GmG # 722

GmG Wöchentliches Bulletin # 722

 

4.11.2016 

 

 

Eine schlussendliche Einlassung über Gespräche mit Gott 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben, lieben Gefährten auf dieser Reise …

 

Die Zeit ist für mich gekommen, eine schlussendliche Einlassung über Gespräche mit Gott abzugeben – diese wundervolle Erfahrung, die mein Leben berührt hat, und, erstaunlicherweise, das Leben von Millionen Anderer rund um die Welt desgleichen.

 

Unter “schlussendliche Einlassung“ meine ich nicht notwendigerweise “abschließende“ Erklärung. Ich werde wohl durchaus weitere Dinge zu sagen haben über GmG, bevor ich sterbe (und nachdem ich sterbe, was das angeht, da ich mir sicher bin, dass es Schriften geben wird, die nach meinem Abscheiden veröffentlicht werden). Unter „schlussendliche Einlassung“ verstehe ich also, dass die Worte hier die Absicht haben, jedwede Spekulation zum Abschluss zu bringen, Spekulation darüber, wie ich die Gespräche mit Gott empfinde und was ich über sie meine – und wie ich es mir wünsche und erhoffe, dass was sie angeht ein jeder, der ihrer gewahr ist, oder ihrer gewahr wird, ebenso empfinden möge.

 

Ich möchte gerne einem jeden Gedanken Ruhe verschaffen, einer jeden Idee, einer jeden Anmerkung, einer jeden Behauptung, die zu einem Fehlverstehen führen, welche irgendeine Person oder Gruppe über mich haben mag, ebenso wie über das Oeuvre, welches auf über 30 Bücher aufgelaufen ist und die letzten 25 Jahre meines Lebens eingenommen hat.

 

Ich bin mir natürlich bewusst, dass mich etliche Menschen und Gruppierungen einen Gotteslästerer, einen Ketzer, einen Abtrünnigen, und, im Extremfall, ein Instrument des Teufels genannt haben. Ich kann nachvollziehen, wie sie darauf kommen konnten, denn viele meiner Anschauungen, die ich in die Welt platziert habe, sind ihren geheiligten Glaubensvorstellungen entgegengesetzt und widersprechen ihnen im Spezifischen.

 

Aus diesem Grunde ist es für mich durchaus okay, dass sie mich mit diesen Namen belegen. Ich komme damit aus, weil ich die aktive und energische Verteidigung der ehrwürdigsten Glaubensvorstellungen von jemandem bewundere und ihm dabei gut zuspreche, so lange, wie jene Verteidigung sich nicht mit dem Verhängen von emotionaler oder physischer Gewalt befasst oder jene mit einschließt. (Nein, nicht einmal, um jene Glaubensüberzeugungen zu beschützen – weit weniger, sie auszuweiten.) Denn in meines Herzens tiefster Erfahrung und in meines Geistes höchstem Verständnis büßen ehrwürdige Glaubensüberzeugungen die Qualität ein, welche ihnen das „ehrwürdig“ übergeben hat, sofern sie in einer Weise veranschaulicht werden, die anderen Menschen zutiefst und unwiderruflich Schaden zugefügt.

 

Freilich, so lange, wie wir den Raum erschaffen und aufrechterhalten, innerhalb dessen du deine Glaubensüberzeugungen teilen und praktizieren kannst und innerhalb dessen ich die meinen teilen und praktizieren kann … und so lange, wie wir das tun können, derweil wir uns einander rein lieben und uns in aufrichtiger Bewunderung gegenüberstehen, dafür, den Mut, die Tatkraft, und die Bereitwilligkeit innezuhaben, dies zu tun ohne wuterfüllte Feindseligkeit, ohne Brutalität und ganz gewiss ohne Blutvergießen …, dann werden wir unseren Glauben hochgehalten und einander gewürdigt haben. Und was für eine bessere Möglichkeit gibt es, um an den Tag zu legen, weswegen unsere Glaubensvorstellungen uns unserem Empfinden nach dermaßen gültig und aussagekräftig sind?

 

Es stimmt, dass ich in meinen Niederschriften und in meinem Reden kritische Beiträge über gewisse Glaubensüberzeugungen, die durch bestimmte Religionen innegehalten und befürwortet werden, dargeboten habe, aber ich platzierte eine jede dieser Erklärungen in die Arena von Anschauungen in dem Geiste simplen und ehrlichen Nichteinverstandenseins – und ich hoffe, dass ich stets das beherzte Nichteinverstandensein der Anderen mit einer Bereitwilligkeit für ein offenes Engagement in dem fortlaufenden und lebhaften Dialog willkommen geheißen habe.

 

Nachdem ich dies zum Ausdruck gebracht habe, hoffe ich, du wirst mir zuhören, wenn ich diese „schlussendliche Einlassung“ über die Botschaften von GmG, mit so viel Klarheit, wie ich aufbringen kann, darlege: Ich könnte bei alledem falsch liegen.

 

Stelle dir nicht eine Sekunde lang vor, dass ich daran nicht denke. Ich denke die ganze Zeit daran. Matt Lauer stellte mir einmal in einem Interview in der The Today Show auf NBC die Frage: „Neale, hast du jemals einen Zweifel, dass die Erfahrung, die du hattest, das darstellt, was sie deiner Aussage nach ist? Bezweifelst du jemals die Korrektheit der Angaben, die dir, wie du es fühlst, gemacht worden sind?“

 

Meine Antwort war augenblicklich, simpel und geradeheraus.

 

Matt, an dem Tag, an dem ich mit Zweifeln aufhören, werde ich gefährlich, und ich habe nicht die Absicht, gefährlich zu werden.“

 

Dementsprechend möchte ich euch antragen, ebenfalls zu zweifeln. (Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dazu nicht anzuspornen habe.) Ich möchte gerne, dass du dir klar bist, dass eine der bedeutsamsten Botschaften der Gespräche mit Gott-Dialoge lautet, sie nicht zu glauben.

 

Ja, in der Tat, im allerersten Buch der neun Texte vernehmen wir dieses mit der Stimme Gottes:

 

Glaube nichts, was Ich sage. Lebe es einfach. Erfahre es. Dann lebe gemäß irgendeinem anderen Paradigma, welches du dir errichten möchtest. Daraufhin, schaue dir deine Erfahrung an, um deine Wahrheit ausfindig zu machen.“

 

Wir tun gut daran, unsere eigene Autorität in allen Angelegenheiten, was das Selbst und die Seele betrifft, beizubehalten. Kein einziger kann uns sagen, was für uns Wahr ist, und kein einziger sollte das versuchen.

 

Es wird mir immer ein Glück sein, euch zu verstehen zu geben, was für mich wahr ist. Ich wurde mir meiner Wahrheit ungemein klar, als ich die Empfehlungen und Vorschläge darüber, wie ich mein eigenes Leben leben könnte, in dem GmG-Dialog zu lesen gefunden habe. Ich konnte nicht anders als zu denken: „Ich wollte, jemand hätte mir diese Dinge 50 Jahre früher gesagt. Ich kann mir eine bessere Möglichkeit zu leben nicht vorstellen.“

 

Ich hoffe, dass du, sofern du und nachdem du das GmG-Material gelesen und aufgenommen hast, mit mir einer Auffassung bist. Ich bin dieser Hoffnung, weil ich vollauf daran glaube, dass dessen Botschaften dein individuelles Leben und die gesamte Welt zutiefst zu verändern vermögen, zum Besseren. Aber was auch immer deine persönliche Reaktion auf die mehr als 3000 Seiten dieses Dialoges darstellt, ich denke, wir können übereinkommen, dass dies insgesamt eine mächtige Thematik darstellt, über die wir soeben reden, und dass es gut ist, darin mit aller Sorgfalt fortzufahren.

 

All dies ist eingehüllt in unserer Beziehung mit Dem Göttlichen – ja in der Tat, in der Frage, ob es gar einen „Gott“ gibt. Und das ist keine kleine Bewandtnis.

 

Unser Verstehen von alledem ist von Bedeutung, weil die meisten Menschenwesen es bedürfen, suchen und sich früher oder später ersehnen, im Leben irgendeine Art Sinn zu finden. Ohne jenen Sinn, ohne irgendeinen Zweck für alldies, sehen sich Viele von uns schlicht mit schwerem Herzen dahertrotten, sie versuchen, das Beste aus etwas zu machen, was wir nicht einmal anfänglich begreifen, wir schieben uns durch unsere Tage und Nächte, eingeklinkt in das, was uns zunehmend als ziellose, wertlose, sinnlose Aktivitäten erscheint, welche nichts klären, welche wenig hervorbringen, und welche nichts mehr als „Dinge die zu tun sind“ generieren, während wir auf unserem Weg sind zu wir wissen nicht wohin, auf jeden Fall aber zu einem schließlichen Ende, das wir Tod heißen – die Vorwegnahme dessen, was nichts darbietet außer einem erhöhten Empfinden dessen, was sich wie die allerbitterste lächerliche Fruchtlosigkeit von alledem anfühlt.

 

Und mithin haben wir Sehnsucht und sind wir auf der Suche. Und, so ich diesen Belangen tiefere Gedanken widme, während ich dies hier niederschreibe, gelange ich zu einem Ort des Wissens, dass uns das Erreichen von Klarheit, sofern wir der Auffassung sind, dass es die Existenz einer Art Höherer Macht gibt, durchaus garantiert werden kann.

 

Suchet und ihr werdet finden, hat Gott zu uns Allen gesagt. Klopft an und es wird euch aufgetan. Wir können nachgerade dazu veranlasst werden, uns zu entsinnen, dass etwas Umfassenderes da ist, was hier vorgeht. Es kann durchaus sein, dass Angaben unsere Weg kreuzen werden, welche die „Umfassender-heit“ all dessen, was ist, und all dessen, was sich zuträgt, im Handumdrehen augenscheinlich werden lassen.

 

Was aber ist der umfassendere Beweggrund für es? Was ist der größere Zweck? Was ist der erhabenere Punkt? Dies sind die Fragen, die wir alle letztlich an das Leben haben. Und davon kann uns meinem Glauben nach schier unser eigenes fortlaufendes Gespräch mit Gott etwas zu verstehen geben. Die Anschauungen und Bekundungen Anderer können dich vielleicht näher zu ihm heranführen, schier allerdings deine eigene innere Gemeinschaft mit Dem Göttlichen vermag dein Herz und deinen Geist zu deiner tiefsten Wahrheit zu öffnen.

 

Ich hoffe, alsdann, dass du dir selber stattgeben wirst, eine derartige Gemeinschaft zu erleben, ein solches Gespräch zu führen, und zu erkennen … was immer deinen geheiligtsten Glauben darstellt, was immer deine Religion, was immer deine Glaubensüberlieferung ist, oder falls du keine hast …, dass du deinen eigenen Austausch, in Ich-Form, Eins-zu-Eins, mit Gott erleben kannst.

 

Für Etliche wird sich dies in der Form von Worten ergeben. Für Andere als Empfindungen, oder als ein simples Gefühl des „Wissens“. Für noch Andere - ihnen werden Bilder, Gedankenformen, Zeichen und Signale präsentiert werden, während das Leben selber ausgelebt wird.

 

Gottes „Gespräch“ hat keine Begrenzungen, keine Beschränkungen, keine Spezifikationen bezüglich des „Wie“, also, wie es vorangeht und wie seine Botschaften ausgesandt und in Empfang genommen werden. Aber ich glaube nicht, dass ein Verkehr mit Dem Göttlichen jemals mit der Absicht einherging, eine einwegige Begegnung zu sein. Ich glaube, es war vorgesehen, dich mit Tröstung zu versehen, für dich Weisheit, Klarheit und Stärke herzustellen, wie auch ein Ziel, welches deiner Hingabe, deines Dich-Ihm-Verschreibens, deiner Zeit und deiner Mühe wert ist.

 

Und mithin sporne ich euch an, euch jeden Tag in eurem eigenen Gespräch mit Gott zu engagieren, wie auch immer jenes sich euch natürlich und gut anfühlt, auf der Grundlage eurer Tradition und eures innersten Empfindens. Nenne es Gebet, nenne es Meditation, nenne es Inspiration, nenne es was immer du möchtest. Und sofern mein Gedankenaustausch mit Gott dich zu deinem eigenen geführt hat, wird es meinem Veröffentlichen der GmG-Bücher geglückt sein, sein Ziel zu erreichen – welches nicht darin bestanden hat, dich zu meiner Wahrheit zu öffnen, sondern dich unversehens mit deiner eigenen Wahrheit in Berührung zu bringen.

 

Gott hat dich gesegnet, und mich, und die ganze Welt. Und sofern wir einfach Gottes Segen auf Jeden, dessen Leben wir berühren, ausweiten, durch all die Tage unseres Lebens hindurch, in einer jeden Begegnung, welche unsere Stunden auf der Erde füllen, werden wir das Geheimnis der Zeiten entriegelt haben, welches in den Falten der ehrwürdigsten Doktrinen aller spiritueller Glaubenssysteme der Menschheit bewahrt wird: Liebe ist die Antwort. Liebe ist alles, was da ist. Liebe ist, wer du bist. Und das Erfahren und Zum-Ausdruck-Bringen von Liebe ist es, weswegen du hier bist.

 

Hier nun habt ihr es. Die Mysterien des Lebens sind aufgelöst.

 

Ich könnte, selbstverständlich, bei alledem falsch liegen.

(Aber ich meine, eher nicht.)

 

;o)

 

Mit Umarmen und Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

 

Lieber Neale …

 

Irgendwo in den GmG-Büchern las ich über etwas, was man als Das Sein-Tun-Haben-Paradigma bezeichnet. Kannst du mir erklären, was das ist? Ich habe das Gefühl, dass es dabei um etwas Wichtiges geht, doch könnte es sein, dass ich darüber beim erstenmal Durchlesen hinweggeblickt habe. Und jetzt kann ich es in meinen GmG-Büchern nicht mehr finden. Ich habe gesucht, und es sieht danach aus, dass ich es in dem Dialog nicht mehr ausmachen kann.

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Das „Sein-Tun-Haben-Paradigma“ ist eine Manier, auf das Leben zu schauen. Nichts mehr oder weniger. Gleichwohl könnte diese Sicht auf das Leben dein Leben verwandeln – und wird es das wohl tun. Denn, was dabei, was dieses Paradigma anbelangt, stimmt, ist, dass die meisten Menschen es anders herum sehen, und dass sich, sobald sie es schließlich wieder ins Lot bringen und sobald sie beginnen, das Leben eben in der besagten Reihenfolge anzuschauen, in ihrem Leben alles um 180 Grad dreht.

 

Die meisten Menschen (ich kenne das, ich machte es so) fingen zunächst mit dem Verständnis an, bei der Art und Weise, wie das Leben vor sich gehe, handle es sich um folgendes: Haben-Tun-Sein. Sprich, sobald ich die richtige Sache HABE, kann ich die richtigen Dinge TUN, und danach werde ich SEIN, was ich gerne sein möchte.

 

Sobald ich einen guten Abschluss in der Tasche HABE, kann ich die Dinge TUN, die man als mit einem guten Abschluss versehen bezeichnet, und danach kann ich die Sache SEIN, die man erwerbsfähig nennt – das könnte ein Beispiel sein. Hier ein weiteres. Sobald ich genug Geld HABE, kann ich die Sache TUN, die man als Haus-Kaufen bezeichnet, und ich kann das SEIN, was man sicher sein nennt. Noch ein Beispiel? Nun gut: Sobald ich genug Zeit HABE, kann ich die Sache namens Urlaubmachen TUN, und ich kann das SEIN, was man ausgeruht und entspannt nennt.

 

Siehst du, wie es funktioniert? So haben es mir mein Vater, meine Schule, meine Gesellschaft gesagt, dass es funktioniere. So läuft das Leben. Das einzige Problem dabei war, es stellte sich bei mir NICHT ein, dass ich die Dinge WAR, die ich meinem Dafürhalten nach sein würde, nachdem ich all das getan hatte, was ich meinte, dass ich es zu tun hätte, und nachdem ich all die Dinge hatte, die ich meinte, haben zu müssen. Oder, falls ich dahin gelangte, das zu SEIN, hielt es nur eine kurze Zeit lang an.

 

Bald nachdem ich dazu gelangte, „glücklich“ oder „geborgen“ oder „zufriedengestellt“ zu sein, oder worum es sich auch handelte, wonach es meiner Meinung nach ging, es zu sein, fand ich mich nachmals wieder Unglücklich, Unsicher und NICHT zufrieden!

 

Es hatte den Anschein, als wüsste ich nicht, wie es geht, „an der Sache festzuhalten“. Ich wusste nicht, wie ich das Aroma dazu bringen konnte, anzudauern. Somit schien es fortwährend, als würde ich all das, was ich zu tun hatte, für nichts und wieder nichts tun. Es fühlte sich wie eine vergeudete Mühe an, und ich begann, dieses meinem Leben für übel zu nehmen.

 

Dann hatte ich die Gespräche mit Gott-Erfahrung, und alles wandelte sich. Gott sagte mir, dass ich den Anfang von der falschen Stelle her nähme. Was ich zu tun brauchte, war dort BEGINNEN, wo ich meiner Auffassung nach soeben am GEHEN war.

 

Jedwede Schöpfung startet von einer Stelle des SEIENS aus, sagte Gott, und ich hatte es anders herum. Der Kniff im Leben ist nicht, sich Mühe zu geben, „glücklich“ zu werden, „geborgen“ zu sein, oder was auch immer, sondern von Anfang an vom glücklich SEIN oder vom ZUFRIEDEN sein oder von was auch immer auszugehen, und von dorther in das Leben unseres alltäglichen Lebens hineinzugehen.

 

Wie aber machst du das, sofern du nicht HAST, was du ZU HABEN BRAUCHST, um glücklich, usw. zu sein? Das ist die Frage, und die Frage ist durchaus angemessen.

 

Die Antwort lautet: VON einem Zustand des Seins her kommen, und nicht sich bemühen, ZU einem Seinszustand zu gelangen; dies stellt praktisch sicher, dass das „Haben-heit“-Ende der Gleichung in Acht genommen wird.

 

Sobald du VON einem Seinszustand her kommst, hast du nichts nötig, um bei dem Geschehen den Anfang zu machen. Du suchst dir schlicht, ganz beliebig, einen Seinszustand aus, und kommst hinfort bei allem, was du denkst, sagst und tust, von diesem Ort her. Da du aber ausschließlich das denkst, sagst und tust, was ein Mensch, der glücklich oder zufrieden oder was auch immer ist, denkt, sagt und tut, kommen die Dinge automatisch zu dir, sie zu HABEN, Dinge, bei denen ein glücklicher oder zufriedener Mensch letztlich landet und anlangt.

 

Lasst uns das ausprobieren und sehen, ob es tatsächlich so klappen kann. Lasst uns einmal sagen, ein Mensch möchte gerne das SEIN, was man „geborgen“ nennt. Falls dies die angestrebte Erfahrung ist, können wir unseren Anfang von dem Quadrat auf dem Spielbrett her nehmen, auf dem steht: „Ich bin SICHER“. Mit dieser Idee brechen wir auf , und dies ist die operative Idee hinter allem. Wir sind in den SEIN-Tun-Abschnitt des Paradigmas vorgerückt.

 

Sobald ein Mensch das tut, was ausschließlich eine geborgene Person tun wird, gelangt er fast automatisch dahin, das zu haben, was nur ein geborgener Mensch haben wird. Probiere es dann und wann mal aus, und dies mit einem jeden Seinszustand, den du dir aussuchst. Es ist staunenswert, wie das funktioniert.

 

Mit Liebe und Umarmen ... 

 

Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf den alljährlich stattfindenden Retreat zum Jahresende 2016

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 722 [4.11.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [5.11.2016] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=722

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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