GmG Bulletin # 625

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 625

 

26.12.2014

 

 

 

 

 

EIN WEITERES JAHR IST VORÜBER GEGLITTEN

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Ich kann sagen, der Jahreswechsel ist da, denn ich denke seit kurzem eine Menge über das Leben nach. Es ist bei mir so eine Art Jahresende-Befallensein. (Im Eigentlichen, um die Wahrheit zu sagen, kommt es jederzeit, an jedem Ort, zu einem Befallensein bei mir. Ich kann nicht aufhören, über die Erfahrungen, die ich habe, nachzudenken. Immer, immer, immer schaue ich auf sie, denke ich an sie, analysiere ich sie, ziehe ich sie auf die Seite, um zu sehen, was sie bedeuten. Dies ist, dass kann ich euch sagen, keine leichte Art zu leben. Wie es die Warnungen auf all jenen Stuntman-Routinen zum Ausdruck bringen: Versuche dies nicht zuhause nachzumachen.)

 

Egal, hier einige der Beobachtungen, welche die letzten paar Tage in meinem Kopf herumflirrten, aus der Für Was Ist Es Wert (Was Es Nicht So Sehr Wert Sein Soll)-Abteilung.

 

 

 

 

 

ÜBER DIE ZEIT ….

 

 

Ich nehme wahr, die Zeit verstreicht schneller, als ich mir je vorstellen konnte. Weihnachten ist für mich ein „Lesezeichen“, und dieses Jahr konnte ich es kaum glauben, dass es wieder Weihnachten ist. Es schien mir, es sei gerade mal ein oder zwei Monate her, dass ich den Weihnachtsschmuck abgenommen hatte. Nun hängt er wieder da! „Du liebe Güte“, sagte ich dieser Tage zu niemand Besonderem, „wenn ein Jahr derart schnell vergeht, dann kann ich diese Sachen gleich dort hängen lassen!“

 

Dies ist ein Zeichen, da bin ich mir sicher, vom Älterwerden. Jeder ältere Mensch, mit dem ich darüber gesprochen habe, hat mir Derartiges erzählt. Kein einziger Jüngerer tat das. Also okay, jetzt endlich, ich raffe es. Das Leben nach dem 50. dreht auf. Ein Jahr erscheint wie ein paar Monate, ein Monat fühlt sich wie eine lange Woche an, eine Woche vergeht schneller, als es ein Tag tut, ein Tag endet, bevor er beginnt, und die Minuten fliehen so schnell vorüber, dass ich aufgehört habe, eine Uhr zu tragen – es ist zu aufreibend.

 

Wenn du also in deinem Leben etwas getan haben möchtest, so beeile dich. Wenn du die Vorstellung von etwas hast, was du wirklich umgesetzt haben möchtest, dann solltest du womöglich nicht trödeln. Du wirst eines Tages aufwachen, und dich aus dem Rennen genommen sehen. Außerhalb des Spielfeldes. Von der Seitenlinie her beobachten, und nicht in der Lage, einfach bloß dem Wirken zu folgen. (Es geht alles so schnell, so siehst du das.)

 

Nimm zum Beispiel die Filmstars. Oder - Sänger. Als ich jung war, waren Filmstars Stars über vierzig Jahre hinweg. Ach was sag' ich, fünfzig. Heute wird man für vierzig Minuten ein Filmstar. Und Sänger, yeah, da gibt es eine Kategorie. Bing Crosby, Perry Como und Frank Sinatra sangen mir seit meiner Geburt zu Weihnachten, bis … nun, bis gestern. (Ich bestehe darauf, ihre Musik zu dieser Zeit des Jahres zu spielen. Hin und wieder erlaube ich etwas von diesem neuen Kid aufzulegen … wie heißt er? Oh, yeah, Johnny Mathis. Wer hört Bono am 24. Dezember? Beeilt sich jemand, um A Britney Spears Christmas zu besorgen? Schmilzt jemandes Herz bei Sting, wenn er „chestnuts roasting on an open fire …“ herauskrächzt?)

 

Dies alles kam mir gestern hoch – und ich wusste, ich habe wirklich ein Problem –, als ich in einem What-not-Shop in der Einkaufszone eine jener Großfotografien eines Filmstars von der MGM-Gruppe aus den Jahren 1948-1949 sah. Ihr wollt wissen wieso? Ich kannte jeden auf dem Bild. June Allison? Yup. Walter Pidgeon? Yup. Angela Lansbury? Yup. John Barrymore? Das ist er, hier am Ende. Clark Gable? Natürlich, wer sonst? Ich könnte sie alle aufzählen. (Schluck)

 

Würdest du mir ein ähnliches Bild der Top Fifty der „Filmstars“ von heute zeigen, so wäre ich nicht in der Lage, zehn davon zu benennen.

 

Sagen wir fünf.

 

Zum Kuckuck noch mal, vor 24 Monaten waren 37 von ihnen noch nicht mal da. Wie soll ich da mithalten?

 

Aus irgendeinem Grund dachte ich heute morgen an Beth und Richard Whaley. Vielleicht kennst du sie nicht, aber es ist ein wunderbares Ehepaar, das ich traf, als ich im Alter von 18 zum ersten Mal in Annapolis, Maryland, angekommen war, um meine Karriere beim Radio zu beginnen. Ich traf sie in der örtlichen Theatergruppe, The Colonial Players. Sie retteten mich vor dem Tod aus Einsamkeit während meines ersten Thanksgiving weit weg von zuhause. Sie sahen, dass ich in einer fremden Stadt alleine war, gerade vor ein paar Wochen angekommen,, und so luden sie mich zu sich zum Thanksgiving Dinner ein. Diese Freundlichkeit habe ich nie vergessen – und ich habe sie über die Jahre an eine Menge anderer Leute weitergereicht. Diesen Morgen wachte ich aus welchem Grund auch immer mit dem Gedanken an all das auf … und es stellte sich auf einen Plumps ein. Beth und Richard waren damals ein Paar in den späten Dreißigern oder Anfang vierzig. Heute müssen sie älter als Gott sein. (Sorry Dick. Sorry Beth. Ich meine … weiser als Gott ….)

 

Okay, okay, genug über die Zeit geredet. Lasst mich einfach diese Wahrnehmungen beenden, indem ich euch sage, dieses dein Leben vergeht so schnell, dass du es eher einfach nicht glauben kannst. Ich verspreche es dir. Verschiebe deswegen … verschiebe NICHT das auf morgen, was du heute tun kannst, und wonach du dich sehnst, es genau jetzt zu erfahren. Warte nicht. Trödle nicht. Und denke nicht, „das kannst du jederzeit tun“. Das Für-Immer kommt und geht in einem Augenzwinkern.

 

 

 

 

ÜBER SEIN EIGENES WORT HALTEN ….

 

 

Das stellte eine der größten Herausforderungen in meinem Leben dar. Ich weiß, ich weiß, das sagt nicht viel über mich aus, aber eben darüber werde ich mich nicht mehr selbst belügen. Deswegen schaute ich mir gestern näher an, was bei mir in der Sache vor sich geht.

 

Über die Jahre habe ich aus einem von zwei Gründen mein Wort nicht gehalten. (a) Ich versprach etwas, von dem ich wollte, dass es geschieht, doch wusste ich bereits, während ich es versprach, dass es sehr schwierig wäre; oder (b) ich versprach oder sagte etwas, von dem ich geradewegs wusste, dass es nicht geschehen würde, oder, was nicht der Fall war, aber ich sagte es, um „den Augenblick hinter mich zu bringen“.

 

Die Kategorie B an Versprechen ist jämmerlich, weil es keine direkte Lüge darstellt. Solche Art Lügen habe ich oft in meinem Leben gemacht. Ich sehe sie jetzt als eine Überlebenslüge. Sie erlaubt mir, den Augenblick zu überleben.

 

(„Süße, hast du den Rasen gemäht?“

 

„Noch nicht, aber gleich nach dem Spiel werde ich es tun.“)

 

Yeah, gut.

 

Ich wollte, ich könnte sagen, dass die Überlebenslüge nur auf solch harmlose Weise wie der hiesigen zum Einsatz kam. Unglücklicherweise habe ich sie in weit ernsthafteren Situationen benutzt.

 

Das Heimtückische bei der Überlebenslüge ist, dass ichhin und wieder selber nicht einmal wusste, dass ich sie einsetzte. Ich meine, ich sage Dinge, was für mich vollkommen vernünftig und vollkommen wahr klingt. Nur später, als ich bemerke, dass ich nicht die Absicht habe, mein Wort zu halten, bemerke ich, dass ich darum, als ich mein Wort gab, auf einer bestimmten Ebene wusste. Dies ist ein hässlicher Augenblick des Wissens, und gewöhnlich bringe ich ihn so schnell ich kann hinter mich.

 

Die Kategorie A an Versprechen ist nicht derart schwarz. Sie kommt in meinem Geist nicht von einem solch düsteren Ort her. Das Versprechen der Kategorie A ist gewöhnlich ein Statement darüber, was ich wirklich, wahrlich, tief wünsche, dass es geschieht, was ich absolut beabsichtige zu tun, wie auch immer ich es hervorbringe, von dem ich aber weiß, dass es ein steiler Anstieg ist, eine reale Schlacht, ein reales Ringen um das Erreichen, wobei die Dinge gegen Einen stehen. Diese letzten Wahrnehmungen wiederzugeben lasse ich aus, während ich das versprechende Erklärung abgebe.

 

(„Daddy, bekomme ich zum Geburtstag ein Klavier? Wirklich? Ja, biiiiittteeee?“

 

„Süße, ich möchte, dass du es bekommst.“)

 

Uh-oh … ich meinte das. Aber ich wusste, ich bin nicht in der Lage, mir das zu leisten, wenn der Geburtstag nahte, einfach erst vier Monate später ….

 

(„Fahren wir auf unserer Jahrestagreise nach Hawaii? Oder nicht? Sag mir einfach die Wahrheit.“

 

„Sicher! Das möchtest du nächstes Jahr tun? Absolut.“)

 

Ganz bestimmt möchte ich, dass das passiert. Ganz bestimmt. Es geht hier nicht um ein Veralbern. In meinem Herzen steht, dass ich das für uns möchte. Aber ich weiß, wie ich hier so stehe, dass es ein sehr schweres Versprechen ist, das es zu halten gilt. Weswegen in aller Welt kann ich nicht einfach sagen: „Süße, auch ich möchte das gerne, weil ich das gerne hätte, und ich werde mein Aller-, Allerbestes tun, damit das zustande kommt, das verspreche ich dir.“

 

Nein, nein … das würde zu mehr Gespräch einladen, zu mehr an Erörterungen und Bereden ….

 

(„Was bedeutet das denn --?“

 

Das bedeutet, ich kann es nicht garantieren, aber ich versuche es.“

 

„Wenn ich einer deiner Golfkumpels wäre, dann könnte ich es garantieren.“

 

„Meine Golfkumpels bitten mich nicht darum, mit ihnen nach Hawaii zu fahren. Sie bitten mich darum, sie am Samstagmorgen auf dem Golfplatz zu sehen.“

 

„Wäre ich wirklich in deinem Leben wichtig, so würdest du es machen, garantiert.“

 

„Umh, nun … ich würde es versuchen.“

 

„Was bedeutet das nun?“)

 

Das Versprechen der Kategorie A kommt also aus der Werkzeugkiste. Und wenn dieses Versprechen nicht eingehalten werden kann, so höre ich … und rechtens so …. „Ich habe mitbekommen, auf dein Wort kann ich mich nicht verlassen. Du sagst das eine und tust immer das andere.“

 

Leute, das ist wahr. Das ist keine Unwahrheit. Oder, es war bis vor kurzem wenigstens wahr. Ich versuche nun inständig, in dem, was ich sage, sauber und rein zu sein, sodass ich in acht Monaten von jetzt ab mit meinen eigenen Worten leben kann – oder in acht Minuten von jetzt ab. Das war für mich eine Lektion in Verbaler Integrität.

 

Ich lerne sehr langsam. Das war schwer, dann, schaut her, ich möchte niemanden enttäuschen. Ich möchte, dass jeder glücklich ist – und glücklich mit mir ist. Selbstverständlich endet das Ganze schließlich, dass ich alle enttäusche …. Was die reale Ironie bei dieser bestimmten Fehlfunktion darstellt. Egal. Besser eine Enttäuschung morgen als eine Enttäuschung, der ich genau jetzt zu begegnen habe, sage ich mir immer …. so kann ich in ein paar Monaten von jetzt ab meinen Weg heraus rationalisieren …. („Yeah, nun, als ich das sagte, hatte ich keine Vorstellung davon, ….“)

 

Ich habe mich also zu diesem Neuen Jahr dazu verschrieben, mit diesem Problem ein für alle Mal aufzuhören.

 

(Yeah, gewiss.)

 

Nein, nein, wirklich. Wirklich.

 

Was, du glaubst mir nicht? Was soll das nun wieder sagen? Möchtest du mir dadurch sagen, dass ich nicht vertrauenswürdig bin?

 

 

 

 

 

ÜBER DAS KOMPROMISSE MACHEN ….

 

 

Für mich fühlt es sich so an, dass das Leben nichts mehr als eine Reihe von Kompromissen ist, dazwischen gesät - Perioden der Reklamierung des Selbst.

 

Man macht hier Kompromisse, man geht dort Kompromisse ein … und dann wacht man eines Tages auf, schaut sich im Spiegel an, und bemerkt, dass du „dir selbst entschwunden bist“. Du bist nicht mehr da. Du bist dir im Kompromisse-Machen aus der Existenz heraus abhanden gekommen, als das Du, das du einst warst. Es gibt hier nun ein Neues Du, und du hast keine Ahnung, wer diese Person ist.

 

Einmal sagte eine Frau zu mir, dass sie die Art, wie ich lache, nicht mag. Möchtest du darüber etwas wissen? Ich änderte die Art meines Lachens.

 

Hast du das gehört? Ich änderte die Art meines Lachens, um Himmels Willen.

 

Ich wollte nicht, dass sie den Raum verlässt, versteht ihr. Ich wollte nicht, dass die Beziehung zu Ende geht. (Große Überraschung: Die Beziehung endete trotzdem. Anmerkung an junge Leute: Wenn ein Mensch nicht mag, wie du lachst, dann wird dein Verhältnis auf einer weitaus tieferen Ebene ein Problem aufweisen ….)

 

Für andere Leute habe ich eine Menge Dinge getan. Meinen Kleidungsstil gewechselt. Meinen Hund dreingegeben. Damit aufgehört, Leute in unser Haus einzuladen. Eine ungemein wunderbare Beziehung zu einer Ex-Frau beendet. Sogar meinen eigenen Kindern gegenüber gesagt, sie sollten nicht mehr so oft vorbeikommen. Eine Menge von Dingen. Keins davon, kein einziges davon, hätte ich aus mir selbst heraus getan. Sie alle stellten „Anpassungen“ dar …. Kompromisse, um jemanden an Ort und Stelle zu halten, um Frieden im Raum zu bewahren.

 

Nachgerade Shakespeare drückte es perfekt aus: To thine own self be true, and it must follow as the night the day, thou cannot then be false to any man [Deinem eigenen Selbst sei treu, und es folgt wie die Nacht auf den Tag: du kannst niemandem gegenüber trügerisch sein].

 

Hmmm ….

 

Wir alle gelangen früher oder später zu diesem Gewahrsein, und wenn wir es tun, so schiffen wir uns zu einer enormen Eile ein, uns selbst zu reklamieren. (Einige Menschen nennen dies eine Mid-Life-Crisis.) Gewöhnlich beinhaltet es, einer Menge anderer Leute zu sagen, wie wir wirklich empfinden. Und das kann sie überraschen und aufbringen.

 

Besser, seinem eigenen Authentischen Selbst gegenüber von Anfang an loyal sein, oder etwa nicht?

 

 

 

Nun, ich sehe nach dem Durchlesen dieser „Wahrnehmungen“, wie grob vereinfachend, wie vorhersagbar, wie intellektuell anmaßend sie sind. Keineswegs ist eine Menge Neue Weisheit hier das gegebene. Einfach …. Stoff, auf den ich guterdings besser gehört hätte, als ich zum ersten Mal davon vernahm, vor 50 Jahren oder so …..

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Hi,

 

Ein naher Freund und Geschäftspartner von mir kam kürzlich bei einem Verkehrsunfall ums Leben, bei dem ein anderer Fahrer die Mittellinie überschritt und frontal gegen ihn prallte. Unsere Familie ringt, damit zurecht zu kommen. Einige der aufkommenden Fragen sind: Traf unser Freund die Wahl, sich zu der Zeit in eine andere Form zu verwandeln, oder traf Gott die Wahl, ihn umzuwandeln? Existiert eine perfekte göttliche Ordnung für die Dinge, oder sind Geschehnisse wie diese ein Zufall? Könnte unser Freund, sofern er es wählte, uns in diesem gegenwärtigen Zustand helfen? Wir schätzen jede Einsicht in diese Thematiken außerordentlich.

 

 

Dankeschön,

 

Jenny

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Liebe Jenny ....

 

Das abschließende Buch der GmG-Reihe, 'ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, das nie endet', trägt uns an, dass es beim Tod von niemandem irgendeine Unvollkommenheit, was die Art und den Zeitpunkt betrifft, gibt – und dass nie jemand gegen seinen oder ihren Willen stirbt. Mit anderen Worten, die Antwort lautet Ja, dein Freund traf die Wahl, seine Lebensform zu dem Zeitpunkt zu wandeln. Gott überstülpt niemandem Seinen Willen, zu keinem Zeitpunkt. Ja gar, so etwas wie „Gottes Wille“, was dem unseren entgegengesetzt ist, existiert nicht. In GmG gibt uns Gott zu verstehen: „Dein Wille für dich ist Mein Wille für dich.“ Nichts kann klarer als das sein.

 

Um deine zweite Frage zu beantworten ... so etwas wie ein „zufälliges Ereignis“ gibt es im Universum nicht. Nicht in der Weise, wie du es meinst. Jedes Geschehnis hat einen Zweck und einen Beweggrund, die in der Vollkommenheit ihren Wohnsitz haben. Ob wir das nun glauben oder nicht – unser Glaube oder Nicht-Glaube wird allerdings diesen Fakt auf keinen Fall umändern. Er wird bloß unsere Erfahrung von ihm umgestalten. Das meint, es wird uns so scheinen, dass die Ereignisse ohne Perfektion verlaufen, sofern wir glauben, dass sie dies tun.

 

Du hast gefragt: „Könnte unser Freund, sofern er die Wahl trifft, uns bei diesem gegenwärtigen Zustand helfen?“

 

Was, denkst du, tut er soeben hier?

 

In Liebe .... Neale.

 

 

 

P.S.: Ich möchte AUFS WÄRMSTE empfehlen, dass du und jeder um dich herum, die von alldem berührt wurden, ZUHAUSE IN GOTT lesen. Freilich nicht in dieser Minute. Wartet eine Weile ... eine Woche, einen Monat ... jeder von euch wird wissen, wann es sich gut und richtig anfühlt, das zu tun ... dann öffnet sachte die Buchseiten und saugt seine Botschaft ein. Dort werdet ihr großen Trost finden. Andere haben das erlebt, sofern die Post, die ich über das letzte Jahr hinweg erhalten habe, irgendein Beweis ist.

 

 

Gott segne dich, Jenny.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich stattfindenden Jahresend-Retreat

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 625 [26.12.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [27.12.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=625

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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