GmG Bulletin # 652

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 652

 

2.7.2015

 

DANKESCHÖN, OBERSTER GERICHTSHOF

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

Insofern als das Höchste Gericht verkündete, dass nunmehr in allen 50 Bundes-Staaten homosexuelle Paare heiraten können, meinte ich, es sei passend, über LIEBE zu reden. Über romantische Liebe. Ihr wisst schon … über jene Art, der so viele Menschen anhängen, egal ob schwul oder nicht schwul. Mir ist es so, dass ich die meiste Zeit meines Lebens keine Vorstellung davon hatte, was Liebe ist. Viele Leute, denke ich, fallen in die gleiche Kategorie. Ich möchte gerne meinen, dass ich aus meinen Gespräche mit Gott-Erlebnissen ein klein wenig darüber in Erfahrung gebracht habe, gleichwohl möchte ich in keiner Weise auf irgendeine Art gehobenen Gewahrseins über Liebe Anspruch erheben.

 

 

 

Hier das, was ich weiß. Viele Menschen bringen “Liebe” mit “Bedürfnis” durcheinander. Viele Menschen denken, dass sie von jemand anderem denn von sich selbst etwas benötigen, um gänzlich glücklich zu sein. Wir sprechen hier nun von Glücklichsein auf einer persönlichen Ebene, nicht vom Glücklichsein in einer Karriere mit unseren Schmucksachen und unseren Besitztümern.

 

Persönliches Glück scheint bloß voll und reich zu sein, während wir es mit jemandem teilen .... aber die Gefahr besteht darin, dass es sich für Viele so anfühlt, als bedeute dies, “von” jemandem “Glück zu erhalten”. Ich denke, was ich lernte, ist, falls wir fühlen, dass jemand anderes – jener zauberhafte “Andere” – uns Glück bringt, dann müssen wir missverstanden haben, was Liebe wirklich ist.

 

Jedoch, wie ich es bereits sagte, in diesem Fehlverständnis wären wir nicht alleine. Unzählige Menschen glauben von sich selbst, sie hätten Bedürfnisse, und sie erachten das Leben als eine Anfrage an “Bedürfniserfüllung”. Ja, sie betrachten die LIEBE als “Bedürfniserfüllung”.

 

“Du erfüllst meine Bedürfnisse, und ich erfülle die deinen.”

 

Für Viele fühlt sich dies so an, als handle Liebe just davon. Wir halten nach jemandem Ausschau, der unsere Bedürfnisse erfüllen kann. Dies nennen wir “Kompatibilität”. Und wenn wir einmal jemanden gefunden haben, der all die Ausstattungen aufweist, unsere Bedürfnisse zu erfüllen, so rennen wir herum, um dessen Bedürfnisse zu erfüllen.

 

Es bringt uns zum Rasen, wenn wir mal einer völlig selbst-erfüllten Person begegnen, die augenfällig keine Bedürfnisse HAT .... dass wir FÜR sie überhaupt nichts tun können. Wie können wir ihre Liebe verdienen, falls wir nichts FÜR sie tun können?

 

Glücklicherweise sind nicht sehr viele selbst-erfüllte Menschen um uns herum, somit brauchen wir uns damit nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Meisten, die uns in unserem Leben unterkommen, haben Bedürfnisse ihrer eigenen Art; wenn wir ihnen also wirklich näher kommen wollen ... gar intimerweise näher kommen wollen ...., so werden wir auf feine Art einen “Handel” ausarbeiten.

 

Wie es zwei Nationen tun, ausgestattet mit Gütern und Materialien, die jede von ihnen benötigt, treten wir in ein Handelsabkommen ein. “Du gibst mir dies, und ich werde dir das geben”. Dann laufen wir herum, und versuchen, die angemessenste Grußkarte ausfindig zu machen .... doch finden wir keine, die unser wahres Empfinden zum Ausdruck bringt.

 

 

Meine Teuerste, Darling Händlerin .....

 

Ich mache so gerne einen Handel mit dir.

 

Ich betreibe stets einen Handel mit dir.

 

Mit dir möchte ich bis zum Ende der Zeiten einen Handel treiben.

 

Ich verspreche dir, niemals ein Betrüger zu sein.

 

Und immer, im Handel zu bleiben.

 

 

Wir können zu uns sagen, wir seien dann in ein Handelsabkommen eingetreten, sobald wir uns übervorteilt fühlen in dem Augenblick, wenn das Vis-à-Vis damit aufhört, uns mit dem zu versorgen, von dem wir denken, wir bräuchten es, um glücklich zu sein. Und, sofern dieser Zustand andauert - möchten wir alsbald aus dem Arrangement “heraus”.

 

Dies ist selbstverständlich keine Wahre Liebe.

 

Wahre Liebe sagt nicht: “Ich liebe dich, FALLS ....” Wahre Liebe sagt: “Ich liebe dich, WEIL .....”

 

Und worin besteht das “weil ....”?

 

Das “weil” ist .... “weil du lebendig bist. Weil du DU bist.”

 

Derart liebt Gott uns. Ohne Bedingungen: Ohne “wenn’s”. Und, übrigens, ohne “Handel”. Gott gibt uns nicht bloß dann alle guten Dinge, sofern wir Gott das geben, was Gott unserer Vorstellung nach “möchte”. Gott gibt uns jeden Tag unseres Lebens gute Dinge, unbedacht dessen, wie wir Gott ... oder wen auch immer behandeln.

 

Ihr seht, Gott schuf nicht eine Art Belohnungs- und Bestrafungs-Universum .... obgleich die meisten Menschen denken, Gott habe eben das getan. Gott hat ALLES, deswegen existiert NICHTS, was Gott will. Dieses gibt Gott statt, uns zu lieben, ohne Erfordernisse auf unserer Seite einzurichten, Gott wiederum mittels der einen oder anderen Demonstration, des einen oder anderen Verhaltens oder Rituals im Gegenzug zu lieben.

 

Ahh, was wäre es bloß, könnten wir alle wie Gott lieben!

 

Nun .... das Leben gibt uns eine Gelegenheit dazu, dies zu üben. Und dies, so fand ich heraus, ist der Ort, wo die wirkliche Freude zu wohnen kommt. Ich bin dabei zu lernen, dass Liebe nicht davon handelt, was ich von einem Anderen bekomme, sondern davon, was ich zuwende.

 

Ich weiß, altes Zeug. Uralte Wahrheit, hunderte Male von unseren Müttern gesagt erhalten. Doch jetzt in dem Augenblick, wo sich zu vermählen allen Menschen offen steht, ist es eine nette Zeit, uns dessen zu erinnern.

 

 

Sei glücklich in Liebe,

 

Neale

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Hallo Neale ... ich heiße Michael. Ich bin jetzt 16 Jahre alt. Vor einigen Monaten habe ich dir geschrieben. Ich wollte dir eine Frage über den Tod stellen. Ist es wirklich wahr, dass die Menschen, wenn sie sterben, auf einer ganz bewussten Ebene zu totalem Gewahrsein gelangen? Und dass sie just dann wissen, wer sie wirklich sind?

 

 

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NEALE ANTWORTET

 

 

 

Lieber Michael … gemäß meines Verständnisses ist dies wahr.

 

Mein Buch ‘NACHHAUSE MIT GOTT in einem Leben, das nie endet’ spricht direkt davon.

 

 

Es weist aus, dass es Drei Stadien des Todes gibt:

 

(1) Das Loslassen der persönlichen Identifikation mit dem Körper;

 

(2) Das Loslassen der persönlichen Identifikation mit dem Geist [‘mind’; A.d.Ü.];

(3) Das Loslassen der persönlichen Identifikation mit der Seele.

 

 

Am Ende des Dritten Stadiums des Todes gelangen wir zu vollem Gewahrsein, und wissen wir wer wir wirklich sind. NACHHAUSE MIT GOTT beschreibt dann die weitere Reise der Seele durch das Verschmelzen mit dem Allen und das Wieder-Erscheinen als eine Individuierung der Göttlichkeit, die jene Identität trägt, die sie in ihrer kürzlichen physischen Form innehatte. Der Text fährt fort mit der Beschreibung des Beweggrundes dieser Reise, und mithin der Ursache für alles Leben.

 

NACHHAUSE MIT GOTT in einem Leben, das nie endet’ ist das letzte Buch in der Gespräche mit Gott-Reihe, und kann durch die Foundation oder in den meisten Buchgeschäften erworben werden.

 

 

Mit Segensgrüßen, Neale.

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für mehrere Retreats der kommenden Monate

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das jüngst (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 652 [2.7.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [3.7.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=652

 

 

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv; inzwischen hat es Neale aufgegeben),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

 

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte, abzüglich unserer fixen Kosten, geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

 

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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