GmG Bulletin # 523

GmG Wöchentliches Bulletin # 523

 

11.1.2013

 

Patty's Feier

 

 

 

Anmerkungen von Neale

 

 

Meine lieben Freunde ….

 

 

Diese Woche möchte ich gerne euch allen die Nachricht zukommen lassen, dass Patty Hammett, die Verwaltungsleiterin der Conversations with God Foundation, überdies über 18 Jahre lang unsere Führungskraft für die Finanzen, und meine Mitarbeiterin seit noch längerer Zeit, am 4. Januar ihren Fortgangs-Tag beging.

 

Patty arbeitete, um uns zu unterstützen, die GmG-Botschaften der Welt darzubieten, bis in ihre letzten Tage; sie gehörte zu dem Mitarbeiterstab bei unserem Spiritual Renewal Retreat zum Jahresende am vorigen Wochenende.

 

Ihr rasches Dahinscheiden war so kurzfristig sehr unerwartet, und wir alle hier sind immer noch dabei, uns auf den plötzlichen Hinübertritt einzustellen, obschon wir in unserem Herzen wissen, dass Patty sich an einem wundervollen, wundervollen Ort befindet, wo sie ihre Freude heraussingt und voll Entzücken tanzt, und wo sie weiterhin ihre Liebe mit uns teilt, so wie sie es immer tat, in jedem Augenblick, in dem sie sich bei uns in der Körperlichkeit aufhielt.

 

Patty war eine sehr besondere Person, und ich sah sie durch die Jahre in eine der wahrhaftigsten spirituellen Seinswesen hinein wachsen und sich ausweiten, denen ich je begegnet bin. Sie übte, was sie hinzulernte, derart schlüssig aus, dass ich unentwegt beflügelt wurde, wann immer ich es mit ihr zu tun hatte, derweil ich miterlebte, wie still und unaufgeregt sie inmitten schwierigster Umstände verblieb.

 

Ihr Begreifen des GmG-Materials war wie aus einem Guss, indes war es das, wie sie es auslebte, was mich noch mehr inspirierte. In den 18 Jahren unserer gemeinsamen Seelenreise bescheinigte sie in jeder Weise, dass die Gespräche mit Gott-Botschaften jeden Tag in ihr erhabener personifiziert wurden.

 

Sie war das Grundgestein unserer Foundation, der sie zur Seite stand, um sie zu formulieren und zur Welt zu bringen, und die sie leitete und führte von ihrer Gründung an wie auch im Verlaufe der frühesten Tage. Sie führte uns alle durch das Dickicht der Finanz-Gesetze und -Regulierungen und durch unsere Tage gekennzeichnet von finanziellen Schwächen, dabei betrieb sie es stets, ruhig und vernünftig zu bleiben und das Schiff unserer Träume flott zu halten.

 

Im Verlaufe der vergangenen zehn Jahre bezeugte ich im Besonderen ihr Vorrücken zu einem Ort großen inneren Friedens und zu einer hohen Ebene des „Einverstandenseins“ mit was immer ihren Weg kreuzte, ebenso auch mit jedwedem Problem, das der Foundation unterkam; dabei stimmte sie die gesamte Umgebung ruhig und tat ihr unablässig leichtgängige Lösungen auf.

 

Vielleicht das Erhebendste war für mich Patty's Befähigung, zu „vergeben und zu vergessen“. Sie gab dem Benehmen Anderer, sie auf einer persönlichen Ebene anzugreifen, zu beunruhigen oder zu verdrießen, kaum statt, und falls sie das für einen allerkürzesten Moment tat, ließ sie die ganze negative Energie drumherum zügiger los, als ich es jemals irgendwosonst unter den Augen hatte. Sie hatte ganz einfach kein Interesse daran, zu grollen oder die Füße eines Anderen ans Feuer zu halten. Derweil sie ihre spirituelle Meisterschaft ausweitete, erreichte sie ein außergewöhnlich hohes Niveau an Befähigung, in gewissen Umständen nicht mit Ärger, Verbitterung, Vergrämtheit, Grimm oder Zorn zu reagieren, in denen ich oder Andere bei etlichem davon oder bei alledem unter die Räder gekommen waren.

 

Patty war überdies angenehm. Unerschöpflich gut und freundlich. Und, so kam es bei mir an, unermüdlich hilfreich. Ich kann mich in den 18 Jahren nicht eines einzigen Augenblicks erinnern, in dem ich sie um Hilfe bat, und wobei sie nicht unverzüglich das Ihre unternahm. „Nein“ war kein Wort in ihrem Vokabular, sobald jemand sie benötigte. Es kam ihr ganz einfach nicht unter, zu äußern, sie hätte nicht genug Zeit oder nicht ausreichend Kraft. Sie gab von beidem das volle Maß – und langte sodann nach hinten und fand noch mehr.

 

„Aufgeben“ war desgleichen nicht Teil ihres Charakters. Sie gab niemals auf. Sie fand für alles eine Lösung, selbst wenn das Anstehende alles aus ihr herausholte, um es zu bewerkstelligen.

 

Sofern das Gespräche mit Gott-Material Gutes hervorbrachte und es Millionen Menschen rund um die Welt Vorteilhaftes zuführte (und eben das ist der Fall), dann verhält es sich in nicht unbeträchtlichem Maße so, wegen Patty Hammett.

 

Freilich, nachdem wir all das gesagt haben, bei all den Leistungen, die wir hervorgehoben haben, Patty's größte Errungenschaft lag vielleicht im Demonstrieren, wie es hergeht, eine Freundin zu sein. Wenn du ihr Freund warst, war sie deine loyale Vertraute, die Mitempfindende, während du ihr dies und das bekanntest, deine weise Beraterin, deine sanfte spirituelle Ratgeberin, deine leicht dir zu Gefallen seiende, deine leicht mit dir lachende Begleiterin – und du konntest darauf zählen, dass sie diese Dinge war, und dies ohne Kritik oder Bewertung.

 

Das wohl Wundervollste war – Patty hatte eine Art, gänzlich „präsent“ bei dir zu sein. Sie war willens, alles und jedes beiseite zu legen und dir wirklich zuzuhören. Selbst wenn du keine Zeit hattest für eine umfängliche Unterhaltung, fühltest du dich vernommen. Du hattest nicht nur das Gefühl, ein offenes Ohr gefunden zu haben, du hattest das Gefühl, gespürt zu werden – selbst wenn es sich lediglich um einen fünf Minuten dauernden Austausch handelte.

 

Patty legte diese Eigenschaften nicht nur an den Tag, sie lehrte sie. Ich habe dieser Tage die gleiche Art Kühnheit, Stärke, Bestimmtheit, Freundlichkeit in ihren beiden Söhnen, Chris und Jared, zu sehen bekommen. Sie sind schöne Spiegelbilder von Patty's zahlreichen wundervollen Qualitäten. Sie war immer stolz auf sie, und ist heute auf Jared und Chris stolz.

 

Es gibt keine Worte, um abzuschildern, wie uns Patty fehlt. Der Ausfall ist gewaltig. Dennoch finden wir Freude im Wissen – fürwahr im Wissen, nicht im uns Fragen, nicht im Vermuten oder Hoffen –, dass sie nach wie vor bei uns ist, ja, selbst in diesem Augenblick bei uns ist, ebenso gewiss, wie die Kraft, welche Gottes Liebe ist, sie jetzt mit einer Vollheit umfasst, die wir uns kaum vorstellen können.

 

Patty war gerade mal 49 Jahre alt, als sie an den Folgen von Krebs von uns ging. Es gibt Etliche, die vortragen, ihrem Empfinden nach sei das allzu früh. Es ist absolut zu früh für uns. Wenn wir indessen die Bewandtnis von der Ebene spirituellen Friedens und sanfter spiritueller Fertigkeit, die sie erreicht hatte, bemessen, bin ich mir darüber im Klaren, dass für Patty der zeitliche Ablauf ausgezeichnet war. Und uns ist dies dergestalt übermittelt worden, in jenen Worten aus 'ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, welches nie endet', welche meinem Dafürhalten nach Gott zu uns redete:

 

Der Tod existiert nicht – nicht in der Weise, wie die Meisten unter euch ihn sich denken, was auf das Ende allen Lebens hinausläuft. So etwas wie das „Lebensende“ gibt es nicht.

 

In Wahrheit ist es so - was ihr „Tod“ nennt, ist wundervoll. Trauert demnach nicht, sobald jemand stirbt, begegnet desgleichen eurem eigenen Tod nicht mit Betrübtheit oder Vorahnungen. Heißt den Tod willkommen, so wie ihr das Leben willkommen hießt, denn der Tod IST Leben, Leben in einer anderen Form. Heißt den Tod eines Anderen mit gelindem Feiern und tiefem Glück willkommen, denn ihnen ist eine wundersame Freude.

 

Und wisst dies: Niemand stirbt zu einem Zeitpunkt oder auf eine Weise, die nicht ihrer Wahl gemäß sind. Jeder Durchlauf geht zuende, sobald die Agenda oder die Mission jener bestimmten Passage zur Vollendung gelangt ist. So etwas wie „unvollendet“ gibt es nicht.

 

Schließlich, erzähle Jedem: Es ist unmöglich, ohne Gott zu sterben. Ich bin da, um Jeden zu begrüßen.

 

Ich möchte euch in den Arm nehmen, euch trösten, euch bewillkommnen und versichern, dass ihr vortrefflich so seid, wie ihr seid.

 

Dann möchte Ich euch im Himmelskönigreich willkommen heißen.

 

Mit Umarmen und in Liebe,

Neale.

 

 

 

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