GmG # 715

GmG Wöchentliches Bulletin # 715

 

16.9.2016

 

 

ICH HABE MICH WUNDERND GEFRAGT …

(die erste einer Serie von Erkundungen)

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

Ich habe mich gefragt …

 

1. Was könnte veranlassen, falls überhaupt etwas, dass die Welt ihre Auffassungen über Gott weitet und ausdehnt?

 

2. Was könnte veranlassen, falls überhaupt etwas, dass Menschenwesen ihre Verständnisse, was das Leben angeht, änderten?

3. Was könnte veranlassen, falls überhaupt etwas, dass du und ich unsere Gedanken über uns selber und darüber, wer wir in Beziehung zu einander sind, änderten?

IN KÜRZE: Was könnte unsere Spezies dazu veranlassen, falls überhaupt etwas, die Treiber unseres Verhaltens umzurüsten?

Eine Erörterung in vier Partien

DIES WIRD eine Erkundung in vier Teilen, um das herum gruppiert, was ich gelegentlich als 'behaviorifics' bezeichnete – die Ursachen und Ursprünge menschlichen Verhaltens. Ich möchte dies hier im Wöchentlichen Bulletin auseinanderlegen, um - offen gesagt - zu schauen, ob es aussagekräftig ist. Eure Kommentare und Reaktionen im Verlaufe dessen sind herzlich willkommen.

 

Die vier Gebiete des Erkundens werden sich darauf erstrecken:

 

Eine Erkundung, weswegen wir uns so verhalten, wie wir es gegenwärtig tun.

Eine Erkundung der Frage: Existiert irgendeine Nachfrage, unser laufendes Verhalten zu ändern?

Eine Erkundung dessen, was uns veranlassen könnte, unsere Verhaltensweisen zu ändern, sofern wir das Wollten.

Eine Erkundung der Rolle, die jedes Menschenwesen bei all dem Obigen spielt.

 

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1a. Was bewirkt Verhalten?

 

Die Ursache für Verhalten ist der Gedanke. Jedes Verhalten wird durch eine Idee angetrieben, die wir über etwas haben.

 

Jeder Gedanke ist Glaube. Jede Idee ist eine mentale Konstruktion, errichtet auf vorherigen mentalen Konstruktionen, die auf vorherigen mentalen Konstruktionen errichtet sind, .... die auf noch früheren mentalen Konstruktionen errichtet sind, die auf unseren frühesten Datenspeichern, wie die Dinge sind, errichtet sind.

 

Jeder Gedanke ist eine Erinnerung, eine zur Ausweitung geführte Erinnerung. In jedem Gegenwärtigen Augenblick ziehen wir eine Erinnerung eines Vergangenen Augenblicks heran und bringen ihn bei einem Künftigen Augenblick zum Einsatz. Das ist alles was geschieht; das ist der gesamte Prozess, den wir Entscheidungen Treffen nennen.

 

 

1b. Wo kommen Ideen her?

 

Jede Idee ist das Wieder-In-Ansatz-Bringen einer älteren Idee. So etwas wie eine Neue Idee gibt es nicht – obschon es so etwas wie ein Neues In-Ansatz-Bringen einer alten Idee gibt. Menschenwesen sind, ihrer innewohnenden Natur halber, nicht in der Lage, Neue Ideen zu haben. Das ist ihr ewiges Beschwernis, das ist ihr ewiges Handicap, trotzdem muss das nicht ihr ewiger Fluch sein. Denn, unterdessen sie nicht in der Lage sind, neue Ideen zu haben, sind Menschenwesen dazu fähig, eine endlose Vielfalt an Anpassungen - an Verschränkungen, an Wendungen und Modifizierungen - alter Ideen zu erzeugen. Und etliche dieser Umarbeitungen sind derart genial, dass sie als 'Neue Ideen' bezeichnet werden und den gleichen Wert zugeordnet bekommen.

 

Unter ihnen ist eine Form der Umarbeitung: die Ausweitung. Mir ist mitgeteilt worden, das, was die Welt zur Zeit brauche, sei eine unverzügliche Erweiterung ihrer Vorstellungen über Gott, über das Leben und über Ein Ander. Wir werden darüber an der Stelle reden. Doch zunächst ....

 

 

1c. Wann Ideen zu Glaubensvorstellungen werden

 

Eine Glaubensvorstellung ist eine zu Stein gewordene Idee. Sie ist nicht mehr länger biegsam. Sie ist nicht mehr länger dehnbar, flexibel oder plastisch in jedem Verständnis des Wortes. Sie ist ein Gedanke, der so lange im menschlichen Bewusstsein gehalten wurde, dass er nicht mehr länger eine „Idee“ genannt wird, vielmehr wird er als etwas bezeichnet, von dem wir sagen, wir 'wissen' es.

 

Ideen werden zu Wissen, sobald sie aufhören, sich auszuweiten.

 

Ideen werden zum Dogma, sobald sie anfangen, sich zusammenzuziehen.

 

Ein dicht zusammengezurrtes Dogma wird zur Doktrin.

 

Die Doktrin wird zur Glaubensüberzeugung, sobald das Herz sich zusammenzieht, um mit der Kleinheit des Geistes mitzuhalten. Sodann ist es der Fall, dass die Menschheit minder menschlich wird. Dann ist es, dass die Menschheit gefährlich wird. Dann ist es, dass die Menschheit in Not ist.

 

Jedwede „Glaubensüberzeugung“ ersteht aus kleinen oder geschlossenen Perspektiven – das ist die einzige Perspektive, die das geistige Bewusstsein ['mind' im Orig. - Th.B.] zu haben vermag. Dies deswegen – der Geist vermag nur das zu behalten, was er gesammelt hat. Er ist nicht in der Lage, Informationen oder Daten zu bewahren über etwas, dem er noch nicht ausgesetzt worden war.

 

Die Seele, andererseits, hat mit „Glaubensüberzeugung“ nichts zu tun. Sie hat nur mit „Wissen“ zu tun. Das geistige Bewusstsein „glaubt“, und die Seele „weiß“. Die Seele bewahrt alles, was sie gesammelt hat – und sie hat alles gesammelt. Die Seele weiß alles, was Gott weiß, denn die Seele IST Gott, in miniaturisierter Form.

 

Ideen existieren und können nicht in der Seele existieren. Allein die Wahrheit – was du „Was ist“ nennen magst – vermag in der Seele zu existieren. Reines Gewahrsein oder das, was man als Letztliches Wissen oder Christusbewusstsein bezeichnen könnte, ist alles, was in der Seele existiert. Unter diesen Gegebenheiten ist eine „Idee“ unmöglich. Alle „Ideen“, die irgendwie existieren können, sind „weiterverarbeitet“ ['prozessiert' im Orig. – Th.B.], sind erfahren und vollzogen. Nichts ist übrig, was zu tun ist. Nichts ist übrig, was zu denken ist. Nichts ist übrig, was zu erfahren ist. Gott, und die Seele, „sind dagewesen, haben es getan“.

 

Der einzige Weg für die Seele, ihre Erfahrung des Lebens in bedeutungsvoller oder freudiger Weise fortzuführen, wird sein, dass sie einen Weg für das Göttliche Seinswesen, das sie Ist, findet, ebendas zu „vergessen“, worum sie in aller Gänze weiß.

 

Ebendas hat sie getan. Sie hat einen solchen Weg ausgemacht. Wir nennen diesen Weg „Leben“.

 

Die Verkörperlichung ist der Weg, den die Seele für das Göttliche Seinswesen, das wir sind, geschaffen hat, um Ihre Göttlichkeit ein ums andere Mal zu erfahren, so, als hätte Sie es bis anhin noch nie erfahren. Der Prozess, vermittels dessen das Göttliche Seinswesen seine eigene Erfahrung wiedererschafft, wird ein Prozess genannt, den wir Gedanke nennen. Alles beginnt mit Gedanke.

 

Die drei Schöpfungswerkzeuge sind Gedanke, Wort und Tat. Unter jenen ist der Gedanke der Anstifter, der Urheber, die Primär-Kraft oder die Göttliche Schöpferische Essenz. Jede Erfahrung, die du hast, die du je hattest und haben wirst, ist zunächst im Gedanken geschmiedet. Sie ist nicht real. Sie ist schlicht dein Gedanke von ihr. Was immer „es“ ist, deine Erfahrung von „ihm“ ist nichts mehr als dein Gedanke über es, vermittels Handlung und Wort realisiert (real gemacht).

 

Doch dein Gedanke muss – er hat keine Wahl – aus der Datensammlung, die im Geist aufbewahrt ist, emportreten. Demzufolge ist deine Idee über jedwedes Energie aus der Vergangenheit über die Vergangenheit; sie hat mit alldem zu tun, was vergangen ist. Sie hat nichts mit dem Präsenten zu tun, auch kann sie das nicht, denn der Geist, das geistige Bewusstsein trägt keine Weise an sich, Das Was Präsent Ist wahrzunehmen.

 

Alldas stellt ein Reden in vielen Worten dar, ein Reden darüber, dass wir uns so verhalten, wie wir es tun, da dies die Art ist, wie wir uns immer verhalten haben – so weit zurück, wie wir uns kollektiv daran erinnern können. Die einzige Weise, wie wir je unser individuelles oder kollektives Verhalten ändern könnten, wäre, unser Denken über die Vergangenheit hinaus und hinein in die unbeeidigte Zukunft auszuweiten; hinein in das, was wir die „Zukunft“ nennen, von dem allerdings die Seele weiß, dass es ganz und gar nicht die Zukunft ist, sondern unsere stets-präsente Präsenz. Ich nenne das die Unrealisierte Präsenz. Das meint, Die Gegenwart, die nicht „real“ gemacht worden ist.

 

Um in diesen Ausdruck von Leben voranzuschreiten, haben wir uns von der Erfahrung zum Wissen hin vorwärtszubewegen – vom Feld der Energie, das dasjenige enthält, was wir getan haben, und was wir uns auf der Grundlage dessen, was wir getan haben, vorstellen, dass es wahr sei, hin zu dem Feld der Energie, das dasjenige enthält, von dem wir Wissen, dass es auf was IST gründet.

 

Dieses Energiefeld kann allein über das Portal der Seele betreten werden. Durch das geistige Bewusstsein [den Geist – ThB] ist das nicht möglich. Mit anderen Worten, um all das zu verstehen, was ich gerade an der Stelle gesagt habe, musst du von Sinnen, außer Verstandes sein.

 

Mehr darüber in der nächsten Woche, wo wir unsere Serie über „behaviorifics“ fortsetzen werden, und wann wir uns anschauen wollen, was, wenn überhaupt, unsere angeblich „unerwünschte“ Realität verändern könnte. Ich meine, ich kenne niemanden, der/die sagt, er oder sie wolle oder erstrebe eine Welt von der Art, wie wir sie zur Zeit erschaffen – allerdings scheinen wir, scheint jeder unter uns, nicht zu wissen, wie die Dinge zu ändern sind, zu ändern in einer größeren materiellen Weise, in einer tatsächlich bedeutungsvollen Weise, in einer lange-währenden oder wahrlich Leben-verändernden Weise, in einer Erfahrungen-umwandelnden Weise, die das Gesamt der Menschheit anrührt und uns zuguterletzt vom Konflikt, von der Gewalt, vom Elend, vom Herzeleid, vom Leiden, von der Unterdrückung, von der Unterwerfung und von der Depression wegführt – von alldem, 'von alldem', über das uns durch jeden spirituellen Meister, der je über diesen Planeten gewandelt ist, gesagt wurde, wir könnten es los werden, sofern wir es bloß wollten.

 

Lasst uns anschauen, wie das erfolgen kann, sollen wir das? Lasst uns diese Erkundung in den vor uns liegenden Wochen anstellen.

 

 

Mit Umarmen und Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale ... In meinem Leben herrscht derzeit eine beträchtliche Traurigkeit, während ich mir die beiden größeren politischen Parteien in den USA ansehe, die sich in fast jeder Angelegenheit unter der Sonne in den Haaren liegen; nicht bloß das Schuldenproblem und wie es zu lösen ist, sondern bei allem. Sind die USA schlicht politisch funktionsgestört geworden. Ich war nicht dauernd mit Allem Amerikanischen einverstanden, jedoch hielt ich an dem Gedanken fest, dass die US-Demokratie eine Chance hat, unterdessen sie keineswegs vollkommen ist, zu den besten Regierungssystemen in der Welt zu gehören – jetzt aber bin ich mir da nicht mehr so sicher. Womöglich ist eine sogenannte 'milde Alleinherrschaft' letztlich das Bessere. Gibt es, aus einer GmG-Sicht, für alle politischen Probleme der Welt von heute eine Lösung? Weil, so sehe ich das -- falls die Lösung der Vereinigten Staaten für den gewöhnlichen Mann, für den alltäglichen Menschen, nicht klappt, was wird denn dann funktionieren? Danke dafür, dass du, aus einer GmG-Perspektive heraus, einen Blick auf dieses Anliegen von mir wirfst.

Herzliche Grüße,

Carl L.M. (kein Bürger der USA)

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Lieber Carl ... Ich sehe das gleiche Problem wie du, natürlich. Und bei uns allen ist das so, ganz bestimmt. Aus einer GmG-Perspektive ist die Lösung recht simpel: es geht darum, sich den Problemen der Menschheit auf jener Ebene zu nähern, auf der sie existieren. Das Problem in der Welt heute ist ein spirituelles, Carl. Und die Lage, in der wir uns befinden, ist die, dass wir versuchen, das Problem der Welt auf einer jeden Ebene zu lösen, außer auf der Ebene, auf der es existiert.

 

Wir machen Anläufe, es zu lösen, als wäre es ein politisches Problem, aber es ist kein politisches Problem. Und somit legen politische Machenschaften dem Problem schier, wenn's hoch kommt, einen Notfallverband an. Danach taucht das Problem erneut auf. Es möchte nicht fortgehen. Demnach sagen wir: "Okay, dies ist kein politisches Problem. Es muss sich um ein ökonomisches handeln ..." Wir sind es gewohnt, auf diesem Planeten ökonomische Macht dafür einzusetzen, um die Dinge herumzuschubsen, und um zu versuchen, rechteckige Pflöcke in einem rundem Loch passend unterzubringen. Anders gesagt, eine Lösung zu erzwingen.

 

Also machen wir uns dran und versuchen, das Problem zu lösen, als wäre es ein wirtschaftliches Problem, freilich ist es das nicht. Wirtschaftliche Manöver – dafür Geld aufbringen, oder Geld davon fernhalten (wie es Sanktionen darstellen) --- legen dem Problem schier einen Notverband an, wenn's hoch kommt. Danach taucht das Problem von Neuem auf. Es möchte nicht weggehen.

Demnach sagen wir: "Okay, dies ist kein ökonomisches Problem. Es muss sich um ein militärisches Problem handeln ..." Wir sind es gewohnt, auf diesem Planeten militärische Macht dafür einzusetzen, um die Dinge herumzuschubsen, und um zu versuchen, rechteckige Pflöcke in einem rundem Loch passend unterzubringen. Anders gesagt, eine Lösung zu erzwingen.

 

Also machen wir uns dran und versuchen, das Problem zu lösen, als wäre es ein militärisches Problem, freilich ist es das nicht. Demhingegen legen militärische Interventionen dem Problem schier einen Notverband an, wenn's hoch kommt. Danach taucht das Problem von Neuem auf. Es möchte nicht weggehen. Also sagen wir: "Okay, dies ist kein leichtes Problem. Hier geht es um eine lange, schwere Plackerei. Viele Menschenleben wird es kosten bei dem Bemühen, dieses Problem zu lösen. Wir werden aber nicht aufgeben. Wir werden dieses Problem lösen." Ihr seht, wir sind an den Versuch recht gut gewöhnt, Lösungen zu erzwingen. Gleichwohl sind Lösungen, die erzwungen sind, niemals Lösungen. Sie sind schier Aufschübe.

 

Kennst du die Definition von Wahnsinn, Carl? Wahnsinn, Carl, ist es, das gleiche aber- und abermals zu tun, in der Erwartung, ein anderes Resultat zu erzielen.

 

Die Traurigkeit der Menschheit lautet, dass wir immerzu bereit sind, uns anstelle von Lösungen mit Aufschüben zufrieden zu geben. Lediglich primitive Kulturen und primitive Seinswesen tun das. Höher entwickelte Wesen würden sich niemals bei der Lösung ihres größten Problems mit einer Verschiebung über den Zeitraum von zehntausend Jahren abfinden. Wir haben uns hier auf der Erde niemals wirklich dem größten Problem der Menschheit frontal gestellt. Ja, Carl, wir machen immer noch Anläufe, das Problem der Welt auf einer jeden Ebene zu lösen, ausgenommen auf der Ebene, auf der es existiert.

 

Das Problem, Carl, ist ein spirituelles. Es hat damit zu tun, was die Menschen glauben. Es hat damit zu tun, was sie über das Leben, über Gott, und, das Wichtigste dabei, was sie über sich selber glauben.

 

Dieses Problem der Glaubensüberzeugungen erschafft einen Zustand der Hoffnungslosigkeit, der Hilflosigkeit, der Wut und der Rebellion. Jene Beschaffenheit erzeugt eine Sachlage --- erzeugt unvermeidlich eine Sachlage --- durchgebrannter Gewalttätigkeit. Das Problem der Glaubensüberzeugungen ist ein Problem, bei dem wir alle, Carl, Pate standen, es zuwege zu bringen. Dies ist die Wahrheit, da wir Alle, ein Jeder unter uns Glaubensüberzeugen haben. Und wir alle reichen jene Glaubensüberzeugungen an Andere weiter, an unsere Kinder und Enkel, an unsere Nachbarn und Freunde. Wir tun uns zusammen, um eine Kulturelle Erzählung zu schaffen, Carl ... und jene Kulturelle Erzählung ist das, was die Gegebenheiten erschafft, die die Sachlagen erschafft, die wir versuchen, zu tilgen und zu umgehen. Wir sind aber außerstande, sie zu beseitigen, und wir sind außerstande, sie zu umgehen, solange wir nicht die Glaubensüberzeugungen beseitigen und umgehen, die sie erschaffen haben.

 

Und dies, Carl, ist UNSERE Arbeit. Dies ist UNSER Job. Wir müssen die Kulturelle Erzählung ändern, die die Bedingungen erschufen, welche die Sachlagen erschufen, die wir zu vermeiden suchen. Jedoch werden wir das nie tun, jedoch werden wir nimmer dazu in der Lage sein, solange wir uns weigern, unsere eigene Zuständigkeit in der Angelegenheit anzuerkennen. Es sind WIR, Carl, die eben die Glaubensüberzeugungen innehaben, die wir innehaben, welche wiederum die Kulturellen Erzählungen erschaffen, die die Spirale am Laufen halten. Wir, ALLE unter uns – diejenigen mit eingeschlossen, die Gewalt einsetzen, um ihre Unzufriedenheit zu verkünden und herauszuschreien – müssen UNSERE KULTURELLE ERZÄHLUNG ÄNDERN, müssen UNSERE GLAUBENSÜBERZEUGUNGEN UMGESTALTEN, sofern wir diesbezüglich in Erwartung stehen und eine ÄNDERUNG IM VERHALTEN DER MENSCHHEIT zu sehen hoffen.

So einfach ist es, und so umfassend ist es.

 

Es IST komplex, und ich meine es nicht anders und möchte es nicht anders angezeigt wissen. Lasst uns hier nichts vormachen. Dies ist ein aus mehreren Teilen bestehendes, ein vielschichtiges Problem. Aber es ist nicht unlösbar. Dennoch müssen wir die Natur des Problems begreifen, bevor wir es zu lösen vermögen.

 

 

Mit besten Gedanken,

 

Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch 'Zuhause bei Gott'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 715 [16.9.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [17.9.2016]

 

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=715

 

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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