GmG Bulletin # 677

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 677

 

 

 

25.12.2015

 

 

 

KANN ES SEIN, DASS ALLE UNSERE ÄNGSTE NICHTS ALS ILLUSION SIND?

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

Ich habe hier eine auf den neuesten Stand gebrachte Version eines kleinen Büchleins in Fortsetzungen aufgeteilt, ein Büchlein, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe und welches sich den Fragen zuwendet, die im Nachgang der Ereignisse in Beirut, Paris, Mali und sonstwo auf dem ganzen Globus von Menschen überall auf der Welt gestellt wurden.

 

Ich habe jener Schrift eine Wort für Wort getreue Wiedergabe der Erklärung hinzugefügt, welche ich am Tag nach dem 9/11-Angriff auf die Vereinigten Staaten der Öffentlichkeit übergeben hatte. Ich glaube, viele meiner Betrachtungen, die ich damals anstellte, bleiben heute als bedeutsam und zur Anwendung bereit bestehen.

 

 

Lasst mich euch nun eine erhebliche Frage stellen: Ist es möglich, dass das, was wir soeben auf der Erde sehen, den Anstieg von Elementen darstellt innerhalb eines Kontextuellen Feldes, welches die Ankunft des Größten Zeitalters des Menschen vorankündigt – eines Zeitalters, wann die Menschen schließlich ihre Wahre Natur, ihre Wirkliche Identität und ihren Eigentlichen Zweck begreifen, sich zu Eigen machen, sich einverleiben und veranschaulichen?

 

Könnte es sein, dass alles, was wir auf unserem Planeten in den vergangenen 50 Jahren vor Augen hatten, das Ausbebildern einer umfänglicheren evolutionären Musterbildung darstellt, welche sich allerorts bescheinigt, dass das Leben Sich Selber manifestiert?

 

Falls dem so wäre, würde dies uns zumindest ein Verständnis zureichen, wieso derartige Dinge, wie wir sie täglich auf unseren Computerbildschirmen sehen und was wir über sie zu hören bekommen, geschehen. Es würde einem verständlich machen, warum dermaßen viele Bürger eines der mächtigsten Nationen des Planeten ernsthaft erwägen, eine Führungspersönlichkeit zu wählen, die den niedrigsten gemeinsamen Nenner unter Menschenwesen widerspiegelt – Angst und die Wut, die jener entsteigt –, und nicht einen Führer, der inwendig in uns das Höchste und Beste anregt.

 

All dies begreifen ist nicht unbedeutend. Es ist der erste Schritt daraufzu, es zu ändern. Du kannst nicht erneuernd erschaffen, sofern du das Alte nicht begreifst. Du kannst bloß reagieren. Momentan, sind wir auf die Ereignisse auf der Erde am Reagieren. Wir haben sie erneut zu erschaffen. Und dies kann bloß geschehen, indem wir uns selber neu erschaffen.

 

Wir reden hier über Transformation – und Umwandlung nimmt ihren Anfang am äußeren Rande des Verstehens. Es ist nicht anders herum. Man Versteht nicht, wenn man Umgewandelt ist. Man ist Umgewandelt, sobald man Versteht.

 

 

Verstehst du das?

 

An der Stelle kommt auf unserer evolutionären Reise der verstandesmäßige Geist herein. In dem Geist der Menschen ist es, wo Evolution sich abspielt. Die Seele ist bereits entwickelt. Sie ist der Part von uns, der die Quelle der Entwicklung ist, nicht der Part von uns, der sich sehnt, entwickelt zu werden. Was sich die Seele sehnlich wünscht, ist die Erfahrung dessen, was Sie bereits kennt. Es ist der Geist, der danach schmachtet, entwickelt zu werden, und der damit den Körper mit den Angaben versieht, die es der Seele stattgeben, ihr höchstes Streben zu erleben: den Ausdruck der Göttlichkeit in physischer Form. In der besagten Weise arbeiten Körper, Geist und Seele zusammen, um dem letztlichen Zweck des Lebens Selbst zu dienen.

 

Ich könnte bei alledem falsch liegen. Aber es fühlt sich für mich so an, dass die Gespräche mit Gott-Materialien, aus denen all dies hervorgeht, es zumindest wert sind, sie tiefer zu erkunden. Just aus diesem Beweggrund habe ich derzeit, mehr denn je, das Gefühl, dass dieses Büchlein, welches dieses Material zur Sprache bringt, und zu dessen Hervorbringung ich durch meine Seele angeregt worden bin, ungemein hilfreich wäre, es sich als Lektüre vorzunehmen und es mit Anderen zu teilen. Ungemein stark hilfreich.

 

Mir steht es sehr danach, dass so viel wie möglich Menschen eine Chance haben, sich dieses Material durchzulesen, deswegen möchte ich es in einer Serie von Abschnitten hier an dieser Stelle in den vor uns liegenden Tagen exzerpieren. Diejenigen, die nicht zuwarten möchten bis zum Schluss des Schriftstücks, derweil jede neue Fortsetzung hier eingestellt wird, haben Zugang zum gesamten Dokument, und können es auf unserer Webseite unentgeltlich downloaden.

 

 

Es folgt die sechste Fortsetzung:

 

 

EINE WELT IN AUFRUHR: Wie wir darauf eingehen können – Kapitel Sechs

 

 

Nunmehr, so wir schließlich begreifen, weswegen sich das, was vor sich geht, abspielt, sind wir parat, uns das Werkzeug # 4 herzunehmen: Die Emotion Wandeln.

 

Gespräche mit Gott treffen die Aussage, dass Emotionen Dinge sind, für die wir uns entscheiden. Sie werden uns nicht untergeschoben, vielmehr von uns ausgesucht. Wir können die Wahl treffen, diese oder jene Emotion zu erleben, wie immer wir mögen.

 

Ich weiß, danach sieht es eher nicht aus, aber es ist so – Meister wissen darum.

 

Gespräche mit Gott sagt, dass alles entweder mit Liebe oder mit Angst seinen Anfang nimmt. Jeder Gedanke, ein jedes Wort, eine jede Handlung. Nichts tut uns für die Wunder des Lebens mehr auf als Liebe, und nichts paralysiert uns rascher als Angst.

 

Gleichwohl ist Angst eine Fiktion.

 

Ich möchte das noch einmal sagen, weil dies die Grundlage von allem bildet, was du verstehen musst, um dich durch dein Leben zu bewegen, und von allem, was du wissen musst, so es dir danach ist, Angst in begeisterte Erregtheit zu verwandeln.

 

Angst ist eine Fiktion.

 

Sie ist nicht real. Sie ist etwas, was du dir in deinem Geist zusammenstellst. Sie ist eine verkehrte Emotion; ein nachgemachtes Gefühl; eine Verdrehung, in einem tiefen Fehlverständnis wurzelnd. In Wahrheit ist schier eine einzelne Emotion das Gegebene, es gibt einzig eine Energie, es gibt einzig Ein Ding Was Ist.

 

Alle Dinge sind Ein Ding“, sagt Gespräche mit Gott. Es gibt bloß Ein Ding, und alle Dinge sind Teil des Einen Dings, Was Ist.

 

Emotion ist nichts mehr als Energie in Bewegung. Demnach: E+Bewegung. Es gibt schier eine Energie, demzufolge gibt es die ganze Zeit bloß eine Emotion in Bewegung.

 

Das menschliche Wort, welches wir jener einen Emotion zugeteilt haben, heißt Liebe. Aus diesem Grunde spricht Gespräche mit Gott davon: „Liebe ist alles was es gibt.“

 

Falls dies wahr ist (und es ist wahr), existiert demnach Angst, als eine gesonderte Emotion, nicht. Sie wird als eine Erfahrung existieren, nicht als eine Emotion.

 

 

Es gibt bloß eine Emotion

 

Die Erfahrung von Angst ist die Emotion von Liebe, von verdrillter Liebe. Dies ist eine weitere bedeutsame Erklärung. Auch sie verdient es, wiederholt zu werden.

 

Die Erfahrung von Angst ist die Emotion von Liebe, von verdrillter Liebe.

 

 

Jedwede Angst ist ein Ausdruck von Liebe.

 

Sobald du das einmal verstehst, wird dir klar sein, wie mit Angst umzugehen ist – weil du – ironischerweise – nicht mehr länger vor ihr Angst haben wirst. Es ist deine Angst vor der Angst, welches der Angst ihre Macht verleiht.

 

Es ist so, wie es Präsident Franklin Roosevelt in den so berühmt gewordenen Worten gesagt hat: „Wir haben nichts zu fürchten, als die Furcht selbst.“

 

Sofern du Angst in den Arm nimmst, sofern du sie bewillkommnest und sie dicht bei dir hältst, hat sie keine Macht. Du liebst sie ganz wörtlich zu Tode.

 

Dies ist es, kurz gesagt, wie du deine Angst in begeisterte Erregtheit kehrst. Und dieser Vorgang ist insgesamt ein Aufgabenfeld des Geistes.

 

Es ist dein Geist, welcher Liebe in Angst wandelt, und es ist dein Geist, welcher Angst in Begeisterung wandelt. Dein Geist vermag alles in alles zu wandeln! Darin besteht seine Magie. Darin besteht der Zauber des Geistes.

 

Okay, lasst uns zu etlichen Klarstellungen vorangehen, lasst uns zu einigen tieferen Verständnissen gelangen.

 

Ich habe gesagt: „Jedwede Angst ist ein Ausdruck von Liebe.“ Wie kann dies möglich sein?, wirst du fragen. Wie kann das stimmen?

 

Also, lasst uns die Sache einmal genauer betrachten.

 

Sofern du dich nicht selber lieben würdest, würdest du dich dann vor etwas fürchten, was dir widerfährt?

 

Sofern du das Leben nicht lieben würdest, hättest du dann Angst, es zu verlieren? (Menschen, die das Leben hassen – Menschen, die sich beispielsweise in erbärmlichem Elend oder in nicht nachlassendem Schmerz befinden –, haben nachgerade keine Angst davor, ihr Leben zu verlieren. Genau genommen heißen sie das willkommen.)

 

Sofern du andere Menschen nicht lieben würdest, würdest du dann Angst haben, sie könnten sich in Gefahr begeben?

 

Nein. Du würdest dich nicht darum kümmern, es wäre dir egal. Einzig Liebe veranlasst dich, Angst zu haben. Entferne Liebe, und Angst ist nicht.

 

Mithin kannst du dir mit großer Gewissheit im Klaren sein, dass du, sofern du in Angst bist, in Liebe bist.

 

Der Kniff lautet, die Liebe, die du spürst, sich nicht in die Angst verwandeln zu lassen, die zu erleben du durchaus in der Lage bist. Du kannst diesen Kniff einsetzen, indem du die Mechanik des Geistes in Gebrauch nimmst.

 

 

Jenes berühmte Akronym

 

Machen wir also den Anfang mit dieser Anschaulichkeit: Fear is False Evidence Appearing Real. Dies ist ein berühmtes Akronym, das in der sogenannten New Age Community jeder immer und immer wieder gehört hat. Wie ich es indes erlebt habe – nur sehr wenige spirituelle Lehrer erklären dies im vollen Umfang.

 

Sehr wenige geben uns zu verstehen, was die verkehrte Bekundung ist, welche dermaßen real aussieht. Diese verkehrte Spur ist derart mächtig., dass sie einen Gedanken erzeugt – einen Gedanken, welcher alsbald real gemacht wird.

 

Ich habe vorgetragen, dein Geist vermag das, was nicht real ist, in das, was real ist, zu kehren, und dies ist zutreffend.

 

Dein Geist ist imstande, dies auszuführen, weil er nicht Umgang mit dem, was wirklich real ist, hat, er geht mit dem um, was du denkst, es sei real. Dies tut er die ganze Zeit. Dies gilt es ihm, zu tun. Darin besteht seine Funktion.

 

In der Schule hat mir dies nie jemand erklärt. Niemand hat es mir in der Kirche gesagt. Meine Eltern sagten zuhause nie etwas darüber. Von nirgendwoher bekam ich diese Angaben.

 

Dein Geist sagt dir an, was zu denken ist, auf der Grundlage des Nachweises des Zuhandenen.

 

Ich wurde großgezogen, ohne davon etwas zu wissen, nicht weil mir die Erwachsenen rundherum nichts darüber zu verstehen geben wollten, sondern weil sie sich selber darüber nicht im Klaren waren.

 

Außer du hast einmal Vorlesungen in klinischer Psychologie gehört – du könntest ein ganzes Leben verbringen, ohne etwas über die Mechanik des Geistes zu wissen zu bekommen.

 

GmG hat es mir klar gemacht, dass wir alle in einer Illusion leben. Wie ich es gerne sage – wir sind in das Kaninchenloch hinuntergefallen und der Mad Hutter gießt sich in eine Tasse ohne Boden Tee ein, alldieweil er uns zu verstehen gibt, dass das, was „so“ ist, nicht so ist, und dass das, was „nicht so“ ist, so ist.

 

Und wir glauben ihm.

 

Wir glauben ihm.

 

Von jenem Schlingel in dem Kaninchenloch wurde uns nicht gesagt, dass nichts was wir sehen real ist. Der „Nachweis“, dass es „verkehrt“ ist, ist die Erscheinungsbildlichkeit der Dinge.

 

Das ist es! Das ist der verkehrte Nachweis, welcher real erscheint.

 

Sowie wir etwas ansehen, denken wir, wir sehen, was wir soeben anschauen. Indessen sehen wir nicht, was wir soeben anschauen, wir sehen unsere Deutung davon, was wir anschauen. Aus diesem Grunde können zwei Menschen das gleiche Ding anschauen und es auf zwei gänzlich verschiedene Weisen beschreiben.

 

(Ich werde es nie vergessen, wie geschockt ich war, als ich in dem Magazin 'People' einen Artikel über mich zu lesen bekam. In dem Bericht stand: „Walsch lebt in einer Villa in den Außenbezirken von Ashland, in Süd-Oregon.“ Zu der Zeit lebte ich in einem Haus mit drei Zimmern, mit einem Arbeitszimmer in der untersten Etage und einer Garage für zwei Pkw's, welche ich in ein Büro umfunktioniert hatte. Der Reporter und ich blickten auf genau das gleiche Haus. Ich habe es niemals als eine „Villa“ gesehen.)

 

Wir sind in eine Umgebung (das Gefilde des Physischen) hinein geworfen worden, in der alles relational existiert. Das meint, Dinge scheinen das zu sein, was sie zu sein scheinen, aufgrund der Beziehung, die sie zu anderen Dingen aufrechterhalten.

 

Die einzige Stelle, wo wir Dinge in ihrer Gesamtheit sehen können, und wo wir demnach Vollauf Erkennen können, ist im Bereich des Absoluten. Dieser Bereich kann einzig betreten werden, indem man dort ist.

 

Dies ist nicht so schwierig, wie es klingt, denn es gibt einen Part von uns, der dort IST, die ganze Zeit. Wir bezeichnen jenen Part von uns als Die Seele.

 

Unser Job ist es alsdann, auf die Weisheit der Seele zuzugreifen. Wir können dies auf zahlreiche Weisen. Meditation ist eine davon. Gebet eine andere. Fokussieren eine dritte. Stille – das heißt, ganz einfach bloß einen Moment lang mit dem aufhören, was du soeben tust, und in aller Stille bei dir sein – das ist eine vierte Weise. Und es gibt obendrein weitere Wege, sich in das Gewahren der Seele hineinzubegeben.

 

Dies könnte die Thematik eines ganzen Büchleins für sich darstellen – oder gar eines ganzen Abschnitts eines größeren Buches. Im Eigentlichen, just dies ist der Fall. Das System der Seele wird in allen Einzelheiten in 'Wenn sich alles ändert, dann ändere alles' beschrieben. Daher möchte ich mich hier an der Stelle nicht näher damit befassen, vielmehr euch jenes Buch zur Lektüre empfehlen.

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

 

 

Hi, Neale!

 

 

Ich schreibe nicht an dich als einer Autorität für alles in der Welt. Allerdings nehme ich wahr, dass du durch deine Erfahrungen mit Gott/Göttin eine bessere Perspektive hast als ich.

 

 

Ich habe gerade die Lektüre der Prophezeiungen von Nostradamus und des Autors von ‚Sacred by the Light’, Dannion Brinkley, beendet. Was mich befremdet, ist, dass Beider Voraussagen ähnlich sind, und du deutetest in deinem Buch gleichfalls darauf.

 

 

Sind wir wirklich in der Endzeit? Glaubst du wie die Mayas daran, dass es mit der Erde, falls nicht bedeutende Änderungen in der Liebe-Frequenz der Erde vorgenommen werden, 2010 zu Ende geht? Gibt es einen Anti-Christ, der die Weltbeherrschung zu bewerkstelligen versucht? Diese Voraussagen sind beängstigend, doch zur selben Zeit merke ich, dass wir nicht ängstlich sein können; wir wählen es, zu dieser Zeit hier zu sein, um dies zu erfahren.

 

 

Jeder sagt, das einzige, was zu tun sei, ist, seinen Geist und die Seele vorzubereiten und im Innern sich auf Gott zu zentrieren. Doch wie - einfach mit Meditation und mit Gebet? Im Grunde genommen vermute ich: ich frage danach, was wir tun können, um uns für die herankommenden Wandlungen der Zeiten vorzubereiten? Sei daran erinnert, du sagtest, dass ich dich alles fragen kann, und dass du stets hier sein wirst. Vergaß ich zu erwähnen, wie viel das für mich bedeutete? Obgleich ich den letzten Teil nicht begriffen hatte, davon, wie sehr ich mich dir dienstbar mache.

 

 

In Liebe, Penny.

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

Meine liebe Penny, ich werde über derartige Gedanken dermaßen betrübt, die immer wieder auftauchen, wie die Welt, so, wie wir sie kennen, zu Ende gehe. Das Weltenende ist seit Beginn der Zeit vorausgesagt worden. Und die Welt mag eines Tages in Bälde zu Ende gehen … oder ganz bestimmt, das Leben, so, wie es zur Zeit gelebt wird, mag sich verblüffend und dramatisch ändern.

 

 

Aber die vor uns stehende Frage sollte nicht heißen: Oh, mein Gott, was wird mit mir geschehen? Und mit der Welt? Sondern vielmehr: Wie kann ich diesen Augenblick dafür einsetzen, die Personifizierung der größten Version der großartigsten Vision, die ich je von mir hatte, zu werden? Wie kann ich mich selbst heilen und die Welt heilen? Was kann ich in diesem Augenblick an Gutem tun, um der Welt mehr Liebe, mehr Licht, mehr Gewahrsein, mehr Verstehen, mehr bedingungsloses Akzeptieren zu überbringen? Wie kann ich den Part von mir berühren, der in jedem Moment von Gott berührt wird?

 

 

Was auf diesem Planeten geschieht, erfolgt aus dem kollektiven Bewusstsein heraus. Es ist das Produkt der kombinierten Realität, die von allen geteilt wird. Diese zusammengeschlossene Realität ist in Teilen von dir, zu jeder Stunde, an jedem Tag, gebildet, geformt und erschaffen. Gedanken sind Dinge, und können durch dich dafür eingesetzt werden, die Dinge zu ändern, die von anderen Gedanken geschaffen worden sind, von Gedanken, die dir vorangingen.

 

 

Deine Fragen hinsichtlich Nostradamus und Brinkley tragen vor, dass wir uns auf einem Kollisionskurs befinden, der unvermeidlich sei; dass unser Los vorherbestimmt sei. Doch ich sage dir dies: Nichts ist im Geiste Gottes vorherbestimmt, denn der Geist Gottes ist dein Geist, er steht im Begriff, zu denken, was er momentan denkt. Dein Geist und mein Geist und jedermanns Geist. Es sind unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Entscheidungen, unsere Wahlen, unsere Festlegungen, die unsere Realität erschaffen werden und die sie erschaffen.

 

 

Folgendes ist die umfassendste Kunde Gottes: Du erschaffst deine eigene Realität. Niemand rafft das. Nicht einmal sogenannte „New Ager“. Würden sie das tun, so würden sie nicht solche Fragen stellen wie „Sind die Endzeitprophezeiungen wahr?“. Sie würden fragen: „Was wähle ich angesichts all der Gedanken der Welt eben darüber, nunmehr zu tun?“ Dann würden sie der Frage eine Antwort erteilen, sie nicht bloß stellen, und sie würden nicht bloß auf eine Antwort durch einen Anderen warten.

 

 

Du, meine Freundin, brauchst von mir darüber nichts zu hören. Du weißt um alles, was du nötig hast, du weißt um Liebe, um Frieden, um Harmonie, um Ehrlichkeit und Integrität, um Freundlichkeit und Güte, um Frieden und gar darum, ja, Gott zu erkennen. Handle einfach so, als würdest du darum wissen. Mache jeden Tag, jeden Augenblick zu einem lebenden Monument für das, was dir bereits über diese Dinge vertraut gemacht ist; zu einem lebendigen Zeugnis dessen, wofür du dich hinsichtlich dieser Dinge entschieden hast; zu einer lebenden Demonstration von Wer Du Wirklich Bist.

 

 

Meine wunderbare Penny, tue, was du bist. Tue liebevolle, freundliche, sanfte, friedvolle, schätzenswerte, heilende Dinge. Jeden Tag. Überall, wohin du gehst. Bei jedem Menschen, den du berührst. Dann, sei darauf aus, noch mehr Leben zu berühren. Und dann, noch mehr als jene. Lange weiter aus und berühre die Welt mit deiner Herrlichkeit, und mit der Herrlichkeit der Wahrheit von Wer Du Bist. Von wer wir alle sind.

 

 

In jedwedem Augenblick haben wir die Wahl, in Liebe oder in Angst zu leben. Wähle jetzt die Liebe, und für immer. Sollte die Welt, so, wie wir sie kennen, zu Ende gehen, was denn? Nur ein oder zwei Dinge können passieren: Du wirst gemeinsam mit ihr sterben, in welchem Falle du dich an einem weit besseren Ort befinden wirst, als du es dir je vorstelltest; oder du wirst weiterhin am Leben sein, und in der spannendsten Zeit, die dieser Planet je gesehen hat, am Leben sein. Und du wirst eine der Wenigen sein mit einem Verständnis von all dem, was geschehen ist, und von all dem, was dann zu geschehen imstande ist, um eine neuere Welt zu erschaffen.

 

 

Lebe also nicht in Angst, sondern im Glauben. In der Zuversicht, dass alles, was die Zukunft auf Lager hält, perfekt ist. Die mustergültigen Bedingungen für dich, um die vollkommene Erfahrung von wer und was du wirklich bist zu erschaffen.

 

 

Gott ist ein liebender Gott. Nichts ist geschaffen, nichts, was nicht zu deinem Höchsten Guten beiträgt. Entweder du glaubst das oder du glaubst es nicht. Wenn du es glaubst, so gibt es nichts, was ich zu sagen brauche, damit sich alles für dich besser anfühlt. Wenn du es nicht glaubst, so gibt es nichts, was ich dahingehend übermitteln kann.

 

 

Penny, ich nehme nicht in Anspruch, alle Antworten zu kennen oder zu haben. Dasselbe gilt, denke ich, für Nostradamus (in der Folge), auch für Brinkley, auch für jeden anderen. Alle Botschaften, die wir erhalten, erhalten wir durch die Filter unserer eigenen Verständnisse und vormaliger Glaubensüberzeugungen.

 

 

Mit anderen Worten, Neale hört, was Neale zugerüstet ist zu hören, wofür er bereit ist zu hören, wofür er geübt ist zu hören, und wofür er prädisponiert ist zu hören. Nur du kannst darüber entscheiden, ob sich das, was Neale aus seiner Quelle hört, als etwas ausweist, was der Wahrheit deines Seins nahe kommt. Dasselbe ist wahr für das Material, was durch Brinkley durchkommt, oder durch sonst jemanden. Vielleicht wird die Welt bis in ihren Kern hinein innerhalb der nächsten fünfzig Jahre, oder innerhalb eines kleineren Zeitraums erschüttert werden. Einige sagen, im nächsten Monat. Die Frage ist, was dann? Was wirst du dann tun?

 

 

Was Gutes wirst du für den Rest von uns sein? Für Jene, die in Angst und Schrecken sind, die im Dunkeln zittern, die sich vor der Zukunft fürchten? Ich sage dies, meine Freundin, zu dir, weil ich möchte, dass du das in Betracht nimmst, dass du genau zu diesem Zeitpunkt auf die Welt gekommen bist, um eine von Jenen zu sein, die die Welt heilt, und die die Welt nicht weiterhin in die Angst entlässt. Tue das. Es ist nicht schwer. Jeder, der je so Erhebliches wie ein Lächeln von dir erhalten hat, wird dir davon erzählen, wie leicht es für dich ist, dies zu tun.

 

 

Gehe deswegen hinaus, und sei der Welt ein Geschenk. Und lächle viel. Denn ein Lächeln ist Liebe, in annoncierter Form. Liebe für was immer und Liebe für wen immer, die du anlächelst.

 

 

In Liebe … Neale.

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich gehaltenen Jahres-End-Retreat Ende Dezember 2015/16

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 677 [25.12.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [26.12.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=677

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

 

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

 

 

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