GmG Bulletin # 570

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 570

 

 

 

6.12.2013

 

 

 

Eine neue Weihnachtsgeschichte?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde,

 

 

 

Weihnachten war für mich stets eine magische Zeit. Von frühesten Kindheitstagen an stellte es eine Art transzendierender Freude dar, die meinen ganzen Körper und im Eigentlichen mein ganzes Leben überwältigte.

 

Und zudem, das war nicht bloß aufgrund der Geschenke der Fall. Gewiss, zu Weihnachten Geschenke erhalten machte auf mich als Kind Eindruck, das steht außer Frage. Doch da gab es zusätzlich etwas anderes, was vor sich ging. Etwas lag „in der Luft“, und ich konnte es spüren.

 

Ich entsinne mich, als kleiner Junge dachte ich, wie anders die Menschen in der Feiertagszeit doch sind. Irgendwie schienen sie frohgemuter. Auch verständnisvoller, akzeptierender – und vergebender.

Einmal, irgendwann im bereits späteren Dezember, zerbrach mir in einem Laden etwas. Ich weiß nicht einmal mehr, was es war, doch immer werde ich mich an die Reaktion des Angestellten erinnern.

„Oh, das macht nichts, liebes Kind, weine nicht. Das geht schon. Es ist nichts passiert. Wir räumen das einfach weg und niemand wird sich darum Gedanken machen. Fröhliche Weihnachten, Liebster. Fröhliche Weihnachten!“

 

Wäre das der 30. August gewesen, so wären meine Eltern gerufen worden, und ich hätte dafür „etwas bekommen“. Mein Vater hätte bezahlen müssen, und ein Jahr lang hätte ich dort nicht mehr hingehen dürfen.

 

Was also widerfährt uns über die drei Wochen im Dezember, das uns zu unglaublich warmherzigen Menschenwesen wendet? Und was können wir tun, dass es bis über den 3. Januar hinaus reicht?

„Ich wollte, Weihnachten dauert das ganze Jahr!“, erinnere ich mich, wie ich es mit sieben sagte. Und selbstverständlich wollte ich nicht die Begebenheit so lange fortgesetzt wissen, es war das Gefühl. Was könnte demnach bewirken, dass jener Geist fortbesteht?

Zunächst, denke ich, hätten wir die Grundlage der Weihnachtsgeschichte selbst zu ändern. Das nunmehr möchten Einige wirklich nicht hören, doch die Weihnachtsgeschichte in ihrer säkularen Form wird die Welt nicht zur Gesundung führen. Sie hat es nicht getan und wird es nicht tun, und das sollte nun für jeden objektiven Beobachter klar sein.

 

Ich meine, das kommt unmittelbar hier am Beginn der weihnachtlichen Jahreszeit als Blasphemie daher, doch glaube ich, die Menschheit hat sich dem zu stellen.

 

Keine Religion, die in Anspruch nimmt, die Eine Wahre Religion zu sein, und kein Pfad, der als der Einzige Pfad verkündet wird, vermag das Gesamt der Menschheit zu einer Erfahrung von sich selbst ALS einem Ganzen zu führen. Und sofern wir uns nicht als Eins erfahren können, haben wir den Punkt aller Religionen verfehlt.

 

Der Beweggrund dafür, dass Weihnachten einen derartigen wundervollen Effekt auf einen Großteil der Menschheit zum wenigsten in der westlichen Welt besitzt, ist nicht, weil der Geburt des einen gedacht wird, von dem man sagt, er sei der Erlöser der gesamten Menschheit, sondern, weil es von Neuem in unserem Herzen einen Gedanken, eine Vorstellung ausgebiert, die wir unverzüglich als den einzigen Gedanken anerkennen, der die Menschheit zu retten vermag: Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen.

 

Es ist der Weihnachtswunsch, es ist die Weihnachtszusage, die Millionen vereint, nicht schier oder einzig die säkulare, die trennende Weihnachtsgeschichte, wie sie über Jahrhunderte erzählt wurde.

Und somit ist es womöglich an der Zeit, das Undenkbare zu tun und der Welt wahre Freude zu überbringen. Vielleicht ist es an der Zeit, eine neue Weihnachtsgeschichte zu erschaffen. Diese Neue Geschichte kann uns übermitteln, dass der Sohn Gottes jeden Tag geboren wird, zu jeder Zeit, so ein Neugeborenes sich vernehmen lässt.

 

 

 

Die Neue Geschichte kann uns erzählen, dass Jesus Christus ein schlagendes Beispiel und ein tiefes Gewahren der Göttlichkeit eines Jeden Lebenden Wesens zur Erde brachte, und dass wir durch seine Geburt und seinen Tod alle als der heilige Ausdruck der Göttlichkeit wiedergeboren werden können, sodass nicht schier ein Menschenseinswesen wiedergeboren wurde, sondern dass wir alle es sind.

 

 

 

Im Gedenken an diesen wundersamen Sohn sollen wir freudig singen und fröhlich verkünden, dass keiner von uns jemals von Gott getrennt sein kann, da alle von uns ein Teil von Gott sind. Wir sind alle Söhne und Töchter Gottes, und das Leben des einen, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, soll ein Zeugnis für jene Wahrheit sein – gleichwie dies unser Leben sein soll, sollten wir denn sein Beispiel beherzigen und seine Kunde der Liebe für alle, der Vergebung für alle, des Mitempfindens für alle und des Friedens für alle leben.

 

Voller Freude,

 

 

 

Neale.

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Was ist die beste Möglichkeit, zu trauern?

 

 

 

 

 

Lieber Neale:

 

 

 

Ich las deine Bücher, und sie waren mir in der Vergangenheit ein großer Trost, doch jetzt fühle ich mich untröstlich. Unerwartet starb mein Vater vor ein paar Monaten, und es scheint, ich kann es nicht ziehen lassen. Welches ist die beste Art zu trauern?

 

 

 

Meg C.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

 

 

Meine liebe Meg ….

 

 

 

Es gibt keine „richtige Art“ des Trauerns, außer authentisch und vollständig, wie immer das auch „aussieht“. Ich möchte dir sagen, du solltest dir stattgeben, in der Art zu trauern, die dich natürlicherweise überkommt … und lass dir nicht von irgendwem sagen, „darüber hinwegzukommen“ oder „voranzugehen“, bevor du dazu bereit bist. Lasse deinen Kummer ungekürzt sein. Stoppe den Prozess nicht in der „Mitte“, weil jemand anderes das Gefühl hat, du habest genug getrauert.

 

 

 

Ich möchte dir Mut zusprechen, ‚ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, das nie endet’ zu lesen, ein wunderbares GmG-Buch über die letzten Stadien des körperlichen Lebens und darüber, was geschieht, während die Seele ihr Leben nach dem Tod weiterhin bereist. Dieses Buch hat Tausenden in ihrem Trauergeschehen geholfen, und es brachte sie zu einem tieferen und reicheren Verständnis des gesamten Prozesses des Todes und was er bedeutet.

 

 

 

Ich weiß, es tut so sehr weh, deinen Vater in physischer Form nicht mehr bei dir zu haben. Der Verlust eines Elternteils ist immer unglaublich schmerzhaft, und der Schmerz geht tief. Gleichwohl, dieser Schmerz ist ein gutes Zeichen, weil er deinen Vater und die Beziehung, die du zu ihm hattest, ehrt. Ich weiß, dass dein Vater weiterlebt, und dass er nun einen Frieden und eine Freude jenseits des menschlichen Fassungsvermögens erlebt. Er entwickelt sich überdies auf einer Seelenebene, er wächst und erweitert sich in seinem Gewahren all der Geheimnisse des Lebens. Er hat auch das Einssein mit Gott erfahren, wie wir es alle tun werden, wenn wir unsere physische Form aufgeben (obschon wir nicht zu warten brauchen, bis wir diese Form aufgeben, um dies zu erleben).

 

 

 

Gedenke nun all der wunderbaren Geschenke, die dir dein Vater gegeben hat. Sei voll der Freude beim Erinnern, und bewirke, dass die Geschenke deines Vaters durch dich an Andere weitergereicht werden. Und zögere nicht, deinen Vater um Hilfe, Einsicht und Rat anzugehen, auch jetzt, wo er nicht mehr körperlich bei dir ist. Ich möchte, dass du weißt, dass die Essenz von Wer Er Ist zu dir angeflogen kommt, wann immer du an ihn denkst, und dass er dir in deinen schwierigsten und herausforderndsten Augenblicken, so du ihn dazu einlädst, helfen und dich dabei leiten wird.

 

 

 

Fühlst du dich traurig oder erlebst du Verlustschmerz, so lasse es zu, diesen Schmerz voll und ganz zu erfahren. Eile nicht von ihm fort, sondern bewege dich in deinem Geist und deinem Herzen in ihn hinein. Wenn es dich zum Weinen bringt, so weine. Wenn es dich still macht und dich veranlasst, eine Weile alleine sein zu mögen, so mache das. Was immer dies zu dir herbringt, erfahre es einfach, versuche nicht, es wegzuschieben oder fortzustoßen. „Erlebe es“ schier „durch, bis du mit dem Erleben durch bist“. Der Tag wird kommen, wo das Schlimmste des Schmerzes vorüber ist, und wann dir deine Gedanken an deinen Vater wieder glückliche Empfindungen einbringen werden.

 

 

 

Sei willens, der Bewandtnis ihre Zeit einzuräumen; so viel Zeit, wie es braucht. Versuche nicht, dem zu enteilen. Und wisse, alles wird gut werden. Dein Vater ist bei dir, auch in diesen Tagen.

 

 

 

Ich sende dir Liebe,,

 

 

 

Neale.

 

 

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

 

 

Mir wurde in dieser Woche eine jener Überraschungen des Lebens zugeworfen, und anstatt zuhause in Medford zu sein und in dieser Woche zur Arbeit ins Büro zurückzukehren, spiele ich bei meinem Familienhund Buggy Krankenschwester. Am Thanksgiving-Wochenende hatte er eine Operation, ihm wurde ein weiteres Knie ersetzt. Buddy ist nun der Bioniker-Hund! Er ist heute 13 Jahre alt, aber er agiert immer noch wie ein junger Hund, daher war es keine Frage, ob die Operation unternommen werden sollte oder nicht. Ich machte mir Sorgen, da er zudem einige Auswüchse an sich hatte, aber dankbarerweise waren sie keine Thematik. Er erholt sich also im Zuhause meiner Mutter in San Diego, und die große Schwierigkeit ist, ihn von seinem welpenhaften Verhalten abzuhalten, so, dass sein Bein ausheilen kann. Er möchte einfach spielen und lieben … keine schlechte Art zu leben.

 

 

 

Er bekam den Namen Buddy, da genau darin die Aufgabe bestand, die er einnehmen sollte, ein Spielkamerad für eine andere Hündin zu sein, die ich in der Humane Society aufgefunden hatte, als ich dort im Jahr 2000 als Freiwilliger tätig war. Sie kam in mein Leben, kurz nach der Beendigung meiner zweiten Ehe, und wir waren beide glücklich, einander zu haben. Goldie's erste Lektion für mich bestand in der Ingebrauchnahme des Gesetzes der Attraktion, der Macht des absichtsvollen Vorhabens und des Handelns Als Wäre Es Bereits So.

 

 

 

Lasst mich das erklären.

 

 

 

Ich hatte den Entschluss gefasst, dass es für mich an der Zeit sei, einen neuen Gefährten anzunehmen. Nachdem ich soeben mein Leben und meine Lebensumstände nach einer Scheidung neugestaltet hatte, bemerkte ich, wie sehr ich es vermisse, einen pelzigen Freund und jene bedingungslose Liebe, die mit ihm einhergeht, zu haben. Also ging ich zur Humane Society. Ich wusste unmittelbar, als ich das kleine Mädchen in dem Quarantäne-Käfig sah, dass sie diejenige für mich war. Es gab das Problem, sie war sehr krank, und es konnte sein, dass sie dem nicht gewachsen war. Sie war ein ganzes Jahr auf der Straße, lebte dort von Müll und von was auch immer sie sich erschnorren konnte, bevor man sie in Sicherheit brachte. Sie wurde vom Tierarzt behandelt, und ihre Chancen waren fraglich.

 

 

 

Es gab ein weiteres Hindernis. Zwei andere Leute hatten sich in sie verschossen und eine Vormerkung am Türchen befestigt. Ich war der dritte. Ich sollte um zehn Uhr erscheinen, und sofern sich diejenigen von Neun Uhr und diejenigen von Neun Uhr Dreißig nicht einstellten, wäre Goldie für mich verfügbar. Ich hatte eine Woche Vorbereitungszeit.

 

 

 

Hier nun, was ich unternahm.

 

 

 

Zunächst einmal, das Gesetz der Attraktion herbeiziehend, war ich mir im Klaren, dass sie mein Hund war. Ich stellte mich jeden Tag bei der Humane Society ein, um mich mit ihr und ihrem Gesundungsfortschritt zu befassen. Die tolle Nachricht war, sie schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeit, und es ging ihr besser. Ich sah sie, wie wir zwei nachhause gingen und wie wir miteinander glücklich sein würden. Am Tag ihres Abholens ging ich ins Tiergeschäft und kaufte alle ihre neuen Sachen, die sie zuhause brauchen würde. Ein neues Halsband mit ihrem Namen darin eingetragen, neue Nahrung und Wassertöpfchen und das beste Essen, was ich auftreiben konnte, oh, nicht zu vergessen, alle ihre Spielzeuge … einfach alles. Jedes Mal, wenn mir mein Kopf in den Weg geriet, kehrte ich in mein Herz zurück, wo ich wusste, dass sie mein Hund und ich ihr Dad war.

 

 

 

Ich nutzte das Gesetz der Attraktion und handelte, als würde ich die Karten zu meinen Gunsten zusammenstellen. Ich behielt in meinem Herzen und Sinn, dass sie mein Mädchen sein sollte und ließ gleichzeitig die Erwartungen los. Ich vertraute, dass es für diese kleine Überlebende einen Plan gab, und falls ich ihr neuer Dad sein sollte, dann wäre es so.

 

 

 

Ich hatte zudem einen weiteren Plan. Ich tauchte früh an dem Morgen, an dem sie weitergegeben werden sollte, bei der Humane Society auf. Und hatte die Absicht, mit den zwei anderen Personen vor mir zu reden.

 

 

 

Nun, hier die interessante Sache.

 

 

 

Niemand kam. Ich war früh da, wartete am Eingangsschalter, die Mitarbeiter wussten um mein Vorhaben, und niemand erschien.

 

 

 

Als es zehn Uhr wurde, kam Goldie, wie sie bei der Humane Society von allen genannt wurde, zu mir mit nachhause. Ich wusste es, und so sollte es sein.

 

 

 

Nach drei Wochen guter Ernährung und liebevoller Zuwendung wurde Goldie für gesund befunden. Dermaßen gesund tatsächlich, dass ich nach etlichen Monaten gewahr wurde, dass sie einen Spielkameraden brauchte, anderenfalls wäre ich müde gespielt gewesen! Also gingen sie und ich wieder zur Humane Society.

 

 

 

Als wir in die Parklücke einbogen – Goldie hielt ihren Kopf aus dem Hinterfenster heraus –, noch bevor ich aus dem Camion ausgestiegen war, wussten Goldie und ich, wer mit uns nachhause kommen würde. Buddy, ein schneeweißer Hund mit den gleichen schlappen Ohren wie Goldie, stand in seinem Käfig auf und schaute uns beide stracks an. Wir sahen uns einander an und waren uns in jenem Augenblick im Klaren.

 

 

 

Als die Mitarbeiter Buddy in den Hof brachten, wo Goldie und er aufeinandertreffen sollten, sah es so aus, als wären sie lange verschollene Gefährten. Sie küssten einander und rannten dann fort zum Spielen, und spielten, während ich die Papierarbeit erledigte. Es war die Rede, es sollte so sein.

 

 

 

Goldie und Buddy lebten glücklich zusammen, bis zu ihrem unerwarteten Tod im Jahre 2007. Ich war auf der Rückfahrt von einer Reise. Aus dem einen oder anderen Grund hatte ich mich entschlossen, die ganze Nacht hindurch zu fahren, um am Morgen zuhause zu sein, und als um 4 Uhr morgens das Telefon klingelte, wusste ich warum. Es war meine Mutter, und sie weinte. Goldie war aus ihrem Schlafraum herausgelaufen in das Wohnzimmer der Familie und zusammengebrochen. Sie verstarb just an der Stelle, an der mein Vater vor einem Jahr verschied. Er starb um 3 Uhr 33 morgens, und ich bin mir recht sicher, dass er an jenem Morgen zugegen war, um just zur selben Zeit Goldie nachhause zu geleiten.

 

 

 

Für uns alle war das ein schwerer Tag, als Buddy seinem Spielkameraden Adieu sagte. Er war da, um uns bei unserem Kummer beizustehen. Ich denke, es gibt einen Grund, weswegen dog und god die gleichen Buchstaben haben, beide sind sie bedingungslose Liebe.

 

 

 

Ich war so dankbar, Goldie über jene Jahre in meinem Leben gehabt zu haben, und als meine Trauer nachgelassen hatte, ließ sie mich in meinen Gesprächen mit Gott wissen, dass sie eigentlich in der Humane Society hätte sterben sollen, dass sie allerdings aufgrund meiner Klarheit in der Woche, in der wir uns begegneten, den Beschluss fasste, zu bleiben, und wir heilten einander mit der Liebe, die wir uns zuteil werden ließen. Sie ließ mich wissen, dass sie mit uns allen sieben herrliche Jahre verlebt hatte, dass es jetzt allerdings für sie Zeit gewesen sei, heimzukehren. Mein Vater war da, um sie am Ende zu führen, und ich vermag nach wie vor die Liebe dort zu spüren, während ich dies just von jenem Zimmer aus an euch schreibe, von wo aus beide nachhause zurückkehrten. Ich hoffe, ihr könnt dies ebenfalls fühlen.

 

 

 

Buddy und ich haben demnach weiter gemacht, uns seitdem unentwegt einander zu lieben. Ich bin an diesem Thanksgiving-Tag so dankbar, dass es meinem Jungen mit ein bisschen Zeit und Zuwendung gut geht. Und ich bin dankbar, dass ich so eine Arbeit habe, die ich von überall her auszuführen in der Lage bin, sodass ich hier sein kann, um mich um ihn und um meine Mutter zu kümmern, die an Demenz leidet. Buddy ist ihr Vollzeit-Begleiter, und er ist ihr weidlich dienlich. Er lässt sie sich sicher und geliebt fühlen, welches der Grund ist, dass es nicht leicht ist, ihn ruhig zu halten. Er fühlt sich dauernd in der Pflicht.

 

 

 

Ich werde daher zum wenigsten für einige Wochen hier, aber am Monatsende dann auf dem Holiday Retreat zugegen sein. Das Leben beschert mir etliche wundervolle Überraschungen, ich freue mich ganz einfach, dass ich hier sein kann, um meine Familie zu versorgen, sobald sie in Not sind.

 

 

 

Danke dafür, mich heute eine Scheibe von meinem Leben mit euch teilen zu lassen. Ich hoffe, die Geschichte von Buddy und Goldie wird uns dieser Tage alle ins Gedächtnis zurückrufen, liebevoll und dankbar zu sein.

 

 

 

So wie stets, fühlt euch frei, mich anzusprechen, wenn es euch danach ist.

 

 

 

 

 

Mit Liebe und Danksagung,

 

JR

 

 

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. JR dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter jr@cwg.org Kontakt aufgenommen werden.)

 

 

 

 

 

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Kevin's Corner

 

 

 

Dies ist die zauberhafte Jahreszeit, wann unsere Spezies beschied, es sei angebracht, mit der Familie zusammenzukommen und unser Zusammensein festlich zu begehen, demnach packen die Familien ihre Koffer und nehmen lange und kurze Reisen auf sich, um sich in der Gesellschaft unserer nächsten Verwandten einzufinden. Viele Male können sich jene Zusammenkünfte als eine Menge Stress, Emotion und Belehrung erweisen, zusätzlich zu dem Glück und der Freude.

 

 

 

Für Etliche zeitigt diese Zeit des Jahres große Freude und Begeisterung, Andere werden sie voller Stress durchstehen, während ihr wiederum Andere mächtigen Widerstand entgegenbringen. Im Verlaufe der Feiertage gibt es für jeden ein wenig von allem, um uns beizustehen beim Vorrücken auf der ewigen Reise der Seele. Wir können gehörig in Konflikt geraten mit dem, was wir wirklich wollen. Heißt unser Wunsch, mit dem Bruder oder der Schwester zusammen zu sein, die wir so sehr vermissen, oder bleiben wir zuhause, um die eine Person zu umgehen, mit der wir eine unerledigte Angelegenheit haben?

 

 

 

Derzeit, so wir ständig auf Achse sind, wo wir kaum ausreichend Zeit haben, um uns unseren körperlichen Bedürfnissen zuzuwenden, ganz zu schweigen von unseren emotionalen Bedürfnissen, sehen wir uns in einem noch hektischeren Schritt anlangen, als im Rest des Jahres. Wir haben den Schwarzen Freitag, den Cyber Monday, und womöglich die harscheste unter den Stress-Arten, ERWARTUNGEN!

 

 

 

Im Verlaufe dieser Zeiträume ist es wirklich von Bedeutung, jenen kleinen Zeitanteil ausfindig zu machen, der uns versagt bleibt; stille Zeit mit unserer Seele, mit unserem Selbst, für uns selber und unsere Gesundheit. Unser Reden mit uns selber wird uns vortragen, wir hätten keine Zeit vonnöten, um anzuhalten und stille zu sein, und dies ist zutreffend, so lange, wie wir es nicht tun. Sobald wir uns einmal diese Zeit nehmen, erkennen wir, dass sich die Zeit plötzlich verlangsamt, und dass wir im Eigentlichen mehr Zeit für andere Dinge zur Verfügung haben.

 

 

 

Hier nun etliche hilfreiche Hinweise, wie wir einen Feiertags-Geist herstellen können, der für alle, die wir berühren, freudig und beflügelnd ist. Es geht insgesamt mit unserem Seinszustand los. Sobald wir den Raum herstellen für unseren eigenen Frieden, finden wir hernach, wie die Welt ein friedvollerer Ort ist. Vielleicht am einen Tag einige Minuten früher aufstehen und dir selber die Zeit geben, deine absichtsvollen Vorhaben festzulegen.

 

 

 

Haben wir mit jemandem aus der Familie Schwierigkeiten? Wer hat das nicht? Entsinne dich: Sie haben nicht die Macht, um über Jeden um sie herum Herr zu sein. Es obliegt stets uns, ob wir etwas in das Drama anderer Menschen eingeben, oder nicht. Wir haben letztlich das Sagen darin, was wir dulden wollen und was nicht. Oftmals sind keine Worte nötig. Wir können es ganz einfach ablehnen, dorthin zu gehen, und unsere Aufmerksamkeit Anderem widmen. Wie würde deinem Dafürhalten nach ein schwieriger Verwandter reagieren, wenn du, sobald sie dich provoziert haben, ganz einfach sagtest: „Weißt du was? Ich liebe dich“?

 

 

 

Zu den am meisten unterschätzten Werkzeugen, die wir alle haben, gehört das herkömmliche „Zähle auf zehn“, bevor du etwas sagst. Bereits von klein auf wurde uns dies angezeigt, wir üben es allerdings selten aus. In dieser schnelllebigen Welt ist, was wir in persönlichen Beziehungen am meisten benötigen, langer Atem. Jemandem zuhören, bis er ausgeredet hat, ist eine verloren gegangene Kunst. Wir sind sehr darin befangen, rasch mit unseren Erwiderungen durchzukommen, und dies gibt uns ungemein wenig Zeit, uns mit unserem höheren Selbst in Verbindung zu bringen.

 

 

 

Es ist in Ordnung, ein wenig langsamer zu machen und mit unseren Erwiderungen bedachtsamer zu sein. Manchmal kommen wir dank jemandem Zuhören dahinter, dass das, woran es ihnen im Grunde lag, just das war – ihnen zuzuhören.

 

 

 

Ich bin mir im Klaren, letztlich ist es das beste Geschenk, was ich je überreichen kann, das, die Menschen sich selber zurückzugeben. Vielmals ist der erste Schritt in diesem Geschehen, einfach etliches von ihrer Schroffheit ohne Wiedervergeltung abzufangen. So lange wie wir von einem Ort der Liebe, des Mitempfindens und des Verständnisses her kommen, erreichen wir, das glaube ich, unser letztliches Ziel, Einssein mit der Familie und mit Freunden zu erleben.

 

 

 

(Kevin McCormack, C.A.d, ist ein geprüfter Suchtverhalten-Fachmann und praktizierender Auriculo-Therapeut, Lebens-Coach und Interventionist; er ist spezialisiert auf individuelle und Familien-Genesung. Seit 26 Jahren ist er nüchterner genesender Abhängiger. Kevin ist ein CWG Coach, Mentor und mit-Gestalter spiritueller Gesundungs-Retreats der Conversations with God Foundation.)

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

 

 

 

 

[Es folgen Ankündigungen …]

 

 

 

> für den Annual Holiday Retreat im Verlaufe der Jahresend-Tage

 

> für den Retreat 'Conversations on Relationships', vom 16. bis zum 20. März 2014, in Costa Rica

 

> für das Drei-Monats-Programm „CwG Day to Day“

 

> für den ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 560 [6.12.2013] ~ Übersetzung: Theophil Balz [7.12.2013]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_560.html

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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