GmG Bulletin # 673

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 673

 

 

 

27.11.2015

 

 

 

SOLL ES KEINE ATEMPAUSE GEBEN? IST DIES

 

NUN 'DAS NORMALE'?

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

Meine lieben Freunde …

 

 

Menschen auf der ganzen Welt sind aufgelöst, nervös, am Rande und fragen sich: Wird es jemals wieder auf dem Globus Sicherheit geben?

 

Mali erklärte einen 10-tägigen Staatsnotstand und drei Tage nationale Trauer, nachdem Bewaffnete mit „Allahu akbar“ auf den Lippen ein malisches Hotel erstürmt hatten, auf Menschen im Hotelrestaurant beim Frühstück schossen. Die Terroristen durchstreiften danach den Rest des Hotels und töteten dabei weitere Personen. Neunzehn unschuldige Menschen sind umgekommen.

 

Brüssel – die gesamte Stadt – ist, während ich dies hinschreibe, im Ausnahmezustand. Polizei und Soldaten, alle schwer bewaffnet, laufen durch die Straßen, alle Fußballspiele wurden abgesagt. Die belgische Regierung verhängte höchste Alarmstufe über die Hauptstadt, und erklärte „die Bedrohung für ernsthaft und augenblicklich“.

 

Über 40 Menschen verloren bei einem Terroristenüberfall in Beirut, Libanon, das Leben, etliche Tage bevor in Paris 130 Menschen durch Terroristen umgebracht wurden.

 

Diese Litanei könnte so weiter gehen. Ist dies der neue Neue Normalzustand? Werden Menschen niemals mehr Frieden und Ruhe kennenlernen, nirgendwo auf dem Planeten? Soll es dabei keinen Rückzugsraum mehr geben?

 

Wie ich vor einer Woche schrieb, mein Gefühl ist just so wie am 21. Sept. 2001. Bestimmt. Erneut den Dingen verschrieben. Ich wusste, dass Leute aus der ganzen Welt, die Gespräche mit Gott gelesen hatten, fragen würden: Wie, Mr. Walsch, passt dies in die Auffassungen in Ihren Büchern? Wie passt dies zu der GmG-Einladung, die Vollkommenheit zu sehen, oder zu der Einlassung, dass es keine Opfer und keine Schurken auf der Welt gebe, oder zu der Behauptung, dass es so etwas wie Richtig und Falsch nicht gebe – ganz zu schweigen von den ferneren Kundgaben in jenen Texten?

 

Das sind anständige Fragen. Durchaus angemessene Fragen. Ich stelle sie mir selber, sowie derartige Dinge geschehen. Und sie geschehen dieser Tage in geschwinderem Abstand als je zuvor, rund um die Welt. Daher habe ich ein kleines Büchlein auf den neuesten Stand gebracht, welches ich vor einiger Zeit niederschrieb und in dem ich mich jenen Fragen zuwandte, und ich fügte jener Schrift eine Wort für Wort getreue Wiedergabe der Erklärung hinzu, welche ich am Tag nach dem 9/11-Angriff auf die Vereinigten Staaten der Öffentlichkeit übergeben hatte.

 

Mir steht es sehr danach, dass so viel wie möglich Menschen eine Chance haben, sich dieses Material zur Lektüre vorzunehmen, deswegen möchte ich es in einer Serie von Abschnitten hier an dieser Stelle in den vor uns liegenden Tagen exzerpieren. Diejenigen, die nicht zuwarten möchten bis zum Schluss des Schriftstücks, derweil jede neue Fortsetzung hier eingestellt wird, haben Zugang zum gesamten Dokument, und können es auf unserer Webseite unentgeltlich downloaden.

 

 

Es folgt die zweite Fortsetzung:

 

 

EINE WELT IN AUFRUHR: Wie wir darauf eingehen können – Kapitel Zwei

 

 

Mir geht es hier darum, fünf Werkzeuge darzulegen, mit denen du in der Lage bist, sowohl zu begreifen als auch damit umzugehen, was heutzutage rundum auf unserem Planeten vor sich geht.

 

Es sind die Werkzeuge:

 

  1. Nachmalige Identifizierung

  2. Die Grundlegenden Prinzipien des Lebens

  3. Das Gesetz der Gegensätze

  4. Emotion umwandeln

  5. Dankbarkeit als eine Haltung

 

 

Meine Hoffnung geht dahin, dass du anhand dieser Werkzeuge imstande bist, ...

 

  • eine neue, erfülltere und akkuratere persönliche Identität einzunehmen – und damit ein tieferes Gewahren deiner Rolle bei der Erschaffung der Dinge.

  • zu begreifen, „weswegen schlimme Dinge geschehen“, und genauer zu erkennen, sie in Bewusstheit bei dir zu haben, selbst dann, wenn du es mit ihnen „von Grund auf“ zu tun hast.

  • einen neuen Kontext herzustellen, innerhalb dessen du die Begebenheiten unseres Tages beibehalten und die Vorkommnisse unseres Morgen entwerfen kannst.

  • dich für immer von der Angst wegzubewegen.

  • mit kolossaler Wirksamkeit hinter Das Größte Werkzeug, Das Jemals Entwickelt wurde zum Umgang mit „unerwünschten Ereignissen“, zu kommen und es zur Anwendung zu bringen.

 

 

 

Werkzeug # 1: Nachmalige Identifizierung

 

Es wird uns anstehen, zu einem tieferen Verstehen dessen zu gelangen, wer und was wir wirklich sind, wie auch der Rolle, die du und ich bei den Vorkommnissen unseres Lebens spielen.

 

Der erste Schritt auf dieses Gewahren zu ist ein Verstehen, dass …

 

Die Ereignisse auf der Erde nicht durch Ungesehene Kräfte erzeugt sind.

 

Wir sind nicht den Launen von Göttern unterworfen, oder, wie es William Shakespeare ausdrückte: Wir haben nicht „die Schlingen und Pfeile ungeheuerlicher Geschicke“ zu erleiden.

 

Selbst in dem Falle geophysikalischer Ereignisse sind wir nicht gänzlich den Elementen ausgeliefert. Es wird den Anschein haben, wir wären das, aber wir sind es nicht.

 

Nimm etwa die Erderwärmung. Sie ist real, sie spielt sich ab, und sie ist etwas, was wir auf einer bestimmten Ebene erzeugen.

 

Nimm Erdbeben zum Beispiel. Sie sind real, sie ereignen sich, und sie sind etwas, was wir auf einer bestimmten Ebene erzeugen.

 

Nimm Hurrikane und Tornados, Typhoons und Flutwellen und Tsunamis. Sie sind real, sie ereignen sich, und sie sind etwas, was wir auf einer bestimmten Ebene erzeugen.

 

Oder, übrigens auch, nimm die unglaubliche und rasche Ausbreitung bakterieller Erkrankungen, die über die Erde schwappen, bis hin zu dem Punkt, wo die Medizin-Wissenschaftler sich nunmehr ernsthaft Sorgen machen über die Möglichkeit, dass gewisse Bakterien gegenüber Antibiotika derart immun werden, dass es keinen Weg gibt, die Krankheiten, die sie befördern, von der Ausbreitung abzuhalten – dabei eine Welt erzeugend, reif für die verheerende Verbreitung von Krankheit und von Tod, von einer Art, wie wir sie vor der Herstellung von Antibiotika nicht unter den Augen hatten. Dieser Alptraum entfaltet sich nun auf der Erde, und er ist etwas, was wir auf einer bestimmten Ebene erzeugen.

 

Die Schlüsselworte sind hier natürlich „auf einer bestimmten Ebene“. Erzeugen wir diese Vorkommnisse bewusst, absichtsvoll? Natürlich nicht. Niemand sitzt herum und trifft die Entscheidung, ein Erdbeben in die Welt zu setzen, welches Tausende Menschen zu Tode bringt und Millionen Menschen ungemein mitbetrifft.

 

Könnten wir diese Ereignisse unbewusst erschaffen? Absolut. Durch unser unbewusstes (das will besagen, durch unser gedankenloses und kurzsichtiges) Verhalten.

 

 

Unsere Rolle in der Gesamtanlage der Dinge anerkennen

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass Menschenwesen mehr sind denn passive Zuschauer beim Liefereinsatz des Lebens.

 

So zum Beispiel – wie viele unterirdische Atomwaffen-Tests können wir ausführen, bevor die massiven Explosionen, die wir einführen, die untereinander verbundenen Platten verdrängen, welche den Bau der Untermauerung des Planeten bilden?

 

Wie viele unreine Partikel können wir in die obere Atmosphäre emittieren, bevor wir ausreichend viele Sonnenstrahlen abblocken, eine Bewandtnis, die eine bedeutende Erwärmung des Planeten zeitigt, so etwa, dass das Ansteigen der Temperaturen der kolossalen Wassermassen geothermische Beschaffenheiten hervorbringt, die Windveränderungen nach sich ziehen, welche wiederum gewaltig genug sind, um sie als Hurrikane und Tornados zu bezeichnen?

 

Und hört euch das an, was in der April-Ausgabe von Scientific American zu lesen war:

 

Weit mehr als 50 Mikrobiologen haben in diesem Jahr davor gewarnt, bei der Tiermast Antibiotika einzusetzen. Diese Praxis, so führen sie an, bedroht die Gesundheit der Menschen, indem sie Bauernhöfe in Brutstätten für arzneimittel-resistente Bakterien verwandeln.

 

Farmer entgegneten, bei der Tierzucht sich der Antibiotika zu enthalten, bedeute, die Industrie zugrunde zu richten, und die Kosten für den Verbraucher gewaltig in die Höhe zu treiben.“

 

Wer hat, eurem Dafürhalten nach, bei der Debatte die Oberhand bekommen?

 

Obwohl selbst der ordnungsgemäße Einsatz von Antibiotika unabwendbar zu der Verbreitung von arzneimittel-resistenten Bakterien führen kann, ist die Gewohnheit, eine niedrige oder subtherapeutische Dosis zu verabreichen, eine Rezeptur für Verhängnis“, fährt der Zeitschriftenartikel fort.

 

Die Behandlung stellt gerade mal genug Antibiotika bereit, um einige Bakterien, nicht alle, zu töten. Die Keime, welche überleben, sind typischerweise jene, die just genetische Mutationen an sich haben für die Resistenz gegenüber Antibiotika. Sie reproduzieren und tauschen Gene aus mit anderen mikrobiologischen Widerstandsleistenden.

 

Da Bakterien buchstäblich überall zu finden sind, werden resistente, in Tieren erzeugte Sorten schließlich ihren Weg ebenfalls in den Menschen hinein finden. Man könnte kein besseres System entwerfen für die Gewährleistung der Verbreitung antibiotischer Resistenz.“

 

Krankenhäuser in der ganzen Welt berichten dieser Tage von dem plötzlichen Erscheinen schwerer, und in vielen Fällen tödlicher Erkrankungen, welche durch Bakterien verursacht sind, die keine Arznei auf dem Markt aufzuhalten oder zu töten vermag.

 

Nun bin ich mir vollauf bewusst, dass es jene Menschen gibt, die rundweg die Behauptung abweisen, dass menschliches Handeln irgendetwas damit zu tun hat, indes bin ich hier, um zu erklären (in Einvernehmen mit der überwältigenden Mehrheit der Naturwissenschaftler, Geophysiker und Medizinforscher der Welt), dass geophysikalische, umweltbezogene und menschliche Aktivitäten untereinander verflochten sind, und dass wir in einer untereinander verbundenen Welt leben, wo eine Sache zu einer anderen führt, und in der die Menschheit nicht deutlich länger immun ist gegenüber einer Verursachung denn irgendein anderes Element des Lebens selber.

 

Um es einfach auszudrücken, wir sind zumindest Teil des Problems.

 

Dies sind gute Botschaften. Weil wir Teil des Problems sind, können wir ebenfalls Teil der Lösung sein.

 

Wären wir nicht Teil des Problems, hätten wir nichts anderes, als es auszuhalten. So wir indessen Teil des Problems sind, und es einräumen können, dass wir das sind, sind wir infolge nicht aufs Ungemeinste den Ungesehenen Kräften auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

 

Im Hinblick auf die menschlichen Bewandtnisse gilt dies ebenso – und vielleicht noch augenfälliger. Was die geopolitischen Tumulte der Menschheit angeht, sind wir in der Sache vollauf verursachend – selbst obschon an der Stelle desgleichen zahlreiche Menschen das Zuständigsein preisgegeben sehen möchten, indem sie äußern, dass, unterdessen unsere globalen politischen Turbulenzen Aufruhr nicht durch die Natur verursacht seien, sie das Resultat der menschlichen Natur seien – welche, wie es etliche Menschen behaupten, gleichermaßen unbeherrschbar sei.

 

 

Die Wahrheit anschauen

 

Ist das zutreffend? Sind Menschenseinswesen „schier so wie sie sind“, mit gewissen Geneigtheiten, die in ihnen eingebaut sind, sodass sie, was ihre gewaltbezogenere, mehr auf Rivalität aus seiende oder stärker überlebens-orientierte Natur angeht, nichts zu tun imstande sind?

 

Hier geht es um etwas, über das wir nun zu entscheiden haben. Als eine Gruppe, meine ich. Als ein Kollektiv namens Menschheit, in den vor uns liegenden Tagen und Wochen, Monaten und Jahren, Jahrzehnten und dem vor uns liegenden Jahrhundert.

 

Es liegt uns an, zu entscheiden, wer und wie wir als eine Spezies sind – und es liegt uns an, unsere Bescheide durch unsere Gedanken, Worte und Handlungen kundzugeben. Es sind jene Bescheide, welche unsere Erklärungen gegenüber dem Universum darstellen; das sind unsere Veranschaulichungen, die unser Manifest ausmachen werden.

 

Die eine Sache wird klar: Wir können nicht mehr länger vorwärtskommen, dabei unseren eigenen Entwicklungsprozess als eine Spezies beschleunigend, indem wir die Verhaltensweisen der vergangenen etlichen Jahrhunderte und aller vorhergehenden Jahrtausende zum Vorschein bringen.

 

Etwas hat sich zu ändern.

 

Sofern wir indes förmlich daran festhalten, das, was verändert gehört, sei unveränderbar – dass die grundlegende Natur unserer Spezies schier das sei, was sie ist, und dass es dabei nichts Umgestaltbares gibt –, dann sind wir gewiss zum Scheitern verurteilt.

 

Den Weltuntergangs-Propheten wird der Beweis erbracht, ganz richtig und und korrekt gelegen zu haben. Es gibt für uns nichts anderes zu tun, als zu zerspanen und zu rennen, als zu horten und uns zu verstecken, als zu überleben, so gut wir es eben können, derweil die Welt um uns herum zerfällt.

 

Für was schlechterdings? Aus dem simplen Zweck des Überlebens? So wie eine Schnecke zusammenfährt in Vorbereitung auf einen Angriff … schlicht um zu überleben? So wie ein Löwe brüllt und wütend mit der Klaue durch die Luft fährt … schlicht um zu überleben? So wie lebendige Geschöpfe jeder Art ihre Lenden gürten, die Zähne blecken und angsterfüllt hin und her blicken … schlicht um zu überleben?

 

Ist dies der einzige übriggebliebene Handlungslauf? Ist dies unser einziger Weg?

 

Er ist der einzige, sofern wir darauf beharren, dass, was geändert werden muss, unveränderbar ist. Er ist der einzige, sofern wir es für wahr halten, dass kein Verhaltenswandel möglich ist; dass wir uns in einer außer Kontrolle geratenen Postkutsche befinden, ohne Kutscher, die Zügel zappelnd in der Luft, hoffnungslos und herzzerreißenderweise unerreichbar.

 

 

Eine andere Option

 

Andererseits, sollten wir uns von der Doktrin der Unmöglichkeit lossagen, sollten wir die Behauptung von unserer Impotenz abweisen, sollten wir dem Gedanken den Rücken zukehren, dass wir über unser kollektives Verhalten kraft unserer Natur keine Kontrolle hätten, so würde sich uns eine Neue Zukunft auftun; würde uns ein Neues Morgen herbeiwinken. Es kann die Zukunft Unserer Vorliebe, das Morgen Unserer Erkorenen Schöpfung sein.

 

Dies ist die Zukunft, die vorgesehen war dafür, dass wir sie erleben. Dies ist das Morgen, dem wir die ganze Zeit zugedacht waren, es herzustellen. Der erste Schritt für die Manifestierung dieser Erhabenen Möglichkeit ist allerdings der, sich eine erhabenere Wahrheit über Wer Wir Sind und über Weswegen wir Hier auf Erden Sind zu Eigen zu machen.

 

Wir müssen bescheiden, ob das Leben etwas ist, was uns widerfährt, oder etwas, was sich durch uns abspielt.

 

Ja, selbst in Anbetracht der geophysikalischen Verhältnisse und Vorkommnisse auf unserem Planeten - wir haben zu entscheiden, ob wir eine gemeinschaftliche Rolle dabei spielen, wie jene Bewandtnisse auf uns stoßen und sich auf uns auswirken, oder ob wir schier hilflose Zuseher sind.

 

Das japanische Erdbeben und der Tsunami von 2011 sind ein erstaunliches Beispiel. Selbst wenn wir bejahen, dass wir bei diesem schweren Unheil als eine Spezies keine irgend geartete Rolle innehatten (eine Position, die ich für mich nicht ins Auge fasse), gibt es nicht einen einzigen unter uns, der es abweisen kann, dass die Menschheit definitiv eine Rolle innehatte bei der nuklearen Katastrophe – dem Leck des Atomkraftwerks –, welche innerhalb von Stunden die sich daraufhin einstellende Folge war. Just darauf nehme ich Bezug, wenn ich darüber rede, wie die geophysikalischen Verhältnisse sich uns zutragen und auf uns einwirken.

 

Dies mithin ist die Entscheidung und die Wahl, die unmittelbar vor uns steht. Die Frage heißt nicht: „Oh, du meine Güte, was sollen wir bloß tun?“, vielmehr lautet sie: „Oh, jemineh, wann werden wir mehr und mehr sehen, dass wir einen Gutteil davon uns selber antun – und, wer werden wir in der Entgegnung darauf sein mögen?“

 

Angesichts unserer gegenwärtigen Verfasstheit, in den Augenblicken dieser laufenden Ereignisse, in dem Zeitraum der Sachlage, in der wir uns befinden, wer sind wir im Begriff zu sein?

 

Diesem Entschluss muss eine andere Entscheidung vorhergehen, eine weitere beträchtliche Entscheidung, ein tiefer reichender Beschluss. Wer sind wir, unterdessen wir damit den Anfang nehmen? Was ist unsere wahre Identität?

 

Sobald wir einmal dies beschieden haben, artet die Frage aus zu: Sollen wir in den vollen Ausdruck von jenem Hier und Jetzt hinein voranschreiten?

 

Dies ist, schlussendlich und nach allem, genau das, wie es William Shakespeare formulierte:

 

Sein oder nicht sein, das ist die Frage.“

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale ...

 

 

 

 

 

Lieber Neale ... Nach der Lektüre des Abschlusses deines Buches und bis hin zum Ende des letzten Rund-Briefes, der unter deinem Namen herausgegeben wird, überkamen mich Schauer, und anschließend noch mehr davon. Deswegen möchte ich mich bei dir bedanken, derjenige Botschafter zu sein, der zu sein du bestimmt warst. Noch mehr als das, ich danke dafür, dass dieses Buch niedergeschrieben wurde. Denn auch ich hatte viele gleiche Fragen wie du; ich habe ja gar noch weitere hinsichtlich der übersinnlichen Welt.

 

Meine Fragen sind: (i) Wie wird man ein Medium? (ii) Existiert eine Gefahr, so höre ich allenthalben, dass „böse“ Geister in dich eintreten, sofern du nicht das weiße Licht um dich herum aufstellst? (iii) In Mary Summer Rain's Buch 'Spirit Song' meditiert sie und befindet sich an einem Ort, den man dort als 'Hölle' bezeichnet. Sofern es keine 'Hölle' gibt, welchen Ort hat sie erlebt? (iv) Welchen Zweck hat das weiße Licht? (v) Ist es in Ordnung, ein Medium um Angaben über sich und über Nahestehende, die verstorben sind, zu bitten? Oder sollten wir diese Befähigung selber erwerben?

 

Liebe und Glück, Stephanie, Corona, CA.

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

 

 

 

Liebe Stephanie: Deine Fragen laden zu einem ganzen Buch ein! Allerdings, Frage (i) wird in der GmG-Trilogie behandelt. Lasse mich dir rasch etliche Daten übermitteln. Zunächst, es existiert kein Weg, um Medium zu werden. Jeder ist 'medial', und es gibt keinen Weg, um es nicht zu sein. Medial-Sein ist Teil unserer Natur. Es ist unser sechster Sinn. Und, dies zu bestätigen, ist der erste Schritt, um aktiv die mediale Befähigung bei uns in Gang zu setzen.

 

Hier also die Kurzversion an Antwort auf deine Frage (i): Anerkenne, bestätige, akzeptiere und eigne dir deinen eigenen medialen Sinn als ein natürliches Geschenk an. Setze deinen medialen Sinn jeden Tag ein, indem du ihm Aufmerksamkeit schenkst; horche auf deine 'Intuition' über Dinge, und handle aufgrund dessen, sooft du kannst. Denke nicht, sobald du einen 'medialen Hit' landest; handle einfach. Tue es. Je rascher du hinter deinen medialen 'Hits' handelst, desto mehr wirst du lernen, ihnen zu vertrauen, unterdessen du bemerkst, dass das auf ihnen beruhende Handeln bestätigende Ergebnisse einfährt.

 

Horche auf die Gefühle. Gefühle sind die Sprache der Seele. Wenn sich etwas 'anfühlt' wie, du solltest es tun, oder du solltest es nicht tun, dann höre dem zu. Das ist deine Psyche (Seele), die zu dir redet. Gib dir statt, 'falsch' zu liegen. Es wird eine Weile brauchen, echte intuitive Weisheit von dem Mischmasch an Gedanken, Ideen, Befürchtungen, etc. zu trennen, die in unserem Kopf herum rennen. Gib nicht auf, wenn du anfängst, deinen Gefühlen hinterherzugehen, oder dich dem ersten Impuls hinzugeben, und, wenn dir die Dinge dabei 'falsch' vorkommen, es für verkehrt zu befinden, dies eingegangen zu haben.

 

Gewähre dir hier Bewegungsspielraum. Zumindest zunächst. Sage das Erste, was dir in deinen Kopf kommt. Wann immer du einen 'Hit' landest, sprich ihn aus. Sage ihn laut heraus. 'Stelle' dich auf diese Weise 'heraus'. Du wirst finden, dass du anderen gegenüber mit den erstaunlichsten Dingen herausplatzt, und etliche unter jenen werden dich geschockt anblicken, dass du mit einer solchen Einsicht und mit solchen Angaben daherkommst.

 

(ii) Nutze nie mediale Gaben für deinen persönlichen Aufstieg und deine persönliche Bereicherung. Das gleicht stark dem, Sex zur persönlichen Macht oder zur Manipulation einzusetzen, anstelle des reinen und liebenden Zweckes, für den er vorgesehen war. Ich fand, mediale Fähigkeiten 'verlieren sich', sofern sie dafür eingesetzt werden, einen Schauer an Beachtung oder an Geld herbeizuziehen. Nutze mediale Gaben nur im Dienst für Andere oder zum Vorteil Anderer. Ich bemerke, das ist meine persönliche Auslegung, aber du hast nach alledem mich gefragt!

 

Ich glaube nicht an die so oft angesprochene 'Gefahr', 'schlechte Geister' fänden bei mir Eingang – und dementsprechend tun sie es natürlich nicht! Ha! Ich muss darüber lachen, da ich wirklich nicht weiß, was als erstes da war, das Küken oder das Ei! Ich meine, ich weiß echt nicht, was sich anfänglich zutrug, der Glaube daran oder die Erfahrung.

 

Ich denke - und die GmG-Trilogie hat mich dazu gebracht, das weiterhin zu glauben -, dass unser Gedanke über etwas unsere Realität darüber erschafft; demnach, wenn du einen Gedanken bei dir trägst, (a) dass es solche Dinge wie 'schlechte Geister' gibt, und (b) dass das Aufstellen eines 'weißen Lichts' um dich herum dich vor ihnen schützt, wird das fortan unsere Erfahrung sein. Im Ergebnis wirst du von 'schlechten Geistern' mehr behelligt werden als ich!

 

(iii) Ich habe Mary Summer Rain's Buch ' Spirit Song' nicht gelesen. Jene, die Mary Summer Rain kennen, sagen, sie sei eine sehr ehrliche Person, sich selbst gegenüber sehr aufrichtig, und dementsprechend bin ich gewiss, dass sie genau die Erfahrung gehabt hat, über die sie geschrieben hat. Mein eigenes Buch 3 spricht um Vieles mehr über diese Erfahrung der 'Hölle', an die Viele glauben, und die Etliche (wie etwa Mary) ganz offensichtlich hatten, und sei es nur in Form von kurzen, sich eröffnenden 'Besuchen'.

 

Welchen Ort hat Mary erlebt? Gute Frage. Du solltest sie befragen. In meiner Sicht der Dinge (was ganz bestimmt wichtig ist zu sagen, denn es war Mary's Erfahrung) möchte ich darüber spekulieren, dass sie einen Ort besucht hat, der tief in ihrem persönlichen Glaubenssystem erschaffen wurde – anders gesagt, in ihrer persönlichen Realität, denn meiner Auffassung nach sind Glaubenssysteme Realität. Dieser Ort kann in den meisten Menschen derart tief liegen, dass sie vergessen haben mögen, wie sie ihn ursprünglich erschufen, oder gar, dass sie ihn erschufen. Fakt ist, sie würden dir gegenüber schwören, sie hätten es nicht getan; sie würden schwören, das sei dem hingegen real. Das ist Realität. Und in der Tat, für sie ist es das.

 

'Hölle' ist schlicht für mich keine Realität, deswegen gehe ich weder dorthin, noch habe ich Angst, dorthin zu gehen, noch werde ich infolge je dorthin gehen, denn es gibt kein 'dort', wohin zu gehen wäre! Siehst du das? (Mehr über alldas wird in dem abschließenden Buch der GmG-Reihe, 'ZUHAUSE IN GOTT, in einem Leben, das nie endet', zu finden sein.) Selbstverständlich, bei alledem könnte ich falsch liegen, dementsprechend wäre ich, falls ich du wäre, vorsichtig, mein Glaubenssystem anzunehmen.

 

(iv) Was möchtest du gerne den 'Zweck des weißen Lichts' sein sehen? Siehst du nicht, dass die Dinge aus sich selbst heraus keinen 'Zweck' haben? Das ist derjenige Teil dessen, was mir enthüllt wurde, der für die Meisten am schwersten zu begreifen ist. Eine Sache hat keinen Zweck in und aus sich selbst heraus. Jeder Zweck jeder Sache wird ihr durch dich und mich verliehen. Wir entscheiden, was eine Sache bedeutet, und welchen Zweck eine Sache haben soll. Und bevor wir entscheiden, hat eine Sache nachgerade keinen Zweck!

 

Nun ist es wahr, einige Dinge haben bereits einen Zweck 'zugeschrieben erhalten' durch diejenigen, die vor uns kamen, und durch das kollektive Einvernehmen aufseiten von deren Nachkommen. Wir alle verstehen zum Beispiel den Zweck einer Gabel. Oder eines Handtuchs. Deswegen stimmen wir kollektiv über einige Dinge überein, und machen somit das Leben funktionstüchtig. Freilich gibt es Etliches, bei dem wir nicht übereinstimmen, gleich, wie viele Menschen 'zuvor' mit einer Idee darüber 'herausgekommen' sind.

 

Etwa, worin besteht der Zweck von Sex? Oder von Macht? Was ist der Zweck von Krankheit? Von Gott? Was ist der 'Zweck' von Musik? Von Kunst? (Immer noch debattiert man darüber in PTA's und Schulaufsichtsbehörden in ganz Amerika. Einige meinen, Musik und Kunst hätten keinen Zweck, und demzufolge keinen Platz an öffentlichen Schulen. Andere widersprechen dem vehement.)

 

Du siehst also, das weiße Licht hat keinen Zweck. Es ist zwecklos, so wie alles am Leben. Was ist der Zweck deines Lebens? Du entscheidest darüber! Und während du dich damit befasst, entscheide, was der Zweck des weißen Lichts ist.

 

(v) Selbstverständlich ist es in Ordnung, ein Medium über Angaben über sich selbst oder einen lieben Angehörigen, der verschieden ist, zu befragen! Wieso nicht? Das zum wenigsten ist meine Meinung. Ein Anderer wird dir wohl etwas anderes sagen. Siehst du das nicht? Es existiert kein Gesichtspunkt, der uns das diktiert. Und welchen Gesichtspunkt du auch einnimmst, dem entsprechend wird es ebenfalls für dich sein. Gott hat über nichts Regeln! Das ist die ganze Botschaft der GmG-Bücher!

 

Mit Umarmen,

 

Neale.

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

 

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den jährlich gehaltenen Jahres-End-Retreat Ende Dezember 2015/16

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 673 [27.11.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [28.11.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=673

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

 

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

 

 

Liebe Freunde,

 

 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

 

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

 

 

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