GmG Bulletin # 572

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 572

 

 

 

20.12.2013

 

 

 

Eine neue Weihnachtsgeschichte!

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Mich erreichten in der Weihnachtszeit über die Jahre zahlreiche Nachfragen, doch einen Beitrag erneut zu veröffentlichen, den ich meinen Zuhörern im Jahr 2007 über diese sehr merkliche Zeit des Jahres darbot. Daher rücke ich diesen Artikel hier ein, und ich freue mich, dass dass er so gut aufgenommen wurde, sodass mich jedes Jahr um diese Zeit Anfragen erreichen, ihn noch einmal zu bringen ...

 

 

 

Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen.

 

 

 

Ich war von zwei Uhr bis sechs Uhr morgens wach, und hatte eines meiner Gespräche mit Gott.

 

 

 

»Sprich mit mir über Weihnachten«, sagte ich. »Was hat es damit auf sich?«

 

 

 

Und ich hörte: »Was meinst du damit, was es damit auf sich habe? Ich habe es millionenmal ausgesprochen, was es damit auf sich hat.«

 

 

 

Also sagte ich: »Sag es mir noch einmal. Ich denke, ich habe das nicht mitbekommen.«

 

 

 

Und plötzlich war mein Kopf erfüllt von einem Weihnachts-Lied – es gehört zu den beseligendsten und triumphierendsten Weihnachtsmelodien.

 

 

 

»Joy to the world,« begann das Lied, »the Lord has come.«

 

 

 

Aber ich konnte es noch nicht so richtig fassen. Ich wunderte mich fortgesetzt - was ist freudig an der Ankunft von jemandem, der sich als Herr über uns ausgibt?

 

 

 

Gott!, sagte ich … Ich verstehe das nicht!

 

 

 

Und Gott antwortete: »Du hast recht. Du verstehst das nicht.«

 

 

 

Dann sprach Gott: »Aber wenigstens stellst du eine Frage. Und das ist gut. Es ist wirklich schwer, etwas zu verstehen, wenn du denkst, es gebe keine weiteren Fragen mehr. Du kannst keine Antwort erfahren, solange du denkst, du habest schon die einzige Antwort, die es gibt.«

 

 

 

»Also, ich habe die Antwort nicht«, gab ich zu. »Wie lautet also die Antwort?«

 

 

 

Und Gott sagte: »Die Antwort ist, dass der Herr … der gekommen ist … nicht ein Herr über dich ist, sondern in dir.«

 

 

 

Diese Worte erreichten mich um 2 Uhr 57 am Morgen, und ich bewegte sie in meinem Herzen.

 

 

 

»Dann«, wagte ich mich hervor, »ist die Weihnachtszeit nicht gerade eine Zeit des Erinnerns an die Geburt eines Kindes. Wir werden heute nacht jenes Kind besingen, seine Ankunft ehren, denn es brachte der Welt neues VIELSAGENDES von großer Wahrheit – und ein wahrhaftes AUSLEBEN dessen –. Und dies waren fürwahr Kunden des Trostes und der Freude.

 

 

 

Das ist aber auch eine Geburtstagsfeier des Ge’christeten‘ [‚of the Christed one‘ – engl.] in uns allen

 

 

 

Und Gott antwortete sanft: »Ja.«

 

 

 

Dann machte ich mir Gedanken, was all die Lieder, die Botschaften und Gefühle zu Weihnachten bedeuten, sofern ich mir diese Wahrheit zueigen machte. Wenn ich wirklich verstünde, dass die Kunde dieser Tage nicht von einem einzelnen gesegneten Wesen handelt, sondern von allen Wesen; von allen Wesen, die gesegnet sind.

 

 

 

Nicht von jemand anderem, sondern von uns.

 

 

 

Von mir.

 

 

 

Aber, o mein Gott, das klang nicht gut. Ich meine, es hörte sich wie Blasphemie an. Wie konnte sich Weihnachten um mich drehen?

 

 

 

Um all die selbst-zentrierten egomanischen Gedanken!

 

 

 

Es handelt von der Ankunft des Herrn! Es handelt von dem Geschenk der drei Weisen!

 

 

 

Aber, mein Herz blieb dabei, - was wäre, wenn ich das Geschenk bin? Und, was wäre, wenn der Herr gekommen IST - -, um in mir zu sein, und nicht über mir?

 

 

 

Ich weiß, ich kann einen Ort für ihn über mir finden, aber kann ich einen Ort für ihn inmitten von mir finden?

 

 

 

Und was würde es für mich bedeuten, wenn ich das bewerkstelligte? Was zu sein würde es für mich bedeuten – nicht nur ein Mensch, der gesegnet wurde, sondern ein Mensch, der gesegnet ist? Und was würde es für mich bedeuten, dass ich von dir in gleicher Weise denke? Was, wenn ich dich als gesegnet ansehe? Würde ich mich dir gegenüber fortan anders verhalten?

 

 

 

Ich möchte meinen, ich täte es. Ich möchte meinen, dass ich freundlicher zu dir wäre. Milder mit meinen Worten, umsichtiger mit meinen Taten, mitfühlender mit meinen Gedanken, ehrlicher in meinen Angelegenheiten, geduldiger und freigiebiger und … und gewahrsamer des Wunders, der du bist.

 

 

 

Und wenn ich dächte, ich sei ein gesegneter Mensch, würde ich mich dann mir gegenüber anders verhalten?

 

 

 

Ich denke, ich würde es. Ich denke, ich wäre freundlicher zu mir. Milder mit meinen Worten, umsichtiger mit meinen Taten, mitfühlender mit meinen Gedanken, ehrlicher in meinen Angelegenheiten, geduldiger und freigiebiger und … und gewahrsamer des Wunders von MIR.

 

 

 

Ist es hinwiederum möglich, dass wir Alle gesegnet sind?

 

 

 

Das fragte ich mitten in der Nacht, und die Rückantwort war niederschmetternd schlicht: »Ja.«

 

 

 

SOOO, grübelte ich … das ist die Bedeutung des Christfestes. Dass … das, was ge’Christet‘ ist, in allen von uns geboren wird. Dass es in uns allen lebt. Dass es alle von uns IST. Wir entsinnen uns dessen ganz einfach nicht. Und deswegen wurde Weihnachten geschaffen, um uns dies ins Gedächtnis zu rufen.

 

 

 

Weihnachten, so stellt es sich heraus, handelt von keiner bestimmten Religion, sondern von allen Religionen. Es bezieht sich nicht auf einen besonderen Menschen, sondern auf alle Menschen.

 

 

 

Es tut nichts zur Sache, ob du ein Christ oder ein Moslem, ein Hindu oder ein Jude, ein Baptist oder ein Buddhist bist.

 

 

 

Oder keiner der oben genannten.

 

 

 

Wenn du den Herrn inwendig in dir gebärst, dann schenkst du einem Wunder und einer Herrlichkeit und einer Weisheit und einer Liebe Leben, die von dir her über die ganze Welt hinweg fließen mögen, und die die Welt für immer verwandeln.

 

 

 

Ist das nicht die Geschichte von Weihnachten?

 

 

 

Und sobald wir diese Geschichte als unsere Geschichte leben, sind dann unsere Leben nicht erneuert, sind dann unsere getrennten Selbst nicht wieder zu einem Ganzen zusammengefügt?

 

 

 

In der Tat.

 

 

 

Unsere Seelen sind gerührt, unsere Herzen erfüllt. Und dann sind wir es, die der Welt Freude bringen.

 

 

 

Das Geschenk von Weihnachten ist wir, in Fülle zum Ausdruck gebracht und in Fülle verwirklicht. Es sind wir - voll und ganz willens und gänzlich bereit dazu -, es ist an uns, ohne Bedingung zu lieben, ohne Einschränkung zu geben, ohne Begrenzung zu teilen, ohne Angst zu schaffen, uns ohne Scham oder Verlegenheit zu feiern.

 

 

 

Es sind wir, die Wahl treffend, ohne zu zögern zu vergeben, zu helfen ohne gefragt zu werden, dorthin zu eilen, wohin die Engel sich zu treten fürchten. In der Tat, den Weg für Engel zu bereiten.

 

 

 

Ah, den Weg für Engel bereiten. Deswegen sind wir hier. Deswegen kamen wir auf die Erde. Um ein Herold zu sein!

 

 

 

Horch! Der Herold, die Engel singen. Ehre dem neugeborenen König.

 

 

 

In diesem Moment können wir das Königreich in uns zur Welt bringen … das Königreich, das wir in Gottes Augen sind.

 

 

 

Wisst ihr, jemand sagte einmal … wenn du dich sähest, wie Gott dich sieht, würdest du eine ganze Menge zum Lächeln haben.

 

 

 

Nun, dieser Moment, dieser Weihnachts-Augenblick ist eine Zeit zum Lächeln. Denn in diesem Augenblick können wir uns, falls wir uns tatsächlich daran machen, fast so sehen, wie Gott uns sieht. Wir können es spüren. Dieses Gefühl heißt Liebe. Eure Liebe für das Leben, und für all jene, die du in diesem Leben liebst. Und Gottes Liebe für dich.

 

 

 

Der Zauber von Weihnachten ist nunmehr, dass es uns stattgibt, dieses Gefühl herzunehmen, diese Liebe zu nehmen, und sie mit all jenen zu teilen, deren Leben wir berühren. Mit Freund, und Fremden. Mit denen, mit denen wir übereinstimmen, und mit denen, mit denen wir nicht in Einvernehmen stehen. Mit denen, die so aussehen und so handeln wie wir, und mit denen, die das nicht tun.

 

 

 

Wir sind in diesem Augenblick dazu eingeladen, diese Liebe zu spüren, und ihr einen ständigen Platz in unserem Herzen zu verschaffen. Die Quelle des Friedens auf Erden und des Wohlwollens gegenüber Männern und Frauen überall zu sein. Wir sind in diesem Augenblick dazu eingeladen, auf der Erde zu wandeln, nicht nur als jemand, der GESEGNET worden ist, sondern als jemand, der heilig [‚blesséd‘ – engl.] ist. Nicht nur als der Herr von gutem Benehmen, sondern in der Art und Weise des Herrn.

 

 

 

Denn das ist es, was wir sind. Wir sind der Herr unseres inneren Königreiches, und somit des äußeren gleichermaßen. Verstehen wir das, dann verwandelt sich alles. Wir schicken uns an, die Welt auf eine neue Art zu erfahren und auf sie einzuwirken.

 

 

 

Dies ist die Einladung zu Weihnachten. Wir sind dazu eingeladen, mit dieser Erfahrung jetzt in diesem Moment zu beginnen. In dieser …. und in jeder stillen Nacht.

 

 

 

Und falls wir das tun, werden wir sie zu einer heiligen Nacht machen. Und wir werden uns anschicken, eine Welt zu schaffen, in der alles ruhig ist. Alles ist hell.

 

 

 

Freude der Welt! Der Herr ist gekommen. Lasst die Erde ihren König empfangen. Lasst jedes Herz … ihm den Raum bereiten.

 

 

 

Und, Himmel, und, Natur – singet!

 

 

 

Einem Jeden – Fröhliche Weihnachten.

 

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale.

 

 

 

 

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Ein Nachlauf auf den Brief der letzten Woche

 

 

 

Hallo, Neale,

 

 

 

ich habe eine Menge deiner Materialien gelesen, und es war wahrhaft beflügelnd für mich. Ich lese deine wöchentlichen Bulletins mit Interesse, das eine allerdings, auf das ich oben Bezug nehme über die Konsequenzen bei Selbsttötung gab mir den Anlass, dir zu schreiben.

 

 

 

Ich glaube, du hast gesagt ... „nichts kann einer Seele widerfahren, wofür sie sich nicht entschied, selbst was die Art und den Zeitpunkt des körperlichen Todes angeht“. Ich denke, es war in „Zuhause in Gott“. Falls dies der Fall ist, muss der Tod durch Selbstmord durch die Seele, als sie Geist war, beschieden worden sein, womöglich um Anderen die Erfahrung jener Art des Kummers zu übermitteln.

 

 

 

Ich habe ein ureigenes Interesse an deiner Erwiderung, da ich in Großbritannien für eine Wohlfahrtseinrichtung, die Samaritaner, arbeite, deren erklärtes Ziel es ist, die Selbstmordrate zu senken. Wir wollen dies erreichen, indem wir den Menschen Raum und Zeit schenken, um ihre Gefühle der Bedrängnis und der Verzweiflung vertraulich zu besprechen und zu erkunden, ohne Bewertung einzuführen oder Rat zu erteilen. Während wir dies tun, frage ich mich, ob die Tätigkeit irgendwie gegenstandslos ist, falls die Erklärung, die ich oben wiedergegeben habe, zutreffend ist. Ich möchte weiterhin diese Arbeit tun, da sie meiner Auffassung nach für Leute von Nutzen ist, die anrufen und nicht suizid-gefährdet sind, die schier eine Menge Schwierigkeiten durchlaufen, ohne jemand zu haben, mit dem sie darüber reden können.

 

 

 

Danke dir für deine Arbeit, Neale. Ich versuche, anhand der Weisheit deiner Schriften zu leben, und, wo möglich, Andere auf sie hinzuweisen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Chris H, UK.

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Mein lieber Chris … Keine Tätigkeit, die einen Dienst darbietet und einem anderen Menschenseinswesen in Zeiten der Not mit Hilfe aufwartet, ist jemals sinnlos. Tatsache ist, falls wir GmG ernst nehmen, könnten wir den Vorschlag unterbreiten, dass der ureigene Grund (auf einer metaphysischen Ebene), dass ein Mensch Selbstmord in Betracht ziehen könnte, der sein kann, dir eine Gelegenheit anzutragen, in Beziehung dazu aufzukreuzen als der, Wer Du Wirklich Bist.

 

 

 

Lasse mich etwas aufklären, sofern ich das vermag. Nirgendwo in GmG oder in Zuhause in Gott wird der Vorschlag aufgegriffen, dass eine Seele IM VORAUS Entscheidungen trifft --- das heißt, bevor sie in eine besondere Inkarnation in einen besonderen Körper hineingeboren wird. Es ist demnach nicht meine Auffassung, dass Selbstmord „gewählt wird durch die Seele, solange sie noch im geistigen Zustand ist“.

 

 

 

Keines der Vorkommnisse im Leben, keine der Handlungen, die Menschen ergreifen, oder keine der Entscheidungen, die Menschen treffen, sind von der Seele vorher beschieden, solange sie im Geist ist, so wie ich die Gespräche mit Gott-Materialien lese und begreife. Ein derartiges Arrangement würde die Möglichkeit und die Realität des von Augenblick zu Augenblick sich ausführenden Freien Willens überflüssig machen oder sie tilgen --- und es ist das Im-Augenblick-Ausüben des Freien Willens, was den gesamten Prozess des Lebens darstellt, und den Prozess, durch den wir entscheiden und erklären, verkünden und erfüllen, zum Ausdruck bringen und erfahren Wer Wir Wirklich Sind.

 

 

 

Es ist durchaus zutreffend, dass wir uns die Umstände unseres Lebens aussuchen – die Eltern, die wir haben werden, das Land, in dem wir leben, die Ausprägungen unserer Körperlichkeit (Rasse, Geschlecht, körperliche oder mentale Schwierigkeiten, etc.) --- aber, so wie ich es verstehe, erteilen wir keinen Bescheid im Voraus, was wir mit jenen Bedingungen anfangen, oder wie wir auf sie eingehen werden. Es ist vielmehr wie bei einem Maler, der sich die Farben im Voraus aussucht, die er auf seiner Palette platzieren möchte, der aber nicht entscheidet, was für ein Bild er mit ihnen malen wird, so lange, bis er seinen Pinsel anfasst und sich der Leinwand nähert.

 

 

 

Es ist wahr, meinem Verständnis gemäß, dass keine Seele zu einem Zeitpunkt oder auf eine Weise stirbt, die nicht ihren ergangenen Bescheiden entkommen --- aber dies bedeutet nicht, dass die Wahl vor der Geburt getätigt wurde, während die Seele im Geiste war. Es bedeutet, dass keine Handlung, die jemand zu irgendeinem Zeitpunkt des Lebens ausführt, eine solche gegen seinen Willen ist. Ein jeder Akt ist ein Akt des Willens. Dies umfasst, das wurde mir gesagt, den Akt des Sterbens ebenso. Der Tod geschieht durch uns, nicht an uns (obschon äußere Umstände --- Krieg, Verbrechen, Unfälle, Krankheit, etc. --- gewiss den Anschein abgeben werden, als wäre uns unser Tod wider unseren Willen widerfahren.)

 

 

 

Meine Auffassung geht dahin, dass nichts gegen unseren Willen geschehen kann, in Anbetracht dessen, Wer und Was Wir Wirklich Sind. (Das heißt, Göttlich.)

 

 

 

Sofern freilich ein Mensch zutiefst traurig ist und ernsthaft Selbstmord in Erwägung zieht, ist der Dienst, sich bei jenem Menschen in einer liebevollen, mitempfindenden, sachten Weise einzufinden --- eine Weise, die mehr Klarheit und größeres Verständnis, was der Seele gesamtes Vorhaben, hier zu sein, anbelangt, und größeres Verständnis für das Ko-Kreieren des derzeitigen Rahmens von Umständen, die den Anlass für die laufende Depression bilden --- ein Geschenk von unschätzbarem Wert von der einen Seele an die andere Seele … ein Geschenk, das den Verlauf und die Richtung eines gesamten Lebens für einen Menschen umgestalten könnte, der sich zeitweilig in dem Labyrinth der Wirren des Lebens verlaufen hat und die wahren Bescheide vergessen hat, die ihm oder ihr offenstehen.

 

 

 

Weit entfernt davon, sinnlos zu sein, ist womöglich dein Tätigsein der ganze Punkt der Erfahrung gewesen.

 

 

 

Danke für deine Frage, Chris. Mögest du die Liebe, die Gott ist, erleben, wie sie jetzt auf dich hinabsteigt, wie sie auf ewig in dir weilt und frei durch dich hindurchströmt zu all Jenen, deren Leben du berührst.

 

 

 

Mit meinen allerbesten Gedanken,

 

Neale.

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

 

 

Ich kann es nicht glauben, in wenigen Tagen ist Weihnachten. Ich hoffe, ihr achtet auf euch im Verlaufe dieser Zeit, und stresst euch nicht, was wie ich es begreife leicht zu machen ist. Allemal sind die Feiertage bestimmt, voller Freude und liebevoll zu sein, sofern du dich demnach zu sehen bekommst, wie du dich in etwas Anderem als diesem verfängst, dann entsinne dich, du kannst immer wieder neu entscheiden. Ich praktiziere gerade, was ich predige.

 

 

 

Da wir im Moment vom Predigen sprechen - einige unter euch werden nicht wissen, dass ich ordinierter Geistlicher bin. Es war ein wundervoller, obschon unerwarteter Teil meiner Lebensreise, da ich mich in meiner Vorstellungswelt niemals als Geistlicher gesehen habe. Es geschah ganz natürlich als Ergebnis meiner Entscheidung, den Gott meines Verständnisses ausfindig machen zu mögen. Jene Suche führte mich zum Studium der vergleichenden Religionswissenschaften, und in jener Zeit kreuzten die Gespräche mit Gott auf. Sobald etwas drei Mal am Tag in Erscheinung tritt, dann empfehle ich, dem Beachtung zu schenken. Und genau so kam GmG in mein Leben. Sie wurden mir drei Mal an einem Tag dargeboten. Dankbar beschied ich beim dritten Mal, es sei nicht einfach ein zufälliges Zusammentreffen gewesen, und obschon mein Kopf ununterbrochen redete, ich hätte bereits zu viel zum Lesen und Studieren, ging ich in den Buchladen und kaufte die Bücher trotzdem. Jener Entschluss veränderte mein Leben. Ich wäre nicht hier und schriebe heute diese Worte nicht an euch, hätte ich nicht jener intuitiven Stimme gelauscht und hätte ich nicht auf jene Gefühle gehört, die mich sachte in die Richtung schubsten, eine Wahrheit ausfindig zu machen, die mich freisetzen würde.

 

 

 

Dementsprechend komme ich soeben von einer letzten Zusammenkunft mit einem Paar zurück, welches mich gebeten hat, ihre Hochzeitsfeier zu gestalten und zu übernehmen. Zu den Freuden, ein Geistlicher zu sein, zählt in diesen vielen Jahren die Ehre, diese liebenswerteste Handlung zu betreuen. Zwei Menschen beistehen, die in ihrer nächst erhabensten Form und Ausdruck von Liebe namens Ehe zusammenfinden, ist eine dermaßen große Ehre. Und dieses Paar wurde mir wiederum durch eine unerwartete, indes wundervolle Weise zugeführt.

 

 

 

Wie die meisten unter euch wissen, trat ich in diese Position ein, nachdem unsere geliebte Administratorin Patty Hammett im letzten Januar ihre Wandlung begangen hatte. Das war ein Schock, und er kam zu einem bereits schwer gewordenen Herzen hinzu, da ich soeben den Verlust meiner Ehe durchlebte. Dennoch wusste ich irgendwie, dass es Gottes Weg war, mich dorthin zu führen, um nicht nur mein Herz zu heilen, dass es vielmehr um eine erhabenere Version des Lebens ging. Mithin sagte ich Ja, was bedeutete, ich hatte nach Ashland, Oregon zu ziehen und San Diego, California zu verlassen.

 

 

 

Ich stellte mein Haus zum Verkauf und begegnete alsbald einem wundervollen Ehepaar, das eher auf der Suche nach einer Miete als nach einem Kauf war. Obwohl ich mein Haus gerne verkaufen wollte, war es zufälligerweise gerade aus der Treuhänderverwaltung herausgefallen, da vernahm ich ein weiteres Mal jene sanfte Stimme und jenes sachte Gefühl, das besagte: „Tue dich mit ihnen zusammen.“ Also tat ich es. Ihr wisst, wie es ist, wenn euch bei dem einen oder anderen Menschen augenblicklich Liebe überkommt? Nun, diese Leute waren von Anfang an wie eine Familie. In den vergangenen sechs Monaten konnte ich sie recht gut kennen lernen, und es ist deren Tochter, die soeben heiratete. Wer bittet seinen Hausbesitzer, die Hochzeitszeremonie seiner Tochter in die Hand zu nehmen, um Himmels willen! Just dies ist geschehen, und sie werden in meinem Haus in San Diego Hochzeit feiern. Was für ein beglückender Segen und was für ein Geschenk das Leben doch ist!

 

 

 

Wohin führt dich dein Leben? Kannst du das sachte Schubsen, Wandeln und Umgestalten erkennen, welches zu deinen Gunsten erfolgt? Manchmal ist es schwer, es in jenem Augenblick im Blick zu haben, insonderheit wann sich „schlimme“ Dinge zu ereignen scheinen. Dem hingegen, in Anbetracht von ausreichend Zeit und Energie, führt uns Gott / das Leben genau zu den rechten und goldrichtigen Leuten, Orten, Dingen und Situationen, um unsere Seelenmission und unser Vorhaben hier auf der Erde zu vollenden. Oder, wie es GmG ausdrückt – „um die nächst erhabenste Version der großartigsten Vision zu werden, die du jemals von wer du bist innehattest“. Und eben genau darum geht es und das ist mir in diesen allerhand Jahren geschehen.

 

 

 

Ich bin derzeit hier, dank einer Reihe von Lebensvorkommnissen, gewiss, etliche unter ihnen waren recht schmerzhafter Natur, aber alle haben sie mich dorthin geführt, eine erhabenere Version von mir zu erkennen und zu werden. Geburt kann schmerzvoll sein, aber sie führt zu einem neuen Leben. Sofern du momentan eine schmerzhafte Zeit durchmisst, wisse, dass du ein neues Leben für dich selber ausgebärst, eines, welches mit deinem Seelen-Vorhaben in Übereinstimmung steht. Bisweilen gehen wir durch die Hölle, um zum Himmel zu gelangen, seid indes eingedenk, dass es es wert ist. Und entsinne dich, du hast nicht alleine unterwegs zu sein. Wir sind hier, um dir beizustehen, aus der Hölle herauszukommen … ganz wörtlich. Kannst du dir ein besseres Weihnachtsgeschenk denken?

 

 

 

Sofern du an Christus glaubst, weißt du, dass sein Geschenk, was er uns brachte, darin bestand, noch einmal geboren zu werden und aus der Hölle heraus zu kommen. Dies ausführen ist fröhlich sein. Mithin euch Allen Fröhliche Weihnachten und Schöne Feiertage, einerlei, auf welche Weise ihr diese Zeit im Jahr feierlich begeht. Tut es so, indem ihr seid, wer ihr wirklich seid. Liebe, Freude, Friede, etc., etc., etc.

 

 

 

Zum Beschluss in dieser Woche - wenn es euch wie mir geht und wenn ihr durch die Botschaften der Gespräche mit Gott positiv erfasst wurdet, und derweilen wir uns in dem Geist des feiertäglichen Geschenke-Machens befinden, so stehe uns bei eben der gleichen Art Auswirkung auf die Welt bei, indem du unsere Arbeit hier in der CwG Foundation unterstützt. Tätige eine steuerabzugsfähige Zuwendung. Wir sagen es zu, jene Gabe zurückzuentgelten. http://cwg.org/index.php?page=donate

 

 

 

Mit Umarmen, Liebe und Glückliche Feiertage für alle,

 

JR

 

 

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. JR dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter jr@cwg.org Kontakt aufgenommen werden.)

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den Annual Holiday Retreat im Verlaufe der Jahresend-Tage

 

> für den Retreat 'Conversations on Relationships', vom 16. bis zum 20. März 2014, in Costa Rica

 

> für das Drei-Monats-Programm „CwG Day to Day“

 

> für den ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 562 [20.12.2013] ~ Übersetzung: Theophil Balz [21.12.2013]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_562.html

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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