GmG Bulletin # 628

 

GmG Wöchentliches Bulletin # 628

 

16.1.2015

 

 

WAS IST ERLEUCHTUNG?

 

 

 

EIN NEUER WEG VORAN INS NEUE JAHR

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

 

Meine lieben Freunde ...

 

 

 

Lasst uns über Erleuchtung sprechen – über diese flüchtige, magische, mystische Erfahrung, nach der, so scheint's, viele Menschen suchen.

 

Wir haben nicht bloß nach Erleuchtung gesucht, wir suchten auch nach einer Definition von Erleuchtung, weil wir zu diesem Ziel nicht gelangen können, solange wir nicht wissen, wohin wir gehen.

 

Und so war der erste Schritt für die meisten Menschenwesen der Versuch, zu definieren, was Erleuchtung ist, oder wie sie aussieht, oder wie sie sich anfühlt, oder wie es ist, sie zu erleben.

 

Sowie wir uns in der Welt umsehen, sehen wir, dass zahlreiche „Pfade zur Erleuchtung", vorgeschlagen, empfohlen, erschaffen, zum Ausdruck gebracht, erfahren, mitgeteilt und in den Raum unserer kollektiven Leben gestellt worden sind.

 

Buddha sagte, er kenne einen Weg zur Erleuchtung. Mehr in der Jetztzeit, da gab uns Paramahansa Yogananda zu verstehen, er kenne einen Weg zur Erleuchtung. 1946 veröffentlichte er seine Lebensgeschichte, Autobiographie eines Yogi, und schuf das Self-Realization Fellowship.

 

Als Yogananda - der Meister, wie er genannt wurde - in die USA kam, brachte er eine Technik für die »Selbst-Verwirklichung« (Self-Realization) mit, was sein Begriff für Erleuchtung war.

 

„Sobald du wahrnimmst, was das Selbst ist, wirst du erleuchtet“, sagte er.

 

Man ist mehr gewahr. Man ist mehr in Frieden mit der Welt. Du bist innerlich heiter, zufrieden, und somit wunderbar ermächtigt . . . in einer stillen sanften Art Weg . . . durch das Leben zu gehen, die Göttliche Gegenwart in dir als du zu erfahren.

 

Wie allerdings können wir zu diesem Ort der Selbst-Verwirklichung gelangen?

 

Nun also … Gott sagt: „Niemand ruft mich an, dem keine Entgegnung zukommt.“ Und ich glaube, jedem wird eine Antwort zukommen durch das, was wir Göttlich nennen, die Entgegnung wird am wirkungsvollsten mit der Schwingung in Einklang stehen, die wir aus der Mitte unseres Seiens heraus innehalten und erschaffen.

 

Für Paramahansa Yogananda bestand der Weg hauptsächlich im Meditieren. Gott spricht freilich davon, dass Gott, oder die Göttlichkeit, oder die Erleuchtung, wenn es euch recht ist, in dem Leben eines jeden Menschen in Erscheinung tritt in einer Form, die dessen Hintergrund, dessen Kultur, dessen Ebene an Bestreben und dessen Bereitwilligkeit angemessen ist.

 

Es gibt daher viele Disziplinen: körperliche Disziplinen, mentale Disziplinen, spirituelle Disziplinen und etliche, die alle drei umfassen – den Leib, das geistige Bewusstsein und den Spirit.

 

Wir sprachen weiter oben von Buddha. Eines Tages sagte Siddharta Gautama – der Mann, der „Buddha“ genannt werden sollte – :

 

„Ich habe alles probiert. Alle leiblichen Disziplinen, die ganzen Übungen, alle Aufgaben, das Hungern, das Diät-Halten, Fasten und all das Meditieren. Jetzt werde ich mich einfach hier unter diesen Baum setzen und nicht mehr aufstehen, bis ich Erleuchtet bin.“

 

Und da saß er, und tat nichts. Keine Übungen, keine Meditationen, kein Fasten, nichts - - einfach dasitzen und absolut nichts tun.

 

Das nun fällt Vielen unter uns recht schwer, da wir meinen, es sei uns angelegen, etwas zu tun, um Erleuchtet zu sein.

 

Plötzlich sprach Siddharta mit einem Ruck: „Ich bin Erleuchtet.“ Und die Menschen kamen zu ihm und sprachen schreiend zu ihm: „Was hast du getan? Was hast du gemacht? Lehre uns das, Meister! Du bist der Buddha geworden, der Erleuchtete. Wie lautet das Geheimnis? Was hast du getan?“

 

Und Buddha sagte etwas recht Außergewöhnliches, was ich hier sinngemäß wiedergebe: „Es ist nichts da, was ihr zu sein, zu tun oder zu haben habt. SEID ganz einfach, was ihr immerzu gewesen seid . . . und schlagt es euch nicht ab.“

 

Stellt euch vor. Nach der ganzen Zeit. Nach dem Leben, welches er zugebracht hat, und nach allem, was er getan und gesehen hat. Nach dem ganzen Luxus und hernach die völlige Selbstverleugnung, nach dem Tragen eines Seidenhemds und anschließend eines härenen Hemds, nach dem geflissentlichen Zufriedenstellen seines Leibs und daraufhin dem Hungernlassen seines Körpers, nach zunächst gar keiner spirituellen oder leiblichen Zucht und hinterher massenweise Disziplinierung … nach all der Zeit, wurde ihm klar ... es ging nicht ums Tun oder nicht ums Etwas-Haben, und es ging nicht ums nicht Tun oder ums nicht etwas Haben. Es ging um den Mittelweg.

 

Es ging schier um das Leben leben, an nichts im Besonderen angeheftet. Nicht deinem Luxus und deinen Freuden verhaftet, und nicht deiner Armut und deinen Tragödien. Um nichts davon ging es.

 

Buddha sagte im Grunde genommen: „Ich bin Erleuchtet, weil ich dahinter gekommen bin, dass Erleuchtung sich im Klaren darüber sein ist, dass es nichts gibt, was zu tun ist, um Erleuchtet zu sein. Sei pur dein Wahres Selbst.“

 

Ist das nicht interessant? Denkt an all die Bemühungen, mit denen sich die Menschen versehen, mit jahrelangen Kursen und Trainings, bloß um herauszufinden, dass Erleuchtung rein gar nichts erfordert – mit der einen Ausnahme, das, was du nicht bist, los zu lassen.

 

Was du nicht bist, ist all das, was nicht Liebe ist.

 

Ich hasse es, hier an der Stelle allzu vereinfachend zu sein, allzu vorhersagbar, aber Wer Du Bist ist Göttlichkeit, Göttlichkeit, leiblich zum Ausdruck gebracht, - - - und was Göttlichkeit ist . . . ist Liebe.

 

Sofern du ganz einfach jedermann, dessen Leben du berührst, endlos, bedingungslos lieb hast, wobei du nichts bedarfst oder im Gegenzug möchtest (was wohl kann Gott im Gegenzug bedürfen?), bist du Erleuchtet geworden, hast du Gewahrsein erzielt. UND . . . du hast jedem Anderen aufgewiesen, wie sie es ebenso ausführen können – so rasch wie jedwedes andere mentale System oder jede andere spirituelle Disziplin, welche existiert, einfach so.

 

So zügig wie die Transzendentale Meditation, einfach so. So zügig wie dich der Self-Realization Fellowship anschließen, einfach so. So rasch wie est, einfach so. So rasch wie Brain Education und Dahn Hak und Vibrational Attunement und wie jedes andere Verfahren oder jeder andere Vorgang oder Pfad, den du anführen kannst.

 

Und sofern du es dir aneignest, dich bedingungslos selber zu lieben, so wie jeden Anderen auch, wirst du dein gesamtes Selbst, ohne einen Finger zu heben, heilen.

 

Nun möchte ich mich jener Sache namens Gesundheit zuwenden, da viele Leute glauben, du seist nicht erleuchtet, sofern du nicht bei guter Gesundheit bist.

 

Bedeutet Erleuchtung bei guter Gesundheit sein? Und was ist „gute Gesundheit“ überhaupt? Ist gute Gesundheit einen Körper haben, bei dem nichts verkehrt läuft? Ist gute Gesundheit leben, bis du 90 oder 100 oder 200 oder 500 Jahre alt bist?

 

Ernest Holmes war der Gründer von Religious Science, und er schrieb ein Buch namens „The Science of Mind“. Von ihm sagte man, er habe den Weg gefunden, ein perfektes und wundervolles Leben zu führen. Er wurde indes bloß 73 Jahre alt. Warum lebte er nicht länger, so er doch spirituell dermaßen „gesund“ und gewahr war? Die Hälfte der Menschen, die ich kenne, haben länger gelebt!

 

Ist Erleuchtung und „gute Gesundheit“ keine Schmerzen haben und nichts, was an deiner leiblichen Form schlecht funktioniert? Ist gute Gesundheit das Nichtvorhandensein von aber auch allem, was in deiner körperlichen Erfahrung nicht vollkommen ist?

 

Oder – nun höre dir dies genau an – ist gute Gesundheit mit allem alles in allem in Ordnung sein und dich an einem Ort der Freude und des Friedens aufhalten, einerlei wie die Dinge nun einmal stehen und sind?

 

Was ist Gesundheit, was optimale Gesundheit, sofern sie denn nicht Glücklichsein ist?

 

Ich kenne Leute, die machen jeden Tag Übungen, sie heben Gewichte, laufen und machen Sport, sie achten auf ihre Nahrung, sie tun rundum die richtigen Dinge, und ihre Körper sind vollauf gesund, aber ihre Herzen, ihre Sinne und ihre Seelen sind ungemein krank und überaus betrübt. Sie sind nicht abgeschlossen, unerfüllt, nicht zum Ausdruck gebracht, und zutiefst unglücklich.

 

Und ich kenne Leute, die kaum imstande sind, einen Zahnstocher hochzuhalten, ihre Körper sind in solch einer schlimmen Verfassung . . . ihre Herzen, ihr Gemüt und ihre Seelen aber sind hell wie ein glänzender Stern, und sie sind glücklich.

 

Ich kenne einen solchen Mann, sein Name ist Ram Dass. Ram Dass ist ein Meister, und es war ein außerordentliches Privileg für mich, ihm persönlich begegnet zu sein. Er hat viele Leute viele Jahre lang gelehrt. Eines seiner Bücher trägt den Titel Denke daran, sei jetzt hier.

 

Vor einigen Jahren hatte Ram Dass einen Schlaganfall. Er war noch jung, erst 63 oder so. Ich traf ihn nach seinem Schlaganfall in einem Hotelzimmer in Denver, und ich will dir sagen, ich traf nie einen gesünderen Menschen.

 

Ich saß in diesem Zimmer mit einem Meister. Ich fragte: »Ram Dass, wie geht es dir?« Und er saß da in seinem Rollstuhl und sagte ganz langsam und sorgfältig artikulierend: »Mir geht es wun-der-bar.«

 

Das ist Gesundheit … das ist Gesundheit. Das ist Friede. Das ist Freude.

 

Und ich weinte. Nicht wegen Ram Dass. Wer würde um jemand weinen, der so etwas sagt? Ich weinte über mich.

 

Wie konnte ich das verfehlt haben? Wie konnte ich über viele Jahre an dieser Weisheit vorbeigegangen sein?

 

Letztlich – Wir kamen hierher, um zu begreifen Wer Wir Sind, und um dies zu erfahren.

 

Wir kamen nicht hierher, um es irgendwie „besser zu haben“ oder um „unsere Chosen zu bearbeiten“. Ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass die ganze Arbeit, die du je zu tun brauchst, beendet ist. Alles, was du jetzt zu tun hast, ist dies zu demonstrieren. Ernest Holmes verschied, als er veranschaulicht hatte, was zu veranschaulichen er hierher gekommen war.

 

Dieser Moment ist mithin der Moment deiner Befreiung. Du kannst von deiner lebenslangen Suche nach Erleuchtung freigesetzt werden. Du kannst von jedem Gedanken abgelöst werden, sie habe so und so auszusehen … nein, nein, so hat sie auszusehen, nein, nein, über diesen Pfad, durch jenen Kurs, durch das andersgeartete Vorgehen oder die andere Aktivität hast du sie zu erlangen.

 

Falls Erleuchtung äußere Freude und innerer Friede ist, äußeres Wohlsein und innere Ruhe, äußeres Bewusstsein und inneres Gewahren, und falls du dies erlebst – dann hast du Erleuchtung gefunden.

 

Setze dich demnach heute frei. Setze damit aus, so stark an dir zu arbeiten, dass du nicht einmal mehr Vergnügen daran findest. Tue, was für dich funktioniert, aber stelle sicher, dass es dir Freude übermittelt.

 

Erleuchtung ist ErFREUung. Sie ist reine Freude in dein Leben gießen.

 

Nun kommt etwas, was dir sicher Freude machen wird: Beschließe, dass der Rest deines Lebens – jeder Tag, jeder Augenblick, jedes Wort – etwas ist, das du mit jeder Person, deren Leben du berührst, in einer Weise teilen wirst, in der alle wissen, dass sie nichts tun müssen, nirgendwo hingehen müssen, nicht irgendwie sein müssen, um von dir in diesem Moment geliebt zu werden.

 

Lasse sie wissen, dass sie vollkommen sind, so wie sie sind, so wie sie dastehen.

 

Verbringe den Rest deines Lebens damit, die Menschen sich selbst zurückzugeben, so dass sie sich selbst lieben können, dass es nichts gibt, woran es ihnen fehlt, nichts, was sie benötigen, nichts, das sie nicht sind.

 

Man redet davon, der Andere sei dein Spiegel, und du bekommest dort nichts anderes zu sehen als das, was du in dir selber siehst. Ich sage dir allerdings dies. Warte nicht darauf, dich als perfekt zu sehen, bevor du Den Anderen als vollkommen siehst. Sieh Den Anderen als erstes als vollkommen … danach wirst du in dir selber Vollkommenheit erblicken.

 

Vergib zuerst dem Anderen, in der Folge wirst du dir selber schließlich vergeben. Tue Anderen das, was du dir selber gerne getan sehen möchtest. Dies ist das Gesetz und die Weissagung.

 

Denn da IST kein Anderer, außer Dir. Und sobald du dies erkennst, birgst du dich. Du wirst . . . zu deinem Erretter.

 

Ich rede hier ganz einfach davon, Allen Liebe, welche das ist, wer sie sind, zuteil werden zu lassen. Und sofern du dir aneignest, sofern du dich entscheidest und die Wahl triffst, Liebe Allen zuteil werden zu lassen – endlos, bedingungslos – jedermann, wirst du dahinterkommen, dass es, um nach Erleuchtung zu trachten, nichts anderes zu tun gibt. Du wirst sie erlangt haben.

 

Damit mithin als unsere Bestimmtheit, und damit als unsere Wahl und damit als unser gefasster Beschluss - - lasst uns da uns zusammentun und unsere eigene 'Erleuchtung' erleben.

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale.

 

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

 

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Briefe an Neale:

 

 

 

Würdest du bitte etwas klären, worüber ich durcheinander bin? Es geht um das Zehnten-Geben. Als ich Mitglied in einer fundamentalistischen Kirche war, spendete ich über Jahre den Zehnten, ich weiß also, worüber ich rede. Im vergangenen Jahr gab ich fast zehn Prozent meines Gesamteinkommens ab, das meiste davon an Quellen spirituellen Wachstums. Ich habe so viele unterschiedliche Dinge gelesen, die mit der Auffassung einhergingen, dem Universum zum wenigsten zehn Prozent zurückzugeben, doch scheint es keinen Konsens darüber zu geben, an wen es zu leiten ist.

 

 

 

Du sprachst auch davon, ja die Quelle dessen, wovon wir mehr erfahren und erleben möchten, zu sein. Also – wenn ich nach mehr Geld in meinem Leben trachte, so ist es nötig, dass ich es Jenen zuwende, die weniger davon haben. Läuft das auf meinen Zehnten hinaus, oder ist es etwas Zusätzliches? Ich bin willens, für ‚Habitat for Humanity’ zu spenden, weil ich ein Hausbesitzer sein möchte. Noch einmal, sollte dies Teil meines Zehnten sein, oder etwas darüber hinaus?

 

 

 

Desgleichen, falls ich ein Haus besitzen möchte und falls ich Dank dafür sage, dass derzeit ein Haus zu mir in mein Leben hinein unterwegs ist, wie spezifisch muss ich sein hinsichtlich dessen, was ich gerne möchte? Begrenzen Spezifikationen Gott? Gehe ich davon aus, dass Gott weiß, was das Beste für mich ist? Ist Vagheit für Gott / für das Universum von Nutzen? Noch einmal, ich erhalte unterschiedliche Botschaften von unterschiedlichen Orten. Gott segne dich, Neale!

 

 

 

Brenda, B.C.

 

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ANTWORT VON NEALE

 

 

 

Meine Liebe Brenda: Gott segne auch dich! Weißt du, du stellst eine der wichtigsten Fragen bezüglich der praktischen Anwendung der höchsten spirituellen Gesetze im alltäglichen Leben.

 

 

 

Zunächst zum Zehnten-Geben. Der Beweggrund zum Zehnten-Geben liegt in einer Demonstration. Mittels des Zehnten veranschaulichen wir systematisch die Wahrheit, die wir bezüglich Geld innehalten, so wie auch unser gesamtes Leben eine Demonstration unserer Wahrheiten über alles darstellt. Die wahren Menschen, die den Zehnten geben, die routinemäßig Geld an Andere geben, sind Menschen, die sehr klar darin sind, dass es dort, woher das Geld kam, mehr davon gibt. Aus dieser Klarheit heraus ersteht die Demonstration, und aus dieser Veranschaulichung ersteht die präzise Erfahrung dessen, worüber man sich im Klaren ist.

 

 

 

Selbstverständlich stehen wir wieder einmal vor der uralten Frage: Was kommt zuerst, die Henne oder das Ei? Im Falle der universellen Gesetze oder dessen, was ich die metaphysischen Prinzipien nenne, ist die Frage beantwortbar. Die Demonstration geht stets der Erfahrung voran. Das meint, du wirst das erfahren, was du demonstrierst.

 

 

 

Deswegen sage ich: „Das, was du für dich selbst möchtest, das gib einem Anderen.“ Doch da existiert eine Falle. Wenn du etwas tust, um ein Ergebnis (zum Beispiel - - Zehnten-Geben, um mehr Geld in dein Leben hinein zu schaffen) zu zeitigen, dann wirst du das Ergebnis nicht hervorbringen, und womöglich wirst du die Angelegenheit aufgeben, bevor du bei ihr anfängst.

 

 

 

Die Ursache dafür liegt darin, dass der wahre Grund für das Unterfangen der Demonstration eine Unwahrheit über dich aussagt: nämlich die, dass du nicht alles habest, was du jetzt und hier willst, und dass du mehr brauchest und willst. Diese unterliegende Wahrheit – was GmG Buch 1 deinen „stiftenden Gedanken“ nennt – ist es, die deine Realität hervorbringt. Also, egal wie viel du gibst, du wirst die Erfahrung machen, nicht „genug zu haben“ und „mehr zu wollen“.

 

 

 

Auf der anderen Hand, falls du etwas als eine Veranschaulichung dessen tust, dass das Resultat bereits hervorgebracht wurde (zum Beispiel, jede Woche zehn Prozent deines Einkommens als Zehnten geben aus einem tiefen Gespür des Wissens heraus, dass stets genug für dich zum untereinander Teilen existiert; dass es „dort, woher dies kam, mehr davon gibt“), so wirst du größeren und größeren Erfahrungen dieser Wahrheit unterkommen.

 

 

 

Sei daran erinnert - du erzeugst nicht die Wahrheit, du erkennst sie wieder. Siehst du das? Bekommst du das mit?

 

 

 

Es existiert im Universum kein „Gesetz“ über die Höhe, in der man zu demonstrieren habe, um eine universelle Wahrheit zu erfahren. Somit also findet deine Frage über den Betrag deiner finanziellen, zurück an das Universum fließenden Zuwendungen keine Antwort. In meinem eigenen Leben gebe ich einfach, wo- und wann-immer es sich für mich richtig und wahr anfühlt, das zu tun. Ich gebe nicht, um ein „Übermaß“ zu produzieren. Ich gebe aus der schlichten Auffassung heraus, dass das Übermaß bereits produziert ist.

 

 

 

Regeln von der Art einer strikten Verfügung, zehn Prozent deiner weltlichen Güter abzugeben, sind für Jene da, die Regeln nötig haben, um grundlegende Wahrheiten zur Ausführung zu bringen und um inmitten des Paradigmas grundlegender Verständnisse zu leben, etwa des Verständnisses der Fülle. Sie stellen den Rahmen einer Disziplin bereit. Sie bieten eine Leitlinie. Meister sind ihre eigene Disziplin. Meister erschaffen ihre eigenen Leitlinien.

 

 

 

Also, Brenda, was ja nun Folgendes heißt: – aus deinem Überfluss kannst du geben, was du zu geben bescheidest. Falls du bei strikt harten und forschen zehn Prozent bleiben möchtest, dann würde ich alles in dein Spenden-Tätigsein einschließen, was für einen Anderen Gutes fördert, darin inbegriffen den Beitrag für ‚Habitat for Humanity’.

 

 

 

Hier nun, wie ich es seit einigen Jahren handhabe. Ich stellte eine grobe „Aufteilung der Leckereien“ auf. An meine Heimatkirche vor Ort drei Prozent meines Einkommens von jeder Woche; an das Children’s Miracle Network (das ich unterstützen möchte) zwei Prozent jede Woche; an das lokale Unterstützungswerk für Mittellose jede Woche zwei Prozent; an einen speziellen Fond für Familie und Freunde, wenn sie Hilfe brauchen, zwei Prozent jede Woche; als Notgroschen für Last Minute-Entscheidungen und -Wahlen (wie etwa ‚Habitat for Humanity’) ein Prozent jede Woche. Voilà! Hier sind deine zehn Prozent!

 

 

 

Die Antwort auf den zweiten Teil deiner Frage (wo du die Frage nach der „Vagheit“ stellst) ist wieder fast dieselbe. Einige Lehrer meinen: „Beschränke nicht Gott, indem du zu spezifisch bist“. Einige Lehrer meinen: „Sei spezifisch in allem, was du wählst!“ Ich verstehe deine Frustration. Was ich hier also sage, wird eine große Erleichterung sein. Darauf kommt es nicht an.

 

 

 

Schau, Brenda, es ist nicht so, dass Gott deine Bitte nur dann annehmen wird, sofern sie unter bestimmten Gesichtspunkten ausgesprochen wird, meinst du nicht auch? Das führt uns stracks zurück zu den alten Religionen, die lehren, es existiere nur ein Weg zu Gott, und der gesamte Rest von uns komme in die Hölle. So ist es nicht. Eine große Unwahrheit. Dasselbe auch hier.

 

 

 

Schon bevor du fragst, kennt Gott, wonach du trachtest. Du möchtest etwas Allgemeines visualisieren, so etwa „das rechte und perfekte Auto“? Lasse dich nicht aufhalten. Du möchtest spezifisch vorgehen? Das ist desgleichen okay. Visualisiere ein großes rotes Auto mit schwarzem Interieur. Sieh das Design des Armaturenbretts in deinem inneren Auge. Sage die Modellnummer her, sofern du dich für eine entscheidest. Freilich hier der Kniff: hier ist das Geheimnis. Sobald du es in das Universum „hinausstellst“, lasse es los. Das möchte ich sagen, entbinde dich von den Resultaten. GmG Buch 1 lehrt, dass Erleuchtung nicht davon handelt, aller Bestrebungen ledig zu werden, aller Leidenschaft zu entgehen, alle Wahlen zu scheuen. Sie handelt von dem Bewahren deiner Leidenschaft für die Sache. Ja, sie ermutigt dazu, dies zu tun, denn, so sagt das Buch, die Leidenschaft ist der Anfang der Schöpfung. Aber es unterweist uns auch darin, nicht süchtig gegenüber irgendeinem bestimmten Ausgang zu werden. Rufe hervor, was du wählst, sagt GmG, und akzeptiere dann mit Dank und mit Wissen, unter Kenntnis, dass alles vollkommen ist, was einem das Universum zuliefert.

 

 

 

Und, Brenda, werde dir auch darüber im Klaren: Es existiert nichts, was für dich das Beste ist. Das „Beste für dich“ ist ein relativer Begriff, es ist von vielen Faktoren abhängig, die dir womöglich nicht alle bewussterweise bekannt sind. Deswegen macht eine Meisterin nie Anstalten, sich auszudenken, was das „Beste“ für sie sei. Eine Meisterin weiß einfach, dass das „Beste“ das ist, was jetzt ist.

 

 

 

Mit Umarmen,

 

Neale

 

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com (Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com)

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilungen

 

 

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

 

 

> für den soeben aufgestellten ONLINE-Kurs „Finding Right Livelihood by Living the Life You Love“

 

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

 

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 628 [16.1.2015] ~ Übersetzung: Theophil Balz [17.1.2015]

 

 

 

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Das engl. Original steht unter

 

http://cwg.org/index.php?b=628

 

 

 

Die

 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

 

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

 

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

 

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

 

 

~ www.gespraechemitgott.org

 

~ www.humanityteam.at

 

~ www.humanitysteam.ch

 

~ www.humanitysteam.de

 

 

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

 

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de (theophil [dot] balz [at] web [dot] de)

 

 

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

 

Kto. Nr.: 134023

 

Kreissparkasse Melle

 

BLZ 26552286

 

Kennwort: »Bulletin«

 

Für Überweisungen vom Ausland:

 

- SWIFT: NOLADE21MEL

 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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