GmG Bulletin # 627

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 627

 

9.1.2015

 

 

 

 

 

EIN NEUES JAHR … WIEDER

 

 

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Und so beginnen wir ein neues Jahr. Ein neuer Anfang eines frischen Zyklus in dem neuen Geschäft damit, einen neuen Weg, ein Mensch zu sein, zu schaffen.

 

 

 

Dies hat fürwahr ein Neuer Beginn zu sein. Wir können es uns schwerlich leisten, den Weg, den wir auf diesem Planeten eingeschlagen haben, fortzusetzen. Fast jeder ist sich darüber im Klaren. Die Frage heißt, was für ein Weg soll der neue sein? Oder haben wir beschieden, der Neue Weg habe notwendigerweise der Alte zu sein?

 

 

 

In Amerika übernimmt soeben ein neuer Kongress die Führung – ein Kongress, neulich gewählt, mit einer starken republikanischen (verstehe das so: konservativen) Mehrheit. In Syrien und im Irak hat der selbsternannte Islamische Staat bei den größeren Städten Raqqa, Deir Ezzor und Mossul die Macht übernommen, mitsamt eines Gutteils des Landes dazwischen; dort führt er seine Deutung des strikten islamischen (lies das so: konservativen) Gesetzes ein. In den östlichen Teilen der Ukraine agitiert ein größerer Teil der örtlichen Bevölkerung, welche offensichtlich Russland gut gesonnen ist, dagegen, dass die Ukraine bald an die Mitgliedschaft der politisch liberaleren NATO heranrückt; der Osten möchte gerne die stärkeren historischen (lies das so: konservativen) Bande an Russland beibehalten.

 

 

 

Überall wohin wir uns drehen, sehen wir den gleichen Kraftaufwand und das gleiche Ringen: das Schieben und Ziehen zwischen liberalen und konservativen Agenden und Werten, wobei die Konservativen im Augenblick offenbar an zahlreichen Stellen den Sieg davontragen – sei es nun, sie gebrauchen rohe Gewalt, oder anhand der Kraft ihrer Ideen.

 

 

 

Sieht dies nach einer Zeit von Neu-Anfängen, welche ein Neues Morgen ausgebären, aus, oder nach einer Zeit Betagten Festklammerns, darauf aus seiend, sich in der Vergangenheit eine Verankerung zu verschaffen? Und diese Frage hinwiederum lädt zu einer Überprüfung und einer aufrichtigen Erörterung der Frage Hinter der Frage ein: Wie haben die Werte von Gestern geklappt?

 

 

 

Nun also, mmm … nicht sehr gut, danke. Diesen Punkt stelle ich in meinem jüngsten Buch heraus – keines der Systeme, die wir vorort in Betrieb gebracht haben, um für alle von uns ein besseres Leben auf diesem Planeten zu schaffen, haben das Ergebnis erzielt, wofür sie entworfen wurden.

 

 

 

Es ist noch schlimmer. Sie haben genau genommen das Gegenteil hergestellt.

 

 

 

Unsere politischen Systeme – geschaffen, um Sicherheit und Geborgenheit für die Völker der Welt zu zeitigen – haben nichts als Uneinigkeit und Verwirrung erzeugt.

 

 

 

Unsere wirtschaftlichen Systeme – geschaffen, um Chancen und Zulänglichkeit für Alle zu erzeugen – haben zunehmende Armut und massive wirtschaftliche Ungleichheit hergestellt; 85 reichste Männer der Welt verfügen über mehr Vermögen als dreieinhalb Milliarden Menschen … das ist die Hälfte der Weltbevölkerung … zusammengenommen.

 

 

 

Unsere ökologischen Systeme – geschaffen, um einen nachhaltigen Lebensstil aufzustellen – sind so stark missbraucht worden, dass sie nunmehr rechts wie links Umweltkatastrophen erzeugen.

 

 

 

Unsere Bildungssysteme – geschaffen, um die Wissensgrundlage der Bevölkerung des Planeten nach und nach zu heben – haben im globalen Gewahren und im globalen Empfindungsvermögen eine Abnahme erreicht, sodass unser verstandesmäßiger gemeinsamer Nenner Jahr ums Jahr am Absinken ist. Wir können uns nicht einmal mehr unsere eigene Telefonnummer merken.

 

 

 

Unsere Gesundheitsfürsorge-Systeme – erschaffen in der Hoffnung, für einen zunehmenden Prozentsatz von Menschen ein gutes und langes Leben herzustellen – tun wenig, um weltweit die Ungleichheit im Zugang zu moderner Medizin und zu Gesundheitsdiensten zu beseitigen, im Grunde genommen versehen sie jedes Jahr einen geringer und geringer werdenden Prozentsatz von Menschen mit den Leistungen der besten Medizin.

 

Unsere Sozialsysteme – geschaffen, um die Freude an Gemeinsamkeit und Harmonie unter einer auseinanderlaufenden Bevölkerung herbeizubringen – erzeugen mehr und mehr Missklang, Missverhältnis, Vorurteilshaftigkeit und Verzweiflung … um von um sich greifendem Unrecht ganz zu schweigen.

 

 

 

Und, das Betrüblichste von allem, unsere spirituellen Systeme – geschaffen, um eine größere Nähe zu Gott, und damit zueinander, auf den Weg zu bringen – erzeugen bitteres Rechthabenwollen, schockierende Intoleranz, weit verbreiteten Zorn, tiefsitzenden Hass und sich selbst für gerechtfertigt haltende Gewalt.

 

 

 

 Was ist hier los? Was geht mit der menschlichen Rasse ab, dass sie sich selber nicht zu sehen vermag, selbst so sie sich selber in den Blick nimmt? Wo liegt der blinde Fleck der Menschheit?

 

 

 

Könnte es Zeit sein, die Frage zu stellen: „Könnte es da etwas geben, was wir über Gott und über das Leben nicht vollauf verstehen, und das, sollten wir es denn begriffen haben, alles verwandeln würde?“

 

 

 

Weswegen sind wir derart verbogen, in so großer Anzahl, zu den Wegen der Vergangenheit zurückzukehren, so wir bei flüchtigstem Hinsehen erkennen können, dass jene Methoden, sowie die Werte, die sie befördern, nichts als Misslingen und weiteres Misslingen gezeitigt haben?

 

 

 

Wir sind wie wild darauf, unsere Vergangenheit zu wiederholen, zumindest aus dem einfachen Grunde, da sie uns vertraut ist. Unsere Furcht vor dem Unbekannten ist größer als die Furcht vor der Wiederkehr dessen, was wir bereits als dysfunktional erkennen.

 

 

 

Und mithin sind diejenigen, die uns anempfehlen, schlussendlich unsere Betagten Werte aufzugeben, so jene Werte ja ihr Versagen unmittelbar vor unserem Gesicht positioniert haben, seit eh und je an den Rand gedrängt – und ja gar dämonisiert worden. Und so haben wir einen Jeden und alle verspottet, geächtet und gar umgebracht, die es wagen mochten, uns zu sagen, dass der Kaiser unterm Gewand nackt ist. Wir wollen es nicht, dass uns jemand von unseren Trugbildern, wie wunderbar unsere Alten Werte waren und seien, losreißt.

 

 

 

Demnach brachten wir Jesus und Gandhi und Martin Luther King Jr. und Harvey Milk und praktisch jeden, der auf Umwälzendes aus war, um, der uns tadelte und uns einlud, uns selber anzuschauen und einzugestehen, dass letztlich das, was wir taten und wie wir unser Leben zubrachten, schlicht und einfach, anhand aller und dieser oder jener Reihe an moralischen Werten, nicht das Rechte war.

 

 

 

Gleichwie wir momentan sehen können, dass es nicht richtig ist, dass 842 Millionen Menschen (in etwa ein Achtel der Weltbevölkerung) am heutigen Tag nicht genug zu essen haben. Es ist nicht recht, dass jede Stunde auf diesem Planeten über 650 Kinder an Unterernährung sterben. Es ist nicht richtig, dass jedes Jahr 20,9 Millionen Frauen und Kinder in kommerzieller sexueller Dienstbarkeit eingekauft werden und zum Verkauf kommen.

 

 

 

Es ist nicht recht, dass über drei Milliarden Menschen am Tag mit weniger als $2.50 auskommen, oder dass Milliarden keinen Zugang zu einer Gesundheitsversorgung haben. (In etwa 19 000 Kinder sterben täglich an verhütbaren Gesundheitsproblemen, wie Malaria, Diarrhoe und Lungenentzündung.) Es ist nicht recht, dass 1,7 Mrd. Menschen ohne sauberes Wasser leben, oder dass 2,6 Mrd. ohne elementare Kanalisation auszukommen haben, oder dass 1,6 Mrd. Menschen – ein Viertel der Menschheit – nicht einmal über Elektrizität verfügt.

 

 

 

Das ist die Wahrheit. Im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts leben 2,6 Mrd. Menschen ohne Toiletten, und 1,6 Mrd. ohne Strom. Wie ist das möglich?, könnt ihr fragen. Im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts … am Beginn dessen, was als das Neue Jahrtausend freudig begrüßt worden war … wie ist das da möglich?

 

 

 

Das ist eine überaus gute Frage. Es ist eine ungemein gute Frage, unter der Voraussetzung, so ja die Menschheit dabei ist, von sich ein Bild einer „zivilisierten“ Spezies zu zeichnen. Den Menschen aus den oben angeführten Sparten hat die „Zivilisierung der Zivilisation“ noch nicht einmal begonnen.

 

 

 

Gewiss, aus den Kundgaben in Gespräche mit Gott wissen wir, dass es so etwas wie „richtig“ und „falsch“ nicht gibt. Es gibt alleinig das, „was funktioniert“, und das, „was nicht funktioniert“, in Anbetracht dessen, was wir zu tun versuchen. Demnach bringen wir, indem wir in den obigen Darlegungen den gewöhnlich mehr in Gebrauch genommenen Ausdruck „nicht richtig“ herangezogen haben, die Sicht zum Ausdruck, dass es ganz einfach nicht funktioniert, weiterhin mit den Althergebrachten Werten zu leben und uns mit ihnen zu betreiben, sofern unsere Anstalten darin bestehen, für uns Alle ein besseres Leben herzustellen.

 

 

 

Ein Planet, wo 5 Prozent 95 Prozent des Vermögens und der Ressourcen besitzt oder kontrolliert – und wo die meisten unter jenen 5 Prozent der Auffassung sind, dies sei genau so in Ordnung, selbst so eine unzumutbare Anzahl von Menschen in Mangel und Leid verschmachten – , sieht nicht nach einem Planeten aus, auf dem ein Gutteil humanitärer Fortentwicklung bereits hinter sich gebracht worden ist.

 

 

 

All dies ist möglich kraft der kollektiven Werte unter jenen Menschen, die etwas in den besagten Bewandtnissen bewirken können. Und woher rühren jene Werte? Mir liegt es nahe - sie sind zu einem großen Teil Abkömmlinge der wohlgemeinten, aber fehlverstandenen Alten Glaubensvorstellungen über das Leben und über Gott – wie auch der Alten Werte, die dank derer aufgekommen sind.

 

 

 

Es ist klar ersichtlich, jemand oder etwas hat sich nach hierher aufzumachen, um jene Althergebrachten Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen. Es ist ganz klar, die Zeit für das Erwachen der Menschheit ist da. Wer allerdings wird sich bei diesem Vorgang beteiligen, wer wird mitmachen? Und wieso sollte es jemand wagen, das zu tun?

 

 

 

Die Antwort auf die zweite Frage lautet: Es gibt einen sehr guten und einen ungemein wertvollen und überaus machtvollen persönlichen Grund, bei der Bewegung, die Evolution unserer Spezies voranzubringen, mit von der Partie zu sein. Ein derartiges Tätigsein generiert das Voranrücken der persönlichen und spirituellen Entwicklung eines jeden einzelnen.

 

 

 

Niemand, der sich aufmacht, beim Erstellen einer umfassenderen Erfahrung des Lebens für einen Anderen zur Seite zu stehen, verfehlt unterdessen, eine umfassendere Erfahrung des Lebens für sich selber zu schaffen. Dies ist auf jeder Ebene zutreffend: auf der spirituellen, der physischen, der emotionalen, der psychologischen Ebene. Das eine bringt das andere hervor – und des Öfteren bleibt es im Unklaren, was das zuvorderste ist. Wahrscheinlicher ist es, dass es sich um einen Kreis handelt, in dem die Auswirkung der einen Handlung die Einwirkung auf den anderen herstellt, und in dem der Effekt eines Jeden das Zum-Ausdruck-Bringen beider zum Erzeugnis hat.

 

 

 

Und so treten wir dem Beginn eines Neuen Jahres entgegen … das wir, keiner von uns ist davon ausgenommen, zu der Zeit der Neu-Anfänge für einen jeden unter uns individuell bescheiden, sowie auch für alle unter uns kollektiv. So wie stets … die Wahl liegt an uns.

 

 

 

Ich habe mich mit etlichen Freunden rund um die Welt zu einer wunderbaren Möglichkeit zusammengetan, dass ihr mitmachen und euch beteiligen könnt bei einer weltweiten Bewegung, unsere Spezies voranzubringen. Sie heißt Evolution Revolution. Mehr über dieses in die Öffentlichkeit hinein reichende Wirkungsfeld, und über sein größeres Projekt, den Tag des Erwachens am 12. März, ist zu finden unter …

 

 

 

www.EvolutionRevolution.net

 

 

 

Ich lade euch ein, euch uns bei diesem Unterfangen anzuschließen.

 

 

 

In Liebe und mit Umarmen,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Neale …Du sagst, Gott sei nicht-bewertend, und es gebe kein richtig und falsch. Die Seele eines Jeden ist nach dem Sterben unseres leiblichen Selbst entbunden und glückselig. Existieren demnach die Seelen der Vergewaltiger, der Mörder, Folterer und Tyrannen Seite an Seite mit jenen, die ausschließlich geliebt haben, ohne jegliche Vergeltung? Wie funktioniert das „Nachleben“? … Joanne.

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

JOANNE … Ich möchte dich gerne einladen, das Buch 'GOD'S MESSAGE TO THE WORLD: You've Got Me All Wrong' zu lesen.

 

 

 

Sorge dafür, dass du das so bald wie möglich tust. Ich glaube, die Antwort auf deine Frage ist dort zu finden. Genau genommen, ich weiß, sie ist dort zu lesen. Lies bitte das Ganze, Seite für Seite, Wort für Wort … besondere Beachtung allerdings schenke dem Kapitel 16, mit der Überschrift: „Ein weiteres Fehlverständnis von Gott: Für uns ist Gottes Vergebung nötig, um in den Himmel zu kommen.“

 

 

 

Dort wirst du eine bemerkenswert klare Antwort auf deine Frage erhalten. Hier ein winziger „Preview“ …

 

 

 

Wenn jenes süße kleine Kind die Milch umwirft, während es ganz begierig nach dem Schokolade-Kuchen langt, wenn jener ältere Bruder seinen jüngeren, um an ein gleichgroßes Stück Kuchen zu gelangen, „zu betrügen“ versucht, unterwerfen wir sie dann endloser Bestrafung? Natürlich nicht. Wir verstehen, dass Kinder genau das sind – Kinder, nicht in der Lage, ihre Handlungen umfänglich zu erfassen (oder, öfters, sie gar zu steuern).

 

 

 

Nicht anders versteht Gott unseren Sinn, und dementsprechend ist es uns anempfohlen, uns gegenseitig zu verstehen. Nicht bloß die Kinder unter uns, sondern alle Gotteskinder, egal welchen Alters.

 

 

 

Viele Menschen beharren unausgesetzt darauf, dass Gott einfach gewisse Überschreitungen nicht vergebe, und auf jener Unnachgiebigkeit fußt es, dass wir unsere Übertretungen rechtfertigen. Ist Gott hingegen nicht zum wenigsten derart mitempfindend und verständnisvoll mit uns, wie wir es mit unseren Kindern sind? Und hat ein ewiger Gott, existent über Milliarden von Milliarden Jahren, kein Verständnis dafür, dass Menschenwesen, mit einer Historie, die nicht die Hälfte eines Atemzugs im Leben des Kosmos einnimmt, in Wahrheit kleine Kinder des Universums darstellen?

 

 

 

Gewiss, selbst sofern im Himmel ein Bedarf an göttlicher Gerechtigkeit (was viele Religionen beharrlich behaupten) existieren würde, würde Gott nicht ebendarauf Rücksicht nehmen, sobald uns Gott zur Rechenschaft ruft, oder etwa nicht? Sogar Gerichtshöfe unter Menschen erklären einen Menschen für „unschuldig“, aus Gründen verminderter Zurechnungsfähigkeit. Ist dies eine Latte, die für Gott zu hoch liegt?

 

 

 

Vielleicht wäre es uns allen dienlich, Folgendes als unsere Wahrheit innezuhalten: Im Geist des Meisters ersetzt Verstehen Vergebung.

 

 

 

Gottes Vergebung ist nicht notwendig, da Gott uns alle vollkommen versteht – wie auch alle unsere Verhaltensweisen. Und Gott sieht einen jeden unter uns und ein jedes unseres Benehmens als Manifestationen und Zurschaulegungen des Entwicklungsgeschehens des Lebens.

 

 

 

Es gibt nichts zum Vergeben, sobald volles Verstehen an die Stelle von begrenztem Gewahren des Prozesses der Evolution selbst tritt.

 

 

 

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Also, Joanne, schaue dir das Kapitel 18 an, es handelt von einer „Hierarchie“ im Himmel. In diesem Kapitel ist auszugsweise zu lesen …

 

 

 

Anders als auf Erden, wird im Himmel jeder gleich behandelt. Niemand wird herausgehoben, ebenso wenig heruntergestuft, als jeder sonst, einerlei was sie getan oder nicht getan haben im Verlaufe ihres leiblichen Lebens, und die Wunder des Nachlebens sind nicht Verdienstauszeichnungen.

 

 

 

Um es ganz einfach zu sagen: Der Himmel ist keine Meritokratie. Die Freuden des spirituellen Gefildes – den Freuden im physischen Gefilde gleich – sind die Gaben des Lebens selbst, voller Freude geschaffen und freisinnig an Alle ausgereicht durch Gott.

 

 

 

Nun, Joanne, wirst du sagen können … „Schön und gut. Aber ich rede soeben nicht über den 'Himmel'. Werden nicht diejenigen, die in ihrer Erdenzeit entsetzliche Dinge tun, die Chance verpassen, 'in den Himmel zu kommen'?“

 

 

 

Die Antwort, Joanne, lautet: Nein. Niemand verpasst seine Chance, in den Himmel zu kommen, weil es gar keinen anderen Ort gibt, wohin zu gehen wäre. Gespräche mit Gott stellt es klar heraus, dass 'Hölle' nicht existiert. Ebenso wenig gibt es ein Wesen namens 'Satan'.

 

 

 

Sofern du demnach die grundlegendste Botschaft von GmG, dass es keine 'Hölle' gibt, nicht abweist, ist es dir nahegelegt, die umwälzendste Kunde dieses Dialogs dir zueigen zu machen - - - und jene heißt: Ein Jeder wird im Leben nach dem Tode von Gott ebenbürtig behandelt. Oder, wie es in dem Dialog selbst ausgeführt wird: „Hitler kam in den Himmel.“

 

 

 

Der Himmel ist kein Ort der Bestrafung und Vergeltung. Das Nachleben ist kein Erlebensfeld, in dem „wir just das bekommen, was wir verdient haben“. Die zu beantwortende Frage, sofern wir all dies erfassen, heißt … Wieso sollte ein Mensch, wieso sollte irgendein Menschenwesen entsetzliche, gräslsiche Dinge tun, die nach unserer Auffassung Gottes Bestrafung verdienen?

 

 

 

Die Antwort darauf ist in einer weiteren Passage aus 'God's Message to the World: You've got me all wrong' zu finden …

 

 

 

In ihrem Buch 'New World New Mind' haben die Autoren Robert Ornstein und Paul Ehrlich in einem Absatz, der einen zum Verblüffen bringt, Folgendes ins Licht gerückt:

 

 

 

Nehmen wir einmal an, die Historie der Erde werde auf dem Kalender eines einzigen Jahres graphisch dargestellt; Mitternacht Anfang Januar stellt den Ursprung der Erde, und die Silvesternacht am 31. Dezember unsere Gegenwart dar. Dann würde ein jeder Tag des Erden“jahres“ 12 Millionen Jahren der tatsächlichen Historie wiedergeben. Auf jener Skalierung würde die erste Lebensform, ein simples Bakterium, irgendwann im Februar in Erscheinung treten. Komplexere Lebensformen allerdings treten später auf; die ersten Fische rund um den 20. November. Die Dinosauriere kommen um den 10. Dezember an und verschwinden um Weihnachten. Der erste unserer Vorfahren, der als Mensch kenntlich ist, würde sich nicht vor dem Nachmittag des 31. Dezembers zeigen. Der homo sapiens – unsere Spezies – tauchte in etwa vormittags um 11:45 auf . . . und all das, was in der aufgezeichneten Historie passierte, trüge sich in der letzten Minute des Jahres zu.

 

 

 

Wie du sehen kannst, sind wir eine erstaunlich junge Spezies, und, keineswegs überraschend, überaus unreif. Und dementsprechend haben wir Gewalt herangeführt, um zu Ergebnissen zu gelangen, Gewalt, deren Gebrauch wir gewiss für gerechtfertigt hielten (selbst dann, wenn sie den Tod von Millionen unschuldiger Männer, Frauen und Kinder bedeutete).

 

 

 

Und so haben wir Vorherrschaft zum Einsatz gebracht – gelegentlich ungemildertes, hemmungsloses Selbstinteresse –, um für uns selber einen Grad hinreichender Mengen zu erzeugen, welchen wir, dessen sind wir uns gewiss, uns verdient haben (selbst dann, wenn Millionen Anderer leer dabei ausgingen, in Anbetracht des wirtschaftlichen Modells, welches wir mit Macht versehen ins Spiel gebracht haben.)

 

 

 

Und so haben wir Selbstgerechtigkeit eingesetzt – gelegentlich abstoßende, abscheuliche Selbstgerechtigkeit –, um ein Selbstwertempfinden zu erzeugen, welches wir, dessen sind wir uns gewiss, uns verdient haben (selbst dann, wenn wir Anderen zu verstehen gaben, sie seien unwert und würden von Gott zur Hölle verdammt werden.)

 

 

 

Jene kindlichen, beinahe infantilen Verhaltensweisen werden von Gott als die unsteuerbaren und irrationalen Ausraster einer unerleuchteten Spezies angesehen, als eine Brut von empfindsamen Seinswesen in den primitiven, anfänglichen urwüchsigen Stadien ihres Reifungsprozesses.

 

 

 

Dies, Joanne, sollte alles deutlich machen. Danke für deine Frage! Sie hat gehörige Wichtigkeit.

 

 

 

In aller Liebe,

 

Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 627 [9.1.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [10.1.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=627

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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