GmG Bulletin # 528

GmG Wöchentliches Bulletin # 528

 

15.2.2013

 

Schaue nicht zum Boden

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben Freunde ….

 

Wie ihr wisst, haben wir hier die Momente im Leben erörtert, welche ich die Heilige Erfahrung genannt habe. Die Verbundenheit mit des Lebens Wahrer Freude, mit dem Wirklichen Zweck und mit der Letztlichen Wirklichkeit - als das haben wir sie bezeichnet. Wie ich es hier in der letzten Woche zum Ausdruck brachte, ist dies eine Erfahrung, die nicht durch die vorgängig ergangenen Angaben der meisten menschlichen Kulturen, Traditionen und Religionen abgedeckt ist. Es trifft zu, viele dieser Kulturen, Traditionen und Religionen stellen ein Faksimile davon dar, aber nur wenige, falls überhaupt welche, haben uns verlässliche Angaben über des Lebens Wahre Freude, über seinen Wirklichen Zweck und über die Letztliche Realität übermittelt. Tatsächlich haben sie zahlreiche Menschen (vielleicht die meisten) mit genau dem Gegenteil befüllt.

 

Aus diesem Grunde, um des Lebens Wahre Freude, Wirklichen Zweck und Letztliche Realität zu entdecken und zu erleben, haben wir dessen Nicht-Gewahr zu werden, dessen wir Gewahr geworden sind – dabei nehmen wir unsere vorgängig ergangenen Angaben schier in Gebrauch, sobald es uns von Nutzen ist, und immerhin nicht, dass wir durch sie in Gebrauch und in Anspruch genommen werden.

 

Kurz gesagt, wir haben in dieser Welt zu sein, nicht aber von ihr. Wir haben uns der vorgängig ergangenen Angaben Nicht-Gewahr zu sein, was nicht das gleiche ist, was sie anbelangt unverständig zu sein. Im Nicht-Gewahrsein sein bedeutet, um etwas zu wissen; im Nicht-Gewahrsein sein bedeutet, indes das abzuschlagen, zur Kenntnis zu nehmen, was du weißt. Es bedeutet, es abzuschlagen zu bestätigen, dass die vorgängig ergangenen Angaben, derer du gewahr bist, alles bedeuten. Dies meint: zugleich Gewahr sein wie Nicht-Gewahr sein. Wir übernehmen die geistige Gesinnung, dass „nichts irgendwelche Bedeutung hat, außer der Bedeutung, die ich ihm verleihe.“

 

Das Sich-Zueigen-Machen einer derartigen Sichtweise braucht enormen Mut. Deswegen wird öfters, mit einem schiefen Lächeln, zu hören sein: „Transformation ist nichts für Weichlinge.“

 

Nicht-Gewahrsein ist wie auf einem Drahtseil gehen. Es ist gut, sich Gewahr zu sein, dass du dich auf einem Seil befindest. Du kannst dein Gleichgewicht halten, sobald du Gewahr bist. Du kannst es auf die andere Seite hinüber schaffen. Es liegt zudem etwas Gutes daran, dir dessen einfach Nicht-Gewahr zu sein, wie hoch du da droben bist. Oder, dass du überhaupt da hoch droben bist. Aus dem Grunde wird allen Drahlseilartisten mit auf den Weg gegeben: „Schaue nicht herunter.“

 

Niemand macht sich aus jemandem einen Spaß. Der Seiltänzer weiß genau, worauf er geht. Er ist gänzlich Gewahr. Alldieweil weiß er, dass ein Hinunterschauen das Gewahrsein bis zu dem Punkt ansteigen lassen wird, dass just die Daten sich anschicken, die Person zu betreiben. Deswegen bringen sich die Drahtseilartisten nicht zum Gewahren, in welcher Höhe sie sich befinden. Sie treten in einen Zustand des Nicht-Gewahrseins ein.

 

Einen Zustand des Nicht-Gewahrseins erreichen handelt insgesamt von dem Vorrücken von Datenangaben hin zu Weisheit. Es ist sehr weise, von einem Hochseil aus nicht hinunterzublicken. Das gleiche gilt für das Leben.

 

Einen Zustand des Nicht-Gewahrseins erlangen handelt vom Wandel vom Geist hin zur Seele – welche mit allen Bewandtnissen über das Hochseil-Leben vertraut ist … welche ebenso gut darum weiß, was uns auf Der Anderen Seite erwartet. Sie weiß, dass wir es ohne Schwierigkeiten über die Spanne schaffen können, sofern wir ganz einfach nicht hinunterschauen. Sie weiß, dass in Gottes Königreich „alles nach oben sieht“.

 

 

Mit Umarmen und in Liebe,

Neale.

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Die Gedanken von oben sind 'The Holy Experience' entnommen, ein ganzes ausgewachsenes Buch, das ihr euch unter

www.nealedonaldwalsh.com

kostenlos herunterladen könnt. Klickt einfach auf den 'Free Resources'-Button.



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Briefe an den Herausgeber

 

Was 'Nicht-Gewahrsein' meint

 

 

Ganz offensichtlich haben wir mit unserer Schilderung hier in der letzten Woche über „Nicht-Gewahrsein“ eine Saite zum Klingen gebracht. In jenem Bulletin sprachen wir über Menschen, die aufgrund der auf sie übergekommenen Glaubensüberzeugungen vonseiten ihrer Vorfahren und/oder vonseiten ihrer Vorgänger gleichsam wie in Beton gegossen sehen, was das angeht, Wie Die Dinge Sind. Wir sprachen darüber, wie schwierig es für eine solche Person wäre (wenn nicht gar unmöglich), die Ideen der Neuen Spiritualität in Erwägung zu ziehen – Ideen, wie sie etwa in Gespräche mit Gott zu finden sind, die meinem Glauben nach einen Pfad darstellen, der zur Heiligen Erfahrung zu führen vermag.

 

Ich führte hier an der Stelle in der letzten Woche an, dass „die einzige Möglichkeit dafür, dass ein solcher Mensch in eine Erfahrung einträte, die nicht durch die Daten und Angaben seiner Kultur, Tradition, Religion, Umgebung, usw. belegt sind (wir alle kennen lebenslange Republikaner oder Demokraten, Konservative oder Liberale, die jener Überzeugung angehören, da ihre Familien jener Überzeugung waren!), für jene Person darin bestünde, sich des Dogmas oder der Doktrin, die sich aus den Daten und Angaben herauskristallisieren, Nicht-Gewahr zu sein. Oder sich zumindest Nicht-Gewahr zu sein, dass sie irgendwas bedeuteten.“

 

Dies zog etliche E-Mail-Entgegnungen auf sich – und ich möchte euch an zwei davon teilhaben lassen, und hier Erläuterungen zu ihnen geben …

 

 

 

Lieber Neale … In deinem Beitrag „Sich des Nicht-Gewahrseins Gewahr Werden“ schreibst du, der einzige Weg für einen Menschen, aus dem Erleben seiner/ihrer Kultur herauszutreten, sei der, ihrer nicht-gewahr zu sein oder ihrer Bedeutsamkeit nicht-gewahr zu sein. Im Grunde genommen ist es – anhand der postmodernen Theorienbildung, des Behufs wegen, durch deinen eigenen Blickwinkel unvoreingenommen zu sein – wichtig, sich seiner deutlich gewahr zu sein. Wir alle stehen irgendwo, und wir sind uns dessen öfters nicht bewusst. Wir können uns nie eines jeden Aspekts davon gewahr sein. Der Schlüssel dazu, imstande zu sein, ohne Voreingenommenheit in die Weltsicht eines Anderen Zugang zu finden, liegt, gemäß der postmodernen Theorienbildung, darin, deiner eigenen Befangenheit super-gewahr zu sein, nicht darin – ihrer nicht gewahr zu sein.

 

Vielleicht lautet das, was du sagst - dass du dich, bevor du den Standpunkt des Nicht-Gewahrseins annehmen kannst, darauf zu verstehen hast, aufs Äußerste gewahr zu sein.

 

Jedenfalls – ich unterrichte postmoderne Literatur-Interpretation – ich habe gefunden, dass wir, wenn wir erörtern, an welcher Stelle wir im Verlaufe unserer Lektüre stehen, dass wir, wenn wir erörtern, was für Voreingenommenheiten wir bereits in den Text hinein projizieren, wie uns der Text infolge der Manier, wie uns die Kultur konditioniert hat, unbewusst über etwas ins Bild setzt – und wie wir sodann beschließen, unsere Lektüre von einer gänzlich verschiedenen Perspektive her, welche jenseits unserer Kultur zu liegen kommt, anzugehen –, unserer Voreingenommenheiten mehr und mehr gewahr werden.

 

Text-Lektüre ist das gleiche wie das Leben Lesen. Und für mich ist die post-moderne Haltung, unserer Voreingenommenheiten zuvörderst gewahr zu sein, die einzige Möglichkeit, dass ich imstande bin, außerhalb von ihnen zu Einsichten zu erlangen.

 

Erfasse ich korrekt, was du zum Ausdruck bringst?

 

Dankeschön,

barbara Rosenthal

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Barbara --- Danke für deinen Brief. Ich stimme dir zu, dein post-modernes Modell des Menschen ist die beste Herangehensweise an die Welt der Gedanken und Glaubensvorstellungen. In der Tat, es ist uns erklecklich von Nutzen, unsere eigenen Voreingenommenheiten und Glaubensüberzeugungen in aller Tiefe in den Blick zu nehmen.

 

Der Punkt, den ich in dem Buch 'Die Heilige Erfahrung' zu machen hoffe, ist der, dass wir es nicht nur nötig haben, unsere eigenen Glaubensüberzeugungen anzuschauen und uns mit ihnen vertraut zu machen, indem wir all die Angaben über sie sammeln, die wir über sie einholen können, sondern dass wir es überdies bedürfen, imstande zu sein, dass wir uns von den Dogmen und Doktrinen hinter ihnen freisetzen.

 

Natürlich ist es so, wir können uns nicht von etwas befreien, sofern wir nicht wissen, wovon wir uns befreien. So wie du es herausstellst … „Wir alle stehen irgendwo, und wir sind uns dessen öfters nicht bewusst.“ Demzufolge ist das erste, was wir zu tun haben, das, uns bewusst zu sein, wo wir jetzt stehen. Oder, wie meine Darstellung lautete … „Wir können nicht in unserer Welt herum mäandern und dabei sozusagen in die Dinge hineinplumpsen; unterdessen eine Menge Glas zerdeppern und auf Scherben treten. Wir haben zu wissen, was da draußen los ist, und wo und wie wir da reinpassen.“

 

Ich hoffte, dass ich dies habe deutlich werden lassen, als ich im Hinblick auf unsere eigenen Glaubensvorstellungen zum Ausdruck brachte: „... wir haben mit den besagten Bewandtnissen vertraut zu sein, aber wir haben zu der Erkenntnis gelangt zu haben, dass nichts davon eine Rolle spielt - es sei denn, es spiele eine Rolle.“ Danach äußerte ich, dass „das Nicht-Gewahrsein es uns einräumt, uns der Daten, die wir über das Leben, über das Selbst und über Gott gesammelt haben, zu bedienen, ohne dass die Daten sich unser bedient haben.“ Ich denke also, wir sagen das gleiche, Barbara --- und vielleicht macht der Artikel von dieser Woche, obendrein, meine Gedanken ein wenig deutlicher verständlich. Ich hoffe das. Herzlichen Dank für deine Betrachtungen, die ich als weitaus besser verständlich sah als die meinen!

 

Neale

 

 

Lieber Neale … Ich habe dir etliche Male geschrieben und ich stelle mich nicht auf eine Erwiderung ein, aber es ist mir klar, dass du die E-Mails durchliest. Du lädst zu kommentierenden Beiträgen zu den Wöchentlichen Bulletins ein (im übrigen, ein herzliches Dankeschön für sie). Ich bin voll und ganz überzeugt von allem, was du in GmG zur Sprache gebracht hast, und ich las das letzte Bulletin über Nicht-Gewahrsein, und sprach es mit Peter durch, der so eine Art Skeptiker ist, allerdings ist er drauf und dran zu glauben, dass „es mehr Dinge im Himmel und auf Erden gibt ...“

 

Wie auch immer, wir haben uns eine Sicht erschlossen, wo wir sagen, dass die Glaubensüberzeugungen, mit denen wir aufgewachsen sind, darüber 'wie die Dinge sind', durch uns für wahr gehalten wurden, weil es keinen Bedarf gab, sie zu hinterfragen --- und nunmehr sind wir in der Lage, in Erwägung zu ziehen (das ist Peters Seite) und zu glauben (das ist meine Seite), dass dem Gewahrsein und der Existenz endlose andere Möglichkeiten zukommen können --- also, nicht durch begrenzende Glaubensvorstellungen beschränkt zu sein … Nicht-Gewahrsein zur Ausführung bringen scheint mir ebendas auszusagen --- oder haben wir es fehlverstanden?

 

Voller Dank – Anney

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Anney --- Du hast es genau verstanden, Anney. Die Idee, die ich rüberzubringen hoffte, war nicht, dass wir uns wonniglich irgendwie unserer Glaubensüberzeugungen nicht gewahr sein sollten, sondern dass wir uns ihrer gehörig gewahr sein sollten … und dass wir überdies dessen kräftig gewahr sein sollten, wie bedeutungslos sie sind. Sprich, wir sollten sie als schiere Ideen betrachten, die im Geist innegehalten werden, nicht als In Stein Gemeißelte Wahrheit. Alsbald vermögen wir an andere Vorstellungen heranzugehen --- vielleicht selbst an neue Ideen, von denen wir bisher noch nichts gehört haben oder die wir bislang noch nicht ernstlich in Betracht gezogen haben --- mit einem „offenen Sinn“, sie gegeneinander abwägend mit unseren eigenen früheren Auffassungen, den Alten und den Neuen Ideen gleichen Wert beigebend. Dies im Gegensatz dazu, dass wir neue Ideen als „bekloppte Sachen, die jemand mal gesagt hat“ ansehen, und im Gegensatz dazu, dass wir alte Ideen als „Die Grundlage Meines Lebens“ betrachten. Siehst du, was ich meine?

 

Nicht-Gewahrsein handelt demnach, sich der Bedeutsamkeit alter Vorstellungen, die uns durch Andere (Eltern, Schule, Kultur, usw.) überreicht wurden, nicht gewahr zu sein, es handelt von dem Erkennen, dass dieses Gefühl von Wichtigkeit etwas ist, was wir, wir selber, jenen hergebrachten Ideen angeheftet haben … aus keinem erklecklicheren Grund heraus denn jenem, dass Andere es uns angesagt haben, das zu tun. Sprich, unsere alten Ideen über die Dinge halten in sich und wesenhaft keine größere Bedeutsamkeit inne als neue Auffassungen. Sobald wir in den Zustand gelangen, „nicht gewahr“ zu sein, dass diese alten Ideen „wirklich unwichtig!“ sind, vermehren wir die Möglichkeit für unsere Ausweitung hinein in das volle Gewahrsein dessen, was wirklich „bedeutend“ IST.

 

Das Buch 'Das Einzige, was wirklich von Belang ist' erörtert in aller Gänze, was „wirklich bedeutend ist“. Womöglich wird es dir zu einer wundervoll zuträglichen Lektüre. Natürlich ist es voll mit einer Menge neuer Ideen ebendarüber, und es mag sein, du wirst dir womöglich der „Bedeutsamkeit“ und „Wahrhaftigkeit“ deiner hergekommenen Ideen „nicht gewahr“ zu sein haben, um die neuen Auffassungen, die in diesem Buch aufzufinden sind, bereitwillig aufzugreifen.

 

Ich wünsche dir eine gefällige Lektüre.

 

In Liebe,

Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

Wie ich es euch im Newsletter der letzten Woche wissen ließ, haben es mir der CwG-Mitarbeiterstab und unsere ehrenamtlichen Helfer ermöglicht, die Arbeit hier gut hinzubekommen. Sie waren mir alle eine Hilfe derweilen, mich auf den neuesten Stand zu bringen, und machten es mir möglich, vorwärts zu kommen mit den Dingen, die ich wirklich gerne tue … euch dienlich sein.

 

Zunächst allerdings möchte ich euch gerne meine Verbindlichkeit mit euch mitteilen. Nachdem ich die letzten paar Jahre damit zubrachte, es mit der finanziellen Wirklichkeit unserer Non-Profit-Organisation zu tun zu haben, bin ich dieser Tage soeben gerührt worden, wie viele Menschen es doch gibt, die durch die Botschaften von GmG berührt wurden. Die so sehr erfasst wurden, dass ihr uns eure finanziellen Mittel anvertraut, und, das nehmen wir nicht auf die leichte Schulter. Diese Gelder fallen dem zu, unserer Mission und unserer Gemeinschaft zu dienen. So wie es sein sollte.

 

Meine engagierte Zusage an euch ist die, dass mein Gehalt nicht von euren Zuwendungen herrührt. Das Gehalt kommt von dort her, was ich beibringe an Gewinnungen, die für euch nützliche Vorteile schaffen, will sagen, ich bekomme kein Gehalt, so lange, bis ihr mich an die Arbeit schickt.

 

Im Folgenden, weswegen mir dies wichtig ist, und ein Wenig aus meiner Historie hier bei der Foundation.

 

Es kann sein, euch ist das nicht gewärtig, ich war indessen eine lange Zeit hier in der Foundation als Ehrenamtlicher tätig. Falls du zu jenen gehörst, die in den letzten 13 Jahren einen unserer Retreats besuchten, hast du mich vielleicht im hinteren Teil des Raumes gesehen, hinter der Tontechnikanlage. Darin bestand mein Beitrag über die Jahre, und wenn man bedenkt, dass ich früher in Hollywood Tontechniker war, war es für mich ein Leichtes, hier meinen Teil beizusteuern.

 

Obschon ich bei etlichen großen Filmen mit von der Partie war und obschon ich bei etlichen großen Namen meine Arbeit versah, hier geht es um die Story, wie es dazu kam, dass ich für den größten Namen unter allen … für Gott arbeitete!

 

Ich verabschiedete mich im Jahre 1998 zum größten Teil von der Filmindustrie, um einer tieferen Berufung nachzugehen. Ich wusste damals nicht genau, worum es da ging, aber ich hatte mich auf den Weg gemacht zu einer Suche nach einem tieferen Sinn und Verständnis für mein Leben. Ich setzte mich wieder auf die Schulbank, um vergleichende Religionswissenschaften, Metaphysik und das Göttliche zu studieren. Ich hatte das Gefühl, dass mir etwas in meinem Leben abging und wollte gerne begreifen, worum es bei alledem geht und was es ist. Ich tat mich ebenso nach einem tieferen Begreifen von Gott um, da meine religiöse Erziehung in der Kindheit mir als Erwachsener nicht mehr standhielt.

 

In jener Zeit war es, als Gespräche mit Gott seinen Weg zu mir fand. Ich meine das wortwörtlich. An einem einzigen Tag, da wurde GmG auf drei verschiedene Weisen vor mich hin gestellt, aus drei verschiedenen Quellen her. Wie ihr euch vorstellen könnt, sobald etwas, wovon du noch nie gehört hast, an einem einzelnen Tag drei Mal bei dir zum Vorschein kommt, dann bist du geneigt, dem Beachtung zu schenken.

 

Obgleich ich einen Stoß Bücher zu lesen hatte und sie mir zur Begutachtung vorlagen, erhielt ich die Botschaft und ich lauschte der intuitiven Stimme inwendig in mir, und ich begann, Buch Eins zu lesen. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Innerhalb einer Woche hatte ich Buch Zwei und Drei ebenso durch. Die Botschaften fassten mich dermaßen tief an, sie waren genau das, wonach ich suchte, das ging so weit, dass ich fast nicht mein Studium beendete! Zuguterletzt beschied ich, mein Wirken beim Studium zuende zu bringen, unterdessen sich ein Pfad herauskristallisierte, der sich nunmehr in meine gegenwärtige Berufung hinein weiterentwickelt hat.

 

Wie bei so Vielen - GmG sprach zu meinem Herzen und zu meiner Seele, insofern als GmG Gott ja so wiedergab, wie ich mir Gott stets vorstellte, dass er sei. Ich war durch die Bücher so bewegt, dass ich einen Weg fand zu einer Redeveranstaltung von Neale, die er in meiner Heimatstadt Hollywood California veranschlagte. Ich war überrascht und entzückt, dass dermaßen viele Zuhörer da waren. Ich hatte keine Vorstellung davon, dass dieses Buch Menschen derart scharenweise erfasst hatte, freilich freute ich mich, dass das der Fall gewesen war. Nach wie vor war es mir danach, weiter hinten in der Nähe des Ausgangs Platz zu nehmen, schlicht für den Fall, dass dieser Kerl Neale ein Spinner war, und ich machte mir so meine Pläne, dass ich bald wohl eher Kool-Aid, ein Getränkepulverkonzentrat, unter den Leuten zum Kauf anbieten würde und zu verkaufen hätte. Stattdessen begegnete ich der Gelegenheit des Lebens.

 

Ich saß hinten neben der Tonanlage, ein Platz, bei dem ich mich immer wohl fühlte. Und, wie es das Schicksal so wollte, es gab Schwierigkeiten mit dem Ton. Der arme Ehrenamtliche, der hinter der Tonanlagenkonsole zu sitzen kam, schaute drein, als seien seien Gebete unverzüglich beantwortet worden, als dieser Soundmann aufkreuzte und seine Hilfe anbot. Genaugenommen sah er voller Dank nach oben!

 

War dies alles eine zufällige Begebenheit? Ich denke, nicht. Dies war mein mir angemuteter Zugang zu der Zusammenarbeit mit dieser wunderbaren Gruppe von Menschen. Seitdem habe ich diese Arbeit getan.

 

Es war mir zudem eine Gelegenheit, Menschen aus allen Lebensgeläuften zu begegnen, die sich, so wie ich, umtaten nach jenem tieferen Verständnis von Gott. Ich begann fernere Möglichkeiten zu sehen, wie ich eine Hilfe sein konnte. Über Jahre hinweg auf diese Weise meine Arbeit zu versehen - das begann in mir Stärken zutage zu legen, die mir nie klar waren, dass sie existierten, derweilen weitere Gelegenheiten „aufzukreuzen“ begannen.

 

Ich startete eine GmG-Studiengruppe bei einer örtlichen Kirchengemeinde, was dazu führte, dass ich dort zum Geistlichen und spirituellen Berater wurde. Mein Hintergrund als nüchterner Alkoholiker gereichte mir, der Gemeinschaft der Suchtkranken als Suchtberater dienlich zu sein. Zudem wurde ich dazu inspiriert, mich zu einem Berater in Zeiten von Trauerbewältigung auszubilden. All dies, da ich jener Stimme im Inneren zuhörte und gewillt war, ihrem Beispiel zu folgen. Seit jenem Tag befand ich mich auf einem Pfad, Anderen dabei zu helfen, just die gleichen Gaben in sich auszuspüren. Im Verlaufe meiner Zeit als Ehrenamtlicher wurde mir mehr als volles Gehalt gezahlt.

 

Und doch, wir alle müssen unsere Rechnungen begleichen. Ich hatte das Glück, dass das Leben stets einen Weg dafür hervorbrachte, dass dies vor sich gehen konnte. Und das wird es jetzt auch tun. Ich bin mit vielen Talenten und Gaben beglückt, um sie weiterzureichen. Wie ich bereits weiter oben erwähnte, wird mein Gehalt beglichen werden durch das Ausreichen jener Begabungen. Meinem Gefühl nach ist es so das richtige. Ich bin hier, um euch zu dienen. Wie kann ich das am Besten? Schickt mich bitte an die Arbeit!

 

Überdies, ich habe unsere Mitarbeiter gebeten, sich dies und das einfallen zu lassen, wie unsere Gehälter bezahlt werden können, indem wir Projekte entwerfen, die unserer Mission in der Welt gerecht werden. Unser Anliegen ist es, euch dienlich zu sein, indem wir die Weisheit aus dem Inneren der Botschaften von GmG auf praktische Weise zugänglich machen. Dies erkennt uns zudem die Gabe zu, umfassendere Versionen von uns selber zu sein, denn, was du weggibst, das erfährst du. Ich gebe euch das Versprechen, dass dies den Grund darstellt, weswegen wir hier sind. Mit Will Richardson und Kate Clark bin ich seit vielen Jahren bekannt, sie beide lieben es, zu Diensten zu sein, und sie sind dankbar dafür, hier bei der Foundation ihre Arbeit zu finden.

 

Unser Team hat also beschieden, uns aufs Neue in unserer erhabensten Version der großartigsten Vision, die wir jemals darüber, wer wir sind, innehatten, wiederzuerschaffen. Wir wollen dies weiter betreiben, indem wir großartigere Wege entwerfen und gestalten, euch zu dienen.

 

So wie stets, ich würde mich freuen, von euch zu hören, wir wir dieses besser ausrichten können.

 

Schickt uns an die Arbeit für euch. Die Botschaften von GmG haben die Welt verwandelt, unsere Arbeit freilich hat nicht geendet. Gemeinsam erbringen wir einen Unterschied, und ich bin mir im Klaren, dass es mehr zu tun gibt. Schickt mich demnach an die Arbeit!

 

Sofern ihr eine Möglichkeit im Blick habt, dass ich euch zu Diensten sein kann, dann lasst es mich wissen. Ihr könnt mich erreichen unter JR [at] CwG [dot] org

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. JR dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter JR [at] CWG [dot] ORG (JR [at] CWG [dot] ORG) Kontakt aufgenommen werden.)



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Kurzmitteilungen

 

[Es folgt eine kurze Annoncierung …]

 

des neuesten Buchs von N.D. Walsch … 'The Only Thing That Matters'.

 

 

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Die Rechte Lebensführung ermitteln, indem das Leben, das du gerne magst, geführt wird.

Die CWG Foundation ist stolz, unseren neuesten und EXCLUSIVEN Online-Kurs von Neale Donald Walsch anzukündigen

 

Neale verschafft dir Zugang in sein eigenes Zuhause zu einer in die Tiefe gehenden Erörterung; mit dabei sind praktische „Bleib-dran- und Packen-Wir-Es-An“-Werkzeuge, die euch eine Hilfe sind beim Leben desjenigen Lebens, was euch lieb ist. Er trägt dir einen Weg an, all die Freude und die Tiefe, die das Leben vorhalten kann, zu erfahren. Aus einer Bandbreite an GmG-Unterweisungen her entnommen, führt dieser Kurs das Beste der besten Prinzipien zusammen, dein Leben zu bereichern und zu verschönern, und die Welt um uns zu heilen.

 

Zu Näherem und zur Anmeldung – klicke hier.

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 528 [15.2.2013] ~ Übersetzung: Theophil Balz [16.2.2013]

 

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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_528.html

 

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanityteam.at

~ www.humanitysteam.ch

~ www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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