GmG Bulletin # 615

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 615

 

 

 

17.10.2014

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt ergibt eurem Geist keinen Sinn

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Weißt du, wie du aus deinem Leben und aus unserer Welt schlau werden kannst, und wie du daraus NICHT schlau werden kannst?

 

 

 

Versuche NICHT, es mit deinem Geist herauszubekommen. Die Welt wird jenem keinen Sinn ergeben. Dazu ist sie nicht in der Lage.

 

 

 

Und es ist wichtig, dies zu begreifen - - - just heute an diesem Tag - - -, da unsere Welt einem schwierigen Augenblick gegenübersteht, einer schwierigen Herausforderung, einer nach der anderen.

 

 

 

Vor etlichen Tagen wachten wir auf und vernahmen in den Nachrichten, dass sich in Dallas eine zweite Person gefunden hatte, die den Ebola-Virus in sich trägt. Man versucht seither, sich mit jedem einzelnen Menschen in Verbindung zu bringen, mit dem dieser Mensch in den vergangenen drei Wochen in Kontakt gekommen ist. Einige davon könnten mittlerweile durch die ganzen Vereinigten Staaten gereist sein.

 

 

 

Mit anderen Worten, "Houston, wir haben ein Problem."

 

 

 

Das aber ist erst der Anfang davon. Der Aktienmarkt erlebte vor wenigen Tagen seinen schwersten Einbruch im Laufe des Jahres, er fiel um 335 Punkte. Menschen, die ihr lebenslang Gespartes in Aktien angelegt haben, haben ziemlich Angst.

 

 

 

Und dann haben wir es mit dem zu tun, was man den Islamischen Staat nennt, der ganz offensichtlich über der Stadt Kobani im äußersten Norden Syriens wütet, bloß einen Steinwurf entfernt von der türkischen Grenze.

 

 

 

Die Angst geht um, dass, nachdem die Stadt eingenommen ist, Mitglieder der Streitkräfte des Islamischen Staates die Einwohner von Kobani massakrieren, die noch nicht aus der Stadt geflohen sind.

 

 

 

Nichts davon berührt das, was in unserem persönlichen Leben vor sich gehen könnte.

 

 

 

Also ... als spirituelle Menschen, die an Gott glauben - - - was denken wir über all dieses?

 

 

 

Was denken wir darüber? Was wir darüber denken, das wird einen durchaus realen Effekt darauf haben, wie wir all dies erleben. Und, in keineswegs geringem Maße, wie sich all dies herausstellen wird.

 

 

 

Es "stellt sich heraus", dass so wie sich die Dinge "herausstellen" in einem nicht unbedeutenden Ausmaß davon beeinflusst ist, ob WIR uns in größer Anzahl unter jenen herausstellen, die voll und ganz durchdrehen.

 

 

 

Weil das diese Stelle ist, wo unsere Antwort und unser Friede aufgefunden werden wird. Jene werden nicht in unserem Geist aufzufinden sein. Das Leben wird unserem Verstandes-Geist NIEMALS einen Sinn ergeben, da der Geist schier eine begrenzte Datenmenge innehat, um damit umzugehen.

 

 

 

Es ist die Seele - - - und AUSSCHLIESSLICH die Seele - - -, sowie ich in positiven Tönen und positiven Ausdrücken über unsere Welt rede, darin eingeschlossen die individuelle Erfahrung der Leute um mich herum, geben mir die Menschen zu verstehen: "Hast du ganz den Verstand verloren?"

 

 

 

Und ich habe ihnen zu entgegnen: "Ja. Genau das tue ich. Ich gehe aus meinem Verstand heraus. Ich gehe zu meiner Seele. Ich nehme mir eine Auszeit von allen meinen Ideen des Geistes, was diese Angelegenheiten anbelangt, und ich möchte mich gerne damit beschäftigen, was meine Seele zu sagen hat. Ich möchte sehen, was SIE mir an Einsichten überbringen kann."

 

 

 

Also, über diese Dinge außerhalb seines Verstandes zu sein, bedeutet nicht, du denkst nicht an sie. Ich meine, du bedenkst sie in einer neuen Weise.

 

 

 

Etliche unter euch könnten meinen - - - "Warum bringt er alle diese Dinge auf? Ich bin hierhin gekommen, um etwas Friede zu bekommen ... etwas Abstand von alledem."

 

 

 

Ja, ich bin nicht hier, um euch zu sagen, wie es geht, nicht zur Kenntnis zu nehmen, was in unserem Leben vor sich geht . . . vielmehr, um euch zu sagen, wie mit ihm umzugehen ist. Ihr könnt nicht so tun, als ob das, was geschieht, nicht geschehe. So würde es nicht funktionieren.

 

 

 

Und ihr könnt nicht zu euch sagen: "Ok, ja, es GESCHIEHT soeben, aber ich habe nicht vor, ihm Beachtung zu schenken."

 

 

 

Nun gut, du KANNST das sagen ... aber es wird dir nicht gerade gut bekommen. Die Welt wird es so einfädeln, dass sie deinem Geist just jene Angelegenheiten zuführen wird, ob du das nun möchtest oder nicht.

 

 

 

Nein, der Kniff ist nicht, "Nichts Schlimmes hören, nichts Schlimmes sehen, nichts Schlimmes bereden." Der Kniff ist NICHT, zu versuchen, deinen Geist WEG zu drehen von dem, was jetzt im Augenblick im Leben geschieht.

 

 

 

Du kannst das nicht tun, du bist nicht dazu im Stande, das zu tun. Kein Aufwand an rosa eingefärbter Rede wird den Geist davon abbringen, am heutigen Nachmittag mit jenen Bewandtnissen in Berührung zu kommen ... oder am nächsten Morgen.

 

 

 

Die Welt wird immer noch da sein, selbst dann, wenn wir sie 60 Minuten lang ignorieren.

 

 

 

Also, nein ... der Trick lautet nicht, deinen Geist WEG zu drehen. Der Trick lautet, deinen Geist auf AN zu stellen.

 

 

 

Der Trick lautet, deinen Geist auf die WAHRHEIT einzustellen. Der Trick lautet, deinen Geist IN GEBRAUCH ZU NEHMEN, um aus deinem Verstand HERAUS zu kommen.

 

 

 

Unter aus deinem Geist herauskommen verstehe ich nicht, auszusetzen damit, an das zu denken, was im Leben vor sich geht. Ich meine, du hebst an, darüber in einer neuen Weise zu denken.

 

 

 

Du schickst dich an, über das Leben so zu denken, wie deine SEELE darüber denkt. Und du SETZT deinen Geist EIN als den Pfad zu deiner Seele. Denn es ist in deiner SEELE, wo Gott aufgefunden werden wird ... und es ist dein Geist, der dich dorthin verbringen möchte.

 

 

 

Um es noch einmal zu sagen: Der Weg, aus deinem Geist HERAUS zu kommen, heißt, deinen Geist auf eine andere Weise IN GEBRAUCH ZU NEHMEN. Setze deinen Geist als den Reisepass zu deiner Seele ein.

 

 

 

DENKE über all das, was gegenwärtig in deinem Leben passiert, innerhalb des Kontextes deiner Seele nach. Daraufhin wird jeglicher Kummer, den du in diesem Augenblick über das Leben hast, verschwinden. Oder, wie es Dr. Ernest Holmes ausdrückt: "Eine wahrhafte Zuordnung der Unsterblichkeit und der Kontinuität der individuellen Seele wird uns des Grams der Hoffnungslosigkeit berauben."

 

 

 

Des Weiteren schreibt Dr. Holmes: "In unseren eigenen Seelen, in den stillen Vorgängen des Denkens und des Verstehens, verspüren wir da nicht eine andere Präsenz?

 

 

 

Es gibt etwas Göttliches um uns, was wir übersehen haben. Es ist mehr an uns dran, als wir erkennen."

 

 

 

Ah! Ich sehe! "Es ist mehr an uns dran, als wir erkennen." Und es geschieht desgleichen hier soeben mehr ... auf unserem Planeten, in unserem täglichen Leben …, als wir erkennen.

 

 

 

Und unsere Seele WEISS darum. Auf der tiefsten Ebene unseres Seiens WISSEN wir, dass dies die Wahrheit ist. Wir wissen, dass alles, was sich derzeit zuträgt, in unserem Leben Teil eines Umfassenderen Prozesses ist, den das Leben grob gesprochen "Evolution" nennt.

 

 

 

Lasst uns darüber im Klaren sein. Evolution ist kein Prozess, kraft dessen wir zu etwas GERATEN. Sie ist ein Prozess, dank dessen wir dazu gelangen, zu ERKENNEN, was wir BEREITS SIND. Und alle die Begebenheiten unseres Lebens verschaffen uns eine Gelegenheit, uns zu dieser Erkenntnis zu begeben.

 

 

 

Dies ist die WAHRHEIT, was das angeht. DIES ist es, was im Augenblick rund um uns herum vor sich geht. Dies ist es, was IMMERZU "vor sich gegangen" ist.

 

 

 

In dem Buch 'The Science of Mind' gibt uns Dr. Helmes zu verstehen: "Der weise Mensch baut sein Haus auf dem festen Felsen der WAHRHEIT, und nicht auf dem rutschenden Sand der Instabilität.

 

 

 

Er misst die Ursachen an den Wirkungen und setzt die Realität anhand dessen ein, was real und Bestand habend ist. Der törichte Mann, der nur in der verspürten Wahrnehmung lebt, hat kein Maß für Realität, und er errichtet sein Haus auf einer unrichtigen Wahrnehmung und auf einem irrigen Konzept; die Wechselfälle des Glückes stürzen sein schwächliches Gebäude um, die Stürme der Erfahrungen reißen die Wände auseinander, derweilen das Gebäude über ihm zur Ruine wird. Einzig Wahrheit steht bis zum Ewigen Tag aus."

 

 

 

Und die Wahrheit lautet, dass uns alles, was momentan in unserem Leben vor sich geht, auf einer evolutionären Ebene dienlich ist, andernfalls würde es und könnte es nicht passieren.

 

 

 

Habt ihr das vernommen? Sofern es nicht zu unserem Allerbesten wäre, würde und könnte es nicht passieren.

 

 

 

Lasst uns noch einmal zu den Einsichten von Ernest Holmes zurückkehren, wie er schreibt: "Wahre Mystiker haben nicht die Realität der Individualität verleugnet. Sie stimmen darin überein, dass die Seele auf der Bahn der Erfahrung, auf der Bahn der Selbst-Entdeckung das Gegebene ist; auf dem Weg zu ihres Vaters Hause.

 

 

 

Sie haben uns von der köstlichen Beziehung erzählt, die zwischen Gott und den Menschen existiert ... und von einer engen Union, welche nicht aufgebrochen werden kann."

 

 

 

Im Verlaufe unseres Lebens, so bringt es Dr. Homes zum Ausdruck, das möchte ich gerne zitieren: "Wir werden durch gutes Glück und Schlimmes hindurch gehen, sofern wir aber zu dem Punkt gelangen können, wo wir ob der "Dinge" nicht in Aufregung versetzt werden, haben wir das Geheimnis gefunden."

 

 

 

Sofern wir, wie es Jesus sagte, "nicht richten gemäß der Erscheinung, sondern durch redliches Bemessen beurteilen", und sofern wir uns im Verlaufe daran erinnern, dass "Dinge, die ersichtlich sind, nicht aus Dingen gemacht sind, die zum Vorschein kommen"; sofern wir, ich wiederhole das, "auf DIESE Weise bemessen können, AUSSERHALB JEGLICHEN CHAOS, SIND WIR IN DER LAGE, HARMONIE HERZUSTELLEN."

 

 

 

Der Kniff lautet demnach hier: die Methode, in diesen Tagen und Zeiten Friede, Freude und Liebe zu finden, heißt nicht, niemals davon, was im Leben passiert, zu sprechen, sondern auf eine andere Weise über es zu reden. Darüber in der Seelensprache reden, nicht mehr in der Sprache des Verstandes und des Geistes.

 

 

 

Mit den Worten reden, die die Seele kennt, nicht mit den Worten, die uns der Geist überbringt Sieh die Begebenheiten des Lebens als Trittsteine auf dem Pfad zu Gott, auf einer Reise nachhause, auf der Reise eines ganzen Lebens, welche uns alle zu einer erhabeneren Erkenntnis des Selbst hin nimmt.

 

 

 

Auf dieser Reise, da stolpere nicht. Hakle dich stattdessen HERAUS. Mache eine Reise aus deinem Geist heraus und hinein in die Weisheit der Seele ... und sowie du Zurück zu deinem Geist kommst, bringe der SEELE Wissen MIT dir.

 

 

 

Die Seele weiß, dass alles, was derzeit auf dieser Erde wie auch in deinem Leben geschieht, einem jeden von uns - - - der Gesamtheit der Menschheit, als einer Spezies ... und einem jeden von uns als Einzelnen - - - die perfekte Gelegenheit entbietet, um Wer Wir Wirklich Sind zu verkünden und zu erklären, zum Ausdruck zu bringen und zu erfüllen, zu erfahren und zu erleben.

 

 

 

In diesem TUN kommt zu liegen, dass wir die Dinge verwandeln. Denn sowie unsere Spezies SIEHT, was sie soeben tut und wofür sie sich entscheidet, dass jenes eben nicht als das ausgewiesen ist, wer wir wählen zu sein, anerkennen wir die Gabe, die uns eine solche Sicht überbracht hat. Und mithin "richten wir nicht, noch auch verdammen wir", vielmehr sind wir ein Licht hinein in die Welt.

 

 

 

Und wie "sieht" dies in der realen Welt "aus"? Wie taucht die Kenntnis von alledem und das Abspiegeln von alledem auf diesen bestimmten Tag hin in unserm Leben auf?

 

 

 

Nun, wir gehen hier heraus und reden in einer Seelensprache. Das ist eine neue Art zu reden. Eine neue Art des Denkens. Eine neue Art des Seiens in der Welt.

 

 

 

Es ist, wie es die amerikanische Dichterin Em Claire - - - welche nun einmal meine Gattin ist - - - ausgedrückt hat …

 

 

 

Speak in a Soul Language

 

so that Everyone can hear.

 

Unwind this Story of Humanity

 

with a

 

presence so precious

 

even God cannot give it definition.

 

Practice love so deeply

 

that the world for tears

 

becomes

 

ocean“

 

and

 

the School of Compassion

 

becomes the

 

World's Greatest Institution.

 

Let no one walk alone

 

with this journey that is

 

Ours

 

to share.

 

Speak in a Soul Language,

 

so that Everyone can hear.

 

 

 

 

 

 

 

Sprich alsdann zu jenen, die entmutigt sind, sprich mit Hoffnung, und von deiner Zusage, dass hier auch dieses vorübergehen wird, dass indes jene, zu denen du sprichst, nicht vergehen werden.

 

 

 

Sprich alsdann zu jenen, die leiden, sprich alsdann mit Mitempfinden, und von deiner Zusage, sie in ihrer Mühsal niemals alleine zu lassen.

 

 

 

Sage viel mehr zu ihnen: Ich werde dich nicht links liegen lassen, genauso wenig werde ich von deinem Leiden wegschauen, ich werde vielmehr Zeugnis ablegen VON ihm, und alle Kräfte von Alles Was Gut Ist in allen von uns aufrufen, zur Hilfe zu kommen, um es zu entsetzen.

 

 

 

Sprich alsdann zu jenen, die voller Furcht sind, in aller Gewissheit, und von deiner Zusage, dass sie nunmehr in sich genau das auffinden, was ihnen nötig ist, um sich den Ungewissheiten des Morgen entgegenzustellen, und um jene heute durch die Gewissheit des Wissens der Seele zu ersetzen:

 

 

 

Dass Gott ihnen zukommen lassen wird ... dass Gott ALLEN von uns jetzt im Augenblick zukommen lassen wird .... alle Stärke, alle Weisheit, alle Einsicht, jegliches spirituelles Verständnis und das Gewahren der Seele, welches uns vonnöten ist, um stracks "diesem Augenblick zu begegnen", mit "hoch gehaltenem Haupt", dass uns klar ist, wohin wir steuern.

 

 

 

Wir wissen, wohin uns diese Reise nimmt.

 

 

 

Wir gehen alle nachhause.

 

 

 

Und dies ist Teil der Reise ... was sich soeben zuträgt, ist Teil der Reise ... und niemand hat gesagt, die Angelegenheit sei leicht. Das Leben, so stellt es sich heraus, ist nicht für Weichlinge ...

 

 

 

Es ist demnach nicht leicht gewesen, aber es kann voller Freude sein. Schwierigkeiten und Herausforderungen haben sich nicht in Betrübtheit oder Mühsal zu übersetzen.

 

 

 

Die Infragestellungen, denen wir uns heute gegenübersehen, sind der Nachweis unseres spirituellen Fortkommens - - - als einer Spezies und als Einzelne. Denn die besten Schüler haben es mit den schwierigsten Lektionen zu tun. Demnach können wir jene Infragestellungen feierlich begehen.

 

 

 

Denn wir sehen jetzt in voller Klarheit, dass es so ist, wie es Elisabeth Kübler-Ross ausgedrückt hat: "Solltest du die Canyons vor Sturmwinden schützen wollen, würdest du die Schönheit ihrer Schnitzereien niemals zu sehen bekommen."

 

 

 

Also sagen wir "Danke dir, Gott. Danke für jene Gaben des Lebens, für beides, für dasjenige, was wir 'gut' nennen, und dafür, was wir 'nicht so gut' nennen. Wir bekunden und erklären, dass alle Gegebenheiten des Lebens - - - Alles davon - - - Bojen auf des Lebens wogender See darstellen.

 

 

 

Und wir sind, dank jener Bojen, dabei, unseren Weg zur sicheren Herberge, zum sicheren Hafen zu finden. Wir sind dabei, unseren Weg nachhause zu finden.

 

 

 

Wir wenden uns noch einmal der Poesie von Em Claire zu, um uns diese Wahrheit in der Seelensprache zu verstehen zu geben.

 

 

 

Sie schreibt:

 

 

 

I left my home so long ago now

 

that I would not recognize my own face.

 

I constructed the Boat of My Life

 

and I set out

 

into the open sea,

 

waving to all who knew

 

that the seas would give me

 

everything I could handle

 

and everything I could not.

 

And yet they waved, and I set out

 

into the open sea

 

in the Boat of My Life:

 

built from Soul, crafted by Heart,

 

and with great innocence I pushed off

 

into the open sea

 

and have been away from my home

 

so long now that I would not recognize my own face

 

but I know that Home,

 

Home

 

remembers me.

 

 

 

Seid gesegnet,

 

Neale.

 

 

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

 

 

 

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

 

 

Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Neale, … im Verlaufe der Unterweisungen, zu einem spirituellen Lebens-Coach zu werden, wurde ich zu dem Buch 'Ask and It Is Given' von Esther und Jerry Hicks hingeführt, wie auch zu den Prozessen, mit denen sie uns aufwarten.

 

 

Es gibt da Vorgänge, bei denen wir geladen sind, den „universal manager“ zu „befehligen“. So etwa: „Universeller Manager, ich ordne dir an, dass du jene bestimmte Sache für mich tust ...“, usw. Mir ist klar, du kennst und magst das Buch, da sich deine Stellungnahme auf der Buchrückseite abgedruckt findet.

 

 

In 'Freundschaft mit Gott' redet Gott von „Gott in Gebrauch nehmen“. Ich tue mich schwer mit den Worten „anordnen“ und „in Gebrauch nehmen“. Ich gelangte zu einem Verständnis davon, wie Gott für die Zweckstellung des Lebens in Gebrauch genommen werden möchte, aber sobald es sich aufs „Anordnen“ beläuft, bin ich mir nicht recht im Klaren. Wer bin ich denn eigentlich, um Gott oder den „universalen Manager“ zu „befehligen“?

 

 

Des weiteren, was wäre, wenn mein Anordnen von meinem Ego und meinen beschränkten Verstandesdaten herrührte, wie etwa ... „Ich möchte diese Erfahrung nicht, und verfüge Gott, sie von mir fort zu nehmen!“ Was aber, falls meine Seele just diese bestimmte Begebenheit gewählt hat, um sich anhand ihrer kennen zu lernen, und um mir die Chance zuzuwenden, die großartigere Version meiner selbst zu werden? Wie passen anordnen und sich ergeben in der größeren Wahrheit zusammen? Womöglich tun sie das, und es ist schier mein begrenzter Geist, der außerstande ist, hier die Verbindung zu erfassen.

 

 

Zurück von dem CwG Retreat, den ich bei dir besuchte, stehe ich entschieden mehr mit meiner Seele in Kontakt, und „tue“ weit weniger und „bin“ weitaus mehr. Es ist Ruhe, dort, wo zuvor Sich-Sorgen das Gegebene war.

 

 

Die Lektüre von 'Bringers of the Light' war bei mir ein weiterer Türöffner. Nach innen gehend, ist mein Empfinden dermaßen angenehmer, mit dem, „was ist“ okay zu sein, und Schritte anzugehen, die auf meiner höheren Kenntnis fußen, im Gegensatz dazu, aus meinem Geist heraus Dinge „herzustellen“ oder „anzuordnen“. Ich fühle mich auch stimmig mit 'Loving What Is' von Byron Kathie, Frieden damit zu schließen, was ist, und nicht anders zu sein zu haben, sondern „schlicht“ einen anderen Blickwinkel daraufzu einzunehmen.

 

 

Meine Frage also: Wie passt all das zusammen? Ich weiß, so etwas wie richtig oder verkehrt gibt es nicht, es gibt bloß „was funktioniert“, unter der Gegebenheit, was man versucht zu tun. Ich frage mich, ob du mir helfen kannst, jene Teile des größeren Puzzles zusammenzufügen. Danke dir von ganzem Herzen! In aller Liebe, Ursula

 

 

~ ~ ~ ~ ~

 

~ ~ ~ ~ ~

 

 

 

 

 

ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Liebe Ursula, Gott lädt uns in GmG ein, die Ausgänge im Leben, um die es uns sehnlich geht, „hervorzurufen“. Das wirkungsvollste Gebet ist ein Gebet der Danksagung, dargeboten im Voraus. Begebenheiten im Leben können unseren Glauben abspenstig machen … wir beginnen uns zu fragen, und dies ist recht und billig, wo ist in alledem Gott? Und weswegen sollte es Gott zulassen mögen, dass solche entsetzlichen Dinge passieren? Und sind wir in diesem schwierigen und infragestellenden Leben wirklich uns selbst überlassen, ohne einen Gott „da draußen“ im Universum, um uns beizustehen?

 

 

Mir wurde in meinen Gesprächen mit Gott zugesichert, dass dies nicht zutreffend ist. Die Herausforderung besteht indes darin, dass sich Gott nicht in das Menschenleben einmischen wird und nicht einmischt, in dem spezifischen Sinne. Gottes Rolle, wenn wir es einmal so ausdrücken wollen, ist, uns zu ermächtigen … einen jeden von uns …, um - im Inneren - in die Vollheit von Wer Wir Wirklich Sind hineinzuschreiten … um jedweden Aspekt oder jedwede Aspekte der Göttlichkeit, die wir jetzt wünschen und wählen, zum Ausdruck zu bringen und zu veranschaulichen und zu erleben --- sowie wir der äußerlichen Ereignissen des Lebens gegenüberstehen, dies allesamt zu dem Behufe, dass die Göttlichkeit Selber in uns manifest werden mag, durch uns, als uns.

 

 

Wieso freilich muss es so schwierig, ja gar so schmerzhaft sein, dies auszuführen – könnte jemand fragen. Und noch einmal, dies gehört zu den angemessensten Fragen. Die einzige Antwort, die ich zu finden vermag, lautet, dass die größten Infragestellungen nur vor jene hingestellt werden, die in diesen Tagen für die größten evolutionären Erfahrungen und Demonstrationen ihrer Wahren Identität zugerüstet sind.

 

 

Ja, dies nun wird Einen vorbringen lassen mögen: „Hei, dann, weißt du was? Vergiss das mit der 'Evolution'! Zum Kuckuck mit 'spirituellem Wachstum' und 'Göttlichkeit veranschaulichen'. Wie wäre es denn, wenn ich einfach zurückfiele dorthin, wo ich war, als ich mich in der Spirituellen Ersten Klasse befand? Ich brauche alldas nicht zu wissen, sofern alles, was mir das einbringen wird, ein Haufen Betrübtheit, Elend, persönlicher Schmerzen und Leiden ist. Wo kommt darin das 'Wunder und die Pracht' zu liegen? Handelt davon 'Göttlich sein' allemal?“

 

 

Ich hatte mir in meinem Leben diese Fragen viele Male zu stellen. Und ich gelangte zu dem Glauben, nicht anders als du, als du ja selber vorschlägst, Byron Katie habe darauf einen Zugriff, so sie die Aussage einbringt, dass die Antwort schlicht heiße, „zu lieben was ist“, jetzt im Augenblick Frieden mit allem zu schließen, was vor sich geht, und nichts für nötig zu befinden, es habe anders zu sein, vielmehr, einen anderen Gesichtswinkel daraufzu einzunehmen.

 

 

Die Gesamtbilanz, Ursula, liegt für mich darin: Ich „rufe“ die inwendige Erfahrung des Lebens „herbei“ (was eine andere Ausdrucksweise für „anordnen“ ist), welche ich mir wünsche, welche ich wähle, welche ich sehnlich begehre … und ich habe Zutrauen, dass mir Gott / dass mir das Leben die äußeren, außen liegenden Erfahrungen zuführt, die für alles Anstehende das Beste darstellen, und die die höchste Gelegenheit für jede Seele darbieten, um das zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren, woraus sie jetzt im Augenblick den höchsten Nutzen ziehen wird. Danach gebe ich dem Fortgang des Lebens statt, voranzuschreiten, als wäre es vollkommen perfekt --- obschon ich öfters die Vollkommenheit nicht erkennen kann (und gar grolle, es als solche bezeichnen zu sollen).

 

 

Ich kann ohne Weiteres nachvollziehen, wie jemand bei Gelegenheit herausschreien möchte: „Falls dies 'Vollkommenheit' ist, möchte ich damit nichts zu tun haben!“ Ich war selber an der Stelle. Mehr als ein Mal.

 

 

An der Stelle bin ich meinem fantastischsten Mittel überlassen: der Dankbarkeit. Ich setze mich in jenen Augenblicken hin und spreche ein Dankgebet für all die Bedingungen und Gegebenheiten, die sich derzeit einstellen; ich gebe mir statt, die nächste erhabenste Version der großartigsten Vision, die ich jemals über Wer Ich Bin innehatte, zu bekunden und zu erklären, zum Ausdruck zu bringen und zu erfüllen, zu werden und zu erfahren. Danach spreche ich ebenso ein Dankesgebet für all die richtigen und vollkommenen Resultate all der Begebenheiten. Mein Favorit unter diesen Gebeten ist … „Danke dir, Gott, dass du mir beistehst im Begreifen, dass diese Beschwernis bereits für mich gelöst ist.“

 

 

Daraufhin gebe ich mir statt, die Lösung zu erfahren, wo immer sie in Erscheinung tritt, wo immer sie in der allfälligen Anlage der Dinge zutage tritt, weil ich weiß und sehe, dass alles immerzu am Wandeln ist, dass keine Gegebenheit oder kein Zustand jemals der gleiche bleibt, und dass jeglicher Wandel Umschwung zum Besseren hin ist, anderenfalls würde er sich nicht ereignen.

 

 

Es braucht enormes Vertrauen, so zu leben, Ursula … mithin, um die Dinge zu erleichtern, sei eingedenk: die Auswirkung, die du „anordnest“ ist immer – oder sollte immer sein – ein INWENDIGES Ergebnis, eine INWENDIGE Erfahrung, nicht eine ÄUSSERE. Die ÄUSSEREN Ereignisse deines Lebens sind schier Werkzeuge, die dir das Leben auftischt, mit denen du deine Inwendige Erfahrung erschaffen magst. Dies veranschaulichte Christus am Kreuz, und dies ist der Behuf und der Beweggrund für alle Kreuzigungen des Lebens, gleich in welcher Form.

 

 

Dies ist mein Verständnis und mein Gewahrsein, Ursula. Ich könnte bei alledem natürlich schief liegen. Aber, so wie ich es immer sage, sofern jemand einen besseren Weg zu leben kennt, einen spirituelleren und einen emotional friedvolleren Weg, um im Leben vorzurücken, dann bitte richte mir aus, wie jener aussieht.

 

 

Ich weiß, dass dich Gottes Liebe stets begleitet, so du deine Reise fortsetzt.

 

 

Mit Umarmen und den allerbesten Gedanken,

 

Neale

 

 

 

= = = = = = = = = = = = = =

 

 

 

ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

 

 

= = = = = = = = = = = = = =

 

= = = = = = = = = = = = = =

 

 

 

Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

= = = = = = = = = = = = = =

 

= = = = = = = = = = = = = =

 

 

 

Quelle: CwG Weekly Bulletin # 615 [17.10.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [18.10.2014]

 

 

 

= = = = = = = = = = = = = = =

 

 

 

Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=615

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

= = = = = = =

 

 

 

Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

= = = = = = =

 

 

 

 

 

 

 

IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

= = = = = =

 

= = = = = =

 

 

 

Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

= = = = = = = = =

 

 

 

Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

= = = = = = =

 

Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

= = = = = = =

 

AnhangGröße
Bulletin-0615.pdf149.8 KB