GmG Bulletin # 648

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 648

 

 

 

5.6.2015

 

 

 

WARUM KANN ICH MEINEN LEBENSUNTERHALT NICHT DAMIT VERDIENEN, WAS ICH GERNHABE?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

 

Die halbe Welt rechtfertigt ihre gegenwärtige Unzufriedenheit (und ihre Funktionsuntüchtigkeit), indem sie rationalisiert, dass „es etwas geben muss, was ich hier vermutlich zu ‚lernen’ habe“. Es gibt nichts zu lernen. Es gibt bloß das Ausagieren dessen, was man bereits weiß. Das meint - Handeln in Wahrheit. Was ich Wahrheit ’’leben’’ nenne, anstelle von: eine Lüge leben.

 

Terry Cole-Whittaker überreichte mir einmal eine Gedenkplakette mit der Aufschrift: „Lieber Neale, du gehörst zu den Mutigen – du bist einer, der die Wahl getroffen hat, ein Leben zu machen anstatt bloß einen Lebensunterhalt.“ Auf diese Plakette bin ich sehr stolz.

 

Falls du in deinem Job bleiben möchtest, da du denkst, du brauchst das Geld oder weswegen auch immer, dann um Himmels willen bleibe in ihm, doch bleibe nicht in ihm, da du fühlst, du müssest das tun, um eine kosmische Lektion erteilt zu erhalten, die die genossenschaftliche Gemeinschaft noch zu erteilen hat!

 

Ich möchte mich vor euch mehr darüber einlassen, warum ich nicht tun kann, was ich wirklich gerne in dieser Welt tun möchte, und während ich dabei immer noch einen Lebensunterhalt verdienen kann. Die Haltung, die wir öfters einnehmen, um unsere äußere Erfahrung mit unserer inneren Realität zu einem Ausgleich zu bringen, besteht in der Rationalisierung, die jeder Mensch seit Beginn der Zeit anfing einzunehmen, um zu rechtfertigen, dass er in einer dysfunktionalen und unglücklichen Situation verbleibt: wir haben „Lektionen zu lernen“, und wir sollten nicht davor zurückweichen, sie zu lernen.

 

Wir täten gut daran, die Möglichkeit in Betracht zu nehmen, dass wir nichts zu lernen haben, und dass wir einzig zu demonstrieren haben, was wir über diese Bewandtnis bereits wissen.

 

GmG zeigt uns auf, Leben ist keine Schule, sondern ein Schauplatz, auf dem wir die Gelegenheit haben Wer und Was Du Bist zu sein und zu erfahren.

 

In einem Job oder in einer Rolle zu verbleiben, die dir nicht passt, kann elendig sein. Du kannst stets sagen, du seiest etwas nicht, während dein Bauchgefühl damit nicht einhergeht. In deinem Bauch weißt du es, wenn etwas nicht wahr für dich ist. Du kannst deinen Geist um den Finger wickeln, nicht jedoch deinen Bauch. Ist das nicht erstaunlich?

 

Was noch erstaunlicher ist, ist, wie oft wir darin scheitern, auf dieses inwendige Leitungssystem zu horchen. Viele Leute verbrachten ein halbes Leben damit, Dinge zu tun, die sie nicht verdauen können. Weswegen? Weil sie irgendwie denken, das werde ihnen zugemutet. Das sei Teil des Planes. Oder sie hätten ein Versprechen abgegeben. Oder sie lernten eine Lebenslektion.

 

Vielleicht ist es an der Zeit, uns über solche Auffassungen eines Besseren zu belehren. Es gibt keinen „Plan“. Das erste „Versprechen“, was du zu halten hast, ist dein Versprechen gegenüber dir selbst. Und du weißt bereits, was du deiner Vorstellung nach versuchst zu lernen. Deswegen tust du, was du tust, und erleidest all das Unglücklichsein und das Unzufriedensein, das du erleidest, für nichts und wieder nichts.

 

Laufen die Dinge im Geschäftlichen scheinbar nicht so, wie du es dir erbeten hast, dann hat es sich ergeben, dass du das „Tuenshafte“ mit dem „Seienshaften“ durcheinander gebracht hast, und dass du dich dabei in einem Misslingen befindest.

 

Lasst mich hier einfach ein Prinzip herauskehren, was ich, wie ich glaube, auf einen einzigen Satz reduzieren kann: Aus dem ’’Seienshaften’’ entspringt das ’’Tuenshafte’’, nicht andersherum.

 

Mit anderen Worten, nehmen wir einmal an, du fühlst dich als Schriftsteller. Du wärest wirklich glücklich, falls du das „tun“ könntest, was du „schreiben“ nennst. Es könnte sich um Poesie, Prosa, Romane, um was auch immer handeln. Du möchtest einfach schreiben. Aber du kannst das nicht „tun“, da du „in der Geschäftswelt gefangen bist“, oder in welcher bestimmten „Falle“ du dich auch deinem Empfinden nach befindest. Deswegen ist das Schreiben nicht dein Lebensunterhalt, und deswegen bist du nicht dasjenige „seiend“, was man „glücklich“ nennt.

 

Das obige Paradigma macht uns den Vorschlag, die „Seienshaftigkeit“ entspringe aus der „Tuenshaftigkeit“, und sie sei von ihr abhängig. Diese Auffassung ist falsch. In der letzten Wirklichkeit ist es gerade andersherum. Deine „Tuenshaftigkeit“ ist eine Demonstration dessen, was du nun bist (bewusst oder unbewusst).

 

Falls du das „sein“ möchtest, was man „Schriftsteller“ nennt, so „sei“ dies, egal, was du „tust“. Mit anderen Worten, du könntest im Stork Club Tellerwäscher sein, und immer noch das „sein“, was man „Schriftsteller“ nennt. (Die Hälfte der Schriftsteller in New York ist das.) Lasst es mich anders ausdrücken, Schriftsteller schreiben, damit sie glücklich sind, gleich, was sie tun, um am Leben zu bleiben! Ein wahrer Schriftsteller hört nie auf damit zu schreiben, egal, was er macht, egal, wo sie arbeitet, egal, wie wenig Zeit zur Verfügung steht. Es ist stets Zeit vorhanden Wer Du Bist zu Sein, da die Zeit, Wer Du Bist zu Sein, alle Zeit darstellt.

 

Also schreibe, schreibe und schreibe noch mehr! Schreibe Tag und Nacht! Im Bus! Auf der Toilette! In der Kaffeepause und nach der Arbeit. Schreibe. Schreibe! Schreibe von Herzen, was du meinst, es sei über die Welt gut, schön und wundersam. Oder darüber, was deiner Meinung nach sich zu ändern hat, sofern dir dies lieber ist. Schreibe einfach deine Wahrheit, und schreibe sie wahrhaftig. Dann sende es ab. Und sende es immer wieder ab. Bleib weiterhin beim Schreiben und sende es weiterhin ab! Über Tage. Wochen. Monate. Jahre.

 

Bestehe gegenüber dem Universum darauf, dass du bist, wer du bist, egal, wonach das, was du „tust“, „aussieht“.

 

Mit Liebe,

 

Neale

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Neale ... Warum muss mein Leben weitergehen …, wo ich doch keine Sehnsucht auf Künftiges habe? Ich weiß nicht mehr, was ich zu dem ganzen noch beitragen kann.
Ich kann mehr Leben berühren, na und?
Ich kann mein Geld hergeben, aber na und?

 

Esther

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Liebe Esther … Es gibt immer etwas, was man noch beitragen kann. Allerdings, du solltest etwas wissen: Es gibt nur einen Grund, irgendwas zu tun, mit inbegriffen: weiterzuleben, mit inbegriffen: etwas für Andere beizutragen. Der Grund, irgendetwas zu tun, ist, zu verkünden und festzustellen, auszudrücken und zu erfahren, zu werden und zu erfüllen, wer du wirklich bist, auf der nächsten Ebene. Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition.

 

Wenn du andere Leben berührst, machst du es nicht, um andere Leben zu berühren, sondern dein eigenes. Du strebst danach, dein eigenes Leben mit einem immer größeren Gespür von Dir zu berühren. Du hast den tiefen Wunsch, zu verstehen, auf der Erfahrungsebene zu verstehen, wer du bist und wer du zu sein wählst in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die du jemals von dir hattest.

 

Wenn du Geld schenkst, lässt du es nicht Anderen zukommen, sondern dir selbst, in einer sehr indirekten, aber sicheren Art und Weise. Alles was herumgeht, kommt reihum herum, und was du für andere tust, tust du für dich selbst. Wenn du Geld hergibst, schaffst du dich erneut in die Erfahrung, im Überfluss zu sein, großzügig zu sein, jemand zu sein, der sich um Andere kümmert. Das sind die „Gefühle“, hinter denen du zutiefst her bist. Solche Gefühle spüren ist die Agenda deiner Seele, denn jene existiert im Empfinden solcher Gefühle, welche du erlebst, anstatt - einfach nur zu kennen, wer du bist.

 

Wenn du außerhalb deines Körpers bist, kannst du solche Dinge nicht erfahren. Du kannst Wissen, wer du bist, aber du brauchst Physikalität, um dies zu Erfahren.

 

Die Seele wird niemals müde, ihr Göttliches Selbst zu erfahren. Du magst ja meinen, dass du dessen müde bist, aber du bist es nicht, und deshalb hast du das Leben Selbst erschaffen. Wenn die Individuation der Göttlichkeit, die du „du“ nennst, aufgibt zu leben (in physikalischer Form), wird klar sein, dass du in einer nicht-physischen oder spirituellen Form weiterlebst. Danach wirst du zur physischen Form zurückkehren, als Teil des andauernden und unendlichen Gesegneten Zyklus, den wir Leben nennen.

 

Wenn du denkst, bereits alles erlebt zu haben, was es Interessantes oder Aufregendes von dir zu erfahren gibt, Esther, dann hast du wahrhaftig ein außergewöhnliches Leben gelebt. Doch selbst unter diesen Umständen wäre es nicht zutreffend, dass das Leben „nichts mehr bieten kann“. Du kannst dir immer eine großartigere Version deines Selbst vorstellen .... und gar eine noch großartigere. Daher existiert immer die Möglichkeit, in Bewusstsein und Gewahrsein zu immer größeren Orte der Herrlichkeit aufzusteigen. Es ist die Einladung des Lebens Selbst.

 

Der Lohn für all dies ist Freude.

 

Freude und Glückseligkeit sind die Auswirkungen eines Lebens, in dem das Wahre Selbst vollkommen ausgedrückt ist.

 

Gott hat dich gesegnet, Esther. Ich hoffe, dass du auch weiterhin diesen Segen mit einem jeden teilst, dessen Leben du berührst.

 

Liebe und Frieden ... neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für mehrere Retreats der kommenden Monate

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das jüngst (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 648 [5.6.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [5.6.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=648

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv; inzwischen hat es Neale aufgegeben),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

 

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

 

 

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte, abzüglich unserer fixen Kosten, geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

 

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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