GmG Bulletin # 610

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 610

 

 

 

12.9.2014

 

 

 

 

 

Liebe. Was ist das?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

  Meine lieben Freunde,

 

 

 

Die Menschen lieben es, sich zu verlieben. Jedoch ist „Liebe“ ein großes Wort. Es ist das umfassendste Wort in der Sprache. In jeder Sprache. Also müssen wir uns fragen ….

 

 

 

Was ist Liebe wirklich? Der Autor M. Scott Peck sagt, dass Liebe eine Entscheidung, keine Reaktion ist. Sie ist eine Wahl, keine erwidernde Rückantwort. Dies könnte eins der wichtigsten Dinge sein, was je jemand über dieses Thema zum Ausdruck brachte.

 

 

 

Wahre Liebe ist nie das Resultat dessen, wie eine andere Person schaut, wie sie sich verhält oder mit uns in Beziehung tritt. Sie ist eine Wahl, liebevoll zu sein, egal, wie jener Andere schaut, sich verhält oder mit uns umgeht.

 

 

 

Dies bedeutet nicht, dass uns wahre Liebe dazu auffordert, in einer Beziehung zu verbleiben, die missbräuchlich ist, oder die nicht mehr länger funktioniert, oder die nicht erfüllend ist. Bringe die Wörter „Liebe“ und „Beziehung“ nicht durcheinander. Wir erweisen nicht, dass wir jemanden lieben, indem wir in einer Beziehung verbleiben. Tatsächlich kann es Momente geben, wo wir jemanden zu lieben erweisen können, indem wir ihn verlassen.

 

 

 

Es ist also nicht wahr, Liebe erfordere, dass wir lange, nachdem unser eigenes Glück entschwunden ist, lieben.

 

 

 

Sofern eine Person uns gegenüber missbräuchlich ist, so ist es Missbrauch gegenüber diesem Menschen, ihm zu erlauben, seinen Missbrauch fortzusetzen. Denn, sofern wir die Fortsetzung seines Missbrauchs erlauben, worin leiten wir sie an? Wenn wir es allerdings klarstellen, dass der Missbrauch unakzeptabel ist, was hat die Person dann hinzugelernt?

 

 

 

Sind wir in einer Beziehung nicht mehr länger glücklich, so stehen wir einer der wichtigsten Fragen im Leben gegenüber: Haben wir das Recht, glücklich zu sein?

 

 

 

Die Antwort ist Ja. In einer Beziehung zu verbleiben, in der man nicht länger glücklich ist, da „du gesagt hast, du willst es“, bringt rundum Unglücklichsein hervor. Es ist wohl die Zeit gekommen, dort herauszukommen.

 

 

 

Selbstverständlich, es ist wahr, niemand kann je aus einer Beziehung „herauskommen“. Wir sind stets miteinander in Beziehung, und das Einzige, was sich ändert, ist die Form, die die Beziehung annimmt.

 

 

 

Eine Beziehung kann man nicht beenden, man kann sie nur umgestalten. Denke also nicht in Begriffen des Beendens einer Beziehung, denke in Begriffen, sie umzugestalten. Du möchtest womöglich ihre Form ändern, oder, du möchtest womöglich an der Form festhalten - aber ändere ihren Inhalt.

 

 

 

Der Entschluss, jemanden zu lieben - ihn wahrhaft zu lieben -, ist eine sehr hohe Wahl. Er ist das Anzeichen eines Meisters.

 

 

 

Jemanden als eine „Reaktion“ zu lieben, ist eine andere Art an Erfahrung. Sie ist das Anzeichen für einen Schüler.

 

 

 

Die Gefahr, jemanden als eine Reaktion zu lieben, besteht darin, dass derjenige, den wir lieben, sich ändern wird. Tatsächlich ist es sicher so, dass er es wird.

 

 

 

Er mag an Gewicht zunehmen oder abnehmen. Er mag seine Persönlichkeit ändern. Er mag seine Vorstellungen über etwas für uns Wichtiges wechseln. Und sofern wir das nicht mögen, was der Andere uns in die Beziehung hinein verbringt, könnten wir auf eine enorme Enttäuschung zuhalten.

 

 

 

Wir kommen somit zu der zweiten großen Wahrheit über all dies: Liebe dreht sich nicht um das, was der Andere dir bringt, sie dreht sich um das, was du dem Anderen bringst. Tatsächlich ist der Zweck aller Liebesbeziehungen, uns mit einer Gelegenheit dafür zu versehen, zu entscheiden und zu erklären, zu verkünden und zum Ausdruck zu bringen, zu werden und zu erfüllen Wer Wir Wirklich Sind.

 

 

 

Dies ist vielleicht eine andere Art, die erste Wahrheit neu zu formulieren, da Wer Wir Wirklich Sind eine Wahl, keine Reaktion, darstellt. Es ist eine Entscheidung, keine Reaktion – obschon es zutreffend ist, dass die Meisten denken, es sei andersherum.

 

 

 

Spreche ich mit jungen Menschen, so sage ich ihnen, dass es zwei Fragen gibt, die mit dem Leben und mit Beziehungen zu tun haben, welche zu stellen jedem förderlich wäre:

 

 

 

  1. Wohin gehe ich?

  2. Wer geht mit mir?

 

Diese Fragen in der richtigen Reihenfolge zu stellen, ist wichtig. Viele Leute drehen sie um – und haben es für den Rest ihres Lebens mit Leiden zu tun.

 

 

 

Zunächst fragen sie, wer geht in meinem Leben mit mir? Dann fragen sie, wohin gehe ich? Oft ist die Zielwahl durch die Wahl des Begleiters bedingt und in Kompromissen ausgehandelt. Dies kann zu einer sehr beschwerlichen Reise führen.

 

 

 

Kürzlich fragte mich eine junge Frau in den Zwanzigern: „Wie fühlt es sich an, wenn man verliebt ist?“ Ich sagte ihr, ich könnte das nicht für jemand anderes beantworten, aber ich wisse, wie sich das für mich anfühlt. Es fühlt sich so an, als wäre nur ein Einziger im Raum.

 

 

 

Während ich mit der Geliebten zusammen bin, fühlt es sich so an, als gebe es keinen Platz, wo „ich“ ende und wo „sie“ beginnt. Schaue ich in ihre Augen, so ist es so, als schaute ich in meine eigenen. Spüre ich, dass sie traurig ist, so ist es so, als durchstäche die Traurigkeit mein Herz. Lächelt sie, so lächelt das Herz von mir mit ihr – als sie.

 

 

 

Ich wollte, ich könnte derart über jedermann empfinden. Darauf arbeite ich zu. Ich empfinde es jeden Tag mit mehr und mehr Menschen.

 

 

 

Ein Kurs in Wundern’ gibt uns zu verstehen: „Keine besonderen Beziehungen.“ Anders gesagt, keine einzige Person sollte für uns spezieller sein als eine andere. In der Weise erfährt Gott Liebe. Es existiert keine Bedingung, und niemand ist besonderer als ein anderer.

 

 

 

Für die Meisten ist das schwer zu verstehen. Wie kann uns Gott gleich lieben, das „Gute“ wie das „Schlechte“ gleichermaßen? Das liegt daran, Gott sieht uns nicht als „gut“ oder als „schlecht“. In Gottes Augen sind wir alle vollkommen, egal, wie wir uns verhalten. Menschenwesen haben einen weiten Weg zurückzulegen, bevor sie sich das zueigen machen. Die Meisten von uns gesellen unserer Liebe Bedingung nach Bedingung zu, und wir sind rasch dabei, die Liebe zurückzuziehen, wenn jenen Bedingungen nicht entsprochen wird.

 

 

 

Die dritte große Wahrheit über die Liebe besteht also darin, dass sie keine Bedingungen kennt. So etwas wie „Ich liebe dich, WENN ….“ gibt es in Gottes Welt nicht.

 

 

 

Die vierte große Wahrheit über die Liebe ist, dass sie keine Beschränkungen kennt. Liebe ist Freiheit, in Erfahrung gebracht. Totale und absolute Freiheit. Und so ist jemand, der einen Anderen liebt, nie bestrebt, jenen Anderen irgendwie einzuschränken oder zu begrenzen. Das ist für Viele etwas Schweres. Für Viele übersetzt sich Liebe, grob gesprochen, in „Eigentümerschaft“. Selbstverständlich - nicht, dass dies je zum Ausdruck gebracht wird. Es wird gefühlt. Es ist ein gespüres Empfinden des „Du bist mein“.

 

 

 

Natürlich kann in der wahren Liebe nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Und in der wahren Liebe sind solche Vorstellungen und Gedanken nie Teil der Erfahrung. Niemand besitzt jemanden, und niemand handelt so, als würde der Andere es tun.

 

 

 

Dies hat weitreichende Implikationen, wie man sich vorstellen kann. Ich stelle nun also die fünfte, und womöglich die „kontroverseste“ Wahrheit über Liebe auf, die ich kenne.

 

 

 

Liebe sagt nie nein. Nicht gegenüber Menschen gleicher Reife und Intelligenz. (Wir sprechen hier nicht von Kindern. Lasst uns die hiesige Erörterung auf Erwachsene begrenzen.)

 

 

 

Gleich, worin die Anfrage aufseiten des Geliebten besteht, Liebe sagt Ja. Dies bedeutet nicht, dass persönliche Meinungen nicht zum Ausdruck gebracht, oder dass persönliche Präferenzen nicht kundgetan werden. Das bedeutet, dass schlussendlich dem/der Geliebten eine Anfrage nie versagt wird. Wer sind wir, um jemandem etwas zu versagen?

 

 

 

Noch einmal, für Viele ist das schwierig, damit zurecht zu kommen. Doch derart liebt Gott. Ich bin kühn, in meinen Vorträgen und Retreats zu sagen, dass die Göttin nur ein Wort in ihrem Vokabular hat. Die Göttin sagt immer Ja.

 

 

 

Egal was du möchtest, egal was du wählst, er sagt nie Nein.

 

 

 

Dieser Gedanke kann auf zwei Wörter gebracht werden: Gott gibt statt.

 

 

 

Ich glaube, die Wörter „Gott“ und „Liebe“ sind untereinander austauschbar, man kann dann sagen: „Liebe gewährt“.

 

 

 

Zum Schluss, das tut die Liebe. Liebe gibt statt. Sie beschränkt nie, sie begrenzt nie, sie beendet nie, sie gewährt schier. In wahren Liebesbeziehungen bekommst du, was du möchtest.

 

 

 

Die letztliche Wahrheit über die Liebe ist die, dass sie sich selbst immer wieder erneuert. Sie geht nie aus. Mache somit einen jeden Tag in deinem Herzen zu deinem Hochzeitstag. Auch dann, wenn du nicht verheiratet bist. Weil du es bist, nichtwahr. Mit Jedem. Wir sind alle Eins.

 

 

 

 

 

Mit Liebe,

 

Neale

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

 

 

Lieber Mr. Walsch,

 

 

 

Danke für das Präsent deines Buches an die Welt. Kürzlich lieh ich mir bei meiner örtlichen öffentlichen Bibliothek 'Neue Offenbarungen' aus.

 

 

 

Ich fand deine Philosophien sowohl einsichtsreich als auch infragestellend. Vieles finde ich darin, was mit meinem Herz einhergeht. Ich bin allerdings in einem fundamentalen Punkt nicht mit dir einverstanden. Du sagst aus, es sei nicht notwendig, alte Glaubensvorstellungen abzulehnen, um sie zu transzendieren. Dies finde ich schwer zu akzeptieren.

 

 

 

Aus einer christlichen Perspektive heraus – sprach Jesus Christus mit Göttlicher Autorität über sich selbst? War sein Zeugnis inakkurat oder durch Jene falsch wiedergegeben, die dabei als Zeugen zugegen waren?

 

 

 

Des weiteren, sofern die Menschheit nicht durch ihre sündige Natur von Gott getrennt ist, war denn dann Christi Opfer nutzlos, und stellte es nicht die Erfüllung von Gottes Ratsschluss, sein Volk betreffend, dar?

 

 

 

Sofern ich deine Philosophie akzeptiere, wofür Vieles spricht, kann ich mich nicht länger guten Gewissens als einen Christen bezeichnen. Ich spreche also meine Anmerkungen aus, als gingen sie von einem Kind Gottes zu einem anderen.

 

 

 

Mich würde deine Ansicht zu diesen Themen interessieren, die ich anschnitt, ich hoffe also, dass du in deinem Tagesplan Zeit findest, diesen Brief zu beantworten.

 

 

 

Mit freundlichem Gruß, Daniel

 

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Lieber Daniel,

 

 

 

Danke für deinen interessanten Brief. Ich möchte versuchen, dir so direkt, wie ich es kann, und so kurz, wie es mir möglich ist, zu antworten, da mir hier in diesem Newsletter ein begrenzter Platz zur Verfügung steht.

 

 

 

Ich höre dich an, während du davon sprichst, es sei schwer, die Botschaft von Gespräche mit Gott zu akzeptieren, die Botschaft, dass es nicht notwendig sei, alte Glaubensvorstellungen zurückzuweisen, um sie zu transzendieren. Gleichwohl, diese Erklärung ist in meiner Erfahrungswelt zutiefst zutreffend.

 

 

 

Ich denke, Transzendieren und Zurückweisen sind ganz und gar nicht dieselbe Handlungsweise. Transzendieren ist das Aktivsein, umfassender zu werden. Zurückweisen ist die Handlung, sich selbst von etwas fortzustoßen. Das Buch 'Neue Offenbarungen' erörtert den Prozess des Transzendierens und Übersteigens unserer gegenwärtigen Glaubensüberzeugungen – das meint, größer werden, als sie derzeit sind. Wir können auch so noch an dem festhalten, was das Beste aus unserem Glaubenssystem darstellt, ohne dass wir dieses Glaubenssystem als Ganzes zurückweisen. Dies wird als Transzendieren bezeichnet.

 

 

 

In meinem Leben etwa wurde ich als Katholik geboren und großgezogen. Ich habe beschlossen, den römisch-katholischen Glauben nicht auszuschlagen, sondern ihn zu transzendieren. Das meint, größer werden als der katholische Glaube. Dies gibt mir statt, an dem Besten festzuhalten von dem, was der Katholizismus mich gelehrt hat, während ich neue Ideen, neue Konzepte, neue Gedanken und neue Wahrheiten über Gott, die in der römisch-katholischen Unterweisung nicht enthalten sind, willkommen heiße.

 

 

 

Transzendieren also heißt größer werden, während Ablehnen bedeutet, etwas gänzlich aufzugeben und sich von ihm zu entbinden. Ich möchte mich nicht vollständig von jeder meiner alten Glaubensvorstellungen losmachen, doch möchte ich die meisten von ihnen transzendieren.

 

 

 

Du fragst, ob Jesus mit Göttlicher Autorität über sich selbst gesprochen hat, und meine Antwort lautet, Ja, er tat es. Dann fragst du, ob sein Zeugnis nicht fehlerfrei war oder einer Fehlüberlieferung durch Jene unterworfen war, die es bezeugten, und meine Antwort lautet, dass es schlicht fehlüberliefert ist.

 

 

 

Nicht alles, was von den Autoren der Evangelien geschrieben steht, ist wörtlich wahr. Diese Autoren waren wie du und ich menschliche Wesen, und schrieben des öfteren, wovon sie dachten, sie würden es verstehen, oder davon, was sie verstehen wollten, im Gegensatz dazu, was von Natur aus eingewurzelterweise wahr war.

 

 

 

Zusätzlich wurden die Schriften der Bibel-Autoren, aller Bibel-Autoren, viele, viele Male im Laufe der Jahrhunderte gedeutet, übersetzt und neuinterpretiert. In einigen Fällen wurden diese Schriften gänzlich verändert oder editiert, um den augenblicklichen Bedürfnissen zu entsprechen.

 

 

 

Uns mithin die Erkenntnis zu versagen, dass das Zeugnis Christi, so, wie es in der Bibel niedergelegt ist, über die Jahre gut und gern fehlüberliefert oder fehlinterpretiert worden sein kann, wäre für uns so, als gingen wir blind eine Allee entlang, die uns zu einem Ort des Glaubens an etwas führt, was womöglich nicht vollauf fehlerfrei ist.

 

 

 

Du fragst, ob Christi Opfer nutzlos gewesen sei, falls die Menschheit ihrer sündigen Natur wegen nicht von Gott getrennt ist. Ich bin hier, um dir zu sagen, dass die Antwort voll und ganz Nein lautet. Christus starb nicht, um uns von unseren Sünden zu erretten. Christus starb an dem Kreuz, um zu veranschaulichen und zu erweisen, wer er in Beziehung zu der Erfahrung namens Leben und Tod war; um Gottes bedingungslose Liebe für alle unter der Menschheit zu demonstrieren; und um die ehrfurchtgebietende Wahrheit über wer wir als Brüder in Christus sind an den Tag zu legen. Dies stellt die Botschaft dar, die bei der Unterweisung der Kreuzigung abhanden gekommen ist.

 

 

 

Sofern wir die Lehre Christi, dass er der Sohn Gottes ist und dass wir seine Brüder sind, annehmen, sofern wir seine Worte hören, wo er sagt: „Dieses und noch mehr werdet auch ihr tun“, sind wir in der Tat nicht mehr länger in der Lage, uns im traditionellen und klassischen Sinne als „Christen“ zu bezeichnen, doch können wir uns als Christen in einem umfassenderen Sinne beschreiben, als jemand, der an die Botschaft Christi glaubt, an die Botschaft, die uns vor unseren eigenen fehlgeleiteten und fehlverwendeten Gedanken über uns selbst, über Gott und über das Gesamt des Lebens bewahrt.

 

 

 

Ich für mich bin Christ. Ich bin auch Jude. Ich bin auch Muslim. Ich bin auch Hindu. Ich bin auch Buddhist. Ich bin auch Mormone. Und in der Tat gehöre ich jeder Religion der Erde an, sogar auch jener, die ich nicht kenne. Ich gehöre allen Religionen an, da ich ein Erzeugnis aller Religionen bin, da ich ein Menschenwesen bin und da Religionen aus einer höheren Macht heraus unterweisen, und da ich mich in Übereinstimmung mit dieser grundlegenden Lehre befinde. Ob ich mit jeder einzelnen Doktrin oder jeder einzelnen Behauptung, die eine bestimmte Religion aufstellt, einverstanden bin, heißt nicht, dass ich nicht als ein Mitglied aller Religionen praktizieren kann, da jede Religion lehrt, dass Liebe die Antwort ist, und damit stimme ich aufs Tiefste überein.

 

 

 

Ich denke deswegen, Daniel, nicht, dass es wichtig ist, ob du ein Christ oder ob du ein Christ im klassischen Sinne bist. Wichtig ist, ob du Gott zu deinen besten Freunden zählst, ob du das Leben erfüllt von Liebe und Freude, von Barmherzigkeit und Mitgefühl, von Güte und Freundlichkeit, von Gnade und Gerechtigkeit, von Friede und Freude lebst, und ob du deine höchste Wahl auslebst, in Harmonie mit allem Leben und mit allen Menschen in dem Maße zu leben, wie es menschlich möglich ist. Dies, Daniel, ist von Bedeutung, und nichts anderes ist von Belang. Dies wirst du am letzten Tag deines Lebens erfassen. Ich begreife das dieser Tage tiefgehend. Sofern alle von uns jeden Tag so lebten, als wäre er der letzte, würden wir es unverzüglich verstehen.

 

 

 

Danke, Daniel, für deine Frage.

 

 

 

Mit Segenswünschen, Neale

 

 

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> „A Different Snowball“: Eine neue Herangehensweise ans Neuwerden des Lebens – Einladung zu der Veranstaltung - vom 17. bis zum 21. September 2014.

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 610 [12.9.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [13.9.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=610

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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