GmG # 711

GmG Wöchentliches Bulletin # 711

 

19.8.2016 

 

Der Gott Iohayot – Teil 2

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Diese Serie stammt aus einem früheren Beitrag von Neale aus dem Jahr 2007. Tauscht die Namen der Länder und Leute aus und ihr werdet sehen, neun Jahre später haben die Vorgänge immer noch statt. Werden wir jemals hinzulernen?

 

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Meine lieben Freunde …

Der Glaube an einen Gott, der „da drüben“ ist, und der etwas möchte und braucht, oder der etwas benötigt und verlangt von Jenen von uns „hier drüben“, ist es, der es den Menschen stattgibt, sich selber die moralische Autorität zuzusprechen, aus sich selbst heraus Strafen über Jene auszusprechen, die ihrer Ansicht nach Gottes Wort ignoriert und Gottes Weisungen nicht befolgt haben.

 

Wir stellen uns vor und erklären es uns selbst gegenüber, in Gottes Namen zu handeln, während wir den Schalter am elektrischen Stuhl herumdrehen, oder während wir Menschen für 20 Jahre hinter Gitter bringen, oder während wir in der einen oder anderen Weise da und dort unser Gewicht hineinwerfen, so, wie wir es uns zu tun bescheren, in Vergeltung für die Sünden, die Andere begangen haben.

 

Diese Vorstellung ist es, die es den Menschen gestattet, Flugzeuge in Gebäude zu lenken, Tausende unschuldiger Zivilisten zu töten, während sie im gleichen Atemzug „Allah ist groß!“ ausrufen. Sie ist es, die es den Menschen einräumt, eine Nation in einem Präventivschlag anzugreifen, von der sie sich die Vorstellung machen, sie würde sie angreifen, sofern jene es nicht als erstes tut; dabei kommen Tausende unschuldiger Zivilisten durch Bomben um, die mit Münzen bezahlt sind, auf denen geschrieben steht ... „Auf Gott trauen wir“.

 

Sofern wir dächten, wir würden diese Dinge Gott antun, klar ....

 

… dann würden wir sie nicht tun. Allerdings gibt es nichts, was uns dazu bringen könnte, zu denken, dass wir diese Dinge an Gott tun, es sei denn der Gedanke, dass Wir Und Gott Eins Sind, und dies ist ein Gedanke, dem sich der größte Teil der Menschen kurzerhand versagt hat.

 

Die Theologie der Trennung stellt eine Kosmologie der Trennung her. Das meint, eine kosmologische Weise, das Gesamt des Lebens in den Blick zu nehmen, eine Kosmologie, die bei sich trägt, dass alles von jedem weiteren getrennt ist. Die Kosmologie der Trennung erzeugt eine Soziologie der Trennung. Das meint, eine Weise des sozialen Umganges der menschlichen Spezies mit sich selbst, die Jeden vom Anderen trennt, indem ausgegeben wird, ihre Interessen seien verschiedener Natur. Die Soziologie der Trennung stellt eine Pathologie der Trennung her. Das meint pathologische Verhaltensweisen der Selbst-Zerstörung – individuell wie kollektiv dargetan.

 

Was nun hat alldies mit Myanmar zu tun? Alles.

 

Dächten wir, wir sind alle Eins, so könnte sich die Situation in Myanmar nicht zutragen. Die Bedingungen, die zu ihr hinführen, könnten sich nicht entfalten. Die Fähigkeit des größten Teils der Welt, daran vorbei zu schauen, würde nicht existieren. Die Aktionen von Than Shwe wären unmöglich. Die Position Chinas wäre unhaltbar. Die Erklärungen von Ibrahim Gambari wären unnötig.

 

Mr. Gambari, wie ihr sicher wisst, ist der Sondergesandte des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon, der in der vorigen Woche zu einer 4-tägigen Notfall-Reise nach Myanmar aufgebrochen war. Er wurde von Ban entsandt, nachdem die herrschende Junta in Myanmar, deren ältester General Than Shwe ist, eine brutale Razzia unter buddhistischen Mönchen und unter Jenen, die sich ihnen in den jüngsten Protesten gegen die Regierung angeschlossen hatten, begonnen hatte.

 

Diese Razzia umfasste angeblich Kommandounternehmen während der Sperrstunden auf Privathäuser, Kesseltreiben, willkürliche Festnahmen und Verschollene, so der Bericht Mr. Gambari's. Sicher wisst ihr alle davon. In jeder größeren Zeitung, im Internet gab es darüber Schlagzeilen, die Fernsehnachrichten waren tagelang voll davon.

 

Was ihr womöglich nicht wisst, ist die politische Grundlage für die Nicht-Handlung, die eingetreten ist innerhalb der internationalen Gemeinschaft im Gefolge von alledem. Es ist die gleiche politische Draufsicht, die es den meisten der despotischen Regierungen, die es je in der Welt gab, einräumte, vor Ort zu bleiben – sei es in Myanmar und Darfur heute, oder gerade dort, von wo ich diese Zeilen hier schreibe .... im Deutschland des Jahres 1943.

 

Im gegenwärtigen Fall hat China, das an Myanmar grenzt und einer der wenigen Verbündeten und Handelspartner ist, argumentiert, dass die Krise nicht die Art von Bedrohung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit darstellt, welche ausdrücklich nach Befassung und Einmischung durch die Vereinten Nationen ruft.

 

(Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie. Die dritte Fortsetzung wird hier an der Stelle in der nächsten Woche folgen.)

 

 

Mit Umarmen und Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Hi Neale… Wie kann die derzeitige Gesellschaft jemals ohne den Einsatz von Bestrafung als einem Mittel, Schäden zufügendes Verhalten zu vermeiden, auskommen, während alle ihre Mitglieder noch nicht gemäß GmG's Dreier-Code: Gewahrsein, Ehrlichkeit und Verantwortlichkeit leben? Wie können die Polizeikräfte wirksam ihre Arbeit tun, wenn es das Mittel der Bestrafung nicht gibt, mit dem sie sie verrichten können? Das Meiste davon, was die Polizei tut, 'funktioniert' in einem gewissen Ausmaß, weil sie auf Bestrafung in Form von Geldstrafen und Richtersprüchen Zuflucht nehmen kann. Ohne jene ist sie machtlos.

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Gespräche mit Gott gibt uns zu verstehen, es existiert ein riesiger Unterschied zwischen „Bestrafung“ und „Konsequenzen“. Die Antwort auf deine Frage lautet, Konsequenzen vor Ort einzuführen, die nicht rein und schlicht strafender Natur sind. Eine Person wegen Marihuana-Besitz für fünf Jahre hinter Gitter bringen, etwa, ist verrückt, und löst nichts. Geldstrafen und Gerichtsurteile, die abhelfend, wiedergutmachend und stärkend, und nicht schier strafender Natur sind, sind einleuchtend. Brutale und simple Rache („Auge um Auge“) sind weder wiedergutmachend noch stärkend, sondern sie sind das Anzeichen einer primitiven Gesellschaft.

 

Ich sende dir Liebe und ein Umarmen ...

Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch 'Zuhause bei Gott'

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 711 [19.8.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [20.8.2016] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=711

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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