Bericht aus dem Ist-Zustand der Verbreitung der GmG-Botschaften

 

»Welche Situation finden wir vor, was die Verbreitung der Botschaften der Neuen Spiritualität angeht?«

- Die Situation zeitlich hinter den Lektüren der GmG-Bücher-Reihe -

 

Gott traf eine Wahl betreffs Person und Persönlichkeit, und betreffs des vornehmlichen, ausbreitungswirksamsten Transportmediums, als es daran ging, nunmehr sei es an der Zeit, einschneidende Botschaften wiederum zur Erde zu bringen.

 

Da ging es um Folgendes in der Angelegenheit der dabei förderlichen Person ….

 

Das Vermögen, mit einfacher Sprache Komplexes rüberzubringen. Eine Lust gar an der Vereinfachung und Einkürzung.

Befähigung zur Zusammenfassung längerer Darstellungszüge. Sich von jeder Position in komplexeren Darstellungen aus wieder auf die Ausgangssituation zurückbewegen können. Nicht nachlassend in der Orientierung auf das behandelte Thema.

Weltzugewandt. Die Introvertiertheit spiele eine geringere Rolle.

Weltgewandt. Auftretensgewandt. Auftretensbegeistert.

Die Äußerung jedes Menschenwesens ernst nehmend und ehrend. Sie jenseits gewisser Couleurs für berichtenswert erachten, ja, sie als Ausgangspunkt tiefer Weisheit erachten. Kein Menschenwesen ist geringer geachtet als ein anderes. Keine Wahrheit hat über eine andere Wahrheit sich zu erheben.

Geübt darin, die Positionen, Verlautbarungen und Erklärungen Anderer wiedergeben zu können, und auch eine Freude daran finden.

In Bezug auf das zu Berichtende (über Personen, Ereignisse, Zustände) so gut wie möglich Bewertendes und Bemessendes erst mal außen vor lassen können … das Fach des Journalisten.

Erlebnisgesättigt. Eine weite Spanne an Lebenssituationen durchmessen habend. Sowohl das Tiefe wie das Hohe, das Arme wie das Satte, das Fragende wie das Befragte, das Antwortende wie das Antworten Erbittende …. kennengelernt haben.

Egobetonte Persönlichkeit. Denn es war zu erwarten, dass diese Person verunglimpft, persönlich und physisch angegriffen wird, dass sie in ihrer öffentlichen Reputation durch ihr Nahe- wie auch durch ihr Fernerstehende angegriffen und beschädigt werden sollte. Denn es war ferner zu erwarten, dass sie sich, mal im öffentlichen Raum bekanntgegeben, etwa einmal irrt, dass sie geziehen wird, sich nicht an das zu halten, was ihre Lehre ist und war, usw., und dass sie deswegen zuerstmal als Einzelner der Häme ausgesetzt und unter anderem deswegen als Scharlatan ausgegeben wird.

Eine Person, die ganz augenfällig und allfällig im Werden und Wachsen, ja, im Stolpern und Straucheln, im Beklagen und herausfordernden Anklagen begriffen ist. An ihrem Werden, Wachsen, Irren, Erfragen, Zögern, Zaudern und Sich-Verfangen können die ungezählten Anderen - im wesentlichen: die Leser - sich selbst erkennen, und sich somit selbst stärken. Eben kein sog. ‚Heiliger’, sondern ein Mensch ‚wie du und ich’. Besonders Diejenigen, die in der (Sich Selbst missbilligenden) Erwartung stehen, Jener von Gott Begabte (Neale Donald Walsch) müsse „wenigstens“ Dies und Das, Jenes und Selbiges, in seinem Leben umgesetzt haben, oder er müsse beginnen, es konsequent umzusetzen und anzuwenden, werden von sich und von ihm in eigentümlichem Maße enttäuscht, und reiben sich insbesondere an seinem vergleichsweise starken Ego auf. Ihr verdecktes Rechthabertum im Mantel der Gutgläubigkeit, des Wohlwollens und des so genannten Guten Menschen erhält einen Spiegel davorgestellt.

Einer, der seit längerer Zeit das Aufeinander-Zu-Bewegen von Wissenschaften und Spiritualität in seinem Beobachtungsvisier hat, und somit an Standfestigkeit vor sich selbst, als auch im Begegnungsfeld der Öffentlichkeit, gewinnt. Er hat auch Freunde unter Wissenschaftlern (Wissenschaftler sind in aller Regel stillere Typen als er; sie sagen auf Befragen den Stand der Dinge und des Wissens aus, und begleiten mit geringerer Bewegtheit die Reaktion dann aufseiten der Zuhörer - häufig aufseiten der zuhörenden Politiker und Konzernpolitiker - ).

Er muss dem enormen Druck vonseiten eines Gutteils der Leser, dem Druck dahingehend, seine millionenhohen Einkünfte aus den - notwendigerweise - millionenfachen Verkäufen der Bücher doch öffentlich zu machen oder gar öffentlich zu vergesellschaften, „um sich als Mann Gottes nun tatsächlich zu beweisen“, standhalten können. Auch hierin dient er Denjenigen, die die Diener Gottes insbesondere an ihren armen Ressourcen zu erkennen meinen und die wie brandmarkiert in ihrem Geist davon geprägt sind, jene Diener eben daran erkennen zu meinen, als Rückspiegel; in einer Weise, in der der Bote kaum etwas ‚dafür’ kann; egal, wie er sich bewegt, oder sich ändert, oder sich von einer anderen Seite zeigt - ebendiesen ‚Makel’ wird man ihm anhaften wollen.

Ein Ansatz von „gemeinsam reden, mit einer Zunge reden“ – ein in Zeiten der Individualisierung und der Zergliederung von Gemeinschaften und Gemeinwesen nicht gerade häufiger Zug – sollte im Gesprächspartner vorzufinden sein. Damit wird das Verständnis von „Du und ich sind Eins“ vorgegliedert und im Text leichter transportfähig.

Prägende, eingeprägt vorliegende ‚außergewöhnliche (außersinnliche, „spirituelle“) Erfahrungen’ erleichtern dem Gesprächspartner, sich auch gedanklich, mental, in der Vorstellung, in der Phantasie, in den Möglichkeitsräumen der erörterten und erörterbaren Sujets auf Unbekanntes einzulassen. Unbekanntes Terrain erobern wollen, Möglichkeitsräume versuchen mögen, der Zukunft wenigstens gleichviel Bedeutung einräumen wie der Gegenwart – ein seit etwa 170 Jahren durchgehender Zug amerikanischer Identität einer jungen Nation, von der ein gewichtiger Anteil weniger bereit ist, ‚sich dauerhaft niederzulassen’; im übrigen auch oft angezweifelt und zumal in diesem Jahrzehnt einer Revision von außerhalb der USA unterworfen.

Ein bestimmtes Maß an Aufsuchen, an Identifizieren dessen, was in Neale’s vergangener Biographie dessen jeweiliges Gegenüber zu erreichen sucht, begünstigt das gemeinsame Ansinnen Gott-Neale. Eine Zuvorkommenheit, zumindest. Eine Einsicht, dass Zuhören wesentlicher Bestandteil von Wahrheit-Übermitteln ist; dass das Ermitteln der Ausgangslage des Gegenübers nicht bloß Bestandteil eines Gesprächs auf Augenhöhe ist, sondern eine Vision, die den Gesprächsbegehrenden voll und ganz autorisiert. Dadurch wird ein frontales Abkündigen von Wahrheiten entscheidend vermindert; dadurch auch wird die Befähigung des Gesprächspartners, die Befähigung des Gesprächspartners auf der anfangs scheinbarerweise mehr gebenden Seite, sich von den Erörterungswünschen und ­-vorgehensweisen leiten zu lassen, vorangebracht.

Eine politisch interessierte und kundige Person. Eine weltoffene Person. Politik ruft bei ihr keine nennenswerten Berührungsängste hervor. Politik wird von ihr als ein Vehikel begriffen, auf dem die Menschen ihr Gemeinsamkeits- und Einheits-Befinden auszudrücken wünschen.

Eine in den Instituten der Religion(en) erzogene Person.

Humor.

Sich selbst (unter Humor – oder auch nicht) in Frage stellen können und lassen.

Soweit zur Person.

 

 

Zum ‚Stil’ der Darlegungen der Botschaften …..

Einfache Sprache.

Es ist ein „Gespräch“, ein Hin und Her – die alltäglichste und häufigste, die bequemste, anregendste und Dissens womöglich befriedendste Form der Darlegung andersartiger Standpunkte, Behauptungen und Einlassungen überall auf der Welt.

Kompakt. Gelegentlich kurz und bündig. Raum gebend für weitere, längere Ausführungen bei Gelegenheit.

Praktikabel. In (amerikanischer) pragmatischer Form ausgeführt. Anwendungsbetont und unmittelbar, am Leseort anwendbar.

Umfassend. Eine ganze Kosmologie in einem Guss.

Nicht über-übermittelnd. Das heißt, das Maß der gegebenen Informationen orientiert sich daran, dass die Neigung auf Seiten des Lesers nicht befriedigt wird, die Neigung, sich nicht selbst auf den Weg zu machen, um zu eigener Weisheit und Wahrheit zu gelangen.

 

 

Nun zur Lage des Lesens …..

Ca. 7 Millionen Bücher des 1. Bandes der GmG, so hörte ich dieser Tage, sind verkauft; insgesamt etwa 14 Millionen aus der Bücher-Reihe. Machte aus ND Walsch einen mehrfachen Millionär.

Machte aus den etwa 20 Millionen Lesern Solche, die sich in Punkto Botschaften der Neuen Spiritualität laufend auffrischenderweise ansprechen ließen (etwas, woran dem Autor gelegen war; etwas wofür sich manche der Leser meldeten; etwas, worin sie sich dahingehend äußerten, sie wollten auch „etwas tun“, und „was man tun könne“). Oder, die sich gerne ansprechen lassen wollten, nachdem man sie unterrichtet hatte, dass eine regelmäßige Ansprache geplant sei. Diese Aufgabe verrichtet das Wöchentliche Bulletin, das von etwa 40.000 Lesern bezogen wird.

Die Zuspitzung auf einfach verständliche, kompakte Sätze ist bereits der Art des Gespräches, wiedergegeben in den Büchern, zueigen. Die Bücher suchen stets das Praktikable auf, oder eröffnen es derart weit vor dem Leser, dass seine Neigung, nicht zu viel selbstständig zu tun, dadurch unterlaufen wird, dass ihm selbst hernach noch Einiges aus der Lektüre herauszuziehen angelegen bleibt.

- - Inwiefern also sind die Bücher ungenügend darin, dass sie nicht praktikabel sind? Ich kann keine derartige Ungenügendheiten erkennen. - -

- - Inwiefern bieten sie den Menschen Möglichkeiten an, aus ihrer vielleicht vorgefundenen Situation der Vereinzelung herauszugelangen? Genug. - -

- - Inwiefern bieten die Botschaften Möglichkeiten an, neue und andere Wege - jenseits des Bücherkaufs und der Bücherlektüre - zu suchen, die Botschaften zu verbreiten? Genug. - -

- - Inwiefern bieten die Konzepte von GmG Leitbilder an, wie neue, eingegangene oder in Planung genommene Wege, die Botschaften zu verbreiten oder sie tiefer anzuwenden, bemessen werden können? Genug. - -

- - Inwiefern besteht ein Bedarf daran, sich in persönlichen oder persönlicheren Vor-Ort-Begegnungen tiefer mit den Botschaften zu befassen und sie sich gegenseitig fokussierter zu reichen? Eben das kommt darauf an, wie Diejenigen, die derartige Begegnungsmöglichkeiten schaffen und organisieren, die Situation unter den Lesern, die Situation unter der Menschheit, die Situation unter den Schlafwandelnden bestimmen und sehen. Dies ist des näheren Hinschauens wert, was dort seit etwa 10 Jahren der Fall ist. - - Es kommt auch darauf an, ob die Leser und die mit den Botschaften bekannt Gemachten derartige Begegnungs-Möglichkeiten schaffen möchten. Dann werden sie es tun. Inwiefern und weswegen für sie vor-organisieren? – das ist die Angelegenheit. Sofern sie uns den Auftrag erteilen und darum ersuchen – Ja! Inwiefern ein Angebot oder Überangebot (Werden die Kursangebote voll? Ernähren sie die Anbieter?) zu verzeichnen ist, haben die Anbieter zu beantworten. Ich höre Nachrichten darüber, ich höre es etwas verdeckt, dass um das Füllen der Kurse gebangt wird.

- - Inwiefern ersuchen uns die Botschaften, uns zusammenzuschließen, mit dem Ziel, die Botschaften weiter in die Welt zu tragen, als bislang geschehen? In jeder Hinsicht. - -

- - Inwiefern sind unsere bereits angeregten und getätigten Zusammenschlüsse von der Art, dass sie dem Ziel, das Ausbringen der Botschaften zu intensivieren und die verschlossenen Herzen unter der Menschheit zu öffnen, auch nachkommen und bereits nachgekommen sind? Das ist eine gute Frage.

 

Alle oben angedeuteten Organisierungsformen hängen an einem Faden: „Ich bin Leser der Bücher“. Über diesen Faden lassen sich weitere und vertiefende Kontakte knüpfen; das wird auch getan.

Was aber, wenn die ‚Zugpferd-Nummer »ND Walsch« und »ND Walsch’s Bücher«’ mal nachlässt? Zeigt nicht der Zustand, dass aus 15 bis 20 Millionen Lesern sagen wir mal: ‚recht Wenige’ erstanden sind, die sich täglich in den Dienst stellen, die Botschaften weiter und tiefer zu verbreiten, etwas auf, was es besonders in uns zu entdecken gilt? Eine Ungeduld mit uns selbst? Eine Ungeduld hinsichtlich Zahlen und Maximierungen? Eine Erwartung, was sich einstellen möge? Ein Zu-Gering-Bemessen unserer je eigenen, je einzelnen, je klein-grüpplichen, je größer-grüpplichen Wirkkraft? Kleinglauben? Das Wie, nämlich: wie uns hinter einer Liebeserklärung etwas in Erwiderung auf sie zugetragen wird, zeigt uns womöglich an, wie wir lieben.

(Um Missverständnissen vorzubeugen … die Klarheit des Botschafters und die Klarheit der Botschaft sind das Primäre, worauf der Botschafter fokussiert sei; die Rezeption der Botschaft aufseiten des Empfängers ist nicht funktionaler Bestandteil bei der Ermittlung der klarsten Botschaft.)

Und …. Was aber, wenn eben dieser, über die Bücherleser geknüpfte Faden nur ein vorläufiger, ein erster früher und junger Bereich des Kontaktierens mit den Botschaften der Neuen Spiritualität darstellt? Gibt es Darlegungen der Neuen Spiritualität, die uns anraten, dasjenige anzuschauen, was uns hinter unserer Beschäftigung mit den Botschaften der Neuen Spiritualität zugetragen kommt? Die uns anraten, es gegebenenfalls nicht bei der Aufnahme dieser in unseren kompakten Büchern übermittelten Botschaften zu belassen, und bei Bedarf voranzuschreiten, und daraus, oder auf eigenen Wegen, neue Weisheiten zu ermitteln, und, insbesondere, neue Wege zu begehen, auf denen die Botschaften ausgebracht werden können?

 

 

Ich gehe einmal auf eine einzelne Situation ein ….

Sind nicht eben unter den Lesern Jene zu finden und naturgemäß aufzufinden, die erkennen, dass - dies ist die eingegrenzte, uns als Beispiel dienende Situation - vor den Kriegen Fliehenden keine Lektüren angeraten werden sollten? Die erkennen, dass hungernden Müttern, Vätern und Kindern zuerstmal Brot gereicht werden müsste? Die erkennen, dass infolgedessen die anzuzielenden Ansprechpartner, zu Zeiten zunehmenden Ringens und gewalttätigen Kämpfens um Glaubensüberzeugungen, Diejenigen sind (sie sind nicht unbedingt Teil der obenbesagten Leserschar), die reichlich vorhandene Lebensmittel verteilen und darüber Bescheide erstellen - Lebensmittel verteilen, um in einem ersten Sicherungsschritt das Überleben, das Verrichten von Notdurft, eine Unterkunft und minimale Intimität zu gewähren? Dass also spezifische Dargebotsformen der Botschaften entwickelt werden und anhaltend ausgeführt gehören, die sich an »Führungspersonen« wenden?

Unter den besagten Lesern könnten sich Jene finden und befinden, die - ob in kleinerer oder größerer Zahl, das tut nichts zur Sache - einmal jenseits des naturgemäßen breiten Streuens des millionenfachen Bücherverkaufs Jene besonders ansprechen, oder jene Seinszustände besonders anregen, in denen die Liebe außerordentlich nahe und verquickt mit der rundum vorherrschenden Furcht existiert. Dazu ist es erst mal nötig, sich von dem Stamm der Bereits-Leser insofern zu lösen, als es, sie weiterhin zu erreichen und anzugehen, nicht mehr allein den Mittelpunkt darstellt.

Es stellt nicht mehr allein den Mittelpunkt dar, sich den bereits als Leser Ermittelten und sich den bereits eingestellt Habenden zuzuwenden. Nun gilt es, die Wege des Buch-PR-Marketing und seinen Konsequenzen in der spezifischen Form der Leserschaft, die vorfindlich ist, weiterzugehen und dem noch etwas neu Entwickeltes hinzuzufügen; nun gilt es, das ausschließliche Begehen der wohl mehr eingetretenen Pfade des Bestseller-Autors einzusehen. Es heißt nun, sich dem zuzuwenden, sich dasjenige anzuschauen, was das Leben uns nunmehr, was das Leben uns danach, was es uns in der Konsequenz dessen, zugetragen hat. Also anzuschauen, von welcher Art sind nun diejenigen Leser, die sich eingefunden haben. Ein Anschauen unserer dann eintreffenden Erfahrungen, um zu einer Organisierung und Bündelung der Kräfte zu finden. In den Erfahrungen, die wir mit Diesen machen, liegt nunmehr die weiterführende Weisheit begründet [‚Gott Heute’ S. 252].

Sobald diese Erfahrungen mal getätigt sind, ist der Weg frei, in den Fluss des Lebens selbst, also in die Mäander, Avenuen, stillen Wasser, Brachgelände, reißenden Ströme der Ängste und ihrer abgeleiteten Unterformen hineinzugehen und hineinzuschauen, um dort Näheres darüber zu ermitteln, wie die Ängste an diesen Plätzen dazu genutzt werden können, die Liebe von dort heraus zu winden und zu leiten. Die Ära des Übermittelns der Weisheiten in der Barform und in Auseinanderlegungen „Es ist genug von allem da“, „Wir sind alle Eins“, „Es muss nichts getan werden“, etc. wird fortbestehen. Es gilt, dem etwas hinzuzufügen.

Ich nenne es das Übermitteln der Botschaften vermittels der Angst um Angst erzeugenden Vorgänge, und inmitten der Ereignisströme der Angst um Angst erzeugenden Vorgänge. In jene hinein. Die Botschaften besonders ausbringen hinein

in Ereignisströme von Angst,

in Ereignisströme höchsten Glückes - - keines von beidem im Übergewicht.

Die Botschaften besonders ausbringen hinein

in zart und sacht ansetzende Angstregungen,

in zart und sacht ansetzende Glücksregungen - - keines von beidem im Übergewicht.

 

Nicht mehr allein in Leseakte, in Bücherkaufakte, in Beworbenseins-Akte in den Werbemedien hinein verbringen, sondern erscheinlich sein in den unmittelbaren Lebensvorgängen der Mehrheit der Völker. Präsent sein in: regelmäßigen Feiern - - Wandelzeiten von Lebensphasen - - in Hass-Situationen - - in Kriegsschauplätzen - - in vielen Medienberichten, wo über religiös motivierte Kriege berichtet oder meinungsbildend kommentiert wird (darin ‚religionsgeschichtlich’ kompetent sein) - - in …..

 

So weit meine Hinweise darüber, wo es ‚hinter der Hebung, Auffrischung und Zusammenführung und hinter dem Ansprechen der bereits erworbenen millionenfachen Leserschaft’ weitergehen könnte, um jenseits eines Bestseller-Publikums zu einer Öffentlichkeitswirksamkeit von herz-öffnender Natur zu gelangen. Eine Darstellung von annoncierender und demonstrierender Art. Eine Darstellung, die Themen von der Platzierung und die Themen von der Organisiertheit weltweit aufstellt, dass sie auch allmählich in den Verhandlungskanon der Menschen allerorts und in den Verhandlungskanon vieler Situationen dauerhaft, anhaltend und nachhaltig wirkend hineingelangen.

Wie es etwa dem Verhaltens- und Gefälligkeitskanon des Sports, insbesondere des Fußballs - die Nationentrennung, die Parteientrennung, die Fan-Grenzen-Trennung nach und nach wegspülend – gelang und gelingt, sich anstelle herkömmlicher Abgrenzungen, die von der Politik ererbten Grenzziehungen, Spaltungen mildernd, zu positionieren.

Wie es etwa immer wieder überraschenderweise bestimmten Firmen aus der weiteren E-Commerce- und Computer-Szene gelingt, inmitten eines wahrlich dichtgedrängten Firmenspielfelds von allerhand Mitspielern, erfolgreiche Produkte und Produktprofile zu etablieren. Ein Vorgang, der schneisenartig eine emotionale Einung und Scharung der Kundschaft erwirkt.

Wie es etwa der (wahrlich zwar unaufhaltsame) Gedanke des Grünen Politikverständnisses und des Umweltschutzes auch besonders dadurch zu einem Durchbruch brachte, dass eine Organisation ‚Green Peace’ wirksame Demonstrationen dessen, was Schutz der Natur ist, gerade dort, wo der Mensch die Natur würgt, aufgezogen und der internationalen Presse zum Anbiss vorgeführt hat.

 

Soviel zu einem Einstieg. Es gilt, hier in gemeinsamer Arbeit ‚dranzubleiben’.

 

[Th.B. 8/06]