GmG Bulletin # 632

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 632

 

13.2.2015

 

 

 

 

 

WAS LIEBE IST, UND WAS SIE NICHT IST

 

 

 

EIN BESCHEID ZUM VALENTINS-TAG

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

Unser Thema heute ist, passend zum Valentinstag …. LIEBE.

 

 

 

Am Valentinstag (vergiss nicht, dir diesen Tag zu merken, wenn du dich in einer engagierten oder bedeutsamen Beziehung befindest!), So dachte ich mir, könnte es für uns hilfreich sein, sich dieses Geschäft der Liebe einmal näher anzusehen, so, wie es in den Augen Gottes im Blick ist, und daher so, als was ich es als Ergebnis der Gespräche mit Gott-Dialoge zu verstehen erkannt habe.

 

 

 

Lasst mich euch zu verstehen geben, was das erste war, welches mich Gott über die Liebe lehrte. Gott unterwies mich, nicht darauf zu sehen, was Liebe IST, sondern darauf, was sie NICHT ist.

 

 

 

Hiermit nun möchte ich mich heute befassen. Lasst uns bei unserer Darlegung dieser wundervollen Thematik damit den Anfang nehmen, dass wir uns anschauen, was Liebe Nicht ist.

 

 

 

Und das erste, was sie nicht ist – sie ist kein GEFÜHL. Noch auch ist sie eine REAKTION auf ein Gefühl. Ebenso wenig ist Liebe mit BEDÜRFNIS durcheinander zu bringen. Liebe fußt nicht auf BEDINGUNGEN. Liebe hat genauso nie mit VERGEBUNG zu tun.

 

 

 

Nichts.

 

 

 

Aber auch gar nichts.

 

 

 

Sofern du demnach der Auffassung bist, du seist liebevoll, da du ja vergebest, denke noch einmal.

 

 

 

Also, in der Tat, es gibt eine Menge zu erkunden, eine Menge zu erörtern bei dieser Thematik namens LIEBE.

 

 

 

Lasst uns an der Stelle einsetzen …

 

 

 

Liebe ist eine ENTSCHEIDUNG. Sie ist eine WAHL. Sie ist eine AKTION. Sie ist das, was wir bescheiden zu tun, und sie ist die Richtung, wie wir uns aussuchen einzunehmen, wann immer wir an den Kritischen Kreuzungspunkten unseres Lebens anlangen --- was wir in unserem Leben durchaus fast täglich ein Mal tun.

 

 

 

Die Ausschlaggebenden Wegscheiden sind das, was Gespräche mit Gott auch die Wahlpunkte in unserem Leben nennt. Dies sind die Augenblicke, in denen wir entscheiden, Wer Wir Sind und Wer Wir Wählen zu Sein.

 

 

 

Wir können diese Entscheide Bewussterweise oder Unbewusst treffen. Die meisten von uns treffen sie zuallermeist Unbewusst. Spirituelle Evolution ist der Prozess, bei dem wir uns verlagern, diese Entscheidungen Bewusst zu fällen.

 

 

 

Gespräche mit Gott gab mir zu verstehen: “Ein jeder Akt ist ein Akt der Selbst-Definition.“

 

 

 

Dies bedeutet, jede einzelne Sache, die wir bedenken, äußern oder tun, definiert uns selbst, und verkündet uns – und einem jeden sonst, der dieses soeben miterlebt – Wer Wir Sind.

 

 

 

Der faszinierende Aspekt dieses Vorganges der Evolution ist der, dass wir diese Entscheidung im Voraus treffen können. Das meint, Selbst-Definition hat nicht eine REAKTION zu sein, sie kann eine WIDERSPIEGELUNG eines Bescheides sein, den wir zuvor einmal getätigt haben.

 

 

 

Sobald wir entscheiden, dass Wer Wir Sind LIEBE ist, beeinflusst, formt und erschafft jene Wahl – getätigt im Voraus von Momenten, Ereignissen, Situationen und Umständen in unserem Leben – in dramatischer Weise die Beschlüsse, die wir über die Gedanken, Worte und Handlungen, welche wir uns zu eigen machen, so wir uns durch unser Leben bewegen, fassen.

 

 

 

Sowie LIEBE kein GEFÜHL ist, sowie sie ebenfalls keine REAKTION auf ein Gefühl ist … ist sie eine HANDLUNG.

 

 

 

In romantischen Liebesbeziehungen hat nun zuallermeist – nicht immer, aber fast immer – ein gewisses Gefühl das gegebene zu sein, was die Dinge ins Rollen bringt.

 

 

 

Bisweilen bezeichnen wir dieses Gefühl als “Attraktion“ oder als „Chemie“. Chemie allerdings sollte niemals mit Liebe durcheinandergebracht werden. “Attraktion“ oder „Chemie“ ist nicht die Mahlzeit, die auf dem Herd am Kochen ist. Es ist das Feuer, nicht jedoch die Mahlzeit. Menschen, die die zwei durcheinanderbringen, handeln öfters Genährt-Werden gegen Verbrannt-Werden ein.

 

 

 

Wir erkennen nun, dass LIEBE kein Gefühl ist, sondern ein Bescheid. Worauf nun fußt jene Entscheidung? Es stünde ihr gut an, nicht auf BEDÜRFTIGKEIT zu beruhen, anderenfalls wirst du dich ebenfalls verbrennen.

 

 

 

Gespräche mit Gott warnte mich in unzweideutigen Begriffen davor, was sie als auf Bedürftigkeit gegründete Beziehungen benennt.

 

 

 

Ich habe darüber ja an dieser Stelle bereits früher gesprochen. Das sind Beziehungen, die darauf fußen, woran es uns unseres Erachtens MANGELE – und nicht darauf, was wir INNEHABEN.

 

 

 

Wahre Liebe bescheidet, alles miteinander zu teilen, was wir HABEN, und alles, was wir SIND. Verkehrte Liebe bescheidet, alles vom Anderen zu bekommen, was wir ENTBEHREN und was wir NICHT sind.

 

 

 

Natürlich fehlt es uns an NICHTS, und es gibt NICHTS, was wir nicht sind … ausgenommen, unsere Einbildungskraft hat es andersherum angestellt … und mithin gehen wir in die Welt hinaus, auf der Suche, die Lücken in unserem Erleben von uns selber aufzufüllen.

 

 

 

Dies geschieht, sobald wir in auf Bedürftigkeit fußende Beziehungen eintreten. Wir werden in Kürze bemerken, wie wir mit unseren Partnern Handelsbeziehungen zur Ausformung bringen.

 

 

 

Nationen erzeugen Handelsbeziehungen „Du gibst mir dies, und ich werde dir dafür das geben.“ Sobald Menschen derartige Beziehungen aufbauen, ist unser Denken in Begrifflichkeiten unterwegs, ob das, was wir bekommen, ausreichend sei, um in Gleichgewicht zu dem zu stehen, was wir zuwenden.

 

 

 

Und wir laufen wenige Tage vor dem Valentinstag herum und schauen uns nach der richtigen Grußkarte um: Liebster, Geliebte/r … der Tausch mit dir ist ungemein erträglich. Und ich möchte mit Dir bis zum Ende aller Zeiten den Handel treiben.

 

 

 

. . . das meint, außer, DU hältst darin ein, mit MIR Tausch zu veranstalten. Dann ist es mit dem Deal vorbei. Die Beziehung ist vorüber. Da sie darauf, was wir miteinander in den TAUSCH einbringen, GEGRÜNDET war.

 

 

 

Die gute Nachricht dabei ist, dass es Beziehungen, die auf diese Weise ihren ANFANG nehmen . . . so nicht zu BLEIBEN haben.

 

 

 

Wir können das Augenmerk bei unseren Beziehungen davon, was wir benötigen, wegbewegen, hin zu dem, was wir untereinander gemein haben. Damit setzen wir uns in Bewegung von der Verkehrten Liebe hin zur Wahren Liebe; von der Unvollkommenen Liebe hin zur Vollkommenen Liebe.

 

 

 

Vollkommene Liebe ist die Art Liebe, die Gott für uns hat. Dies ist eine Liebe, welche nicht auf BEDINGUNGEN gründet.

 

 

 

Liebe, welche mit Bedingungen verknüpft ist, ist eine Liebe, die besagt: „Ich liebe dich, FALLS ...“ In Gottes Liebe existiert demgegenüber kein Falls … Und es gibt kein FALLS in UNSERER Liebe, sobald wir Anderen mit der Art Liebe aufwarten, die Gott uns darbietet.

 

 

 

Das Problem freilich ist, wir können nicht glauben oder wir glauben nicht, dass Gott uns diese Art Liebe entgegenbringt.

 

 

 

Lasst mich direkt aus GmG-Buch Eins zitieren:

 

 

 

„Über Tausende Jahre hinweg haben die Menschen den Zusagen Gottes aus dem außerordentlichsten Grund nicht geglaubt: Sie waren zu gut, um wahr zu sein. Aus diesem Grunde habt ihr euch eine mindere Zusage ausgesucht – eine mindere Liebe.

 

 

 

Denn das höchste Versprechen Gottes entkommt der höchsten Liebe. Ihr indes könnt euch nicht eine vollkommene Liebe zu denken geben, und mithin ist ein vollkommenes Versprechen ebenfalls nicht denkbar. Desgleichen nicht ein vollkommener Mensch.

 

 

 

Demzufolge könnt ihr nicht einmal an euer Selbst glauben.

 

 

 

Fehlschlagen, an das eine oder andere davon zu glauben, bedeutet fehlschlagen, an Gott zu glauben. Denn der Glaube an Gott stellt den Glauben an Gottes großartigste Gabe her – an bedingungslose Liebe –, und an Gottes großartigstes Versprechen: an unbeschränktes Potenzial.“

 

 

 

Aus diesen Kundgaben in dem GmG-Text habe ich abgeleitet, dass wir alle das Potenzial haben, um eine Liebe zum Ausdruck zu bringen und zu erleben, welche unbegrenzt ist. Oder, wenn es euch danach ist, welche bedingungslos ist.

 

 

 

Und dieser Tage, während ich in den letzten Abschnitt meiner Zeit auf Erden eintrete und das Alter von 71 Jahren erreicht habe, ist dies das große Ziel meines Lebens. Ich möchte mehr davon zum Ausdruck bringen und erleben.

 

 

 

Ich habe zuvor in meinem Leben, so wie ihr alle das getan habt, das Aussenden von bedingungsloser Liebe zum Ausdruck gebracht. Ich habe sie bei Neugeborenen erlebt, und bei meinen Eltern (insbesondere, als sie älter waren), und bei bestimmten anderen Menschen in meinem Leben – bei meinen Kindern, bei meinen liebsten Freunden … manchmal gar bei meinen Lebensgefährten, obschon es sich hierbei um eine größere Herausforderung gehandelt hat . . .

 

 

 

. . . weil ich, das wird euch klar, von meinen Lebenspartnern ETWAS WILL. Mithin habe ich Bedingungslose Liebe erlebt, allerdings nicht immer einheitlich und widerspruchsfrei, und nicht annähernd mit so vielen Menschen, wie ich es gerne gehabt hätte.

 

 

 

Ich möchte gerne zu einer Stelle gelangen, wo ich einen Jeden ohne Beschränkung liebe. Ich bin überzeugt, dass es für uns möglich ist, uns zu dieser Ebene liebevollen Ausdrucks weidlich öfters zu erheben. Vielleicht eines Tages für immer und bei jedermann.

 

 

 

So wie es GmG ausdrückt ...

 

 

 

„Liebe ist die letztliche Realität. Sie ist die einzige. Das Alles. Das Empfinden von Liebe ist euer Erleben Gottes. In der allerletzten Wahrheit ist Liebe alles, was ist, alles, was war, und alles, was jemals sein wird.

 

 

 

Sobald ihr euch in Das Absolute hinein bewegt, rückt ihr in Liebe hinein vor. Das Gefilde des Relativen wurde geschaffen, damit Gott sich in der Lage sieht, Gottselbst zu erfahren. Dies veranlasst das Gefilde des Relativen nicht dazu, real zu sein. Jenes ist eine hergestellte Realität, welche du und Gott entworfen haben und welche du und Gott unausgesetzt weiterhin entwerfen – damit wir uns selber erfahrungsmäßig kennenlernen können.“

 

 

 

Und als was möchte uns Gott uns selber kennenlernen sehen?

 

 

 

Als Wer Wir Wirklich Sind.

 

 

 

Was soviel heißt wie, als Aspekte und Individuationen der Göttlichkeit

 

 

 

Und was ist Göttlichkeit in zwei Worten ausgedrückt? Bedingungslose Liebe.

 

 

 

GmG-Buch Eins gibt uns zu verstehen, und ich zitiere: „Gott hat eine Umgebung zu Wege gebracht, in der ihr entscheiden könnt, Gott zu SEIN, anstatt hier gesagt zu bekommen, ihr WÄRET Gott; in der ihr Gott als einen Akt von Schöpfung erfahren könnt, und nicht als eine Begrifflichkeit.“

 

 

 

Die Meister, die auf diesem Planeten gewandelt haben, sind diejenigen, die hinter das Geheimnis der relativen Welt gekommen sind – und die sich geweigert haben, deren Realität anzuerkennen.

 

 

 

Kurz gesagt, Meister sind diejenigen, die sich ausschließlich für Liebe entschieden haben. Bei einer jeden Gegebenheit, in jedem Augenblick und unter allen Umständen.

 

 

 

Ja gar, als sie umgebracht wurden, liebten sie ihre Mörder. Gar als sie verfolgt wurden, liebten sie ihre Unterdrücker.

 

 

 

Für die meisten unter uns ist dies außerordentlich schwierig zu verstehen, noch viel weniger, es nachzuahmen. Nichtsdestotrotz ist es das, was jeder Meister seit eh und je getan hat.

 

 

 

Es spielt keine Rolle, um was für eine Philosophie, Tradition oder Religion es sich handelt – das ist es, was jeder Meister zur Ausführung gebracht hat.

 

 

 

So wie es GmG zum Ausdruck brachte … und ich zitiere noch einmal:

 

 

 

„Dieses gehört für euch in aller Klarheit auseinander gelegt. Aber und abermals, ein ums andere Mal ist es euch aufgezeigt worden.

 

 

 

Über alle Zeitalter hinweg und alle eure Leben hindurch. Das Universum hat allerhand Findigkeit aufgebracht, um diese Wahrheit vor euch zu platzieren.

 

 

 

In Gesang und Erzählung, in Dichtung und Tanz, in Worten und in Bewegung – in Bildern, welche in Bewegung stehen, die ihr als Filme bezeichnet, und in den Ansammlungen von Worten, die ihr Bücher nennt.

 

 

 

Vom höchsten Berg herab ist es ausgerufen worden, vom niedrigsten Ort her ist sein Flüstern vernommen worden. Durch die Korridore jedweder menschlichen Erfahrung ist diese Wahrheit widergehallt worden: Liebe ist die Antwort.

 

 

 

In der Tat, Liebe ist alles, was es gibt.

 

 

 

Dann allerdings, wie steht es um Angst? Wie steht es um Wut? Wie steht es um Hass? Wie steht es um Böses? Wie steht es um Gewalt und Töten? Das kann doch ganz bestimmt kein Ausdruck von Liebe sein!

 

 

 

Doch, das ist es. Und hier nun ist die ungewöhnlichste, die verblüffendste, die am wenigsten erwartbare Botschaft in der Gespräche mit Gott-Bücherreihe zu lesen: Ein jeder Ausdruck des Lebens ist ein Ausdruck von Liebe.

 

 

 

Falls du nicht etwas lieb hättest, könntest du nicht etwas anderes hassen. Sofern du nicht etwas ungemein lieben würdest, könntest du nicht einmal anfänglich auf den Gedanken kommen, erbitterte Maßnahmen zu ergreifen, als Mittel dafür, es zu bekommen, es zu behalten oder es zu beschützen.

 

 

 

Sofern du nicht etwas ganz intensiv lieben würdest, könntest du nicht und niemals darüber wütend werden, zum einen, es nicht zu haben, oder zum anderen, es von ihr weggenommen zu sehen.

 

 

 

Diebe handeln aus Liebe. Sie lieben etwas so sehr, dass sie es unerbittlich haben wollen, und sie wissen um keinen anderen Weg, es zu bekommen, mithin rauben sie es.

 

 

 

Das gleiche stimmt ebenfalls für Leute, die Handlungen begehen, welche wir als „Verbrechen“ bezeichnen. Ja, entsetzlichste Verbrechen. Vergewaltigung. Mord. All das sind Akte von Liebe.

 

 

 

Zutiefst verdrehte Handlungen, auf jeden Fall. Aufs Äußerste unakzeptable Handlungen, ohne Frage. Von mir in keiner Weise stillschweigend gebilligt oder gutgeheißen oder entschuldigt, nicht von der Gesellschaft, oder von den Darlegungen in Gespräche mit Gott. Nein, nicht entschuldigt, allerdings einem Nachvollziehenkönnen zugeführt. Und damit auf eine neue Weise belassen.

 

 

 

Niemand tut irgendetwas, was nicht ein Akt von Liebe ist, wie immer entstellt und unannehmbar jener Ausdruck auch sein mag.

 

 

 

Um es noch einmal zu sagen: Sofern sie nicht irgendetwas lieb hätten, hätten sie ganz einfach nicht das getan, was sie getan haben.

 

 

 

Dies ist etwas, was Gott voll und ganz begreift. Gott sieht uns als kleine Kinder, und er hat die emotionale oder spirituelle Reife im Blick, welche vorhält, die Auswirkungen und die Konsequenzen unserer Handlungen vollauf zu verstehen oder uns um ihrer anzunehmen.

 

 

 

Und wir haben da einen winzigen Prozentsatz von uns vor uns, die Dinge tun, welche ganz entsetzlich außerhalb aller Maßstäbe liegen, welche völlig inakzeptabel sind, und welche von einem menschlichen Standpunkt aus gesehen unter keinen Umständen keinesfalls zu vergeben seien.

 

 

 

Es würde eines Heiligen bedürfen, um einige der Dinge, die etliche Menschen getan haben, zu vergeben . . .

 

 

 

. . . oder es würde vielleicht eines Gottes bedürfen, der derart heilig ist, dass Vergeben nachgerade nicht für notwendig befunden wird.

 

 

 

Denn die Botschaft hier lautet nicht, dass aus dem Blickwinkel Gottes alles vergeben werde, sondern dass LIEBE nicht durch VERGEBUNG zur Veranschaulichung gelangt – dass Liebe vielmehr nachgerade durch das Nichtvorhandensein irgendeines BEDÜRFTIGKEIT an Vergebung veranschaulicht an den Tag gebracht wird.

 

 

 

So schwierig es für uns sein mag, sich uns dieses zu eigen zu machen, alle Dinge treten aus einer einzigen Energie im Universum in Erscheinung, welche wir, in unserer Sprache, als Liebe bezeichnen, und was uns somit nachvollziehbar und einsehbar macht.

 

 

 

Und Verstehen wird im Göttlichen Geist an die Stelle von Vergebung gesetzt.

 

 

 

Selbst in dem deinigen geistigen Verstand ist dies das Gegebene. Du hast einem Kleinkind nicht zu „vergeben“, weil es am frühen Morgen dreimal schreit, da du begreifst, weswegen es das tut.

 

 

 

Du hast einem kleinen Kind nicht zu „vergeben“, weil es die Milch umgeworfen hat, während es sich nach dem Schokoladekuchen ausstreckte, da du begreifst, dass das Kind schier nach etwas langte, was es gerne mochte.

 

 

 

Du hast nicht einmal Erwachsenen gewisse Dinge, die sie anstellen, zu vergeben, Dinge, welche die Lage scheußlich oder schwierig machen, da du begreifst, weswegen sie so gehandelt haben, wie sie es getan haben.

 

 

 

Gott spricht in GmG davon: „Niemand tut etwas Unangemessenes, in Anbetracht seines Modells der Welt.“ Sobald du „deren Modell der Welt“ nachvollziehst, kannst du verstehen, dass du es nicht bedarfst, ihnen zu vergeben.

 

 

 

Ein weiteres Mal … Nachvollziehenkönnen nimmt im Sinn des Meisters die Stelle von Vergeben ein.

 

 

 

Der einzige Beweggrund, weswegen du etwas als „nicht zu vergeben“ bezeichnen könntest, ist der, dass du nicht nachvollziehen kannst, wie jemand so etwas tun vermochte.

 

 

 

Gott aber kann das nachvollziehen. Siehst du das? Es ist insgesamt sehr einfach. Gott versteht es.

 

 

 

Mit dem Verstehen geht nicht bloß das Fehlen eines Bedarfs an Vergebung einher, vielmehr kommt es zu einer bemerkenswerten Ebene an Gewahren, welche es uns stattgibt, die Aussage zu treffen: „Sowie wir über besseres Wissen verfügen, machen wir es besser“, zur Sprache gebracht in den wunderbaren Worten von Maya Angelou.

 

 

 

An diesem Valentinstag, und an allen Tagen für den Rest deines Lebens lade ich dich dazu ein, in eine Liebe hinein zu leben, welche grenzenlos, welche total, restlos, welche bar jedweder Erfordernisse, Erwartungen oder Bedingungen der einen oder anderen Art ist.

 

 

 

Erfreut euch mit eurem Geliebten, euch so Nahestehenden an einem wundervollen Valentinstag!

 

 

 

Mit aller Liebe,

 

Neale.

 

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Mr. Walsch,

 

Danke dafür, das Fahrzeug zu sein, mittels dessen das GmG-Material zu dem Rest der Welt gelangte. Es steht geschrieben, dass Viele berufen doch nur Wenige auserwählt sind. Es ist klar, dass Sie jemand sind, der erwählt wurde, oder vielleicht ist es genauer, zu sagen, Sie seien jemand, der ein Wahl trifft. Es steht auch geschrieben, es sei besser, ein Licht anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen. Nun, mein Freund, das Licht Ihrer Kerze hat schon über eine Million Seelen erfasst … und dies so Sie doch gerade erst mal damit begonnen haben.

 

Eigentlich habe ich eine Frage. Zudem liegt es mir daran, Ihren Beistand zur weiteren Klärung zu erbitten. In GmG spricht Gott durch Sie davon, dass es im Leben nichts per se zu lernen gibt. Wir sind hier, uns zu erinnern, zu erinnern wer und was wir wirklich sind. In GmG steht tatsächlich nichts Neues, so haben Sie es gesagt. Diese Mitteilungen sind uns immer wieder durch Gott übermittelt worden. Gleichwohl ist diese letzte Behauptung für mich neu. In der Tat so neu, dass sie einen großen Paradigmen-Wechsel darstellt. Das wurde mir gelehrt, und als spiritueller Berater, Lehrer, Heiler, etc. habe ich diese Lektion oft an Andere weitergereicht. Ich meine: dies ist hier »das Schulhaus namens Erde«, und wir sind hier, um unsere Seelen-Lektion zu lernen. Damit haben wir so lange zu tun, bis auch wir es gepackt haben. Dann schreiten wir zur nächsten Ebene voran, etc., bis wir schließlich wieder zur Quelle zurückkehren – das heißt, wir werden mit Gott wieder eins.

 

Man hört häufig, die Erfahrung sei der beste Lehrer. Das »Schule namens Erde«-Paradigma war nicht nur mein Verständnis und mein Glaube, es war auch meine Erfahrung. Das »Schule namens Erde«-Konzept funktionierte. Wie kann es in »Sich-Erinnern« überführt werden?

 

Aus diesem Grunde – wenn Sie so freundlich wären und Ihre Einsichten und Verständnisse mit mir teilten! Ich erbitte diese Hilfe nicht nur für mich, sondern auch für alle, die dieses Konzept innehatten, im besonderen meine geliebte Lehrerin. Sie ist ein wunderbarer Mensch, die mir zum Erwachen für den spirituellen Weg verhalf.

 

Harold, AZ.

 

 

 

 

  NEALE ANTWORTET

 

 

 

Lieber Harold,

 

 

Denke das Erinnern als eine Genesung vom Gedächtnisschwund (Amnesie). Die uns übergebene Amnesie beliefert uns mit einem fruchtbaren Feld, in das die Pflanzen neuer und frischer Erinnerungen eingebracht werden.

 

Gott trifft die Wahl, GottSelbst als den Schöpfer zu erfahren. Dafür, dass Gott GottSelbst als den Schöpfer erfährt, gilt es für Gott, in den Akt der Schöpfung einzutreten, denn der Schöpfer erschafft.

 

Nun bekommen wir hier ein Problem, da doch alles schon erschaffen ist, weswegen es ja auch nichts zu erschaffen gibt. In der Folge dessen – Gott möchte also eine Erfahrung machen, die zu haben für Gott unmöglich ist. Der Schöpfer ist darauf aus zu erschaffen, doch alles ist schon erschaffen, infolgedessen gibt es für Gott nichts zu tun.

 

In der Konsequenz – Gott hat ein Problem. In dieser Situation nun sagte Gott zu sich: »Oh, ich weiß, was ich tun werde, ich bringe die verschiedenen unterschiedlichen Teile von mir dazu zu vergessen, dass ich all diese Dinge erschaffen habe, und dann kann ich sie unaufhörlich und immer wieder erschaffen.«

 

Unsere selektive Amnesie, unser Vergessen hat also eine sehr göttliche Zwecksetzung. Würden wir alle uns stets daran erinnern wer wir sind, dann könnten wir nie sein wer wir sind. In der Seienshaftigkeit [‚beingness‘ – engl.] von wer wir sind, könnten wir nie erfahren, dies zu werden, vielmehr würden wir es stets eben sein, und es liegt im Werden von wer wir sind, dass wir Gott werden.

 

Gott ist darin gefangen - so wie es Allen Funt in ›Candid Camera‹ zu sagen pflegte - , ist gefangen im Akt ErSelbst zu werden. Gott ist gefangen im Akt SichSelbst zu erschaffen. Du kannst allerdings dich selbst nicht erschaffen, wenn du bereits weißt, wer du bist!

 

Um es wirklich ganz simpel zu machen, so, wie ich es in meinen Vorträgen damit halte - lasst uns mal davon ausgehen, dass es mein größtes Bestreben ist, 1,80 m groß zu sein. Wenn jemand daherkäme und mir sagte: »Hee, du bist bereits 1,80 m groß«, dann würde ich sagen (in weinerlicher, trauriger Stimme vorgetragen): »Sag das nicht, sag das nicht nocheinmal! Ich möchte davon nix wissen! Du hast keine Ahnung. Das einzige, was ich wollte, ist, 1,80 m groß zu sein. Ich wollte die Erfahrung machen, wie das zu schaffen ist, und nun kommst du lang und verdirbst mir alles, während du daherläufst und mir das erzählst.

 

Schau her, ich werde nun hier eine Pille schlucken, und damit dann vergessen, dass ich 1,80 m groß bin. Es mag sogar sein, dass ich vergesse, dass es so etwas wie 1,80 m-groß-sein überhaupt gibt! Ich möchte dieses ganze, verrückte Zeug vergessen, sodass ich absolut und vollkommen nichts mehr darüber weiß, sollte mich diese Frage wieder einmal überkommen. Und während ich es dann von neuem wieder erschaffe, dann verstehe ich im Zuge dessen auch: »Oh, ich war immer 1,80 m groß!« Doch in dieser Lage entgegne ich anschließend jenem Wissen mit Freude, und nicht mit Erbitterung.

 

Soweit eine kurze Darlegung des Grundes dafür, weswegen uns diese, wie ich es nenne, spirituelle Amnesie ereilte. Ich nenne es das Spiel Gottes, das Vergessen, Wiedereingliedern (Erinnern) [‚remembering‘ – engl.], Vergessen, Erinnern, was es dem Einatmen, Ausatmen Gottes stattgibt, ewig und für immer zu währen.

 

 

Mit segensreichen Grüßen, Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 632 [13.2.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [14.2.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=632

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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