Ein Wegbereiter des "WIE"

Ich möchte im Folgenden einen Briefverkehr einstellen, der auf den ersten Blick nicht unter das "WIE" zu passen scheint, nämlich, wie vermögen wir mit den Botschaften der Neuen Spiritualität die Herzen der Menschen zu erreichen.

Bei näherem Hinschauen lässt sich doch erkennen, was Herr Götz Werner zu diesem WIE beiträgt. Ich möchte Xenia für diese Einsichten, die sie mir überreichte, danken. theophil

Zur Erleichterung des Auffindens:

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[um den 9. Febr. 2007]

Lieber Theophil,
wäre das nicht auch ein guter Beitrag für das WIE auf den GmG-Seiten?
Liebe Grüße
Xenia

Nämlich ...
der "brand eins"-Artikel

„Wir leben in paradiesischen Zuständen“

aus der "brand eins"-Ausgabe 3/2005.

Nie zuvor in der Geschichte waren die Menschen so gut mit Gütern und Dienstleistungen versorgt wie heute. Die Herausforderung ist: daraus etwas zu machen.

Ein Gespräch mit Götz W. Werner, Gründer der 'dm'-Drogeriemärkte, über seine Vision eines Gemeinwesens, in dem arbeitet, wer arbeiten will.


Der komplette Artikel ist unter folgendem Link zu lesen:

... hier...


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Liebe Xenia,

es ist meine Auffassung, dass dies kein Beitrag zu dem WIE darstellt. Um es mal so kurz zu fassen, wie Deine Anregung es ist.

Herr Werner fasst die Ökonomie als ein System zur Verteilung von Mangel auf. Diese Auffassung hat einen sehr sehr langen Bart. Er möchte die Ökonomie mit Ökonomischem verändern. Das hat einen sehr sehr langen Bart.

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Ferner ... das WIE auf unserer Webseite stellt die Frage nach dem WIE, wie unsere Herzen für die Botschaften der Neuen Spiritualität geöffnet werden können. Inwiefern soll Herr Werners Konzept zu der Verbreitung der Botschaften, etwa, (i) Wir sind alle eins (ii) Es ist von allem genug da (iii) Es muss nichts getan werden, etwas beitragen?

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Herr Werners Beitrag stellt einen der mancherlei Beiträge dar, in denen sich die Menschheit dieser Tage mehr und mehr gewahr wird, dass sie, entgegen anderslautender Meinungen, bereits und besonders heute wechselseitig verbunden und abhängig ist - Werner sieht dies im Waren- und Geldverkehr und in der Tatsache bewerkstelligt, dass wir fast zu 100 % eine Arbeitsteilung aufweisen -; sein Artikel und seine praktischen Umsetzungen, die in ihm geborgen sind, weisen kein nennenswertes Konzept der Neuen Spirituaslität auf. Es hat zwar den Anschein .... Diesen Anschein zu erörtern, würde allerdings an dieser Stelle zu weit führen.


Worunter ich Herrn Werners Beitrag eingereiht sehen könnte, das wäre die Rubrik "Nachrichten von der Art 'Zeige der Welt, was möglich ist'" [auf unserer Webseite]. Dort hat er Einiges an Aufzeigekapazität.

Hoffentlich kannst Du auch aus meinen Worten der anderen Auffassung genügend Früchte ziehen, in dem Maße sozusagen, wie ich mich für den Hinweis bedanke ....

Liebe Grüße
Theophil


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Lieber Theophil,

danke für die Darlegung deiner Sichtweise. Ich werde das noch einmal durchlesen und dabei versuchen, sie nachzuvollziehen.

Spontan war/ist mein Gefühl zu Herrn Werner, dass er an der Stelle, an der die meisten Menschen in unserer Gesellschaft gedanklich stehen, einen wunderbaren Schritt tut, dass er damit die Menschen in eine ganz neue gedankliche Richtung schickt, und dass er dabei behutsam vorgeht. Wie man so sagt: die Leute dort abholt, wo sie gerade stehen, und nicht schon weitergeht (bin rein vom Gefühl her sicher, dass er das für sich tut, schon vorher getan haben muss) und die Leute ihn deshalb nicht mehr hören und folgen können.

Wenn wir so weit sind, zu wissen, dass wir füreinander arbeiten und dass Arbeit und Einkommen getrennte Dinge sind, dann ist das für heutige Verhältnisse schon einigermaßen revolutionär. Denn immer noch gibt es viele Stimmen, die sagen: Wer nix arbeitet, hat auch keine Ansprüche zu stellen, es wird von "Faulheit" und "auf der Tasche liegen" geredet, während die Talente dieser "Faulen" verkümmern, keine Chance bekommen, weil sie unter derzeitigen Bedingungen nicht ins System passen. Diese Einstellung hat auch einen sehr langen Bart, der dabei ist, abgemacht zu werden. Gut so, denke ich.

Und ist hier nicht die Frage beantwortet, dass sehr wohl von allem genug da ist, und nichts getan zu werden braucht? So habe ich das aufgefasst.

Das, was G. Werner über "Verteilung des Mangels" sagt, habe ich eher so verstanden: Ich denke, er meinte damit, dass wir uns verantwortlich fühlen, für den Mangel andernorts und allerorts, und dies ist doch ein Gedanke des Einsseins. Wenn es Mangel auf der Welt gibt, dann ist es auch unserer, wir haben damit zu tun und sollen uns darum kümmern. Vielleicht verstehe ich auch zu wenig, um das alles richtig einschätzen zu können, das kann schon sein. Doch hat mich Freude erfüllt, als ich diese Gedanken las. Ich meine, sie kommen zur rechten Zeit und sprechen die Menschen an. Während die Menschen sich um ihre Arbeit und ihr Einkommen sorgen, ist es ihnen meiner Meinung nach keine Hilfe, sie mit großen spirituellen Visionen zu konfrontieren. Das kann auf der inneren Ebene natürlich getan werden, und soll es. Ich habe versucht, habe mir große Mühe dabei gegeben, die neuen spirituellen Gedanken an einen Menschen weiterzugeben... aber derjenige, der HartzIV empfängt und nicht weiß, wie er Essen kaufen und gleichzeitig seine Schulden bezahlen soll, verzweifelt ist, kann und will da vorläufig nicht zuhören. Er braucht einfach andere Hilfen, Auswege, Ausblicke, so dass er wieder positiv gestimmt wird und zu seiner Kraft findet... Mein Mann hat die Gedanken des Herrn Werner versuchsweise unter die Leute getragen, und überall, wo er anfing darüber zu sprechen und die Leute dann fragte: Was würdet ihr tun, wenn... kam Freude auf, strahlende Gesichter, neue Ideen. Dann könnte ich, dann würde ich.... zuerst kurzes Überlegen, dann sprudelte es aus den meisten nur so heraus. Freude ist für mich überzeugend... :-)

Danke, dass du mir geholfen hast, mir noch mehr und genauere Gedanken zu machen, was ich weiterhin tun werde.

Liebe Grüße,
Xenia

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Liebe Xenia,

weswegen bloß solltest Du "zu wenig von etwas verstehen", sofern Du bei diesem Etwas "mit Freude erfüllt bist". Wir müssen nicht ein Etwas verstehen, bevor wir dieses Etwas erfahren.

Ich stimme Deinen Zeilen weitgehend zu. Insbesondere ....

~ ~ Herr Werner ist behutsam, sorgsam, väterlich obsorgend, freundlich, ... insofern eine Ausnahmegestalt in der öffentlichen Szene. Ich nehme an, dass Du weißt, dass er Anthroposoph ist. Ich weiß diese Eigenschaften dieses Mannes zu schätzen, und ihm kommt im Rahmen der allerhand geführten öffentlichen Debatten anhand dieser seiner eminenten Eigenschaften eine hohe Bedeutung zu. Anders gesagt .... dass derartige Eigenschaften Eingang in unsere öffentliche Debatten, zaghaft erst, finden, dadurch ist einer der Wege bereitet, auf denen dann stärkere Wahrheiten besser verkraftet werden können, sobald sie mal die öffentliche Arena betreten werden. Insofern also liegt HIERIN eine Antwort auf die Frage des WIE, die ich auf der Webseite stellte; eine Antwort, die in der Tat Herr Werner in seiner Person und persönlichen Ausstrahlung beantwortet und demonstriert. Ja und noch einmal Ja.

~ ~ Liebe Xenia, es macht keinen Sinn, einem Hungrigen, Geldlosen, einem in seinen Emotionen (vielleicht in seinen Emotionen wegen Hungers, wegen Geldmangel, wegen Familienzerfall aufgrund etwa auch von Geldmangel, etc.) fast bis zur Gänze Versinkenden, spirituelle Konzepte weitergeben zu mögen oder gar zu sollen. Dort, DORT, wo Hilfe erforderlich ist, soll auch Hilfe gegeben werden. Dort also ist Geld zu geben erforderlich, ist Emotionen Befriedendes, ist Schutzhäfen anzubieten erforderlich, ist Zuwendung, Zuhören, praktisches Helfen, erforderlich, etc.

Spirituelle Angebote zu forcieren (Angebote solcher Art sind in unserer angebotsorientierten und -geschwängerten Öffentlichkeit und in der mediendurchdrungenen Welt durchaus vorhanden, wenn auch noch nicht genügend und noch nicht gut platziert und noch nicht gut annonciert und kaum demonstriert ....), macht dort einen Sinn, wo spirituelle Fragen uns anwallen. En gros gesprochen, spirituelle Unterweisung macht nur dort einen Sinn, wo dem ein spirituelles Fragen in aktiver und ausgewiesener Weise vorausgegangen ist.


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Auch mich durchfluten angenehme Empfindungen, wenn ich das Werner'sche Konzept mir vorstelle. Das hat seine guten Gründe. Etwa .... was die Mehrheit der Bevölkerung hier im Westen anlangt, hat sie ein angespanntes Verhältnis seit Jahrhunderten, was ihren Lebensaspekt des Geldverdienens in einer Arbeitsstelle betrifft, die ihnen nicht zusagt. Dafür ihnen eine Lösung anzubieten, setzt Glücksempfinden frei. Ich möchte mal außenvor lassen, ob es wahrlich ökonomische Gründe waren, die die Menschen in ihnen ungeliebte Arbeitsstellen zwangen und drängten.

Desgleichen, was unser Verhältnis zum Geld betrifft. Dort allerdings geht das Werner'sche Konzept nicht tief genug. Es befreit uns nicht von all jenen Angstvorstellungen, die seit Jahrhunderten mit dem Geld verbunden sind ("Wenn ich zu viel Geld verdiene, bin ich ein schlechterer Mensch, bin ich ein minder spiritueller Mensch" - "Es ist schwerer für einen Reichen, ins Himmelreich zu gelangen, als es einem Kamel gelingt, durch ein Nadelöhr zu schlüpfen" - "Wer zu viel Geld hat, wird träge" - "Zu viel Geld zu haben, ist eine Sünde an der Gemeinschaft", etc.); dort geht 'Gespräche mit Gott' tiefer und not-wendender-weise tiefer.



Ich komme zu etwas Heiklerem. Und knüpfe an meinen Eingangssatz an: "Weswegen bloß solltest Du 'zu wenig von etwas verstehen', sofern Du bei diesem Etwas 'mit Freude erfüllt bist'. Wir müssen nicht ein Etwas verstehen, bevor wir dieses Etwas erfahren." Gleichzeitig möchte ich mich auf Deinen Schlusssatz beziehen: "Freude ist für mich überzeugend ... :-)". Weswegen sollte es nicht etwas Leichtes sein, unter Vielen Gefühle der Freude zu erzeugen, wenn Vielen vorgetragen wird, sie "müssten" fortan nicht mehr arbeiten (könnten es hingegen doch), und hätten keine Angst mehr ums Überleben zu haben?! Angesichts dessen, dass ihnen seit Jahrhunderten insbesondere von ihren Religionen gesagt wurde, dass sie im Schweiße ihres Angesichtes und zur Strafe für eine Sünde ihrer Vorfahren zu arbeiten hätten, und, dass sie etwas und zwar eine ganze Menge zu tun hätten, um überhaupt in den Genuss des Überlebens kommen zu können. - Ich meine, Herrn Werner wallt Freude aus Gründen entgegen, die aufgelöst zu haben, sein Konzept nicht in sich birgt.

Liebe Grüße
Theophil

P.S.: Ich würde mich freuen, wenn wir unser Gespräch - sofern Du es möchtest: anonymisierterweise - auf unserer Webseite veröffentlichen könnten. Immerhin sind es wir ihrem Ansinnen, nämlich, Sich Gegenseitig Anzuleiten, geschuldet, zusammengetroffen zu sein.


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Lieber Theophil,

Du hast als erstes zielsicher den (einzigen) Satz aus dem von mir Geschriebenen herausgegriffen, der nicht wirklich aus meinem Herzen kam, ehrlich gesagt... nämlich, dass ich "vielleicht nicht genug" verstünde. Um das Verstehen aller Dinge geht es ja wirklich gar nicht. Auch wenn es nicht mehr meine Wahrheit ist, so ist es doch tiefsitzend in mir, zu glauben, ich müsse erst alles verstehen, um sprechen zu dürfen. Angst, sich lächerlich zu machen und für dumm gehalten zu werden - ich habe damit lange herumgemacht. Und eine neue Wahl getroffen. Doch kommt das immer noch mal hoch, aber jetzt immerhin nur noch recht zaghaft am Rande... :-) Eigentlich ein anderes Thema, aber alles greift ja immer ineinander...


Ich stimme ganz zu, was Du schreibst, so fasste ich das Ganze auf. Wir brauchen solche Menschen wie Herrn Werner, seine außerordentlichen Ideen, und ich finde es großartig, dass er in Fernsehsendungen eingeladen wird, wo seine Ideen ernsthaft diskutiert werden. Ebenso wie ich es großartig finde, dass z.B. jemand wie Öff-Öff von den Schenkern zusammen mit eher "bürgerlich" gesinnten Teilnehmern in einer Fernsehsendung zu Wort kam (wenn auch wenig, weil oftmals alle wie kleine Kinder durcheinanderschwatzten und sich immer wieder gegenseitig ins Wort fielen, woran er sich niemals beteiligte, sondern nur dann sprach, wenn er gefragt wurde). Mich erfreut das allein schon und ich nehme es als sehr gutes Zeichen.


Ja, es geht sicher nicht tief genug, was Herr Werner propagiert. Doch alles ist relativ in dieser Welt. Wenn wir also sehen, was und wie die Politiker diskutieren und wie sie sich immerfort im Kreis drehen und dabei angestrengt so tun, als würden sie an ihre Halbherzigkeiten tatsächlich glauben, dann wird durch Herrn Werner klar, dass es sehr wohl Wege heraus gibt. Anstatt der Kreise, in denen sich alles immer wiederholt, nun eine Spirale, durch die man auf immer höhere Ebenen gelangen kann.

Ich würde auch sagen, er ist ein Wegbereiter für weit mehr. Natürlich bin ich auch an weit mehr interessiert, und ich beschäftige mich in Gedanken mit weitaus mehr. Das sind Dinge, die ihren Nutzen vorläufig nicht darin haben, laut geäußert zu werden.


[Du schriebst:] "Ich meine, Herrn Werner wallt Freude aus Gründen
entgegen, die aufgelöst zu haben, sein Konzept nicht in sich birgt."


Aber wohin sein Konzept ein bemerkenswerter Schritt ist... ein anderer oder eine andere wird es weiterführen, und dieses dann wieder eine andere oder ein anderer. Was wieder zeigt, wie wir EINS sind.

Was mir an seinem Konzept am meisten ans Herz geht, ist die Tatsache, die ich schon kurz angesprochen habe, nämlich, dass die Menschen all ihre Talente einsetzen können, die jetzt scheinbar nichts wert sind und, wenn überhaupt irgendwie zum Leben erweckt, zu einem für die Gesellschaft mehr oder weniger nutzlosen "Hobby" degradiert sind. Und nicht nur Talente, die man schon kennt. Der Raum ist Jetzt offen, ganz Neues zu ersinnen und zu erschaffen, kühn zu sein, Dinge auszuprobieren ohne Angst, dass es "schiefgeht". Es kann nichts mehr schiefgehen. Auch wird niemand mehr wegen seines Alters automatisch ausgeschlossen vom Tätigsein zum Nutzen Aller. All die Energie, niedergedrückt durch Angst und Sorgen und Frustration, wird Frei. Was kann da alles erblühen! Es macht mir großen Spaß, mir das auszumalen, und daran beteiligen sich die Leute gerne, wenn man ihnen die Idee gibt.

Lieber Theophil, ich danke Dir für den Austausch. Und Du kannst alles für die Webseite verwenden, was Dir sinnvoll erscheint, durchaus unter dem von mir gewählten Namen Xenia.

Liebe Grüße,
Xenia

Liebe Xenia, lieber Theophil.

Ich schalte mich hier in Euren Dialog ein, weil mich das Thema besonders interessiert und weil ich etwas anderes beobachte als Du, Theophil.

Du, Theophil, schreibst: "Herr Werner fasst die Ökonomie als ein System zur Verteilung von Mangel auf." Auch wenn auf der zitierten Website von der Verteilung des Mangels die Rede ist, so ist dies - meiner Auffassung nach - doch nicht die zentrale Auffasung bzw. Argumentation.

Ich verstehe Herrn Werner folgendermaßen:
Wir haben in den letzten Jahrzehnten dergestaltig hohe Steigerungen der Produktivität, dass die Wirtschaft in der Lage ist, die Menschen mit den gewünschten Gütern und Dienstleistungen zu versorgen, ohne dass jeder arbeitsfähige Mensch dazu eine Vollzeittätigkeit ausüben muss. Er fordert daher ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen, ob er un arbeitet oder nicht. Menschen, die arbeiten, können den Lohn für diese Arbeit zusätzlich behalten und davon ihre materiellen Bedürfnisse befriedigen, die über das Existenzminimum hinausgehen.

Ich habe euren Planeten mit mehr als ausreichenden Ressourcen versehen, um die Bedürfnisse aller angemessen zu befriedigen. Wie kann es sein, daß jedes Jahr Tausende verhungern? Hunderte obdachlos werden? Millionen aufschreien und nach einfacher Würde verlangen?

Band II - Seite 255

Aber warum sollten sie für ein Leben in einfachster Würde areiten müssen? Ist nicht genug für alle da? Warum sollte das "Dafür-Arbeiten" etwas damit zu tun haben?
Ist nicht die grundsätzliche menschliche Würde das geburtsrecht eines jeden? Sollte sie es nicht sein?
Wenn man mehr als das Minimum anstrebt - mehr Nahrung, eine größere Behausung, schönere Kleidung -, kann man für diese Ziele arbeiten. Aber sollte jemand ums schiere Überleben kämpfen müssen - auf einem Planeten, auf dem mehr als genug für alle vorhanden ist?

Band II Seite 256

Als ich Götz Werner zum ersten Mal bei Christiansen sah und als ich mich dann auf seiner Website weiter kundig machte, war mein Gedanke: Der hat bestimmt Band II gelesen.

Du, Theophil, fragst: Inwiefern soll Herr Werners Konzept zu der Verbreitung der Botschaften, etwa, (i) Wir sind alle eins (ii) Es ist von allem genug da (iii) Es muss nichts getan werden, etwas beitragen?

Gerade (ii) sehe ich ganz klar (s.o.). Und der Gedanke: Aber wenn man es zu Ende denkt, könnte eine solche Globalisierung im Geiste der anzustrebende Fall sein: dass ich mich für den Ägypter so verantwortlich fühle wie für mein drittgeborenes Kind. ist für mich sehr nah an Wir sind alle eins.

So bin ich der Meinung, dass Götz Werner uns durchaus einen Weg weist, die grundlegenden Gedanken von GmG in unserer Welt umzusetzen.

Herzliche Grüße

Uwe