GmG Bulletin # 608

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 608

 

 

 

29.8.2014

 

 

 

 

 

Ziele … Was denn sind sie?

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

 

 

 

  Meine lieben Freunde,

 

 

 

Ziele sind interessant. Sie können uns den Weg zeigen, oder sie können sich uns in den Weg stellen, abhängig davon, wie wir sie einsetzen.

 

 

 

Über Jahre hinweg wurde um das „Ziele-Setzen“, als der Pfad zur höheren Vollendung, geworben. Persönliche Planer wurden erarbeitet, und in den 80-ern sah man Leute von Macht, wie sie sie bei sich trugen, wohin sie auch soeben unterwegs waren. Das waren dicke, tagebuch-ähnliche Bücher, oft in Leder gebunden, mit kleinen Reiter-Schildchen für ‚Alles Menschliche Denken’, für ‚Gelegentliche Beobachtungen’ oder für ‚Aktivitäten’. Das Budgetieren von Zeit war ein weiteres Werkzeug, um den Optimalen Output und die Maximale Effektivität zu zeitigen.

 

 

 

Wenige Jahre später wurden die Personal Computer noch persönlicher, noch kleiner und kleiner, und schließlich passten sie in das Handinnere. Die Großen Fetten Leder-Bücher verschwanden wieder so schnell, wie sie die Szene betreten hatten, und sie wurden durch Palm Pilots, Handheld PC’s, Blackberry, Bluetooths und Huckleberrys ersetzt. (Die Letzteren habe ich gerade erfunden, für den Fall, dass du nun rauseilst, um dich nach ihnen umzusehen!)

 

 

 

Heute sind das Ziele-Setzen und die Tages-Planung allgegenwärtig wie immer. Wir sind eine zielorientierte Kultur, insbesondere, das nehme ich wahr, im Westen. Doch sehe ich Leute, die sich die lebensbedeutendste Frage stellen: Was versuche ich zu erreichen?

 

 

 

Individuell wie auch kollektiv scheinen wir die Sicht auf das Ziel verloren zu haben – sofern wir denn die Sicht darauf je einmal hatten.

 

 

 

Deswegen wohl sind unsere Leben Geschichten andauernden Kampfes.

 

 

 

Gespräche mit Gott sagt uns, die Schwierigkeit liegt im Kern unseres Denkens. Die Meisten von uns, so tragen sie uns an, haben keine Vorstellung davon, wieso sie hier sind (mit einem Körper, auf der Erde, das meine ich), und Jene von uns, die eine Vorstellung davon haben, haben eine ungenaue Vorstellung. Von der Basis sind wir weit weg. Wir sind schwer im Irrtum.

 

 

 

Du liebe Zeit, wir wissen nicht einmal, wer wir sind. Das letzte (und abschließende) Buch in der GmG-Dialog-Reihe – ‚ZUHAUSE IN GOTT – Über das Leben nach dem Tode’ – stellt dies kurz und bündig dar: Jedes Problem im Leben resultiert aus einem Fall irriger Identität.

 

 

 

Sofern du einmal verstehst, wer du bist, wird das „Weswegen“ deines Hierseins klarer, leichter zu begreifen und aufregender angenommen und zueigen gemacht. Doch einige Menschen stellen dann an die Stelle des Inneren Friedens, den dieses Wissen uns absichtsvoll zutragen sollte, einen Sinn für äußere Dringlichkeit, eine Dringlichkeit, die Dinge getan zu bekommen, oder den Raum zu heilen, oder die Welt zu verändern, oder das Ziel zur Manifestierung zu bringen, oder die persönliche Realität umzugestalten. Oder was immer wir auf unserer Tagesordnung stehen haben, um unser Gewahren unserer wahren Identität zu demonstrieren und um alle weitere Menschen zu unterstützen, das ihrige zu veranschaulichen. Die Ironie dabei ist, eben diese Dringlichkeit, unsere Identität festzusetzen, stößt uns noch weiter weg von ihr.

 

 

 

Was ist also nun mit dem Ziele-Setzen und mit Tages-Planung?

 

 

 

Nun - sie haben ihren Platz, solange wir das wirkliche Ziel und den erquicklichsten Nutzen eines Tages begreifen.

 

 

 

Bei „das wirkliche Ziel“ spreche ich hier von dem Ziel der Seele, nicht von dem Ziel des Geistes oder vom Ziel des Körpers. Ich bin mir überaus darüber klar geworden, dass sie sehr verschieden sind. In der Tiefe verschieden. Ich bin mir deutlich darüber klar, dass sich unser ganzes Leben über Nacht ändern würde, sobald wir in den Schlüsselmomenten eines jeden Tages in ein Gewahren Der Ziele der Seele einrücken würden.

 

 

 

Und wir können das.

 

 

 

Es ist etwas, wozu wir imstande sind.

 

 

 

Halte einfach ein. Was immer du tust in diesem Schlüsselmoment, halte einfach ein. Höre auf und setze aus.

 

 

 

Nunmehr stelle dir die Frage: Wieso tue ich dies? Was versuche ich zu erreichen? Wieso habe ich mir diese Erfahrung verschafft? Was erschaffe ich hier?

 

Die letzte Frage ist die wichtigste.

 

 

 

Was erschaffe ich hier?

 

In die Sprache der Seele übersetzt lautet diese Frage: Wer bin ich, und wer wähle ich nun zu sein?

 

 

 

Wiewohl, diese Fragen sind in den Schlüsselmomenten unseres Tages nicht zu beantworten, sofern du nicht weißt, was die „Schlüsselmomente“ sind. Zunächst einmal - es gilt, sie wahrzunehmen, sie zu erkennen.

 

 

 

Diese Schlüsselmomente deines Tages sind die Momente, in denen du spürst, dir komme der Friede abhanden, du entfernest dich von der Freude, du geratest durcheinander, du heißest den Stress willkommen. Du weißt, wann diese Momente sind. Du kannst sie nicht verfehlen.

 

 

 

Nächste Woche: das Wirkliche Ziel, und der einzige Grund zu leben.

 

 

 

 

 

Mit Liebe,

 

Neale

 

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

Zur Subskription geht es hier …

 

 

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

 

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

 

 

Lieber Neale,

 

kürzlich ließ ich meine Unsicherheiten zum besseren Teil von mir werden und öffnete mich der Angst. Ich habe bemerkt, dass Angst wie ein Computervirus ist; lasse sie herein, und sie zerstört alles, was du bisher erreicht hast.

 

Hin und wieder ist es sehr schwer, zu „denken, was die Liebe nun tun würde“, derweilen ich zutiefst verzweifelt bin, doch hilft es mir, dass ich mir die Liebe als ein Antivirus-Programm vorstelle, das den Angst-Virus zerstört und all das wiederherstellt, was ich für abhanden gekommen vermeinte,

 

in aller Liebe von

 

Hazel

 

 

 

 

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

 

 

Gut für dich, Hazel.

 

 

 

Dies ist ein riesiger Schritt in eine wunderbare Richtung. Es war Franklin Roosevelt, der sagte: „Wir haben nichts zu fürchten außer die Furcht selbst.“ Er hatte tiefgehend recht. Ich liebe einfach dieses Leben, und habe es immer getan. Auch dann, als die Dinge schief lagen, auch dann, als ich am tiefsten Punkt angekommen war, als ich in einem Übergangslager unter freiem Himmel lebte, als ein altes Einmann-Zelt mir einzigen Schutz bot, keinen weiteren Besitz mehr als einen geschwärzten Wasserkocher und einen alten Coleman-Ofen, damals konnte ich angesichts meiner guten Tage zu den Sternen hochschauen und sagen: „Danke dir, Gott. Danke für dieses Leben!“

 

 

 

Angst ist ein Killer, das steht außer Frage. Und sie tötet weit mehr als die Träume von Menschen. Sie tötet die Menschen selbst. Ich bin so glücklich zu hören, dass du einen Weg gefunden hast, dich aus der Gewalt der Angst zu befreien. Angst zerstört das Liebeserlebnis, bevor es überhaupt eine Chance hatte zu erblühen. Angst zerdrückt Ideen, bevor sie eine Chance hatten, in eine Form zu gelangen. Angst beendet das Abenteuer, bevor es begonnen hat.

 

 

 

Ich liebe dieses Akronym für FEAR: „F eeling E xcited A nd R eady“ [Sich aufgeregt und bereit fühlen].

 

 

 

Wie ich doch JEDERMANN wünsche, er könnte sich „aufgeregt und bereit fühlen“, sobald er Angst empfindet – Angst vor JEDWEDEM! Welch eine Welt wäre das! Was für ein Leben könnten wir führen! Womöglich könnten wir gar die Angst vor dem Sterben beiseiteschaffen.

 

 

 

Hazel, ich liebe dich dafür, dass du mit deiner Angst und durch deine Angst arbeitest. Das ist gut für dich. Und gut auch für uns. Du hast uns heute eine geflissentliche erinnernde Mahnung überstellt!

 

 

 

Mit Umarmen ... neale.

 

 

 

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> „A Different Snowball“: Eine neue Herangehensweise ans Neuwerden des Lebens – Einladung zu der Veranstaltung - vom 17. bis zum 21. September 2014.

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich erschienene Buch N.D. Walsch's ... „What God Said“

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 608 [29.8.2014] ~ Übersetzung: Theophil Balz [30.8.2014]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=608

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

 

 

 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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