GmG Bulletin # 603

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 603

 

 

 

25.7.2014

 

 

 

 

 

Betrübtheit und Trauern

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Trauern ist eine wunderbare Sache. Wenigstens ist das bei mir so, und ich hoffe, ebenso für dich. Ich mache die Erfahrung, dass Trauern mein Menschsein hervorbringt, und dass es mich tief mit ihm in Verbindung setzt. Es verbindet mich so mit meiner Göttlichkeit, da ich mich, wenn ich ganz ganz tief mit meiner Menschlichkeit und mit allem, was es für mich heißt, völlig menschlich zu sein, in Verbindung stehe, mit meiner Göttlichkeit gleichfalls tief verbunden finde.

 

Völlig menschlich zu sein, fühlt sich bei mir gleich an wie wahrhaft göttlich sein. Ich mache die Erfahrung, es gibt einen Ort der Heiligkeit, wo unsere Göttlichkeit und Menschlichkeit aufeinandertreffen, und an diesem Ort der Ganzheit wird unsere Wahre Natur offenbar.

 

Weinen ist die andere Seite des Lachens, und ermöglicht es. Tränen sind das Verbindungsglied zwischen den zweien. Wir haben Tränen in den Augen, während wir weinen und während wir lachen, da unsere Tränen den Unterschied nicht kennen. Sie kennen nur Göttlichkeit, nichtwahr. Sie sind die Vollheit an Emotion, als das Leben überfließend, in aller Tiefe zum Ausdruck gebracht. Und das ist Göttlichkeit. Worüber wir trauern, ist letztlich unsere Trennung von Gott – und ist, im selben Maße tiefgründig, unsere Trennung von einander. Auf einer gewissen tiefen Ebene wissen wir, dass wir alle in Gott Eins und Mit-Einander Vereint sind, und dass zwischen uns keine Trennung existiert und auch nie stattfinden wird. Doch leben wir, als könnte sie existieren und als gäbe es sie. Von all den großen Heiligen und Weisen wurde uns das Gegenteil gesagt, aber dies scheint zu gut, um wahr zu sein, und wir können es nicht glauben. Und so trauern wir um unseren Verlust. Letztlich ist alle Trauer das Betrauern unseres Verlustes von einander. Und von unserem Einssein mit Gott.

 

Aus Furcht, dass unser Trauern zu tief wird, hat uns Gott eine andere Lebenszutat gegeben: große Freude. Große Freude ebnet die Stufen ein, gleicht unsere Emotionen aus. Die Freude ist der Abend des Trauerns [Wortspiel - kaum zu übersetzen: ‚Joy is the evening of mourning.’; wobei ‚to even’ dt. ausgleichen, ebnen, einebnen heißt; A.d.Ü.].

 

Und so wird uns geraten - wiederum durch die großen Weisen und Heiligen, durch alle Botschafter und durch all Jene, die sich selbst als Söhne und Töchter Gottes erkennen -, dass die Sonne auch aufgeht, dass die Freude des Morgens durchbricht.

 

Oder, wie ich es ausdrücken möchte, Freude kommt im Trauern [‚joy commeth in the mourning’]. Denn, wer wollte trauern, der nicht geliebt hat? Und wer hat geliebt, der nicht von all dem Menschlich-Sein, das göttlich ist, weiß?

 

 

 

Mit Liebe,

 

Neale

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

 

 

Lieber Neale,

 

ich habe drei deiner Bücher gelesen und pflichte vielem, was du geschrieben hast, bei. Wie gehen Eltern damit um, wenn Kinder unbehinderten Sex haben, schwanger werden, und der jeweilige Partner nicht bereit ist, sie zu unterstützen, und ... die Gesellschaft ist nicht so aufgestellt, dass ältere Menschen das Aufbringen der Kinder übernehmen können?

 

Natali

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

 

 

Liebe Natali,

 

Sex und Schwangerschaft müssen nicht Hand in Hand gehen. Heutzutage in unserem Zeitalter gibt es viele Mittel, die die zwei auseinanderhalten können. Zusätzlich ist es wichtig, herauszustreichen, dass, wann immer GmG von den Freuden des sexuellen Vergnügens spricht, tut es das im Zusammenhang mit verantwortlichem Sex. „Ungehinderter“ Sex meint nicht „unverantwortlicher“ Sex. Ja – es meint glatt das Gegenteil. Nur, wenn völlige Verantwortlichkeit vonstatten geht, können Partner sich wahrhaft gänzlich unbehindert fühlen.

 

Verantwortung zu übernehmen, heißt, unter anderem, vorzeitig herauszufinden, ob beide Partner in dem sexuellen Erleben willens sind, für jene Ausgänge, die auch immer geschehen, Verantwortung zu übernehmen. Sollte die Antwort „Nein“ lauten, so halte dich einfach von dem intimen Kontakt fern. Verantwortung übernehmen heißt auch, jede mögliche Vorsorge zu treffen, um eine Schwangerschaft zu vermeiden, sofern schwanger zu sein nicht ein erstrebtes Ergebnis ist. Bei allem Respekt für deine Tochter, Natali, ich frage mich, ob sie und ihr Partner (ihre Partner?) diese Schritte taten.

 

Schließlich, Natali .... taten sie sie, und trat nichtsdestotrotz eine Schwangerschaft ein, so existierte immer noch die Option, das Baby zu einer Adoption freizugeben. Rund um die Welt gibt es Tausende Eltern, die in diesem Moment um Babys Schlange stehen. Deine Tochter beschied offensichtlich, aus welchen Gründen auch immer, diese oder andere Optionen nicht einzunehmen, sie beschied stattdessen, all die von ihr zur Welt gebrachten Kinder aufzuziehen.

 

Ich hoffe, es macht nicht den Anschein, dass ich eine sehr delikate und schwierige Aufgabe, der deine Tochter gegenübersteht, zu sehr vereinfache, doch würde ich freundlich den Rat einbringen, dass das Problem nicht darin bestehe, wie freudig, spielerisch und ungezwungen ihre sexuellen Erlebnisse waren, sondern, wie klar sie hinsichtlich ihrer Entschlüsse gewesen sei, was vor und nach diesen Erfahrungen die Schwangerschaft, wie auch die Kinder, betraf.

 

Gut, du hast gefragt: „Wie können wir die GmG-Anregungen in die Praxis umsetzen, damit sich ihre Welt ändert?“ Meine Antwort wäre, als erstes – der Versuchung widerstehen, an dieser Stelle jemand Anderen „zum Schuldigen“ zu machen. Jeder hatte beim Erschaffen der gegenwärtigen Umstände eine Rolle zu spielen, und jeder spielte seine Rolle. Es gibt hier keine Opfer und keine Schurken.

 

Dieses Verständnis alleine schon wird viel der Energie an Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit ändern, die das Leben davon abhält, freudig zu sein. Selbstverständlich ist das das Ziel. Dass das Leben freudig wird. Und dann, dass die Freude, die wir erleben, weitergereicht wird, um beim Erschaffen einer noch freudigeren Welt hilfreich zu sein.

 

Deine Tochter und du können die Quelle der Freude für Alle in der Welt, die ihr berührt, werden. Deine Tochter vermag das Allein-Erziehen der drei Kinder zu erbringen. Andere haben das bereits getan. Es ist eine Frage der Haltung, der Absicht, der Bestimmtheit. Und des Glaubens. Des Glaubens an das Leben und des Glaubens an Gott.

 

Sobald deine Tochter Glauben daran hat, dass in ihrem Leben alle Dinge sich für alle Beteiligten als das höchste Gute erwiesen haben und in Erscheinung traten, wird sie mit einer entschieden anderen Haltung in jeden Tag hinaustreten. Sie wird eine sehr reale Liebe zum Leben entfalten, egal, wie schwer es ist, und eine sehr reale Freundschaft mit Gott führen. Das wird in der Folge all das zu ihr her ziehen, was alle positiv Denkenden zu sich heran ziehen: eine große Energie und überraschende Ressourcen. Ja gar ... Wunder.

 

Ich ermuntere euch beide, dich und deine Tochter, aufs Inständigste dazu, 'Die Kraft des Positiven Denkens' von Norman Vincent Pale (lacht jetzt nicht, es ist mir dabei ernst) zu lesen [z.Zt nur antiquarisch in dt. erhältlich – etwa bei www.amazon.de - ThB]. Bestimmt ist es in jeder Bibliothek zu kriegen. In seiner Theologie ist es ein wenig veraltet, doch seine alles überspannenden Botschaften sind klar – und es ist ein wirkkräftiges Buch. Ferner empfehle ich: 'Entschuldigung. Das Leben wartet auf dich' von Lynn Grabhorn [z.Zt. in dt. erhältlich]. Es erörtert die erstaunliche Kraft der Gefühle. Danke, Natali, dass du mir geschrieben hast. Ich hoffe, dies war etwas, was hilft.

 

Mit Segenswünschen,

 Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 603 [25.7.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [26.7.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=603

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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