GmG Bulletin # 659

 

 

Liebe Bulletin-Leser,

 

 

 

 

Ein Sturz in der eigenen Wohnung, am 7. August, just und ungehindert auf diejenige Körperseite, die bei einem schweren unverschuldeten Verkehrsunfall vor 19 Jahren unter anderem eine Armlähmung und Dauerschmerzen erlitt, belässt mich für einige Wochen fast unbeweglich, unter erneuten ungemein starken und ununterbrochenen Schmerzen und weg von der Wohnung, dieser Tage nunmehr in einem Pflegeheim.

 

 

 

Langsam und nach und nach kann ich mich für Minuten mal aufsetzen. Die notwendigen Schmerzmittel trüben meinen Verstand und die Spannkraft. Davon sind die vergangenen / entgangenen und kommenden Versendungen und Kontaktnahmen geprägt.

 

 

 

Herzliche Grüße,

 

Theophil

 

 

 

 

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GmG Wöchentliches Bulletin # 659

 

 

 

21.8.2015

 

 

 

WIE WIR UNS ENTWICKELN.

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

Nichts ist böse, außer das Denken macht es dazu.

 

Shakespeare schrieb dies, und die Welt von heute erweist es.

 

Es gibt dieser Tage einen weiteren größeren Aufruhr – dieses Mal über etwas, was der Papst Benedikt XVI. ausführte. Einige Menschen nahmen seine Äußerungen als eine Beleidigung des Islam auf, und in der Weise als schädigend. Die Einlassungen des Papstes waren schädlich, aber nicht, weil sie eine Beleidigung des Islam darstellten. Seine Worte waren historisch gesehen korrekt. Zusammengenommen waren sie aus einem anderen Grunde schädlich. [Zur Historie des Bulletins: Dieses Bulletin erschien zum ersten Mal im Sept. 2006. Es geht um eine Äußerung des damaligen Papstes. Anm.d.Übers.]

 

Heute protestierten Muslime rund um die Welt voller Wut. Ich glaube, dass dieses Verhalten meistenteils eine angelernte Erwiderung darstellt. Doch für Höher Entwickelte Wesen ist Wut weder eine angemessene Reaktion, noch ist sie förderlich.

 

Wie ich es sagte, diese Wut, die wir unter den Augen gehabt haben, ist eine erlernte Eingehensweise. Das meiste am menschlichen Verhalten ist eine angelernte Erwiderung.

 

Die meisten Verhaltensweisen der meisten Menschen sind Erwiderungen, die ihrer Gedächtnisbank entspringen, welche von dem Tag ihrer Geburt an Informationen über Alles einlagert. (Im Eigentlichen von schon vor diesem Tag. Die Menschen besitzen eine Wahrnehmung in utero.) Nur wenige Menschen haben die Fähigkeit gemeistert, Erwiderungen aus dünner Luft heraus hervorzubringen, Auf keinen Früheren Daten fußend. Dies nennt man einen Akt der Reinen Schöpfung, und es ist für uns alle möglich, dies zu tun. Ich möchte euch nun sagen wie.

 

Was die Menschen tun können, das ist, die Daten umzugestalten, indem sie ihnen etwas hinzufügen. Sie vermögen nicht Frühere Daten zu ändern, aber sie können die Datenbasis erweitern. Sie können in ihre Gedächtnisbanken neue und wichtige Informationen über Alles im Leben einbringen – das Leben selbst mit eingeschlossen. Tun sie das, so erschaffen sie einen Neuen Anfang im Mentalen Prozess der Daten-Analyse, vermittels dessen sie ihre Wahlen und Entscheidungen treffen. Sie beginnen von einem unterschiedlichen Ort her. Sie machen bei diesem Prozess etwas, was für die Verhaltensmodifikation einschneidend ist: sie ändern ihre Perspektive.

 

Es ist wichtig zu begreifen, dass Perspektive Alles ist. Sie ist keine Kleinigkeit. Sie ist alles. Perspektive ist die Art und Weise, wie wir die Dinge anschauen, und, die Art und Weise, wie wir die Dinge anschauen, bestimmt absolut über die Art, wie wir sie sehen.

 

Dies scheint nun gleichsam augenscheinlich zu sein, aber für die meisten Menschen ist es nicht augenscheinlich. Wäre es augenscheinlich, dann würden sie dem mehr Aufmerksamkeit widmen, was sie in ihren Geist aufnehmen, und, was in ihren Geist für sie durch Andere zuvor hinein gepackt wurde. Sie würden all ihre Früheren Daten über ein Thema (oder bestimmt über jedes wichtige Thema, wie etwa Gott, Liebe, Sex, Geld, Gesundheit, Lebenszweck, Wahrheit, etc.) erforschen, und sie würden den Früheren Daten etwas hinzufügen, sie würden die Datengrundlage vergrößern, sodass sie mehr Optionen zu wählen zur Verfügung haben, während sie darüber entscheiden, bestimmen und definieren Wer Sie Sind.

 

Gespräche mit Gott gibt an, dass ein „jeder Akt ein Akt der Selbst-Definition ist“. Zum Zwecke der Bestimmung von „lebendig“ und von nicht „tot“ (das meint, gegenwärtig und nicht alt; frisch und nicht schal) hätten wir regelmäßig unsere Daten upzudaten, aus denen wir unsere Informationen ermitteln, aufgrund derer wir unsere Schlussfolgerungen ziehen, die die Grundlage unserer Entscheidungen bildenüberdas, was wir denken, sagen und tun in den Augenblick-für-Augenblick-Ausdrücken, was wir das Leben Selbst nennen.

 

Wir brauchen Neue Gedächtnisinhalte für die Gedächtnisbank, sodass wir uns erinnern können Wer Wir Wirklich Sind. Zunächst gilt es zu entscheiden Wer Wir Wirklich Sind, und dann Daten in unsere Gedächtnisbank einzugeben, die dies widerspiegeln. Wir müssen unsere fundamentale Realität ändern. Unser grundlegendes Verständnis wandeln. Unsere Perspektive umgestalten.

 

All dies kann bewerkstelligt werden. Menschliche Wesen vermögen dies zu tun. Allerdings gilt es zunächst, willig zu sein, etwas recht Außergewöhnliches, etwas recht Mutiges zu tun. Wir müssen willens sein, die erstmalige Annahme in Frage zu stellen.

 

Falls die erstmalige Annahme nicht in Frage gestellt werden kann, sind wir tot. Unsere Definition des Selbst wird tot sein. Sie gründet nicht auf lebendigen Daten sondern auf toten. Auf Daten der Vergangenheit. Und nicht einmal auf eigenen Daten, sondern auf Daten, die jemand anderes uns über uns selbst, über das Leben, über das, wie es ist, und über Alles – darin eingeschlossen Gott, übermittelt hat.

 

Um uns voll und ganz als eine Spezies zu entfalten, müssen wir das Tote gehen lassen. Wir müssen es uns selbst gewähren, wieder geboren zu werden. Denn damit unsere Definition des Selbst zu einer lebendigen Definition wird, müssen wir es zulassen, dass wir in Frage stellen, was Andere uns gesagt haben … über uns selbst, über das Leben und über Gott. Dann müssen wir uns selbst zulassen, etwas noch Mutigeres zu tun. Wir müssen zulassen, dass wir Neue Daten ausdenken und aufstellen. Daten, die unserer höchsten Vorstellung über Wer Wir Sind und über Wer Wir Wählen zu Sein näher kommen. Vermittels dieses Prozesses und nur vermittels dieses Prozesses wiedererschaffen wir uns aufs Neue in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten.

 

Diesen Prozess nennt man Evolution.

 

Er wird durch Bildung ermöglicht. Freilich muss Bildung eine neue Dimension annehmen. Bildung muss uns nicht nur etwas darüber aussagen, worauf die Menschheit bis anhin über das Leben gekommen ist, sondern auch darüber, was die Menschheit über das Leben in der Zukunft zu wissen wünscht; nicht nur darüber, was die Menschheit an Verständnis über sich selbst erlangte, sondern auch darüber, was die Menschheit über sich selbst an Verständnis erwünscht.

 

Das meint die Mittel, vermittels derer sich jegliche selbst-bewusste Wesen entfalten. Wünschen ist der Unterschied zwischen selbst-bewusst und unbewusst sein. Es differenziert selbst-bewusste Wesen von Lebensformen, die sich nicht in bewusster Weise ihrer Selbst als Schöpfer ihrer in der Nähe erlebten Realität gewahr sind.

 

Ich möchte, dass ihr das versteht. Ich möchte, dass ihr das in euer Gewahrsein einbringt und es dort eine Weile ruhen lasst, bevor ihr zum nächsten Gedanken fortschreitet. Bitte schaue dir diese Schlüsselerklärung von Neuem an. Lies sie laut, sofern dir das hilft. Hole sie hinein. Rolle sie hin und her. Arbeite mit ihr.

 

Ich möchte sie hier für dich wiederholen. Was ich sagte, war ….

 

Wünschen ist der Unterschied zwischen selbst-bewusst und unbewusst sein. Es differenziert selbst-bewusste Wesen von Lebensformen, die sich nicht in bewusster Weise ihrer Selbst als Schöpfer ihrer in der Nähe erlebten Realität gewahr sind.

 

Unsere Befähigung, von hier aus uns weiter zu entwickeln, beruht beständig auf unserer Befähigung (und auf unserer Bereitwilligkeit), den Daten in unseren Gedächtnisbänken Daten hinzuzufügen, indem wir Daten aufstellen. Mit anderen Worten ….

 

Unbewusste Wesen (minder entwickelte Lebensformen) entfalten sich vermittels der Assimilierung von Daten über das Was Beobachtet Wird und Was Erfahren Wird. Bewusste Wesen entfalten sich auf der anderen Hand vermittels des Erschaffens von Daten über Das Was Gewünscht Wird.

 

Dies ist ein enormer Unterschied. Dies ist ein Quantensprung im evolutionären Prozess.

 

Hoch entwickelte Wesen (HEW’s) sind Wesen, die sich entscheiden, ganz wörtlich, sich neuer Dinge zu erinnern. Möchten wir HEW’s werden, so müssen wir uns erinnern, was wir bislang nie wussten. Unsere Definition des Selbst darf nicht von dem herkommen, worüber wir Bescheid wussten, sondern von dem, was wir wählen.

 

Dies bildet den nächsten Schritt in der Evolution der Menschheit. Individuell und kollektiv ist dies unser nächster Schritt. Unsere Definition des Selbst darf nicht von dem herkommen, worüber wir Bescheid wussten, sondern von dem, was wir wählen.

 

Vor zwei Tagen verletzte der Papst dieses Protokoll. Er verließ diese Formel. Deswegen schuf er derart viel Bestürzung unter Jenen in der Welt, die in aller Tiefe verstehen, was hier vor sich geht. Seine schlecht gewählten Einlassungen über den Islam erschütterten den Prozess der Evolution der Menschheit. Und deswegen hat er nun persönlich gegenüber der Welt eine Entschuldigung vorzubringen für das, was er äußerte. Nicht weil es inakkurat war, sondern weil es veraltet ist. Es hat nichts mit dem Morgen zu tun. Es hat nichts mit dem zu tun Was Wir Wählen, und es hat alles zu tun mit dem, Was Wir Wählten. Einige sagen jetzt, dass dies „uns zur Wirklichkeit zurückgebracht hat“. Allerdings, nichts in der Wirklichkeit ist wirklich. Alles ist zusammengestellt und ausgedacht.

 

Ich sollte eine weitere außergewöhnliche Beobachtung Shakespeares hier einführen und sie erweitern: Nichts ist REAL, außer wir denken, wir machen es dazu.

 

Sofern du es noch nicht getan hast, möchte ich dich dazu einladen, die Nachrichten darüber zu lesen, was der Papst gesagt hat. Heute, wir wollen dies hier umfänglicher erörtern. UND … wir werden einen Blick darauf werfen, wie wir die Zukunft ändern können … nicht, indem wir die Vergangenheit ignorieren, sondern indem wir voranschreiten, uns nach vornehin bewegen. Um ein Neues Morgen zu schaffen, müssen wir uns hinter die Vergangenheit begeben. Dies ist das Einzige, was so viele Menschen scheinbar nicht zu tun imstande sind. Sie fahren fort, beim Erschaffen des Morgen vom Gestern her zu kommen. Wenn du freilich das Was War dafür einsetzt, das Was Sein Wird zu erschaffen, dann wird das Was Sein Wird das Was War.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale.

 

 

 

 

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

Lieber Neale,

 

ich habe eine Frage, die mich seit langem umtreibt.

 

Meine Schwägerin ist sehr sehr krank. Sie ist seit drei Jahren bettlägerig mit quälenden Schmerzen am ganzen Körper, 24 Stunden jeden Tag die Woche. Die medizinische Profession meinte, sie könne nichts mit ihren Schmerzen anfangen, also machte sich mein Bruder auf viele Wege, um Heilung für sie zu finden, oder wenigstens etwas Linderung des Schmerzes. Bereits oft war ihr Zustand derart schlecht, dass wir dachten, sie würde entschlafen, aber jedes Mal wollte sie eine Botschaft erhalten haben, es sei ‚nicht ihre Zeit’. Sie sagt von dem Erleben, sie sei so erleichtert, dass es ‚vorbei’ sei, doch daraufhin würde sie in ihrem schmerzerfüllten Körper wieder aufwachen.

 

Wir, die wir sie alle überaus lieben, sagten ihr, wir könnten sie gehen lassen, da wir sie nicht länger leiden sehen mögen. Natürlich wäre sie glücklich zu bleiben, sowie sie schmerzfrei sei. Sie und mein Bruder sind schöne Seelen und eine anhaltende Quelle der Inspiration für alle, die mit ihnen in Verbindung kommen. Wäre sie gesund, so wären sie eine Art Leute, die überall dort aushelfen, wo Not am Mann ist, und, ja, sie taten das, bevor sie krank wurde.

 

Was ich nicht verstehe, ist, wieso hat sie diese entsetzlichen Schmerzen zu erleiden; und so lange? Sofern Gott ihr bedeutet, noch eine Weile länger zu bleiben, wieso ist es dann so schwer für sie, für sich die Antwort darauf zu finden? Ganz gewiss bedeutet Er ihr nicht, derart bis zum Ende ihrer Tage zu leiden.

 

Ich hätte nicht glauben können, dass irgendwer das so lange ertragen kann, wie sie es tut; und dies ohne Klagen. Sie und mein Bruder sind stets dankbar für all das, was sie haben und für den Segen ihrer Liebe füreinander, und sie haben nie gefragt „Warum?“. Sie merken, dabei gibt es Lektionen für sie; währenddessen sie weiterhin nach der einen oder anderen Erleichterung für die Schmerzen Ausschau halten. Jedes Mal, wenn wir denken, wir hätten eine Lösung für sie gefunden, funktioniert es eine Weile, dann hört es auf. Bei allen von uns ist die Hoffnung so oft zerstoben.

 

Falls du dich fragen solltest - ursprünglich wurde bei ihr Fibromyalgie [‚chronische, generalisierte Schmerzen im Bereich der Muskulatur, des Bindegewebes und der Knochen’; A.d.Ü.] und CFS [?] diagnostiziert. Die Gottheit weiß, was sie heute sonst noch hat, da sie körperlich derart geschwächt ist. Mein Bruder versorgt sie rundum im eigenen Zuhause, und ich kann mir nicht einmal vorstellen, was es für ihn bedeutete, seine Frau in Schmerzen zu wissen und sich dabei, was er tun kann, hilflos zu fühlen.

 

Da ich meinen Bruder und meine Schwägerin zutiefst liebe, war es auch für mich eine sehr emotionale, traurige und sorgenbehaftete Zeit. Während sie mich mit ihrer Haltung inspirieren, glaube ich wirklich nicht, dass irgendein Maß an Inspiration dem gleichkommt, was sie auszuhalten hatte. Auch ich habe Antworten darauf gesucht, und zu einem gewissen Zeitpunkt wurde mir von Kim Wisser empfohlen, all das, was ihr widerfährt, zu ‚umarmen, willkommen zu heißen’. (Ich ging zu einem ‚Den Wandel Willkommen Heißen’-Workshop, als sie sich hier in Australien aufhielten).

 

Kim’s Empfehlung half für eine Weile, aber da die Schmerzen ohne Linderung fortbestehen, weiß ich nicht mehr aus noch ein, was für alle Beteiligten das Beste zu tun sei. Ich würde deine Gedanken darüber, Neale, sehr zu schätzen wissen.

 

Mit herzlichem Gruß, Elizabeth

 

 

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NEALE ANTWORTET

 

 

 

Meine liebe Elizabeth . . . Es ist immer sehr schwierig und einen zutiefst traurig stimmend, jemanden, den wir lieben, in nicht endendem Schmerz zu sehen. Ich verstehe es, wie du dich fühlst, wie auch die Qual und die Verwirrung, durch die deine Schwägerin, dein geliebter Bruder und des weiteren auch du hindurchgehen. Ich bin so froh, dass du mir geschrieben hast.

 

Liebe Freundin, es gibt Zeiten in unserem Leben, wo die Agenda unserer Seele uns nicht klar ist. Es gibt Zeiten, wo „Gottes Plan“ verwirrend, unvernünftig, ja unfair zu sein scheint. Dies ist einer dieser Zeiträume. Lasse mich also mit dir darüber ein wenig reden.

 

Zunächst einmal, so etwas wie einen „Gottes Plan“ im klassischen Sinne gibt es nicht. Das meint, gemäß meinem Verständnis ist es nicht wahr, dass Gott eine Idee oder einen Zweck für uns hat, und dass er schlicht weiterpflügt und „das zum Geschehen bringt“, ohne uns zu sagen, was und weswegen es hier vor sich geht, und ohne uns eine Ermächtigung oder Kontrolle über die sich zutragenden Ereignisse zu verleihen. So arbeitet Gott nicht, und ich möchte dir dabei helfen, dass du dir darüber sehr klar wirst.

 

Alle Geschöpfe im Universum sind kollaborativ. Nichts geschieht oder kann gegen unseren Willen geschehen.

 

Ich rede nun von unserem Willen, wie er auf der Überbewussten Ebene existiert und sich ausdrückt – nicht notwendigerweise auf dem Bewussten Level unseres Gewahrseins.

 

Du wirst dich daran erinnern, GmG spricht davon, wir erschaffen stets auf drei Bewusstheitsebenen, der Überbewussten, der Bewussten und der Unterbewussten . . . wie auch auf einer vierten, der Suprabewussten Ebene . . . , die die Kombination aller drei tieferen Ebenen darstellt.

 

Gewöhnlich sind wir uns auf Bewusster Ebene der Gründe nicht gewahr, weswegen wir etwas auf den anderen Ebenen der Bewusstheit erschaffen. Wir sind uns dessen, was wir auf Überbewusster Ebene tun, nicht gewahrer, denn was wir auf Unterbewusster Ebene tun. Dein Unterbewusstes lässt deine Haare wachsen, dein Herz schlagen, deine Lungen ausweiten und zusammenziehen, während du den Atem des Lebens hineinziehst, und du bist dir dessen kaum gewahr. Es macht dies anstrengungslos, ohne sich mit dir ins Einvernehmen zu setzen, ja, ohne dass du darum die meiste Zeit weißt. Es macht das auch, während du schläfst! Das Überbewusste funktioniert in gleicher Weise.

 

Ich bin sicher, so, wie es um die Tätigkeiten des Unterbewussten steht, so hat auch das Überbewusste vollkommene Gründe und perfekte Ziele an sich, das eine oder andere zu tun. Doch lasse mich dir nun etwas zu verstehen geben, was ein Großes Geheimnis darstellt. Du kannst den Grund dafür, dass du etwas tust, oder dafür, irgendeine Erfahrung zu haben, ERSCHAFFEN. Und du kannst dies auf Bewusster Ebene tun.

 

So ist es. Du hast recht gehört. Du kannst in deinen Bewussten Geist hineingehen und wortwörtlich einen Grund, weswegen dies geschieht, erschaffen. So auch deine Schwägerin, ihr wunderbarer Ehegatte, dein lieber Bruder. Ihr alle könnt die Macht der Bewussten Schöpfung aufrufen und genau bestimmen, weswegen dies geschieht – und sogar auch das Ergebnis festsetzen. Dieser kleine Prozess könnte für euch alle von enormer Hilfe sein, und insbesondere natürlich für deine Schwägerin.

 

Wieso? Weil gelegentlich das Wissen darüber, WARUM etwas geschieht, es für uns leichter macht, es willkommen zu heißen. Es ist schwer, etwas aufzuweisen, wenn man nicht weiß, weswegen man es aufweist. Wenn ich zu dir sagen würde: „Hier, halte diesen 20 Pfund schweren Zementblock“, und du wüsstest nicht, weswegen du ihn halten sollst, dann stehen die Chancen gut dafür, dass du ihn nach einigen Minuten ablegen wirst. Wenn ich aber sagte: „Hier, halte diesen 20 Pfund schweren Zementblock. Ein Menschenleben hängt davon ab!“, so würdest du ihn entschieden länger festhalten. Gründe erzeugen Ergebnisse. Glaubensüberzeugungen erschaffen Verhaltensweisen. Verständnisse erzeugen Erfahrung.

 

Eine Frau bei der Geburt mag Schmerzen erfahren, aber nicht Leiden. Deswegen - Schmerzen und Leiden sind nicht dasselbe. Schmerz ist eine Erfahrung, und Leiden ist unser Gedanke darüber. Sofern wir eine Beurteilung treffen, dass ein bestimmter Schmerz nicht okay ist, so werden wir leiden, wann immer wir ihn erfahren. Sofern wir die Beurteilung treffen, dass der Schmerz okay ist – wie beispielsweise beim Zähneziehen oder bei der Geburt eines Kindes -, dann wird der Schmerz aushaltbar, und du wirst nicht „leiden“. Du wirst „erfahren“, aber nicht „leiden“. Da liegt ein großer Unterschied. Es ist unser Verständnis, die unsere Erfahrung hervorbringt. Frauen verstehen, weswegen sie während der Geburt Schmerzen erfahren. Deswegen berichten viele Frauen davon, dass sie Schmerz kennenlernten, aber nicht das Leiden. Ja, der Schmerz wurde erfahren, echt, als eine Feier des Lebens.

 

Nun bleibt die einzige Frage, ‚Was bringt deine Schwester zur Welt?’ Und dein Bruder? Und du? Was gebärst du aus, Elizabeth? Dies ist die einzige Frage. Und dies ist eine Frage, die nur du beantworten kannst.

 

Mit diesem Schmerz bringe ich . . . auf die Welt“ ist ein Satz, zu dem ich dich, deinen Bruder und seine Frau zur Beantwortung einlade. Eine Idee, die ich angelegentlich habe – dein Bruder und seine wunderbare Lebenspartnerin denken vielleicht daran, ein sehr besonderes Buch über ‚Leben Ohne Schmerzen’ zu schreiben. Diese Niederschrift könnte es zu dem definitiven Buch über dieses Thema für die nächsten zehn Jahre bringen – eines, das Ärzte, Krankenschwestern, Priester, Rabbis, Geistliche, Fürsorgende, Familienmitglieder und Patienten ALLE über viele Jahre hinweg nutzen könnten. Ist das Buch zu Ende gebracht, so kann deine Schwägerin darüber entscheiden, ob sie dann ihren Körper verlassen möchte.

 

Sei nicht zu sehr davon überrascht, sofern die Erfüllung, die solch einer wundervollen Arbeit für unsere Welt entstammt, für deine Schwägerin eine gänzlich neue Erfahrung erschafft – womöglich sogar eine sanfte Linderung bei den schwersten unter ihren Schmerzen, und einen Grund dafür, wieder zu leben . . . .

 

Auch wenn dies nicht geschieht, so wird deine Schwägerin sich selbst einen GRUND für den Schmerz überreicht haben, und dieses schlichte Geschehen macht ihn wohl wenigstens ertragbar. Auch dann, wenn er unerträglich ist, können sie und ihr Gatte darüber reden, sie können alles über diese Erfahrung auf ein Bandgerät sprechen, und sie können anderen Menschen dabei helfen, die ihr Buch lesen, mit dieser Art Umstände umzugehen.

 

Es können auch andere Gründe dafür, dass dies geschieht, existieren. Ich möchte euch wärmstens nahe legen, dass deine Schwägerin, dein Bruder und du an einem Prozess namens ‚Gib Ihm Einen Grund’ teilnehmen. Ihr könnt ihm tatsächlich einen Grund ZUORDNEN. Ihr könnt wortwörtlich euch einen ausdenken. Dieser wird zur TATSÄCHLICHEN URSACHE, da es keinen Punkt in der Zeit gibt, der nicht den Namen Jetzt trägt. Mit anderen Worten, der Grund, den du ihm zuordnest, ist der Grund, der dir im Verlaufe all der Korridore der Zeit offengelegt ist. Dieser Grund kann alles ändern.

 

Nun also, falls du einen Grund dafür erschaffst, weswegen all dies zutage tritt, so mache ihn zu einem guten Grund. Erträume einen Grund. Dann wirst du ein für alle Mal eine Antwort auf die Frage „Warum passiert dies?“ innehaben. Wie ich es nun bereits zweimal sagte: die Antwort zu haben, nimmt auf jeden Fall das „Rätselhafte“ aus der Situation heraus – und es ist das „Rätselhafte“, was die Hälfte des Leidens verursacht.

 

Schreibe mir und lasse mich wissen, wie dies funktioniert. In der Zwischenzeit sende ich dir Haufen an Liebe.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für mehrere Retreats der kommenden Monate

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das jüngst (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 659 [21.8.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [23.8.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=659

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv; inzwischen hat es Neale aufgegeben),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

 

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte, abzüglich unserer fixen Kosten, geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

 

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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