GmG Bulletin # 674

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 674

 

 

 

4.12.2015

 

 

 

FRAGEN, DIE WIR BEANTWORTEN MÜSSEN, UM IN UNSERER WELT FRIEDE HERZUSTELLEN

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

Ich habe hier eine auf den neuesten Stand gebrachte Version eines kleinen Büchleins in Fortsetzungen aufgeteilt, ein Büchlein, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe und welches sich den Fragen zuwendet, die im Nachgang der Ereignisse in Beirut, Paris, Mali und sonstwo auf dem ganzen Globus von Menschen überall auf der Welt gestellt wurden. Und ich habe jener Schrift eine Wort für Wort getreue Wiedergabe der Erklärung hinzugefügt, welche ich am Tag nach dem 9/11-Angriff auf die Vereinigten Staaten der Öffentlichkeit übergeben hatte.

 

Mein Gefühl ist just so wie am 21. Sept. 2001. Traurig. Bestimmt. Erneut den Dingen verschrieben. Ich wusste, dass Leute aus der ganzen Welt, die Gespräche mit Gott gelesen hatten, fragen würden: Wie, Mr. Walsch, passt dies in die Auffassungen in Ihren Büchern? Wie passt dies zu der GmG-Einladung, die Vollkommenheit zu sehen, oder zu der Einlassung, dass es keine Opfer und keine Schurken auf der Welt gebe, oder zu der Behauptung, dass es so etwas wie Richtig und Falsch nicht gebe – ganz zu schweigen von den ferneren Kundgaben in jenen Texten?

 

Das sind anständige Fragen. Durchaus angemessene Fragen. Ich stelle sie mir selber, sowie derartige Dinge geschehen. Und sie geschehen dieser Tage in geschwinderem Abstand als je zuvor, rund um die Welt. Daher habe ich ein kleines Büchlein auf den neuesten Stand gebracht, welches ich vor einiger Zeit niederschrieb und in dem ich mich jenen Fragen zuwandte, und ich fügte jener Schrift eine Wort für Wort getreue Wiedergabe der Erklärung hinzu, welche ich am Tag nach dem 9/11-Angriff auf die Vereinigten Staaten der Öffentlichkeit übergeben hatte.

 

Mir steht es sehr danach, dass so viel wie möglich Menschen eine Chance haben, sich dieses Material zur Lektüre vorzunehmen, deswegen möchte ich es in einer Serie von Abschnitten hier an dieser Stelle in den vor uns liegenden Tagen exzerpieren. Diejenigen, die nicht zuwarten möchten bis zum Schluss des Schriftstücks, derweil jede neue Fortsetzung hier eingestellt wird, haben Zugang zum gesamten Dokument, und können es auf unserer Webseite unentgeltlich downloaden.

 

 

Es folgt die dritte Fortsetzung:

 

 

EINE WELT IN AUFRUHR: Wie wir darauf eingehen können – Kapitel Drei

 

 

Dies ist alsdann der erste Schritt im Verstehen des Aufruhrs in unserer Welt. Er wird durch die Menschheit für die Menschheit erzeugt. Wieso? Wie ich es weiter unten ausführlicher darlegen werde – wir erschaffen ein Kontextuelles Feld, innerhalb dessen wir erleben werden, was zu erfahren wir hierher auf die Erde kamen.

 

Ich weiß, ich weiß, dies wird dir „abgefahren“ klingen, wenn du zuvor nicht das Gespräche mit Gott-Material gelesen hast. Für jetzt allerdings lade ich dich ein, folgende Idee, und sei es bloß als eine Hypothese, in Betracht zu nehmen: Menschenwesen sind bei den Vorkommnissen unserer Welt ursächlicher, als wir es uns vorstellen könnten.

 

Dies kann nicht begriffen oder leicht sich zu Eigen gemacht werden, sofern jemand in kurzen Abschnitten denkt. Die Menschenrasse fasste nicht eines Morgens kollektiv den Entschluss, gleichzeitig auftretende Katastrophen zu erschaffen „zu ihrem eigenen Guten“. So funktioniert das System nicht.

 

Das System funktioniert so – das Gesamt des Lebens, das menschliche Leben mit inbegriffen, schafft es über einen ausgedehnten Zeitraum gemeinsam, den rechten und vollkommenen Umstand in einem jeden Moment vereint herzustellen, welcher es der Evolution stattgibt, zur nächsten Ebene voranzuschreiten.

 

Lasst mich euch ein Beispiel ursächlicher Aktionen von einer längeren Zeitspanne anführen.

 

Ein Mann zündet sich eine Zigarette an und nimmt tiefe Züge – im Jahre 1968. Sie ist an diesem Tag seine 20. Zigarette, neben den Hunderten Packungen, die er in diesem Jahr aufgeraucht hat, im Verlaufe von 14 Jahren ist er seinen Rauchgewohnheiten nachgegangen. Er ist völlig gesund.

 

Im Jahre 2011 wird bei ihm ein Lungenemphysem diagnostiziert. Im Jahre 2012 stirbt er an dieser Erkrankung.

 

War er hier für seine Erkrankung verursachend? Oder „widerfuhr sie ihm einfach“? Beschied er die Art seines eigenen Todes, oder war es einfach „Schicksal“?

 

Ja, gut, dies hier war einfach einzusehen. Probieren wir es mit etwas anderem.

 

Die Menschen pflegen mit der Erde und ihrer Umwelt einen bestimmten Umgang. Sie unterziehen den Planeten mit unterirdischen Atomtests, mit allumfassender atmosphärischer Verschmutzung, mit Vergiftung seiner Gewässer, etc., wie bereits berichtet worden ist. Kein Problem, sagen die Menschen. Höre auf damit, dich als Alarmist aufzuführen, sagen sie. Alles ist wunderbar in Ordnung.

 

Fünfzig Jahre später ist nicht alles in Ordnung.

 

Hatten wir irgendetwas damit zu tun? Weil wir es nicht vor zwei Tagen oder vor zwei Jahren verursachten, bedeutet dies, dass die Menschheit überhaupt keinen Part spielte – keinen irgend gearteten Part – bei dessen Verursachung?

 

Ist die Menschheit, auf irgendeiner Ebene, in der Sache verursachend, oder stehen wir alle unter den Einwirkungen des Lebens, über die wir keine Souveränität innehaben?

 

Was von beidem?

 

Ist es möglich – wir haben auf dem Fortgang, Fragen zu stellen, zu beharren –, dass wir zum wenigsten teilweise verantwortlich sind für das Zeitigen von Ausgängen, bewusster- oder unbewussterweise?

 

Ich bin hier, um die Antwort Ja anzuempfehlen, und um den Vorschlag einzubringen, dass wir auf allen Ebenen zusammenarbeiten, um in Kooperation Umstände herzustellen, in denen die Menschheit die günstige Gelegenheit bekommen kann, sich zu entfalten und zu entwickeln.

 

 

Gegenwärtige Entscheidungen, künftige Implikationen

 

 

Wir sind hier in einem Prozess inbegriffen. Es ist ein Vorgang, der weitaus tiefgreifender und weitaus komplexer ist – einhergehend mit gegenwärtig-augenblicklichen Wahlen und Entscheidungen, welche ungemein weitreichende langfristige Implikationen an sich haben –, als die meisten unter uns annehmen oder zu verstehen scheinen. Sobald wir freilich verstehen, werden wir unverzüglich und augenblicks unsere kurzfristigen Verhaltensweisen ändern, das verspreche ich euch.

 

Der Prozess, durch den wir uns bewegen, wird Evolution genannt, und der größte Missgriff, den die Menschen begehen können, ist, sich vorzustellen, dass wir mit ihr nichts zu tun hätten; dass es an uns sei, einfach danebenzustehen und zuzusehen, wie sie sich zuträgt, nebst einer kleinen oder gar keiner Kontrolle darüber, wie sie sich zuträgt.

 

Dem gegenüber ist just das Gegenteil zutreffend. Wir haben völlige Kontrolle, wie wir uns entwickeln, und in was hinein wir uns – als eine Spezies – entwickeln.

 

Hoch Entwickelte Wesen (auf sie wird in Buch Drei der Gespräche mit Gott-Buchreihe als „HEW“'s Bezug genommen) begreifen dies. Den Hoch Entwickelten Spezies in unserem Universum ist es klar, dass sie hoch entwickelt gerieten, sowie sie über die Art und Weise, in die sie sich entwickelten, die Kontrolle übernahmen.

 

Die Menschenspezies ist einfach derzeit nicht bis zu dem Punkt herangereift, wo wir dieses ebenso klar sehen. Die Ereignisse unserer hiesigen Tage und Zeiten zwingen uns dazu, uns zu dieser Klarheit als einer Angelegenheit des Überlebens voranzubewegen. Wir können nicht so weitermachen, wie wir es getan haben, das wissen wir.

 

Wir können nicht weiter unter Beklommenheit leben und uns aus Angst, von Terroristen massakriert zu werden, nicht mehr irgendwo in großen Gruppen versammeln. Wir können nicht mehr weiter zusehen, wie an jedem Tag 653 unserer Kinder an Hunger sterben, weil wir keinen Weg oder nicht den Willen gefunden haben, das Gesamte der Fülle der Welt mit allen Bewohnern der Welt zu teilen. Wir können nicht weitermachen, jeden Tag unseren Planeten durch hundert unterschiedliche Entscheidungen ökologisch auszuplündern, und wir können nicht weiterhin vorgeben, das, was wir der Umwelt antun, stehe in keiner Weise in Zusammenhang mit dem, was uns die Umwelt antut, derweil wir uns gezwungen sehen, ihrer Umformung zuzuschauen, einer Umformung von einem Ort, der einst ein Paradies war, zu einem Ort, welcher sich zunehmend als abweisend ausweist, und welcher, früher als wir meinen, im Eigentlichen zu einem unbewohnbaren Ort ausartet.

 

Nein, so können wir nicht weitermachen. Dieses wird uns soeben klar. Wie aber den Zug anhalten? Das ist zu der Frage geworden.

 

Und hier die Antwort.

 

 

Wir müssen die Unterhaltung ändern

 

 

An jedem Tag, in jedem Augenblick sind wir durch den Prozess der Evolution geladen, die Ebene des Diskurses der Menschheit anzuheben, unsere Anliegen weit hinaus und darüber hinweg zu heben, was wir zu einem gegebenen Zeitpunkt wollen oder uns vorstellen, es zu benötigen, um „glücklich“ zu sein, und, auf des Lebens ungemein bedeutsamere – ja in der Tat ausschlaggebende – Fragen einzugehen.

 

Im Leben gibt es eigentlich bloß vier Fragen. Alles Sonstige ist unsere Eingehensweise auf jene. Betrüblicherweise entgegneten wir ihnen, ohne zu gewahren, dass das Leben die Fragen stellt.

 

Die Vier Grundlegenden Fragen des Lebens sind:

 

 

  1. Wer bin ich?

  2. Wo bin ich?

  3. Wieso bin ich, wo ich bin?

  4. Was tue ich mit alledem?

 

 

Die Zeit ist nun gekommen, wann sich jeder von uns jene Fragen sehr nahe anzusehen und sie zu beantworten hat, wenn es uns daran gelegen ist, eine Leitkarte zu finden, eine Karte heraus aus der Konfusion, welche die Ereignisse der heutigen Tage vor uns platzieren, in Anbetracht dessen, was derzeit in unserer Welt vor sich geht – ganz zu schweigen davon, wie wir am Besten darauf eingehen könnten.

 

Gleich möchte ich euch meine eigenen Antworten auf diese Fragen darlegen, aber lasst es mich klar sagen, dass es keine „richtigen“ Antworten gibt, schier Antworten, die jeder unter uns erteilt. Auch so hat ein Jeder unter uns die eine oder andere Antwort zu geben – und dies tun wir gegenwärtig nicht bewusst, wiewohl es viele unter uns unbewusst tun.

 

Dies selbstverständlich stellt das Problem dar.

 

Wir, ein Jeder von uns, hat nun bewussterweise über einige Dinge zu entscheiden. Über einige grundlegende, über einige sehr grundlegende Dinge. Und nachdem wir dies in der Weise individuell tun, müssen wir unsere Spezies herbeibitten, es kollektiv zu tun. Und an der Stelle erscheint die Fantastische Formel dafür, unsere kollektive Umwandlung zu betreiben: Bloß indem wir dies individuell tun, können und werden wir die Macht und die Schwungkraft erzeugen, um eine globale Bewegung einzuleiten, zu entzünden, zu beflügeln und anzutreiben, es kollektiv zu tun; wir werden dabei hervorbringen, was die Historie eine Evolutions-Revolution nennen mag.

 

Das Leben ist weder ein Mischmasch wahlloser Ereignisse – weder ein kosmischer Würfelwurf, wenn ihr so wollt –, noch ist es eine ausgeklügelte Abfolge von Vorkommnissen, welche sich aus einer Ursache-und-Wirkung-Beziehung ergeben, dabei die Funktion und den Zweck an sich habend, welche zu dem ureigenen Beweggrund für alles Existente im physischen Universum direkt in einem Zusammenhang stehen.

 

Nicht anders – wir sind weder ein Mischmasch wahlloser biologischer Vorkommnisse, noch sind wir überdies eine ungemein ausgeklügelte Kreatur, welche aus einer sich entfaltenden und ziemlich willkürlichen Abfolge von Ereignissen, die Ursache und Wirkung, Funktion und Zweck an sich haben, resultiert.

 

Sofern dein Bescheid der Mischmasch-Theorie gilt, hat es im Grunde genommen nicht mehr viel Sinn, hier weiterzulesen. Was ich gerne mitteilen möchte, hat wenig Beziehung zu deinem Denksystem, und geringe Anwendung auf dein Tag-für-Tag-Leben.

 

Sofern du andererseits die Ausgeklügelte Abfolge-Theorie wählst, haben wir eine ganze Menge zu erörtern. Bleibe hier bei mir. Du wirst froh sein, dies hier aufgegabelt zu haben.

 

 

Unsere Einladung

 

 

Das Narrativ hier, die philosophische Basis dieses Büchleins, ist – ich bin mir sicher, ihr werdet das wissen – in den Botschaften von Gespräche mit Gott zentriert, einer außergewöhnlichen Reihe von neun Büchern mit etwa 3.000 Seiten, von 1995 an im Verlaufe von einem Dutzend Jahren publiziert.

 

Jene Bücher bekunden sich selbst, sie seien ein unmittelbarer Dialog zwischen der Menschheit und der Göttlichkeit. Später in der Schrift, die du soeben liest, wird dir eine Zusammenfassung aller neun Texte vorgelegt werden. Wisse einstweilen, dass alles, was du in diesem Diskurs findest, in der GmG-Kosmologie fest gegründet ist.

 

Es sind die Gespräche mit Gott, welche uns einluden, deutlicher zu bemerken, dass „ein jeder Akt ein Akt der Selbstdefinition ist“.

 

Falls dies zutreffend ist (und das ist es), dann ist es wahr in Bezug auf Handlungen, die wir bewusst unternehmen, wie auch auf jene Handlungen, mit denen wir uns halb-bewusst oder unbewusst beschäftigen.

 

(Wie etwa unterirdische Atomtests, oder die toxische Überfrachtung der oberen Atmosphäre, oder das Fällen von Millionen Bäumen – welche üblicherweise die Oxygenierung unseres Planeten mit befördern –, um Platz für offenes Weideland zu schaffen für die Aufzucht von Kühen, damit wir sie verzehren … wobei der Verzehr von ihnen nichts mit einer Besserung unseres gesundheitlichen Wohlbefindens zu tun hat; etliche Ernährungswissenschaftler zeigen uns an, dies sei uns schädlich … und wobei das dabei entstehende Methangas nichts zu tun hat mit der Verbesserung unserer Atmosphäre; von ihm behaupten etliche Wissenschaftler, es würde die Atmosphäre schädigen.)

 

Mit einem jeden Akt, welcher ein Akt der Selbstdefinition ist, lautet die Einladung, die an die menschliche Rasse ergeht, sich selbst bewusst zu definieren, anstelle von per Voreinstellung, sich selbst absichtsvoll zu erleben, anstatt wahllos, und, – auf einer individuellen Ebene – dass ein Jeder von uns sich selber aufweist, Wer Wir Sind zu sein als ein Resultat von mächtigem Ansinnen, anstelle von bestürzender Nichtbeachtung.

 

Sobald wir einmal, in unserem Geist, unsere volle und wahre Identität feste gründen, können wir alsbald erkunden und genau besehen, wie das Leben innerhalb jenes Kontextes zum Funktionieren zu bringen geht.

 

Deswegen ist die Re-Identifikation das erste wichtige und machtvolle Werkzeug dafür, die Menschheit zu einem Ort hin voranzubringen, wo sie mit etwas anderem denn ungemein gefeiter Impotenz auf die Ereignisse dieser Tage und Zeiträume erwidern kann – sowohl auf die „menschengemachten“ Ereignisse, als auch darauf, was wir unserem Bescheid nach als „Akte Gottes“ bezeichnet haben.

 

 

Deine Identitäts-Bescheide

 

 

Du hast eine gute Anzahl von Optionen, wenn es darum geht, deine persönliche Identität zu gründen und dir zu Eigen zu machen, dies unter Geflissentlichkeit und Absichtlichkeit.

 

Option #1: Du kannst dich selber als eine Chemische Schöpfung betrachten, als einen „Logischen Biologischen Vorfall“. Das meint, als den logischen Ausgang eines biologischen Prozesses, in den zwei ältere biologische Prozesse namens deine Mutter und dein Vater begriffen sind.

 

Als eine Chemische Schöpfung hast du keine umfänglichere Verbundenheit mit den Umfassenderen Prozessen des Lebens als jede andere chemische oder biologische Lebensform. So wie alle Anderen stehst du UNTER den Auswirkungen des Lebens, hast indessen sehr wenig Einwirkung AUF das Leben.

 

Mit Sicherheit kannst du nicht Begebenheiten erzeugen, außer in dem entferntesten indirekten Sinne. Du kannst mehr Leben erschaffen (alle chemischen Schöpfungen tragen die biologische Befähigung an sich, mehr von sich selber neu zu schaffen), aber du kannst nicht erzeugen, was das Leben erschafft, oder wie es zu einem jeden gegebenen Augenblick „aufkreuzt“.

 

Des weiteren, als eine Chemische Schöpfung hast du eine sehr begrenzte Befähigung inne, eine absichtsvolle Reaktion auf die Ereignisse und Bedingungen des Lebens hervorzubringen, über welches du keine Kontrolle hast. Etliche unter euch könnten gar die Aussage heranführen, ihr verfügtet über eine solche Befähigung überhaupt nicht. Ihr wärt, zum großen Teil, Geschöpfe der Gewohnheit und des Instinkts, alleinig ausgestattet mit jenen Mitteln, welche euch eure Biologie zuliefert.

 

Du hast mehr Ressourcen als eine Schildkröte, da deine Biologie dich mit mehr ausgestattet hat.

 

Du hast mehr Mittel als ein Schmetterling, da deine Biologie dich mit mehr begabt hat.

 

Du verfügst über mehr Ressourcen als ein Affe oder ein Delphin (aber nicht über allzu viel mehr), da dich deine Biologie mit mehr begabt hat.

 

Dennoch ist das alles, was du an Ressourcen hast. Du gehst Tag für Tag mit dem Leben so ziemlich wie es gerade kommt um, vielleicht mit einem klein bisschen davon, was wie „Kontrolle“ erscheint, Kontrolle auf Vorausplanung etc. fußend, derweil kann indessen in jeder Minute das eine oder andere daneben gehen – und oft tut es das.

 

Option #2: Du kannst dir von dir selber eine Vorstellung machen, als ein Spirituelles Seinswesen, welches eine biologische Masse bewohnt – dasjenige, was du einen „Körper“ nennst. Du hast Kräfte und Fähigkeiten inne, welche weit über diejenigen eines Chemischen Geschöpfes hinausgehen; Kräfte, welche die grundlegende Physikalität und deren Gesetze übersteigen.

 

Jene Kräfte und Befähigungen verleihen dir Ursache-und-Wirkung-Kontrolle über gewisse Aspekte der äußeren Elemente deines individuellen und kollektiven Lebens, und gänzliche Kontrolle über die inwendigen Elemente – was bedeutet, du hast die vollumfängliche Befähigung inne, deine eigene Realität herzustellen, weil deine Realität nichts damit zu tun hat, die äußeren Elemente deines Lebens und alles hervorzubringen, mit dem du die Elemente erfährst, die erzeugt worden waren.

 

Als ein Spirituelles Seinswesen bist du aus drei unterschiedlichen Partien zusammengesetzt: Körper, Geist und Seele. Jeder dieser Teile oder Aspekte von dir hat eine Zweckstellung und einen Aufgabenbereich, und sowie sie sich aufeinander vereinigt in einem gemeinsam durchgeführten Bemühen beziehen, vermögen sie ungeheuren Einfluss auf den Kurs der äußeren Begebenheiten in deinem Leben auszuüben – und erschaffen sie deine Erfahrung eines jeden Vorkommnisses in aller Gänze.

 

Überdies, als ein Spirituelles Seinswesen bist du aus einem spirituellen Beweggrund hier (auf der Erde, meine ich). Dies stellt einen ungemein stark fokussierten Zweck dar und hat wenig oder nichts mit unserem Beruf oder unserer Karriere zu tun, nichts mit deiner Familie und deinen Freunden, mit deinem Einkommen, mit deinen Besitztümern, Leistungen oder mit deinem Ort in der Gesellschaft, oder irgendwelchen unter den äußeren Bedingungen oder Umständen deines Lebens.

 

Dein Zweck hat mit deinem inneren Leben zu tun – wiewohl, wie gut du darin bist, deinen Zweck zu erzielen, dieses wird häufig eine Wirkung auf dein äußeres Leben haben. Denn das innere Leben eines jeden Individuums stellt kumulierend das äußere Leben des Kollektivs her. Das meint, jene Menschen um dich herum, und jene Menschen, die um jene Menschen herum sind, die um dich herum sind.

 

 

Deine Entscheidung treffen

 

 

Wer, alsdann, bist du? Es ist an der Zeit, deine Entscheidung zu treffen. Jetzt ist der Moment Deiner Wahl.

 

Während du dies überdenkst, entsinne dich stets: Du bist, wer du sagst, du seist es, und deine Erfahrung ist die, was sie deiner Aussage nach ist.

 

Deine Kür ist demzufolge zurhand. Wer wählst du zu sein? Wie lautet deine Wahl, zu leben? Als eine Chemische Schöpfung oder als ein Spirituelles Wesen?

 

Womöglich wählst du das eine und lebst als das andere. Niemand wird dich für deine Wahl verurteilen, und niemand wird dich loben. Es ist schlicht eine Sache persönlicher Präferenz. Dessen allerdings kann ich euch versichern: Euer Leben wird eine Demonstration der Entscheidung sein, die ihr getroffen habt.

 

Lasst mich nun all das, was ich soeben zum Ausdruck gebracht habe, mit dem Aufruhr in der Welt in Beziehung setzen.

 

Der Prozess namens Leben hat, so wie er es immer tut, den richtigen und vollkommenen Umstand hervorgebracht, welcher dir stattgibt, dich aufs Neue wiederzuerschaffen in der erhabensten Version der großartigsten Vision, die du jemals innehattest über wer du bist. Dies ist für jedes Menschenwesen auf der Erde zutreffend. Die turbulenten Ereignisse in unserer Welt heute sind der Impetus. Sie sind die Anreize. Sie sind der Weckruf für eine schlafende Spezies.

 

Denn es ist klar, dass wir von unserem Schlummer wachgeschüttelt gehören, und alleine durch die stille Ankunft des Morgen nicht wachwerden.

 

 

Was kommt

 

 

Die Dämmerung eines frischen Tages für die ganze Menschheit späht soeben über den Rand eines weit entfernten Horizonts, und wir sind durch die Wendung der Ereignisse aufgestört in unserer Dunkel-Realität, in der wir nach wie vor leben, aufgestört, uns rasch zu erheben, damit wir uns für die Helligkeit der Sonne rüsten können.

 

Die ganze menschliche Historie hindurch sind wir zu diesem Felsabhang herbeigekommen; über die Spanne an Zeit näherten wir uns der Grenze; und ein weiteres Mal ist unser Bescheid deutlich erkennbar: Erleuchtung und Paradies, oder Anarchie und Chaos.

 

Unsere Optionen liegen in scharfem Kontrast vor uns: Wir können schöpferisch und freudig in die Möglichkeit eines helleren Morgen vorrücken, oder wir können uns furchtsam zusammenkauern, während wir uns in der Erwartung unentrinnbaren Elends suhlen.

 

Wir können vorwärts preschen in den Glanz Einer Wundersameren Zukunft, oder wir können zurückfallen in die Jämmerlichkeit Einer Verderbteren Vergangenheit.

 

Wir können uns anheben zu unseren höchsten Hoffnungen, oder von unseren niedrigsten Erwartungen angezogen werden.

 

Was wir in den vor uns liegenden Tagen denken, tun und sagen, wird sich zu der geschwinden Zusammenstellung von Energie aufaddieren, welche unser Los erbringt.

 

Dies trage ich euch zu, weil es wahr ist.

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

 

 

Lieber Neale .... Dankeschön für das Niederschreiben der GmG-Bücher. Ihre göttliche Weisheit ist klar. Sage mir etwas zu folgendem. Du und Jesus glauben an die Macht des »Wo zwei oder drei in Meinem Namen zusammen sind«. Das ist in der Tat machtvoll, indes ist es ein individuelles Gebet. Jesus sagte auch, wenn du beten möchtest, dann gehe in dein Zimmer und schließe die Tür, anstatt es vor anderen stolz herumzuzeigen. Ist dir gesagt worden, ob es die Göttin der Liebe, die du »Gott« nennst, vorzieht, dass die Menschen in Gruppen oder alleine beten?

 

Klar, Gleichgesinnte können zusammenkommen, ist aber das Beten nicht ein Weg, mit der Göttin der Liebe intim zu werden, und wäre das nicht leichter, wenn Sie uns alleine zu sehen bekommt, so, wie Sie es mit dir getan hat?

 

Die GmG-Bücher haben mich herausgefordert, die höchste Konzeption von wer ich bin zu sein. Das meint, jedes Wesen als Liebe behandeln, mit jeder Göttin der Liebe im Herzen eines jeden von uns als Liebe umgehen. Jeder Fels, jede Pflanze und jedes Tier ist Liebe. Das Seinswesen im Herzen eines jeden unter uns ist reine Liebe, dennoch fürchten wir, wer wir wirklich sind zu sein. Dementsprechend ermutigen wir uns dazu, zu wer wir wirklich sind nachhause zu kommen, indem wir uns einander als Liebe lieben.

 

Martyn, Leederville, West Australia.

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Lieber Martyn,

 

 

 

Ich stimme dir bei dem letzten Teil voll und ganz zu. Was das Beten alleine oder in einer Gruppe betrifft, dabei denke ich indes, dass Gott/Göttin nicht »genauer« zuhört, wenn wir auf die eine oder andere Weise beten. Ich sehe nicht, dass die Gottheit eine bestimmte Umgebung, ein Ritual, eine Sprache, eine Geste oder eine Bekleidung »bevorzugt«.

 

Du hast mich danach gefragt, ob mit mir darüber gesprochen wurde, ob Gott »Menschen bevorzugt, die in Gruppen oder alleine beten.« Was mir, Martyn, gesagt wurde, ist, dass Gott überhaupt keine Präferenzen in irgendeiner Hinsicht hat.

 

Einige Kirchen sagen, du musst das Zeichen des Kreuzes mit deiner rechten Hand machen, einige sagen, nein, mit der Linken. Einige Religionen äußern, es bestehe überhaupt keine Notwendigkeit, ein Kreuzeszeichen zu machen, und etliche sagen, du musst dich dreimal auf einem Teppich ausstrecken, mit dem Kopf Richtung Osten. Einige meinen, nur Männer können zur Gebetsmauer gehen, da Frauen unrein sind. Einige geben an, nur Männer könnten Priester werden, da Frauen unrein seien. Es gibt 100 verschiedene Versionen dessen, was Gott gefällt, und dessen, was Gott in Unmut versetzt. Keine davon hat etwas mit der wirklichen Wahrheit zu tun.

 

Du möchtest die Wahrheit über den besten Weg kennen lernen, um Gott/Göttin nahe zu kommen? Wolle es schlicht und einfach. Wahr. Rein. Ehrlich. Wollen.

 

Du meinst, Gott kümmert sich darum, ob du allein im Raum bist oder im Yankee-Stadium?

 

Nein.

 

Mit Umarmen,

 

Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich gehaltenen Jahres-End-Retreat Ende Dezember 2015/16

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 674 [4.12.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [5.12.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=674

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

 

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

 

 

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