GmG Bulletin #223

GmG Wochenbulletin #223

Die Woche vom 22. Dez. 2006

PDF zum Herunterladen

»Über den Sankt Nikolaus«

 

DIE THEMEN DER WOCHE :

- Neale spricht über: den Sankt Nikolaus ….

- [Annoncierung]

- Botschaft von Neale

- Botschaft von Marion

- Fragen und Antworten von GmG-Lesern

= = = = = = = = = = = =

 

NEALE SPRICHT ÜBER : DEN SANKT NIKOLAUS …..

Ich bin hier, um euch zu sagen, dass mich heute der Sankt Nikolaus besuchte. Ja, er war ein wenig früh da, aber er erklärte mir, er wollte sicher sein, mich anzutreffen, angesichts meines so vollen Zeitplanes und all dem ….

Er sagte, er komme am Weihnachtsabend wieder, keine Sorge - - jedoch, das, worüber ich mich wirklich besorgen sollte, sei, ob ich in meinem Kniestrumpf Kohle bekommen würde. Ich sei dieses Jahr kein, so sagte es der Heilige, besonders guter Kerl gewesen. Und seinem Gedächtnis nach in keinem weiteren Jahr, fügte er an.

Hmmm ….

Nun, ich bin nicht besorgt. Ich weiß, dass der Nikolaus sowohl einen weiten Sinn für Humor als auch eine Menge Weisheit besitzt, und er weiß, dass wir letztlich in keinem Belohnungs- oder Straf-Universum leben. Er begreift sehr wohl, dass jedes menschliche Wesen liebenswert ist, und dass die Fehler, die wir alle begangen haben, bereits vergeben sind. Ja, im Königreich Gottes erfordern sie kein Vergeben, lediglich in unserem Herzen.

So kommt der Nikolaus einmal im Jahr, um uns zu entsinnen, wie wunderbar wir sind, wie verehrenswürdig wir sind, wie vollkommen „perfekt" wir einfach sind, wo wir an diesem Weihnachtsmorgen aus der Kiste kommen. Unsere Socken sind nicht mit Kohlen gefüllt, weil der Nikolaus sich sehr darüber im Klaren ist, dass wir alle Kinder des Göttlichen sind, von Herzen unschuldig und rein, und uns nur in der Auffassung einiger weniger Dinge geirrt haben.

Der Heilige Nikolaus wird auch an diesem Sonntagmorgen in deinem Haus sein, es wäre also gut, wenn du auf ihn vorbereitet ist. Er kann kommen und gehen, ohne dass man ihn sieht oder hört, aber du wirst in der Lage sein, zu fühlen, dass er da war, an der Energie, die du im Raum spürst, wenn du des Weihnachtsmorgens aufstehst. Du kannst diese Energie ergreifen und sie tief in dir festhalten, wo du sie veranlassen kannst, jeden Tag des Neuen Jahres hindurch zu verbleiben. Alles was du tun musst, ist zu entscheiden, dass du das möchtest; dass du das wählst. Dann übergib dir einfach dieses Geschenk zum heurigen Weihnachten.

Im Jahr 1897 schrieb ein acht Jahre altes Mädchen namens Virginia O’Hanlon einen Brief an The New York Sun, wo sie darum bat: „Bitte sag mir die Wahrheit: Gibt es einen Heiligen Nikolaus?" Die Antwort, die sie erhielt: - - „Ja, Virginia, es gibt einen Heiligen Nikolaus.", ist eine der am meisten wiedergedruckten Zeitungs-Herausgeber-Editoriale aller Zeiten, sie erscheint in Dutzenden von Sprachen, in Büchern, Filmen, auf Postern und Grußkarten in jedem Jahr seit ihrer Erstveröffentlichung.

Der Autor von „Ja, Viktoria", der alte Zeitungsmann und Sun-Editorial-Schreiber Francis Pharcellus Church, erstellte eine Antwort von 500 Worten, abgedruckt am 21. Sept. 1897 auf Seite sechs der Zeitung, ohne Verfasserzeile.

„Ja, Virginia, es gibt einen Heiligen Nikolaus", schrieb Church. „Er existiert so gewiss wie die Liebe, die Freigiebigkeit und die Hingabe existiert, und du weißt, jene gibt es in Überfülle, und sie verleihen deinem Leben höchste Schönheit und Freude. Ach! Wie trostlos wäre die Welt, wenn es keinen Heiligen Nikolaus gäbe. Sie wäre so trostlos, als gäbe es keine Virginias. Es gäbe dann keinen kindergleichen Glauben, keine Poesie, nichts Romantisches, was diese Existenz erträglich machte."

Die Herausgebernotiz war bestimmt, weit hinter Church’s Tod im Jahr 1906 fortzuleben; bis über die Einstellung von The Sun im Jahr 1950, ja bis nach Virginia O’Hanlon Douglas hinaus, die aufwuchs, um in New York Lehrerin zu werden, und die 1971 verstarb.

(Mit Erlaubnis des Newseum wiederabgedruckt, des einzigen interaktiven Museums der Nachrichten der Welt, mit Sitz in Arlington, Virginia.)

Ich dachte, dies ein weiteres Mal an dieser Stelle zu lesen, macht euch Freude.

Von allen von uns bei der ReCreation Foundation, Fröhliche Weihnachten für alle!

Liebe und Umarmen … Neale.

 

= = = = = = = = = = =

 

BOTSCHAFT VON NEALE

Meine Lieben Freunde ….

Ich teile mit euch an diesem Wochenende eine Botschaft, die ich in den letzten paar Jahren immer mit euch zu Weihnachten geteilt habe. Zum ersten Mal schrieb ich sie 2003 als meine Botschaft zu dem jährlichen Christmas Eve Candlelight Gottesdienst, ausgeführt von der ReCreation Foundation in unserem Zuhause in Ashland, Oregon – das ja wirklich die Weihnachtskarten-Stadt, U.S.A. ist. Ich hoffe, ihr freut euch an der Wiederveröffentlichung dieser Botschaft ….

 

Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen.

Ich war von zwei Uhr bis sechs Uhr morgens auf, und hatte eines meiner Gespräche mit Gott.

»Sprich mit mir über Weihnachten. Was hat es damit auf sich?«

Und ich hörte: »Was meinst du damit, was es damit auf sich habe? Ich habe es millionenmal gesagt, was es damit auf sich hat.«

Also sagte ich: »Sag es mir noch einmal. Ich denke, ich habe das nicht mitbekommen.«

Und plötzlich war mein Kopf erfüllt von einem Weihnachts-Lied – einem der beseligendsten und triumphierendsten unter den Weihnachtsmelodien.

»Joy to the world,« begann das Lied, »the Lord has come.«

Aber ich konnte es noch nicht so richtig fassen. Ich wunderte mich weiter, was ist freudig an der Ankunft von jemandem, der sich als Herr über uns ausgibt?

Gott!, sagte ich … Ich verstehe das nicht!

Und Gott antwortete: »Du hast recht. Du verstehst das nicht.«

Dann sagte Gott: »Aber wenigstens stellst du eine Frage. Und das ist gut. Es ist wirklich schwer, etwas zu verstehen, wenn du denkst, es gebe keine weiteren Fragen mehr. Du kannst keine Antwort erfahren, solange du denkst, du habest schon die einzige Antwort, die es gibt.«

»Nun, ich habe die Antwort nicht«, gab ich zu. »Was also ist die Antwort?«

Und Gott sagte: »Die Antwort ist, dass der Herr … der gekommen ist … nicht ein Herr über dich ist, sondern in dir.«

Diese Worte erreichten mich um 2 Uhr 57 am Morgen, und ich bewegte sie in meinem Herzen.

»Dann«, wagte ich mich hervor, »ist die Weihnachtszeit nicht gerade eine Zeit des Erinnerns an die Geburt eines Kindes. Wir singen über dieses Kind zu dieser Jahreszeit, ehren seine Ankunft, denn es brachte ein neues ERZÄHLEN einer großen Wahrheit - und ein neues LEBEN von ihr - auf die Welt. Und dies waren wahrhaftig Nachrichten des Trostes und der Freude.

Doch das ist auch eine Geburtstagsfeier des Ge’christeten‘ [‚of the Christed one‘ – engl.] in uns allen.«

Und Gott antwortete sanft: »Ja.«

Dann machte ich mir Gedanken, was all die Lieder, die Botschaften und Gefühle zu Weihnachten bedeuten, wenn ich diese Wahrheit akzeptierte. Wenn ich wirklich verstünde, dass die Botschaft dieser Tage nicht von einem einzelnen gesegneten Wesen handelt, sondern von allen Wesen; von allen Wesen, die gesegnet sind.

Nicht von jemand ANDEREM, sondern von UNS.

Von MIR.

Aber, o mein Gott, das klang nicht gut. Ich meine, es hörte sich wie Blasphemie an. Wie konnte sich Weihnachten um mich drehen?

Um all die selbst-zentrierten egomanischen Gedanken!

Es handelt von der Ankunft des Herrn! Es handelt von dem Geschenk der drei Weisen!

Aber, mein Herz blieb dabei, - was wäre, wenn ich das Geschenk bin? Und, was wäre, wenn der Herr gekommen IST - -, um in mir zu sein, und nicht über mir?

Ich weiß, ich kann einen Ort für ihn ÜBER mir finden, aber kann ich einen Ort für ihn Inmitten von mir finden?

Und was würde es für mich bedeuten, wenn ich das machte? Was zu sein würde es für mich bedeuten – nicht nur ein Mensch, der gesegnet WURDE, sondern ein Mensch, der gesegnet IST?

Und was würde es für mich bedeuten, dass ich von DIR in gleicher Weise denke? Was, wenn ich DICH als gesegnet ansehe? Würde ich mich dann anders dir gegenüber verhalten?

Ich möchte meinen, ich täte es. Ich möchte meinen, dass ich freundlicher zu dir wäre. Milder mit meinen Worten, umsichtiger mit meinen Taten, mitfühlender mit meinen Gedanken, ehrlicher in meinen Angelegenheiten, geduldiger und freigiebiger und … und gewahrsamer des Wunders, der du bist.

UND: WÜRDE ICH DENKEN, ICH SEI EINE GESEGNETE PERSON, würde ich mich dann mir gegenüber anders verhalten?

Ich denke, ich WÜRDE es. Ich denke, ich wäre freundlicher zu mir. Milder mit meinen Worten, umsichtiger mit meinen Taten, mitfühlender mit meinen Gedanken, ehrlicher in meinen Angelegenheiten, geduldiger und freigiebiger und … und gewahrsamer des Wunders, der ICH bin.

Ist es hinfür MÖGLICH, dass wir ALLE gesegnet sind?

Das fragte ich mitten in der Nacht, und die Rückantwort war niederschmetternd schlicht: »Ja. Einige von euch wissen darum eben nicht. Einige von euch haben das vergessen.«

SOOO, grübelte ich … das ist die Bedeutung des Christfestes. Dass … das, was ge’Christet‘ ist, in allen von uns geboren wird.

LEBEN in allen von uns.

IST alle von uns.

Wir entsinnen uns dessen ganz einfach. Und deswegen wurde Weihnachten geschaffen, um uns daran zu erinnern.

Weihnachten, so stellt es sich heraus, handelt von keiner besonderen Religion, sondern von allen Religionen. Es bezieht sich nicht auf einen besonderen Menschen, sondern auf alle Menschen.

Es handelt sich nicht um einen besonderen Standpunkt, sondern um den höchsten Standpunkt. Ein Standpunkt, der unsere Verschiedenheiten überschreitet, und es tut heute Nacht nichts zur Sache, ob du ein Christ oder ein Moslem, ein Hindu oder ein Jude, ein Baptist oder ein Buddhist bist.

Oder keiner von den obigen.

Wenn du den Herrn in dir gebärst, dann gibst du einem Wunder und einer Herrlichkeit und einer Weisheit und einer Liebe LEBEN, die von dir her über die ganze Welt hinweg fließen können, und die die Welt für immer verwandeln.

Ist das nicht die Geschichte von Weihnachten?

Und wenn wir diese Geschichte als UNSERE Geschichte LEBEN, sind dann unsere Leben nicht erneuert, sind dann unsere getrennten Selbste wieder zu einem Ganzen zusammengefügt?

In der Tat.

Unsere Seelen sind erregt, unsere Herzen erfüllt. Und dann sind WIR es, die bringen …, die der Welt Freude bringen.

Das Geschenk von Weihnachten ist WIR, in Fülle zum Ausdruck gebracht und in Fülle verwirklicht. Es ist WIR - voll und ganz willens und gänzlich bereit dazu -, es ist an uns, ohne Bedingung zu lieben, ohne Einschränkung zu geben, ohne Begrenzung zu teilen, ohne Angst zu schaffen, uns ohne Scham oder Verlegenheit zu feiern.

Es ist an UNS, die Wahl zu treffen, ohne zu zögern zu vergeben, zu helfen ohne gefragt zu werden, dorthin zu eilen, wohin zu treten die Engel sich fürchten. In der Tat, den Weg für Engel zu bereiten.

Ah, den Weg für Engel zu bereiten. Deswegen sind wir hier. Deswegen kamen wir auf die Erde. Um ein Herold zu sein!

Horch! Der Herold, die Engel singen. Ehre dem neugeborenen König.

In diesem Moment können wir ein Königreich in uns zur Welt bringen … das Königreich, das wir in Gottes Augen SIND.

Wisst ihr, jemand sagte einmal … wenn DU DICH sähest, wie GOTT dich sieht, würdest du eine ganze Menge zum Lächeln haben.

Nun, diese Zeiten sind eine Zeit zum Lächeln. Denn in dieser besonderen Zeit des Jahres können wir, wenn wir es wirklich versuchen, uns sehen, wie Gott uns sieht. Wir können das spüren.

Ihr könnt es überall fühlen, überall wo ihr seid.

Dieses Gefühl heißt Liebe.

Eure Liebe für das Leben, und für all jene, die du in diesem Leben liebst. Und Gottes Liebe für dich.

Der Zauber von Weihnachten ist nun, dass es uns die Erlaubnis erteilt, dieses Gefühl zu nehmen, diese Liebe zu nehmen, und sie mit all jenen zu teilen, deren Leben wir berühren.

Mit einem Freund, und mit einem Fremden.

Mit denen, mit denen wir übereinstimmen, und mit denen, mit denen wir nicht übereinstimmen.

Mit denen, die so aussehen und so handeln wie wir, und mit denen, die das nicht tun.

Wir sind während dieser Jahreszeit dazu eingeladen, diese Liebe zu spüren, und ihr einen ständigen Platz in unserem Herzen zu verschaffen. Die Quelle des Friedens auf Erden und des Wohlwollens gegenüber Männern und Frauen überall zu sein.

Wir sind während dieser Jahreszeit dazu eingeladen, auf der Erde zu wandeln nicht nur als jemand, der GESEGNET worden ist, sondern als jemand, der heilig [‚blesséd‘ – engl.] ist. Nicht nur als der Herr von gutem Benehmen, sondern in der Art und Weise des Herrn.

Denn das ist es, was wir sind. Wir sind der Herr unseres inneren Königreiches, und somit des äußeren gleichermaßen. Verstehen wir das, dann ändert sich alles. Wir fangen an, die Welt auf eine neue Art zu erfahren und auf sie einzuwirken.

Dies ist die Einladung zu Weihnachten. Wir sind dazu eingeladen, mit dieser Erfahrung jetzt zu beginnen.

Freude der Welt! Der Herr ist gekommen. Lasst die Erde ihren König empfangen. Lasst jedes Herz … ihm den Raum bereiten.

Und der Himmel, und die Natur - sie singen!

 

Seid alle gesegnet an diesem Weihnachts-Wochenende 2006.

Liebe, neale.

 

= = = = = = = = = = = =

 

BOTSCHAFT VON MARION

Grüße an alle …

Das ist meine Lieblingsjahreszeit. Ich liebe sie einfach. Ich liebe die Energie dieser Zeit des Jahres, ich liebe die Musik und all den Schmuck. Ich liebe das Essen und all die angebrachten Verzierungen. Es ist wunderbar. Ich spürte überwältigende Dankbarkeit und Wertschätzung für meine Freunde und Familie.

Diese Woche erhielt ich folgende E-Mail zugesandt, und sie stückte der Freude und der Dankbarkeit, die ich empfinde, eine Menge an Kontext an.

 

Sofern du im Kühlschrank Essen hast, Kleidung auf deinem Rücken, ein Dach über dem Kopf und einen Ort zum Schlafen …

dann bist du reicher als 75 % der Welt.

Sofern die auf deiner Bank, in deinem Geldbeutel und etwas Gespartes in einem Teller irgendwo …

dann zählst du zu den Top 8 % der Reichen der Welt.

Sofern du an diesem Morgen mit mehr Gesundheit als Krankheit aufgewacht bist,

dann bist du mehr gesegnet als die Million, die diese Woche nicht überleben wird.

Sofern du nie die Gefahr der Schlacht, des Alleinseins in Gefangenschaft, der Qual der Folter oder das Pochen des Hungers erlebt hast,

dann bist du 500 Millionen gegenüber weit voraus.

Sofern du einen Kirchgottesdienst ohne Angst um Belästigung, Arretierung, Folterung oder Tod besuchen kannst,

dann bist du mehr gesegnet als drei Milliarden Menschen in der Welt.

 

Sofern deine Eltern immer noch am Leben und immer noch verheiratet sind,

so bist du ein seltenes Exemplar, sogar in den Vereinigten Staaten.

 

Sofern du deinen Kopf mit einem Lächeln auf deinem Gesicht hoch hältst und wirklich dankbar bist ….

dann bist du gesegnet, weil die Mehrheit das tun kann, aber die Meisten es nicht tun.

 

Sofern du jemandes Hand hältst, ihn umarmst oder bloß an der Schulter berührst …

dann bist du gesegnet, weil du heilendes Berühren darbieten kannst.

 

Sofern du diese Botschaft lesen kannst, so erhieltst du soeben einen doppelten Segen, indem jemand deiner gedachte und zum anderen: ….

dann bist du mehr gesegnet als über zwei Milliarden Menschen auf der Welt, die überhaupt nicht lesen können.

 

Habe einen guten Tag, zähle Deinen Segen, und reiche dies weiter, um jemand anderen daran zu erinnern, wie gesegnet wir sind. Dir seien ein Fröhliches Weihnachten und Glückliche Feiertage gewünscht.

 

 

 

Jeder von uns ist so glücklich, und mit diesem Glück geht eine schwere Verantwortung einher, unsere Reise und unser Entdecken mit Jenen zu teilen, denen wir unterwegs begegnen – willens zu sein, Vorstellungen und Verstehensmöglichkeiten mit dem Empfinden der Ehrfurcht und des Wunders auszutauschen, die uns am Beginn zu dem Ort der Erforschung führten. Wir vermögen unser Verständnis zum Besten unserer Befähigung zu leben, sodass Andere durch unser Beispiel geleitet werden können.

Wo doch diese Zeit des Jahres „die Jahreszeit des Schenkens" ist, so ist im wahrsten Sinne jeder Augenblick jeden Tages eine Gelegenheit, uns in einem tiefergehenden Sinne kennenzulernen und frei das zu verschenken, was uns gegeben wurde.

Meine Absicht für mich im folgenden Jahr ist es, mein Bestes zu geben, alles von mir mit weniger Furcht, mit mehr Mut und Ungezwungenheit zu geben, als ich es je tat. Ich werde versuchen und mich entsinnen, dass jede Jahreszeit eine Jahreszeit des Gebens darstellt, und dass im Geben das größte Geschenk aufgefunden werden kann.

Welche Festlichkeiten du auch immer begehst, sie mögen glücklich sein. Bewillkommne die Fülle, die die Deine ist in dem Geschenk von wer wir wirklich sind. Du bist im tiefsten Kern Liebe, und das ist alles, was wirklich zählt.

Segenswünsche an alle,

Marion Black, CEO

ReCreation Foundation, Inc.

dba Conversations with God Foundation

PS: Meine E-Mail-Adresse ist marion [at] cwg [dot] org (marion [at] cwg [dot] org), meine Handy-Nummer ist (541)301-0365.

 

= = = = = = = = = = = =

 

FRAGEN UND KOMMENTARE VON GmG-LESERN

 

Die folgenden Q&A erschien zum ersten Mal im Newsletter der ReCreation Foundation vom Februar 2003. Die gestellte Frage war für unsere heutige Welt so relevant, dass wir empfanden, dieser Briefwechsel mit Neale verdiene eine weitere Veröffentlichung. Hier ist er.

Lieber Mr. Walsch …. Ich mache mir um eine Freundin von mir Sorgen, die in ihrem Leben durch eine stressige, sie infrage stellende Zeit geht. Sie hat Zweifel an Gott und an der Erlösung. Ich habe dein Buch noch nicht gelesen, aber ich habe es mir nach dem Gespräch mit ihr gestern abend vorgenommen. Ich habe es bereits in der Bibliothek ausgesucht.

Meine Freundin kam mit einigen recht radikalen Ideen über Gott daher nach der Lektüre deines Buches, und ich weiß nicht, ob ich mich ihnen wirklich adäquat zuwenden kann. Die wichtigste Sorge, die ich habe, ist natürlich die Tatsache, dass sie mir sagte, so traue der Bibel nicht, doch setzte sie dein Buch mit der Schrift gleich. Sie glaubt, dass dieses Buch Gespräche mit Gott von Gott in derselben Weise inspiriert war, wie es Paulus beschreibt, dass alle Schrift „unter Gottes Atem (inspiriert)" sei.

Offen gesagt, das macht mir ein wenig Angst. Da ich dein Buch nicht gelesen habe, möchte ich keine weiteren Behauptungen tätigen, obschon, gibt es da etwas in deinem Buch, was sie von der Schrift als Autoritativem wegbrächte? Ich habe dein Buch durchgeblättert und fand darin keine Bezüge auf die Schrift (was nicht meint, es gebe sie nicht, es meint bloß, ich habe sie wohl nicht gesehen).

Etwas anderes, worüber wir uns auseinandersetzten, ist die Hölle. Sie sagt, sie glaubt nicht an die Existenz einer Hölle. Dies mag vielleicht nicht ein großes Thema sein, ich denke, ganz bestimmt stellt es eine Konsequenz für unsere Handlungen dar. Hölle ist ein Ort, so wie der Himmel ein Ort ist! (Sie sind nicht Orte, wohin wir in unseren physischen Körpern gelangen können.)

Sie behauptet (aus dem heraus, was sie in deinem Buch gelesen hat), dass wir, aufgrund dessen, dass Gott uns den freien Willen gegeben hat, nicht das tun können, was wir wollen. Dies sind gefährliche Behauptungen, damit wirst du bestimmt übereinstimmen. Ich weiß einfach nicht, was ich sagen kann, um einige dieser falschen Behauptungen aufzudecken, auf die sie bei der Lektüre kam. Ich weiß, du bist ein geschäftiger Mensch, aber ich fragte mich, ob du mir einen Rat geben kannst, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Danke für deine Zeit. Gott Segne dich!

Rob G., per E-Mail.

~ ~ ~ ~

Lieber Rob … Dankeschön, mein Freund, für deinen wunderbaren Brief. Du erhebst jene Art von Fragen, die meines Erachtens die Menschheit zur Zeit erheben muss, und du machst dies in Ernsthaftigkeit, und damit, was sich meinem Glauben nach als eine ehrliche Bereitwilligkeit, sie zu erforschen, herausstellt.

Rob, bevor ich deine Frage beantworte, möchte ich sagen, dass ich hoffe, dass das vorige Statement wahr ist. Denn, sofern du eine ehrliche Bereitwilligkeit einnimmst, die von dir erhobenen Themen zu erkunden, könnte unsere Erörterung hier sehr fruchtbar werden. Sofern du, auf der anderen Hand, glaubst, dass du bereits alles weißt, was es zu diesen Dingen zu wissen gilt, und dass kein neuer Gedanke oder keine neue Vorstellung womöglich von Wert sei, dann wird unsere Erörterung zur selben Einbahnstraße (und wirklich zum tödlichen Ende), der sich die Menschheit als Ganzes heute gegenübersieht.

In meinem Buch ‚Neue Offenbarungen’ sagt Gott:

»Es gibt fünf Dinge, die ihr jetzt wählen könnt, sofern das Ändern der Welt und der selbstzerstörerischen Richtung, in der sie sich bewegt, das darstellt, was ihr erreichen möchtet.

Ihr könnt die Wahl treffen, anzuerkennen, dass einige eurer alten Glaubensvorstellungen über Gott und über das Leben nicht mehr länger funktionieren.

Ihr könnt die Wahl treffen, anzuerkennen, dass es etwas gibt, was ihr über Gott und das Leben nicht versteht, und das, wenn ihr es verstündet, alles ändern würde.

Ihr könnt die Wahl treffen, willens zu sein, dass ein neues Verständnis für Gott und das Leben jetzt hervorgebracht wird, ein Verstehen, das zu einer neuen Art von Leben auf eurem Planeten führen könnte.

Ihr könnt die Wahl treffen, mutig genug zu sein, um dieses Verständnis zu erforschen und zu überprüfen, und, sofern es mit eurer inneren Wahrheit und eurem inneren Wissen übereinstimmt, euer Glaubenssystem zu vergrößern, damit es dies einschließt.

Ihr könnt die Wahl treffen, euer Leben als Demonstration eurer höchsten und großartigsten Glaubensüberzeugungen zu leben, und nicht mehr als Verleugnungen jener.

Dies sind die Fünf Schritte zum Frieden, und wenn ihr sie beschreitet, so vermögt ihr alles auf eurem Planeten umzuwandeln.«

 

Rob, bist du bereit, diese Schritte zu beschreiten? Bist du in der Lage einzuräumen, dass womöglich der Fall ist, dass es womöglich ein Muss darstellt, dass einige deiner Glaubensüberzeugungen über Gott und das Leben nicht mehr länger funktionieren? Dies hat deine Freundin klar getan – und ich verstehe, weswegen es dich aufregte, weil das Fortlassen einiger Glaubensvorstellungen, die wir am teuersten an uns gehalten haben, sehr beängstigend und desorientierend sein kann.

Doch besinne ich mich auf die Ärzte, die sich, vor nicht allzu vielen Jahren, weigerten zu akzeptieren, dass das Händewaschen vor der Operation einen Unterschied mache, und, dass es noch weniger Menschenleben rette. Sie wollten diese radikale Idee nicht annehmen, weil sie einfach das war: eine radikale neue Idee, die konventionelle Verständnisse herausforderte.

Nun, Rob, du sprachst davon, dass die Vorstellung, Gespräche mit Gott seien von Gott inspiriert, dir Angst macht, und das Erste, was ich dir sagen möchte, ist, wieso? Wieso macht es dir Angst? War die Unabhängigkeitserklärung nicht von Gott inspiriert? War die atemberaubende Malerei von Michelangelo an der Decke der Sixtinischen Kapelle nicht von Gott inspiriert? War Mozarts Musik nicht von Gott inspiriert? Kann ein Buch nicht von Gott inspiriert sein?

Wenn das so ist, muss es dann ein altes Buch sein? Kann es nicht ein neues Buch sein, heutzutage verfasst? Und wenn das so ist, muss es nur ein Buch sein, mit dem du übereinstimmst? Kann es nicht ein Buch sein, das Dinge sagt, mit denen du nicht übereinstimmst?

Dies sind Fragen, Rob, die in Betracht zu nehmen ich dich dränge.

Nun, weiter in deinem Brief, Rob, du fragtest, ob es etwas in meinem Buch gebe, das deine Freundin von der „Schrift als der Autorität" wegbringen würde. Ich will dir ehrlich darauf ein Ja antworten, so etwas gibt es, sofern du unter „Schrift als Autorität" meinst, dass jedes Wort und jede Silbe in der ganzen Bibel wahr, richtig und korrekt sind und nicht befragt gehören. Wenn es das ist, was du meinst, und wenn es das ist, was du glaubst, so lade ich dich dazu ein – ja, ich fordere dich dazu heraus -, ‚Neue Offenbarungen’ zu lesen.

In diesem Buch wirst du Passage um Passage an Material aus der Bibel sehen, von dem ich bezweifle, ob auch der standfesteste Anhänger Christi es für wahr und richtig halten wird und ob er es ohne weiteres Fragen akzeptieren sollte.

Das Problem in der Welt von heute, Rob, ist nicht von Menschen geschaffen, die die heiligen Schriften der Welt infrage stellen, sondern von Jenen, die das nicht tun.

Du drücktest auch deine Sorge aus, Rob, weil deine Freundin nun zu dem Schluss kam, dass es einen Ort wie die Hölle nicht gebe. In deinem Schreiben an mich sagtest du: „Die Hölle ist ein Ort, so wie der Himmel ein Ort ist!"

Rob, dem pflichte ich nicht bei – auch der Papst tut das nicht, wie er es in einem päpstlichen Dekret vom 28. Juli 1999 verlauten ließ. Vielleicht siehst du den Papst in der Sache nicht als Autorität an, doch wollte ich dich einfach wissen lassen, dass in der Hinsicht religiöse Figuren von recht hoher Stelle mit ‚Gespräche mit Gott’, so scheint es, übereinstimmen. Der Punkt dabei ist, das Statement, dass es einen Ort wie die Hölle nicht gibt, ist keine solche radikale Idee, und vielleicht möchtest du es offenherziger erkunden.

Schließlich, Rob, sagst du, dass deine Freundin beansprucht (aufgrund dessen, was sie in meinem Buch gelesen hat), wir könnten nicht tun, was wir wollen, da Gott uns den freien Willen gegeben hat. „Dies sind gefährliche Behauptungen, gewiss stimmst du dem bei", schreibst du.

Es tut mir leid, Rob, ein weiteres Mal bin ich nicht einverstanden. Sogar traditionelle Religionen lehren die Doktrin des Freien Willens, und besagen, dass diese Doktrin genau das meint, was sie impliziert – dass wir genau das zu tun vermögen, wie wir es wollen. Ich glaube, Dasjenige, was du, Rob, als gefährlich ansiehst, ist die Auffassung, dass wir genau das tun können, was wir wollen ohne Furcht vor Bestrafung.

Selbstverständlich ist dies eine radikale Idee, das bestätige ich. Obschon, es ist das, was Gespräche mit Gott sagt. ‚Gemeinschaft mit Gott’ macht es noch einfacher, es listet die Vorstellung der „Verdammung" und der „Bestrafung" als eine der Zehn Illusionen der Menschen auf, und ‚Neue Offenbarungen’ komplettiert die Botschaft, indem dort klar annonciert wird, dass Gott keinen Grund hat, jemanden zu bestrafen, und dass er es nicht tut.

Ich weiß, diese Dinge fordern die gegenwärtige Auffassung der Dinge heraus, die von einer großen Zahl von Menschen eingenommen wird, und ich habe kein Bedürfnis, jemanden davon zu überzeugen zu versuchen, dass diese Ansicht der Dinge korrekt ist. Alles was ich zu tun wünsche, ist, der Menschheit dabei zu helfen, damit aufzuhören, jemand Anderen ins Unrecht zu setzen, und, damit aufzuhören, einander zu töten, wenn die Menschen den gegenwärtig vorherrschenden Glauben über Dinge nicht akzeptieren.

Rob, du sagst, dass du nicht weißt, wie du einige dieser falschen Behauptungen „entlarven" kannst, und du hast um meinen Rat gebeten. Meine Antwort heißt, ich glaube nicht, dass diese Behauptungen falsch sind. Vielmehr glaube ich, dass es Vorstellungen sind, die die Welt zu ändern vermögen, die unserem Wahnsinn schließlich ein Ende bereiteten.

Viele Segenswünsche, neale.

 

= = = = = = = = = = = = =

Quelle: CwG Weekly Bulletin #223 [25.12.06] - Übersetzung: Theophil Balz [26.12.06]

 

= = = = = = = = = = =

Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_223.html

Die

- übersetzten Bulletins der letzten zweieinhalb Jahre,

- die kostenlosen E-books von ND Walsch,

- sein Internet-Tagebuch (Blog),

- Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

- Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

http://www.gmg-materialien.de

= = = = = = =

Du kannst Dich

aus diesem Bulletin AUSTRAGEN, indem Du auf den folgenden Link klickst:

%%unsubscribe% %

= = = = = = = =

 

IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die „CwG Foundation", benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

 

= = = = = =

= = = = = =

Theophil Balz – Hesterbrinkweg 11 – D 49324 Melle - [0049] (0)5422 8563 – theophil [dot] balz [at] web [dot] de

= = = = = = = = =

Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir – die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen - kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz – »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz - - s.u.):

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eingerichtet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es – dafür vielen Dank.

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

= = = = = = =

 

Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

„Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen."

 

= = = = = = =

AnhangGröße
Bulletin-0223.pdf166.59 KB