Buckelwal dankerfüllt - Erfreuliches aus den Meeren und ihrer Unterwerfung

Lt. dpa vom 16.12.2005 hatte sich vor der Küste San Franciscos ein Buckelwal heillos in Fischernetzen und Krabbenkästen verfangen. Das 16 m lange Tier, das erste Mal, so eine Wal-Expertin, sei vor dem sicheren Tod bewahrt worden. Der bewegungsunfähige Wal wurde von der Takelage mehr und mehr unter Wasser gezogen, und herbeigerufene Taucher brauchten vier Stunden, um die Nylonseile zu zerschneiden.

"Das Tier sei anschließend auf jeden Taucher zugeschwommen und habe sich mit einem kleinen Nasenstoß bei seinen Rettern >bedankt<, sagte der Rettungstaucher James Moskito. >Der Wal war fast anhänglich, wie ein Hund, der sich freut, seinen Besitzer zu sehen.<" Die Vorgehensweise war durchaus gefährlich. Ein Schlag mit der riesigen Schwanzflosse vermag einen Menschen zu töten, äußerte sich die Biologin Shelbi Stoudt vom Marine Mammal Center bei San Fran­cisco. "Moskito nannte es ein >unheimlich bewegendes Erlebnis<, dem riesigen Meeressäuger zu helfen. Er habe sich dabei überhaupt nicht bedroht gefühlt."

 

Buckelwale gelten weltweit als gefährdet. Ihr Bestand wird auf 7000 Tiere geschätzt. Sie sind beliebt wegen ihrer Verspieltheit, ihrer akrobatischen Sprungtechnik und aufgrund ihres Gesanges.