GmG Bulletin # 617

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 617

 

31.10.2014

 

 

 

 

 

MÜSSEN WIR GOTT FÜRCHTEN?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

 Ich beginne mit einer Serie Botschaften über die umfassenderen Verständnisse der Menschheit über Gott.

 

 

 

Unterdessen Viele jene Verständnisse nicht teilen, meine ich, dass es für uns alle wichtig ist, uns der Bewandtnis bewusst zu bleiben,

 

 

 

.... immerzu dessen GEWAHR zu sein ... was andere Menschen über diese Thematik an Auffassungen innehaben.

 

 

 

Und uns, desgleichen, umzutun, ob es etwaige verbleibende Ältere Gedankenzüge Über Gott gibt, an denen wir, wir selber, nach wie vor festhalten könnten.

 

 

 

Unter all den Dingen, was mir in all den Jahren, die ich auf dem Planeten verbracht habe, über Gott gesagt worden ist, ist das Traurigste, wovon ich je gehört habe, etwas, worüber immer und immer wieder geredet worden ist – ein ums andere Mal – aus den Mündern von allerhand Autoritätspersonen:

 

 

 

Fürchte dich vor Gott.

 

 

 

Die Christenheit ist reichlich versehen mit solchen Ermahnungen. Desgleichen der Islam. Nicht anders die Unterweisungen auf Seiten des Judentums.

 

 

 

Von jeder dieser Groß-Religionen bekommen wir Worte zu hören wie ...

 

 

 

Fürchte Gott, und halte Seine Gebote: Denn darin besteht die gesamte Pflicht des Menschen."

 

 

 

Das ist aus dem Prediger des Salomo, Kapitel 12, Vers 13. Oder DIESES ...

 

 

 

"Die Furcht des Herrn ist der Anfang aller Weisheit." (Sprüche, Kapitel 9, Vers 10).

 

 

 

Und aus dem Koran: "Wer immer Allah fürchtet, er wird ihm einen Ausweg bereiten."

 

 

 

Um zur Bibel zurückzukehren: "Lasse die ganze Erde den Herrn fürchten." (Psalm 33, 8)

 

 

 

Und es gibt noch mehr. Vieles mehr.

 

 

 

Im Korintherbrief bekommen wir zu lesen:

 

 

 

Lasst uns uns reinigen von aller Unsauberkeit des Fleisches und Geistes, in der Furcht Gottes die Heiligkeit vervollkommnen.“

 

 

 

Die Heiligkeit wird durch die Furcht Gottes vervollkommnet? Ja, so lautet die Lehre.

 

 

 

Und dies wurde nicht bloß von den frommen und Heiligen Wenigen in Klöstern und in gelehrter Abgeschiedenheit geteilt, welche auf der Suche nach „Heiligkeit“ waren, sondern es wurde weithin verlautet, sodass, Zitat: „Alle Menschen auf der Erde die Hand des Herrn kennenlernen können – welche mächtig ist: Damit du den Herrn deinen Gott für immer fürchtest.“ (Josua 4, 24)

 

 

 

Nun kommt Das Große Was Wäre Wenn … Was wäre denn, wenn wir Gott aus keinem irgend gearteten Grund zu fürchten brauchen?

 

 

 

Was für einen Unterschied würde uns das einspielen? Ist das von Belang? In der gesamten Anlage der Dinge, hätte das in unserer planetaren Erfahrung irgend eine bedeutsame Auswirkung?

 

 

 

Ja, natürlich wäre das der Fall.

 

 

 

Sofern alle Menschen auf der Erde der Auffassung wären, dass es keinen Beweggrund gibt, um Gott zu fürchten, würde den meisten religiösen Doktrinen in der Welt der Boden unter den Füßen weggezogen.

 

 

 

Die Religion selber würde nicht zum Verschwinden gelangen, da der grundlegende Impuls der Menschheit hin zum Göttlichen ununterbrochen weiterexistieren wird … die Auffassung allerdings, dass Gott gefürchtet werden müsse, weil Gott eine wütende, richtende, verdammende und bestrafende Gottheit sei – DIESE käme zur Auflösung.

 

 

 

Danach hätten wir einen anderen Beweggrund aufzusuchen dafür, in einer bestimmten Weise zu handeln oder nicht zu handeln, … eine bestimmte Sache zu tun oder nicht zu tun … einen bestimmten Gedanken über das Leben, über Einander, darüber, weswegen wir hier in körperlicher Form zugegen sind, innezuhalten oder nicht innezuhalten …

 

 

 

und über die gesamte Erfahrung, von oben bis unten, der Präsenz der Menschheit auf diesem Planeten.

 

 

 

Es wird freilich einer Menge bedürfen, um einen Großteil der Menschen in unserer Welt davon zu überzeugen, dass Gott nicht gefürchtet gehört. Sie haben die Botschaft übertragen bekommen.

 

 

 

Charles Inglis, der erste Bischof in der Kirche von England für die Diözese von Nova Scotia, formte im frühen 19. Jahrhundert beispielhaft, was Tausende Geistliche davor und seither zum Ausdruck gebracht haben, er brachte diese Botschaft perfekt auf den Punkt, als er uns zu verstehen gab:

 

 

 

Gott fürchten gehört zu den zuvördersten und größten Pflichten Seiner vernunftbegabten Geschöpfe.“

 

 

 

Wir sehen demnach, Gott fürchten ist eine Pflicht.

 

 

 

Meine Erleben des Katholizismus in meiner Kindheit lautete, dass es wirklich eine freundliche Religion ist. Alles, was ich zu tun hatte, war sonntags zur Messe zu gehen, am Samstag zur Beichte, regelmäßig die Heilige Kommunion zu empfangen, die Gebote zu halten, den Unterweisungen der Kirche Folge zu leisten, ein Leben zu leben, frei von Sünde, so gut wie möglich, und ich stünde bei Gott gut da.

 

 

 

Sollte ich allerdings ernsthaft infrage stellen, was man mir unterwiesen hatte – und ganz gewiss dann, wenn ich den einen oder anderen größeren Aspekt davon abwiese –, dann wäre Gott mit mir nicht glücklich, und es gäbe eine Menge Entgelt aufzubringen.

 

 

 

Ganz wörtlich.

 

 

 

Und meine Religion war nicht die einzige Religion, die im Laufe der Historie Angst in die Herzen von Männern und Frauen verbrachte.

 

 

 

Lasse dir diese Ankündigung durch den Sinn gehen, die im Mai 1420 ergangen ist:

 

 

 

Ein sudanesisches Gericht hat eine schwangere, 27 Jahre alte Frau, Meriam Yehya Ibrahim, zum Tode verurteilt, dafür, dass sie einen christlichen Mann geheiratet hatte und dem christlichen Glauben anhing.

 

 

 

Die Frau wurde angeklagt und der Glaubensabtrünnigkeit überführt, da sie das Gericht in Khartum für eine Muslimin ansieht.

 

 

 

Das Gericht sah die Tatsache als bedeutungslos an, dass sie von ihrer Mutter christlich erzogen worden war, nachdem sich ihr muslimischer Vater von der Familie getrennt hatte, als sie sechs Jahre alt war.

 

 

 

Weil ihr Vater Muslim war, betrachtete sie das Gericht ebenfalls für muslimisch … das hatte zur Folge, dass ihre Heirat mit einem nicht-muslimischen Mann nicht anerkannt und für nichtig erklärt wurde. Sie wurde demnach überdies des Ehebruchs angeklagt und zu 100 Peitschenhieben verurteilt.

 

 

 

Also … 100 Peitschenhiebe … und danach der Tod. Zum wenigsten allerdings können wir diese Dinge nachvollziehen, denn das war weit zurück im Mai 1420.

 

 

 

Oh, warte mal … Es tut mir leid. Ich habe die Ziffern falsch gelesen. Es war nicht im Mai 1420 – es war im Mai 2014

 

 

 

Du hast recht gehört. Anno 2014 wurde eine Frau zum Tode verurteilt, nachdem man sie für schuldig befunden hatte, ihren islamischen Glauben abgelegt zu haben.

 

 

 

Ihre Verurteilung wurde nur nach einem internationalen Aufschrei gekippt.

 

 

 

Und so sehen wir, dass zwischen der Angst vor der Hölle & und der Angst vor dem Tod die Religionen, bis auf den heutigen Tag, einen Weg gefunden haben, um die Gläubigen … nun ja … treu ergeben zu halten.

 

 

 

Schieres Infragestellen von offiziellen religiösen Doktrinen kann darin einmünden, durch die spirituelle Gemeinschaft, in der sich jemand befindet, ausgewiesen oder an den Rand gedrängt zu werden –

 

 

 

ganz zu schweigen davon, dass damit – in einigen Nationen – formelle Anklagen der Glaubensabtrünnigkeit die Folge sind, mit dem Effekt, dass die Menschen des Landes verwiesen oder gar zum Tode verurteilt werden.

 

 

 

Darüber hinaus, über die Beklemmung und den Schrecken, die den Gläubigen (oder sollten wir sie als „die Geängsteten“ bezeichnen?) eingeflößt wurden, hinaus, gibt es in zahlreichen Menschen eine natürliche Neigung, ihre zutiefst innegehaltenen Glaubensüberzeugungen bei der einen oder anderen Begebenheit nicht anzuzweifeln, nicht infrage zu stellen oder herauszufordern, da sie glauben, so sie dies tun, würden ihre Familie, ihre Tradition oder Kultur dadurch entehrt.

 

 

 

Stelle Angst vor Gott und das Widerstreben, die Vergangenheit einzulösen, nebeneinander zusammen, und es ist kein Wunder, dass spirituelles Erkunden über die Grenzziehungen akzeptierter Doktrinen und angeeigneter Rechtgläubigkeit hinaus Menschenseinswesen eher schwerlich überkommt.

 

 

 

Mithin honoriere ich und weiß die Reise zu schätzen, die die meisten unter euch unternommen haben – weil ihr über die Rechtgläubigkeit hinausgegangen seid ... zum wenigsten … in eurer Erkundung und eurem Euch-Zu-Eigen-Machen Des Göttlichen.

 

 

 

Die Kenntnis freilich wäre für uns zuträglich, worauf denn diese überkommene alte Auffassung, dass wir Gott zu fürchten hätten, fußt, sodass wir, sobald und wenn wir mit Anderen über Gott reden, uns im Klaren sein können, wo“her“ viele andere Menschen „kommen“.

 

 

 

Die Furcht vor Gott beruht auf der irrigen Auffassung, dass es zwei Dinge gebe, die sich Gott sehnlichst wünsche: Liebe und Gerechtigkeit.

 

 

 

Uns ist übermittelt worden, dass Gott, um Sein zuvorderst Bestreben zu erfüllen, jedem Menschenwesen ausgiebige und wiederholte Gelegenheit gewährt habe, sich mit Ihm auszusöhnen.

 

 

 

Um die zweite Bewandtnis in Erfüllung zu bringen, sitzt Gott, am Ende eines jeden menschlichen Lebens, zu Gericht über jede menschliche Seele, und entscheidet bei diesem „Abrechnen“, ob die Seele immerwährende Entlohnung im Himmel oder immerwährende Verdammnis in der Hölle verdient habe –

 

 

 

oder etwas dazwischen: ein Urteilsspruch für eine zeitweilige, freilich peinvolle „Reinigung“ in dem, was die Katholiken und etliche andere Christen das „Fegefeuer“ nennen.

 

 

 

Die Ursache für all dieses, so wird es uns dargelegt, besteht darin, dass im Himmel nichts anderes als Vollendetheit und Heiligkeit existieren kann.

 

 

 

Da Wenige von uns in einem Zustand gänzlicher Vollkommenheit und mustergültiger Heiligkeit sterben, müssen sich einige von uns zu einer Zwischenörtlichkeit begeben, um mittels Pein und Leiden, welche höllisch, nicht aber ewig sind, von unseren Sünden gereinigt zu werden. Die Länge unseres Leidens ist offensichtlich bestimmt durch die Länge unserer Liste an Sünden.

 

 

 

Es gibt allerdings Jene, die stracks zur Hölle zu gehen haben, die dort für immer und ewig für ihre begangenen Sünden zu leiden haben, Sünden, die so schwer sind, dass sie durch die jeweilige Qual nicht weggebrannt werden können.

 

 

 

Ihnen kann ganz einfach durch Gott nicht vergeben werden, und Gott wird ihnen nicht vergeben.

 

 

 

Diese Auffassung einer zwischenzeitlichen (angstvollen) Erfahrung, die vor dem Zugang in den Himmel zu liegen kommt, ist nicht auf die Christenheit beschränkt. Die Praxis, sich der Toten anzunehmen und für sie zu beten, existierte lange vor der Geburt Christi – so etwa beispielsweise in gewissen ägyptischen Ritualen. Das ist ebenfalls in der islamischen und jüdischen Tradition zu finden.

 

 

 

Jetzt freilich überkommt ein neues Verständnis von Gott … ein Verständnis, welches durch Dr. Ernest Holmes unterbreitet, dargelegt und zum Ausdruck gebracht wird … und welches in einem Gutteil der heutigen spirituellen Literatur seine Wiederholungen erlebt:

 

 

 

Gott hat uns von Anfang an zu verstehen gegeben, und Tag für Tag wird es uns klarer, dass die Althergebrachte Kulturelle Erzählung, man habe Gott zu fürchten, offen heraus und schlicht unzutreffend ist.

 

 

 

Das Letzte, was Gott uns anempfiehlt, ist, dass wir Gott fürchten.

 

 

 

Gott verfügt uns nicht einmal, Gott zu lieben. Wir können Gott lieben, sofern wir das mögen, indes bedarf dessen Gott nicht, Er fordert es nicht an, Er verfügt es nicht.

 

 

 

Liebe ist nicht etwas, was Gott anordnet. Liebe ist, was Gott ist.

 

 

 

Gott erfährt, was Gott ist, ob wir es nun erkennen oder nicht.

 

 

 

Gott hat es nicht nötig, dass wir Ihm das bereitstellen, was Gott IST, damit es Gott möglich sei, es zu erfahren und zu erleben.

 

 

 

Ernest Holmes gibt uns zu verstehen, dass Gott uns damit versieht, was GOTT ist – und, das Betrübliche dabei ist, dass wir uns sehr oft weigern, dies in Erfahrung zu bringen.

 

 

 

Noch betrüblicher ist es, Milliarden von uns haben die Idee einer Göttlichkeit für „real“ hergenommen, die uns anordnet, Gott zu fürchten und zur selben Zeit Gott zu lieben!

 

 

 

Eines der Resultate dieser zwiefältigen Unterweisung: Viele Menschenwesen bringen Angst & Liebe durcheinander, sie sehen beide in der einen oder anderen Weise miteinander in Verbindung stehend. Wo es um Gott geht, da ist es uns durchaus danach, Angst zu haben …. und wir haben Angst, nicht zu lieben.

 

 

 

Wir haben es tatsächlich zu einer Tugend gemacht, „gottesfürchtig“ zu sein, zur selben Zeit, wie wir darauf aus sind, das Gebot zu halten: „Liebe den Herrn deinen Gott mit all deinem Geist, mit all deinem Herzen und mit all deiner Seele.“

 

 

 

Laut der Althergebrachten Kulturellen Erzählung der Menschheit hat es Gott klargestellt, dass Er die Menschen liebt, sofern sie das tun, was Er möchte. Falls sie das nicht tun, werden sie Seinen Zorn zu spüren bekommen.

 

 

 

Etliche lassen sich vernehmen, Gott handle mit Liebe, so wie Er Seinen Zorn zeige. Er nehme so eine Art „Dies tut mir mehr weh, als es dir weh tut“-Elternprofil an.

 

 

 

Er ist liebevoll, wenn Er Menschen zu ewiger und unaussprechlicher Qual verurteilt. Mit dieser Lehre ist die Menschheit bestrebt, das Bildnis und die Auffassung eines liebevollen Gottes zu bewahren.

 

 

 

Es ist kein Wunder, dass viele Menschen über die wahre Natur der Liebe ungemein durcheinander geraten sind.

 

 

 

Menschenwesen „kriegen es mit“, kriegen es auf einer zutiefst intuitiven Ebene mit, dass das Auferlegen einer unendlichen Strafe keinesfalls das Aussehen einer ungemein liebevollen Sache hat.

 

 

 

Gleichwohl wird Ihnen zu verstehen gegeben, eine solche Strafe sei eine Zurschaustellung der reinsten und höchsten Liebe, wobei Gott schlicht darauf aus sei, vollkommene Gerechtigkeit und reine Heiligkeit im Himmel zu bewahren.

 

 

 

Da Gott gerecht ist, muss Er Gerechtigkeit üben – so ähnlich verläuft die althergebrachte Erzählung. Strafe ist Gottes Liebe in Aktion. (Gottes Liebe für Vollkommenheit, wenn nicht gar Gottes Liebe für die Menschen).

 

 

 

Die Menschen sind demnach, wie ich es vortrug, just was die Sache, die sie am meisten mögen, angeht, scheu geworden.

 

 

 

Die Auffassung, Gott müsse durch Bestrafung Gerechtigkeit üben, bringt vor, Gott sei durch Sein eigenes Gesetz gelähmt und habe mindere Freiheit inne als etwa ein Richter an einem Menschen-Gerichtssitz, der eine Person zumindest aufgrund verminderter Zurechnungsfähigkeit für unschuldig befinden kann. Gott scheint außerstande zu sein, das gleiche auszurichten.

 

 

 

Es ist demnach für Menschenwesen nicht ungewöhnlich, sich vor menschlicher Liebe zu fürchten, so man sie ja dazu veranlasst hat, sich vor Gottes Liebe zu fürchten.

 

 

 

Ihnen wurde beigebracht, Gottes Liebe könne sich mir nichts dir nichts in Zorn verwandeln und damit entsetzliche Resultate hinterlassen.

 

 

 

Einhergehend mit diesem Verständnis der Natur unserer Beziehung mit einem allmächtigen Gott – wieso sollten wir dabei meinen, es ginge in der Angelegenheit minder zu im Umgang mit einem um Vieles schwächlicheren Menschen-Gefährten?

 

 

 

Wir haben es zudem mit einer Begleitaussage zu tun, Partner hätten in einer Beziehung ein Recht, in Austausch für Liebe gewisse Dinge zu erwarten – so wie Gott gewisse Dinge erwarte –, und, dass Liebe demzufolge ein quid pro quo darstelle.

 

 

 

Jene Erwartungen und Ängste unterhöhlen zahlreiche Beziehungen von Anfang an. Mit Sicherheit unterminieren sie unser Verhältnis zu Gott.

 

 

 

Und wir haben es mit einer weiteren Verästelung davon zu tun …

 

 

 

Aufgrund dessen, dass die allerhöchste beschreibbare Liebe und die schlimmst vorstellbare Pein in den Gemütern der Menschen als natürliche Ausdrucksweisen aufseiten Gottes verknüpft worden sind, hängen die meisten Menschen dem Glauben an, dass es für sie ebenso recht und anständig sei, zur selben Zeit zu lieben und zu peinigen – und im persönlichen Umgang jene zu richten, zu verdammen und zu strafen, die ihnen übeltun.

 

 

 

Dies hat ein ganzes System dessen geschaffen, was wir „Gerechtigkeit“ nennen – welches allzu oft, laut den freimütigen Einschätzungen fast Aller, Ungerechtigkeit ausrichtet.

 

 

 

Lasst uns also nunmehr darüber – in diesem Augenblick und für alle Zeiten – im Klaren sein, dass Angst vor Gott nicht der ideale oder höchlichste Zustand von Heiligkeit, Bewusstheit oder Spiritualität ist.

 

 

 

Sie ist tatsächlich am weitesten davon entfernt.

 

 

 

Das Gegebene ist fürwahr, wie es Dr. Holmes in seinem wundervollen Buch 'The Science of Mind' schreibt:

 

 

 

Liebe ist die zentrale Flamme des Universums, nein, das ureigene Feuer selber. Es steht geschrieben, Gott ist Liebe, und dass wir Seine zum Ausdruck gebrachte Ebenbildlichkeit seien, das Bildnis des Ewigen Seiens.

 

 

 

Liebe ist Selbst-Zugewendetheit dank Schöpfung, sie ist die Anteilgabe Des Göttlichen durch den Menschen.

 

 

 

Liebe ist eine Essenz, eine Atmosphäre, die sich der Analyse widersetzt, so wie dies auch beim Leben der Fall ist.

 

 

 

Sie ist das, was IST und nicht erklärt werden kann: sie ist allen Menschen gängig, allem tierischen Leben gemeinsam, und sie ist augenscheinlich in der Erwiderung der Pflanzen auf jene zugegen, die sie lieben. Liebe herrscht aufs Höchste über allem.

 

 

 

Die Essenz der Liebe, derweilen sie schwer fassbar ist, durchwaltet alles, befeuert das Herz, eifert die Emotionen an, erneuert die Seele und lobpreist den Göttlichen Geist.

 

 

 

Einzig Liebe kennt Liebe, und Liebe kennt allein Liebe. Worte vermögen ihre Tiefe oder ihre Bedeutung nicht zum Ausdruck zu bringen. Ein universelles Empfinden alleinig bezeugt die göttliche Gegebenheit: Gott ist Liebe, und Liebe ist Gott.“

 

 

 

Danke, Ernest Holmes, dass du uns die Wahrheit darüber nahegebracht hast.

 

 

 

Wovor gibt es also in der Welt DABEI Angst zu haben? Vor nichts. Vor absolut nichts.

 

 

 

Die Welt würde demzufolge derzeit kolossal von einer Bürgerrechtsbewegung für die Seele profitieren, welche die Menschheit letztendlich von der Unterdrückung durch ihre Glaubensvorstellungen an einen gewalttätigen, zürnenden und rachsüchtigen Gott freisetzt.

 

 

 

Und du kannst davon ein Teil werden … durch die Art und Weise, wie du dein Leben lebst … und anhand der Einlassungen, die du gegenüber Anderen, was deine Glaubensüberzeugungen über Gott angeht, verlauten lässt.

 

 

 

Geht demnach nach draußen … kommt frei und lebt unsere frische neue Wahrheit aus. Und seid nicht verlegen, den Menschen davon zu erzählen. In der nächsten Woche wollen wir unsere 8-teilige Serie von Botschaften fortsetzen über …

 

 

 

GOTT KENNENLERNEN.

 

 

 

Lasst andere Menschen da draußen wissen, dass Gott fürchten nicht die einzige Möglichkeit darstellt, Gott zu erleben und zu erfahren.

 

 

 

Erzählt ihnen von einer neuen Art Gott.

 

 

 

Seid gesegnet,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Mr. Walsch,

 

ich begann, nicht mehr länger New Age- und spirituelle Bücher lesen zu mögen. Meine Suche, meine Gebete, etc. brachten mich nirgendwohin. Doch erfreute ich mich an GmG Buch 1, es gab Lachen und Tränen. „Sowie du dir etwas anschaust, vergeht es“ verstehe ich nicht. Bitte erkläre mir das. Mein ganzes Leben ist Mist, den ich nicht mehr im Blick haben möchte. Ich hatte über 23 Jahre lang gesundheitliche Schwierigkeiten. Dauernd hatte ich sie. Ich bin nicht krankenversichert, also bleibe ich zuhause und leide. Sofern du Heilungen auf den Weg bringst, bitte, hilf mir.

 

Liebe und Segen,

 

Ruth, CA

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Meine liebe Ruth,

 

Dieses Zitat „Dem du dich widersetzt, das bleibt bestehen“ findest du auf Seite 100 von GmG Buch 1 (engl. Ausg.). Lies diesen Teil, der auf dieser Seite oben beginnt, Ruth, da ich glaube, er gibt eine recht gute Erklärung, wie und weswegen „Dem du dich widersetzt, das beleibt bestehen“ wahr ist.

 

Was du anschaust, das verschwindet“ - der zweite Teil dieser Erklärung - meint, dass das, was du direkt vor deinem Gesicht hast, seine illusionäre Form verliert. Jemand, der der Angst direkt ins Gesicht geschaut hat und ohne Schaden von ihr weggelaufen ist, begreift diese Aussage sehr wohl. Ähnlich ist es: die Leute schauen auf ihren Schmerz und bringen auch ihn zum Verschwinden, einfach, indem sie ihn sich ansehen. Das meint, indem sie ihn erforschen, ihn erkunden, ihn sich aneignen und indem sie nicht versuchen, sich ihm zu widersetzen.

 

Der Akt, sich etwas zu widersetzen, kann es nur stärker machen. Der Mann in der Zahnarztpraxis, der sich um seines lieben Lebens willen an den Armlehnen des Stuhles festkrallt, kann dir davon erzählen. Der Mensch, der sich auf den Stuhl setzt, der in den Schmerz hineinsinkt, der mit ihm fließt, der mit ihm geht, der ihn anschaut und ihn einfach bejaht und ihm im Eigentlichen nicht mehr Macht gewährt, als er tatsächlich hat, dieser Mensch sieht, dass er den Schmerz mit erstaunlicher Leichtigkeit zu vermindern, wenn nicht gar zu beseitigen vermag. Mütter bei der Geburt, die in der Lamaze-Methode unterwiesen wurden, machen dies ständig.

 

Etwas anschauen, egal was es ist, raubt ihm seine eingebildete Größe, Schwierigkeit, Schmerzhaftigkeit, und mindert es zu einem schieren Schatten von seinem früheren Selbst. Ja, Meister vermögen jegliche unerwünschte Erfahrung zu eliminieren.

 

Ich bedaure es, dass du so lange eine schlechte Gesundheit erfahren musstest. Indes möchte ich dich gleichwohl ermutigen, dich dem nicht zu widersetzen. Erkenne an, dass du dies dir selbst überbracht hast (auf einer höheren Ebene trafst du diese Entscheidung). Sei dankbar und froh, denn du hast die richtigen und perfekten Gegebenheiten hergestellt, aufgrund derer du die nächstgrößte Version von Wer Du Wirklich Bist erschaffen und erfahren wirst.

 

Über all das, Ruth, gibt es viel mehr zu sagen, doch lasse mich unseren kurzen Verkehr darin zusammenfassen: Mache dir deine Krankheit zueigen. Begrüße deine Erkrankung. Liebe sie in allen Einzelheiten. Ja, liebe sie zu Tode. Es mag sein, du wirst die gegenwärtige Gegebenheit nicht zu beseitigen in der Lage sein, doch kann ich dir mit Gewissheit sagen, dass es in deiner Macht steht, das Gegebene neu zu erfahren; in einer Weise, die keine Belastung und keine Drangsal, sondern eine Gelegenheit darstellt. Christopher Reeve, der Schauspieler, der vom Pferd geworfen wurde, war ein lebendes, atemberaubendes Beispiel für genau das, wovon ich hier rede. Ruth, du vermagst das Gleiche. Du musst es nicht. Niemand fordert es von dir ein. Aber du kannst es.

 

 

In Liebe,

 

Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 617 [31.10.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [1.11.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=617

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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