GmG # 723

GmG Wöchentliches Bulletin # 723

 

11.11.2016

 

 

Eine schlussendliche Einlassung über Gespräche mit Gott – Teil 2

 

 

Ich möchte Euch wissen lassen, dass es Neale gut geht, und dass er vergangenen Sonntag, 5 Tage nach seiner Operation anlässlich eines vierfachen Bypass, aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

 

Eure unausgesetzten Gebete bleiben nicht unbemerkt, und Neale bekommt sie im Laufe seiner Genesung auf jeden Fall zu spüren.

 

Mit Segenswünschen,

 

Will Richardson

Präsident

Conversations with God Foundation

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Jede Woche ist es uns daran gelegen, euch in diesem Bulletin etwas zukommen zu lassen, das zum Nachdenken anregt, etwas, von dem wir hoffen, dass es euch dienlich ist, derweilen ihr eure spirituelle Reise fortsetzt, und etwas, was euch inspiriert, unterdessen ihr euch euren Herausforderungen des täglichen Lebens gegenüberseht.

 

Diese Woche möchte ich den Fokus auf den Beweggrund richten, weswegen die Menschheit als Gesamtes sich nicht einer Theologie der Einheit zugewandt hat. Der Grund lautet: Ein Großteil der Menschheit hat ernsthaft geglaubt, das stelle nicht das dar, was Gott möchte.

 

Alles Reden der Menschenwesen, eins mit Gott und eins untereinander zu sein, wurde als bauschig gekennzeichnet, als „New Age“ oder außerhalb des Kontaktes mit der Wirklichkeit. Etliche nannten es gar Abtrünnigkeit. In dem Buch Was Gott Will wird uns zu verstehen gegeben, alles, was der Menschheit über Gott gelehrt wurde, besage, dass Gott von der Menschheit getrennt sei. Gott will getrennt sein, da die Menschheit in ihrer gegenwärtigen Form der Einheit mit Gott nicht würdig ist. Das ist die Lehre. Das ist die Botschaft.

 

Gott ist Vollkommen, und die Menschheit unvollkommen, und das Vollkommene kann nicht mit dem Unvollkommenen geeint werden. Das ist Bestandteil der meisten menschlichen Theologien.

 

Dementsprechend muss das Unvollkommene einen Weg finden, um Vollkommen zu sein. Dieser Weg allerdings ist nicht zu finden, da es in der menschlichen Form unmöglich ist, Vollkommenheit zu erlangen. Einige Religionen lehren gar, die Menschen seien in einem Zustand der Unvollkommenheit geboren, und demnach gehen von dorther das Problem aus. Andere Glaubensrichtungen besagen, die Menschen seien zwar ohne Schande geboren, die Aufgabe bestehe indes, ohne Schande zu bleiben. Alle Religionen stimmen darin überein, dass es auf der Reise des Lebens zu Versuchungen kommt, denen alle Menschen zum Opfer fallen. Und somit ist die Vollkommenheit für die Meisten so ziemlich außer Reichweite.

 

Dennoch, man muss es versuchen. Man muss sich bemühen. Und wenn man nach der Vollkommenheit strebt, wird Gott diese Anstrengung mit einem letzten Akt der Gnade belohnen und uns das unvollkommene Vollkommene Ein Weiteres Mal verleihen. Fortan kann die Wiedervereinigung mit Gott im Himmel erlangt werden.

 

Das ist eine ziemliche Vereinfachung, doch kommt es dem recht nahe, wie man die Doktrin der meisten Religionen zusammenfassen könnte.

 

Und demnach tritt da eine Dichotomie in Erscheinung. Gott möchte, dass die Menschen - ja, tatsächlich bewirkte er es bei den Menschen -, dass sie von Gott getrennt sind. Doch hat Gott den Menschen einen „Weg nachhause“ zuerteilt, weil das Was Gott für die Menschen Will heißt, nicht von Gott getrennt zu sein.

 

Hmmmm.

 

Nun muss die unfragbare Frage gestellt werden.

 

IST das Was Gott Will?

 

Und die Antwort lautet: Nein.

 

Diese Antwort ändert alles. Mit ihr bekommt die vordere Kante des menschlichen Denkens eine neue Schärfe, und von Neuem wird es möglich, die Konfusion zu durchschneiden.

 

Gott will kein Einssein, weder mit den Menschen noch mit sonst etwas. Gott IST Einssein, und Gott will nicht, was Gott bereits erfährt.

 

Menschenwesen behaupten, sie wollten Einssein mit Gott und mit anderen Menschen. Allerdings kann die Menschheit nicht erfahren, was die Menschheit bereits hat, sofern sie verleugnet, sie zu haben.

 

Das ist die Antwort auf ein weiteres Rätsel: Weswegen war es für die Menschen der Welt so schwer, das Einssein mit Gott oder miteinander zu erfahren?

 

Man kann nicht dasjenige erleben, was man nicht willens ist, zum Ausdruck zu bringen. Man kann nicht dorthin gelangen, wo man bereits ist. Durch den schieren Akt des Fortgehens verleugnest du, dass du dort angekommen bist, wohin du gehen möchtest. In Anbetracht dieser Glaubensvorstellung kannst du nie die Erfahrung machen, da zu sein. Dein Leben wird eine fortwährende Reise sein. Es wird eine Reise nach nirgendwo sein. Es wird eine endlose Suche sein. Eine Suche nach etwas, was bereits da ist.

 

Bist du im Begriff deine Brille zu suchen, während du sie aufhast, so wirst du wonach du suchst nicht finden. Du wirst nur finden, was du suchst, indem du in einen Spiegel schaust.

 

Bis jetzt war die Menschheit nicht sehr gut darin, in Spiegel zu schauen. Introspektion ist nicht die lange Farbe der Menschheit. Nachdem du in deiner Lektüre so weit vorangekommen bist, hast du dich als die Ausnahme bewiesen.

 

Wieso haben die Menschen ihr Einssein verleugnet? Weil sie Einssein mit Gleichsein durcheinander gebracht haben. Wir haben nicht verstanden, dass keine zwei Finger gleich sind, obschon sie alle an einer Hand sind.

 

In der Furcht, die Individualität zu verlieren, verzweifelt in Angst, ihre eigene Identität zum Verschwinden zu bringen, haben sich die Menschenwesen hartnäckig an ihre Illusion der Trennung von einander, von allen Dingen des Lebens und von Gott geklammert. Insbesondere von Gott. Denn wenn die Menschheit nicht von Gott getrennt ist, verlieren die Menschen nicht bloß ihre Angst, ihrer individuelle Identität verlustig zu gehen; das Einssein veranschlagt eine neue ganz neue Weise des Handelns, eine ganz neue Weise des Seins, auf die die Religionen die Menschen traurigerweise unvorbereitet gelassen haben.

 

Freilich ist es nicht nötig, dich auf die Liebe vorzubereiten. Liebe ist das, was du bist, und - dementsprechend gelangt Lieben natürlicherweise zu dir. Dich daran zu hindern, zu lieben, das ist hart. Die Liebe zu jedem und allem im Leben kommt leicht heran, sobald die Angst vor jemandem oder vor etwas verschwindet. Und die Angst vor jemandem oder vor etwas verschwindet, sobald du bemerkst, dass du von niemandem oder von nichts etwas brauchst, da alles, von dem du dachtest, du hättest es von etwas oder von jemanden außerhalb von dir nötig zu bekommen, inwendig in dir zugänglich ist.

 

Nun schließt sich der Kreis, und du bist Ganz. Nun kannst du alles, was du in dir findest, Anderen geben, die noch nicht erkennen, dass auch sie Ganz sind.

 

Einem Anderen zeigen, dass er liebenswert ist, ist der rascheste Weg, um ihnen beizustehen darin, die Ganzheit zu finden, die Liebe zu finden, die in ihnen selbst ist. Wenn du Andere liebst, gibst du die Menschen ganz wörtlich sich selbst zurück.

 

Am Ende sind Liebe und Angst die einzigen Gefühle, die es gibt. Das Leben überreicht dir einen fortlaufenden Strom an Gelegenheiten, zwischen den zweien zu wählen.

 

Diese Worte aus 'Was Gott Will' wecken mich jedes Mal, wenn ich sie lese, auf. Sie sagen mir, dass es in unserer Arbeit noch viel zu tun gibt. Diese Arbeit wird weitergehen, das weiß ich, auch dann, wenn die Foundation auf einen einzigen Mitarbeiter schrumpft. Wir werden tun, was wir können. Und ich weiß, auch ihr.

 

Also, falls wir genügend Geldmittel finden, um weiter zu machen, werden wir uns nächste Woche wieder sehen. Anderenfalls sende ich euch .....

 

Liebe und Umarmen und beste Wünsche auf eurer Reise .....

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

Lieber Neale ...

 

ich befinde mich derzeit in meinem Leben an einem Tiefpunkt. Es sieht danach aus - ich bin in meiner Angst paralysiert. Nichts, was ich mich bemühe zu tun, klappt für mich. Wie hat man Vertrauen, sobald alles nicht zu funktionieren scheint? Ich habe dein Buch 'Gespräche mit Gott' gelesen und wieder gelesen. Ich mag es sehr.

 

Ich glaube alles, was Gott zu dir gesagt hat. Ich bin dabei, meine Gedanken zu positiven Gedanken zu ändern, meine Ängste und Zweifel kommen mir dabei freilich in den Weg. Ich versuchte, auf einem Blatt Papier Gott zu schreiben, aber Er scheint mir gegenüber still zu sein. Dennoch weiß ich, er spricht zu mir durch Sonnenuntergänge am Himmel und durch Musik im Radio.

 

Ich entscheide mich, mein Leben herumzudrehen, wie du es tatst, aber es ist so schwer, wirklich Vertrauen zu haben.

 

Kathy

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Meine liebe, liebe Kathy …

 

 

Ich bin so froh, dass du MIR geschrieben hast. Du sprichst zu jemandem, der sich auf der Straße leben sah, ohne einen Pfennig, den er sein eigen nennen konnte. Und nicht bloß für ein oder zwei Wochen oder für einen Monat oder so, sondern ein ganzes Jahr lang. Stelle dir das vor, Kathy, ein Jahr draußen leben im Wetter, ohne ein Zelt als Obdach, und bloß auf die Almosen angewiesen, die die Menschen dir zum Essen geben.

 

Ich versuche nicht, deine Sympathie zu erhalten, Kathy. Ich möchte dich einfach wissen lassen, dass ich verstehe, was es heißt, den Glauben zu verlieren – oder es für schwer zu finden, sich an das Aussehen von äußeren Umständen festgeklammert zu sehen, die einfach nicht nachlassen oder sich verziehen mögen. Ich kenne es also genau, „woher“ du „kommst“.

 

Nachdem ich das dargestellt habe, verspreche ich dir, dass es an der Stelle einen Ausweg gibt. Das ist meine Zusage. Und er befindet sich soeben auf dem Weg. Weißt du, wie ich das weiß? Weil du an mich geschrieben hast! Und das allein ist ein Zeichen, dass dein inneres Denken nach wie vor noch Raum für Hoffnung gefunden hat. Du wirst meinen, du habest einfach einiger „Antworten“ halber an mich geschrieben, die innere Wahrheit, Kathy, freilich ist, dass du an mich von einem Ort der Hoffnung her geschrieben hast. Falls du absolut keine Hoffnung gehabt hättest, hättest du mir überhaupt nicht geschrieben. Glaube mir. Ich weiß, wie der Geist funktioniert.

 

Ich bin also sooo froh, dass du mir geschrieben hast, weil ich diesen gewissen Wink der Hoffnung liebe! Mein letztes Buch, 'Zuhause in Gott', spricht über „Hoffnung“ auf recht beflügelnde Weise. Ich möchte gerne, dass du, Kathy, ein wenig von jenem Material mitbekommst. 'Zuhause in Gott' äußert:

 

Hoffnung spielt eine wundervolle Rolle … im Leben. … Gib niemals die Hoffnung auf. Nie. Hoffnung ist eine Erklärung deines höchsten Verlangens. Sie ist die Verkündigung deines erhabensten Traumes. Hoffnung ist Denken, das Göttlich gemacht ist.

 

Hoffnung ist der Torweg zum Glauben, Glauben ist der Torweg zum Erkennen, Erkennen ist der Torweg zum Erschaffen, und Erschaffen ist der Torweg zur Erfahrung.

 

Erfahrung ist der Torweg zum Zum Ausdruck Bringen, Zum Ausdruck Bringen ist der Torweg zum Werden, Werden ist die Tätigkeit allen Lebens und die ausschließliche Aufgabe Gottes.

 

Was du hoffst, wirst du schließlich glauben, was du glaubst, wirst du schließlich erkennen, was du erkennst, wirst du schließlich erschaffen, was du erschaffst, wirst du schließlich erfahren, was du erfährst, wirst du schließlich zum Ausdruck bringen, was du zum Ausdruck bringst, wirst du schließlich werden. Dies ist die Formel für das gesamte Leben.

 

So einfach ist das.

 

Nun, Kathy, der Kniff hierbei ist, an der Hoffnung dranzubleiben, und sie zu verstärken! Dies ist leicht, allerdings kannst du damit nicht von einem Ort der Traurigkeit oder Depression oder Hoffnungslosigkeit her den Anfang nehmen. Was du bist, das baust du aus. Selbst sogenannte „positive Gedanken“ werden nicht klappen, sobald - wie du es formulierst - „Ängste und Zweifel in den Weg geraten“. Du hast recht! Sie KOMMEN Einem in den Weg! Die frohe Botschaft dabei ist allerdings, dass es einen Weg gibt, für alle Zeiten Ängste und Zweifel aus deinem Geist herauszubekommen!

 

Zunächst einmal, höre auf, über deine Lage nachzudenken, Kathy, und beginne zu bedenken, in welcher Lage du dich so gerne befinden möchtest. Male sie dir aus, bebildere sie, schreibe in deinem Tagebuch über sie – schreibe eine vollständige Schilderung von ihr hin. Sobald dein Geist zu deinen Sorgen, Ängsten und Zweifeln hinwandert, gib ihnen keine Nachgedanken. Vertausche einfach dein wahrgenommenes Bild augenblicklich mit Gedanken daran, wie du gerne dein Leben haben möchtest, anstelle davon, wie es ist. Behalte DIESES Bild zu jeder Zeit in deinem Kopf! Entsinne dich, Deine Gedanken sind ein Magnet, Kathy. Was du deinen Gedanken zureichst, dem reichst du Energie zu, und was du Energie zureichst, das erschaffst du.

 

DANACH, Kathy, bete. Das ist in Ordnung so, bete. Lasse Gott an einigen Worten teilhaben. Bete zu Gott nicht um Lösung deiner Probleme oder um Änderung deiner Umstände. Sprich ein Dank-Gebet. Danke Gott für den wundervollen und glücklichen Ausgang, der schlicht um die Ecke herum liegt. Hier mein Lieblingsgebet, Kathy. Ich habe es über Jahre in Gebrauch, und es ist erstaunlich, was für eine Kraft es besitzt:

 

Danke Dir, Gott, dass du mir zu begreifen hilfst,

 

dass dieses Problem für mich bereits gelöst ist.

 

Wisse, Kathy, dass die Lösung für alles am Kommen ist. WISSE das einfach. Weil es so IST. Darüber gibt es keine Frage. Daran gibt es keinen Zweifel. Falls Zweifel herankriecht, sage einfach: „Nein! Geh fort! Ich möchte nichts mit dir zu tun haben!“ Und MEINE DAS SO. Habe NICHTS MIT IHM ZU TUN. Denke augenblicklich an etwas anderes. Denke ans Kegeln. Oder an Weihnachten. Oder an Schokoladekuchen und Vanilleeis. Oder an was auch immer, was dich glücklich macht! Gehe unverzüglich dorthin! Gehe unmittelbar in deinen Geist und sage: Danke dir, Gott, für all die guten Dinge im Leben. Und Danke dir dafür, dass du mir mehr und mehr davon bringst.

 

Versprich danach, dass du alles, was du erhältst, mit Anderen teilst. Nimm dir selber inwendig in dir ein Gelöbnis ab, dass du nie mehr an einem Menschen vorübergehst, der dir die Hand entgegenstreckt, und du ihm nichts gibst. Sei mit dir in Einvernehmen, dass du zu jedem guten Zweck und zu jedem guten Vorhaben, das deinem Empfinden nach deinen Beistand verdient, ein klein wenig beisteuerst. Tatsächlich, beginne damit jetzt im Augenblick. Sofern du nur Pfennige zum Geben hast, gib sie jetzt. Einen Anteil dessen, was du hast, weggeben, wie „geringfügig“ das auch immer ist, ist ein Akt unerschütterlichen GLAUBENS, dass es MEHR DAVON GIBT, WO JENES HERKAM.

 

Sei stets eingedenk, so wie du dich beim Leben aufführst, so wird sich das Leben bei dir aufführen. Das Leben ist nichts mehr als ein Kopiergerät. Irgendwo hast du dich selber in eine Spirale negativen, angstbesetzten, furchtsamen, zweifelnden Denkens hinein verbracht. Das ist nachvollziehbar. Das ist überdies vermeidbar. Und dem kann man entrinnen. Du hast dort nicht zu verweilen. Komme dort heraus.

 

Handle so, als ob“ die Dinge so wären, wie du sie dir gerne wünschst. Gehe tatsächlich noch einen Schritt weiter. Sieh die Vollendetheit in Dingen, die genauso sind, wie sie jetzt gerade sind. Dies ist das Geheimnis allen Glücks. Glücklichsein ist akzeptieren, „was ist“ jetzt im Augenblick, eben hier, ohne Einschränkung oder Reserviertheit. Glücklichsein ist, nicht etwas für nötig zu befinden, anders zu sein, als es in diesem Augenblick ist. Die Ironie dabei ist, in dem Augenblick, in dem du in jene Art friedvollen Nicht-Widerstands und stillen Glückes hinein vorrückst, in dem Augenblick hebt eben jene Energie jenes Glücks an, sich selber unmittelbar vor deinen Augen fortzupflanzen.

 

An dem Geheimnis wahren inneren Friedens ließ mich ehedem weisheitsvoll der spirituelle Lehrer Da Free John in drei Worten teilhaben:

 

Höre mit allem Dagegensein auf.

 

Du hast mich gefragt, wie du dein Vertrauen zurückbekommen, Kathy, und wie du es behalten kannst. Hier kommt das Wie. Ich möchte nun, dass du, jetzt im Augenblick, rausgehst und dir ein Buch besorgst, selbst wenn du dein letztes Geld, was du im Hause hast, dafür auszugeben hast. Ich möchte gerne, dass du dir 'Ask and It Is Given' von Esther und Jerry Hicks besorgst. Bestelle es bei Amazon.com oder hole es dir bei deinem Buchhändler im Ort. Tue es, Kathy. Beschaffe es dir und lies es.

 

Dann möchte ich, dass du dein letztes Geld hernimmst, falls das alles ist, was noch über ist, und gib es weg. Gib es dem einen oder anderen Wohltätigkeitsverein oder gib es Non-Profit-Organisationen, die dir am Herzen liegen. Tue das, Kathy. Tue es einfach. Und denke niemals, dass deine zehn Cent oder dein einzelner Dollarschein jenen schwer arbeitenden Non-Profit-Organisationen nichts bedeuteten. Weißt du, wie viel es momentan ausmachen würde, falls Jeder, der derzeit diese Mitteilungen liest, zehn Cent oder einen Dollar an die ReCreation Foundation sendete? Das könnte auf die Arbeit, die wir ausrichten, um die Botschaften von Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen, eine enorme Auswirkung haben.

 

Gut, Kathy, hier hast du es. Einen Mini-Kurs in Vertrauen-Behalten. Oh, noch eines zum Ende. Hilf jemandem, das Vertrauen zu behalten. Wofür du dich für dich selbst entscheidest, das erschaffe für einen Anderen. Dies ist eine Botschaft direkt aus GmG. Finde also jemand Anderen, der vom Glück verlassen ist und der womöglich im Begriff steht, das Zutrauen zu verlieren, und gib ihm das seine wieder. Danach sieh zu, wie sich deine eigenen Lebensgeister heben und wie dein glückliches Geschick in die Höhe schwebt.

 

Ich mag dich, Kathy! Alles wird gut werden.

 

Dein Freund,

 

Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf den alljährlich stattfindenden Retreat zum Jahresende 2016

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 723 [11.11.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [13.11.2016]

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=723

 

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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