GmG Bulletin # 577

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 577

 

 

 

24.1.2014

 

 

 

Was können wir tun ….?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Unsere Welt gibt sich einen weiteren und weiteren Dreh, und wir finden uns in einer Lawine hereinkommender Daten, dank des Internets und des Worldwide Web, welche uns unablässig mit Informationen füttern, „was alles los ist“ --- aber mit sehr spärlichen Angaben über das Warum.

 

 

 

Allerdings ist just dies eine hauptsächliche Frage unserer Tage und unserer Zeit.

 

 

 

Wieso sollte ein pensionierter Polizist in Florida mit einer Pistole in ein Kino gehen mögen … und wieso sollte er sie hervorholen und einem Mann in die Brust schießen, ihn dabei umbringen mögen, da er ihm eine Tüte Popcorn ins Gesicht geworfen hatte, nachdem die zwei darüber in Streit geraten waren, dass der Mann im Kino während der Filmvorschauen geredet hatte?

 

 

 

Weswegen sollte sich ein 12-jähriger Bub in Roswell, New Mexico, in die Sporthalle seiner Mittelschule begeben mögen, einen Revolver aus der Tasche ziehen und das Feuer auf Schüler eröffnen mögen, die bis zum Schulbeginn dort warteten, dabei zwei Schüler verletzend?

 

 

 

Weswegen sollte ein erwachsener Mann in Ft. Meyers, Florida, ein 4 Monate altes Baby in einem Autositz auf der Hinterbank seines Fahrzeugs über drei Stunden hinweg – die Polizei hatte den Säugling wegen Dehydration ins Krankenhaus zu bringen – liegenlassen mögen, derweilen er sich in einen Strip-Club begab?

 

 

 

Warum hat die Welt mit Gewalt und Töten gefüllt zu werden, an jeder Stelle, von der Ukraine bis nach Syrien, wo Menschen gegen ihre eigene Regierung in Stellung gehen?

 

 

 

Wieso haben wir 26 Minuten aufzuwenden, um einen Mann in einem Gefängnis in Ohio zu Tode zu bringen, und dabei eine bisher noch nicht probierte Chemikalienmischung einzusetzen, um eine Todesstrafe auszuführen, was den Verurteilten für fast eine halbe Stunde dem mit dem Tode ringenden Leiden, keinen Sauerstoff zugeführt zu bekommen, aussetzte?

 

 

 

Wo trifft unsere Welt derzeit ein – und, noch bedeutsamer, wie lange noch sind wir einverstanden damit, dass wir es ihr stattgeben, so weiter zu machen?

 

 

 

Ich weiß, es sieht danach aus, als gebe es für jene Art Probleme keine Lösungen --- sie seien isolierte Begebenheiten, und Vorkommnisse von der Art, über die der durchschnittliche Mensch keine Kontrolle habe. Und zu einem gewissen Grad mag das gar stimmen. Wie lange allerdings wird es noch dauern, bis die Gesamtheit unserer menschlichen Gesellschaft den Beschluss fasst, dass bei dem Wahnsinn der Menschheit „genug genug ist“, und bis wir uns alle zusammentun, um etwas dabei zu unternehmen?

 

 

 

Was können wir bei derartigen Dingen tun?, fragt ihr. Und die Antwort heißt: Wir können uns an die schwere Arbeit – an die unglaublich schwere Arbeit – machen, die kulturelle Erzählung der Menschheit zu ändern.

 

 

 

Es ist die kulturelle Erzählung unserer Spezies, die derartiges Gebaren befördert und gar auf etlichen Wegen dazu ermutigt. Es ist die hauptsächliche Schubkraft jener außer Kraft setzenden Story – die Vorstellung, dass wir alle untereinander getrennt seien –, welche derartige sorglose Missachtung für Leib und Leben hervorbringt.

 

 

 

Eine neue und anders geartete Story würde letztlich alles ändern. Aber es würde einer ungeheuren Anstrengung – fürwahr einer weltweiten Anstrengung – bedürfen, einen derartigen Wechsel in dem Erzählgut zu zeitigen, welches unsere Spezies Generation um Generation ihren Nachkommen weiterreicht.

 

 

 

Es war an und an die Rede davon, dass die Völker der Welt dann, sofern Besucher aus anderen Welten hier auf der Erde landeten, womöglich – womöglich – verängstigt genug würden und sich hinreichend stark als im selben Boot sitzend erkennen würden, um ihr Verhalten zu ändern, um ihre Erzählung von der Getrenntheit auszutauschen. Ist es allerdings wahr, dass schier Aliens unsere Entfremdung zu beenden vermögen? Sieht irgendwer die Ironie dabei?

 

 

 

Die Arbeit der Conversations with God Foundation ist es, die kulturelle Erzählung der Menschheit zu ändern. Unsere Geschichte der Trennung funktioniert nicht mehr länger. Sie hat nie geklappt, zu keiner früheren Zeit freilich wurden die Verwüstungen ihrer Auswirkungen brennender oder allgegenwärtiger verspürt.

 

 

 

Die Schwierigkeit beginnt mit der Theologie der Menschheit. Die Herausforderung ist, dass unsere spirituelle Sicht, mit wenigen Ausnahmen, vorträgt, dass wir „hier auf der Seite“ sind und dass Gott „dort drüben“ ist. Dies bezeichne ich als eine Trennungs-Theologie.

 

 

 

Dies wäre nicht gar so schlimm, wenn die Bewandtnis es dabei beließe. Aber das Problem einer Trennungs-Theologie ist, dass sie eine Trennungs-Kosmologie hervorbringt. Sprich, eine Sicht auf das gesamte Leben, die besagt, dass alles von allem anderen getrennt ist. Und eine Trennungs-Kosmologie bringt eine Trennungs-Psychologie hervor. Sprich, einen psychologischen Gesichtspunkt, der zum Ausdruck bringt, dass ich hier drüben bin und du dort drüben bist.

 

 

 

Eine Trennungs-Psychologie wiederum zeitigt eine Trennungs-Soziologie. Sprich, eine Art und Weise, sich untereinander zu vergemeinschaften, die die gesamte menschliche Gesellschaft darin bekräftigt, als separate Einheiten zu agieren und dabei ihren eigenen getrennten Interessen dienstbar zu sein. Und eine Trennungs-Soziologie stellt eine Trennungs-Pathologie her. Sprich, pathologische Verhaltensweisen der Selbstzerstörung, individuell und kollektiv damit befasst und sie erzeugend: Teilnahmslosigkeit, Leiden, Konflikt, Gewalt und Tod durch unsere eigenen Hände – wie es auf unserem Planeten durch die menschliche Historie belegt, und in entsetzlich vergrößerter Form heutzutage allerorts unter Beweis gestellt ist.

 

 

 

Ist hier irgendwer? Kümmert sich darum irgendwer? Sieht irgendwer, was ich sehe?

 

 

 

Wenn du das so siehst, was könnten wir deinem Dafürhalten nach dabei tun?

 

 

 

In Liebe,

 

Neale

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Das Leben beginnt am Ende deiner Behaglichkeitszone!

 

 

 

Lieber Neale …

 

 

 

Wieder einmal befinde ich mich an einer Wegkreuzung in meinem Leben ohne Geld, ohne ein Zuhause und ohne Job, und an der Stelle war ich drei Mal. Dieses Mal bin ich aufs Äußerste bestimmt, nicht die gleichen Beschlüsse zu fassen und noch einmal hier anzulangen, aber ich tue mich schwer damit.

 

 

 

Im August wurde ich 60, und im September ging die Firma, die ich mit meinem Schwiegersohn betrieben habe, in Liquidation; dabei hinterließ ich 100 000 Pfund Sterling Schulden bei der Bank, und das bedeutete, dass ich mein Haus zu verkaufen hätte, um das Geld zurückzuzahlen. Da ich überdies eine Grundstücksbelastung habe, wird aus dem Verkaufserlös recht wenig übrigbleiben. Ich kümmere mich um meine Mutter, die blind und 87 Jahre alt ist, und ganz offensichtlich macht sie sich Sorgen, was aus uns wird.

 

 

 

Ich war drei Mal zuvor in einer ähnlichen Lage und jedes Mal raffte ich mich auf, bekam einen Job oder begann mit einer Firma, erhielt ich eine weitere Haus-Darlehen zugeteilt und endete dann ein paar Jahre später in der gleichen Situation. Ich weiß, dass ich die Lage erzeuge, da ich mich nicht daran erfreue, was ich tue, und, weil ich schlicht das allererste hernehme, was mir über den Weg läuft, um die Rechnungen zu bezahlen, wiederholt sich dies.

 

 

 

Ich habe bis März Zeit, die Schulden zu begleichen, mithin habe ich etwas Zeit, und habe die GmG-Bücher aufs Neue gelesen und um Hilfe gebetet. Jedes Mal denke ich, ich träfe andere Entscheidungen, wenn ich allerdings zurückschaue, sind es die gleichen – bloß ein anderer Job, an dem ich mich nicht mehr freuen konnte als an dem vorhergehenden; ein Hilfsmittel, um die Schulden zurückzuzahlen. Ich weiß einfach nicht, wie es dieses Mal anders zu machen ist.

 

 

 

Meine Kinder fragen mich unentwegt, was ich tun werde, wann ich einen Job anzunehmen gedenke; wie ich mich selber und meine Mutter unterhalten werde; wo ich leben möchte. Das bringt mich dazu, wegrennen zu wollen. Ich möchte sie anschreien, dass ich nicht Einen Job, sondern ein LEBEN möchte. Ich möchte gerne in die Nähe von mir näherstehenden Freunden ziehen, die ebenso ihr Leben mit GmG umgestalten, aber meine Tochter hat mich gebeten, nicht zu gehen und sie und meine Enkel nicht zurückzulassen. Ich habe das Gefühl, als würde ich auseinander gerissen, und ich habe keine Antworten, nur hunderte Fragen.

 

 

 

Mir ist klar, Geld ist nicht die Antwort, aber ganz gewiss ist es eine Hilfe! Wenn ich ein Zuhause und ausreichend Geld hätte, damit ich nicht um unseres Lebensunterhaltes halber zu arbeiten hätte, weiß ich genau, wie mein Leben aussähe – es wäre ein Ausdruck der großartigsten Version von wer ich wirklich bin. Ich weiß einfach nicht, wie dorthin kommen geht. Ich wäre für jede Hilfe dankbar.

 

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

 

 

Meine liebe Freundin ….

 

 

 

Ich möchte die Dinge unverblümt und auf den Punkt gebracht angehen, wenn nicht gar kurz und lieblich.

 

 

 

ZUERST … schaffe dir oder bekomme irgendeinen Job – ja in der Tat, nimm „das erste, was dir über den Weg läuft“ - es geht darum, dass wieder etwas Geld in dein Leben hineinströmt. Höre auf, auf dich einzuschlagen oder dich wund zu scheuern, da es sich dabei nicht um die Arbeit deiner Seele handle, oder da sie nicht etwas sei, was dich glücklich mache oder was dein Herz zum Singen veranlasse. SCHAFFE GANZ EINFACH EINKOMMEN. Dies ist deine merkliche und sagenhafte Gabe, die du dir selber und der Welt aufgezeigt hast, dass du dieses Vermögen immer und immer wieder hast, stelle es demnach ein, dich darüber ins Unrecht zu setzen, weil du die Auffassung einnimmst, du machest es „verkehrt“.

 

 

 

ZWEITENS … gib dir zu verstehen, dass diese Arbeit, die du bekommen oder erschaffen wirst, nur ZEITWEILIG ist (Der Irrtum, den du in der Vergangenheit begingst, war der, dass du es ihr stattgabst, zu etwas Dauerhaftem zu geraten … und dass deine Seele dabei Derartiges nicht wollte. Deswegen machte sich die Arbeit immer wieder „auf und davon“). Der Zweck dieser Hier-und-Jetzt-Arbeit ist, eine finanzielle Plattform herzustellen, auf der dein Leben zu errichten ist und von der aus du dich aufmachen kannst zu der wirklichen Agenda deiner Seele. Diese Arbeit verrichten IST dich zu jener Agenda aufmachen; es ist der ERSTE SCHRITT.

 

 

 

Ich möchte jedem anraten, der bei seiner laufenden Arbeit unglücklich ist, das Beklagen einzustellen und damit anzuheben, auf sie mit anderen Blicken zu schauen. Ändere deine Perspektive, und sieh, dass dein gegenwärtiges Mittel, Einkommen zu erzielen, für den jetzigen Zeitpunkt völlig richtig ist, insofern es den Motor der umfassenderen Erfahrung befeuert, die du dir aussuchtest zu erleben – falls du denn, in der Tat, darauf hinauswillst, sie zu erschaffen. Sofern dies nicht der Fall ist, wirst du dich absolut in einem Sackgassen-Job verheddern, in der Falle in einem Gefängnis deiner eigenen Fabrikation.

 

 

 

Sofern du indes deine gegenwärtige Arbeit dafür NUTZT als ein WERKZEUG bei der Erschaffung deines BLENDENDSTEN MORGEN, wirst du dir diese Arbeit in neuer Weise ansehen: als einen wohltuenden SEGEN und als einen VOLLKOMMENEN UMSTAND; als einen BEDEUTSAMEN PART DES PROZESSES der SCHÖPFUNG EINER NEUEN REALITÄT. Momentan siehst du die Arbeit, die du verrichtest, als ein HINDERNIS für jenes Geschehen.

 

 

 

Es ist von lebenswichtiger Bedeutung, dass du DEINE PERSPEKTIVE darauf ÄNDERST. Entsinne dich, was GmG zu uns äußert:

 

 

 

Die Perspektive zeitigt die Wahrnehmung, die Wahrnehmung bringt die Glaubensüberzeugung hervor, die Glaubensüberzeugung zeitigt das Verhalten, das Verhalten erzeugt die Erfahrung, die Erfahrung erzeugt die Realität – und unsere Realität erzeugt unsere Perspektive. Es ist ein Kreis – der Kreis des Lebens –, und alles in dem Kreis wandelt sich, sobald sich etwas in dem Kreis ändert.

 

 

 

DRITTENS … Mache von der ZEIT allerhöchsten Gebrauch, die diese Arbeit, die du dabei bist dir zu schaffen, dir verschafft. Nutze sie, um ZU ABSOLUTER KLARHEIT ZU KOMMEN über Wer Du Bist und wie du dies in deinem Leben zu manifestieren gedenkst. Setze dir selber einen Stichtag – ein Feststehendes Datum – dafür, wann du diese Beschlüsse fassen wirst. Nutze die Zwischenzeit, um dir einen Umsetzungs-PLAN deiner Entscheidungen aufzuzeichnen. Legen einen FIRMEN-STARTPUNKT als Teil des Planes fest. Es spielt keine Rolle, wann dieses Datum ist. Es könnte von jetzt ab in einem Jahr sein, oder in sechs Monaten, oder wie immer es dir unbehaglich ist. Ja, ich redete von „unbehaglich“. Erinnere dich, was uns GmG darlegt:

 

 

 

Das Leben beginnt am Ende deiner Behaglichkeitszone.

 

 

 

Der Hergang, den ich hier umreiße, ermutigt dich, aus deiner Behaglichkeitszone herauszuschreiten; dich selber auf neue Ebenen zu schieben; dich über vormalige Beschränkungen und Begrenzungen hinaus zu strecken.

 

 

 

VIERTENS … um sicherzugehen, dass du es „dieses Mal anders machst“, sei dir gewiss, dass du, sobald du Entscheidungen hinsichtlich deiner langfristigen Lebensziele und des Lebensunterhalts triffst, dies von einem Standpunkt der SEIENSHAFTIGKEIT her tust, weniger vom Tuenshaften her. Sollte dir nicht klar sein, worüber ich hier rede, dann lies augenblicklich 'Bringers of Light', ein Büchlein, das ich geschrieben habe, welches seinen Augenmerk auf die rechte Lebensführung richtet. Es ist erhältlich unter www.cwg.org/index.php?page=store&items=text .

 

 

 

FÜNFTENS … schau, ob es eine Möglichkeit gibt, das Geld, was du bei deiner letzten Firma verloren hast, ohne einen Hausverkauf zurückzuzahlen. Ich würde mich eher bankrott erklären, bevor ich mich obdachlos beließe. In den meisten Ländern schützen die Insolvenz-Gesetze eine Person davor, ihrer anfänglichen Wohnstätte verlustig zu gehen. Es gibt keinen Grund für dich und deine Mutter, ohne ein Zuhause zu sein. Hier geht es um eine gedanklich erfundene Krise, die gelöst werden kann.

 

 

 

SECHSTENS … das Geheimnis lautet nicht, „näher zu Freunden umzuziehen“, sondern, im Inneren näher zu Gott zu ziehen – dem besten Freund, den du jemals haben wirst. Wie viel Zeit du auch jeden Tag in der Meditation verbringst, verdopple sie. Wenn du momentan keine Zeit dafür aufwendest, oder wenn deine Meditations-Praxis eher sporadisch ist, dann verschreibe dich, jeden Morgen wenigstens 15 Minuten zu meditieren. Weite die Zeit aus, so du das kannst. Ich kann mir keinen besseren einzelnen Rat denken, der dich dazu bringt, jeden Tag mit einem trefflicheren Stand zu beginnen, als diesen. Sodann … sofern du Menschen näher sein möchtest, die dich deinem Gefühl nach im Ausleben der Ansinnen deiner Seele stützen können, dann lasse dich deinen Kindern und deinen anderen Familienmitgliedern gegenüber verlauten, was das für dich bedeutet, und tue es sodann. Lasse nicht mehr länger das Sich-Geltendmachen anderer Menschen dich auseinander reißen. Du bist 60 Jahre alt, und du hast das Recht verdient, das zu tun, wie du es dir aussuchst, deinem inneren Selbst dienstbar zu sein und „gut zu Dir zu sein“.

 

 

 

SCHLIESSLICH … du schreibst, wenn du „ausreichend Geld hättest, damit ich nicht um unseres Lebensunterhaltes halber zu arbeiten hätte, weiß ich genau, wie mein Leben aussähe – es wäre ein Ausdruck der großartigsten Version von wer ich wirklich bin ...“Wow, was für ein interessanter Gesichtspunkt. Bist du der Auffassung, dass genug Geld haben, damit wir „nicht mehr zu arbeiten haben“, die einzige Möglichkeit darstelle, dass wir unser Leben so sein haben können, wie wir unser Leben gerne sein sehen mögen???? Sagst du nachgerade, nicht für einen Lebensunterhalt arbeiten müssen sei die einzige Möglichkeit, dass das Leben „ein Ausdruck der großartigsten Vision“ von wer wir sind ist? Wenn das so ist, hast du soeben 98 % der Weltbevölkerung außen vor gelassen.

 

 

 

Nein, nein, nein … der Kniff ist nicht, mit dem Arbeiten aufzuhören, sondern das was du tust ALS „Arbeit“ zu denken … was auch immer du soeben dabei bist zu tun. Gehe es nun um jenen zwischenzeitlichen Job, über den ich gesprochen habe, der dich von hier nach dorthin überbrückt, oder sei es nun, es handelt sich um deine Lebensvision – denke dir ALLE – denke dir ALLE Tätigkeiten deines Lebens – als den augenblicklichen Ausdruck der erhabensten Version der großartigsten Vision, die du jemals von wer du bist innehieltst.

 

 

 

KEHRE DEINE ARBEIT IN DEINE FREUDE UM, indem du sie als einen PFAD ZU DEINEM GROSSARTIGSTEN AUSDRUCK betrachtest, dabei die Göttlichkeit an den Tag legend, die inwendig in dir ist. Und gib dir zu verstehen, dass es, letztlich, keine Rolle spielt, WAS du tust, es zählt schier, wie du BIST, derweilen du es tust. Bist du glücklich? Bist du hilfreich? Bist du mitempfindend, verständnisvoll, geduldig, freundlich, verschenkend, und heilsam für Andere? Bist du schöpferisch, dynamisch, fürsorgend, in Führung gehend? Du kannst all diese Dinge sein, einerlei was dein Körper verrichtet. Hast du Klarheit darüber? Glaubst du, äußere Umstände erschaffen innere Erfahrungen … oder dass es anders herum ist? Ich versichere dir, dass innere Erfahrungen äußere Umstände zeitigen … und mithin, so du im Inneren erlebst, dass dein derzeitiger Job als ein „Durchgangsraum“, als eine „Plattform“ ausgewiesen ist, von der aus du das Höchste und Beste inwendig in dir erschaffen und zum Ausdruck bringen kannst, werden sich die äußeren Umstände anschicken, dies abzuspiegeln.

 

 

 

Viel Glück, und lasse mich in ein paar Monaten von deinem Glück-Haben wissen!

 

 

 

In Liebe,

 

Neale

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

 

 

Ihr werdet euch an die Zeit um Thanksgiving erinnern, als ich euch an der Geschichte mit meinen Hunden, Buddy und Goldie, teilhaben ließ. Zu der Zeit hatte Buddy eine Operation, und wir dachten, er würde sich gut erholen. Die Dinge liefen unglücklicherweise nicht so, wie ich es erhoffte, und so habe ich es mit einem schweren Herzen zu tun, derweilen ich euch diese Woche schreibe. Mein geliebter Hund Buddy hatte seinen Heimgang und ist nun bei Goldie im Himmel.

 

 

 

So viele von euch haben mir geschrieben, nachdem ich die Story habe rund gehen lassen, und ich möchte euch gerne wissen lassen, wie viel mir das bedeutete. Hier der Link zu jenem Bulletin:

 

http://www.gmg-materialien.de/Gespr%C3%A4che%20mit%20Gott%20Neale%20Donald%20Walsch%20Bulletin%2007122013

 

 

 

Buddy und Goldie hatten wundervolle Leben, viel besser, als ihr Leben anfänglich angesetzt war. Beide wurden durch meine örtliche Humane Society auf der Straße aufgefunden. Ich war dort über Jahre hinweg Freiwilliger, anfangs als jemand, der mit den Hunden spazieren ging, und dann später in dem Haustier-Therapie- und Ausbildungs-Programm; wir gingen mit allerhand Tiere in Schulen, Krankenhäuser und Seniorenzentren. Mit ihnen versah ich auch Trauerbewältigungs-Dienste. Es war ein wunderbarer Teil meines Lebens. Sofern du Tiere liebst und dich gerne dienlich machen möchtest, dann sieh dich nach deiner örtlichen Humane Society um. Es ist da dermaßen viel zugegen, was du tun kannst, und, was du in Erwiderung erhältst, ist unbezahlbar.

 

 

 

Natürlich stieß ich dort auf Goldie und bald darauf auf Buddy. Sie stahlen mir beide das Herz, und wir hatten alle ein wunderbares Leben zusammen. Ich wollte gerne, dass alle unsere Tiere länger hier im Körperlichen am Leben sind, aber ich weiß, sie warten mit wedelndem Schwanz auf unsere Rückkunft. Ich vertraue darauf, beide, Buddy und Goldie, wissen darum, dass ich hier noch viel zu tun habe, bevor ich nachhause komme. Es gehen mir jene Verluste demnach ans Herz und ich rücke mit ihnen in meinem Herzen andauernd voran.

 

 

 

Ich stimme mit Tennyson überein: „Es ist besser, geliebt und Verlust erlebt zu haben, als niemals geliebt zu haben.“

 

 

 

Aus diesem Grunde übermitteln einem Bücher wie 'Zuhause in Gott' in Zeiten des Verlustes großen Trost. Meine spirituellen Glaubensüberzeugungen und meine Zuversicht bringen in meinem Herzen großen Frieden zu Wege. Ich stelle mir vor, dass mein Schmerz, sollte ich durch Gottes Augen sehen, unverzüglich abflauen würde, da ich erkennen würde, dass die beiden in Wirklichkeit soeben hier an meiner Seite sind. Ich spüre sie ganz bestimmt, da es das ist, was Liebe tut. Liebe schafft Empfinden wie Friede, Freude und Ganzheit, was natürlich genau das ist, was wir wirklich sind.

 

 

 

Gott ist Liebe und also bist du es. Sobald du liebst, bist du wer du wirklich bist, und das Erleben von Liebe, welche die höchste Ausdrucksform ist, die du in der physischen Form kennen lernen kannst, wird zu dir. Aus just diesem Grunde sind wir hierher gekommen; darum geht es uns. Du wirst dies einfach ausleben in einer Art und Weise, die deine Seele für dich in diesem Leben vorgesehen hat. Und an diesem Tag, da ruft Buddy uns allen ins Gedächtnis, das zu sein, wer wir wirklich sind. Ich liebe ihn dafür.

 

 

 

Ich werde überdies daran erinnert, dass es zahlreiche Werkzeuge gibt, die uns eine Hilfe sind, um uns durch dieses Ding namens Leben hindurch zu bewegen. So zum Beispiel bin ich für die Gespräche mit Gott dankbar, sowohl für die Bücher als auch jetzt für meine eigene Verbindung und mein Gespräch mit dem Göttlichen. Werkzeuge sind zur rechten und mustergültigen Zeit in meinem Leben zu Tage getreten. Sobald ich sie einsetze, geschieht Umschwung. Und natürlich sind sie mir lieb, sie in Gebrauch zu nehmen, um Anderen zu helfen. Behalte sie im Sinn, solltest du dich traurig oder alleine fühlen.

 

 

 

Danke euch allen, dass ihr mir stattgebt, meinen Kummer und meine Freude mit euch zu teilen. Wisst bitte, dass ich hier bin, sollte es euch danach sein, das gleiche tun zu mögen. Und wenn du mal eben in der Entfernung einen Hund bellen hören solltest, sei dir einfach im Klaren, es sind Buddy und Goldie, die vom Himmel her Liebe auf den Weg bringen.

 

 

 

In Dankbarkeit und Liebe,

 

 

 

JR

 

 

 

 

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. JR dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter jr@cwg.org Kontakt aufgenommen werden.)

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den Retreat 'Conversations on Relationships', vom 16. bis zum 20. März 2014, in Costa Rica

 

> für den ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 577 [24.1.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [26.1.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_577.html

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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