicht, nichtwahr?)

 

All das erinnert mich an die Geschichte vom Huhn und vom Schwein. Die zwei gingen eines Tages die Straße entlang, wo ihnen eine riesige Anzeigetafel zu Gesicht kam. Auf ihr war ein Bild mit Schinken und Eiern zu sehen, mit der Unterschrift:

 

Amerikas Lieblings-Frühstück.

 

Das Huhn wandte sich an das Schwein und sagte: “Sieh dir das an! Macht dich das nicht stolz?” Worauf das Schwein antwortete: “Ja und nein. Schau, für dich stellt dies ein teilweises Dich-Einlassen dar, für mich ist es eine gänzliche Preisgabe [‚commitment‘].”

 

So besteht vermutlich die Moral von der Geschicht‘ darin, dass du, sofern du in Richtung Erleuchtung voranschreiten möchtest, diesbezüglich ein Schwein sein musst.

 

Ja, in der Tat.

 

Ich meine, du wirst die ganze Enchilada wollen. Ich weiß, ich habe bereits eine Portion davon probiert, worauf ich aus bin. Ich habe meine absolut schlechtesten Verhaltensweisen wirklich gezähmt. Es sind die Beleidigungen der zweiten Ebene und der dritten, an denen ich jetzt zu arbeiten habe.

 

Nun, genaugesagt, ich muss nichts tun. Ich werde um nichts gebeten, nichts ist erforderlich. Gott fordert nichts von uns, um uns zu lieben, und wir werden nicht “bestraft” werden, sofern wir nicht irgendwelchen geheimnisvollen Standards “genügen”. Die Wahl ist auf unserer Seite, und sie ist stets auf unserer Seite, in Bezug darauf Wer Wir Wirklich Sind. Das Arbeiten an diesen zweiten und dritten Ebenen bedeutet also etwas, worauf ich aus bin, nicht etwas, was ich tun muss.

 

Deswegen “schlage ich nicht auf mich ein”, weil ich die Botschaft von GmG nicht lebe. Oder wenigstens sie nicht in aller Gänze lebe. Vielmehr bin ich dankbar dafür, dass ich so weit vorangekommen bin, wie ich den Weg gegangen bin. Und auch dankbar dafür, dass ich nun schon den Weg erkennen kann.

 

Denn vormals war ich blind, doch jetzt bin ich sehend .....

 

Was zum Schluss wirklich zählt, ist die erstaunliche Gnade. Die Gnade, nicht nur das zu sehen, was in meinem Leben nicht funktioniert, sondern auch das, was funktioniert. Die Gnade, mich selbst zu segnen – mir selbst einzuräumen, gesegnet zu sein – für all das, was ich bin, und mich nicht darin zu verdammen, was ich nicht bin. Denn aus dem gesegneten Teil von mir wird die großartigste Version von Wer Ich Bin ausgehen und in Erscheinung kommen.

 

Ich lade euch dazu ein, dasselbe zu tun. Segnet euch für all das, was ihr jetzt seid. Darin besteht die erste Botschaft von GmG.

 

Dies ist vielleicht das Bedeutendste. Denn, falls du dich selbst als gesegnet erkennst, dann wirst du gewiss Andere segnen. Deswegen also seid gesegnet. – NDW

 

 

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BOTSCHAFT VON NEALE ….

Meine lieben Freunde ….

 

Während wir in den Dezember 2006 eintreten, durchqueren wir einen ungeheuren Wandel auf diesem Planeten, und das, was wir wandeln, ist das Morgen. Es scheint so, wir werden, und unsere Zukunft wird etwas, was wir nie beabsichtigt haben.

 

Wir vermögen all dies zu stoppen, aber indem wir dabei auf unseren Händen sitzen bleiben, wird es nicht möglich sein.

 

Der Wandel, der heute erfolgt, besteht in vielen Gebieten, von der Technologie über die Medizin bis hin zu der Art, wie wir uns unterhalten und miteinander kommunizieren. Gleichwohl, eine Änderung insbesondere sticht hervor: der Wandel im menschlichen Verhalten.

 

In den vergangenen zehn Jahren haben wir gesehen, wie Menschenwesen Flugzeuge in Gebäude lenkten, wie sie per Post mit Anthrax gefüllte Briefe versandten, wie Heckenschützen auf der Straße auf Menschen schossen, wie sie Bomben auf Tausenden unschuldiger Menschen abwarfen, wie sie sich selbst auf Bahnstationen und Busbahnhöfen in die Luft sprengten, wie sie einander lebendigen Leibes auf den Straßen Bagdads niederbrannten. Leitende Unternehmensangestellte werden wegen Steuerbetruges und kriminellem Verhalten angeklagt. Politiker werden aufgrund schweren Fehlverhaltens aus ihrem Amt vertrieben. Die Polizei wird der Brutalität unter der Flagge der Autorität bezichtigt.

Und was einem Angst macht und einen traurig stimmt, ist, diese Vorkommnisse werden nicht länger als ungewöhnlich erachtet. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die das genaue Gegenteil an Erfahrung schafft, als wir unserer Aussage gemäß erhalten wollen.

Und nun bedrohen die nicht-harmonischen Werte das Leben, so, wie wir es kennen. Während ich einer bin, der der Furcht keinen Unterschlupf gewähren (sie noch weniger nähren) möchte, kam ich nichtsdestotrotz zu einem Schluss hinsichtlich der Weltentwicklungen: Sofern wir wirklich in den Raum unserer menschlichen Gesellschaften die Beschaffenheiten und Erfahrungen, von denen wir träumten, stellen möchten, so ist dabei sehr wenig Zeit zu verlieren.

Gleichwohl, dies ist keine Zeit der Verzweiflung, sondern eine Zeit für das Heilemachen. Denn es gibt Vieles, was fürsorgliche und besorgte menschliche Wesen im Augenblick tun können, obgleich wir alle, wie wir soeben feststellten, unsere Prioritäten zu wenden haben, um dies zu bewerkstelligen.

Das Gespräche mit Gott-Dialog-Buch, „Neue Offenbarungen“, spricht davon, das, was die Welt nun benötige, sei eine Neue Spiritualität. Aber wer wird voranschreiten und dies der Menschheit überbringen? Und wann?

Die Antwort muss lauten: du und ich, genau jetzt. Denn – wenn nicht du und ich, wer dann? Und sofern nicht jetzt, wann dann? Ihr habt bereits früher gehört, dass ich dieses Statement abgebe. Während wir in die Ferien-Zeit 2006 eintreten, die gesegnete Zeit von Chanukkah, Weihnachten, Kwanzaa und von Solstice, wäre es meines Erachtens ein wunderbares Geschenk an die Menschheit, wenn wir alle nun neue Prioritäten für unser Leben wählten.

Wir müssen eine riesige Menge unserer Zeit, unserer kreativen Energien und unserer Ressourcen der Aufgabe widmen, auf der Erde den Raum der Möglichkeit für das Erscheinen eines neuen Satzes von Glaubensüberzeugungen für die Menschen auf unserem Planeten zu erschaffen, der durch die größtmögliche Anzahl von Menschen als eine Vergrößerung und Erweiterung der gegenwärtigen Glaubensvorstellungen über Gott und das Leben in Betracht genommen wird.

Das Erschaffen dieser Neuen Spiritualität könnte beginnen mit und sich drehen um die Botschaften aus vieler der gegenwärtigen spirituellen, esoterischen und sozial-kommentierenden Literatur der Welt, darunter den Schriften solcher Visionäre wie Duane Algin, Thom Hartmann, Jean Houston, Dr. Ilchi Lee, Barbara Marx Hubbard, Marianne Williamson, und Anderer.

Könnte ich so verwegen sein, so würde ich vorschlagen, dass das Material in den „Mit-Gott“-Büchern viele Botschaften enthält, die als Teil der Basis dieser Neuen Spiritualität ernsthaft in Betracht genommen werden können. In „Neue Offenbarungen“ etwa erscheint eine Liste der tödlichsten Glaubensüberzeugungen der Menschheit, darunter Fünf Irrtümer Über Gott und Fünf Irrtümer Über das Leben, die es einem sehr leicht machen, zu verstehen, wie es darum steht, dass wir es uns verunmöglichten, das schlichte Ziel des Friedens und der Harmonie zu erlangen (trotz des Faktes, dass wir uns als die höchst entwickelte Spezies des Planeten erachten, und, worauf manche beharren, als die höchst entwickelte Spezies im Universum erachten), und uns genau aufzuzeigen, wie wir dorthin gelangen können, wohin wir laut unserer Aussage möchten.

Der erste Schritt, dorthin zu gelangen, ist, in aller Ernsthaftigkeit die Art von neuen Ideen zu erkunden, die eine Neue Spiritualität vorschlägt. Zur Zeit ist zu viel von dem, was das Neue Denken auf den Tisch legt, an den Rand gedrängt. Deswegen ist die Arbeit von dir und mir von einschneidender Bedeutung.

Es gibt Jene, die sagen werden, dass „Den Raum der Möglichkeit erschaffen für eine neue spirituelle Erfahrung, die auf der Erde in Erscheinung treten wird“ dasjenige darstellt, was Führer des Neuen Denkens bereits getan haben und zur Zeit tun. Doch spreche ich hier davon, zur höchsten Ebene voranzuschreiten.

Wir können nicht mehr länger mit Taschen voller riesiger Anstrengung und herrlicher Ergebnisse da und dort zufrieden sein. Wir müssen das Wunder, die Schwingung und die elektrische Energie vervielfachen, die in ihren Gemeinwesen durch Howard Caesar in Houston, durch Roger Teel in Denver, durch Michael Beckwith in Los Angeles und durch Andere geschaffen wurden, nicht bloß „hier und jetzt“, sondern überall.

Wir müssen darauf aus sein, die Welt insgesamt zu wandeln.

Doch bevor wir uns zusammen zu dieser Mission einschiffen, lasst uns über eine Sache im Klaren sein. Es ist nicht unsere Auffassung, dass das Neue Denken das „Ein und Alles“ höherer spiritueller Verständnisse darstellt. Was wir gleichwohl glauben, ist, dass unsere Botschaft den menschlichen Geist in die Freiheit entlassen wird, dass sie es den Einzelnen erlaubt, selbst zu erfahren, was über Gott und über das Leben wahr ist, dass sie sie darin ermutigt, jene Anderen nie wieder zu verurteilen, zu verdammen oder zu bestrafen, die mit ihnen nicht einverstanden sind – und nie wieder in Anspruch zu nehmen, dass Gott dies täte.

Dies ist der Kern, dies ist das Herz unserer Arbeit, denn, sobald wir damit aufhören, einander ins Unrecht zu setzen, beginnen wir, das Leben recht auszuführen. Es ist nun vonnöten, dass wir eine planetarische Spiritualität zu erschaffen suchen, die dies widerspiegelt, die die Welt von der Selbst-Zerstörung fortrückt und schließlich zur Selbst-Erschaffung hinrückt. Die „Neuen Offenbarungen“ halten fest, dass der Zweck des Lebens darin besteht, „uns selbst von neuem in der nächst größten Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.“ Ich pflichte dem bei. Überraschenderweise tut dies ein Gutteil der Menschheit. Aber die Menschheit hat die Spur bei ihrer bedeutendsten Mission verloren.

Wir müssen nun diese Mission in Vertretung unserer gesamten Spezies wieder in Anspruch nehmen. Und wir müssen nicht bloß auf den Weg weisen, sondern ihn auch anführen. Ich glaube, deswegen sind uns allen die Einsichten und Erfahrungen zugekommen, die wir haben. Ich denke nicht, dass wir zufällig zu unserem Verständnis gelangt sind. Ich sage euch, niemand ist über dieses Gewahrsein per Zufall „gestolpert“. Wir sind vom Leben selbst dazu eingeladen worden, das Leben über das Leben vermittels des Prozesses des Lebens Selbst zu informieren.

Nehmen wir diese Einladung an, so haben wir das Neue Denken in eine idea virus zu kehren, denn es ist eine Botschaft von atemberaubendem Schwung und Reichweite wie auch von wundersamer Freude und Hoffnung. Unser Job besteht nicht darin, diese Botschaft ersterben zu lassen, bevor sie eine Chance hatte, in den Herzen der Menschheit zu leben.

Unsere Gelegenheit – bei Jenen von uns, die von der Botschaft derart tief berührt wurden, dass wir wissen, sie kann das Leben der Menschen ändern – besteht darin, fortlaufend unseren Geist gegenüber dem Gott unseres Herzens zu öffnen, und alle weitere dazu einzuladen, dasselbe zu tun.

Unsere Mission, sollten wir die Wahl treffen, sie uns anzueignen, besteht darin, Bringer des Lichts zu werden, und mithin wahrhaftig die Welt zu erleuchten, den Weg zu ihrer neuen spirituellen Erfahrung anzuführen. Meines Erachtens müssen wir dies alle tun. Und wir müssen alle einander zur Leiterschaft einladen.

Um es klar herauszubringen, ich schlage hier keine „neue Religion“ vor. Das Letzte, was die Welt braucht, ist eine neue Religion. Was meiner Auffassung nach der Menschheit zur Zeit von Nutzen wäre, ist eine Bewegung, um ihre gegenwärtigen Religionen zu reformieren, sie zu bestärken, zu vergrößern und zu erweitern, dabei am Leben erhalten, was in ihnen das Beste ist, und, schließlich Dasjenige, was dysfunktional ist, was einfach nicht funktioniert, beiseite zu lassen.

Dies ist die kühne neue Arbeit, zu der ich jeden von euch einlade. Dies ist genau das, was Martin Luther seinerzeit tat, und es ist genau das, was heute vonnöten ist.

Es ist an der Zeit für eine Zweite Reformation.

Ich möchte hier nicht eine lange Liste dessen ausbreiten, was in den exklusivistisch organisierten Religionen von heute nicht funktioniert. Dieses Thema ist anderwärts in vollen Details abgedeckt. Was ich sagen möchte, ist, Dasjenige, was nicht funktioniert, schafft viele der Probleme, denen wir heute gegenüberstehen. Dies gilt in Ländern, wo die Religion eine dominierende Rolle in den sozialen Haltungen, Handlungen und Reaktionen spielt, wie in den Vereinigten Staaten und im Irak, wie es auch in Ländern gilt, wo die Religion scheinbar nicht so eine große Rolle im politischen Handeln spielt, wie in China und Nordkorea. Denn die Religionen unserer Vorfahren haben die Glaubensvorstellungen und Werte von heute in allen Kulturen erschaffen – und es sind jene Glaubensvorstellungen und Werte, die unsere gegenwärtige Krise erzeugen, und die nun einer Reformation bedürfen.

Das Problem auf dem Planeten heute ist kein politisches, kein ökonomisches und kein militärisches Problem – doch versuchen wir, es mit politischen, ökonomischen und militärischen Mitteln zu lösen. Das Problem auf dem Planeten heute ist ein spirituelles, und es kann nur durch spirituelle Mittel gelöst werden. Auch dies habt ihr mich zuvor bereits sagen gehört.

Sobald wir unsere tiefliegendsten spirituellen Glaubensüberzeugungen ändern werden, werden wir unsere menschlichen Werte ändern. Und sobald wir unsere menschlichen Werte ändern, wird dasjenige, was nun als politische, ökonomische und militärische Probleme erscheint, verschwinden. Wir können dies tun. Dies ist das Mögliche Ereignis. Aber wir können es nicht tun, solange jeder von uns alleine arbeitet.

Deswegen hat diese Foundation das Life Education Program geschaffen, das Jenen Führungsausbildung und Präsentationsfertigkeiten anbietet, die sich zusammenschließen wollen, um ein weltweites Team der Botschafter der Neuen Spiritualität zu formen. Es ist nicht zu spät, sich der FasTrak-Version dieses Programms nun anzuschließen. Die Foundation bietet jedes Jahr eine Eintragungs- und Teilnahme-Zeit, und das heurige Programm steht im Augenblick an. Du kannst immer noch hereinkommen, während wir uns durch die ersten paar Wochen eines viermonatigen Commitments bewegen. Um mehr darüber zu erfahren, wie du auf die andere Seite dieses verblüffenden Programmes mit einem Zertikat über ein Zuende Gebrachtes Studium Der Neuen Spiritualität gelangst, dafür ausgerüstet, ihre Botschaften mit einer Welt zu teilen, die nach einer neuen Erfahrung des Lebens und Gottes hungert, rufe jetzt im Moment das Foundation-Büro an und bitte darum, mit jemandem über einen Last-Minute-Zugang zum FasTrak dieses Jahres sprechen zu mögen.

Zum Allerletzten, befasse dich mit einer möglichen Anmeldung zum ReCreating Yourself Spiritual Renewal Retreat der Foundation zum Jahresende vom 28. Dezember bis zum 1. Jan. Dies ist der populärste Retreat, den wir jedes Jahr anbieten. Es ist eine kraftvolle, wunderbare Weise, das Neue Jahr zu beginnen. Ruf uns jetzt an und frage danach.

Ein neues Jahr kommt heran. Es ist für dich an der Zeit, in deine Rolle als ein Modell und als ein Botschafter der Neuen Spiritualität einzutreten. Es ist für dich an der Zeit, „dein Leben zu ändern, die Welt zu ändern“. Wie ich bereits sagte, wir haben keinen Augenblick zu verlieren.

Mit Liebe … neale.

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BOTSCHAFT VON MARION

Hallo meine Freunde:

Ich hoffe sehr, jeder hatte eine wunderbare Thanksgiving-Woche (wenigstens jene aus den USA). Die letzten paar Wochen waren voller Herausforderungen, sowohl bei der Arbeit als auch an der Front zuhause.

Wisst ihr, manchmal erfahre ich die Feiertage als eine wundersame und freudige Zeit des Jahres, und ein anderes Mal bringen sie mir eine Menge Zeug ins Leben. Ich weiß nicht, dass ich zu dem Punkt gelangt bin, wo ich notwendigerweise die verursachenden Faktoren von alledem begreife, doch bin ich zu dem Punkt gelangt, wo ich genügend Einsicht haben kann, zu verstehen, dass es von den Feiertagen herrührt, und genügend Einsicht, dies nicht meinen Gefühlen gegenüber dem Zeug direkt vor mir zuzuschreiben.

Thanksgiving dieses Jahr brachte mir einige Traurigkeit. Ich bemerkte, ich vermisse das Thanksgiving meiner Kindheit. Ich vermisse meine lieben Freunde, die für mich gleichfalls zur Familie gehörten. Die meisten von ihnen haben bereits den Planeten verlassen und nur wenige sind noch über. Die Übriggebliebenen sind über das ganze Land verteilt, und gewöhnlich kommen wir zu den Feiertagen nicht zusammen.

Während ich mich also an dem Tag an den Kindern und an Darrin erfreute, befand ich auch, dass ich diese Unterströmung der Sehnsucht nach vergangenen Tagen erlebte. Ich denke, nächstes Jahr möchte ich einige Traditionen für die Feiertage versuchen und mit ihnen beginnen, nach denen sich meine Kinder sehnen können, wenn sie in meinem Alter sind. Ich habe mich bisher damit noch nicht befasst, da wir zusammen über viele Jahre ein recht unkonventionelles und außergewöhnliches Dasein führten, und da eine Stabilität und familiäres Leben im Zuhause nicht so sehr unseren Blickwinkel ausmachten, wie es das Reisen und Dinge während der Ferien zu tun darstellten, die mit dem Inanspruch-Genommensein durch Andere zusammenhängen. Dieses Jahr komme ich zu dem Verständnis, dass uns die Traditionen, in denen wir aufwachsen, mit einem besonderen Anker für den Rest unseres Lebens ausstatten.

Die Dinge in der Foundation sind im Fluss – der FasTrak geht seinen Gang, und alle Angelegenheiten für das Holiday Retreat dieses Jahres und für das LEP-Vorort-Training sind am rechten Platz. Wir haben uns mit den Auftragnehmern getroffen, legten die letzten Dinge dabei fest, bekamen die Mahlzeiten geplant und die Zimmer im Hotel aufgeteilt. Es ist lustig - als ich mein erstes Retreat in den Feiertagen 2004 besuchte und zur selben Zeit meine eigene FasTrak-Erfahrung hatte, hätte ich mir keine Vorstellung von all den Fäden machen können, die zusammengewoben gehören, um den fantastischen Teppich zu erschaffen, der die Feiertage-/LEP-Erfahrung ausmacht.

Absolut, dies ist meine Lieblingsjahreszeit bei der Arbeit in der Foundation. Das Holiday Retreat und das LEP Vorort sind die Edelsteine in unserer kleinen Krone. Es sind spaßerfüllte, aufregende Zeiten, und, es alles zusammenzubringen, ist einfach ein Wahnsinnsspaß. Darin sind wir wirklich gut, und das lieben wir am meisten.

Segenswünsche für euch alle während dieser besonderen Zeit des Jahres.

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Foundation

PS: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org (marion [at] cwg [dot] org), meine Handy-Nummer ist (541)301-0365.

 

 

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»DER HEIMLICHE DIEB«

von Rose Wolfenbarger

Angst ist ein heimlicher Dieb, der uns unseres wertvollsten Besitzes beraubt – der Freude am Leben, der Freude, die unser Geburtsrecht ist. Und allzu häufig sind wir uns nicht einmal gewahr, dass ein Diebstahl erfolgte! Wir vergessen, dass unser natürlicher Zustand der des Glücklichseins, der Liebe, der Freude und der Dankbarkeit ist.

 

Ich glaube, jede einzelne und alle negativen Emotionen, die ich empfinde … Ärger, Schuld, Eifersucht, etc. … haben ihre Wurzeln in der Angst. Sobald ich mich tief genug in diese Gefühle hineingrabe und nach dem Beweggrund hinter dem Beweggrund für sie suche, werde ich fündig, dass sie eine Angst verdecken. Angst und Liebe können nicht gleichzeitig miteinander existieren. Ja, beide Emotionen sind in mir. Aber zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist das, was ich bewusst empfinde, ein Ergebnis meines inneren Selbst-Gespräches. Sobald ich negative Emotionen empfinde, so deswegen, weil ich Angst habe, und meine Vorstellungswelt befeuert diese Angst, indem sie mich an all die „schlechten“ Dinge erinnert, die passieren können.

 

Und nicht bloß meine Vorstellungen, sondern auch die täglichen Nachrichten … die Betonung der Medien scheint darauf zu liegen, über uns all die angsterfüllten Dinge, die in der Welt geschehen, zu erzählen. Wir werden bombardiert mit Sachen, vor denen wir Angst haben … von Stürmen, die sich zu Hurrikanen entwickeln könnten, wird stündlich berichtet, auch dann, wenn sie Tausende von Meilen und viele Tage von dort entfernt existieren, wo wir leben. Die sich eskalierenden Spannungen im Nahen Osten … die ansteigenden Ölpreise … potentielle Terroristenangriffe … wer kann von all diesen Dingen hören und nicht dabei angsterfüllt werden?

 

Die Angst ist ein heimtückischer Bettgenosse! Ich habe bis vor kurzem nicht begriffen, wie überall vorhanden und zerstörerisch Angst ist. Oh, ja, ich wusste um die Angst vor dem Tod und um die Angst vor den Terroristen Bescheid, da diese Ängste recht universal sind und durch die verschiedenen Medien Tag für Tag genährt und gar entflammt werden. Doch die subtileren, durchdringenderen und in persönlicherer Weise Schaden anrichtenden Ängste entdeckte ich in mir selbst erst kürzlich. Lasst mich das erklären.

 

Vor einigen Monaten begann ich eine neue Beziehung. Es war die fantastischste Beziehung, die ich je hatte … und in meinem Alter von 76 Jahren hatte ich durchaus einige Beziehungen … aber diese war perfekt. Wir dachten gleich, hatten ähnliche Werte, sogar Gleiches und Ungleiches stand im Gleichgewicht. Alles ging schön seinen Gang, und ich war in einem beständigen Zustand der Dankbarkeit für all die Gaben, die ich im Leben erhalten hatte, und die mich zu diesem Punkt gebracht haben. Der schmerzhaften früheren Beziehungen erinnerte ich mich sogar mit einem Lächeln und mit Liebe, da ich mir bis aufs Äußerste gewahr war, dass ich ohne diese unbehaglichen Erfahrungen nicht diejenige sein würde, die ich heute bin, und ich liebe es, wer ich jetzt bin!

 

Alles lief in der neuen Beziehung ein paar Monate lang gut. Dann eines Tages wurde er betriebsam, geschäftig, und rief nicht mehr an, wie er es angekündigt hatte. Zuerst war das okay, aber mit der Zeit ohne ein Wort von ihm sprangen meine Ängste und Selbst-Zweifel, nicht gut genug zu sein, aus ihrem Versteck, und meine Gedanken drehten sich von liebender Dankbarkeit weg und hin zu dem Fragen, was denn falsch sei. Meine innere Stimme begann mir davon zu erzählen, dass ich etwas falsch gemacht hätte. Es muss meine Schuld gewesen sein, dass er nicht mehr anrief. Dann begann meine innere Kritikerin mir zu sagen, ihm nicht zu trauen … dass er hier bei mir wäre, sofern er sich wirklich um mich kümmerte, wie er sagte. Er würde das Anrufen nicht vergessen. Ich bin für ihn nicht wichtig … und so weiter und so weiter.

 

Interessanterweise hatte ich ein paar Wochen davor eine Freundin beraten, deren Beziehung gerade zuende gegangen war, und ich hatte ihr zugehört, als sie ihre Verletzung herausseufzte und sich fragte, was sie falsch gemacht habe, oder, was sie hätte anders machen können, um die Beziehung halten zu können. Ich sagte ihr, das eine um das andere Mal, dass sie keinen Grund hat, sich Vorwürfe zu machen, und versicherte ihr, dass ihr Schmerz von ihren frühen Kindheitsjahren herrühre, als ihr Vater die Familie verlassen hatte …. Aber gleich, wie sehr ich es auch versuchte, sie blieb bei ihrem Glauben, dass etwas bei ihr nicht richtig sei, etwas, was sie hätte tun können, aber nicht tat, und deswegen sei die Beziehung zuende gekommen. Ich war also recht vertraut mit der Art und Weise, in der unsere Angst, nicht gut genug zu sein, uns dazu bringen kann, die Wahrheit zu ignorieren und in der Vorstellung erfundenen Fehlern Bedeutung beizugeben.

 

Ich hatte keinerlei Zweifel hinsichtlich der Empfindungen dieses Mannes für mich. Ich wusste, er wollte mit mir sein, so sehr, wie ich das auch wollte. Doch meine Gedanken machten ihm und/oder mir Vorwürfe, und brachten mich dazu, mich verletzt und ängstlich zu fühlen. Zum Glück erinnerte ich mich meiner Beratung meiner Freundin, und lächelte, als ich erkannte, dass ich dasselbe wie sie tat. Somit war ich in der Lage, die bezweifelnden, verletzenden Gedanken zu beenden, bevor sie Schaden anrichteten. Zugegeben, ich konnte sie nicht einfach ganz abstellen. Ich konnte sie beenden und mich bewusst all der guten Empfindungen zwischen uns erinnern und mich wieder warm und geliebt fühlen. Eine Weile später fielen sie wieder herein, und ich musste mich wieder auf all die guten Gefühle konzentrieren, die wir miteinander haben, und musste mich darauf besinnen, dass diese trennenden Gedanken nicht die Wahrheit darstellten. Sie waren meine Ängste, die sich selbst zum Ausdruck bringen, nicht die Wahrheit.

 

Ich bin mir sehr gewahr, dass diese Gedanken, sofern sie ungeprüft durchgehen, unsere Beziehung ruinieren können. So traf ich bewusst die Wahl, mein Denken immer dann, wenn die Angst zum Vorschein kam, umzuwenden, indem ich mich der guten Zeiten erinnerte … indem ich mich darauf konzentrierte, wie großartig es sich anfühlt, beisammen zu sein. Und - es funktionierte. Ich traute mich sogar, ihm von meinen negativen Gedanken über ihn zu erzählen … zeitlich hinter ihrem tatsächlichen Erscheinen, und als ich klar erkannt hatte, dass sie meine herausgespieenen Ängste und Selbst-Zweifel waren, und dass sie mit ihm wirklich nichts zu tun hatten. Unsere Beziehung wurde stärker und stärker, und wird weiterhin kräftiger, wo wir nun unsere Wahrheiten miteinander teilen … unsere verborgenen Ängste inbegriffen.

 

(Rose Wolfenbarger war über 10 Jahre ein Mitglied der ReCreation Foundation Familie. Sie ist zu erreichen unter: rose [at] cwg [dot] org (rose [at] cwg [dot] org).)

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FRAGEN UND KOMMENTARE VON GmG-LESERN

Hi, Neale!

 

Ich schreibe nicht an dich als einer Autorität für alles in der Welt. Allerdings nehme ich wahr, dass du durch deine Erfahrungen mit Gott/Göttin eine bessere Perspektive hast als ich.

 

Ich habe gerade die Lektüre der Prophezeiungen von Nostradamus und des Autors von ‚Sacred by the Light’, Dannion Brinkley, beendet. Was mich befremdet, ist, dass Beider Voraussagen ähnlich sind, und du deutetest in deinem Buch gleichfalls darauf.

 

Sind wir wirklich in der Endzeit? Glaubst du wie die Mayas daran, dass es mit der Erde, falls nicht bedeutende Änderungen in der Liebe-Frequenz der Erde vorgenommen werden, 2010 zu Ende geht? Gibt es einen Anti-Christ, der die Weltbeherrschung zu unternehmen versucht? Diese Voraussagen sind beängstigend, doch zur selben Zeit merke ich, dass wir nicht ängstlich sein können; wir wählen es, zu dieser Zeit hier zu sein, um dies zu erfahren.

 

Jeder sagt, das einzige, was zu tun sei, ist, seinen Geist und die Seele vorzubereiten und im Innern sich auf Gott zu zentrieren. Doch wie - einfach mit Meditation und mit Gebet? Im Grunde genommen vermute ich: ich frage danach, was wir tun können, um uns für die herankommenden Wandlungen der Zeiten vorzubereiten? Sei daran erinnert, du sagtest, dass ich dich alles fragen kann, und dass du stets hier sein wirst. Vergaß ich zu erwähnen, wie viel das für mich bedeutete? Obgleich ich den letzten Teil nicht begriffen hatte, wie sehr ich mich dir dienstbar mache.

 

In Liebe, Penny.

 

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Meine liebe Penny, ich werde über derartige Gedanken so traurig, die fortwährend in Erscheinung treten, wie die Welt, so, wie wir sie kennen, zu Ende gehe. Das Weltenende ist seit Beginn der Zeit vorausgesagt worden. Und die Welt mag eines Tages in Bälde zu Ende gehen … oder bestimmt, das Leben, so, wie es zur Zeit gelebt wird, mag sich verblüffend und dramatisch ändern.

 

Aber die vor uns stehende Frage sollte nicht sein: Oh, mein Gott, was geschieht mit mir? Und mit der Welt? Sondern vielmehr: Wie kann ich diesen Augenblick dafür einsetzen, die Personifizierung der größten Version der großartigsten Vision, die ich je von mir hatte, zu werden? Wie kann ich mich selbst heilen und die Welt heilen? Was kann ich in diesem Augenblick an Gutem tun, um der Welt mehr Liebe, mehr Licht, mehr Gewahrsamkeit, mehr Verstehen, mehr bedingungsloses Akzeptieren zu überbringen? Wie kann ich den Part von mir berühren, der in jedem Moment von Gott berührt wird?

 

Was auf diesem Planet geschieht, erfolgt aus dem kollektiven Bewusstsein heraus. Es ist das Produkt der kombinierten Realität, die von allen geteilt wird. Diese kombinierte Realität ist in Teilen von dir, zu jeder Stunde, an jedem Tag, gebildet, geformt und erschaffen. Gedanken sind Dinge, und können dafür eingesetzt werden, die Dinge zu ändern, die von anderen Gedanken geschaffen worden sind, Gedanken, die dir vorangingen.

 

Deine Fragen hinsichtlich Nostradamus und Brinkley schlagen vor, dass wir uns auf einem Kollisionskurs befinden, der unvermeidlich sei; dass unser Schicksal vorherbestimmt sei. Doch ich sage dir dies: nichts ist im Geiste Gottes vorherbestimmt, denn der Geist Gottes ist dein Geist, er steht im Begriff, zu denken, was jener gerade im Augenblick denkt. Dein Geist und mein Geist und jedermanns Geist. Es sind unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Entscheidungen, unsere Wahlen, unsere Festlegungen, die unsere Realität erschaffen werden und erschaffen.

 

Folgendes ist die umfassendste Botschaft Gottes: du erschaffst deine eigene Realität. Niemand rafft das. Nicht einmal sogenannte „New Ager“. Würden sie das tun, so würden sie nicht solche Fragen stellen wie „Sind die Endzeitprophezeiungen wahr?“. Sie würden fragen: „Was wähle ich angesichts all der Gedanken der Welt ebendarüber, jetzt zu tun?“ Dann würden sie der Frage eine Antwort erteilen, sie nicht bloß stellen, und sie würden nicht bloß auf eine Antwort durch einen Anderen warten.

 

Du, meine Freundin, brauchst von mir darüber nichts zu hören. Du weißt um alles, was du nötig hast, um um Liebe, um Frieden, um Harmonie, um Ehrlichkeit und Integrität, um Freundlichkeit und Güte, um Frieden und gar um, ja, Gott zu wissen. Handle einfach so, als würdest du darum wissen. Mache jeden Tag, jeden Augenblick zu einem lebenden Monument für das, was du bereits über diese Dinge weißt; zu einem lebendigen Zeugnis dessen, wofür du dich hinsichtlich dieser Dinge entschieden hast; zu einer lebenden Demonstration von Wer Du Wirklich Bist.

 

Meine wunderbare Penny, tu, was du bist. Tu liebevolle, freundliche, sanfte, friedvolle, schätzenswerte, heilende Dinge. Jeden Tag. Überall, wohin du gehst. Bei jedem Menschen, den du berührst. Dann, sei darauf aus, noch mehr Leben zu berühren. Und dann, noch mehr als jene. Lange weiter aus und berühre die Welt mit deiner Herrlichkeit, und mit der Herrlichkeit der Wahrheit von Wer Du Bist. Von wer wir alle sind.

 

In jedwedem Augenblick haben wir die Wahl, in Liebe oder in Angst zu leben. Wähle jetzt die Liebe, und für immer. Sollte die Welt, so, wie wir sie kennen, zuende gehen, was denn? Nur ein oder zwei Dinge können passieren: du wirst zusammen mit ihr sterben, in welchem Falle du dich an einem weit besseren Ort befinden wirst, als du es dir je vorstelltest; oder du wirst weiterhin leben, und leben in der spannendsten Zeit, die dieser Planet je gesehen hat. Und du wirst eine der Wenigen sein mit einem Verständnis von all dem, was geschehen ist, und von all dem, was dann geschehen kann, um eine neuere Welt zu erschaffen.

 

Lebe also nicht in Angst, sondern im Glauben. Im Glauben, dass alles, was die Zukunft uns bereithält, perfekt ist. Die perfekten Bedingungen für dich, die perfekte Erfahrung von wer und was du wirklich bist zu erschaffen.

 

Gott ist ein liebender Gott. Nichts ist geschaffen, nichts, was nicht zu deinem Höchsten Guten beiträgt. Entweder du glaubst das oder du glaubst es nicht. Wenn du es glaubst, so gibt es nichts, was ich zu sagen brauche, damit sich alles für dich besser anfühlt. Wenn du es nicht glaubst, so gibt es nichts, was ich sagen kann.

 

Penny, ich nehme nicht in Anspruch, alle Antworten zu kennen oder zu haben. Dasselbe gilt, denke ich, für Nostradamus (in der Folge), auch für Brinkley, auch für jeden anderen. Alle Botschaften, die wir erhalten, erhalten wir durch die Filter unserer eigenen Verständnisse und früherer Glaubensüberzeugungen.

 

Mit anderen Worten, Neale hört, was Neale bereitet ist zu hören, wofür er bereit ist zu hören, wofür er geübt ist zu hören, und wofür er prädisponiert ist zu hören. Nur du kannst darüber entscheiden, ob das, was Neale aus seiner Quelle hört, etwas ist, was der Wahrheit deines Seins nahe kommt. Dasselbe ist wahr für das Material, was durch Brinkley durchkommt, oder durch sonst jemanden. Vielleicht wird die Welt bis in ihren Kern hinein innerhalb der nächsten fünfzig Jahre, oder weniger, erschüttert werden. Einige sagen, im nächsten Monat. Die Frage ist, was dann? Was wirst du dann tun?

 

Was Gutes wirst du für den Rest von uns sein? Für Jene, die in Angst und Schrecken sind, die im Dunkeln zittern, die sich vor der Zukunft fürchten? Ich sage dies, meine Freundin, zu dir, weil ich möchte, dass du das in Betracht nimmst, dass du genau zu diesem Zeitpunkt auf die Welt gekommen bist, um eine von Jenen zu sein, die die Welt heilt, und die die Welt nicht weiter in die Angst entlässt. Tue das. Es ist nicht schwer. Jeder, der je so viel wie ein Lächeln von dir erhalten hat, wird dir davon erzählen, wie leicht es für dich ist, dies zu tun.

 

Geh deswegen hinaus, und sei der Welt ein Geschenk. Und lächle viel. Denn ein Lächeln ist Liebe, in annoncierter Form. Liebe für was immer und Liebe für wen immer, die du anlächelst.

 

Liebe, Neale.

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin #220 [1.12.06] - Übersetzung: Theophil Balz [4.12.06]

 

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_220.html

 

Die

 

- übersetzten Bulletins der letzten zweieinhalb Jahre,

- die kostenlosen E-books von ND Walsch,

- sein Internet-Tagebuch (Blog),

- Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

- Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

http://www.gmg-materialien.de

 

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Du kannst Dich

 

aus diesem Bulletin AUSTRAGEN, indem Du auf den folgenden Link klickst:

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation“, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

 

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Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

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BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

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Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eingerichtet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es – dafür vielen Dank.

 

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.“

 

 

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