GmG Bulletin # 678

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 678

 

 

 

1.1.2016

 

 

 

Was wäre, wenn jeder Vorabend Altjahresabend wäre?

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

Und so stehen wir am Anfang eines weiteren Jahres. Ein weiterer Zyklus im fortwährenden Umrunden der Erde um die Sonne. Ein weiterer Durchlauf des Körpers, des Geistes und der Seele durch das Labyrinth des Lebens.

Und während wir mit der letzten dieser Umdrehungen zu Ende kommen und abermals am Anfang einer weiteren stehen, muss sich ein jeder denkende Mensch die Frage stellen: „Worauf läuft das hier hinaus? Drehen wir uns wirklich schier in Kreisen, unter dem Vorgeben unsererseits, unser elliptischer Kurs sei eine Gerade, die letztlich nach irgendwohin verlaufe? Gibt es irgendeine Zweckstellung oder eine Bestimmung? Sind wir wie Pferde in den Churchill Downs am Startgatter in Reih und Glied aufgestellt, und uns juckt es wie verrückt, loszurennen, um dorthin zu gelangen, wo wir begannen, während wir dieses Mal seltsamer- und ironischerweise jenen Ort als die Ziellinie bezeichnen?“

Kann ich denn der einzige sein, der derartige Gedanken vor ein paar Stunden unterhielt, während ich und eine Gruppe meiner Freunde und Verwandten dastanden und wir unsere Gläser funkelnd und unbekümmert hinhielten, ohne auch dabei nur ein bisschen Melancholie an uns zu haben, derweil wir laut zählten: „Fünf … vier …. drei …. zwei … EINS!“, dann „Glückliches Neues Jahr“ riefen, so, als wollten wir einander überreden, dass der endlose Durchlauf der Zeit im Grunde etwas sei, um es zu feiern und feierlich zu begehen?

Was feiern wir?, dachte ich. Wo sind wir tatsächlich unterwegs?, fragte ich mich. Und dann sangen wir …

Should old acquaintance be forgot,
and never brought to mind?
Should old acquaintance be forgot,
and days of old lang syne?

For auld lang syne, my dear,
for auld lang syne,
we'll take a cup of kindness yet,
for auld lang syne.

Die Traurigkeit, die Schmerzlichkeit dieses Liedes schafft es nie, dass mir keine Tränen kommen – umso mehr, das bemerke ich, mit jedem vorübergegangenen Jahr. Ich wunderte mich heute morgen über die Herkunft dieses traditionellen Silvesterabend-Liedes, und schaute bei Wikipedia nach (ich wusste es im Voraus, hatte es aber einfach vergessen) … es ist ein schottisches Gedicht, geschrieben von Robert Burns vor langer Zeit (1788, um genau zu sein), und es wurde auf die Melodie eines herkömmlichen älteren Volksliedes gesetzt.

Es ist in vielen Ländern bekannt, insbesondere (jedoch keinesfalls ausschließlich dort) in der englisch sprechenden Welt; gemeinhin wird es gesungen, um den Beginn des Neuen Jahres Punkt Mitternacht zu feiern. Im weiteren Sinne singt man es ebenfalls bei Beerdigungen, bei Abschlussfeiern, als Abschiedslied oder Schlusslied bei anderen Anlässen.

Den schottischen Titel des Liedes könnte man wörtlich ins Englische übersetzen als „es ist lange her“, oder idiomatischer: „vor langer, langer Zeit“, „vor vielen, vielen Tagen“, oder „in alten Zeiten“. Demnach könnte „For auld lang syne“, wie es in der ersten Zeile des Kehrreims auftaucht, in etwa so übersetzt werden: „den alten verflossenen Zeiten zuliebe“.

Was mich angeht, ich habe das Lied allzu oft gesungen, habe es zu viele Male in der Gegenwart von allzu vielen lieben, lieben Menschen gesungen, um dabei nicht imstande zu sein, dass mir die Tränen kommen … da allzu viele unter diesen lieben, lieben Menschen in Vergessenheit geraten sind, in dem Sinne, dass sie nicht mehr länger ein Teil meines augenblicklichen derzeitigen Lebens sind. Und ich frage mich (mein Geist tut mir diese Dinge), während ich in die Gesichter jener Menschen sehe, die jetzt hier sind, wie lange sie Teil meines Lebens sein werden, oder ob ich, an dem einen oder anderen Altjahresabend, über sie das Lied anstimmen werde (und ob mir dabei leicht die Tränen kommen werden) …

Ich mag es nicht, dass sich derart viele augenblickliche und angenehme Erlebnisse so rasch in bitter-süße Gedächtnisinhalte kehren … süß, aufgrund ihres Genügens, bitter, da ihnen niemals mehr ein Besuch abgestattet werden kann. Ich wünsche mir in diesem Leben keine Beendigungen! Wirklich. Wirklich. Ich möchte keine Schlüsse. Ich habe sie satt. Insbesondere, sobald es um Menschen geht. Ich möchte gerne, dass mir Menschen, die mir etwas bedeutet haben, immer etwas bedeuten, und ich möchte imstande sein, jene Bedeutsamkeit unaufhörlich zu erleben – nicht als eine Erinnerung, sondern als eine Hier-und-Jetzt-Begebenheit.

Vielleicht liegt hier die Bedeutung von alledem. Vielleicht ist dies der Zweck dieser zirkulären Reise, auf der wir uns befinden. Vielleicht ist es alles in allem eine Reise dorthin, wo wir bereits waren, damit wir aber und abermals, und ein weiteres Mal, die Erfahrung machen können, bei der wir außer uns vor Freude waren, sie zu haben: die Erfahrung von Wer Wir Wirklich Sind – welches ja Liebe ist. Liebe Kundgetan, Liebe Zum Ausdruck Gebracht, Liebe Ausgesandt und In Empfang Genommen.

Dieser Gedanke erfüllt mich mit einer Bestimmtheit, einen jeden Augenblick, den ich derzeit mit meinen Geliebten Nahestehenden verbringe, so zu gestalten, dass er zählt. Ich habe mir diesen Vorsatz natürlich bereits früher vorgenommen. Und hernach gelange ich unversehens in meinen Alltag zurück, und irgendwie, an irgendeiner Stelle, irgendwo verliere ich den Kontakt mit meiner Bestimmung, das Leben auf eine solche Weise zu leben, dass jeder.einzelne.alleinige Moment mit Liebe, Die Kundgetan Wird, mit Liebe, Die Zum Ausdruck Gebracht, mit Liebe, Die Ausgesandt und Die In Empfang Genommen Wird, erfüllt ist.

Aber ich erinnere mich, einmal mit einer überraschenden Idee aufgewacht zu sein. Was wäre, wenn ich jedes Mal, sobald ich einen Menschen sehe, der Jetzt In Meinem Leben weilt und mir etwas Besonderes ist, Auld Lang Syne sänge? Was wäre, sofern ich es jedes Mal, sobald ich den Menschen sehe, still in mir sänge, jedes Mal, wenn ich mit ihm rede, jedes Mal, wenn ich ihn in den Arm nehme oder wenn ich auf die eine oder andere Weise gemeinsam mit ihm den Raum teile?

Was für eine fantastische Idee!, sagte ich zu mir selber. Ja, ich möchte dieses Lied in meinem Sinn singen, und vorgeben, es sei der eine oder andere Altjahresabend, und jener Mensch vor mir sei aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr da. Dann möchte ich die gelinden und hoffentlich verstecktermaßen trübseligen Augen meiner derzeitigen Melancholie zurückhalten und mich mit Worten an sie wenden, gewisse Stimmlagen bei dem besagten Menschen heranziehen und den Menschen die Emotionen zuteil werden lassen, die fürwahr die Fülle meiner Empfindungen für sie wiedergeben.

Und dann werde ich lächeln und mit tiefer innerer Freude und unverstellter äußerer Festlichkeit an dem Fakt festhalten, dass es hier nicht um irgendeinen künftigen Altjahresabend geht, sondern dass ich – und wir – Eben Hier, Eben Jetzt sind.

Sodann möchte ich desgleichen lächeln und zuversichtlich sein, dass all jene Menschen, die zuvor in Meinem Augenblick des Jetzt zugegen waren, zu meinem laufenden Gewahrsein und meinem gegenwärtigen Erleben zurückkehren werden, sobald ich meinen Tag der Fortführung feierlich begehen werde, meinen Körper hinter mir lasse und Nachhause gehe. Dort werden sie alle warten. Dort werden wir uns alle umarmen, einander herzen, anfassen, halten, lächeln, reden und tanzen voller Aufregung und Freude, so wir ein ums andere Mal der Gegenwart von einander mit offenen Armen entgegen gehen – der Gegenwart all jener, mit denen wir unser Leben in Seelen-Liebe verflochten haben.

Zu denjenigen, bei denen wir Fehler begangen haben, werden wir sagen: „Ich bedaure das sehr. Es tut mir so leid.“ Und diejenigen, die an uns Fehler begangen haben, werden das gleiche sagen. Und für jeden von uns wird das, was getan worden war, nicht von Belang sein, denn wir werden aufs Tiefste begreifen – und auf ein Neues aufs Tiefste lieben. Und zu denjenigen, bei denen einzig unsere Traurigkeit ihren Fortgang aus unserem Leben begleitete, werden wir sagen: „Mein Gott, wie gut … es ist so gut, so gut, so so gut … wieder mit euch zusammen zu sein.“

Und unsere Worte werden wahrhaftig sein. Denn es wird Gott sein, den wir aufs Neue wieder sehen.

Daher möchte ich mich, im Wissen darum, aktiv und freudig bescheiden, Gott in einem Jeden zu sehen, nicht bloß in einem irgend gearteten Künftigen Jetzt, sondern in Diesem Jetzt. Und ich möchte Auld Lang Syne nicht bloß am nächsten Altjahresabend singen, vielmehr ist es mir, eben die derzeitige Minute, in meinem Herzen und in meinem Sinn, zum Altjahresabend zu machen, und dies das ganze Jahr über.

Und ich möchte jetzt einen Becher Gewogenheit leertrinken, denn dies sind die Tage des Auld Lang Syne.

Glückliches Neues Jahr, für alle! Ein glückliches, glückliches Leben!

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Lieber Mr. Walsch,

 

 

Ich bat unseren Vater um Führung & die Antwort ist stets dieselbe - ich solle dir schreiben, sodass Andere an den Antworten teilhaben können.

 

 

Ich wurde von einem selbsternannten Pfingstgemeinde-Prediger großgezogen, der mich sexuell missbrauchte. 20 Jahre brachte ich in einer zerstörerischen Lebensweise zu, und versuchte oft, mich umzubringen. Ich glaube, es war bei einem dieser Versuche, als ich Gott begegnete. Vor sechs Jahren versuchte ich, meinen Stiefvater umzubringen, und es kam zu einem gänzlichen Zusammenbruch. Ich wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert, und man diagnostizierte manisch-depressiv. Danach begann ich zu bemerken, wie viele gemütskranke Menschen nicht bloß vom Teufel, sondern von Gott in Schrecken versetzt sind.

 

 

Ich wurde nach und nach gemütsmäßig stabil, seit ich (viele Male) GmG, Buch 1 & 2, gelesen habe, und versuche nun, Gemütskranken zu helfen. Mein Mann und ich treffen jedes Jahr Tausende von Menschen (wir ziehen alle paar Monate um), meistens aus den Glaubensrichtungen der Southern Baptist und der Pfingstgemeinde. Ich muss ehrlich sein, die meisten dieser Leute werden verrückt, wenn ich über GmG rede, aber sie kommen immer mit Fragen zurück – Fragen, die ich nicht zu beantworten vermag. Ich bin glücklich, so Viele an GmG teilhaben lassen zu können, und habe Menschen gesehen, die ihr Leben voll und ganz geändert haben, dank dir und dank unseres Vaters. Aber an den Antworten ist es mir dringlich gelegen.

 

 

Nun zu den Fragen. Falls es keine Sünde gibt, wofür starb Jesus? Wie erklären wir es den Menschen, die Nahtoderfahrungen gehabt haben, und die behaupten, sie seien zur Hölle gegangen? Sofern die Bibel nicht in allem zutreffend ist, welche Teile von ihr sollen wir genau betrachten? Sollen wir weiterhin den Zehnten entrichten? Mir wurde beigebracht, den Zehnten dort zu entrichten, wo man Unterweisungen in Empfang genommen hat. Bist du dafür eingerichtet, den Zehnten in Empfang zu nehmen? Ich sehe vor anderen Leuten blöd aus, wenn ich nicht in der Lage bin, diese Fragen zu beantworten, und beeinträchtige womöglich die Chancen eines Menschen, unseren Vater für sich in Erfahrung zu bringen.

 

 

Wie finde ich meine Zweckstellung heraus? Ich weiß, der Vater vereitelte meine Selbsttötungs-Versuche aus einem spezifischen Grund. Ist, Andere daran mit teilhaben zu lassen, auskömmlich? Wie kann ich stärker helfen?

 

 

 

… der Name ist der Redaktion bekannt ...

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Liebe Freundin,

 

lasse mich deine Fragen eine nach der anderen hernehmen.

 

 

Falls es keine Sünde gibt, wofür starb Jesus?

 

 

Jesus starb und er stand wieder auf, damit wir die Wahrheit über ihn, und mithin über uns, erkennen können. Seine Handlung sollte als eine Demonstration von Wer Wir Wirklich Sind gelten. Jede Handlung ist eine Handlung der Selbst-Definition. Das ist bei dir wahr, und das ist bei Jesus zutreffend. Jesus war ein göttlicher Meister, der ein absolutes Verständnisvermögen über die Wahrheit, über sich und über Gott innehatte. Er war getragen von dem Wunsch, die ganze Welt an dieser Wahrheit teilhaben zu lassen. Deswegen sagte er: »Ich und der Vater sind eins«. Er verkündete uns zudem, wir seien seine Brüder, und man hörte ihn die Frage stellen: »Habe ich nicht gesagt „Ihr seid Götter.“?« Was seine Wunder anbelangt, so äußerte er: »Weswegen seid ihr so erstaunt? Diese Dinge, und noch mehr, werdet ihr ebenfalls tun.«

 

 

Jesus starb nicht für unsere Sünden, sondern vielmehr, um zu demonstrieren, dass wir ohne Sünde sind. Wir sind gemacht im Bilde und Ebenbilde Gottes, und Jesus versuchte fortwährend, zu uns darüber zu sprechen. Doch wenige glaubten ihm. Er wusste, dass nur eine reale Veranschaulichung von Göttlichkeit den triftigen Erweis zu zeitigen vermag. Ja, er überzeugte Viele, dass er Gott ist, das ist wahr, aber ziemlich Viele verpassten den Punkt, dass wir alle das gleiche sind. Wir hoben an, ihn anzubeten, und das lag nicht in seiner Absicht.

 

 

 

Wie erklären wir es den Menschen, die Nahtoderfahrungen gehabt haben, und die behaupten, sie seien zur Hölle gegangen?

 

 

Gott sagt, wir werden in den ersten Augenblicken nach dem „Tod“ das erleben, was wir zu erleben erwarten. Wenn wir Angst haben, werden wir „zur Hölle gehen“; dann erschaffen wir diesen Ausgang in unserer Realität. Wir brauchen allerdings nicht besorgt sein, denn wir werden bloß unsere selbst-erschaffene „Hölle“ zu erleben bekommen, so lange, bis wir sie nicht mehr wollen, so lange, bis wir nicht mehr an sie glauben. Das ist der Augenblick, wo wir die gegenwärtige Erfahrung beenden. Zufällig ist es so ähnlich hier auf der Erde. Wir können denken, wir befänden uns in einer leibhaftigen Hölle, und alsdann können wir die Wahrnehmung darüber wechseln, und das ganze Erleben ändert sich für uns.

 

 

Sofern die Bibel nicht in allem zutreffend ist - welche Teile von ihr sollen wir genau in Betracht nehmen?

 

 

Lies dir alle Teile durch, über die du nachsinnen möchtest. Solltest du nur Dinge studieren können, die „wahr“ sind, dann würdest du die Hälfte der Geschichtsbücher und Texte sozialwissenschaftlicher Art auslassen, die du in der Schule liest, wie auch das meiste an Zeitungsartikeln, die heute niedergeschrieben werden. Lies die Bibel so oft du möchtest, und gehe bei jeder Lektüre nach innen, um dich selbst zu fragen, was für dich wahr ist. Mache dasselbe mit Gespräche mit Gott oder mit jedem anderen Buch spiritueller Weisheit.

 

 

Sollen wir weiterhin den Zehnten entrichten? Mir wurde beigebracht, den Zehnten dort zu entrichten, wo uns Unterweisungen zugekommen sind. Bist du dafür eingerichtet, den Zehnten in Empfang zu nehmen?

 

 

Es ist nicht so, dass du etwas tun „sollst“. Wer würde das „Sollen“ bewerkstelligen? Das Zehnten-Geben ist ein recht effektives Mittel zur Erhöhung deiner finanziellen Fülle, denn, dasjenige, was du Anderen gibst, gibst du dir selbst. Demonstrierst du dir selbst, im Überfluss zu sein, so wirst du dich erfahren, im Überfluss zu sein. Das ist die Ursache, weswegen die meisten spirituellen Bewegungen und beinahe alle Religionen in der einen oder anderen Form zum Zehnten-Geben ermutigen … Nicht, weil es „gut“ ist, den Zehnten zu geben, sondern, weil das, was hinausgeht, zu dir wieder zurückkehrt. Und, ja, die ReCreation Foundation, eine Non-Profit-Organisation, nimmt jeden Monat von Menschen aus aller Welt Zehnten entgegen, die den Entschluss fassen, für das zu spenden, was ihres Erachtens eine Quelle spiritueller Inspiration darstellt.

 

 

Wie finde ich meinen Zweck heraus?

 

 

Du kannst deinen Zweck nicht „herausfinden“. GmG gibt uns zu verstehen, Leben ist kein Prozess des Entdeckens, es ist ein Hergang des Erschaffens. Du hast keinen Zweck, solange du dir selbst nicht einen bestimmst. Wer sonst sollte dir einen geben? Gott? Und, nachdem dir dann einer gegeben ist, würde Er ihn dir dann vor dir geheim halten mögen? Hier eine große Weisheit: Wir warten auf Gott, dass Er uns unseren Zweck zeigt, und Gott wartet auf uns, dass wir Ihn auf unseren Zweck hinweisen.

 

 

 

Ich weiß, der Vater vereitelte meine Selbsttötungsversuche aus einem bestimmten Grund. Ist Teilen mit Anderen und Anderen Weitergeben hinlänglich? Wie kann ich mehr helfen?

 

 

Es gibt nichts, was du tun brauchst, um zu helfen, da niemand deiner Hilfe bedarf. Es existiert nur ein Beweggrund, etwas zu tun: um zu verkünden und zu erklären, um zum Ausdruck zu bringen, zu erfüllen und um zu werden Wer Du Wirklich Bist. Verleihen dir das Austeilen deiner Weisheit und die Hilfe für Andere eine Erfahrung von Wer Du Bist? Dann tue dies. Wenn es das nicht zeitigt, dann tue es nicht, denn du wirst dich nur darin verhaspeln, es dir irgendwie übel zu nehmen, und das wird niemandem zur Hilfe gereichen.

 

 

 

Meine Freundin, lies GmG noch einmal, weil alle Antworten dort zu liegen kommen. Alles, was ich dir hier zu verstehen gab, steht in den GmG-Büchern. Es gibt keinen Bedarf, jemanden zu diesem oder jenem aus ihrem Lektüre-Inhalt zu überreden. Alle Menschen gelangen zu der Wahrheit, sobald sie dafür bereit sind. Habe einfach acht und warte. „Wenn der Schüler bereit ist, wird der Lehrer die Bühne betreten.“ Warte auf den „Schüler“, der bereit ist.

 

 

 

Viele Segenswünsche,

 

Neale.

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 678 [1.1.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [2.1.2016]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=678

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

 

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

 

 

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