GmG Bulletin # 576

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 576

 

 

 

17.1.2014

 

 

 

Können wir miteinander reden?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Es kann infragestellend sein, weiterhin positiv zu sein, während wir uns jede Woche die Nachrichten anschauen, die es zu Schlagzeilen bringen.

 

 

 

Sei es, es geht um das fortdauernde Desaster in Fukushima, sei es die massive Wasserverschmutzung durch chemische Verunreinigung in West Virginia, sei es Nigeria, welches ein Gesetz erlässt, das für homosexuelles Verhalten jedweder Art (oder gar bei Bildung homosexueller Zusammenkünfte, wie etwa das Zusammenkommen in einem Club, oder gar das Zur-Sprache-Bringen von Homosexualität wie bei einem Artikel wie diesem) 14 Jahre hinter Gittern vorsieht.

 

 

 

In was für einer Welt leben wir? Was für eine Art Welt erschaffen wir? Stärker auf den Punkt gebracht: Was für eine Art Welt wollen wir?

 

 

 

Und vielleicht noch mehr auf den Punkt gebracht: Was kann, falls denn überhaupt, jeder von uns damit zu schaffen haben?

 

 

 

Dies ist für Menschen aus der ganzen Welt zur Frage des Tages geraten, Viele unter ihnen sind bei der Welt, die wir sehen, dermaßen entmutigt geworden, dass sie nichts mit ihr zu tun haben möchten. Die Zeit ist momentan da, so sagen sie, um einfach in die Hocke zu gehen und es aussitzenderweise zu überstehen.

 

 

 

Ich hoffe, niemand, der Gespräche mit Gott gelesen hat, hat solche Empfindungen. Was wir auf dem Planeten durchlaufen, ist allesamt Teil eines recht offensichtlichen und augenscheinlichen, wenn nicht gar vorhersagbaren Geschehens. Die GmG Kosmologie nennt es die „Generalüberholung der Menschheit“.

 

 

 

Wenn es dir darum zu tun ist, dies alles wirklich „im Griff“ zu haben, und wenn du zu einem Ort tiefen Verständnisses gelangen möchtest, nicht bloß des Verständnisses, was vor sich geht und weswegen, sondern auch dessen, was du damit anfangen und wie du wirksam darauf eingehen kannst, darf ich dir dann einen Vorschlag machen?

 

 

 

Das Buch 'The Storm Before the Calm' wendet sich genau diesen Thematiken zu, es erkundet zahlreiche Möglichkeiten, dass jene unter euch, die einen Impuls spüren, eine Person zu sein, die teilnimmt an der Art und Weise, wie die Welt umgestaltet wird, und die nicht bloß dabei zusieht, sich aktiv in Dienst nehmen lassen – ohne dass euer Engagement von eurem ganzen Leben Besitz ergreift.

 

 

 

Dieses Buch ist nunmehr kostenlos zur Lektüre zugänglich in der Internet-Zeitung mit dem Titel 'The Global Conversation', wo es Kapitel um Kapitel eingestellt werden wird. Natürlich kann man eine eigene gebundene Version auch bei jedem Online- oder städtischen Buchhändler erwerben.

 

 

 

Ich möchte mit euch hier gerne etliche Worte aus dem Buch teilen, da ich meine, sie sind für diesen Tag und für diese Zeit von Belang. Das Buch beginnt so …

 

 

 

 

 

Die Generalüberholung der Menschheit ist im Gange. Dies ist keine Übertreibung. Dies ist Wirklichkeit. Sie ist an jeder Ecke erkennbar.

 

 

 

Gleichwohl hier etwas, was nicht dermaßen merklich ist: Die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen.

 

 

 

Und ich denke, bevor die Welt und ihre Menschen auf diesem Weg allzuweit vorangelaufen sind, haben wir alle es nötig, uns dessen gewahr zu sein.

 

 

 

Aber ich bin mir hier an der Stelle selber zuvor gekommen. Mit eurer Nachsicht - lasst mich einen Schritt zurückgehen.

 

 

 

Es ist mehr als eineinhalb Jahrzehnte her, seit mein erstes Gespräch mit Gott gedruckt wurde, dabei schuf es ein weltweites spirituelles Publikations-Phänomen, es wurden schließlich mehr als eine Million Bücher verkauft, es wurde in 35 Sprachen übersetzt und blieb 137 Wochen lang auf der New York Times Bestsellerliste.

 

 

 

Im Verlaufe der Zeit seither wurden acht weitere Bücher in diesem andauernden Dialog veröffentlicht, sechs weitere unter ihnen schafften es auf die Times Bestsellerliste.

 

 

 

Ich erzähle euch dies nicht, um anzugeben. Ich erzähle euch dies, um einen Kontext für das herzustellen, was ich als Nächstes sagen möchte: Gott hat unserer Welt eine Leben-verändernde Kunde gebracht, und Millionen Menschen, sehen wir uns einmal die kombinierten Absätze aller CWG Bücher an und dass sie sich die Menschen untereinander ausgeliehen haben, sind durch sie berührt worden.

 

 

 

Dafür gibt es einen Grund. Dies erfolgte nicht per Zufall. Die Generalüberholung der Menschheit (Generalüberholung: eine vollumfängliche Überprüfung und Instandsetzung von etwas) ist im Gange, und dies ist insgesamt ein Teil davon.

 

 

 

Nun ist die Zeit da, dass neue Gespräche statthaben. Nun ist die Zeit für dich und mich da, ein Gespräch zu führen, und, ja, in der Tat, für alle von uns, Gespräche miteinander zu führen. Es ist Zeit für Gespräche mit der Menschheit. Denn dies sind die Konversationen, die ausschlaggebend sein werden, falls die Menschheit selbst für weitere eineinhalb Jahrzehnte unversehrt überleben soll.

 

 

 

Nun möchte ich keineswegs wie eine Abschreckungstaktik klingen. Tatsächlich wurde mir bekundet, es gebe im Eigentlichen nichts, wovor man sich in unserer Zukunft fürchten müsse, sofern wir bloß Alle unsere Rolle einnehmen werden, sie zu erschaffen. Und mir wurde überdies gesagt, dass unsere Rolle – die Rolle, zu der wir eingeladen sind, sie durch das Leben Selbst zu spielen – von recht leichter Art sein wird.

 

 

 

Wir werden keine extra große Anstrengungen zu unternehmen haben, wir werden keine verblüffenden Redner oder exzellente Autoren oder erstaunliche Lehrer oder politische Führer oder spirituelle Meister oder irgendwas anderes zu sein zu haben, als das, was wir momentan sind.

 

 

 

Wir werden keine verbalen Freudensprünge zu vollführen haben, keine Karriere-Backflips oder keine Beziehungs-Knallfrösche oder Finanzwunder oder sonstwas Erdenkliches, was wir tun müssten, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu erhalten. Alles, was wir zu tun haben werden, ist willens zu sein, zu reden; uns mit unseren Nahestehenden auf Gespräche einzulassen, mit unserer Familie, unseren Freunden, unseren Bekannten, und dabei sieben Fragen zu stellen.

 

 

 

Alles, was wir zu tun haben, ist Gespräche führen. Schlicht, einfache kleine Gespräche. Das ist's. Das ist alles, was wir zu tun haben. Wenn wir freilich beschließen, wir könnten dies nicht tun, wenn wir uns weigern, einfach miteinander zu reden, wenn wir es ablehnen, sieben schlichte Fragen zu stellen und zu erörtern, wenn wir alle danebensitzen und zusehen, wie sich die Zukunft standardmäßig entfaltet, dann wird das Beste des Lebens, so wie wir es kennen, schlechterdings aus unserer Erlebenswelt erblassen, und das Schlimmste am Leben, so wie es Zahlreiche erschaffen haben, wird ohne Weiteres zu unserer andauernden Wirklichkeit – und zu einer Bürde für unsere Kinder und den Ihren geraten, die sie über die nachkommenden Jahrzehnte zu tragen haben.

 

 

 

Dies ist demnach eine bedeutsame Zeit. Wir haben lebenswichtige Bewandtnisse zu erörtern. Du und ich. Hier, jetzt.

 

 

 

Können wir beginnen?

 

 

 

 

 

In Liebe und mit Umarmen,

 

Neale

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Wie kann ich aufhören, das 'kleine Ich' zu sein?

 

 

 

 

 

Lieber Neale …. Ich bin 52 Jahre alt, und ich überrasche mich immer noch damit, wie leicht es für mein niederes Selbst ist, die Führung in meinem Leben zu übernehmen. Zum Beispiel war ich vor einigen Monaten eines Morgens in schlechter Laune, das führte dazu, dass ich blöderweise auf einem Parkplatz an ein anderes Auto stieß. Das brachte mich dazu, zu denken: „O nein, dafür habe ich nun wirklich keine Zeit“, und so fuhr ich davon, dachte immer daran, das sei nicht recht, und dass mich die Konsequenzen ereilen würden, aber das „ungezogene Ich“ hatte das beiseite zu schieben.

 

Etwas anderes ist … weswegen finde ich es so erfrischend, auf Softporno-Seiten zu surfen? Ich kann dabei zum Einschlafen müde werden, aber ich muss ein paar schöne nackte Frauen anschauen, und, bevor ich es merke, habe ich bis tief in die Nacht hinein Stunden um Stunden verbracht, mit nichts als einem Gähnen.

 

Dann ist da die Liebesbeziehung zu Mary Jane, die mir meinem Empfinden nach schadet, aber ich bleibe trotzdem dabei.

 

Dann zuguterletzt, ich habe eine schöne Frau und vier schöne Kinder, aber ich finde es ganz einfach, außereheliche Affären zu haben. Ich habe in der Vergangenheit mit ihr darüber gesprochen, aber sie nahm den Standpunkt ein, sie ziehe es vor, nichts davon zu wissen.

 

Es fühlt sich so an, dass ich nach einer spirituellen Inspiration Ausschau halte, aber ich kriege kaum etwas zwischen meine Zähne. Ich wurde zu solch einem alten Zyniker, dass mir dieser Tage alles so routinemäßig zu sein scheint.

 

(Der Name ist von Neale zurückgehalten)

 

 

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

 

 

Mein lieber Freund ….

 

 

 

Dankeschön für deine schonungslose Ehrlichkeit über das, was in deinem Leben abgeht. Du hast dich durch drei der Fünf Ebenen, die Wahrheit zu Sagen, hindurch bewegt, wie sie in Gespräche mit Gott beschrieben sind: (1) Sage die Wahrheit über dich selbst zu dir selbst; (2) Sage die Wahrheit über einen anderen zu dir selbst; (3) Sage die Wahrheit über dich selbst zu Anderen. Dies ist nicht einfach, und nur jemand auf dem Pfad zur Meisterschaft würde sie versuchen. Ich bin von dir inspiriert.

 

 

 

Lasst uns nun einige der spezifischen Punkte in deinem Beitrag anschauen.

 

 

 

Jeder von uns „gibt“ unserem niederen Selbst gegenüber „nach“, derweil wir unser Leben durchlaufen. Das ist ganz üblich, und ist voll Teil des Prozesses der Evolution. GmG redet davon, dass in dem Moment, wo wir etwas über uns entscheiden, alles damit Ungleiche den Raum betritt. Ich befand dies als zutreffend.

 

 

 

Dies ist das Gesetz des Gegensatzes, und es irritiert besonders Leute, die sich zu einem Pfad der Selbst-Erschaffung aufgemacht haben. Für mich ist es klar, dass du dich auf einen solchen Pfad begeben hast, sonst wärest du nicht mit dem GmG-Material vertraut und sonst würdest du mir bestimmt nicht diesen Brief schreiben. Richte dich also auf das „Gegenteil“ dessen ein, wonach es dir in deinem Leben ist, dass es sich mächtig in deinen Räumen zu erkennen gebe.

 

 

 

So zum Beispiel hast du eine tiefe innere Entscheidung getroffen, in deinem Leben persönliche Lauterkeit einzunehmen – und aus diesem Grunde schaffst du Situation um Situation, die es dir stattgeben, darüber was dich angeht jeden Tag von Neuem zu entscheiden. Der Vorfall auf dem Parkplatz ist nur ein Beispiel. Ich bin sicher, du erschaffst zahlreiche.

 

 

 

Offensichtlich hast du auch eine unbewusste Entscheidung getroffen (oder vielleicht eine sehr bewusste), deine sexuellen Energien in Ordnung zu bringen, deine Lebens-Kraft von deinen niedereren Chakras zu den höheren Zentren in dir zu heben, um mit deinem Erleben anzuheben, durch das Leben mit gänzlich anderen Motivationen in gänzlich verschiedene Richtungen zu gehen, als du es in deiner Jugend und in den just vergangenen Jahren tatst, wo du nicht begriffen hattest, was hier wirklich vor sich geht.

 

 

 

Nachdem du diese Entscheidung getroffen hattest, wirst du von deinem Ego dazu aufgerufen, dich dem Softporno zuzuwenden. Dein Ego, daran sei erinnert, bildet den Teil von dir, der bei den Dingen, so wie sie sind, „hängen bleiben“ möchte, und der eine recht beschränkte Sicht auf dich innehat. Darin liegt eine Ironie, wenn du es näher in Betracht nimmst, denn die meisten Menschen denken, es sei die Neigung des Egos, dich aufzublähen … genau das Gegenteil ist aber der Fall. Der Job des Egos besteht darin, dich zu ENTleeren, dich wiederum auf ein Singulares Selbst zu reduzieren, das ganz und gar nicht mit einer höheren Realität oder einem geeinten Lebens-Ausdruck in Verbindung steht.

 

 

 

Sex ist aus mancherlei Gründen für Menschen auf einem spirituellen Pfad ein besonders verletzliches Gebiet. Zunächst, da die sexuelle Energie und die spirituelle Energie eng mit einander verbunden sind. Im Eigentlichen sind sie dasselbe, schier auf verschiedene Art und Weise zum Ausdruck gebracht. (Dies ist in Gespräche mit Gott im Detail erörtert.) Zum zweiten, wir Menschen leben in einer Gesellschaft, in der wir im Großen und Ganzen unseren sexuellen Ausdruck aufhemmen, in der wir unsere natürlichen sexuellen Neugierden mit Scham belegten, und in der wir praktisch alles von unseren grundlegenden Bestrebungen und Instinkten „ins Unrecht setzten“. Es ist ein bisschen genussreich für dich, Softpornos und nackte Frauen anzuschauen, weil es menschlich natürlich ist, im gegenüberliegenden Geschlecht Genuss, Freude, Wunder, Spaß, Aufregung und Verlockung zu erleben. Wäre dem nicht so, so würde die menschliche Rasse nicht länger existieren.

 

 

 

Es ist nichts „Unrechtes“ dran, sich Bilder von Menschen, die sich sexuell betätigen, anzuschauen (Menschenwesen haben das getan, seitdem sie zu zeichnen lernten). Die Frage ist nicht, weswegen bringt es dir Vergnügen? Die Frage ist, weswegen behelligt es dich, dass just dies der Fall ist?

 

 

 

Die Antwort liegt zweifelsohne in der sexuellen Repression der menschlichen Gesellschaft, die sich selbst gegenüber zu verstehen gibt, unser natürlichster Instinkt sei der schamvollste.

 

 

 

Es ist bedauerlich, dass diese Vorstellung von so Vielen ausgelebt wird, denn das sexuelle Fehlverhalten und schließlich das sexuelle Verbrechen schulden dies der Repression dieses natürlichen Instinkts. Menschen, die sich Softpornos anschauen, tun das, weil die Leute auf den Bildern Sachen machen, die die Leute selten anschauen, sofern sie sie denn jemals überhaupt tun. Die Betrachter erleben die Energie deshalb stellvertretend – eine Bewandtnis, von der die Meisten wähnen, ihr sei stattgegeben.

 

 

 

Wir werden „ungezogen“, indem wir andere Menschen dabei beobachten, „ungezogen“ zu sein. So simpel ist das – und so unschuldig. Wenn diese Aktivität nun zur Sucht wird, ist das eine andere Sache, und das mag eine Energie rund um die Sexualität signalisieren, die außer Balance ist, und die nicht ein natürliches Flirren oder eine natürliche Neugierde darstellt. Sofern dies deine Lage ist, so tust du recht damit, es dir näher anzuschauen und deine Motive zu befragen, und in deinem Verhalten auf einen Wechsel aus zu sein. Doch musst du Folgendes wissen: Du wirst nie dein ganzes Selbst werden, indem du einen Teil von dir verleugnest.

 

 

 

Nehmen wir einmal an, du fasst den Beschluss, mit dieser Tätigkeit aufzuhören, da du erkennst, dass sie zu einer wirklichen Sucht zu werden droht, und ferner - - wäre mir die Lösung angetragen, dann würde ich dich einfach viele Stunden am Tag, jeden Tag, ohne Ausnahme, über sechs Wochen hinweg Softpornos anschauen lassen. Du würdest sie wahrscheinlich nie wieder anschauen mögen.

 

 

 

Bei Softpornos wie bei anderen Sachen … wenn du fertig damit bist, wirst du damit fertig sein. So lange wie du damit befasst bist, wirst du nicht damit fertig sein. Solange es Anderen oder dir nicht schadet (tut es das? Die Antwort auf diese Frage wirst du bekommen, sobald du sie stellst), gibt es keinen Grund, dich selbst „schlecht“ zu nennen oder dich diesbezüglich „ins Unrecht zu setzen“. Ich vermute, eines Tages wirst du sagen: „Dies ist nicht länger wer ich bin. Dies ist nicht länger wer ich bescheide zu sein. Ich werde immer an Sex Interesse haben, und durch Sexualität werde ich mich immer angeregt fühlen und ich werde immer meine eigene sexuelle Energie willkommen heißen, aber ich spüre nicht länger ein Bedürfnis, anderen menschlichen Wesen in sexuellen Situationen zuzuschauen, um dies zu fühlen oder zum Ausdruck zu bringen.“ Und das wird’s dann sein.

 

 

 

GmG sagt: „Jeder Akt ist ein Akt der Selbst-Definition“. Jedes Mal, wenn du daran denkst, oder wenn du es tatsächlich tust, dir pornographisches Material anzuschauen, frage dich selbst: „Ist dies wer ich bin? Ist dies wer ich bescheide zu sein?“ Achte auf die zum Vorschein kommende Antwort und handle ihr gemäß. Diese mächtige Formel kann bei jedem Verhalten oder bei jeder Sucht eingesetzt werden. Ich hörte innerhalb von 24 Stunden mit dem Rauchen auf, und rührte nie wieder eine Zigarette an, indem ich diesen Prozess der Zwei Fragen anwendete. Es ist absolut und unglaublich erstaunlich. Ich denke ernsthaft darüber nach, mir diese zwei Fragen auf meinem linken Handgelenk eintätowieren zu lassen! Ist dies wer ich bin? Ist dies wer ich bescheide zu sein?

 

Stelle dir dieselben Fragen hinsichtlich Mary Jane. Stelle dir dieselben Fragen hinsichtlich deiner Frau und der Kinder. Während du mit ihnen zusammen bist, während du das Leben genießt, das du mit ihnen zusammen erschaffen hast, frage dich selbst: Ist dies wer ich bin? Ist dies wer ich wähle zu sein? Falls die Antwort auftaucht: Ja!, so nimm die Handlungen ein, die nötig sind, um diese Realität vor Ort zu wahren.

 

 

 

Mache dasselbe bei deinem Job. Mache dasselbe auf jedem Gebiet deines Lebens, an jedem Tag. Beobachte dich einfach selbst. Beobachte dich einfach selbst, wie du durch den Tag gehst, und befrage dich bei jedem Entschluss-Punkt: Ist dies wer ich bin? Ist dies wer ich wähle zu sein? Falls die Antwort ‚Ja’ in Erscheinung tritt, dann bleibe bei dem, was du tust, und tue das Nötige, um diese Realität vor Ort zu halten. Falls die Antwort ‚Nein’ hervorkommt, dann höre auf mit dem, was du tust, und entlasse diese Realität.

 

 

 

Mache dies, ob du nun über ein Stück Zitronen-Merengue-Kuchen sprichst, über einen kleinen Blechschaden auf dem Parkplatz oder über eine Stunde mit Mary Jane.

 

 

 

Schließlich - - wenn du „auf der Suche nach einer spirituellen Inspiration“ bist, weswegen sie nicht für dich vorsehen, indem du sie Anderen an die Hand gibst … mittels deines Beispiels? Gespräche mit Gott gibt uns zu verstehen - was immer du zu erfahren wünschst, sei die Ursache dafür, es einen Anderen erfahren zu lassen. SEI DIE QUELLE davon im Leben eines Anderen.

 

 

 

Ich wünsche dir Gutes auf deiner Reise, mein Freund. Ich gehe mit dir, jeden Schritt des Weges.

 

 

 

Ich sende dir meine Liebe,

 

Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

 

 

 

 

Ich stellte kürzlich auf der Facebook-Seite der CwG Foundation etwas ein, das ich gerne mit Menschen, mit denen ich zusammenkomme, teilen möchte, welche sich sehr schwer damit tun, was sie, ihrer Auffassung nach, sind:

 

https://www.facebook.com/pages/Conversations-with-God-Foundation/124518744230365

 

 

 

„Sofern du durch die Augen Gottes sehen könntest, hättest du niemals mehr einen verkehrten oder kleinen Gedanken über dich selbst … niemals mehr!“

 

 

 

Denke darüber ein oder zwei Augenblicke nach.

 

 

 

Was wäre, falls sich alles in deinem Leben wandeln würde, sofern du dich so sähest, wie dich Gott sieht?

 

 

 

Ich sage dir, es würde alles ändern.

 

 

 

Wie siehst du dich?

 

 

 

Meine Erfahrung in der Arbeit mit Menschen hat mich zu der Sicht geführt, dass sie weidlich allzu oft unterschätzen, was sie sind, und überschätzen, was sie nicht sind. Dieser Fall fälschlicher Identität führt zu einem schmerzvollen Leben. Dies ist im Grunde genommen eine gute Sache.

 

 

 

Schmerz ist Gottes Art, zu flüstern: „Höre auf dich.“

 

 

 

Stelle dir vor, ob du einen Augenblick lang der Schöpfer sein möchtest, der auf die Erschaffenen sieht. Das, was Endlose Liebe ist (der Schöpfer), schaut auf die Vollendetheit ihrer selbst, auf die Göttliche Individuation von Liebe (der Erschaffene), auf einen Aspekt ihrer selbst, nicht weniger vollkommen, nicht weniger unversehrt, nicht weniger lückenlos.

 

 

 

Nicht weniger … nicht von irgendeinem Blickwinkel her.

 

 

 

GmG bietet uns den Begriff Göttliche Individuation als eine Möglichkeit des Eingedenkens, und es gibt uns Allen in keineswegs ungewissen Begriffen kund, dass es darum geht, wer du wirklich bist. Natürlich ist GmG nicht die einzige Quelle dieses Denkguts.

 

 

 

Ihr seid Götter und alle unter euch sind Kinder des Allerhöchsten. Psalm 82, Vers 6

 

 

 

Sobald ich mich dieses Gedankens in meinem bewussten Geist entsinne und ihn mit offenen Armen aufnehme, stellt er eine Lebenserfahrung her, die sich so wundervoll, so friedvoll, so freudig anfühlt. Selbst die schmerzvollsten Gedanken an die Vergangenheit fühlen sich durch diesen Gesichtspunkt vollauf anders an. Es leuchtet alles ein.

 

 

 

Darum geht es, was Liebe wirkt. Sie macht Sinn.

 

 

 

Möchtest du dir einen Augenblick hernehmen, und dieser Bewandtnis jetzt im Moment nachgehen?

 

 

 

Möchtest du dich mit der Gabe der Sicht Gottes beschenken?

 

 

 

Was für eine Sicht von dir du sodann doch haben wirst. Dermaßen erhaben wie der Grand Canyon … nein, noch erhabener.

 

 

 

Obschon dies nicht die Erfahrung der meisten Göttlichen Individuationen auf der Erde darstellt, könnte sie es sein. Allzuoft nehmen die Menschenseinswesen einen Standpunkt über sich selbst ein, der das genaue Gegenteil dieser schönen Wahrheit ist, allerdings hat es keineswegs so zu sein. Eine geringfügige Änderung der Perspektive wandelt alles.

 

 

 

Aus diesem Grunde glaube ich, dass zu den machtvollsten Aussagen, die in den Gespräche mit Gott Büchern ausgesprochen werden, gehört: „Sei die nächst erhabenste Version der großartigsten Vision, die du je über wer du bist innehattest.“

 

 

 

Die Wertigkeit dieser einen Einladung stellt es nie ein, im Geltungsbereich oder in den Möglichkeiten zuzunehmen, da stets eine erhabenere Version von dir zugänglich gehalten ist.

 

 

 

Als ich dies zum ersten Mal las, war ich wie betäubt. Mein Geist begann augenblicklich nachzusinnen, was es bedeuten, und danach, was es hervorbringen könnte, sollte ich auf seinen Ruf eingehen. Die Möglichkeiten waren beflügelnd, wenn nicht gar stracks mitreißend … und sie sind es noch.

 

 

 

Der Wandel in meiner Geistesperspektive und Anschauungsweise hob an zu erkennen, dass ich mich, zu jedem gegebenen Augenblick, über die Vergangenheit erheben und mich selbst aufs Neue wiedererschaffen konnte. Und bis auf den heutigen Tag erregen mich die Möglichkeiten.

 

 

 

So viel zu sein und zu werden.

 

 

 

So viel Leben zu leben.

 

 

 

So viel Liebe.

 

 

 

Da es freilich um die Einladung vonseiten der Liebe geht, kommt sie ohne Erforderlichkeiten, ohne Erwartungen, ohne Bedürftigkeiten daher. Die Liebe lädt dich einfach herbei, Liebe auf einer tieferen Ebene kennen zu lernen.

 

 

 

Liebe, nicht anders als Wahrheit, setzt dich frei.

 

 

 

Ich möchte dich jetzt im Augenblick einladen, dich so zu sehen, wie Gott dich sieht.

 

 

 

Lasse das Licht der Liebe dich überspülen. Spüre den beglückenden Segen dieser neuen Sicht, und das neue Du, das daraus wird … es ist überaus vorteilhaft.

 

 

 

Lasse dies deinen Neujahrs-Vorsatz sein. SEI die nächst erhabenste Version der großartigsten Vision, die du je über wer du bist innehattest. Und so sei es.

 

 

 

Mit Liebe,

 

 

 

JR

 

 

 

 

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. JR dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter jr@cwg.org Kontakt aufgenommen werden.)

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den Retreat 'Conversations on Relationships', vom 16. bis zum 20. März 2014, in Costa Rica

 

> für den ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 576 [17.1.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [18.1.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_576.html

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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