GmG Bulletin # 605

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 605

 

 

 

8.8.2014

 

 

 

 

 

Merzt eine einzelne negative Handlung all die guten aus?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Ich möchte, dass ihr heute mit mir zusammen eine Übung macht. Eine mentale Übung. Ich möchte, dass ihr euch vorstellt, Mark Foley zu sein. Oder wenigstens eure Version von Mark Foley.

 

Ich möchte, dass du dir vorstellst, dein tiefstes, dunkelstes Geheimnis, Dasjenige, worüber du dich am meisten schämst, werde im Fernsehen und in den Zeitungen überall aufgedeckt. Was wäre das Geheimnis? Was ist das Beschämendste, was du je getan hast? Ich möchte, dass du dir vorstellst, dies sei heraus gekommen, dein Geheimnis und deine Scham seien öffentlich gemacht worden, und es gebe keinen Ort in der Welt, keinen Ort auf dem ganzen Planeten, wo du davon wegkommen könnest.

 

Denke jetzt darüber nach.

 

Nein, denke wirklich darüber.

 

Hast du je etwas Beschämendes getan?

 

Natürlich hast du das. Nun möchte ich, dass du daran denkst, und denke daran, dass es vor all den Menschen, die in deinem Leben zählen, offen liegt … und vor allen weiteren in der Welt auch. Ich meine, vor jedem in der Welt, nicht bloß vor einigen Leuten hier und da. Vor Jedem.

 

Okay, nun möchte ich, dass du an all das Gute denkst, was du in der Welt getan hast. Ich weiß, es gibt eine Menge davon. Denke also einen Augenblick lang daran. Siedle einfach deinen Geist auf dem Guten an, das du in die Welt verbracht hast, auf den schönen Dingen, die du getan hast, auf der besseren Seite deiner Natur.

 

Gut.

 

Also … ich möchte, dass du an all das denkst, an jedes bisschen davon, wie es durch das Schlechte, was du getan hast, ausradiert, zunichte gemacht, ausgemerzt wird. Ich möchte, dass du dir vorstellst, dass das beschämende Verhalten, an das du einen Moment lang dachtest, alles Gute, das du je in deinem gesamten Leben getan hast, fortgenommen und es für null und nichtig erklärt hat. Die Menschen behandeln dich nun, als hätte sich das nicht ereignet; als hätte sich nichts Gutes, welches du je einmal gewirkt hast, zugetragen.

 

Ich möchte, dass du dir jeden in der Welt vorstellst, wie er dich für wertlos betrachtet. Ein ein ungemein wertloses Objekt der Verschmähung.

 

Hast du das erfasst? Kannst du das erfühlen?

 

Gut. Gute Arbeit. Nun möchte ich, dass du dir vorstellst, was du dafür geben würdest, wenn eine Person – nur eine einzelne Person – dich wieder lieben würde. Was würdest ihr zukommen lassen? Was würdest du ihr gegenüber empfinden?

 

Darüber habe ich in den letzten zwei Tagen eine Menge nachgedacht. Mein Gemüt war ohnehin über die letzte Woche oder die letzten zehn Tage hinweg mit dem Thema des „Verlustes“ befasst …. und dann kommt diese Mark Foley-Geschichte daher, und ich sehe der Zertrümmerung eines ganzen Lebens eines Mannes stracks vor meinen Augen zu. Und vor unseren Augen. Und mein Herz langt zu ihm, und alles, was ich empfinde, ist Mitempfinden.

 

Dies bedeutet nicht, dass ich sein Verhalten stillschweigend dulde. Davon ist hier nicht die Rede – und ich bin gewiss, du bist nicht so oberflächlich, um so zu denken. Das meint einfach, es gibt einen Teil von mir, der so tief für diesen Mann empfindet, und für das, was er sich selbst angetan hat. Und dies hat mich dazu veranlasst, mich Selbst zu prüfen, und einen tiefen Blick auf all die Dinge zu werfen, die ich mir SELBST angetan habe, um mich selbst kleiner zu machen in meinen eigenen Augen, als ich je dachte, es sein zu mögen. Und es brachte mich dazu, darüber zu sinnen, was ich tun würde, wenn jeder meiner Verstöße zum allseitigen Anschauen „über den Äther“ ginge ….

 

Das meiste meines beschämenden Verhaltens war sexueller Natur. Ich meine, in meinem Leben habe ich betrogen, gelogen, getäuscht, und ich war bei Gelegenheit bedenkenlos, schier um mit jemandem zu einem sexuellen Erlebnis zu gelangen. Kannst du das glauben? Das bringt die Frage mir selbst gegenüber auf: Wann wurde der Sex für mich so wichtig? Wann wurde verbotener Sex für mich derart verlockend, dass ich dafür mein eigenes Gewissen aufgeben wollte, um ihn zu erleben?

 

Puh.

 

Was BRINGT diese Energie dazu, so mächtig zu sein, dass einige von uns gewillt sind, alles zu verspielen, alles zu riskieren, alles zu verlieren, um sie zu erleben? Im Eigentlichen ist es bloß eine Energie. Sobald einmal alles gesagt und ausgelebt ist, ist es bloß eine Energie, ein Gefühl, das uns durchquert, eine primäre Kraft, sicher zu sein, aber im Vergleich zu Der Essenz von Wer Wir Wirklich Sind wirklich nichts. Diese Energie wurde an uns überreicht, um sie als eine kreative, dynamische und freudige Kraft einzusetzen. Wie kommt es, dass sie derart viel Zerstörendes anrichtete? Wie kommt es, dass sie derart viel Traurigkeit erzeugte?

 

Und wie stünde es um mich am heutigen Tag, sofern all meine Zeiten, als ich diese Energie in meinem Leben missbrauchte, fehleinsetzte und fehlleitete, vor der ganzen Welt offen gelegt würden?

 

Und wie steht es um Habgier? Wie fühlte ich mich heute, sofern die Welt alles, bis in die letzte Einzelheit hinein alles, über jeden Zeitpunkt wüsste, wo ich es der Habgier stattgab, mein Leben zu übernehmen, oder meinen Moment zu erschaffen oder meine persönlichen Wahlen und Entscheidungen zu treffen?

 

Und wie steht es um Wut? Wie würde ich mich heute fühlen, falls CNN eine fortlaufende Geschichte über all die Zeiträume sendete, als ich die Wut kraft Fehlleitung jener Lebensenergie verkehrt einsetzte und anderen Menschen wehtat – ja, Kinder und noch nicht erwachsene Jungen und Mädchen mit eingeschlossen –?

 

Mark Foley ist ein Menschenwesen, das mit diesen persönlichen Dämonen über 40 Jahre hinweg zu tun hatte. Das Urteil der Menschheit heute heißt, dass er mit ihnen in unpassender Weise umging. Allerdings, gestern erinnerte ich an die Einlassung aus Gespräche mit Gott:

 

„Niemand tut etwas Unpassendes, ausgehend von seiner Auffassung der Welt.“

 

Und so … lasst uns an diesem Tag nicht richten und auch nicht verdammen. Weder Herrn Mark Foley … und auch nicht uns selbst.

 

 

 

 Mit Liebe,

 

Neale

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

 

 

Lieber Mr. Walsch ...

 

Ich habe eine Frage. Ich bin gerade mit 'Neue Offenbarungen: Ein Gespräch mit Gott' fertig, und einen Teil davon scheine ich nicht verstehen zu können: Weswegen wir als Spezies verschwinden werden. Ich dachte, dass, #1, wir nie sterben, was unsere Seelen betrifft, und, #2, sofern Gott omnipotent ist (was er meinem Glauben nach ist), weswegen würde er uns nicht einfach noch einmal erschaffen?

 

Jude-Ann

 

 

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

 

 

Danke für deine Frage. Ich bin nur froh, dass 'Neue Offenbarungen: Ein Gespräch mit Gott' dich dazu gebracht hat, einzuhalten und über diese Dinge nachzudenken.

 

Jude-Ann, als 'Neue Offenbarungen: Ein Gespräch mit Gott' über die Möglichkeit sprach, dass unsere Spezies verschwindet, bezog sich das auf die physische Form der Menschheit, so, wie wir sie kennen, nicht auf die spirituellen Wesen, die wir in unserer Essenz sind. Du hast selbstverständlich recht. Unsere Seelen sterben nie. Doch was enden könnte, ist das Leben, so, wie wir es auf diesem Planeten kennen. Oder, es könnte sich, ganz bestimmt, in drastischer Weise ändern. Und, ja, es steht jetzt in unserer Macht, die menschliche Rasse als eine Spezies von körperlichen Wesen zu beseitigen. Ein Verfehlen dessen, zu bestätigen und für zutreffend zu erklären, dass wir diese Macht innehaben, wäre die beste offene Einladung an uns alle, die Zerstörungsmacht versehentlich einzusetzen.

 

Deine zweite Frage ist die faszinierendste. Sofern Gott all-mächtig ist – und darin pflichte ich dir bei, Gott ist das –, könnte Gott alles immer wieder wiedererschaffen, genau so, wie es vorher war. Und wir können entscheiden, dies zu tun. (Zwischen „uns“ und „Gott“, Jude-Ann, existiert keine Trennung, also läge uns die Entscheidung an.)

 

Hierbei ist die Vorstellung erregend, dass wir womöglich genau das getan HABEN. Vielleicht öfters. Wenn das der Fall ist, würde die Frage aufkommen: Wann werden wir des Kreislaufes müde, ihn zu wiederholen? Weswegen uns all dem Trouble hingeben, uns alle paar Hundert Generationen wiederzuerschaffen, wo ja doch das, was wir erstreben, bereits jetzt soeben hier zu erfahren existiert, genauso, wie wir es lieben? Weswegen es nicht bewahren, anstatt es zu zerstören und immer wieder neuzuerschaffen?

 

Ich sehe dies fortwährend in meinem geistigen Auge:

 

 

DAS LEBEN, SO, WIE WIR ES KENNEN

 

Weswegen es nicht bewahren?

 

 

Demgemäß lade ich dich ein, dies zu deinem Gedanken für heute werden zu lassen.

 

 

Mit Umarmen,

 

Neale.

 

 

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 605 [8.8.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [17.8.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=605

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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