GmG Bulletin # 624

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 624

 

19.12.2014

 

 

 

 

 

WAS IST „RICHTIG“, UND WAS IST „VERKEHRT“?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Wir fahren mit unserer Reihe von Botschaften unter der Überschrift „Gott kennen lernen“ fort.

 

 

 

Und heute umfasst unser Gesprächsgegenstand die faszinierende Thematik von „gut“ und „böse“. Und, termingerecht, zugleich, da es uns allen bekannt ist: Er stellt eine Liste auf und geht sie zweimal durch, und er wird es herausfinden, wer unartig und wer nett ist. Und danach läuft er zur Stadt. [= schwer übersetzbarer Kinderreim, bezugnehmend auf Nikolaus, auf Besuch bei den Kindern]

 

 

 

Wie wissen wir also, wer unartig und wer lieb ist . . .? Nun, Millionen Menschen – tatsächlich ganze Gesellschaften und Kulturen – haben ein Verständnis dessen, was der Gott, an den sie glauben, dem Vernehmen nach bekundet, erklärt, verfügt und verlangt habe, zu ihrer Grundlage erhoben.

 

 

 

Es ist Gott, welcher die bestimmende und entscheidende Autorität ist, was angemessenes oder unangemessenes menschliches Aufführen angeht. Ja, genau genommen sind die bürgerlichen Gesetze der meisten Länder und Rechtsprechungen in dieser Sicht verwurzelt.

 

 

 

Nun kommt Das Große Was Wäre Denn Wenn . . .

 

 

 

Was wäre denn, wenn im Sinn Gottes Konzepte wie „richtig“ und „falsch“ nicht einmal existierten?

 

 

 

Was wäre, wenn es in der Letztlichen Realität derartige Abgrenzungen oder Definitionen nicht gäbe? Erbrächte das einen Unterschied? Spielte es eine Rolle? In der Gesamtanlage der Dinge, hätte es einen maßgeblichen Einfluss auf unser planetares Erleben?

 

 

 

Natürlich wäre das der Fall. Milliarden Menschen auf der Welt wären auf einen Schlag führungslos in Belangen, was sie als eine stürmische See menschlichen Erlebens geschaffen haben, bar dessen, welches sie als Gottes Leitlinien, was in zahlreichen heiklen Bereichen richtig und falsch sei, annehmen. So zum Beispiel - ist sich in die „falsche“ Person zur „falschen“ Zeit verlieben in sich „gut“ oder „schlimm“? Ist das Schummeln beim Darlegen der eigenen Einkommenssteuer „gut“ oder „schlecht“, sofern man der Auffassung ist, die Regierung verwende ihre Gelder für „schlimme“ Dinge?

 

 

 

Menschen auf der ganzen Welt gründen einen Gutteil ihrer individuellen Verhaltensweisen, ebenso die Bescheide und Handlungen ihres Clans, ihrer Gruppe oder ihres Stammes, auf den Herausragenden Öffentlichen Verlautbarungen ihrer sonderlichen Glaubenstradition. Und nicht schier was Große Sünden … (Töten, Stehlen, usw.) angeht, … sondern auch was heikleres, feineres Manövrieren des Geistes angeht --- (die kleine Notlüge, die verschwiegene Affäre, welche vorgegebenerweise niemandem wehtue, usw.).

 

 

 

Für Juden und viele Christen stellen diese Herausragende Öffentliche Bekundung die Zehn Gebote dar. Für Muslime sind es die Fünf Pfeiler des Islam. Für Buddhisten der Edle Achtfache Pfad und die Fünf Vorgaben. Für Hindus die Doktrin des Vierfältigen Ziels des Lebens. Für jene, die den Kemetismus (eine Rekonstruktion einer antiken ägyptischen Religion) praktizieren, gibt es die 11 Gesetze. Glieder des Bahái' Glaubens befolgen die Kitáb-i-Aqdas (das Buch der Gesetze von Bahá'u'lláh). Die Sikhs haben das Reht Maryada.

 

 

 

Diese Liste ist nicht hinlänglich. Wenn es allerdings auf einen Schlag klar würde, dass Gott keine Gesetze hat – dass Kundgaben der Göttlichkeit und Offenbarungen der Gottheit keine Anweisungen, Anforderungen, Verfügungen, Gesetze, Instruktionen, Leitlinien, Vorgaben, Prinzipien, Kriterien oder verhaltensmäßiges Mache-Es-So-Und-Nicht-So jedweder Façon enthalten – dann würden einem Großteil herkömmlicher Theologie und einem keineswegs kleinen Teil der Rechtsprechung weltweit der Teppich unter den Füßen weggezogen. Falls dem hingegen Standards für menschliches Verhalten nicht auf den Anforderungen unseres Schöpfers (aus dem Grunde, dass unser Schöpfer keine Forderungen aufgestellt hat) beruhen, wird unsere Spezies mit einer neuen Begründung aufzutreten haben, dafür, eine bestimmte Handlung, Wahl oder Entscheidung für „richtig“ und eine andere für „falsch“ zu erklären.

 

 

 

Sofern wir die „Moral“ – das meint, die Werte, welche sich aus unserem Verständnis von Gottes Geboten und Bestreben ergeben – aus dem Gesamtbild herausnehmen, was soll dann als der „Gold-Standard“ für das Aufführen unserer Spezies ausgewiesen sein?

 

 

 

Eine Sache scheint was unseren gegenwärtigen Standard angeht gewiss zu sein: Die willkürliche Bezeichnung von Bescheiden und Handlungen als „richtig“ und „falsch“ beruht auf schwankenden, auf öfters variierenden und auf allzu häufig widersprüchlichen Deutungen der Gesetze Gottes, und dies hat in weitaus zu vielen Bewandtnissen rund um die Welt mehr Unheil als Gutes angerichtet, alsdass jener Standard in einer aufgeklärten Gesellschaft weiterhin als vernünftig oder gar als nützlich betrachtet werden könnte.

 

 

 

Sich auf die Suche begeben und die Schaffung eines neuen Verhaltensstandards könnten indessen in den sozialen und spirituellen Gemeinschaften der Menschheit zu massiven Turbulenzen führen . . ., was zweifelsohne nicht den Beweggrund darstellt, weswegen an den herkömmlichen Standards festgehalten wird.

 

 

 

Niemand möchte für Aufregung sorgen. Nicht einmal dann, wenn das Boot am Sinken ist.

 

 

 

Gott hat uns freilich vom Anbeginn an wissen lassen, und dies wird uns Tag für Tag klarer, dass der Menschheit Überlieferte Kulturelle Erzählung was richtig und falsch betrifft geradewegs und schlicht inakkurat ist.

 

 

 

Es ist durchaus in Ordnung, diese überkommene Unterweisung aus unserem laufenden Erzählgut zu entfernen, und damit aufzuhören, sie uns selber wie auch unseren Kindern zu unterbreiten.

 

 

 

In der Letztlichen Realität gibt es so etwas wie richtig und falsch nicht. Jene Konzepte sind menschliche Konstrukte, fußend auf einem Fehlverständnis dessen, was Gott sich wünsche, und auf einem vollauf Außenvor-Lassen des Beweggrundes für das Leben, wie auch der Zweckstellung des Lebens selbst.

 

 

 

Weswegen Bewertungen von richtig und falsch in dem Sinn Gottes nicht präsent sind, liegt darin, dass die Konzepte für sich genommen auf der Vorbedingung oder der Erfahrung von Vorteil-Einstreichen und Schaden-Zufügen fußen – . . . weder das eine noch das andere existiert in der Letztlichen Realität.

 

 

 

Nichts vermag Dem Was Die Quelle Jedweder Begünstigung Ist von Vorteil sein. Sich in die Vorstellung begeben, die eine oder andere Sache sei Gott von Vorteil, kommt dem Einbilden gleich, einem Milliardär sei ein Pfennig von Nutzen. Desgleichen – nichts vermag Dem Was Die Quelle Von Allem Was Ist Schaden zuzufügen. Demnach ein weiteres Mal … da Gott nicht auf irgendeine Weise nutznießen kann oder geschädigt werden kann, existiert im Sinn Gottes die Idee von Etwas, was richtig oder falsch ist, nicht.

 

 

 

Diese Idee wird im Sinn der Menschen ebenfalls keine Existenz finden, sobald die Menschen sich zu verstehen geben, dass sie desgleichen außerstande sind, auf irgendeine Weise zu Vorteilen zu gelangen oder geschädigt zu werden. Es ist Menschenweisen ganz entschieden möglich, im Verlaufe ihrer leiblichen Erfahrung auf Erden die Illusion von Vorteil-Einstreichen oder Geschädigt-Werden zu erleben, dies indes ist schier das Resultat ihrer Idee darüber, was vor sich gehe.

 

 

 

William Shakespeare hat es so ausgedrückt: „Es gibt weder gut noch schlecht, bloß das Denken macht es dazu.“ In anderen Worten, wir denken uns das alles aus. Wir definieren und entscheiden, was „gut“ und was „schlimm“ ist, was „richtig“ und was „falsch“ ist, abhängig von unserer augenblicklichen Stimmung, in der gegebenen Lage, zu dem gegebenen Zeitpunkt und Ort.

 

 

 

In Peoria, Illinois, ist Prostitution „verkehrt“. In Amsterdam in den Niederlanden ist sie ein legales Geschäft, durch die Verwaltung lizensiert und reguliert, und nicht einmal eine geringfügige Einnahmequelle für die Stadt.

 

 

 

Um 1914 wurde außereheliches Zusammenleben als „verkehrt“ angesehen. Im Jahre 2014 hält man es für eine gute Idee vor dem Eintritt in eine längerfristige Bindung einer Ehe, oder, unter älteren Menschen, denen es in ihren fortgeschrittenen Jahren um Gesellschaft zu tun ist, ohne die gesetzlichen Verschränkungen einer Ehe.

 

 

 

Wir denken uns Dinge aus, so wir uns voranbewegen, und wir ändern unseren Sinn, während wir unterwegs sind – allemal können wir uns zu jedem gegebenen Zeitpunkt verheddern, uns einzubilden, dass das, was – in diesem bestimmten Augenblick – richtig ist, richtig sei, und dass, was verkehrt ist, verkehrt sei.

 

 

 

Gott hat mit jenen Abgrenzungen nichts zu tun. Sie sind vollauf ein Produkt von Konstruktionen der Menschheit. Falls denn Gott Richtig und Falsch eingehend definieren würde, würde jene Definition unverrückt bleiben. Was in Peoria das Wahre wäre, wäre in Amsterdam das Wahre. Was 1914 wahr war, wäre anno 2014 wahr. Richtig und falsch würden nicht kraft Landkarte oder Kalender festgelegt.

 

 

 

Die Frage, die vor der Menschheit liegt, lautet demnach nicht, ob Gott bekundet, etwas sei richtig oder falsch, sondern: Worum geht es, so sich ein Menschenwesen dazu veranlasst sieht, derartiges zu betreiben?

 

 

 

Die beobachtbare Antwort ist die, dass Menschenseinswesen bereits entschieden haben (obschon dies nur wenige zugeben), dass sie eine jede Wahl oder Handlung, jene seien „richtig“ oder „falsch“, beurteilen auf der Grundlage dessen, inwiefern sie – ihrem Glauben nach – beim Erreichen der Ziele der Menschen von Wirkung sind. Mithin können Menschen dem Staat bewilligen, jemanden in klarer Absicht umzubringen, und dies, selbst obschon die Menschen bekunden, jemanden absichtlich töten sei unrecht.

 

 

 

Mithin können Menschen einer Robin Hood-Legende Beifall spenden, bei der es darum geht, die Reichen zu bestehlen, um den Armen zu geben, selbst obschon Menschen beteuern, stehlen sei unrecht.

 

 

 

Mithin können sich Menschen selber einreden, ein Liebesabenteuer mit einem schlecht behandelten und vernachlässigten Ehepartner eines Anderen im Namen von Liebe sei nachvollziehbar, selbst schon Menschen behaupten, Ehebruch sei unrecht.

 

 

 

In menschlichen Wechselspielen stellt es sich heraus, dass nichts für absolut richtig oder falsch angesehen wird, dass jene Bewertungen vielmehr in einem gewissen Kontext getätigt werden. Was das angeht, ist auf Erden die Wahrheit dies. Es wäre uns dienlich, das geradewegs zuzugeben, und hernach entschieden zu erklären, dass unser neuer Menschlicher Verhaltens-Kodex nicht auf „Moral“ fußen solle, oder darauf, was wir beliebig beschieden haben, Gott wolle es oder Gott ordne es an, sondern vielmehr darauf, was funktioniert und was nicht funktioniert, unter der Gegebenheit, was wir zu tun versuchen.

 

 

 

Falls wir uns anstrengen, bei dem Indianapolis 500 Speedway Autorennen zu siegen, wäre es nichts „Falsches“, 280 km/h schnell zu fahren. Wenn du dabei bist, dir etwas vom Laden zu besorgen, ohne dass du dich oder Andere gefährdest, wirst du eher nicht so schnell fahren mögen. So etwas funktioniert ganz einfach nicht, unter der Gegebenheit, was du im Begriff bist zu tun.

 

 

 

Wir haben es freilich mit einem Schwertun und mit einer Herausforderung zu tun, solch einen praktikablen Maßstab als den Goldstandard für menschliches Verhalten anzuerkennen und in Anwendung zu bringen. Die Schwierigkeit lautet, dass die Menschheit sodann sich selbst gegenüber einzuräumen hätte, dass ihr „Goldstandard“ nicht allerorts das Gegebene, und somit überhaupt kein „Standard“ ist. Und dies weswegen? Da wir uns, wir als ein Kollektiv, zutiefst im Unklaren sind darüber, was wir zu tun versuchen.

 

 

 

Und der Grund DAFÜR liegt darin, weil die meisten Glieder unserer Spezies über Wer Wir Sind (über unsere wahre Identität als fühlende Wesen) und Wieso Wir Hier Sind (über die wirkliche Ursache für Leben und über die Zwecksetzung des individuellen und kollektiven Erlebens) durcheinander sind. Und dies, da sich die Menschheit grundlegend irrt über die Realität, die Funktion, den Zweck und die Natur Gottes. Der größte Teil der Menschheit immerhin. Diejenigen von uns hier sind sich darüber weidlich im Klaren, ist das nicht so bei uns?

 

 

 

Die Aufgabe und Zweckstellung Gottes ist, UNS dazu zu ermächtigen, uns selber als Göttlich zu erfahren. Gott hat das Bestreben inne, Sich Selber erfahrungsmäßig kennen zu lernen durch den Hergang des Lebens Selbst.

 

 

 

Das bedeutet, durch UNS.

 

 

 

Demnach spreche ich heute, in einer Welt, wo dermaßen viel Konfusion anzutreffen ist, Menschen wie euch meinen Dank aus … Menschen, die sich im Klaren sind, was sie dabei sind zu tun, und die ihr euch mit Friede, Freude und Liebe in eurem Herzen daranmacht. Falls es denn ein Neues Morgen geben sollte, werdet IHR die Schöpfer des Morgen sein. Gott trifft nicht „allseits“ eine Entscheidung, was uns „gut“ und was uns „böse“ ist. Der PART Gottes, der DU ist, trifft die Entscheidung.

 

 

 

Es ist, wie es Ernest Holmes in seinem Buch 'The Science of Mind' befindet: „Lautere Religion … vereint sich mit der gesamten Menschheit, und macht keinen bedeutsamen Unterschied zwischen Heiligen und Sündern aus. Einer derartigen Religion bedarf die Welt von heute, denn sie ist des Vorspiegelns überdrüssig, und würde gerne eine praktikable Demonstration eines Glaubens an Gott vor Augen haben, offenkundig gemacht durch geflissentlich gutes Wirken.“

 

 

 

Und Dr. Holmes fährt FORT … „Es könnte nicht deutlicher vorgebracht werden. Das Böse ist, was der Mensch erschuf, derweilen Gott – die Ewige Güte – davon nichts kennt. Gott ist allzu rein, um Böses in Betracht zu nehmen. Das Böse“, sagt Dr. Holmes, „hat keine Realität hinter sich.“

 

 

 

Dieser seiner Auffassung bin ich vollauf. Lasst uns daher in diese Weihnachtszeit hineingehen und erweisen, wie recht Ernest Holmes hat. Lasst uns die Illusion des „Bösen“ von einem jeden Aspekt oder von einer jeden Partie des Lebens, welche wir berühren, fortschaffen. Lasst dieses in diesem Jahr unser Weihnachtsgeschenk an andere Menschen sein.

 

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Neale,

 

Dankeschön! Dankeschön! Danke dafür, dass du 'Gespräche mit Gott' geschrieben hast. In gewisser Weise beneide ich dich, wünsche es zum „Himmel“, wäre ich doch an deiner Stelle der Autor; doch wie auch immer, wo wir „alle eins“ sind, hatte ich doch tatsächlich eine Hand mit im Spiel, es gechannelt, es erschaffen und zum Druck gebracht zu erhalten. Ich wollte so gerne, dass ich auch einen Anteil an den Tantiemen bekäme!

 

Du hast einen fantastischen Job gemacht, als du so vieles von meinem Glaubenssystem niederschriebst, und es bestätigt mich, es gedruckt zu sehen! Ich habe nie zu meinen Verwandten „gepasst“, die versucht haben, mich zu erretten, wo ich mich doch nie „verloren“ fühlte, und die mich ständig als krank beurteilten, dass ich nicht an die „Hölle“, dass ich an keinen Teufel und nicht einmal an richtig und falsch glaubte! Naja, brrr! Es ist gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt wie ich. Allem Anschein nach teilt „Gott“ die gleichen Ansichten! Deswegen also, Danke dafür, die Botschaft zur Veröffentlichung gebracht zu haben.

 

Ich habe stets gesagt, dass ich, wenn ich gestorben bin, der Göttin eine Frageliste übergeben möchte, sofern ich Sie überhaupt vorfinde. Du bist mir bei den meisten Fragen zuvorgekommen. Einige habe ich immer noch. Wie kommt es, dass meine Tochter behindert auf die Welt kam? Ich frage mich, ob meine Frustration bei ihrem infragestellenden Verhalten der „Angst“ entspringt, jedoch der Angst wovor? Sobald ich erschöpft bin (körperlich, emotional, etc.), ist weder Liebe noch Angst gegenwärtig, bloß ein Mangel an Energie, das heißt, ich bin müde!

 

Friede und Macht,

 

Avalon

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Liebe Avalon,

 

 

Danke für deinen Brief und die freundlichen Worte. Die Frage, weswegen einige Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auf diese Welt kommen, wendet sich an Gespräche mit Gott. Wir kennen nicht die Agenda der Seele, doch lautet die Ermahnung, nicht zu bewerten, auch, es nicht als falsch zu bezeichnen, sondern es einfach als eine gesegnete Erfahrung im Leben dieser Seele zu sehen.

 

Der Zweck des Lebens lautet, uns allen jedwede Erfahrung, die das menschliche Abenteuer zulässt, zu überbringen. Das Auf und Ab dabei, das Linke und Rechte dabei, das Männliche und Weibliche dabei, das Hier und Dort dabei. Die Seele wird keine Ruhe geben, bis sie die Summe und Substanz der menschlichen Erfahrung, das Gesamt ihrer Möglichkeiten, eingenommen hat. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass Seelen zu gewissen Lebenszeiten einen Körper betreten, der das ist, was du als „handicapped“ bezeichnetest.

 

Du fragst nach Frustration, und ich sage dir, jedwede Frustration innerhalb der menschlichen Erfahrungswelt entstammt der Angst. Ich räume dir ein, Frustration ist eine milde Form von Angst, nichtsdestotrotz ist sie Angst. Derjenige, der von der Liebe her und nur von der Liebe her kommt, erfährt nie Frustration. Frustration ist natürlich eine Angst, dass das, was wir tun, nicht fortgesetzt werden kann; dass uns dabei die Energie ausgeht; dass es „alles zu viel“ ist; dass wir das Ende der Fahnenstange erreicht haben. Frustration ist unsere Annoncierung uns gegenüber, dass wir uns in die Liebe zurückbegeben mögen, um wieder unsere „Mitte“ zu finden.

 

Du sagst, in deinen Momenten der Frustration seien weder Liebe noch Angst präsent, es sei einfach nur ein Fehlen an Energie; anders gesagt, du seist schlicht erschöpft. „Ermüdet“ ist keine Gegebenheit, die in der Gegenwart von Liebe merklich ist. Liebende, die sich zutiefst lieben, das ist bekannt, bleiben über längere Zeiträume hinweg Tag und Nacht auf, um einfach beieinander zu sein. Dann, wenn Liebe sich in Angst wendet, versickert diese Energie rasch, und sie verlässt das System des menschlichen Leibes.

 

Schelte deswegen nicht mit dir oder schlage deswegen nicht auf dich ein. Das stellt eine normale menschliche Erfahrung dar, und ist nicht etwas, wofür es sich zu schämen gilt. Stelle einfach in deinen Augenblicken der Frustration fest, dass du frustriert bist, tue, was immer es braucht, um dich in einer Weise durch dieses Erleben hindurch zu bewegen, die dir förderlich und dienlich ist, und schreite dann mit deinem Leben ohne Selbstschuld-Zuweisung fort. Natürlich bist du frustriert. Es gibt so vieles zu tun, es überkommt Einen ein großes Maß an Herausforderungen dabei, ebendas zu tun, und die Meisten würden entmutigt. Schaue nicht zu sehr darauf. Darin liegt kein „Geheimnis“. Es gibt allein das, was nahe liegend ist. Und das ist alles vollauf in Ordnung.

 

 

Mit einer großen Umarmung,

 

Neale.

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 624 [19.12.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [20.12.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=624

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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