GmG Bulletin # 623

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 623

 

12.12.2014

 

 

 

 

 

WIE, SIND WIR ANGEHALTEN, GOTT ZU HULDIGEN?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Wir fahren mit unserer Reihe von Botschaften unter der Überschrift „Gott kennen lernen“ fort.

 

 

 

Die meisten von uns haben eine andersartige Ansicht als diejenige, was ich heute gerne erörtern möchte – ein Punkt, den ich bereits zuvor herausgestellt habe –, aber es ist für uns von Nutzen, zu begreifen, wie ANDERE Menschen diese Auffassung Gottes verstehen.

 

 

 

Ein Großteil der Welt glaubt an einen Gott, der ein männliches Superwesen ist, der Einem Gehorsam abverlangt, der zum Ausdruck bringt, wir seien unvollkommen, da wir nicht gehorsam gewesen sind, und der uns ansagt, dass wir, um bei Gott gut angeschrieben zu sein (und mithin berechtigt zum Zugang zum Himmel), gewissen Erfordernissen zu entsprechen haben.

 

 

 

Zu jenen Erfordernissen zählt, dass wir auf eine bestimmte Weise an Gott glauben und Gott in einer gewissen Façon huldigen.

 

 

 

Letztlich beläuft sich dies darauf, dass wir einer spezifischen Religion angehören müssen – oder dass wir uns zumindest getreulich an deren Lehren halten. Der Gedanke, dass wir es gar nötig haben, bei Gott gut angeschrieben zu sein, entsteht aus der Auffassung, dass im Himmel einzig absolute Reinheit und mustergültige Perfektion zulässig oder präsent sind, und dass wir wohl eher dem nicht entsprechen – demnach stünde es uns gut an, etwas dabei zu unternehmen.

 

 

 

Dieser Gedanke entkommt, im Gegenzug, dem Gedanken, dass wir in einem Zustand der Unreinheit in diese Welt eingetreten sind, dass wir von Geburt an durch Erbsünde, durch Ererbte Unvollkommenheit oder Angestammte Schuld – wie immer wir das auch bezeichnen wollen – gebrandmarkt seien, und dass wir alle in jedem Fall gegen Gott ob unserer eigenen Sünden im Verlaufe unseres Lebens verstoßen haben. Und dieser Gedanke rührt von einem zutiefst innegehaltenen Glauben her, dass wir sündigen können und dass Gott vergrämt werden könne.

 

 

 

Aus diesen geronnenen Auffassungen wird in den Herzen zahlreicher Menschen eine tiefe Sorge geboren, dass wir derzeit bei Gott nicht für gut befunden seien. Und daher schauen wir uns – als einzelne oder kollektiv – nach Wegen um, wie wir zu Gottes Gefallen sein können – bevor es zu spät ist.

 

 

 

Die Popularität von Religionen beruht auf diesem Sehnen, und auf der Religionen Zusagen, sie könnten jenes Ergebnis erbringen. Religionen, so wird uns vermittelt, sind unsere Pässe in den Himmel. Alles, was wir zu tun hätten, sei, ihren Aufträgen zu folgen, ihren Vorgaben gemäß zu leben, ihre Gesetze zu beherzigen und bestätigend auf ihre Verfügungen einzugehen.

 

 

 

Bei alledem wird das auf dem Spiel Stehende dramatisch erhöht durch die Erklärung etlicher Glaubensgemeinschaften, ihre Religion biete den einzigen Weg, um das zu erlangen, was man als „Erlösung“ bezeichnet.

 

 

 

Uns wird nahegelegt, dass wir, sofern wir nicht daran glauben, was sie lehren, sofern wir nicht deren Doktrin annähmen, sofern wir nicht ihren Kanon, ihr Glaubensbekenntnis und Credo als die Wahrheit, als die ganze Wahrheit und als nichts als die Wahrheit, bejahten, durch Gott zu ewiger Verdammnis verurteilt würden.

 

 

 

Dies steht unter den Gläubigen in jenen Glaubensgemeinschaften nicht in Frage: Wir müssen an Gott glauben und Gott auf eine gewisse und bestimmte Weise verehren, anderenfalls ist unsere ewige Seele auf ewig dem Untergang geweiht.

 

 

 

Nun kommt Das Große Was Wäre Denn Wenn …

 

 

 

Was wäre denn, wenn es Gott nicht nötig hätte, angebetet zu werden, und wenn er es nicht nötig hätte, dass Menschen auf die eine oder andere bestimmte Weise an Gott glauben?

 

 

 

Was wäre, wenn es Gott allemal und insgesamt nicht nötig hätte, dass Menschenwesen an ihn glauben?

 

 

 

Würde dies einen Unterschied erbringen? Spielt das eine Rolle? In der Gesamtanlage der Dinge, hätte dies die eine oder andere bedeutsame Auswirkung in unserem planetaren Erleben?

 

 

 

Ja, natürlich wäre das der Fall.

 

 

 

Sofern wir von dem Gedanken ablassen, der eine Weg sei der einzige Weg, um Gott zu huldigen und um in den Himmel zu kommen, würde die spirituelle Selbstgerechtigkeit, welche in dem menschlichen Erlebnisfeld was Gott angeht zutiefst eingebettet ist, praktisch verschwinden.

 

 

 

Und unter Nichtvorhandensein jener Selbstgerechtigkeit kämen letztlich all die Religionskriege und Kämpfe zwischen den Glaubensgemeinschaften, all das gnadenlose und sinnlose Morden, was über Jahrtausende die Buchseiten der Menschheitshistorie beschmutzt hat, gleicherweise zum Verschwinden.

 

 

 

Falls unser Empfinden derart wäre, wir brauchten nicht einmal an Gott zu glauben, damit uns Gott Zuhause willkommen heiße, könnten wir alsbald auf einen jeden Glauben an Gott, zu dem wir uns angehalten sehen, ihn zu entwickeln, zugehen – falls wir denn tatsächlich beschieden, einen jeden derartigen Glauben allemal mit offenen Armen zu begrüßen – und falls wir dieses als einen Ausdruck reiner Freude und gänzlicher Verwunderung zur Ausführung brächten, und nicht als einen Auswuchs aus Angst oder als ein Erzeugnis ausgehend von Beklommenheit.

 

 

 

Ein Nichtvorhandensein von Furcht davor, was denn erfolgen werde, sofern wir nicht ein Bekenntnis ablegen für einen Glauben an Gott, würde das Ende aller auf Angst fußenden Religionen bedeuten. Ja, in der Tat, sowie die Liebe-Mich-Anderenfalls-Aber-Drohung aus unserem Erleben Gottes herausgenommen wäre, würde sich unsere gesamte Beziehung mit Der Göttlichkeit dramatisch umgestalten, es würde uns in eine ungekünstelte Freundschaft mit Gott überstellen, und bei der unser „gequältes Erbeben“ durch unsere Ermächtigtheit ersetzt würde.

 

 

 

Auf einer anderen Ebene, falls wir den Gedanken innehielten, Gott habe keinen Bedarf an unserer Huldigung, würde unsere Spezies aufhören, die ganze Auffassung von „Verehrung“ als eine gute Sache zu betrachten – sie würde unser Verehren vielmehr, richtigerweise, als die Art Untertan-Machen des menschlichen Tätigseins ansehen, welche unsere eigene göttlich gespendete Herrlichkeit verleugnet – um einmal nicht davon zu reden von unserer eigenen Präsenz in dem, was wir unserer Aussage nach verehren.

 

 

 

Dieses Hochheben des Menschen-Selbst an seinen rechtmäßigen Platz überwältigenden Miteingeschlossenseins in den Ausdruck, welcher Gott ist, gestaltet der Menschheit grundlegende Identität um, sie wandelt das Verständnis unserer Spezies und das Zum-Ausdruck-Bringen ihrer selbst. Und es würde jene Bewandtnisse dermaßen vollauf verrichten, dass aus dem menschlichen Erlebensfeld für immer eigennütziges, schädigendes, heimtückisches oder übelwollendes Verhalten beseitigt und zum Verschwinden gebracht würde.

 

 

 

Wir würden auf einen Schlag erkennen, wer wir wirklich sind, und wer jeder sonst ist, und wir würden mit uns selber und mit einem jeden anderen einen weidlich anders aufgestellten Umgang pflegen.

 

 

 

Dies hat, ja, in der Tat, innerhalb der Zivilisationen aller hochentwickelten Seinswesen im Universum stattgefunden. Die Wirkung eines solchen Wandels in den Glaubensüberzeugungen auf dem Planeten bestünde, zumindest, darin, „die Zivilisation zu zivilisieren“.

 

 

 

Gott hat uns von Anbeginn an wissen lassen, und dies wird uns nach und nach jeden Tag klarer, dass die Althergebrachte Kulturelle Erzählung der Menschheit über Gott, Gott stelle das Erfordernis auf, dass wir ihm huldigen, dass wir an ihn glauben, und dass wir uns Gott in einer bestimmten und ausgemachten Weise nähern, geradewegs und schlicht inakkurat ist.

 

 

 

Es ist nunmehr in Ordnung, diese althergebrachte Lehre aus unserer laufenden Erzählung herauszunehmen, und mithin aufzuhören, dieses uns und unseren Kindern zu erzählen.

 

 

 

Gott macht sich nichts daraus, welcher Religion wir angehören (oder ob wir überhaupt einer Religion angehören). Religionen sind die Erfindungen und Übereinkünfte der Menschheit. Gott nimmt es nicht für wichtig, was wir über Gott glauben (oder ob wir überhaupt an Gott glauben). Glaubensvorstellungen sind Erfindungen und Konventionen der Menschheit.

 

 

 

Gott setzt nicht auf uns, dass wir ihn mit etwas versorgen, was Gott nötig habe (weil Gott überhaupt nichts bedarf). Bedürfnisse sind Erfindungen und Konventionen der Menschheit. Die Nachfrage, gehuldigt zu werden – (um von dem Gebot, geliebt zu werden, einmal soeben nicht zu reden) –, kann ausschließlich die Charakteristik eines innerlich haltlosen, unerfüllten, gebieterischen, tyrannischen Machthabers sein – was unmöglich die Abschilderung des Gottes dieses Universums darstellen kann.

 

 

 

Die Notwendigkeit, die Annäherung in einer einzigen und einer spezifischen Weise zur Ausführung zu bringen, jedes anders aussehende Herangehen (einerlei wie ernsthaft das Motiv ist, einerlei wie rein das Ansinnen, einerlei wie beschwerlich das Bemühen ist) für nicht bloß ungenügend zu erklären, sondern für einen Beweggrund herzunehmen für Richten, für Verurteilung und Verdammung, dies alles kann schier die Charakteristik eines vollauf unvernünftigen, ungemein unduldsamen, lächerlich überempfindlichen, unglaublich kleingeistigen und irrsinnig drakonischen Despoten sein – was unmöglich die Abschilderung des Gottes dieses Universums darstellen kann.

 

 

 

Die Anschauung, Gott verlange es uns ab, geliebt zu werden, entbehrt jedweder Vernunft und Logik. Indessen wird sie von Vielen aufrechterhalten … denn es steht darin, was als Die Umfassendsten Gebote“ ausgezeichnet wurde, geschrieben: „Du sollst lieben den Herrn deinen Gott mit all deinem Herzen, mit all deiner Seele und mit all deiner Macht.“

 

 

 

Lasst es mich demnach deutlich und unzweideutig zum Ausdruck bringen: Der Gott dieses Universums benötigt oder bedarf – ob des Seiens Gottes – keiner Verherrlichung durch irgendwen.

 

 

 

Genauso wenig hat der Gott dieses Universums – ob des Seiens Gottes – nichts zu verlieren, indem er eine jede Seele willkommen heißt, welche bei der Gottheit auf jedwedem und allerhand Pfad anlangt, und Gott ist nichts als außer sich vor Freude, sobald die eine oder andere Seele ihren Weg Nachhause zurückgefunden hat, indem sie ihre wahre Identität erkennt, sie bejaht und als gegeben annimmt.

 

 

 

Die Vorstellung, Gott weise Jeden ab, mit Ausnahme jener, die zu Gott auf einem einzigen und sonderlichen Pfad herankommen, ist einfach irrig. Sie setzt sich über alles rationale Denken hinweg und widerspricht spornstreichs der Bestimmung von Liebe.

 

 

 

Die gute Nachricht lautet, dass unsere Gottheit nicht „der Gott mit Handelszeichen“ ist. Gottes Liebe, Gottes Geltenlassen und Gottes Freude in uns sind nicht davon abhängig, was wir im Gebet an Worten in den Mund nehmen, welchen Namen wir im Flehen anrufen, oder welchem Glauben wir in hoffnungsvollem Empfinden anhängen.

 

 

 

In den Augen Gottes ist ein Jude ebenso gut wie ein Christ, ist ein Christ ebenso gut wie ein Muslim, ist ein Muslim ebenso gut wie ein Buddhist, ist ein Buddhist ebenso gut wie ein Mormone, ist ein Mormone ebenso gut wie ein Bahà'i, und ist ein Atheist ebenso gut wie der eine oder andere oder wie alle von oben.

 

 

 

Das Was IST, ist Das Was IST, desgleichen ist nicht dessen Istsein, wie auch nicht dessen Freude und Glückseligkeit, Istsein zu sein, auf irgendeine sonderliche Ausdrucksform in einer bestimmten Weise aufseiten irgendeines merklichen Parts des Istseins angewiesen.

 

 

 

Ja, lasst uns noch weiter gehen. Es besteht für Menschenseinswesen nicht einmal die Notwendigkeit, irgendeinen Glauben, ein Gott sei zugegen, innezuhaben, um alsdann Gottes Segnung zum Fließen zu veranlassen. Das Fließen der Segnungen Gottes ist Gottes größte Freude, und es ist ein Hergang, welcher ununterbrochen und ewig ist. Das hat in keiner Weise mit unserer Liebe für Gott zu tun, und es hat alles mit Gottes Liebe für UNS zu tun.

 

 

 

Noch einmal - dies gehört wohl für die Menschenwesen zu den schwerst entgegenzunehmenden Konzepten. Der größte Teil von uns ist anscheinend außerstande, die Auffassung zu bejahen, dass die göttliche Liebe freigiebig und unbehindert zu uns hin strömt, bar jedweder Ausnahmen, Erforderlichkeiten oder Bedingungstellungen.

 

 

 

Oder, in einer bemerkenswerten Umkehrung - Viele erklären, Gottes Liebe ströme freigiebig Allen zu, und Gottes Verdammung und Bestrafung Seiner Untertanen dafür, dass sie nicht an ihn glauben, oder für jedwede andere Missetat, seien eine vorgezeigte Demonstration Seiner Liebe.

 

 

 

Schier mittels einer dermaßen verschachtelten theologischen Architektur kann die Vorstellung eines freundlichen und guten Gottes konstruiert und bewahrt werden – obschon es bedenklich ist, ob eine solche Wahrung auf der Ebene erreicht worden ist, die sich jene Menschen, die diese Theologie errichtet haben, gewünscht haben können.

 

 

 

Es scheint Einem weitaus einleuchtender, dass die Idee eines freundlichen und guten Gottes schlicht durch die Religion verwirkt worden ist, und dass dies den Hauptgrund für die – millionenfach erfolgte – Zurückweisung der Vorstellung von irgendeiner Art Gott insgesamt ausmacht. Dieses gehört zu dem größten Leid, das die menschliche Rasse ereilt hat, denn es hat so viele Glieder dieser Spezies ihrer erhabensten Ressource beraubt, was jene Spezies selber unermesslich stark lahm legt.

 

 

 

Es ist für jene unter uns, die sich in dieser GmG-Gruppierung aufhalten, auf eine wundervolle Art und Weise von günstiger Wirkung, dass wir nicht die Idee von einem Gott verwirkt haben, der freundlich und gut ist, um uns die Auffassung eines Gottes insgesamt zu Eigen zu machen. Gespräche mit Gott hat es klar gestellt, dass Gott beides ist, freundlich UND gut … dass er immerfort gegenwärtig ist, in unserem täglichen Leben durch uns, in uns, ALS uns am Wirken.

 

 

 

Nichts wird durch diesen Gott benötigt oder von uns abverlangt. Wir haben von unserem Gott keine Erlasse empfangen … ausschließlich Einladungen.

 

 

 

Und daher verlängern wir am heutigen Tag ein weiteres Mal die Einladung … Schließe dich Gott an, um dein tägliches Leben just in der Weise ANZUGEORDNET ZU BEKOMMEN, wie du es möchtest. DIES ist es, was Gott sein größtes Glück zukommen lässt --- denn in diesem Augenblick hat Gott die Erfahrung, dessentwegen es das Leben Selbst gezeugt hat: Die Erfahrung von Göttlichkeit, Göttlichkeit, zum Ausdruck gebracht.

 

 

 

Just das ist es, was du bist: Zum Ausdruck Gebrachte Göttlichkeit. Die einzige übriggebliebene Frage heißt demnach: Wie viel GUTES siehst du dich imstande, entgegennehmen?

 

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Neale,

 

Auf S. 82 von GmG Buch 2 [engl. Ausgabe] ist zu lesen: „Wenn du an jemanden denkst, so wird er oder sie es empfinden, sofern diese Person empfindsam genug ist.“ Ich gehöre zu diesen Menschen, die das empfinden können. Ich war so erleichtert, diese Worte zu lesen, da ich bisher nie eine Erklärung für die „Gefühle“ hatte. Immer wenn ich versuchte, mit jemandem darüber zu sprechen, bekam ich gewöhnlich einen entleerten Blick erwidert.

 

 

Treten die Gefühle ein, so fühle ich mich sehr allein. Ich weiß, dass ich mich nicht einsam fühlen sollte, sofern das, was ich empfinde, die Energie von jemand anderem darstellt. Ich denke weiterhin, dies sollte mich dazu bringen, mich mehr mit Anderen verbunden zu fühlen, aber ich bin das nicht. Es ist so, als wäre ich der einzige Mensch, der einen schönen Sonnenuntergang erblickt. Von Zeit zu Zeit ist das überwältigend. Mir ist es nach jemandem, mit dem ich den Sonnenuntergang teile, mit dem ich mich über die Farben berede, ich möchte noch jemanden kennen, der ihn betrachtet.

 

 

Als ich zum ersten Mal die Worte auf Seite 82 las, dachte ich, zum wenigsten wäre mir nun klar, was mit mir vor sich geht, und darin lag ein gewisser Trost. Doch nun werden die Gefühle intensiver. Je näher ich an Gott gelange, desto stärker wird die Energie. Ich bin für jede Hilfe dankbar, die du mir dabei zukommen lassen kannst. Es ist mir nicht dienlich, diese Dinge zu ignorieren. Und wiewohl ich versuche, einfach mit dem Strömen zu gehen und dies als einen Part von wer ich bin anzusehen, und versuche, Trost zu finden darin, wenigstens zu wissen, was es ist, kann ich mir nicht helfen und fühle mich so, dass mehr an der Sache dran sei.

 

Mit Dank,

 

Debra, Kanada.

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Hi, Debra!

 

Gute Nachrichten! Was du fühlst, ist Liebe. Ich hasse es, derart vereinfachend zu sein, indes, das ist es. Es ist die Energie des Lebens, und diese ist reine Liebe. Du fühlst sie von anderen Menschen her kommen, auch dann, wenn sie sie nicht bewussterweise absenden. Du nimmst die Essenz von Wer Sie Sind, was ja Liebe ist, in Empfang. Du sagst: „Je näher ich an Gott gelange, desto stärker wird die Energie.“ Genau, Debra.

 

 

Jeder, der je wirkliche Nähe bei Gott erlebt hat, kennt das Phänomen, von dem du sprichst. Es ist, als wäre man mit der ganzen Welt in Liebe verfallen, und „es ist von Zeit zu Zeit Einen überwältigend“. Natürlich ist es dir nicht dienlich, es zu ignorieren. Das wäre so, als würdest du die eigentliche Essenz von Wer Du Bist ignorieren.

 

 

Da ist „noch mehr als das dran“. Der Grund freilich, weswegen du dich mit Anderen nicht mehr verbunden fühlst - dafür, dass du noch weniger davon erfährst, dass „da mehr dran ist“, als was da ist -, lautet, dass du dich nicht wirklich mit der zweiten Hälfte dieses Prozesses „in Schulterschluss gebracht“ hast, des Prozesses, den GmG als Synergistic Energy Exchange bezeichnet. Diese zweite Hälfte ist derjenige Teil des Prozesses, durch den du nach eigenem Belieben und bewusst die Energie und das Empfinden, die du jetzt in Empfang nimmst, aussendest.

 

 

Diese Energie kann absichtsvoll gesendet werden. Sende sie allen Menschen überallhin und all Jenen, deren Leben du berührst. Tue dies fortlaufend und durchwegs im Verlaufe der nächsten Monate, und recht bald wirst du finden, dass du dich mit Anderen mehr verbunden fühlst. Sodann wird das ganze Rätsel gelöst sein, und das, was einst ein Mysterium war, wird sich in reine Freude kehren, in reine Freude, Wer Du Wirklich Bist in Erfahrung zu bringen.

 

Viele Segenswünsche,

 

Neale.

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 623 [12.12.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [13.12.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=623

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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