GmG Bulletin # 590

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 590

 

 

 

25.4.2014

 

 

 

 

 

Der Einfluss meines Vaters

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

 

Lasst mich eine kleine Geschichte von dem Tag, an dem mein Vater starb, erzählen.

 

 

 

Ich wusste, mein Vater war hin und wieder nicht bei bester Gesundheit. Er war 83 Jahre alt, sein Zustand verschlimmerte sich, und deswegen war sein Tod für mich kein Schock. Als der Anruf kam und die Stimme am anderen Ende der Leitung sagte: „Neale, ich muss dir leider sagen, dein Vater ist gestorben“, fühlte ich keine Überraschung sondern große Traurigkeit – und eine Panikwelle. Die Betrübtheit verstand ich, doch die Panik nicht. Es war eine Art von Angst, die ich bisher nicht kannte.

 

 

 

Ich sagte zu mir selber, dies sei ein Erleben von jemandem, der sich plötzlich überwältigt fühle. Doch weswegen war ich überwältigt, fragte ich mich. Traurig, ja, selbstverständlich. Aber überwältigt?

 

 

 

Als ich dann tiefer in meine Empfindungen hinein schaute, bemerkte ich, es war deswegen, da ich das Gefühl hatte, nun „in der Verantwortung“ zu stehen. Nun war ich es, der auf der „Höhe des Berges“ stand. Nun war ich die Repräsentationsfigur in meiner Familie. Nun war ich „der alte Mann“, „der Boss“, die „letzte Zuflucht“.

 

 

 

Plötzlich gab es niemanden mehr über mir. Der Stab war überreicht.

 

 

 

Meinte das, dass ich ab jetzt der einzige sei bei all den Fragen? Hätte ich nun als der Neue Patriarch der Familie mit all den Lösungen für alle Anderen zu erscheinen?

 

 

 

Doch, inbezug auf mich? An wen könnte ich mich wenden, sobald die Dinge für mich nicht so liefen? Wen könnte ich anrufen?

 

 

 

Es ist so, ich hatte meinen Vater in solcher Sache lange Zeit nicht angerufen, doch das ist hier nicht von Bedeutung. Ich fühlte mich gut im Wissen, dass Dad stets da war, wenn ich ihn brauchte. Jetzt war er fort, und ich stand hier für mich. In der natürlichen Hierarchie der Familie und seit der Zeit, wo ich nicht verheiratet bin, war nun jeder „unter“ mir. Niemand war „über mir“. Niemand war „gleich“ mit mir. Wahrlich, ich war ganz allein.

 

 

 

Mein Vater war immer noch bei mir, durch die Gedanken, die er mir in den Sinn schaffte.

 

 

 

Doch nun - hier war ich wieder einmal in dem GmG-Dialog mit einem weiteren Empfinden konfrontiert, meine größte Quelle, meinen „Hof der letzten Zuflucht“ verloren zu haben.

 

 

 

Der Gedanke, dass ich keinen Gott brauche, bedeutete für mich, dass ich keinen Gott hatte, von dem ich abhängig war, dass ich nicht von ihm abhängig sein sollte, da ich ein selbst-hinreichendes Wesen bin, das im eigentlichen Gott IST, und das deswegen niemanden brauchen sollte.

 

 

 

Der Gedanke, niemanden zu brauchen, war mir nicht sehr behaglich. Ich weiß, ich sollte derart sein, aber ich war es nicht.

 

 

 

Wie ich schon sagte, ich mochte den Gedanken, jemanden zu brauchen. Doch musste ich mich mit der Beobachtung des Buches einverstanden erklären, dass es genau dieses Empfinden ist, jemanden oder etwas außerhalb von einem zu brauchen, was so viele Millionen von Menschen von den organisierten Religionen abhängig und in ihren menschlichen Beziehungen ko-abhängig gemacht hatte.

 

 

 

Als mir dann später in Gemeinschaft mit Gott gesagt wurde, der Gedanke, dass Bedürftigkeit existiere, sei eine Illusion, konnte ich mit meinen Gefühlen des Unbehagens nirgendwo anders mehr hingehen als weiter in dieses Geheimnis hinein, um zu sehen, was es mir über das Leben und den Prozess des Lebens selbst enthüllt.

 

 

 

Gemeinschaft mit Gott ermutigte mich darin, alles in Betracht zu nehmen, das ich gerade dachte, oder das ich je gedacht hatte inbezug darauf, dass ich es im Leben bedürfe, und dann die Frage zu erforschen, ob ich wirklich jene Dinge brauchte, oder ob es nicht schier Angelegenheiten seien, von denen ich dachte, dass ich sie brauchte. Waren sie bloß Vorlieben, aber keine Notwendigkeiten?

 

 

 

Ich musste mir einräumen, dass es auf meiner Liste, was ich absolut, was ich positiv für nötig erachtete, um glücklich zu sein, nicht viel gab. Und Gemeinschaft mit Gott sagte, dass ich überhaupt nichts nötig hätte, um zu überleben. Mein Überleben, so war zu lesen, ist garantiert, in Anbetracht dessen, wer und was ich bin.

 

 

 

Ich brauchte kein Essen. Ich brauchte kein Wasser. Ich brauchte kein Dach über dem Kopf. Ich brauchte nicht einmal Luft. Sofern ich lange Zeit ohne Sauerstoff bliebe, würde mein Körper aufhören zu arbeiten, ja, aber ich – das „Ich“, das „ich“ ist – würde nicht aufhören.

 

 

 

In Anbetracht dessen hatte ich mich um nichts zu sorgen.

 

 

 

Selbstverständlich verstand ich das auf einer metaphysischen Ebene. Doch wollte ich ein wenig mehr Zeit in meinem Körper auf der Erde verbringen, also fühlte ich, es sei doch eine ganze Menge mehr Zeug, was ich benötigen würde. Doch auch innerhalb dieses mehr verwundbaren Kontextes – sofern ich wirklich ehrlich in der Sache war, konnte ich sehen, ich brauchte sehr wenig, um zu überleben und um in diesem Leben glücklich zu sein – keines von diesen Dingen stand auf meiner Liste!

 

 

 

GmG stellte klar heraus, Glück – und die Sachen, die Glück verursachen – ist nicht außerhalb von uns zu finden. Tatsächlich ist dort UN-Glücklichsein auszumachen – besonders dann, wenn es der einzige Ort ist, wo ich danach suche. „Sofern du nicht nach innen gehst, gehst du leer aus“, sagte GmG in einer seiner häufigst zitierten Passagen.

 

 

 

Die Art, wie wir über das Leben oder über ein Ereignis im Leben, das uns glücklich oder unglücklich macht, fühlen, und wie wir hinsichtlich diesem oder jenem empfinden, ist in unserem Inwendigen erschaffen, nicht außerhalb von uns.

 

 

 

Über die Jahre lernte ich die Weisheit dieser Einsicht nach und nach tiefer zu schätzen. Ich habe mich darin geübt, die Botschaft von GmG als eine Lebensdisziplin zu leben, mein Glück inwendig zu suchen und seine Quelle nicht außerhalb von ihr zu platzieren.

 

 

 

Und ich habe gesehen – besonders dank der Botschaften in Freundschaft mit Gott –, dass die Tatsache, dass ich Gott nicht brauche, nicht bedeutet, alleine oder ohne Hilfen zu sein. Einssein mit Gott gibt mir Zugang zu allen Ressourcen, die ich je nutzen könnte, macht mich machtvoll über alle Maßen, und räumt es mir ein, mein Leben als einen Akt der Schöpfung zu leben. Hier liegt das Wunder, hier liegt das Aufregende, und hier werde ich die wahre Erfahrung von Wer Ich Wirklich Bin finden.

 

 

 

Gott möchte nicht, dass ich Gott brauche, auch nicht anders, als Eltern es sich nicht wünschen, dass ein Kind sie braucht, sondern vielmehr unterweisen sie das Kind, wie es ihrer nicht mehr bedarf – so auch wie mein Vater und meine Mutter es mich gelehrt haben. Sie machten mich nicht-abhängig von ihnen, und taten dies, indem sie mir die Gabe des wer sie sind überreichten. Jede Gabe, die Sie waren, wandten sie mir zu. Jede Einsicht, jede Weisheit, alle Macht. Alle Fürsorge, alles Mitfühlen, alle Liebe. All den Mut, den Problemen ins Auge zu sehen, all den Einfallsreichtum, sie zu lösen.

 

 

 

Und ich sehe nun, diese Gaben gelangen auch zu mir und zu allen von uns durch unseren besten Freund, durch unseren Mutter-/Vater-Gott. Wenn ich eine Idee nutzen konnte, wenn ich möchte, Inspiration oder Einsicht zu haben, wenn ich Mut oder Mitgefühl aufbringen möchte, wenn ich mich dafür entscheide, zügellose Liebe aufzuweisen, dann kann ich Gott aufrufen, der die Quelle aller Dinge ist – der alle Dinge ist.

 

 

 

Und Gott hat mir gezeigt, hat mir in direkten und unmissverständlichen Worten zu verstehen gegeben – derjenige, den ich wirklich aufrufe, ist mein Selbst. Denn mein Selbst und Gott sind Eins, und es gibt keine Trennung zwischen uns. Und deswegen bin ich alle Dinge, was Gott ist. Also brauche ich nichts. Nicht einmal Gott.

 

 

 

Ich fühle mich ermächtigt, nicht verlassen, ich fühle mich vergrößert, und nicht gemindert. Ich fühle mich begleitet, und nicht stehengelassen. Die Erklärung „Du brauchst Gott nicht“ bereichert mich, sie erschöpft mich nicht. Sie erweitert, sie zieht die Seele von mir nicht zusammen. Sie entgrenzt mich und gibt mir Freiheit. Freiheit, zum Ausdruck zu bringen, wer ich in der großartigsten Form, die ich mir vorstellen kann, bin.

 

 

 

Und sollte sich darum Leben nicht drehen, dann weiß ich nicht, worum.

 

 

 

Mit Liebe,

 

 

 

Neale

 

 

 

 

 

(Ein „P.S.“ an die Leser des Wöchentlichen Bulletins … sofern ihr euch nicht regelmäßig bei CWGConnect einloggt, und wenn ihr es förderlich erachtet, nahe an dem GmG-Material zu bleiben, kann es euch etwas Wundervolles darstellen, in dieser Weise mit den Gespräche mit Gott-Botschaften tief verbunden zu bleiben. Gehe einfach zu www.nealedonaldwalsch.com und klicke auf CWGConnect. Es ist eine unglaubliches Hilfsmittel, an jedem Tag, an sieben Tagen die Woche etwas Neues aus GmG dargeboten zu bekommen.)

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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Brief an Neale

 

 

 

Lieber Neale,

 

 

 

Falls es keine Opfer und Täter gibt, und falls Wahrheit subjektiv und nicht absolut ist, wie finde ich dann die wirkliche Wahrheit, sodass ich meinem Geliebten die Wahrheit sagen kann, derweilen meine Wahrheit hinter Schmerz und Bestreitung verdeckt ist? Wann kommt es dazu, dass ich mein Bestreiten beiseitelege, um jenseits von Gefahr tiefer zu sehen? Mit Segenswünschen, Blake

 

 

 

 

 

 

 

  NEALE ANTWORTET

 

 

 

 

 

So wie ich es verstehe, Blake – und wie ich es erlebt habe –, ist „die wirkliche Wahrheit“ nicht etwas, was absolut und objektiv existiert, sie ist dem hingegen etwas, was ich beschließe, und es somit erschaffe, in subjektiver Gestalt.

 

 

 

Ich finde Spargel wunderbar, und meinem Enkel ist er widerlich. Was ist demnach was den Spargel betrifft „wahr“? Was wahr ist, ist das, was wir ansagen, es sei wahr. Und so ist es im Verlauf der ganzen Menschenhistorie gewesen – beim Spargel und bei allem Sonstigen. Und die Zustände, die derzeit auf unserem Planeten zugegen sind, sind eine Widerspiegelung dessen. Sie sind eine Widerspiegelung unserer kollektiven Ansagen, was wahr sei.

 

 

 

Falls wir unsere Welt wandeln möchten, bedarf es schier des Wandels dessen, was unserer Aussage gemäß wahr sei. Oder, wie ich es über die Jahre bekunde: Wir haben unsere Kulturelle Erzählung umzuschreiben.

 

 

 

Wenn ich finde, dass meine persönliche Wahrheit „hinter Schmerz und Bestreitung“ verborgen liegt – und, im Übrigen, meiner höchsten Wahrheit ergeht es des Öfteren so –, dann wird das Beiseitelegen meiner Bestreitungen, um tiefer zu sehen, nur dann „gefahrlos“ geraten, wann ich ansage, dass es gefahrlos ist.

 

 

 

Anders ausgedrückt, Blake, es gibt keine objektive Antwort, keine Antwort, die einen Deckel darstellt, der auf alle Töpfe passt. Es ist „gefahrlos“, Dementsprechendes jetzt (im Gegensatz zu dem von gestern) zu tun, da ich ansage, es sei gefahrlos.

 

 

 

Und was sollte mich dazu veranlassen können, heute eine Sache zu sagen, während ich dieses gestern nicht vermocht hatte? Auf jeden Fall hätte es nichts mit äußeren Umständen zu tun, es ginge vielmehr schier um meine Bestimmtheit, um meine Hingabe, mich selber in diesem Goldenen Moment des Jetzt neu zu erschaffen, in der nächst erhabensten Version der großartigsten Vision, die ich jemals über Wer ich Bin innehatte.

 

 

 

Mit anderen Worten, ich finde, dass ich mir, sobald ich mich wieder aufs Neue Der Vision, ebenso der Vollendung der Reise verschreibe, die meine Seele unternimmt (siehe hierzu: „The Only Thing That Matters“. Hay House Verlag. 2012), ins Gedächtnis zurückrufe, was ich bereits gekannt habe. Dass ich niemals nicht „in Sicherheit“ bin, da mir nichts widerfahren kann, was bei mir nicht in Ordnung so ist, da sich nichts begeben kann, was nicht Anteil an meinem evolutionären Prozess hat, da nichts Wer ich Wirklich Bin zu schädigen oder zu zerstören vermag.

 

 

 

Ich hoffe, ich kann im Augenblick meines Todes „Danke dir, Gott, für dieses wundervolle Leben“ sagen. Falls ich das in jenem Moment sagen kann – und in all den Momenten zwischen dem jetzt und dem sodann –, werde ich meine Geborgenheit in der Zusicherung finden, dass Alles Gut Ist, einerlei wie die Dinge insgesamt vonstatten gehen.

 

 

 

Dankbarkeit ist, für mich, die verwunderliche Heilsalbe, die mich zur Gefahrlosigkeit zurückbringt. Dankbarkeit und Liebe für meinen Gott.

 

 

 

Mit liebevollen Grüßen,

 

 

 

Neale.

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Aus dem Sitz des leitenden Verwaltungsmitglieds

 

 

 

Ich schreibe euch heute mit schwerem Herzen, da ich in der letzten Woche einen Freund verloren habe, der Selbstmord begangen hat. Ich bekam über Facebook von seinem Tod zu hören, und wie ihr euch vorstellen könnt, wollte ich es zuerst nicht glauben. Ich begann mich nach anderen Quellen umzuschauen, in der Hoffnung, es sei ein Versehen oder eine Art Posse. Leider, keine Posse, kein Scherz, schlicht schlimme Nachrichten. Als die Realität den Schock auslöste und Verlust reell wurde. Warum, diese Frage stand natürlich als nächstes in meinem Sinn. Eine Frage, auf die wir wohl nie eine Antwort bekommen werden.

 

 

 

Angesichts dessen, was ich in der Welt tue, wünsche ich natürlich, ich wäre für ihn dagewesen. Freilich, so wie ich ihn kannte, bin ich mir nicht sicher, ob das Ergebnis anders ausgefallen wäre. Meiner Auffassung nach glaubte er, dass dieser letzte Akt nötig war, um die Angelegenheiten, für die er im Leben schwer gekämpft hatte, weiter voranzubringen – aus meiner Perspektive gesehen ein fehlgeleiteter Gedanke, denn die Abwesenheit seiner Stimme wird bei seiner Arbeit in der Welt ein klaffendes Loch hinterlassen.

 

 

 

Mein Freund war ein investigativer Reporter und Aktivist, den Einige einen „Konspirations-Theoretiker“ nannten, ein Begriff, der öfters angewandt wird, um jene zu diskreditieren, die sich anschicken, Korruption zu entlarven. Er zählte zu den couragiertesten Menschen, die ich kannte, der es mit den Menschen an der Macht aufnahm und Dinge bloßstellte, mit denen man keine Popularitätswettbewerbe gewinnen kann. Er tat dies aufgrund seiner zutiefst empfundenen Prinzipien, Überzeugungen und Werte. Er sah sich als Warner für Andere („Canary in the coal mine“).

 

 

 

So wie in seinem Leben, war einiges, was über ihn und seinen Tod geschrieben wurde, nicht nur unzutreffend, sondern entbehrte des Mitempfindens. Einerlei, wo du in Hinblick auf Thematiken in der Welt stehst, sofern du dich entscheidest, respektlos zu sein, bringt das deine eigene Sache nicht voran. Schlussendlich ... „Stock und Stein gebrechen mein Gebein / doch Worte bringen keine Pein“, gleichwohl sind wir alle gut damit bedient, wenn wir offen unsere Wahrheit bekunden, unsere Worte allerdings mit Frieden gütig stimmen.

 

 

 

Ich brachte durch meinen Freund eine Menge über Dinge in Erfahrung, über die ich nichts wusste, wie auch anhand seiner lebendigen Veranschaulichung. Er ließ auf Worte Taten folgen und half mir mich in einen Menschen von Feuer zu formen, der ich heute bin. Ich stehe für Dinge, die meinem Empfinden nach der Welt und der Gesamtheit von uns bedeutsam sind. Wahrheit, Freiheit, Gleichheit, Friede, Bürgerrechte, Natur und Umwelt, ganzheitliche Gesundheitsvorsorge, persönliche Macht & Verantwortung, und natürlich Liebe, die sie alle betreibt. Er forderte mich heraus, in Weisen zu denken und zu handeln, die umfassender waren denn schier mein eigenes Selbstinteresse, was gewiss einen Grund darstellt, weswegen ich ein solches Verlustgefühl spüre.

 

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob er wusste, wie sehr er mir in meinem leben behilflich war, und da ich ihm dies nicht mitteilen konnte, bevor er sich entschied, die physische Welt zu verlassen, so lasst die Energie dieser Worte den Großen Graben überqueren und lasst sie ihn nunmehr darüber in Kenntnis setzen. Ein zutiefst spiritueller Mensch - mir ist es klar, er hat die Botschaft in Empfang genommen. Danke dir, Michael, dafür, mein Freund gewesen zu sein. Wir werden dich vermissen. Bis wir uns wiederbegegnen, Gute Reise.

 

 

 

Meine Dankbarkeit geht an euch, die CwG-Familie, dafür, mir den Raum zu unterbreiten, um einem Freund Lebewohl sagen zu können. Wisst bitte, dass ich hier bin, falls ihr euch je einen sicheren Ort wünscht, um euch auszusprechen. Und so wie immer – danke für euren Rückhalt. Ohne euch gäbe es keine CwG Foundation.

 

 

 

 

 

Mit Segenswünschen und Liebe,

 

 

 

JR

 

 

 

 

 

 

 

(J.R. Westen, D.D. ist ein Holistic Health & Spiritual Coach, der über mehr als ein Jahrzehnt Seite an Seite mit Neale Donald Walsch gearbeitet hat und aufgetreten ist. Er hat sich leidenschaftlich dem verschrieben, Menschen behilflich zu sein, dass sie über ihre emotionalen und spirituellen Herausforderungen hinausgelangen, indem sie Zusammenbrüche in Durchbrüche verwandeln. Seine Berater- und Coaching-Tätigkeit stellt praktische Weisheit und Wegweisung bereit, welche unverzüglich einverleibt werden können, um die Erfahrung des Lebens eines Menschen umzugestalten. So wie dies für die meisten wirkmächtigen Lehrer gilt - J.R.'s eigenes Ringen und Obsiegen beflügelten ihn, machtvolle Wege aufzuspüren, um Anderen zu helfen. Nüchtern seit dem 1. Juni 1986 trieb J.R.'s Passion, einzelnen Menschen beizustehen darin, im Laufe ihrer heftigen Lebensherausforderungen voranzurücken, dazu an, sich auf Suchtverhalten und Trauerbewältigung zu spezialisieren. J.R. lässt gegenwärtig seine Gabe des Beratens und des Coaching Einzelnen zuteil werden. Er dient nun als Verwaltungsleiter der Conversations with God Foundation. Mit ihm kann unter jr@cwg.org Kontakt aufgenommen werden.)

 

 

 

 

 

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KURZMITTEILUNGEN

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

 

 

> für den ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 590 [25.4.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [26.4.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=590

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

[Das Schweizer Konto hatten wir aus Kostengründen aufzulösen; zwischenzeitlich wurde ja auch der Bankenzahlungsverkehr europäisiert und vereinfacht.]

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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