GmG Bulletin # 645

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 645

 

 

 

15.5.2015

 

 

 

 

 

HOFFEN, GLAUBEN, WISSEN

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

GmG spricht von drei Ebenen des Gewahrseins, von denen her die meisten Menschen handeln: Hoffen, Glauben und Wissen. Alle Drei sind nützlich, alle sind schöpferisch (wie es jede mentale Aktivität darstellt), und alle sind mächtig.

 

Hoffnung, davon ist allgemein die Rede, hält die Leute am Leben. Hoffnung, dafür ist sie bekannt, ändert das Leben von Menschen. Und deswegen kann Hoffnung sehr mächtig sein. Indessen ist von den Dreien Hoffnung das am wenigsten effektive Werkzeug der Schöpfung.

 

Gott sagt, jeder Gedanke ist schöpferisch, und Hoffnung ist eine Form an Gedanken. Sie ist eine bestimmte Art, etwas anzuschauen. Sie ist eine Art, in deinem Geist einen Gegenstand oder eine Vorstellung zu halten. Doch ist sie, als hieltest du das Gaspedal zu einem Drittel heruntergedrückt, während du auf dem schnellsten Wege irgendwohin möchtest.

 

Wenn wir sagen, wir „hoffen“, dass etwas geschieht, dann sagen wir, wir wünschen, dass dies der Fall sein wird. Hoffen ist eine feine Art des Bittens. Eine Hoffnung ist eine Art „Spezial-Anfrage“ an Gott. Zu hoffen meint zu ersehnen. Sie ist eine Erklärung des Bestrebens unseres Herzens, und Streben ist die erste Ebene der Schöpfung.

 

Hoffnung ist gut, aber Hoffen ist beileibe nicht so machtvoll wie Glauben.

 

Glauben ist ebenso eine Form des Denkens. Auch Glauben ist eine bestimmte Art, die Dinge anzuschauen. Es ist eine Art, eine Sache oder Vorstellung in deinem Geist innezuhaben. Es ist, als würdest du das Gaspedal zu Zweidritteln heruntergedrückt halten – gar nicht so schlecht, falls du am schnellsten irgendwohin gelangen möchtest.

 

Während wir sagen, wir „glauben“, dass etwas passiert, sagen wir, wir haben den Eindruck, dass es passieren wird.

 

Glauben hat mit Bitten nichts zu tun. Glauben umgeht das Bitten. Es ist keine Spezial-Anfrage an Gott, vielmehr ein Annoncieren gegenüber Gott, dass wir davon ausgehen, unser Ansinnen werde erfüllt. Es ist eine Erklärung der vertrauenserfüllten Gläubigkeit unseres Herzens, und vertrauensvolle Gläubigkeit ist die zweite Ebene der Schöpfung.

 

Wissen ist gleichfalls eine Form des Denkens. Auch Wissen ist eine bestimmte Art, die Dinge anzuschauen. Es ist eine Art, eine Sache oder Vorstellung in deinem Geist innezuhaben. Es ist, als würdest du dauernd bei der Fahrt das Gaspedal durchgedrückt halten – was dir stattgibt, am schnellsten irgendwohin zu gelangen.

 

Sagen wir, wir „wissen“, dass etwas geschieht, dann bringen wir zum Ausdruck, wir sind gewiss darin, dass es geschehen wird. Wissen hat nichts mit Mutmaßen und ‚Annehmen, dass …’ zu tun. Wissen lässt das Vermuten links liegen. Es ist weder eine an Gott gesandte Anfrage, noch ein Annoncieren an Gott, wir würden vermuten, dass unsere Anfrage gewährt werde. Es ist eine Erklärung, dass Anfragen nicht einmal nötig sei. Es ist eine Erklärung über die Gewissheit unseres Herzens, und Gewissheit ist die erste Ebene der Schöpfung.

 

Zu hoffen - meint, sich danach zu sehnen, dass eine Sache passiert. Zu glauben - meint, darauf zu vertrauen, dass sie passieren wird. Zu wissen - meint, keinen Zweifel daran zu haben, dass sie passieren wird.

 

Während wir etwas „wissen“, müssen wir nicht vertrauen. Vertrauen ist nicht notwendig. Hoffen ist noch weiter weggerückt.

 

Halte ein frisches Ei einen Meter über dem Boden. Lass es fallen. Du brauchst nicht zu „hoffen“, dass es zerbrechen wird. Du brauchst nicht darauf zu „vertrauen“, dass es zerbrechen wird. Du „weißt“, es wird zerbrechen. Darüber gibt es keine Frage. Hoffen ist kein Teil der Gleichung.

 

Du kannst nicht einmal „in“ die Hoffnung hineingelangen, da das Gefühl der Hoffnung derart weit von der Ebene des Gewahrseins entfernt ist, auf der du dich in Bezug auf das Ei und den Boden befindest. Vertrauen ist nicht Teil der Erfahrung. Du brauchst nicht einmal an Vertrauen denken, da dein Gewahrsein gegenüber dem, was geschieht, während das Ei am Boden zerschellt, dich an einen Ort hinter dem Vertrauen versetzt. Dein Wissen setzt dich über die und jenseits der Hoffnung und des Vertrauens.

 

Nimm ein zweites frisches Ei. Halte es 12 Millimeter über dem Boden. Du kannst nun darauf „vertrauen“, dass es zerbrechen wird [falls Zerbrechen das ist, was für dich das Ei zu tun braucht; A.d.Ü.], aber du kannst es nicht „wissen“. Es könnte der Fall sein oder auch nicht. Es ist eine Angelegenheit höchster Wahrscheinlichkeit, deswegen solltest du zu dem Schluss kommen, dass dein Vertrauen am rechten Platz war. Doch du kannst dir nicht sicher sein. Du kannst nicht wissen.

 

Nimm ein drittes Ei. Halte es 4 mm über dem Boden. Du kannst nun „hoffen“, dass es zerbrechen wird – falls Zerbrechen das ist, was für dich das Ei zu tun hat. Du kannst nicht darauf „vertrauen“, dass es zerbrechen wird, und ganz gewiss wirst du es nicht „wissen“ können, dass es zerbrechen wird. Womöglich wird es das tun, womöglich nicht. Die Wahrscheinlichkeit für das eine oder andere Ergebnis ist nicht größer. Du kannst bloß hoffen.

 

Hoffen ist ein kleiner Teil des Glaubens. Glauben ist ein kleiner Teil des Wissens. Wissen ist ein kleiner Teil des Seins. Sein ist die höchste Form von Existenz. Es ist die reine Erfahrung des essentiellen Zum-Ausdruck-Bringens. Während jemand etwas „ist“, bewegt er sich hinter das „Wissen“, hinein in den reinen Ausdruck.

 

Mit Liebe,

 

Neale

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Neale,

 

ich hatte eine katholische Kindheit auf der South Side von Chicago, das ist eine andere Geschichte. Egal, deine Bücher halfen mir immens, als mein Leben nach einer Scheidung durcheinander geriet. Ich wurde offeneren Sinnes gegenüber Gedanken, die außerhalb meines Glaubens standen, in dem ich erzogen wurde.

 

Hier ist das Problem! Für die Christenheit brauchte es 2000 Jahre, dass sie in der Gesellschaft anlangte, bedeutet das, dass die Gespräche mit Gott-Bücher genauso lang brauchen? Ich hoffe nicht - ich bin der Gedanken in einigen Kirchen derart überdrüssig, die die Gemüter so vieler guter Leute vergiften. Ich bin nun bereit dafür, die Welt zu ändern.

 

Dankeschön, Tux, Arizona.

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

 

 

Liebe/r Tux .... Was bringt dich dazu zu denken, dass es für die Christenheit 2000 Jahre brauchte, um Schule zu machen? Die Christenheit “langte” fast auf einen Schlag “an”. Sie war eine der größten Religionen auf unserem Planeten nun über viele Hunderte von Jahren hindurch. “Gott Heute” (ein unglaubliches Buch, von dem ich wünschte, jeder hätte es gelesen) sagt klar voraus, dass die Menschheit innerhalb der nächsten 25-30 Jahre einen “neuen Gott” erschaffen wird. Ich habe einen Plan, um unserem Planeten die Neue Spiritualität innerhalb von zehn Jahren zu überbringen; um die Tür aufzustoßen zu dem, was “Gott Heute” voraussagt.

 

Es gibt etwas, was du jtzt im Augenblick tun kannst. Lies “Die Neuen Offenbarungen”, “Gott Heute” und “Was Gott Will”, sofern du es noch nicht getan hast. Dann lege diese Bücher in die Hände von so vielen Menschen wie möglich, so schnell du kannst. Stifte Ausgaben davon deiner örtlichen Bibliothek. Reiche sie unter Freunden weiter. Verschenke sie an Andere als Weihnachtsgeschenke. Lasse sie “zufällig” in U-Bahnen, Bussen und beim Friseur liegen. Verbreite das Wort. Teile die Konzepte. Berühre die Leben, wo immer du bist und wohin auch immer du gehst, mit dem Wunder der wahren und freudigen Botschaft Gottes.

 

Sei ein Bringer des Lichts. Tu, was du tun kannst. Du sprichst davon, du seist dessen überdrüssig, darauf zu warten, dass die Welt sich ändert. Entsinne dich deswegen: Die Zeit, die es braucht, ist die Zeit, die DU brauchst. Nimm dir nun Zeit, um ein spiritueller Helfer und ein wirklicher Botschafter der Neuen Spiritualität in unserer Welt zu werden. Es gibt viele Wege, auf denen du das tun kannst. Sei der Umschwung, den du gerne in der Welt vorkommen sehen möchtest.

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für mehrere Retreats der kommenden Monate

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 645 [15.5.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [16.5.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=645

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv; inzwischen hat es Neale aufgegeben),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

 

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

 

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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