GmG # 697

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 697

 

 

 

13.5.2016

 

 

 

Teil III: WORUM GEHT ES EIGENTLICH BEI DER ERFAHRUNG, DIE WIR HIER HABEN?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

es scheint, dass sich dieser Tage, mehr als jemals zuvor, die Welle der Ereignisse in dem Leben der Menschen, – sowohl global wie individuell – gegen uns kehrt. Krieg und unaussprechliche Gewalt quälen den Planeten. Feuersbrünste über ganze Landstriche, die Hunderte von Meilen verwüsten und Tausende obdachlos machen. Verbale Schikanierer und verletzende Demaggogen bewerben sich um höhere Ämter und finden Unterstützung bei Millionen jubelnder Menschen, sie führen Andere dazu, sich zu fragen: Sind wir dafür hierhergekommen?

 

Sind wir wirklich nichts mehr als eine Spezies fühlender Wesen, welche Amok laufen, welche unter der Erde Atombomben zünden, um unsere Unbesiegbarkeit zu beweisen, die das Leben eines Menschen mittels einer Injektion beenden, um unsere Rechtmäßigkeit an den Tag zu legen, die es in jeder Stunde bei Hunderten Kindern zulassen, an Hunger zu sterben, da wir eine globale Ökonomie verteidigen, welche einem Zehntel der Planeten-Bevölkerung Vorteile einfährt?

 

Haben wir unseren kollektiven Sinn eingebüßt, insofern als wir der Auffassung sind, Gewalt, die mit Waffen ausgeübt wird, sei dadurch, dass jeder auf der Welt eine Waffe trägt, zu stoppen? Sind wir unseres kollektiven Willens verlustig gegangen, insofern als wir ja keinen Weg finden, um die Aggression zu beenden, welche Flüchtlingskrisen hervorbringt und Millionen ihrer Heimat beraubt? Haben wir unsere kollektive Moral verloren, insofern als wir der Spaltung, der Rüdheit, als wir Beleidigungen und geschmacklosem verbalem Mobbing den Vorzug, zum Kennzeichen politischer Führung auszuarten, erteilen?

 

Ist dies, wirklich und wahrhaftig, das, wozu wir hierhergekommen sind? Zu bewaffneten, mit Siegerfaust auftretenden, verbal runtermachenden, das Kinn hervorschiebenden, großmäuligen Einschüchterern und schwerbewaffneten Tyrannen, die jenen mit Drohungen kommen, welche es wagen, dafür einzustehen, was mild, friedfertig und liebevoll ist?

 

Diejenigen, die Gespräche mit Gott gelesen haben, wissen, was Gott in jenem Dialog geäußert hat: „Die gute Nachricht lautet: Ihr habt nicht durch die Hölle zu gehen, um in den Himmel zu gelangen.“

 

Oh, ja? Gut, du kannst mir das nicht beweisen“, werden einige unter uns versucht sein zu sagen. Aber es stimmt. Und es gibt da jene unter uns, die Belege dafür sind.

 

Wir können zu jenen gehören. Dies ist die Zusage Des Göttlichen.

 

Dies sind die Worte, die ich gebrauchte, um den Teil II dieser ausgiebigen Serie an Beiträgen zu beenden. Jetzt möchte ich dies näher betrachten: Sofern es unter uns wirklich diejenigen gibt, die bewiesen haben, dass das Leben keine Höllen-Erfahrung zu sein hat, wie machen sie das? Was ist ihr Geheimnis?

 

Von gleicher Dringlichkeit – gibt es irgendeine Möglichkeit, ihr Geheimnis auf die Angelegenheiten der Welt im Großen in Anwendung zu bringen, um damit die scheinbar unmöglich-zu-Ende-zu-bringende kollektive Erfahrung gewaltsamer Konflikte zwischen Menschen und äußerster Missachtung der Fürsorge für den Heimatplaneten der Menschheit zu verwandeln?

 

Die Antwort auf die zweite Frage heißt: Ja; was es freilich braucht, ist ein Wandel im globalen Bewusstsein. Dies ist derart einleuchtend, dass ich es fast überhabe, es mich immer wieder sagen zu hören. Es scheint derart abgedroschen, dass es einen beinahe verlegen macht, es auszusprechen. Es klingt, sogar in meinen Ohren, ungemein vereinfachend. Dennoch bleibt es unumänderbar und unwiderleglich wahr.

 

Wie allerdings ist dies zu erreichen? Das ist die Frage. Oder, vielleicht mehr auf den Punkt gebracht: Ist es denn überhaupt erreichbar – bald genug erreichbar, um der Welt Gutes zukommen lassen zu können?

 

Haben wir unsere ganze Lebensart zu vernichten, und zu hoffen, dass die wenigen, die unser menschengemachtes globales Unheil überleben, endlich, zuguterletzt, ihren Blick darauf richten, was wir uns selber angetan haben, dass sie zugeben, dass wir es durch unsere jämmerliche Halsstarrigkeit, uns zu weigern, unsere Rolle bei alledem zu akzeptieren, getan haben, und dass sie unser kollektives Gewahren hinlänglich heben, um den Beschluss zu fassen, dass es um unser individuelles und kollektives Bewusstsein geht, was geändert gehört, bevor unsere kollektiv geschaffenen Ausgänge verwandelt werden können?

 

Die Evolution wird auf die lange Sicht sich der Dinge annehmen; haben wir allerdings weitere 5000 Jahre zu warten, bevor wir „bekommen“, was wir zu „bekommen“ nötig haben, um das hervorzubringen, was wir unserer Aussage nach als die Art und Weise, auf diesem Planeten zu leben, zu schaffen wünschen? Die Frage ist dringlich, weil es einsehbarerweise Naturwissenschaftler und Soziologen gibt, die uns anzeigen, wir hätten nicht noch weitere 50 Jahre, noch weniger: weitere 5000 Jahre, bevor unser gegenwärtiger Lebensstil unserer derzeitigen Lebensart ein Ende bereitet – wenn nicht gar dem Leben auf der Erde insgesamt.

 

Was ist also der Kniff dabei? Über welches Wissen verfügen jene, die einen Weg ausfindig gemacht haben, die Hölle aus ihrem Leben herauszunehmen, ein Wissen, welches wir nicht kennen; was tun sie, was wir nicht tun?

 

Die Antwort: Sie wissen, wie es ist, als Hochentwickelte Wesen zu leben. Sie entscheiden sich, nicht mehr länger wie Kinder zu leben. Sie sind spirituell gereift.

 

Spirituelle Reife ist kein Vorgang, der Zeit braucht. Sie braucht Sich-Verschreiben. Sie kann sich augenblicks mit einem tiefen Uns-Verschreiben an das Sich-Erinnern begeben. Ein Hochentwickeltes Wesen besinnt sich schlicht darauf, was bereits erkannt, indessen in Vergessenheit geraten ist.

 

Der Baum draußen vorm Fenster hatte nichts zu lernen, um eine mächtige Eiche zu werden. Alles, was er benötigt, war in dem Samen eingeschrieben, aus dem heraus es an den Tag trat. Und sofern Gott die Welt so liebt, wie er es tut, so er ja solches in den Samen eines Baumes einschreibt, sollte Gott dann erst recht nicht solches in dich einschreiben mögen?

 

In der Tat. So wäre es, und noch mehr als das. Denn was Gott in alle fühlenden Wesen hineingeschrieben hat, ist Bewusstsein. Das meint, die Befähigung, alles, was in dem Samen selbst chiffriert ist, zu erkennen – und zu erkennen, dass sie erkennen, indem sie sich erinnern. Demnach sind fühlende Wesen in der Lage, unversehens ihre Gänzlich Erinnerte Identität zu erinnern, anhand des Prozesses der von selbst sich auftuenden Demonstration.

 

Kinder stellen ihr Wissen, wer sie sind, aus eigenem Antrieb heraus – so lange bis man es ihnen ausredet. Die Herausforderung, der sich die Erwachsenen unserer Spezies gegenübergestellt sehen, lautet, sich in das, was sie von Anfang an wussten, hineinzureden, bevor ihnen eingeredet wurde, es zu leugnen, es zu sublimieren oder schlicht zu vergessen.

 

Erinnern, was sie von Anfang an wussten, und es demonstrieren, das war der Prozess und das Erzeugnis von Laotse. Das war der Prozess und das Produkt von Buddha. Das war der Prozess und das Produkt von Mose. Das war der Prozess und das Produkt der Mutter Maria. Das war der Prozess und das Produkt von Jesus. (Entsinne dich jetzt – im Alter von zwölf Jahren unterwies er im Tempel die Pharisäer, die voller Erstaunen die Frage gestellt hatten: „Wie kommt es, dass dieses Kind um diese Dinge Bescheid weiß?“)

 

Dies war der Prozess und das Produkt von Beatrice von Nazareth. Dies war der Prozess und das Produkt der Katharina von Genua. Dies war der Prozess und das Produkt von Mohammed. Dies war der Prozess und das Produkt von Hildegard von Bingen. Dies war der Prozess und das Produkt von Bahá'u'lláh.

 

Dies war der Prozess und das Produkt aller Großen Meister, ob männlich oder weiblich, ob in früheren Zeiten oder heutzutage, der sich durch die Welt bewegte, und der das so heute tut, auf eine solche Weise, dass sie nicht „durch die Hölle zu gehen“ haben, im den Himmel im Inneren zu erleben.

 

Sowie dies ganze Menschengruppen auf einen Schlag tun, erschaffen sie eine umfassende Gesellschaft Hochentwickelter Seinswesen. Uns ist in Gespräche mit Gott übermittelt, dass derartige Zivilisationen in unserem Universum existieren, und dass unsere Spezies auf diesem Planeten sich ebenfalls in eine solche kosmische Gesellschaft zu wandeln vermag.

 

Nachdem ich all das ausgesprochen habe, ist die Schlüsselfrage auch so noch nicht beantwortet. Was kann es veranlassen, was braucht es, um einen Wandel im globalen Bewusstsein zu schaffen? Die Antwort heißt: Betrachtung. Individuelle, und von Gruppen ausgeführte Betrachtung. Dies ist das Uns-Verschreiben, auf das wir zu drängen haben.

 

Wir müssen ein jedes Glied unserer Spezies drängen, sich ununterbrochener, stiller, gänzlich bedachter Beobachtung zu widmen. Etliche spirituelle Traditionen nennen solches „Präsenz“ oder „Aufmerksamsein“ oder „Gewahrsein“. GmG nutzt in diesem Kontext ein neues Wort – Beobachtung –, um der Schilderung dieser Art zu Seien Frische zukommen zu lassen.

 

Die Unterschiede zwischen menschlichen Kulturen und den Kulturen hochentwickelter Wesen, so GmG, ist, dass Hochentwickelte Seinswesen

 

1. voll und ganz beobachten

 

2. miteinander wahrhaft in Verkehr stehen und kommunizieren.

 

Sowie du voll und ganz beobachtest, siehst du Dinge rundheraus. Sowie du wahrhaft kommunizierst, sagst du Dinge rundheraus. Du siehst und sagst Dinge wie:

 

Sofern es deine Maßgabe ist, ein Leben bei guter Gesundheit und von langer Dauer zu leben, ist es beobachtbar, dass Verzehr von Fleisch, dass das Rauchen bekannter Karzinogene und das Trinken größerer Mengen nerventötender, gehirn-röstender Flüssigkeiten dafür nicht klappen. Dies ist bereits veranschaulicht worden.

 

Falls es dein Ziel ist, die Nachkommen bar aller Gewalt und Raserei großzuziehen, ist es beobachtbar, dass sie über Jahre hinweg direkt vor lebhafte Abbildungen von Gewalt und Wut setzen nicht funktioniert. Dies ist bereits veranschaulicht worden.

 

Falls es dein Ziel ist, dich fürsorglich um die Erde zu kümmern und mit ihren Ressourcen haushälterisch umzugehen, ist es beobachtbar, dass ein Handeln, als seien jene Ressourcen unbegrenzt, nicht funktioniert. Dies ist bereits demonstriert worden.

 

Falls es dein Ziel ist, eine Beziehung mit einem liebenden Gott zu entdecken und zu kultivieren, so dass Religion in den Bewandtnissen der Menschen einen Unterschied zeitigt, ist es beobachtbar, dass das Beibringen eines Gottes der Strafe und der entsetzlichen Vergeltung nicht funktioniert. Auch dies ist bereits an den Tag gelegt worden.

 

Alles, was du zu tun hast, ist, wach dabei zu sein, was du betrachtest, und daraufhin die Wahrheit darüber zu sagen. Beobachtung ist der Zuvorderste Beweggrund beim Wandeln des Bewusstseins, und Beobachtung ist der Zuvorderste Beweggrund beim Wandeln der Verhaltensweisen. Beobachtung ist das, was beides umgestaltet.

 

Es gibt jene Menschen, die sagen, Verhalten werde als ein Resultat von Änderungen im Bewusstsein geändert. Andere bringen die Auffassung ein, Bewusstsein werde als ein Resultat von Verhaltensänderung umgestaltet. Dies führt zu einer Variation der uralten Frage: Was kam zuerst, die Henne oder das Ei?

 

Sofern Verhalten als ein Resultat von Bewusstseinswandel geändert wird, wer verursachte die Umbrüche im Bewusstsein? Umgedreht, sofern Bewusstsein als ein Resultat von Verhaltensänderungen gewandelt wird, was verursachte jene Wandlungen im Verhalten?

 

Es ist aufschreckend - die Antwort ist für beide Fragen gleich: Beobachtung. Was indes veranlasst Beobachtung? Was veranlasst uns dazu, die eine Sache in Betracht zu nehmen und die andere nicht? Die Antwortet lautet – das sehnsuchtsvolle Verlangen. Uns verlangt es, uns das anzusehen, was wir anzuschauen brauchen, um das, was wir zu tun versuchen, auszurichten.

 

Falls wir versuchen, bei einem Geschäftsverkehr unbeschadet durchzukommen, braucht ihr bloß hinzuschauen, was aus allen Seiten, von vorne und von hinten, her kommend, euren Weg kreuzt. Ihr braucht nicht hinzusehen, was für Vögel am Himmel fliegen oder wie viele Gebäude nahebei stehen. Ihr habt rasch hinzugelernt, zu erkennen, wonach es einem sich umzutun gilt, sobald ihr erkennt, was ihr trachtet zu tun. Und falls euer Trachten lautet, zu „überleben“, können eure Beobachtungsfertigkeiten nachgerade scharfsinnig sein.

 

Was indessen, wenn Überleben nicht euren hauptsächlichen Belang darstellt? Was ist, wenn Überleben nicht einmal in Betracht genommen wird, vielmehr ausschließlich das, was euch Vergnügen einfährt, bloß das, was euch was ihr möchtet überbringt, bloß das, was euren derzeitigen Bedürfnissen dienlich ist? Nun denn - dann habt ihr ein Durcheinander, da ihr euch keines langfristigen Bedenkens der Ausgänge eurer kurzfristig angesetzten Handlungen befleißigt hattet.

 

Dies indessen tun ausschließlich Kinder. Oder, eine sehr, sehr junge Spezies, die nicht über die Nasenspitze hinaus sehen kann – oder sich schlicht weigert, hinzusehen.

 

So stehen die Dinge derzeit unter uns auf Erden. Indes ist auf lange und weite Bezüge gerichtetes Bedenken der Auswirkungen kurzfristiger Entscheidungen nicht der einzige Weg, um dieses Kopfüber-Eintauchen in den Abgrund umzudrehen. Ein restloser und gänzlicher Wandel im Denken – das meint, eine neue Manier des Denkens, eine andere Art Denken – könnte ebenfalls eine globale Transformation hervorbringen und die junge Spezies auf diesem fabelhaften Planeten hindern, sich selber auszulöschen.

 

Was wäre, wenn dein Glaube dahingeht, dass dein Überleben garantiert ist, dass du niemals „sterben“ wirst und kannst, und dass das, was du zu tun trachtest, überhaupt nichts mit dem Überleben zu tun hat, dass vielmehr alles damit zu tun hat, deine Wahre Identität und dein Wahrhaftes Selbst, mittels Veranschaulichung, kennenzulernen?

 

Was wäre, wenn du dahinter gekommen wärest, dass der „Grundlegende Instinkt“ nicht „Überleben“ lautet, dass er vielmehr der Impuls ist, die Göttlichkeit zu verkörpern, sie zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren? Könnte es sein, dass dies die Ursache dafür ist, weswegen wir hier sind? Könnte es sein, dass dies den Behuf allen Lebens darstellt, allerorts derzeit, in welcher Form auch immer es sich manifestiert?

 

Sofern dies als dein tiefes inneres Wissen ausgewiesen ist, sofern dies dein Gewahren ist, wird das, was du beobachtest, Wandel zeitigen. Und sowie dasjenige, was du beobachtest, Wandel bringt, werden sich dein Bewusstsein und dein Verhalten ändern – und nicht notwendigerweise in jener Reihenfolge. Ja gar, sie können sich beide gleichzeitig wandeln. Spontanerweise.

 

Dies bezeichne ich als Spirituelle Reifebeschleunigung. Sie ist, sowie du dich augenblicklich erinnerst, was du immer gewusst hast, was in dir eingeschrieben ist zu begreifen, was du imstande bist, zu tun und an den Tag zu legen, derweil du unter maximaler Kapazität operierst.

 

Auf einer körperlichen Ebene ist ein Beispiel dafür eine Person, die nicht schwimmen kann, die sich aber, sobald sie spontan aus einem Boot heraus springt, unversehens „erinnert“, wie es auszuführen ist, einen Säugling, der ins Wasser gefallen ist, zu retten. Oder, das Kind, welches nie Klavierunterricht hatte und sich hinsetzt und ein Klavierkonzert gibt – mustergültig. Derartiges augenblickliches Erinnern kann sich ebenfalls spirituell abspielen – und tut es für viele Menschen.

 

Die Frage heißt: Was kann uns veranlassen, in jenem Zustand des Erinnerns zu verbleiben? Und die Antwort heißt: In dem Zustand der Kenntnis dessen, was wir tatsächlich versuchen, hier im Laufe unseres Leben auf der Erde zu tun, verbleiben. Daraufhin, in dem Zustand der Beobachtung dessen verbleiben, was durch jene Kenntnis gefördert wird.

 

Alles steigt aus dem auf, was du zu tun versuchst; was deinem Verständnis nach deine Spezies zu erreichen sucht. Die Motivlage ist alles. Zielvorgaben bestimmen Ausgänge. Das Leben geht aus deinem Dir-Vornehmen hervor. Deine wahre Absicht ist in deinen Handlungen angezeigt, und deine Aktionen sind durch deine wahre Absicht bestimmt. So wie bei allem im Leben (und wie das Leben selber) – es ist ein Kreis.

 

Hochentwickelte Seinswesen sehen den Kreis. Menschliche Wesen nicht. Hochentwickelte Wesen gehen auf das, was so ist, ein; Menschen ignorieren es. Hochentwickelte Wesen sagen die Wahrheit, immerzu. Menschen sagen des öfteren Lügen, sich selber wie auch anderen. Hochentwickelte Wesen sagen eine Sache, und tun was sie sagen. Menschen sagen eine Sache und tun eine andere.

 

Dies führen Mitglieder einer Gesellschaft, geschaffen von Hochentwickelten Wesen, aus. In Teil IV dieser Serie wollen wir uns Hochentwickelte Wesen näher anschauen, wie sie leben und wie sie lieben, wie sie funktionieren und wie sie ihr größtes Begehren vollführen – und wie wir das gleiche tun können. Wir wollen die Zivilisationen der Hochentwickelten Wesen erkunden, und das Modell, was wir auf der Erde nutzen können, sollten wir denn den Bescheid erteilen, den derzeitigen Bahnverlauf der Menschheit zu ändern, weg von der Selbst-Zerstörung, hin zu der Selbst-Wiedererschaffung und Selbst-Verwirklichung.

 

Fürs Erste, befasst euch mit dem, was ich als den Brennenden Errichtenden Moment bezeichne. Stellt euch vor, dass ein Mann die Straße entlanggeht und ein Gebäude in Brand stehen sieht, die Flammen schießen aus den oberen Fenstern und aus dem Dach heraus. Und stellt euch vor, in einem der unteren Fenster erblickt er plötzlich eine Frau, die ein kleines Kind heraushält und schreit: „Bitte, bitte, helft uns!“ Der Mann eilt unverzüglich in das Haus, rennt die beiden Treppen hoch, findet die Frau und das Kind, und führt sie herunter und hinaus, bevor die Flammen die beiden erreichen.

 

Inzwischen ist sind Feuerwehr-Wagen da, ebenso die Medien. Sie bezeichnen den Mann als Helden, als ihn allerdings die TV-Sender interviewen, streitet er das ab. „Nein“, sagt er, „ich tat, was jeder tun würde.“ Und er liegt richtig. Neunzig Prozent der Menschen würden das gleiche tun. Sie würden nicht stoppen, um an ihr eigenes Überleben zu denken, da ihr zuvörderster Instinkt nicht Überleben ist, sondern der Impuls Göttlicher Liebe, welche überhaupt keine Gedanken an sich selber hat. Der Menschheit fundamentales Verlangen ist, Göttlichkeit zur Veranschaulichung zu bringen, und alles, was wir zu tun haben, um die Welt über Nacht zu verwandeln, ist, einen jeden Augenblick als einen Brennenden Aufbauenden Moment zu denken.

 

So denken, in einem gewissen Sinne, Hochentwickelte Seinswesen. Sie bedenken sich nicht zuerst selber, sondern den Anderen. Stets den Anderen, und stets das Kollektive. Inmitten dessen denken sie als erstes an sich selbst. Sie haben ganz einfach eine umfassendere definierende Bestimmung des Selbst.

 

All dies wird in wunderbar aufschlussreichen Einzelheiten in den abschließenden vier Kapiteln (18 bis 21) der Gespräche mit GottBuch 3 ausgeführt, für den Fall, dass du hineinlinsen möchtest, was in der kommenden Fortsetzung dieser Serie vor uns liegt.

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

 

 


Lieber NEALE … Hallo, Ich habe eine Frage zu etwas, was du geschrieben hast …

 

Du sagst: „GmG nennt die DNA unser Divine Natural Awareness [unser Göttliches Natürliches Gewahrsein]. Sie ist die Kodierung, die uns, falls wir ihr Folge leisten, zu unserem Ausdruck und unserer Erfahrung der Göttlichkeit leiten wird - - in uns, durch uns, als uns.“

 

Du redest ebenfalls davon: „Das Leben ist kein Prozess der Entdeckung, es ist ein Geschehen der Erschaffung.“ Es ist nicht an uns, „dahinterzukommen“ Wer Wir Sind, es ist an uns, zu „erschaffen“ Wer Wir Sind.

 

Also, ich bin verwirrt. 'Folgen' wir unserer Göttlichen Kodierung? Oder 'erschaffen' wir?

 

War mein Missbrauch in meiner Kindheit ein Ausdruck oder eine Erfahrung von Göttlichkeit? Oder habe ich ihn erschaffen, nicht anders wie bei dem Zwischenfall, als ich von einem Pferd im Gesicht getroffen wurde? Ist das nicht eine abwegige Wahl? Was dachte ich dabei?

 

Und, wer ist denn 'wir'? Wir – die menschliche Rasse? Wir – ein jedes Individuum?

 

Dankeschön, Candis

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Liebe Candis ..…

 

Danke für deinen Brief. Du stellst eine sehr angemessene und sehr interessante Frage. Die Antwort lautet – du tust beides. Du 'folgst deiner Göttlichen Kodierung' UND du 'erschaffst'. Du bist göttlich kodiert, zu erschaffen! Und damit befolgst du, sobald du erschaffst, deine Göttliche Kodierung!

 

Ich weiß, das, was ich als Nächstes sagen werde, wird schwer zu bejahen sein, aber es gab einen Grund, der im Himmel bekannt ist, für den Missbrauch in deiner Kindheit, und GmG sagt, dass „es keine Opfer und keine Schurken gibt“. Das muss bedeuten, dass wir uns auf irgendeiner Ebene zusammengefunden haben bei der Ko-Kreation dieses Erlebens - - ebenso wie du dich zusammen getan hast bei dem Erlebnis mit dem Pferd.

 

GmG sagt, dass nichts im Leben AN dir geschieht … dass alles DURCH dich geschehen ist. Es gibt einen Beweggrund, des Öfteren ist er für unseren Geist undeutlich, für alles, was sich in unserem Leben tut, er ist indes gleichwohl Teil der Agenda der Seele. In unserem Retreat Spirituelle Erneuerung unter dem Titel Soulogic sind wir Menschen behilflich, zu entwirren, worin dieser Beweggrund bestehen könnte. Wir helfen ihnen, ihr „unerledigtes Geschäft“ zuende zu bringen und alle noch bestehenden Wunden zu heilen, die im Geist, was vergangene Vorkommnisse in unserem Leben anbelangt, festgehalten werden.

 

Einer dieser Retreats wird in wenigen Wochen gehalten, im April. Du könntest ohne Weiteres Nutzen aus der Teilnahme ziehen - - und du kannst das, sei es, dass du persönlich daran teilnimmst, oder dass du via Internet dabei bist, was eine Fernsehübertragung der Veranstaltung in Echtzeit streamen wird. (Siehe die kurze Notiz weiter unten.)

 

Das 'wir', auf das in der Erklärung über „Wer wir wirklich sind“ Bezug genommen wird, ist beides, sowohl das kollektive „wir“ (das Gesamt der Menschheit), als auch das singulare „wir“ (damit bist du gemeint, und ich und alle Individuen).

 

Wundervolle Freundin, es tut mir leid, dass du in deinen ersten Jahren derartige Erlebnisse über dich ergehen lassen musstest. Jedoch bin ich mir so sicher, wie ich mir bei irgendwas sicher war, dass deine Seele aus allen ihren unvermuteten Begegnungen Nutzen gezogen hat – aus jenen, die du als 'gut', und aus jenen, die du als 'nicht so gut' bezeichnet hast.

 

 

In Liebe,

 

Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch 'Zuhause bei Gott'

 

 

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 697 [13.5.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [15.5.2016]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=697

 

 

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

 

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

 

 

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