GmG Bulletin # 616

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 616

 

24.10.2014

 

DREI KERNKONZEPTE GANZHEITLICHEN LEBENSWANDELS

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

  Nichts in dem ganzen Ensemble des Werkes, bekannt geworden als die Mit Gott-Bücher, hat mich mehr beeindruckt oder hatte größere Auswirkungen auf mich als die Drei Kern-Konzepte des Ganzheitlichen Lebenswandels, die uns in dem GmG-Buch Eins übermittelt werden:

 

 

 

  1. Gewahrsein

  2. Ehrlichkeit

  3. Verantwortlichkeit

 

 

Gott sagte zu mir - sollte ich mein ganzes Leben mit diesen Konzepten als meinen Leitlinien verbringen, dann wäre es mit den 'Dramen' meines Lebens vorbei. Nun solltest du dich entsinnen: zu der Zeit, als ich das Material aus Buch 1 empfing, stand ich genau da. Ich war inmitten eines großen Dramas. Ich dachte, mein Leben sei gelaufen. Ich war 49, ging auf die 50 zu, und dachte, dass ich als mein Leben nichts zum Herzeigen hatte, dass ich nichts geleistet hatte, nichts erreicht, nichts beigetragen, nichts erworben hatte (welches ich allem Anschein nach irgendwie festhalten konnte), und, was mich selbst betraf, dass ich nichts WAR.

 

 

 

Buch 1 in der außergewöhnlichen GmG-Serie war die Antwort Gottes auf meine angst-getriebene Frage: „Was bringt mein Leben zum Funktionieren?“ - „Was es 'braucht',“ antwortete Gott, ist Gewahrsein, Ehrlichkeit und Verantwortlichkeit. Ganz einfach.

 

 

 

Lasst uns also den Blick auf diese wundersame Weisheit richten. Lasst uns schauen, zu welchem Verständnis wir hier gelangen können.

 

 

 

Zunächst, Gott stellte klar - damit dieses Rezept zum Funktionieren zu bringen ist, musste ich es auf mein gesamtes Leben ansetzen. Was ist unter „gesamtes Leben“ zu verstehen? Genau das. Diese Worte sind klar. Es existiert kein Abteil meines Lebens, das sich gegenüber der Anwendung dieser Konzepte immunisieren könnte. Sie waren einzusetzen gleichermaßen bei meinem inneren und meinem äußeren Leben, bei meinem persönlichen und meinem öffentlichen Leben, bei meinem Arbeits- und sozialen Leben. Sie waren einzusetzen bei meinen Familien- und meinen Liebesbeziehungen und bei meinen Geschäftsbeziehungen und persönlichen Freundschaften.

 

 

 

Ich konnte nicht davonkommen, indem ich sagte: „Oh, ganz gut, hier kann ich sie einsetzen, aber bei der Sache da werde ich sie zurückhalten.“ Oder: „Das funktioniert bei Freundschaften, aber im Geschäftlichen wird das nicht funktionieren“, oder Ähnliches. Ich musste willens sein, sie bei der gesamten Palette meines Lebens in Anwendung zu bringen. Gott lud mich ein, diese Bereitwilligkeit zum Ausdruck zu bringen.

 

 

 

Doch auch nachdem ich dies im Inwendigen tat, widersetzte ich mich dem im Auswärtigen. Es war zu schwer. Es war einfach zunächst zu schwer. Bis zum heutigen Tag ist es immer noch eine Herausforderung. Ein von diesen Kern-Konzepten geleitetes Leben ist nicht leicht. Es ist wie bei einem Training. Manchmal fühle ich mich wie ein Kadett in Gottes Schule des Höheren Wissens, in etwa so. Mein Gefühl ist, als hätte ich das „Kadetten“-Stadium längst hinter mir haben sollen, und doch stehe ich hier, und befasse mich mit dem, was höher entwickelte Wesen bestimmt als den Kindergarten der Bewusstheit ausmachen.

 

 

 

Obschon, wenn ich mich so fühle, so muss ich den ersten Schritt in größere Bewusstheit nehmen, der heißt, damit auszusetzen, auf mich einzuschlagen, weil ich mich da noch nicht eingefunden habe. Ich arbeite hart, mich genau so zu akzeptieren, wie ich bin, dort, wo ich bin. Dass dies ein solch bedeutsamer erster Schritt ist, liegt daran, dass ich, solange ich mich nicht derart selbst akzeptieren kann, nicht Andere derart akzeptieren kann, und ich werde weiterhin andere Menschen für die „Fehler“ verurteilen, die ich in mir selbst erblicke. Alles, was ich in mir sehe, das ich nicht mag, werde ich absolut sicher in jemand Anderem sehen. Und ich werde es dort verdammen. Ich werde es ins Unrecht setzen.

 

 

 

Ich habe dies gelernt, indem ich mein eigenes Verhalten beobachtet habe. Ich hoffe sehr, dass ich diese Neigung umgekehrt oder zum wenigsten ihr Volumen heruntergeregelt habe, aber ganz bestimmt weiß ich, dass ich sie immer noch habe.

 

 

 

Ich habe mich also dieser Tage in ein größeres Niveau an Selbst-Akzeptanz hinein bewegt, und in ein Wohlbefinden mit dem, der ich gerade bin, und wer ich sein möchte. Ich weiß, Dasjenige, dem ich mich widersetze, das bleibt bestehen, und so widersetze ich mich nicht mehr länger dem Fakt, dass ich nicht auf einem besonders hohen Niveau an Bewusstheit operiere, und akzeptiere und begrüße mich selbst dafür.

 

 

 

Lasst mich nun die Kern-Konzepte selbst erörtern, und ihr werdet erkennen, wie es ein erkleckliches Training sein kann, sie in unserem Leben umzusetzen zu versuchen. Freilich kann es auch immens lohnenswert sein – etwa wie beim Angehen einer anstrengenden Diät. Es braucht Arbeit, es braucht Disziplin, es braucht Hingabe und Sich-Verschreiben, dein Leben ist freilich aufgrund dessen unglaublich erweitert.

 

 

 

 

 

GEWAHRSEIN ist das erste Kern-Konzept.

 

 

 

Dies meint einfach, dass wir uns allem gewahr sind. Wir sind erwacht. Wir „schlafwandeln“ nicht mehr länger durch das Leben. Wir öffnen unsere Augen und sehen, was los ist, genau so wie es ist, ohne Illusionen darüber, ohne falsche Gedanken oder verrückte Ideen. Wir ringen, um jene aus unserem System hinauszubringen und sehen die Dinge, wie sie wirklich sind. Wir treiben keinen Jux mit uns, wir führen uns nicht in die Irre, oder belügen uns nicht oder halten uns nicht davor zurück, uns etwas anzuschauen.

 

 

 

Gewahrsein meint, dass wir „in Gewahrsein gehen“. Dass wir nichts ignorieren. Dass wir nie vorgeben oder in Anspruch nehmen, „nichts zu verstehen“, oder „es nicht gewusst gekonnt zu haben“, oder „es nicht wahrgenommen zu haben“. Es bedeutet, dass wir uns zueigen machen, dasjenige, was vernünftigerweise von uns erwartet werden kann, zu verstehen, zu wissen und wahrzunehmen – und dass wir dann die Latte höher legen.

 

 

 

Gewahrsein bedeutet, dass wir vor und nach jeder bedeutungsvollen Handlung und Interaktion tief nach innen schauen, dass wir auf uns hören, was wir uns über das zu verstehen geben, und dass wir unsere Ohren gegenüber allem verschließen, was wir nicht von unserem Höheren Selbst zu hören erhalten. Es bedeutet, ein Gewissen zu haben. Es bedeutet, voll und ganz bewusst zu sein, und nicht mehr herumzulaufen, als wären wir unbewusst. Es bedeutet wissen, und es bedeutet wissen, dass wir wissen. Es bedeutet wissen, dass wir wissen, dass wir wissen, und zuzulassen, dass wir wissen, was wir wissen.

 

 

 

Es bedeutet, damit aufzuhören, den Dummen zu mimen, sofern wir mal damit begonnen haben. Es bedeutet, sich niemals mehr hinter dem Schild der Ignoranz zu verstecken. Es bedeutet, das Leben auf einem sehr hohen Niveau zu spielen, gegenüber jeder Nuance sensibel zu sein, sofort jedes Signal zu bemerken, klar jeden potentiellen Ausgang zu erblicken.

 

 

 

Es bedeutet wissen, was Anderen wehtut, und wissen, weswegen es Andere verletzen könnte, obgleich wir in einem technischen Sinne nicht für die Verletzung verantwortlich sind, die Andere vielleicht zu empfinden wählen. Es bedeutet, die lange wie auch die kurze Straße hinunterzuschauen, weit entfernte wie auch naheliegende Effekte auszuspüren, und unsere Gedanken, Worte und Handlungen mit all dem im Geiste zu wählen.

 

 

 

Gewahrsein bedeutet, tief in jeden Augenblick hinein zu schauen, zu bemerken, was der Augenblick uns überreicht, und zu sehen, worum mich der Augenblick ersucht. Es bedeutet, voll und ganz erwacht zu sein, nicht teilweise erwacht. Es bedeutet, voll und ganz präsent zu sein, nicht teilweise präsent. Es bedeutet, voll und ganz sich eingebracht zu haben, nicht teilweise involviert.

 

 

 

Es bedeutet, alle deine Wahrnehmungen zu Diesem Moment Jetzt herbeizubringen, sie noch zu dehnen, damit sie so viel wie möglich aus der Vergangenheit und aus der Zukunft zu langen vermögen, und, jene Wahrnehmungen dafür einzusetzen, dich selbst aufs neue in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die du je über Wer Du Bist innehattest, wiederzuerschaffen.

 

 

 

Das ist Gewahrsein, und sofern du Gewahr bist, bist du dir gewahr, was Gewahrsein ist, und du bedarfst keines ferneren Darlegens.

 

 

 

 

EHRLICHKEIT ist das zweite Kern-Konzept.

 

 

Es meint einfach, dass wir zu allen Zeiten die Wahrheit sagen. Wir sind wahrhaftig. Das meint, wir sind voll der Wahrheit. Das bedeutet, dass wir, zum ersten, uns selbst die Wahrheit über uns selbst sagen. Zum zweiten, wir sagen uns die Wahrheit über Andere. Zum dritten, wir sagen Anderen die Wahrheit über uns selbst. Sodann, wir sagen die Wahrheit über Andere jenen Anderen. Schließlich, wir sagen jedermann über alles die Wahrheit.

 

 

 

Ich fand heraus, dass das nicht einfach zu machen ist. Es ist tatsächlich Training. Es braucht ein bestimmtes Maß an Verwegenheit, eine bestimmte Art an Preisgabe. Ich habe meine eigene Sicherheit preiszugeben – und meine eigene Bedürftigkeit für Sicherheit.

 

 

 

Ehrlichkeit meint ganz einfach, dass wir aufhören, Unwahres zu sagen.

 

 

 

In einer Welt voller Lügen, beruhend auf Lügen, zum Laufen gebracht auf Lügen - sowohl kleine wie große Lügen -, kann dies sehr schwer sein. Die Menschen erwarten von dir nicht mehr, dass du die Wahrheit sagst. In einigen Fällen hätten sie es lieber, wenn du lügst.

 

 

 

Manchmal kann man eine Lüge erzählen, ohne Worte auszusprechen. Still sein kann eine Lüge sein. Ehrlichkeit meint, all das, worum du weißt, auszusprechen, all das, was gesagt werden braucht, damit Andere – damit jemand Anderes – dieselbe Anzahl Karten in der Hand behält wie du.

 

 

 

Ehrlichkeit meint, die Wahrheit über das zu sagen, dessen du Gewahr bist. Gewahrsein meint, über all das bewusst zu sein, was du weißt, und nicht vorzugeben, dass „du dies nicht weißt“ oder „dies nicht wusstest“.

 

 

 

  

 

VERANTWORTLICHKEIT ist das dritte Kern-Konzept.

 

 

 

Es meint einfach, dass wir die Eignerschaft über jenen Teil einnehmen, den wir im Leben gespielt haben, was auch immer der Part sei. Sie bedeutet, dass wir, wenn wir etwas Spektakuläres tun, etwas, was freundlich war, nicht sagen: „Oh, das war nichts“. Sie bedeutet, dass wir, wenn wir etwas Entsetzliches tun, was nicht freundlich war, nicht sagen: „Oh, macht das was aus?“

 

 

 

Verantwortlichkeit meint, dass wir nicht einfach einen Anspruch auf unsere Taten erheben, sondern dass wir mit uns übereingekommen sind, etwas hinsichtlich von deren Ergebnissen zu unternehmen, sofern wir in unserem Herzen wissen, dass etwas unternommen werden sollte. Wir werden dies in unserem Herzen wissen, sobald wir Gewahr sind. Wir werden dies nicht verleugnen, sofern wir Ehrlich sind.

 

 

 

Verantwortlichkeit meint, dass wir bereitstehen, das wiederherzustellen, was wir zerbrochen haben, das instand zu setzen, was wir beschädigt haben, das wieder in Ordnung zu bringen, was wir falsch gemacht haben, das wieder zurückzubringen, was wir fortgenommen haben, das wieder richtig zu stellen, worin wir uns geirrt haben, dort für Ausgleich zu sorgen, wo wir einen Verlust verursachten, und das zu flicken, was wir zerrissen haben und was geflickt gehört.

 

 

 

Sie bedeutet, dass wir nicht einen „New Age Bypass“ eingehen, indem wir uns verlauten lassen, wir seien für die Handlungen und Reaktionen eines Anderen nicht verantwortlich, sondern, dass wir den Anspruch auf Wer Wir Wirklich Sind erheben, indem wir zu erkennen geben, dass wir es alles erschaffen haben, und, indem wir das eine oder andere unternehmen mit etwas - was auch immer es sei -, das wir erschaffen haben, und, mit etwas, was die nächstgrößte Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, nicht repräsentiert.

 

 

 

Gewahrsein, Ehrlichkeit und Verantwortlichkeit sind die einzigen Werkzeuge, die wir je benötigen, um ein wunderbares, ein erfüllendes und lohnendes Leben zu leben. Ich fragte Gott inmitten meines Schmerzes und meiner Dunkelheit: „Was braucht es, damit das Leben funktioniert?“ Und Gott hat geantwortet.

 

 

 

Seid gesegnet,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Lieber Neale,

 

ich hoffe, du fühlst dich bei den gegenwärtigen Themen in den Nachrichten gedrungen, dich einer der grundlegenden Ideen, auf der unser Land gründet, zuzuwenden, dem Recht, Waffen zu tragen. Anscheinend haben in der Öffentlichkeit nicht viele Leute die Augen darauf gerichtet, sich diese Sache anzuschauen. Ich persönlich bin Pazifist, doch habe ich keine Lösung für das Problem, wie man sich ohne Waffen gegenüber Menschen mit Waffen zur Wehr zu setzen hat. Warst du je in der neutralen Schweiz? Neutral zwangsweise, doch auf den Straßen kommt es nicht dazu, dass sich Menschen umbringen. Worin besteht der Unterschied? Jesus sagte, reiche deine andere Wange hin. Wohin würde uns das bringen? Dazu, zu viel zu tun zu haben?

 

Ich wuchs in einem Haushalt mit Waffen auf. Mein Vater durchlebte die Periode der Depression, und das Motto seiner Mutter war: was man umbringen kann, das kann man kochen. Es war eine Angelegenheit des Essens oder des Hungrig-Bleibens. Ich wurde in jungen Jahren unterrichtet, zu schießen und Waffen zu respektieren; wiewohl ich immer ein wenig Angst dabei hatte, zuallermeist war ich desinteressiert. Mein Vater hatte ein strenges Empfinden hinsichtlich des Rechtes, Waffen zu besitzen, Waffen sowohl für die Jagd wie auch als Schutz (er hatte im 2. Weltkrieg gekämpft). Er war Mitglied der NRA (nationale Waffenbesitzer-Vereinigung). Ich weiß, von ihnen gibt es Millionen. Ich verstehe beide Seiten der Sache, sehe aber keine Lösung für das Problem, dem wir uns in den USA gegenübersehen. Was sind deine Gedanken dazu? Abrahams Gedanken gehen dahin - es gab von jeher Krieg und es wird ständig Krieg geben, lasse ihn schlicht nicht zum Teil deiner Erfahrung werden. Angesichts meines Glaubenssystems (Danke dir, Vater, Danke dir, Welt) ist das nicht überraschend. (Mein Glaubenssystem zu ändern, stellt sich als das Schwerste heraus, das ich je versucht habe. Glaubensüberzeugungen sind in jedem Gedanken eingebettet! Wow!)

 

Ich würde gerne deine Gedanken dazu hören. Brauchen wir das Recht, Waffen zu tragen? Ist uns das Ganze bloß aus dem Ruder gelaufen? Sollte die Verfassung so gedeutet werden: das Recht, Jagd- und Stutzgewehre zu tragen?

 

Mit einem freudigen Herzen, Lori

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Liebe Lori .... Es existieren bloß zwei Ursachen, Waffen in die Hand zu nehmen: um zu verteidigen oder um anzugreifen. Beide Gründe werden zurecht für überflüssig betrachtet, sobald man sich einmal zu einem spirituellen Pfad aufgemacht hat. Denn der spirituelle Pfad bringt dich zu einer Erfahrung von Wer Du Wirklich Bist, und sobald du dieses Erleben hast – und sei es nur für einen Augenblick –, wird Verteidigung unnötig und Angriff undenkbar.

 

Ein Argument der Waffenbesitzer lautet, Waffen seien für die Jagd nötig. Allerdings ist es nicht notwendig, Tiere zu töten, um zu Nahrung zu gelangen. Ein weiteres Argument der Waffenbesitzer lautet, Waffen seien für die Selbstverteidigung notwendig. Doch Verteidigung ist nie notwendig, sofern dir im Hergang eines Angriffs nichts weggenommen werden kann, was du willst oder brauchst. Der Meister ist jemand, der weder etwas möchte noch etwas braucht, demnach macht Verteidigung keinen Sinn.

 

Lasse mich dir ein Beispiel geben. Byron Katie ist die Autorin eines außerordentlichen Bandes 'Lieben Was Ist'. In ihrem neulichen Buch erzählt sie die Geschichte, wie sie überfallen wurde. Ein Mann näherte sich ihr, stieß ihr ein Gewehr in den Bauch, und gab ihr zu verstehen, er werde sie umbringen. Byron schaute den Mann an und sagte: „Ich wollte, Sie würden das nicht tun.“ Der Mann antwortete grob, er müsste es tun, er hätte keine andere Wahl, worauf Byron erwiderte: „In diesem Fall danke ich Ihnen, dass Sie das Beste getan haben, was Sie tun konnten.“

 

Der Räuber blinzelte zweimal, kippte - wie ein Hund, der sicher sein wollte, dass er das gehört hatte, was er gehört hat - seinen Kopf zur Seite, blinzelte noch einmal, ließ sein Gewehr sinken, wandte sich ab und ging kopfschüttelnd weg.

 

Gespräche mit Gott trug vor, dass jedwede Angst letztlich eine Angst vor dem Tod ist. Sofern man den Tod nicht fürchtet, fürchtet man das Leben nicht. Sofern man denkt, der Tod sei das Lebensende, wird man das Leben fürchten, insbesondere, wenn man denkt, man könne sein Leben verlieren. Sofern man sich darüber im Klaren ist, dass der Tod kein Ende ist sondern der Anfang von etwas außerordentlich Besonderem, wird man den Pfad nicht fürchten, der einen dorthin bringt - wie auch immer er beschaffen ist.

 

Dies ist alles, was das Leben ist. Leben ist ein Pfad hin zum Tod. Sobald du das begriffen hast, und verstanden hast, weswegen du diesen Pfad im Begriff stehst zu nehmen, beginnst du das Leben selbst zu begreifen und wirst nicht mehr länger Angst haben, des Lebens verlustig zu gehen, denn du nimmst wahr, dass dies etwas darstellt, was du nicht zu tun vermagst. Der Körper ist etwas, was du hast, nicht etwas, was du bist. Er ist ein Werkzeug, das von der Seele in dem nie-endenden Vorgang der Wiedererschaffung und der Erfahrung des Selbst eingesetzt wird.

 

Ein Gewehr ist eine Waffe. Egal, wie du die Dinge in Schieben schneidest, egal, wie du es analysierst, egal, wie du es anschaust oder zu erklären versuchst, ein Gewehr ist eine Waffe. Spirituelle Meister benötigen keine Waffen zu irgendwelchen Zwecken.

 

Der Besitz einer Waffe ist die Enteignung des Selbst. Sie ist eine Verkündigung, dass du Wer Du Wirklich Bist zurückgewiesen hast. Du hast keinen Grund, eine Waffe, egal welcher Art, zu besitzen oder zu nutzen, außer du hast deine wahre Identität verlassen.

 

Ich hoffe, Lori, diese Antwort war für dich hilfreich.

 

In Liebe,

 

Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 616 [24.10.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [25.10.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=616

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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