GmG Bulletin # 640

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 640

 

10.4.2015

 

WAS HAT ES MIT ALL DEM KOMMUNIZIEREN AUF SICH?

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

Ich sprach dieser Tage am Handy mit einer Mitarbeiterin, und am Ende unseres Gespräches (ich brauchte, nebenbei gesagt, sechs Anrufe, um gegen ihre Mailbox weiterzukommen) sagte ich so etwas wie „Okay, gut, ich werde dir die ganzen Angaben gleich zu-mailen.“ Ihre Entgegnung darauf: „Könntest du es mir nicht simsen? Ich werde von E-Mails nur so überschwemmt.“

 

„Sicher“, piepste ich, und wir verabschiedeten uns. Und danach musste ich in mich hinein lachen. Wow. Nun sind wir so weit - es mit unseren E-Mails zu tun zu haben ist uns zu viel? Sind wir also im Begriff, sogar unsere wichtigen Geschäftsmitteilungen den SMS anzuvertrauen?

 

Als Teenager verlief mein ganzer Verkehr von Person zu Person oder per Tischtelefon. Und wenn die Person, als ich anrief, nicht da oder nicht abkömmlich war, kam ich damit gut klar, dass ich sie soeben „verfehlte“, und dass ich später noch einmal anrufen würde. (Könnt ihr euch das vorstellen?)

 

Danach kam dieses verblüffende Gerät namens „Anrufbeantworter“ auf, und es spielte keine Rolle mehr, ob mein Anruf stracks entgegengenommen wurde oder nicht. Ich konnte immer eine Nachricht hinterlassen – und darauf vertrauen, dass auf sie eingegangen würde. Das war ein gänzlich neuartiges Gerät, was alles änderte.

 

Danach, als ich ein junger Mann war, am Beginn meiner Karriere (im Nachrichtenwesen, ironischerweise), teilten wir uns das Nötige einander mit, persönlich, am Telefon (manchmal auf den Anrufbeantworter), oder – falls es sich dabei um eine längere Mitteilung, vielleicht um Unterlagen, handelte – durch so etwas namens „Post“.

 

(Dabei geht es darum, Schriftstücke zu verbreiten, und darunter manchmal sogar Handgeschriebenes – glaubt es oder glaubt es nicht, Menschen schrieben Dinge mit der Hand, sie benutzten dabei eine fließfähige Art von Beschriftung, die man als Schreibschrift bezeichnete –, Schriftliches, was von einer Person zugeliefert wurde, welche tatsächlich bis vor deine Haustüre kam, und welche die Dinge draußen an deinem Haus in einen kleinen metallenen Kasten legte.)

 

Als ich weiter ins Erwachsenenalter vordrang, wurden nach wie vor Bündel bis zu meiner Tür gebracht, Dokumente aber erreichten mich oft mittels eines neumodischen Dingsbums namens „Fax“. (Das stand für „faksimile transmission“). Auf unseren Regalen und in unseren Häusern standen selbstverständlich wie gehabt Telefone.

 

In der Folge, in meinen mittleren Jahren, traten PC's auf (ich weiß, es ist schwer, das zu begreifen, aber als Zeitungsreporter schrieb ich in meinen ersten Tagen auf einem klappernden verrückten Gerät namens Schreibmaschine), und bald darauf, da schien es, als hätte jeder im Land zuhause einen Computer stehen, bei dem einige wenige Mitteilungen hin und her liefen, was man elektronische Post nannte. (Kurz darauf eingekürzt zu E-Mail, einfach „email“, ohne jenen nervigen Bindestrich.)

 

In meinen mittleren Jahren kamen zudem was wir „tragbare Telefone“ nannten zum Vorschein. Sie waren fast so groß wie ein halber Brotlaib, aber sie waren tragbar. Und sie wurden kleiner und kleiner, änderten ihren Namen in „Handy“, und man erwartete, dass du zu jedem Zeitpunkt an jeder Stelle einen Anruf annimmst. Wenn du das nicht tatst, wollte der Anrufende den Grund dafür wissen.

 

Kaum einen Atemzug lang, als dies das Geschehen prägte - da ging schon Jeder zu einem Laptop über, und man erwartete von dir, dass du ihn überallhin, wo du unterwegs warst, mitnahmst, und – auf ihm am Arbeiten, das warst du fast überall, in den Zügen, in den Flugzeugen, bis hin zu den Hotel-Lobbys und Cafés.

 

Mit den Laptops ging es mit dem Gebrauch von E-Mails explosionsartig in die Höhe, und dies ist momentan der bevorzugte Übermittlungsweg für fast alles. Es spielt keine Rolle, wie stark persönlich die anfallenden Mitteilungen sind (Geburtsanzeigen, Hochzeitseinladungen, Urlaubsgrüße, Dankesschreiben, Kündigungsschreiben, Beileidspost, Unsere Beziehung Ist Zuende-Briefe), es ist nun ein Muss, die Dinge elektronisch zu versenden. Und natürlich die ganze Geschäftspost.

 

Unsere E-Mail-Postkästen laufen nun über. Und nicht bloß mit Spam, sondern mit tatsächlich, wirklich und wahrhaftig bedeutenden Mitteilungen. So sehr, dass es uns schaudert, in der Mitte des Vormittags angelangt, unser E-Mail-Postfach zu öffnen – noch mehr als das, dass es uns schaudert, uns anzuschauen, was sich bis zum Ende des Tages angehäuft hat.

 

Mithin bekommt man zu hören: „Meine E-Mails werden mir zu viel, ich kann sie nicht mehr bewältigen. Könntest du es mir simsen?“

 

Jetzt sitzen wir herum und puffen mit unserem Daumen herum (oder, für ältere Leute wie mich, nach Adlersuchsystem mir unserem Zeigefinger), wir rödeln an einer Nachricht mit drei Absätzen (denn eigentlich hatte ich, ehrlich gesagt, mehr rüberzubringen, als was ich in 30 Zeichen hineinpacken kann).

 

Gewöhnlich war es so, du gingst mit deinem Liebsten zu Bett, sofern dein Leben wunderbar war, und öfters zudem mit einem guten Taschenbuch – oder zum wenigsten mit einem von beiden. Nun ertappst du dich mit dem Kopf auf dem Kissen und mitsamt einem handlichen Gerät, das alles macht, was ein Laptop kann, und du hältst es vor deine sich verdüsternden Augen, um sicherzugehen, dass du bei allem und jedem, was sich auf deiner Facebook-Seite abspielt, auf dem Laufenden bist, und dass du dich um Checks-Am-Ende-Des-Tages, was deine Texte und E-Mails betrifft, kümmerst, um dich zu vergewissern, dass niemand etwas von dir braucht, bevor du das Licht ausschaltest.

 

Wir sagten uns einander, als ich 20 war, nie so viel. Man könnte die Geltung einer Woche an Gesprächen, die man persönlich führte, an Telefongesprächen und an all den Angelegenheiten, die einem per Post ins Haus kamen, zusammenfassen, und dieses Maß käme nicht der Menge an Mitteilungen gleich, die heutzutage in 48 Stunden per E-Mail, per Handy und SMS vonstatten gehen.

 

Was hat es mit all diesem Kommunizieren auf sich?

 

Und wie lange wird es dauern, bis alle SMS'e auf unseren Handgeräten so häufig und so lang geworden sind, dass wir sagen müssen: „He, mein Handy hört mit dem Klingeln nicht mehr auf, egal wo ich bin oder was ich tue, mein E-Mail-Postkasten läuft über, in meinem Textfenster steht dauernd etwas zum Lesen … schicke mir einfach einen Brief. Weißt du, was ich damit meine?

 

Man schreibt es so … B-r-i-e-f. Die Leute nennen es 'Schneckenpost'. Wenn ich in ein paar Tagen, nachdem ich ihn bekommen habe, eine Möglichkeit habe, ihn zu lesen, möchte ich ihn mir durchlesen. Können wir hier wieder zum Gewöhnlichen, Normalen, zurückkehren? Oh … oh, das stimmt. Das war vor 50 Jahren. Das war in den Alten Tagen, als wir nicht, keine Stunde am Tag verging ohne das, wie ein Wasserfall am Kommunizieren waren.“

 

„Daaas stimmt ….“

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Lieber Neale,

 

Nachdem ich dich gestern Abend in Miami gesehen habe, ging ich mit ein paar Fragen nachhause. Mir war es danach, das Beste sei es, sie zu stellen. Sowie du erwähntest, man habe die Wahl, bei was auch immer in seinem Leben, zwischen Empfänger- oder Geber-Sein, kann ich erfassen, wie ich, sofern ich mehr Liebe und Mitempfinden möchte, Anderen mehr Liebe und Mitempfinden zukommen lassen möge. Wie steht es aber darum, wenn es um die Gesundheit und um Beziehungen geht – etwa bei einem Partner –, wie manifestiert es sich da? Was gehört da zugewendet, um eine gute Gesundheit, oder um einen Lebenspartner zu finden oder zu haben?

 

Vermutlich finde ich die Antworten auf sie, unterdessen ich diese Fragen hinschreibe, selber, aber deine Einlassung wäre mir gleichfalls willkommen.

 

Dankeschön,

 

herzliche Segenswünsche,

 

Diana

 

 

 

  NEALE ANTWORTET

 

 

 

 

 

Liebe Georgia ...

 

Um einen guten Lebenspartner zu finden, SEI einem Anderen ein guter Lebenspartner. Sofern du keinen „Anderen“ hast, dem du ein guter Lebenspartner sein kannst, dann sei jedermann ein guter Lebenspartner. Handle so, als wäre er dein Gatte! Handle so, als wäre er dein Geliebter! Mache dies drei Monate lang, und ich verspreche dir, eine Menge Leute werden auf dich zukommen, um bei dir um ein wenig von deiner Magie nachzusuchen, und um dich in der Bewandtnis anzugehen, sie als möglichen Lebenspartner in Betracht zu nehmen.

 

Möchtest du für dich selbst eine gute Gesundheit, so sei die Quelle guter Gesundheit für einen Anderen. Es gibt viele Wege, um das zu tun. Hilf jemandem, den du kennst und gerne hast, bei seiner Diät. Ermutige jemand, dem du nahestehst, sich mehr körperlich zu trainieren. Vielleicht möchtest du ihn dazu ermuntern, mit dir zusammen zur Gymnastik zu gehen, die du bereits besuchst. Bezahle jemandem eine Subskription für eine gesundheitsorientierte Zeitschrift! Es gibt Dutzende Wege, auf denen du die Quelle guter Gesundheit für einen Anderen sein kannst. Ja, die Wege sind endlos. Schier andere Leute anlächeln schickt ihnen Heilkräfte zu.

 

 Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für zwei Retreats der kommenden Monate

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 640 [10.4.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [11.4.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=640

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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